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349 Rezensionen
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30 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tarantino`s Road Movie "Death Proof"
Die Kult-Regisseure Quentin Tarantino und Robert Rodriguez hatten sich zusammen getan, um das Grindhouse-Schmuddelkino wieder auferstehen zu lassen. Heraus kamen Tarantinos "Death Proof" und Rodriguez' "Planet Terror".

"Death Proof" ist eine wüste Mischung aus Road Movie, Serienkiller-Reißer und B-Movie-Trash. Der Film ist aber keineswegs blei-,...
Veröffentlicht am 19. Dezember 2007 von billy

versus
3.0 von 5 Sternen Gibt Besseres - gibt Schlechteres!
Für mich ist dieser Film so ziemlich in der Mitte von allen Tarantino Filmen. Es gibt Bessere (z.B. Reservoir Dogs) und es gibt Schlechtere. (z.B. Jackie Brown) Auch für normale Filmesammler bzw. Schauer. Was den Film natürlich ein wenig ausmacht ist, dass er im Style der 80er Jahre ist, obwohl in der zweiten Hälfte des Films der ganze Film Scratch...
Vor 5 Tagen von Jack Briston veröffentlicht


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23 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tarantinos Hommage an die guten alten 70er B-movies!!, 7. Dezember 2007
Von 
Jens Michael Schliep "jensschliep4" (Hannover,niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Death Proof - Todsicher, Steelbook (DVD)
Death proof ist Tarantinos persönlichster Film!

Nach seiner Blaxioation- film hommage Jackie brown und der Kung-fu hommage Kill bill nimmt er sich den bilig-filmen der 70er an , diese liefen in schäbigen kleinen kinos meist im doppel/oder dreierpack und hatten großen einfluß auf tarantinos cineastischer entwicklung!

Hier wird Kino auf seine grundelemente gestellt und das heißt: unterhaltung!!! Spaß, frauen , autos! einfach 2 stunden abschalten und die welt "draussen" vergessen!
Tarantino schafft es meisterhaft , das gefühl wiederzubeleben und nachempfindbar zu machen , wie er sich als Jugendlicher gefühlt haben muß , als er sich , meist heimlich, in die kinos geschlichen hat!

Stuntman mike, einfach super Kurt russel, macht mit seinen Auto jagt auf frauen und trifft in einer Bar auf eine gruppe junger frauen . Diese feiern dort ausgiebig.
Er nimmt eine junge frau mit und bringt sie in seinem Auto um, später fährt er der Mädchengruppe frontal ins auto und bringt sie ins Jenseits!
Er überlebt und kommt in ein Krankenhaus

14 monate später trifft erneut auf eine Mädchengang , die aber den spieß umdrehen und ihrerseits jagt auf ihn machen!

