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37 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Neil Gaiman trifft auf Kiplings "The Jungle Book"
Wie diverse Bücher anderer Autoren existiert "The Graveyard Book" in einer Ausgabe für Erwachse und in einer Ausgabe für Kinder. Der Unterschied zu diesen Werken besteht darin, dass Neil Gaimans Roman nicht nur verschiedene Cover besitzt, sondern, dass auch die zahlreichen Illustrationen im Buch auf die jeweilige Lesergruppe abgestimmt wurden. Die...
Veröffentlicht am 7. Oktober 2008 von hundasterix

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nun ja ...
... nach der Lektüre der anderen Bewertungen dachte ich, dass es ein ganz nettes Buch sein könnte. Leider ist es ziemlich hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben. Der Plott als solche ist fantasiereich - aber er wurde leider nicht liebevoll ausgearbeitet, sondern eher wie mit Spotlights beleichtet: Mal hier ein kleines Geschichtchen, mal dort eins und...
Vor 22 Monaten von Bücherratte veröffentlicht


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37 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Neil Gaiman trifft auf Kiplings "The Jungle Book", 7. Oktober 2008
Von 
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(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Wie diverse Bücher anderer Autoren existiert "The Graveyard Book" in einer Ausgabe für Erwachse und in einer Ausgabe für Kinder. Der Unterschied zu diesen Werken besteht darin, dass Neil Gaimans Roman nicht nur verschiedene Cover besitzt, sondern, dass auch die zahlreichen Illustrationen im Buch auf die jeweilige Lesergruppe abgestimmt wurden. Die Zeichnungen in der Kinderausgabe stammen von dem britischen Zeichner und Buchillustrator Chris Riddell. Wie man bereits anhand des Covers erkennt, sind die Zeichnungen eher hell und freundlich. Die Illustrationen in der Ausgabe für Erwachsene stammen von Dave McKean und sind wesentlich düsterer.

Inhaltlich sind beide Ausgaben gleich: Eines nachts dringt ein Mann namens Jack in ein Haus ein und ermordet beinahe eine ganze Familie. Der einzige Überlebende ist der 18 Monate alte Sohn. Der Junge flieht aus dem Haus und kommt zu einem Friedhof. Dort wird er von dem Geisterehepaar Owens aufgenommen. Sie geben ihm dem Namen Nobody "Bod" Owens.
Im weiteren Verlauf der Geschichte beschreibt Neil Gaiman, wie Bod von den Owens und seinem Beschützer Silas großgezogen wird. In jedem Kapitel erlebt Bod ein anderes Abenteuer. So lernt er zum Beispiel als Fünfjähriger die gleichaltrige Scarlett Perkins kennen, mit der er Freundschaft schließt. Oder er trifft auf Ghule, die ihn verschleppen und ihn zu ihresgleichen machen wollen. Doch die gefährlichste Begegnung steht Bod am Ende des Buches bevor. Er trifft auf den Mörder seiner Familie...

Der Titel "The Graveyard Book" ist eine Hommage an Rudyard Kiplings "The Jungle Book". Auch die Eingangstory erinnert an Mowgli, das Findelkind, welches ohne Kontakt zu Menschen in einer fremden Umgebung aufwächst. Doch Neil Gaimans Roman ist keineswegs ein "Abklatsch" von Kiplings Werk. "The Graveyard Book" ist eine eigenständige Geschichte mit einer eigenen Handlung, wundervollen Charakteren und individuellen Ideen.

Insgesamt handelt es sich um einen gelungenen Roman für sowohl ältere als auch jüngere Leser.
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32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Neil Gaiman trifft auf Kiplings "The Jungle Book", 8. Oktober 2008
Von 
hundasterix - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Wie diverse Bücher anderer Autoren existiert "The Graveyard Book" in einer Ausgabe für Erwachse und in einer Ausgabe für Kinder. Der Unterschied zu diesen Werken besteht darin, dass Neil Gaimans Roman nicht nur verschiedene Cover besitzt, sondern, dass auch die zahlreichen Illustrationen im Buch auf die jeweilige Lesergruppe abgestimmt wurden. Die Zeichnungen in der Kinderausgabe stammen von dem britischen Zeichner und Buchillustrator Chris Riddell. Wie man bereits anhand des Covers erkennt, sind die Zeichnungen eher hell und freundlich. Die Illustrationen in der Ausgabe für Erwachsene stammen von Dave McKean und sind wesentlich düsterer.

Inhaltlich sind beide Ausgaben gleich: Es wird erzählt, wie der kleine Nobody "Bod" Owens nach der Ermordung seiner Familie zu einem Friedhof gelangt. Wie er von dem Geisterehepaar Owens und seinem Mentor, dem Vampir Silas, großgezogen wird und welche Abenteuer er erlebt. So lernt er zum Beispiel als Fünfjähriger die gleichaltrige Scarlett Perkins kennen, mit der er Freundschaft schließt. Oder er trifft auf Ghule, die ihn verschleppen und ihn zu ihresgleichen machen wollen. Doch die gefährlichste Begegnung steht Bod am Ende des Buches bevor...

Der Titel "The Graveyard Book" ist eine Hommage an Rudyard Kiplings "The Jungle Book". Auch die Eingangstory erinnert an Mowgli, das Findelkind, welches ohne Kontakt zu Menschen in einer fremden Umgebung aufwächst. Doch Neil Gaimans Roman ist keineswegs ein "Abklatsch" von Kiplings Werk. "The Graveyard Book" ist eine eigenständige Geschichte mit einer eigenen Handlung und individuellen Ideen.
Insgesamt handelt es sich um einen gelungenen Roman sowohl für ältere als auch jüngere Leser.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Danse macabre mit Kuscheleffekt, 26. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Graveyard Book (Taschenbuch)
Dies ist das dritte Buch von Neil Gaiman, das ich gelesen habe (nach "Neverwhere" und "The Ocean at the End of the Lane") und das erste, das mich wirklich zufrieden zurückgelassen hat. Denn hier hält Gaiman sich an eine in sich abgschlossene Erzählung mit einem stimmigen Plot. Natürlich hätte man die Geschichte des Jungen Nobody Owens, der, knapp dem Massaker an seiner Familie entkommen, als Kleinkind auf einem Friedhof landet und von den dort residierenden Geistern großgezogen wird, charakterlich tiefer gestalten können, aber das ist, soweit ich es einschätzen kann, nicht wirklich Gaimans Stärke. Und dann wäre das, was Gaiman mit seiner Geschte erzählen möchte, nämlich ein Märchen, vielleicht auch untergegangen in Seenlenspiegelungen. Was dieser Autor wirklich gut kann, ist, absolut fantastische Nebenwelten mit unglaublich schrägen, liebenswerten oder auch abgrundtief fiesen Figuren zu bevölkern, die dem Leser im Gedächtnis haften bleiben, und dabei immer ein Augenzwinkern bereit zu halten. Es wird also nie zu gruselig, nie zu scheußlich, nie zu heroisch und auch nie zu sentimental. Dabei gelingen ihm durchaus sehr einprägsame Szenen, so wie hier die Abschiedsszene zwischen Nobody und seiner geisterhaften Adoptivmutter. Der Friedhof und seine Bewohner sind ein ziemlich lebendiger Ort, auch wenn sich kaum ein Lebender dorthin verirrt, und es erscheint dem Leser vollkommen nachvollziehbar, dass Owen sich dort wohlfühlt und diesen Ort als sein Zuhause ansieht, zumal er ein paar Eigenschaften "geerbt" hat, die normalen Sterblichen verwehrt sind, wie Unsichtbarwerden und Angsteinjagen.
Wenn man möchte, kann man das Buch auch als eines über das Erwachsenwerden sehen, denn der Junge Nobody muss letztendlich die eingegrenzte, geborgene Welt seines Friedhofs, in der alles stets so bleibt, wie es immer war, verlassen und hinaus in die richtige Welt. Aber ich denke, dass tiefgründige Deutungen von Gaimans Erzählungen zu weit greifen.
Was ich interessant finde, ist der Umgang dieses Autors mit altbekannten und gewissermaßen kanonisierten Elementen des Fantasy-Genres. Er interpretiert sie nicht neu, weist ihnen keine neuen Eigenschaften zu, sondern flicht sie ganz unangestengt in seine Geschichte ein. In diesem Buch kommen sowohl ein Vampir vor als auch ein Werwolf vor, ohne dass diese namentlcih als solche kennzeichnet werden. Beide stehen einfach nur im Dienste der Handlung ohne ausgeprägte Verhaltensweisen wie Blutsaugen oder Menschen-Zerlegen auszuüben. Im Gegenteil: beide sind richtig sympathisch und geradezu bürgerlich-normal. Jedenfalls die meiste Zeit über.
Köstlich ist allerdings die Beschreibung der unappetitlichen Ghouls. Hier mag es eine kleine Hommage an die fantastischen Welten HP.Lovecrafts gegeben haben.
Alles in allem ein trotz oder gerade wegen seines makabren Inhalts warmherziges und gemütliches Buch, etwas für Leute, die fantastischen Geschichten gegenüber mehr als aufgeschlossen sind und die gern auch mal einen Spaziergang über den Friedhof machen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spitzen Buch, 27. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: The Graveyard Book (Taschenbuch)
Das Buch ist absolut spitze, kanns nur weiter empfehlen. Allerdings kann ich nicht behaupten das ich es als Kinderbuch durchgehen lassen würde, dafür sind die Zeichnungen und die Umschreibungen von Neil Gaiman zu eindeutig an manchen Stellen. Die Altersempfehlung des Buchs ist ab 10 ich würde eher sagen das es ab 12-13 gehen sollte, ab dann kann selbst ein sensibles Kind das Buch lesen. Das Cover ist wunderschön und die Zeichnung sind passend zum Buch. Was mir auch gut gefallen hat, waren die kleinen Leseaufgaben für die Kinder im hinteren Teil des Buches, sowie ein Interview vom Autor.
Insgesamt ein Spitzenbuch, ich warte schon auf die Erwachsenen-Version und bin gespannt wie ein weiteres Buch von Neil Gaiman mich wieder fasziniert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein typischer Gaiman-Roman: fantastisch und mit Stil erzählt., 15. Januar 2009
Das "Graveyard Book", das wie Gaimans "Coraline" in der Neuzeit spielt, handelt von einem Jungen, dessen Familie ermordet wird und der auf einen alten Friedhof Zuflucht findet, wo er unter dem Schutz der Geister der dort Begrabenen aufwächst. Aber der Mörder seiner Familie hat nie aufgehört, nach dem Jungen zu suchen...

Neil Gaiman ist ein großartiger Erzähler. Ihn zeichnet ein lyrischer, trockener Stil aus, der, wenn er lustig ist, an Douglas Adams erinnert, und der in der magischen Welt seiner Figuren, Orte und Bilder nichts anderes ist als die literarische Ausprägung seines langjährigen Freundes Dave McKean, seinerseits ein genialer Graphiker, Maler, etc (und der das Graveyard Book illustriert hat).

Wie auch immer ich versuche es zu beschreiben - Gaimans Erzählweise ist einfühlsam, subtil, gewitzt. Bei ihm passt es einfach. Die Sprache und die Beschreibungen sind Gaimans große Schätze, gewürzt durch seine Begabung, das Lebensgefühl anderer Zeiten in einer Geschichte so plastisch zu gestalten (ohne ermüdende und pedantische Geschichtsgräberei, sondern lediglich durch Ausdrucksweise und eingestreute Anektdoten...), dass man sich bestens aufgehoben fühlt in seiner Darstellung dieser vergangenen Welten, sei es die der Römer oder jene Queen Victorias.

Wie großartig erzählt das Graveyard Book auch ist, wieder offenbart sich eine Schwäche Gaimans, die er bereits in anderen Büchern gezeigt hat: der Plot nämlich. Gerade im Episodischen von Sandman blühte Gaiman auf, wo er kurze, pointierte Geschichten aus der Hüfte heraus aufbauen konnte, und das Hauptmaß auf einem sparsamen, aber dafür brillianten Pinselstrich legen konnte, mit dem er Geschichten malte. Bei längeren, allein stehenden Texten, also allen seinen Romanen, hat sich der Leser nach einer Weile satt gesehen an den atemberaubenden Farben & Formen, und blickt auf das Skelett, den Plot, und erkennt einen etwas simplen Handlungsablauf, in dem sich die Spannungsknoten oft willkürlich auflösen: oft endet eine Konfrontation so, dass man genau merkt, dass Gaiman hier seine Puppen tanzen lässt, wie er es will. Guter besiegt Bösen, oder andersherum, nicht aufgrund der roman-eigenen, langwierig aufgebauten inherenten Logik, sondern magisch, ohne zwingende völlige Kausalität, vielleicht mit einer List, aber immer auf eine Art, in der es sich abzeichnet, dass die in seinen Texten sich ent- und abwickelnden Ereignisse weniger auf Ursache und Wirkung beruhen, als eher auf Gaimans Streben nach der bestmöglichen Art, lebhafte Traumbilder miteinander zu verknüpfen.

