Fashion Sale Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Fußball Fan-Artikel calendarGirl Cloud Drive Photos Sony Learn More sommer2016 HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen35
4,6 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
Preis:6,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Um die Tragweite des seinerzeit rebellischen Filmprojektes zu begreifen, den Mut, welcher wohl in jenen Jahren (immer noch!) dazugehörte, ein solches Thema anzupacken und auf die Leinwand zu bringen, muss man nicht nur einen Ausflug in die US-Geschichte des Jahres 1967 unternehmen, das Jahr, in dem der Film in die Kinos kam, sondern auch die Jahre zuvor beleuchten.

USA 1967 - es ist das Land, in dem der Boxer Muhammad Ali den Kriegsdienst in Vietnam verweigert, die Vereinigten Staaten von Rassenunruhen erschüttert werden - der 1964 verabschiedete Civil Rights Act (amerikanisches Bürgerrechtsgesetz zur Aufhebung der Rassentrennung) ist zu diesem Zeitpunkt keine 3 Jahre alt und mancher unüberwindlich scheinender Graben zieht sich, nach wie vor (?), durch die US-Gesellschaft.

Zur Handlung des Filmes:
Am Beispiel der heiratsfähigen Joanna Drayton (gespielt von Katharine Hougthon), weiße Tochter aus gutem Hause, deren Eltern ihr immer vermittelt haben, dass alle Menschen gleich sind, wird die Nagelprobe deutlich, derer sich die Eltern (Katharina Hepburn / Spencer Tracy), stellvertretend für die liberal eingestellte Gesellschaft jener Tage?, plötzlich gegenübersehen - ihre junge Tochter bringt den (eigentlich) denkbar perfektesten Traumschwiegersohn ins Haus - Dr. John Prentice (gespielt von Sidney Poitier) - ob seine Hautfarbe, Prentice ist schwarz, jedoch die bislang liberalen Predigten der Eltern als Lippenbekenntnisse enttarnt, wird sich im Laufe der kurzweiligen Handlung zeigen.

Der Film lebt von Dialogen und Statements - auf wenige Orte beschränkt, wirkt der Film fast wie ein Stück aus dem Kammertheater.

Aus meiner Sicht interessante Randinformationen und persönliche Verknüpfungen:

Schauspieler Spencer Tracy (Jahrgang 1900) mag, trotz aller privaten Ecken und Kanten (Alkoholismus / Affären), einer der größten Sympathieträger und Erfolgsgaranten für die US-amerikanische Filmproduktions- und Filmverleihgesellschaft Metro-Goldwyn-Mayer (MGM)gewesen sein.

Diesem Film wurde zudem der Stempel "Klassiker" wohl auch deshalb aufgedrückt, weil es neben den zwei verliehenen Oscars (für Drehbuch und Leistung von Katharine Hepburn) die letzte Rolle des Darstellers gewesen ist - wenige Wochen nach Produktionsende starb Spencer Tracy nämlich.