Das klingt wenig spektakulär, ist es auch nicht! Aber die art, wie tarantino diese wenige darstellt mit irrwitzigen dialogen und geilem retro- style , ist einfach super! Also ansehen und spaß haben , nicht mehr, aber auch nicht weniger !
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25 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Death Proof und seine Kritiker, 19. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Death Proof - Todsicher, Steelbook (DVD)
Ich bin einer dieser "Tarantino-Fanboys" und ich liebe Leute wie dich die mich darauf reduzieren wollen, dass ich Filme dieses Regisseurs nur gut finde, weil Q.T. draufsteht!! Ich kann verstehen, dass Leute diesen Film nicht mögen, da er zuviel Geschwätz zu enthalten scheint. Das ist aber einfach Dialogkino! Feinsinnig und mit viel Liebe zum Detail, die andere Fime einfach nicht vorweisen können. Das, was einen Tarantino asumacht ist einfach die Mixtur aus origineller Story, (Bild-)gewalt, witzige Dialoge, Unvorhersehbarkeit, coole Darsteller, Detailverliebtheit und zu guter Letzt die passende Musik. Selbst Leute die diesen Flm abgrundtief scheiße finden, loben seine Musik. Würden sie jetzt noch ein Auge für die Dinge haben, auf die Tarantino anspielt, dann würden sie erst anfangen den Film zu verstehen. Die unzähligen Querverweise auf den Regisseur und dessen Filme, auf die Film-und Fernsehgeschichte sehen die meisten einfach nicht. Es ist schwer sich auf so ein Niveau herunterzubewegen, aber ich versuch einfach mal: Selbst jetzt so tief unten, finde ich den Film immer noch genial, da ich dessen orgiastische Gewalttätgikeit schätze und formschöne Frauen die Libido ansprechen. Gott sie Dank stehen immer noch genug über diesem Niveau. Und an all diejenigen die die Kunstfertigkeit Tarantinos für überbweret halten und sich lieber David Lynch Filme reinziehen, weil sie sich damit für ach so klug und außergewöhnlich halten: Wenn ihr euch verwirren lassen wollt und in dieses Vakuum eure Nichtigkeiten hineininterpretieren wollt, dann lest doch einach Kafka!!! Death Proof ist Unterhaltungskino der besten Machart Und bringt sogar überzeugt Schicksen dazu das Action-Genre anfangen zu mögen!
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36 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hate It or Love It, 28. November 2007
Von 
M. Schmit (Karlsruhe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
So und nicht anders teilen sich seit Jahren Tarantinos filmischen
Werke in zwei Lager.
Entweder man mag seine ganz spezielle und einzigartige Art Filme
zu machen oder eben gar nicht. Etwas dazwischen existiert nicht.
Das schöne daran ist, dass es Tarantino auch nicht interessiert
ob seine Filme Mainstreamtauglich sind oder nicht, und deshalb auch
Werke wie "Deathproof" erst entstehen lassen.

Zuschauer die mit Tarantino nichts anfangen können, werden
sich nach dem Film an den Kopf fassen und sich fragen
was sie da gerade gesehen haben.
Filmliebhaber jedoch werden dieses Meisterwerk lieben.
Allein die vielen Filmzitate und Anlehnungen an Filmstücke
vergangener Jahre sind schon genial.
Dazu kommt die perfekte filmische Inszenierung von Tarantino,
der aus scheinbar banalen Szenen, wie einer über mehrere
Minuten gehenden Unterhaltung zwischen normalen Menschen einen
Spannungsaufbau hinkriegt, den so manch anderer Regisseur nur
mit Schockeffekten schafft.

Die Darsteller sind, wie in jedem Tarantino Film bisher, absolut
treffend gewählt und geben, vor allem Kurt Russell als Stuntman
Mike, ihr absolut bestes.

Auf die Story muss man gar nicht näher eingehen, da diese genauso
sinnfrei ist wie gewaltlastig.
Doch bei Tarantino kommt es nun mal auf die Details an, die sich vor
allem in den genialen Dialogen wiederfinden.

Keine Frage "Deathproof" ist nur ein Film für hart gesottene Tarantino
Fans, die seinen Humor, Ironie und seine Verrücktheit verstehen und
lieben.
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22 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Ode an den 80er Jahre Trash, 30. Januar 2008
Von 
M. Scheid "der_matze" (Far, Far Away) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ich bin sehr amüsiert wie viele leute Death Proof überhaupt nicht verstehen.
Quentin Tarantino wollte hier kein philosphisches Meisterwerk abliefern oder den Mainstream befriedigen, oder jene Fans die nur Kill Bill toll fanden und seit jeher meinen sie seien die größten Kenner des Regiesseurs.

Tarantino liefert hier eine Ode an alte Trashfilme ab. Die ganze Flimmereffekte, der Staub auf dem "Film", die Schwarzbilder, die Bildspringer, die Bildhänger und auch die sinnfreie Handlung haben als Vorbild alte 80er Jahre Trash Filme.
Diesen Style bekommt der Film einfach hervorragend hin.

Man darf den Film nicht mit modernen Machwerken vergleichen und schon gar nicht mit den typischen Mainstream Filmen! Der Film ist eher als Kunst zu sehen. Es ist einfach Kunst sich einen Stil rauszusuchen und ihn hervorragend nach zu machen.

Aber Rezessionen von Leuten, die meinen, dass From Dusk Till Dawn oder Hostel Filme von Tarantino sind, kann man eh nicht erntnehmen. Und diese haben verständlicher Weise einen Fehlgriff gelandet.

Mir gefällt Death Proof persönlich besser als Kill Bill. Denn Kill Bill war etwas zu untypisch für Tarantino. Handwerklich war es auch ein sehr guter Film, aber bei mir ist damals nicht der Funke übergesprungen.

Hier tut er es. Der teils sehr unterschwellige Humor, die grandiose Umsetzung alter 80re Trashfilme, die sehr sinnfreien, aber nicht wenig interessanten Gespräche (ich finds extrem amüsant, da sie zum Style des Films gehören)... Den meisten Rezessenten ist entgangen, dass Tarantinos Filme häufig von sinnfreien Gesprächen geprägt sind. Und das zelebriert er in Death Proof nunmal bis zum Äussersten.

Der Film ist nur für Leute empfehlenswert, die Tarantino Filme wirklich kennen und verstehen wie Tarantino seine Filme aufzieht. Auch für Leute die auf alten Trash stehen sind hier bestens aufgehoben.
Dabei sei zu erwähnen, dass der Film jedoch kein Trash ist. In dem was er zelebriert ist er perfekt und einzigartig; eine Art Kunstwerk. Niemand anders ausser Tarantino (und auch Rodriguez mit Planet Terror) hätte den Mut in der heutigen Zeit absichtlich einen Trashfilm abseits des Mainstreams zu drehen.

Und alle die Action vermissen und trotzdem meinen sie kennen Tarantino Filme: Schaut euch doch bitte mal Pulp Fiction, Reservoir Dogs und Jackie Brown an.

Der Film ist wieder ein sehr typischer, einzigartiger und stilsicherer Tarantino Film und jeder Anhänger dieses Meisters sollte ihn sich gönnen. Alle anderen, ehrlich, Finger weg.

Noch kurz zur Special Edition:

Die Metallverpackung im Design eines Benzinkanister ist einfach schick und sehr passend. Die DVDs & Verpackung riechen nach Diesel (wers mag, dass seine ganze Sammlung dann so riecht ;-) ). Ausserdem enthalten ist eine Bonus DVD, eine Trailerdvd und ein Duftbaum fürs Auto mit Death Proof Geruch (amüsant...).
Wegen der sehr stylischen Aufmachung lohnt sich die Collectors Editon! Sieht einfach sehr cool im Regal aus.

Zum Guten Schluss für die allen "Kenner", Tarantinos Filme:

Pulp Fiction, Jackie Brown, Reservoir Dogs, Kill Bill 1 & 2, Grabesstille (CSI Doppelfolge) und Death Proof
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leider keine volle Punktzahl ..., 27. Januar 2008
Von 
Jamidianer - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Der Film war insgesamt typisch Tarantino - absolut abgedreht. Kurt Russell war wirklich eine echte Drecks... - genial gespielt!!!
Einzig die "Plauderszenen" der obercoolen Mädels waren ziemlich länglich, sowohl die der Opferinnen als auch die der Rächerinnen.
Sehr originell, aber reicht nicht an Kill Bill heran.

Für Tarantino-Fans ein MUSS!
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19 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spaßiges Meisterwerk, 27. November 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich glaube, wir stehen vor einem neuen Meisterwerk seit Sin City.
Tarantino huldigt das 70er Jahre Trash Kino gekonnt inkl. Schnittfehlern, Rauschen und dem Wechsel auf schwarz/weiß, was bei mir einfach ein amüsant berauschendes Gefühl verbreitete. Von Anfang an stimmte die Kameraführung.
Die Dialoge fand ich gar nicht schlimm, sondern eher im Gegenteil: sie waren nämlich unterhaltsam und das macht einiges aus. Außerdem verbreitet der ein oder andere makabere Moment und die verdammt gute Musik richtig gute Stimmung.
Richtig los geht’s natürlich, wenn Kurt Russel ein fieses Lächeln an den Zuschauer richtet, um sich dann seinem 1. Opfer zu widmen. Überhaupt hat Tarantino hier die richtige Schauspielwahl getroffen: es wurde mal Zeit, dass Kurt Russel eine Rolle auf den Leib geschrieben wird, die ihn unvergessen macht (seit Klapperschlange sah es da eher mau aus). Die Mädels machen ihre Sachen auch gut und die Verfolgungsjagd gehört für mich zu den besten und rasantesten Szenen, die ich je gesehen habe.
Man kann also doch noch echte Autocrash-Szenen drehen, ohne gleich für zig Explosionen zu sorgen. So muss es sein! Ich hatte verdammt viel (mörderischen) Spaß und einige (gut inszenierte) Schrecksekunden.
Von solchen Filmen würde ich mir gerne mehr wünschen!
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein echter Tarantino!, 17. November 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Death Proof - Todsicher, Steelbook (DVD)
Nach dem eher abstrakten "Kill Bill" besinnt sich Kultregisseur Quentin Tarantino mit "Death Proof" wieder auf seinen typischen, unverwechselbaren Stil.

Ironisch-abstruse Dialoge, gespickt mit zahlreichen Filmnzitaten und Anspielungen auf frühere Werke Tarantinos, dominieren dabei den Film. Auch der Tarantino-typische Humor kommt diesmal nicht zu kurz.

Besonders Kurt Russel spielt seine Rolle als sadistischer, feiger "Stuntman Mike" grandios.

Zudem ist der Soundtrack mal wieder äußerst gelungen und passt hervorragend zur Stimmung des Films.

Tarantino-Fans werden also voll und ganz zufrieden sein.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen todsichere tarantino-qualität!, 30. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Death Proof - Todsicher (DVD)
was für ein grandioser film! selten wurde ich so gut unterhalten. gewiss kein meisterwerk von tarantino aber dafür bist jetzt sein lustigster film. obwohl death proof alles andere als eine komödie ist! es ist eine totale hommage an b-(road)-movies der 70er jahre...total simple story, hier und da klischeehaft bis zum geht nicht mehr, amerikanische proletenautos, schöne frauen (1A), schlechte bildqualität und überflutet mit absichtlichen regiefehlern...ALLES VOM FEINSTEN!!!

vorallem in der zweiten hälfte gibt der film richtig "gas". die drei frauen allein welche stuntman mike rache schwören und diesen dann ordentlich fertig machen sind es wert sich diesen film an zu schauen. von den dialogen her(ala pulp fiction-niveau) ganz zu schweigen...

ganz sicher nichts für jedermann, aber wer tarantino mag wird auch diesen film mögen.

oh mann hat das spaß gemacht!
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was will uns Tarantino sagen?, 8. August 2010
Von 
M. Durm "prooriginal" (Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Death Proof - Todsicher [Blu-ray] (Blu-ray)
Auch wenn's vielleicht keiner mehr liest, es ist erschreckend für mich wie wenig doch von der Aussage des Films beim Publikum rüberkommt.
(Sogar in großen Zeitungen habe ich idiotische professionelle Kritiken gesehen, deshalb hatte ich den Film auch erst spät angesehen)
Aber auch wenig tieferes Verständnis bei manchen die den Film positiv beurteilt haben. Deshalb fühl ich mich getrieben doch mal im Ansatz einen Einblick zu skizieren.
Der Film ist nämlich genial und keineswegs der Tiefpunkt von Tarantinos Schaffen.
Hinter diesem vermeindlichen Grindhouse Remake, einem B-Movie Slasher Film verbirgt sich alleine soviel soziale, kulturelle und gesellschaftspolitische Subtanz daß man ein Buch darüber schreiben könnte.
Es gibt hier weder Langweile noch überflüssige oder gar sinnlose Szenen. Der Film ist vielschichtig angelegt und jedes Detail hat seine besondere Bedeutung.

Hauptthema ist aber die Konfrontation der Vergangenheit mit dem Heute natürlich beispielhaft auf ein bestimmtes Milieu beschränkt.

Der erste Teil des Films spielt quasi in dieser Vergangenheit. Das Verhalten aller beteiligten Personen, die Gespräche, das Interieur, der Grindhouse Stil, usw schaffen eine Atmosphäre welche diese Zeit wieder lebendig werden lässt. Deshalb auch die absichtlich schlechte Filmqualität für diese Zeit und damit in der ersten Hälfte des Films.
In dieser Zeit herrschte ein bestimmtes Frauen Bild welches die weiblichen Protagonisten perfekt verkörpern. In dieser Zeit waren sie die Opfer, schnatternde Gänse mit einem Wesen das sich darauf beschränkte Spass zu haben, Männer zu finden und die Opferrolle zu übernehmen. Der Fußfetischismus auf den hier manche abheben passt genau zu dieser Zeit, damals war das Sex pur, da konnte man noch keine Brüste etc. so zur Schau stellen wie heute. Das Zeigen der bloßen Füße und nackten Beine bedeutet hier das Feilbieten von intimen Zonen aber gleichzeitig auch Verletzlichkeit und Schwäche. Die Girls tun letztlich alles um bei den Männern Achtung und Aufmerksamkeit zu erfahren, siehe Lapdance etc.
Die Männer hatten in dieser Zeit die Rolle der starken und hier auch bösen Raubtiere. Hier ist natürch Kurt Russel in seinem Element als großer harter, böser Wolf.
Selbstverständlich gipfelt die gesamte Szenerie in einer furiosen Action und Vernichtungsszene wie wir sie bei Tarantino lieben und erwarten.

Dann blendet derFilm um in die Gegenwart, was sofort an der besseren Bildqualität als technisches Stilmittel zu erkennen ist.
Die neuen Girls werden eingeführt und man merkt sofort daß man es mit völlig anderen Wesen zu tun hat. Zwischen der ersten Opfergruppe und diesen liegen Welten besser gesagt einige Generationen.
Das für viele scheinbar sinnlose Geplapper der beiden Gruppen macht wunderbar deren unterschiedliche Lebensrealitäten sichtbar.
Diese Frauen brauchen keine Männer, die sind unabhängig, wissen selbst was sie wollen und nehmen es sich bei Bedarf, das entsprecht unserer Zeit.

Dann kommt die kurze Episode in Schwarzweiß, in dieser treffen die beiden Realitäten aufeinander, dieser Abschnitt ist quasi Niemandsland, der böse Wolf aus der Vergangenheit trifft auf das neue Grüppchen scheinbarer Opferlämmer. Er weiß nicht daß diese hier eigentlich Raubkatzen sind.

Lustig wie manche hier die Szene mit dem nackten Fuß interpretieren, scheinbar sind die Girls in Gefahr wenn Kurt sich von dem scheinbaren Obekt seiner Begierde angezogen fühlt. Das genaue Gegenteil ist der Fall. Hier hat der nackte Fuß eine völlig andere Bedeutung als vorher, er zeugt nämlich von der lässigen Selbstsicherheit seiner Besitzerin die sich ihrer Stärke bewusst ist. In der neuen Zeit ist der nackte Fuß kein besonderes Sexsymbol mehr. Deutlich wird das auch wenn das Girl später ihre Stiefel anzieht wie Teile einer Rüstung die sie mal kurz abgelegt hat.
Kurz gesagt es ist Mike der sich hier in Gefahr begiebt ohne es zu ahnen. Ahnungslos fingert er an einer scharfen Bombe herum, hätten die Girls ihn bemerkt hätten sie ihn schon jetzt zu Kleinholz verarbeitet, so kommt er aber nochmal davon.