Trotzdem ist Gaiman geschickt darin, die Fettnäpfchen von Klischees zu umgehen, und hebt sich damit stark von den durchschnittlichen Erzählern ab, wie man sie in Fantasy und Jugendliteratur oft findet (Rowling, Funke). Gaiman fintiert, deutet eine Liebesgeschichte an, die aber keine wird, deutet eine unwahrscheinlichere an, die aber im Sande verläuft. Ein stoischer, gefühlskalter Mentor und sein Schüler kommen sich näher, aber statt kitschiger Umarmung bleibt der Mentor auch am Ende distanziert. Der Junge möchte seiner beengten Friedhofswelt entfliehen und unter Menschen, was sein Mentor verweigert, aber der Junge muss dann doch lernen, dass er dort draußen (noch) nichts verloren hat. Gaiman überrascht, und bewegt sich oft auf der "road less traveled by".

Mit "Graveyard Book" ist Gaiman ein typischer Gaiman-Roman gelungen: vor allem der oben beschriebene erzählerische Witz ist hervorzuheben. Trotz leichter Schwächen (oder besser gesagt, eines Mangels an Aufmerksamkeit) im Plot, die Gaiman bis jetzt leider davon abgehalten haben, ein ganz Großer zu werden, ist Graveyard Book bestens zu empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Neil Gaiman trifft auf Rudyard Kiplings "The Jungle Book", 8. Oktober 2008
Von 
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(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Wie diverse Bücher anderer Autoren existiert "The Graveyard Book" in einer Ausgabe für Erwachse und in einer Ausgabe für Kinder. Der Unterschied zu diesen Werken besteht darin, dass Neil Gaimans Roman nicht nur verschiedene Cover besitzt, sondern, dass auch die zahlreichen Illustrationen im Buch auf die jeweilige Lesergruppe abgestimmt wurden. Die Zeichnungen in der Kinderausgabe stammen von dem britischen Zeichner und Buchillustrator Chris Riddell. Wie man bereits anhand des Covers erkennt, sind die Zeichnungen eher hell und freundlich. Die Illustrationen in der Ausgabe für Erwachsene stammen von Dave McKean und sind wesentlich düsterer.

Inhaltlich sind beide Ausgaben gleich: Eines nachts dringt ein Mann namens Jack in ein Haus ein und ermordet beinahe eine ganze Familie. Der einzige Überlebende ist der 18 Monate alte Sohn. Der Junge flieht aus dem Haus und kommt zu einem Friedhof. Dort wird er von dem Geisterehepaar Owens aufgenommen. Sie geben ihm dem Namen Nobody "Bod" Owens.
Im weiteren Verlauf der Geschichte beschreibt Neil Gaiman, wie Bod von den Owens und seinem Beschützer dem Vampir Silas großgezogen wird. In jedem Kapitel erlebt Bod ein anderes Abenteuer. So lernt er zum Beispiel als Fünfjähriger die gleichaltrige Scarlett Perkins kennen, mit der er Freundschaft schließt. Oder er trifft auf Ghule, die ihn verschleppen und ihn zu ihresgleichen machen wollen. Doch die gefährlichste Begegnung steht Bod am Ende des Buches bevor...

Der Titel "The Graveyard Book" ist eine Hommage an Rudyard Kiplings "The Jungle Book". Auch die Eingangstory erinnert an Mowgli, das Findelkind, welches ohne Kontakt zu Menschen in einer fremden Umgebung aufwächst. Doch Neil Gaimans Roman ist keineswegs ein "Abklatsch" von Kiplings Werk. "The Graveyard Book" ist eine eigenständige Geschichte mit einer eigenen Handlung und individuellen Ideen.

Insgesamt handelt es sich um einen gelungenen Roman sowohl für ältere als auch jüngere Leser.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Magic, 5. Dezember 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
I hardly ever buy a book in the hardcover edition, but here I did and it was more than worth the money.
It's a Gaiman alright; The story is well told and of course you cannot stop reading it once you started. The book manages to make you a part of the world, to make you feel with the characters (I actually had to cry at the end, not many books do that)...
Clearly, I loved it. I hope there will be a sequel because I'd like to read more about Nobody Owens.
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27 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Harry Potter in einem Band, 26. Oktober 2008
Gaiman sagt, dass ihn Kiplings "Dschungelbuch" zu dem Kinderroman inspiriert hat und tatsächlich gibt es auch einige Parallelen zwischen den Werken, z.B. dass ein Kind seine Familie verliert, ein Beschützer (bei Kipling der Panther Baghira, bei Gaiman der Vampir Silas) ihn zu Pflegeeltern bring (bei Kipling ein Wolfsrudel, bei Gaiman die Geister eines kleinen Friedhofs) und sich im Laufe des Erwachsenwerdens dann selbst dem Bösen (Tiger/eine Bande von Berufskillern) stellen muss.

Zugleich aber fielen mir auch einige Ähnlichkeiten mit Harry Potter auf: gleich zu Anfang greift eine düstere Gestalt (The Man Jack) eine Familie an und ermordet alle, bis auf den kleinen Sohn. In der Folge brütet der Bösewicht jahrelang, wie er den Jungen endlich töten kann, denn auf ihn hatte er es eigentlich nur abgesehen, weil eine Prophezeiung... kommt einem das nicht doch bekannt vor? ^^
Auf dem Friedhof lernt der Jungen dann auch ein bisschen Magie: wie man sich unsichtbar macht, wie man bei anderen Angst und gewisse Träume erzeugt usw.
Am Ende muss er zwar allein den Hauptfeind beseitigen (wobei mir die Lösung, wie man einen übermächtigen Feind besiegen kann, in "The Graveyard Book" befriedigender erschien als im letzten Harry Potter - nämlich durch eine List), aber Verbündete unterstützen ihn und dabei bleiben nicht alle am Leben. (Damit ist nicht zuviel verraten, denke ich)

Typisch für Gaiman ist dabei der morbide Charme der Geschichte, der sehr an Tim Burtons Filme erinnert (und es würde mich nicht wundern, wenn Burton bald "The Graveyard Book" verfilmt ^^, auch wenn "Die Leichenbraut" ein sehr ähnliches Thema hatte).
Der Junge ohne Namen, der von seinen Geist-Pflegeeltern Nobody Owens, kurz Bod, genannt wird und eigentlich mit Nachnamen Dorian heißt, lebt in einer Parallelwelt ähnlich der Zaubererwelt voller magischer Wesen und geheimnisvoller Geschehenisse: man achte gut auf die Tore zur Welt der Ghule (und es gibt auf jedem Friedhof mindestens eins), Vampire und Werwölfe gehören zur "Ehrengarde", die nur auf größeren Friedhöfen dafür sorgt, dass alles seine Ordnung hat und die Welt der Lebenden nicht gestört wird, alle paar Jahre treffen sich Tote und Lebende für eine Nacht zu einem "Danse Macabre", doch die Erinnerung daran verlässt die Toten und Lebenden bald usw.

Bod fühlt sich in dieser Welt als kleiner Junge sehr wohl und behütet, wobei Silas sein Mentor und bester Freund ist, doch als er heranwächst, kommt eine Sehnsucht nach dem wirklichen Leben auf und er will zur Schule gehen... damit nimmt die Gefahr ihren Lauf, denn mit dem Eintritt in die Welt der Lebenden wird das Böse auf ihn aufmerksam... und nun muss Bod nicht nur sich selbst, sondern auch seine Freundin Scarlett schützen...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Courtesy of Teens Read Too, 26. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: The Graveyard Book (Taschenbuch)
To start, I have to say that even though I have been reviewing young adult books, I have only been reviewing them from an adult point of view. I enjoyed reading this book so much and feel that, like his other book that I recently read, CORALINE, this is also a metaphor for growing up. That said, I shall revert to my young adult point of view.

I don't know that I knew much about metaphors and the like when I was younger, but overlooking any of that this was an awesome book to read. I enjoyed the characters throughout the book, especially the people who took care of Bod on a daily basis, like Miss Lupescu and Liza. The ending was kind of sad for me, though I knew it had to happen that way for the story to come to an end.

The story itself was very descriptive and I felt as if I was growing up along with Bod. The only thing that I would have changed is that I wanted to know more about The Jacks and the prophecy that they spoke of. THE GRAVEYARD BOOK is filled with wondrous creatures and I liked the few pictures that there were - they were very well-drawn and I would have liked to have seen more of them.

Overall, I rate this a fantastic read and give it 5 Stars.

Reviewed by: Breia "The Brain" Brickey
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nun ja ..., 22. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Graveyard Book (Kindle Edition)
... nach der Lektüre der anderen Bewertungen dachte ich, dass es ein ganz nettes Buch sein könnte. Leider ist es ziemlich hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben. Der Plott als solche ist fantasiereich - aber er wurde leider nicht liebevoll ausgearbeitet, sondern eher wie mit Spotlights beleichtet: Mal hier ein kleines Geschichtchen, mal dort eins und Bumm schon war der Knabe erwachsen. Mit einer liebevollen Ausgestaltung hätte man da so viel rausholen können, so blieb man nur an der Oberfläche, die Charakter wurden abgewürgt, Potenzial wurde verschenkt.
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The Graveyard Book
The Graveyard Book von Dave McKean
EUR 4,99
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