Die deutsche Stimme hat ihm in diesem Film übrigens der 1974 verstorbene Eduard Wandrey "geliehen" - wenn ich an Spencer Tracy denke, klingt bei mir exakt diese Synchronstimme nach - schon verrückt, aber so habe ich Tracy stimmlich kennengelernt, jede andere Stimme wirkt auf mich befremdlich ;-)
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. April 2014
Ein zu seiner Zeit notwendiger Film, weil er auf ernste und seriöse, aber auch auf heitere, teilweise komische Weise einen zentralen Konflikt in der US-amerikanischen Gesellschaft anspricht, durchleuchtet und auf eine menschlich schöne, versöhnliche Weise auflöst. Es ist ein generelles Manko dieser "anspruchsvollen" Hollywoodfilme jener Zeit, dass sie am Ende nicht auf eine moraltriefende Rede oder Ansprache verzichten wollen. Wie viele solcher Tränendrüsenreizer habe ich nicht schon sehen und hören müssen! Auch dieser Film gibt nicht auf, das amerikanische Cliché vom Ideal der intakten Ehe und ewigen Liebe und Treue zu verkünden. Über diesen ungebrochenen Illusionen wird völlig vergessen, ein wie unerfahrenes, ahnungsloses und unreifes Mädchen Joey noch ist, die in ihrer Verliebtheit schlicht erblindet ist. Dr. Prentice ist zwar erheblich reifer, doch hat der Verlust seiner Frau und seines Sohnes, der mit tiefem Schmerz verbunden war, ihn eher in der Vorstellung von einer dauerhaften Ehe bestärkt. Die Figur des Monsignore Ryan ist wirklich gelungen. Man möchte jedoch vermuten, dass seine Charakterisierung das Ergebnis heftigen Wunschdenkens ist und wenig Entsprechung in der Wirklichkeit fände. Das Drehbuch ist sehr gut, ehrlich, tiefgründig und dabei witzig. Doch auch dieses enthält sich nicht, die Illusion vom Glück der beiden Elternpaare zu unterstützen. Immerhin werden die Fassaden deutlich, hinter die zu blicken man allseits tunlichst vermeidet. Man lächelt sich tapfer und heuchlerisch über alle aufscheinenden Divergenzen und Konflikte hinweg, die dicht unter dem Firnis der sozialen Konditionierung lauern. In seiner entlarvenden Qualität ist dieser Film einfach großartig.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Mai 2011
Die Materialqualität ist gut.
Dieser Klassiker dient als Vorlage für so viele Komödien (der Vater der Braut etc.).
Der Hintergrund der Handlung ist allerdings sehr, sehr ernst. Die hervorragenden Schauspieler setzen das Thema jedoch klug und umwerfend sympathisch um.
Selbst die etwas naive Tochter muss man einfach mögen und der zukünftige Schwiegersohn hat einiges zu überwinden.
11 Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. November 2002
Gott zum Grusse Leser!
Schon allein beim Gedanken an diesen Film kommen mir die Tränen. Mit Sicherheit der rührseligste Film, und das ohne kitschig zu wirken. Das ist bei diesem brisanten Thema auch nicht möglich, da der Film zudem aus den 60ern stammt. Heute würde es wohl keinem Filmemacher gelingen, diesen Stoff so realistisch umzusetzen. Die Tatsache, daß es heute auch an talentierten Schauspielern mangelt macht es noch schwieriger. Der größte Bonus nach dem Herz-Schmerz-Faktor ist gewiß die schauspielerische Leistung von Tracy/Hepburn. Ein Traum-Paar in allen Belangen. Nach dem ersten Ansehen entthronte dieser Film bei mir gar "Casablanca" und sogar "Shane" geriet ins wanken. Inzwischen bin ich zu dem Entschluß gekommen, daß er genannte Titel zwar nicht übertrifft, aber problemlos mithalten kann. Kenner wissen um die Qualität dieses Films und Nicht-Kenner sollten schnell zu Kennern werden. Auch ein Muß! Adios und viel Spaß beim Ansehen.
0Kommentar|9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Mai 2014
Einer der besten Filme seiner zeit. Ein hervorragender Spencer Tracey in seiner letzten Rolle. An seiner Seite eine nicht weniger geniale Katharine Hepburn, deren Tränen nicht gespielt waren (17 Tage nach Drehschluss verstarb Tracey). Einfach ein Film, dem man sehen muss!!
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. August 2014
Immer noch ein Klassiker. Ein toller Film und tolle Schauspieler. Kathrins Hepburn und Spencer Tracy sind in Bestform. Passt gut zu meiner Klassikersammlung
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. August 2012
Stanley Kramer behandelte im Laufe seiner Karriere des Öfteren das Thema Hautfarben. Dies ist sein vielleicht reizendster Film dazu. Die Liebe eines gemischten Ehepaars wird auf die Probe gestellt. Die jeweiligen Eltern der Turteltauben müssen nämlich zuvörderst eine Menge Vorurteile und Bedenken abbauen. Kramer kritisierte mit "Rat mal, wer zum Essen kommt?" eine bornierte Gesellschaft. Alte Leute, mit tradierten Vorstellungen, denen der Mut fehlt, treffen auf junge Verliebte einer frischeren Generation. Total simpel aber total gut. Passt perfekt in die sozial und politisch aufgewühlte Zeit. Rührender Film mit ehrlichen Gefühlen plus erlesener Besetzung (S. Tracy, K. Hepburn, S. Poitier).
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Februar 2011
Dies ist einer der 10 besten Filme aller Zeiten im Hinblick auf die Vereinigung von Fortschrittlichkeit, Zeitlosigkeit, brillanten Dialogen und beispiellos großem Schauspiel - nie wieder wird es derart charismatische Darsteller geben. Nur ein einziger Satz aus diesem Film im Munde eines Schaupielers/eienr Schauspielerin von heute würde diesen/diese zum Oscar-Anwärter/in machen...
Unbedingt ansehen!
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Dezember 2012
Mit diesen Schauspielern kann der Film nur gut sein.
Er entsprach vollkommen unseren Erwartungen und zeigte
uns den Rassismus im Amerika der 60er Jahre mit all' seinen Facetten.
Aber zum Schluss siegte doch Rat mal, wer zum Essen kommt? (40th Anniversary Edition)die Menschlichkeit.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. September 2014
Ich mag den Schauspieler Sidney Poitier und auch Katrin Hepburn und die Handlung des Film über die Liebe zwischen schwarz und weis und wie schwer es den Eltern immer noch fällt es zu akzeptieren.aber die Kinder haben ihren eigenen Kopf
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen