Kundenrezensionen

8
5,0 von 5 Sternen
5 Sterne
8
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Grave Human Genuine (Ltd.ed.)
Format: Audio CDÄndern
Preis:9,99 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. März 2008
Jawoll, den Leipzigern DARK SUNS ist mit "Grave Human Genuine" ein Album gelungen, dass zeigt, wie ProgMetal im 21. Jahrhundert klingen kann. Mittlerweile haben sie sich fast völlig vom OPETH-Sound entfernt und klingen sehr eigenständig. Am ehesten trifft wohl noch der Vergleich mit "PAIN OF SALVATION" zu (kein Wunder, ist man mit denen doch einige Male gemeinsam auf Tour gewesen und der Ex-POS-Basser zeigt auch hier sein Können).
Zu den beiden bereits gut bis sehr guten Vorgängeralben, hat man sich noch einmal wesentlich steigern können. Viel Mut Beweisen DARK SUNS auf ihrem neuen Silberling. Die Vielfalt ist riesig. Von getragenen doomigen Parts über Doublebass bis hin zu floydischen Klängen geht das musikalische Spektrum. Flöte, brettharte Riffs und Growls treffen aufeinander. Skeptiker des Grunzgesanges können allerdings aufatmen. Lediglich in Song 2 "Flies in Amber" kommt der gewöhnungsbedürtige Gesang zum Einsatz.
Um dieses Album zu erobern braucht es allerdings eine gehörige Portion Zeit. Zuviel "passiert" und wird geboten. Beispielhaft möchte ich hier Song 5 "Amphibian Halo" nennen. Elektronische Spielereien, wie man sie z.B. bei "KRAFTWERK (!!) hören kann, kommen hier zum Einsatz.
Insgesamt ist die Atmosphäre auf "Grave Human Genuine" sehr düster. Das Album legt mit den ersten beiden Songs los, wie die Feuerwehr. Aber nicht abschrecken lassen. DARK SUNS geben dem Album genug Zeit in ruhigen Momenten ordentlich durchatmen zu können ("Free Of you", "Papillion").
Beonders mutig ist man mit Song 6 "The Chameleon Defect". Nach einem ruhigen atmosphärischen Beginn bricht urplötzlich ein Instrumental-Overkill über den Höhrer ein. Es hat bei mir einige Hördurchgänge gedauert, bis ich den Song einordnen konnte. Aber auch dieser Part kann mich überzeugen. Besonders hervorheben möchte ich Niko Knappe. Der Schlagzeuger übernimmt auch (!!) den Gesang und hat sich zum Vorgänger "Existence" fantastisch gesteigert. Klasse Vocals!
Fazit: Es fällt mir schwer, dieses Album zu beschreiben. Selten habe ich in den letzten Jahren ein ProgMetal-Album gehört, dass so völlig anders ist als das, was dieses Genre sonst z.T. zum Vorschein bringt.
ProgMetal lebt!! Kaufen!!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. März 2008
Vorab muss ich gestehen, ich habe bisher noch nichts von Dark Suns gehört, und kenne dementsprechend nur das Album Grave Human Genuine.
Zunächst einmal frage ich mich, wo sich Opeth verstecken sollen? Bis auf den Wechsel von Cleanem Gesang und Growls (Disilussion Sänger) erinnert vielleicht noch die ungefähre Einordnung in das Genre "Progressive Metal" an Opeth. Erwarten sie also keine Opeth-Kopie, das ist eh unmöglich, noch dazu sind Dark Suns die wohl eigenständigste Band die ich in den letzten Jahren entdeckt habe.
Das Album beginnt mit einem instrumentalem Song, geht dann über in den für GHG-Verhältnisse recht heftigen Song Files in Amber über und bereits hier wird einem klar: Das ist kein Easy-Listening, die Songstrukturen, Tempowechsel, Samples, eigentlich alles an der Musik muss man erstmal drei bis vier mal auf sich wirken lassen, bis es zünded.
Ab Rapid Eyes Movement, dem vierten Song der Platte wird es dann ruhiger, später driftet man mit Amphibian Halo und vor allem The Chameleon Defect in vertrackte Gefilde ab.
The Chameleon Defect beginnt zwar recht homogen, dreht aber nach einem leisen Intro total ab und entwickelt sich zum vertracktesten und sperrigstem Song der Platte. Nicht unbedingt der schönste, aber er beweist wie wenig Wert Dark Suns auf Eingängigkeit legen und wie originell auch Musik aus Deutschland klingen kann.
In den ruhigen Moment, z.B. in Free of You wirken die Songs gelegentlich ein wenig langweilig. Dafür gehören die ersten Fünf Songs wirklich zum allerbesten was ich in den letzten Jahren gehört habe.

Originell, eigentständig, unvorhersehbar springen Dark Suns zwischen Metal, Prog Rock, Jazz und teilweise sogar Elektro hin und her, ohne dabei den roten Faden zu verlieren oder die Hörbarkeit auf Kosten von Progressivität aufzugeben - vorrausgesetzt man setzt sich mit dem Album auseinander, nimmt sich für jedes Lied Zeit.
Man darf keine Platte erwarten, die einem die Schönheit entgegenwirft, Grave Human Genuine muss man sich fast vollständig erarbeiten. Doch es lohnt sich!
Ich gehe sogar so weit und vergebe dem Album bereits jetzt den Titel Album des (Früh-)Jahres, denn im Sommer kommt eine neue Opeth-Scheibe.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. September 2008
Wo "existence" noch etwas zähflüssig daher kam und auch wegen der langen spielzeit eher eine durchhalteübung darstellte, gehen die dark suns aus leipzig auf dem neuen album viel unbefangener zur sache. als hätte man sich von einer altlast befreit, werden hier hits am laufenden band geliefert, die allesamt mit wiedererkennungswert gesegnet sind. genau das nämlich hat auf dem letzten album gefehlt.ausserdem ist auch die bandbreite enorm erweitert worden und mit amphibian halo und chameleon defect sind auch zwei songs zu hören, die man von dieser band nun überhaupt nicht erwartet hätte. und diese zwei songs stehen den dark suns außergewöhnlich gut.hoffentlich sucht diese vielversprechende band weiterhin nach künstlerischen herausforderungen am horizont und verfällt nicht in die verwerfliche stimmung, massenkompatible fließbandware abzuliefern!nach dem aktuellen werk ist dies aber zum glück nicht zu erwarten!fünf sterne sind hier jedenfalls definitiv zu wenig!!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. November 2008
Klares Ding, bei vielen Bands ist das dritte Album das entscheidende. Nicht jedoch bei einer so unkonventionellen Truppe wie den DARK SUNS, die sich mit "Grave Human Genuine" einen weiteren Schritt in die totale Unberechenbarkeit geleistet haben, statt auf die Verkaufszahlen zu schielen. Und in der Unberechenbarkeit fühlen sie sich scheinbar wohl, denn die Gegensätze könnten manchmal nicht größer sein, die auf diesem Werk aufeinanderprallen. Klinische Kälte, zerbrechliche Pianoklänge, mächtig orchestralartige Überfälle, leise Momente, untermalt von Querflöten, bedrohliche Celloklänge, Melancholie, Hoffnung, Wut, Liebe. Und noch soviel mehr. Auf "Grave Human Genuine" durchläuft der Hörer sehr viele Stadien menschlicher, emotionaler Tiefe. Als würde man lange Zeit vor einem Bild innehalten und vieles in seinem Leben reflektieren. So erging es dem Rezensenten mit diesem Album, welches sich genauso wenig erörtern lässt wie die Gedanken, mit welchen man die knappe Stunde Spielzeit alleine gelassen wird. Nehmt den emotionalen Trip auf Euch, lasst Euch Zeit mit einem Urteil, lauscht den Klängen, öffnet nicht nur die Ohren sondern auch die Seele und Ihr werdet verstehen, was es bedeutet, wenn die dunklen Sonnen strahlen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
am 12. Dezember 2013
Wie ich finde, die mit Abstand Beste CD der Dark Suns!
Sehr durchdacht, tolle Ideen und eine super Umsetzung.
Ein echter Tipp für alle Tool-Fans...
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Mai 2008
Ein sehr gelungenes Album, "Existence" wusste auch schon zu begeistern, aber "Grave Human Genuine" gefällt mir persönlich um Weiten besser, den Gesang will ich auch noch einmal positiv herausheben, es ist alles noch besser, ausgereifter und essentieller geworden ... und was man auch noch erwähnen sollte, es ist etwas progressiver als der Vorgänger. Der erste Song "Flies in Amber" beweist das schon zu Beginn - harte Gitarren begleitet von einer verspielten Flötenmelodie - deutet an in welche Richtung es geht. Momente wie dieser kehren immer wieder, jeder Song mündet immer wieder darin, wo dieses schöne Soundgewand ursprünglich herkommt. Vergleiche mit Opeth sind nicht frei erfunden, die Schweden werden aber zu keiner Zeit kopiert, es gibt da eben diese Parallelen die in so mancher grossen Sekunde einen aufmerksamen Musikliebhaber daran erinnern. ;) Alles in allem haben Dark Suns hier ein grossartiges Werk abgeliefert, das jetzt schon die Konkurrenz weit hinter sich lässt.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. November 2008
Eins vorweg: ich bin über 50 und auf keine musikalische Richtung festgelegt. Mich interessiert halt einfach, wenn etwas gut ist, und das hier ist verdammt gut. Die Mischung macht's: Fühlt man sich stellenweise stark an Opeth & Co erinnert, scheint man sich plötzlich auf ein spätes Talk Talk Album oder einen unveröffentlichten Track von NoMan verirrt zu haben. Düster, ja schon, aber vor allem atmosphärisch stimmig. Und dass die Jungs spielen können, steht fest. Guter Tipp für Freunde komplexer Musik und erweitertem Metal-Verständnis.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Mai 2008
Wer von Grave Human Genuine Progmetall im klassischen Sinne erwartet wird von der Scheibe wahrscheinlich ziemlich enttäuscht sein.Die Band um Drummer Sänger Texter Songwriter Niko Knappe kommt zwar ohne Zweifel aus dem düster-Metallbereich viel übrig ist davon auf dem aktuellen Album aber nicht. Auch der Gastauftritt des Dissillusion
Sängers kommt nicht von ungefähr, genau wie deren letztes Studiomonster Gloria nimmmt G.H.G. kaum Rücksicht auf Genregrenzen sonder reißt diese einfach ein.
Im Gegensatz zu Dissillusion gehen Dark Suns dabei aber düsterer langsamer und irgendwie natürlicher zur Sache. Die 8 bzw. 9 Tracks werden vom Start der Platte an grob gesehen immer ruhiger aber sind dabei keineswegs beruhigend.
Die große Konstante auf dem Album ist der sphärische melancholische Gesang der wie ein weiteres Instrument oft tief in den ohnehin schon sehr dichten Sound aus Drumms,Gitarre Bass und Keyboards eingearbeitet wurde. Eine gute Anlage ist also wirklich von Vorteil und das Album braucht Zeit um sich zu entfalten.
Die ersten beiden Tracks das Instrumental "Stampede" und "Flies in Amber" sind noch von der härteren Sorte warten aber trotzdem mit ungewohnten Arrangementes auf. Da ertönt doch zu den abgehakten Eröffnungsriffs von "Flies in Amber" tatsächlich eine Flöte und das komischste ist sie scheint einfach dahin zu gehören.
Mit "Thronchild" und danach "Rapid eye moment" wird G.H.G. immer ruhiger.
Im letztgenannten Song finden sich dann auch Passagen die mehr an Porcupine Tree erinnern ohne jedoch geklaut zu sein.
Bei "Amphibian Halo" schaffen wummernde Elektrobeats und Zeitlupen Gitarren einen alles erdrückenden Brocken von einem Song der aber einfach nicht aus seiner Haut kann.
"The Chameleon Defect" klingt dann just nach dem was der Titel vermuten lässt, das zweite Instrumental des Albums stellt eine albtraumhafte Achterbahnfahrt zwischen Folk,Prog und Blackmetall da.
Und dann wird es mit den letzten beiden Tracks "Free of you" und dem soundtrackartigen wunderschönen "Papilon" noch ruhiger. Auf die Besitzer der limitierten Version warte dann noch "29" ein fast schon flockiger Jazzrock Song der zusammen mit dem sehr gut gelungenen Digipack den Aufpreis locker wert ist.

Also Dark Suns spielen in ihrer eigenen Welt und zwischen mögen oder nicht mögen bleibt bezüglich der Musik wohl kaum Spielraum.

Liebhaber melancholischer und anspruchsvoller Rockmusik sollten unbedingt mal ein Ohr riskieren.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
Orange
Orange von Dark Suns (Audio CD - 2011)

Swanlike
Swanlike von Dark Suns (Audio CD - 2005)