Gegenwart läuft wieder in Farbe und guter Qualität weiter. Dabei zeigt sich immer mehr was die neuen Girls wirklich sind nämlich nichts weniger als die eigentlichen Nachfolger des großen bösen Wolfs, nicht nur eine beliebige Gruppe wehrhafter Mädchen. Das zeigt sich zB in ihrer Profession und in der Moral ihres Handelns, wie eine Waffe zu tragen, das Verhalten beim Autokauf, usw. Sie nehmen also schon eine Sonderstellung auch unter den heutigen Mädels ein.

Schließlich kommt es also zur finalen Konfrontation, Vergangenheit und Gegenwart prallen aufeinander.
Witziges Detail, hier findet der einzige kurze, natürlich beabsichtigte Bildaussetzer in der Gegenwart statt gerade wenn Mike seine Beobachtung mit dem Fernrohr startet.

Auch der Kampf zeigt das die Girls jetzt die neuen Raubtiere sind, aber sie sind weiterentwickelt, smarter, handeln im Team und geschickter, aber.......
genauso gnadenlos und am Ende bösartig wie ihr Vorgänger den sie mit deutlich gezeigter Lust in seine Einzelteile zerlegen.
Während Mike am Ende in die Rolle der blonden Rose fällt, also ein jammerndes und um Gnade flehendes Bündel wird verwandeln sich die modernen Frauen endgültig in gnadenlose mit Lust zerstörende Raubkatzen die nicht im Traum daran denken von ihrem Opfer nochmal abzulassen.
So beerben sie ihren bösen Vorgänger am Ende auch moralisch.

Zum Schluß noch ein paar Einzelaspekte: Der Film spielt ja in der rießigen USA, da gibt es Gegenden da herrscht durchaus noch teilweise der Geist vergangener Generationen. Plausibel dass Quentin das ausgenutzt hat und damit quasi das existierende Hinterwäldlertum in seinem Land mit aufs Korn genommen hat.
Deshalb auch der mögliche Stilbruch mit den Mobiles im ersten Teil der Films die praktisch die Verbindung in der Gegenwart anzeigen.
Auch spielen die beiden Teile des Films in unterschiedlichen Regionen das Landes.
Die Blu-Ray, ja sie ist der DVD noch überlegen und zwar weil sie den Kontrast zwischen den Vergangenheits und den Gegenwartsaufnahmen noch deutlicher werden lässt.

Der Film beinhaltet also eine Vielzahl von diskussionswürdigen Thesen zu Themen wie (Rolle von Männern/Frauen, Vergangeheit/Heute, lokale Milieuunterschiede, Moralische Aspekte etc.) und das alles grandios verpackt in ein nur scheinbar schlechtes B-Moviekleid.
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5.0 von 5 Sternen Kurt Russell als Stuntman Mike !!!, 9. Februar 2014
Von 
Frank Uwe (Nordrhein-Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Death Proof - Todsicher [Blu-ray] (Blu-ray)
"Death Proof" ist der 6. Film von Quentin Tarantino.

Ich hatte ihn schon als DVD, wollte ihn nun unbedingt in Blu-ray-Qualität haben und kann sagen, dass es sich gelohnt hat. Die Bild- und Tonqualität sind top. Man möge sich nicht von der Bildqualität der ersten Filmhälfte täuschen lassen. Das ist von Tarantino so gewollt. Diese Teil des Filmes wurde absichtlich auf "alt" getrimmt.

Wie bereits in anderen seiner Filme schafft Quentin Tarantino es, selbst minutenlange Gespräche äußerst spannend erscheinen zu lassen.

Eine Hauptrolle wird vom Hollywood-Dino Kurt Russell (Die Klapperschlange) bekleidet. Er stellt einen Massenmörder dar und macht seinen Schauspieler-Job sehr gut.

Man erhält 1 Stunde 54 Minuten gute Unterhaltung in Blu-ray-Qualität.

Die Extras auf dieser Blu-ray sind Interviews, Making ofs, Trailer, etc., das Übliche eben.

Ich kann den Kauf empfehlen.
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Death Proof - Todsicher
Death Proof - Todsicher von Quentin Tarantino (DVD - 2008)
EUR 7,99
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