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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hammerharte Fortsetzung!
Als Liebhaber vieler Zombie-Verfilmungen ist "28 Weeks Later" einer der absoluten Top-Filme des Genres. Fand ich "28 Days Later" noch etwas fad. So geht es in "28 Weeks Later" richtig zur Sache. Auch wenn die Handlung vorhersehbar wirkt, ist es gelungen einen spannenden Zombie-Action-Streifen zu produzieren. Die Szenen sind schonungslos und nichts für Kinderaugen...
Veröffentlicht am 26. März 2008 von Amigo Del Sol

versus
3.0 von 5 Sternen Code Red
28 Wochen später ist ein nett gemachter Horrorfilm, in dem es übrigens immer noch nicht um Zombies geht, sondern weiterhin um Infizierte, die immer noch England terrorisieren. Es ist zwar an sich eine Fortsetzung, aber meiner Meinung nach sollte man diesen Film als eigenständig sehen. Es ist vielleicht ein wenig zu vergleichen mit Dawn of the Dead (nicht...
Veröffentlicht am 22. August 2011 von Mister Pink


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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hammerharte Fortsetzung!, 26. März 2008
Rezension bezieht sich auf: 28 Weeks Later (DVD)
Als Liebhaber vieler Zombie-Verfilmungen ist "28 Weeks Later" einer der absoluten Top-Filme des Genres. Fand ich "28 Days Later" noch etwas fad. So geht es in "28 Weeks Later" richtig zur Sache. Auch wenn die Handlung vorhersehbar wirkt, ist es gelungen einen spannenden Zombie-Action-Streifen zu produzieren. Die Szenen sind schonungslos und nichts für Kinderaugen oder Zartbesaitete bestimmt. Die Handlung fesselt und wirkt nie künstlich übertrieben. Schon beinahe traditionell gibt es dann noch das obligatorische Schockerlebnis am Ende eines jeden Zombiefilms... - starke Fortsetzung der Reihe - 5 Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das WUT- Virus ist wieder da.........., 20. August 2014
Rezension bezieht sich auf: 28 Weeks Later (DVD)
.......und in völliger Ignoranz manch miserabler
Bewertungen, die sich hier tummeln, sage ich:
DIESE FORTSETZUNG übertrifft den ersten Teil um Längen.
Sie ist härter, brutaler, sehr viel blutiger, klasse halt-
eine SCHLACHTPLATTE!!
Und ob logisch oder nicht, interessiert(mich) überhaupt nicht.

WER kann schon sagen, oder von sich behaupten, - daß sein Leben
in logischen und erklärbaren Bahnen läuft? Keiner- niemand.
Und ich hasse es, wenn Leute sich einen ZOMBIE- Film anschauen-
weil sie voll auf die Szenerie abfahren- und dann aber hinterher
pöbeln, wo denn die Logik sei.
Es gibt keine Logik bei solchen Filmen...man soll sich GRUSELN-
Zeit zum Nachdenken gibt`s da eh nicht.

Und übrigens:
Der rasante, von vielen kritisierte und verpönte Schnitt, die
wackelnde Handkamera- Schnelligkeit und Unruhe- dienen hier weniger
der Action als der respektvollen Undeutlichmachung des Schreckens!
Und ich bin davon überzeugt, daß die Nörgler, besonders die, lieber
ALLES noch klarer und detailreicher sehen wollten.
Tssss....da schreibt man dann halt, - der Film ist Schrott.
So sieht es nämlich aus. Prost.

____________________________________________________

Story:

Das Grauen, das durch das tödliche "Rage"- Virus über GB her zog,
ist noch nicht vorbei. Dan Harris hat sich mit seiner Frau und einigen
anderen Überlebenden auf dem Land verbarrikadiert.
Doch dann geht alles ganz schnell; eine Horde blutrünstiger Infizierter
macht sich über die Gruppe her. Nur Harris gelingt die Flucht,- wobei er
seine Frau jedoch sträflich im Stich lässt....
28 Wochen später ist das Virus ausgerottet,...doch nach einem Zwischenfall
eskaliert die Lage........

---------------------------------------------------------

FAZIT:

Ha- und sollte es in der Zukunft mal so geschehen, daß ZOMBIES
die Welt untertan machen, sie bevölkern, werden sicher auch die
harten Kritiker schreien: JA, WO iss denn hier die LOGIK!!!
Herrlich!! ;-))
Zwar bieten die kritisierten Punkte hier tatsächlich eine grosse
Angriffsfläche für MANCHE,-
aber im Großen und Ganzen zeichnet der Film doch nur ein realistisches
Bild eines zusammengebrochenen Englands. Meine Meinung.
Anarchy in the UK! Schon wieder. So ein Ärger aber auch.

ICH gebe jedenfalls die volle Sternenzahl- der Himmel zieht sich zu,
und es gibt kein Entkommen. Yeah..das fetzt richtig!

Absolute Kaufempfehlung....für ZOMBIE- Fans und KENNER der Materie!!
Viel Spass!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kraftvoller, beängstigender und derber Schocker, 26. April 2008
Rezension bezieht sich auf: 28 Weeks Later (DVD)
Mittlerweile wurde das unter Quarantäne gestellte Großbritannien für seuchenfrei erklärt. Die Wiederbesiedlung beginnt in militärisch abgeriegelten und kontrollierten Bezirken Londons. Die Geschwister Tammy und Andy (Imogen Poots und Mackintosh Muggleton) treffen dort ihren Vater (Robert Carlyle) wieder, der nicht infiziert wurde und überlebte. Doch als auch die tot geglaubte Mutter von Andy und Tammy (Catherine McCormack) wieder auftaucht, wird die utopische Neuformung einer Gesellschaft zerstört: Die Mutter ist nämlich immun gegen den Virus, kann selbigen aber weiterverbreiten. Eine Panik bricht aus, als Infizierte in einem gesicherten Bereich über die Menschen herfallen. Die militärische Leitung ruft den Code Red aus. Als im ausbrechenden Chaos nicht mehr ersichtlich ist, wer infiziert ist und wer nicht, sieht das Militär nur noch eine Möglichkeit: totale Vernichtung. Mit einer kleinen Gruppe von Menschen fliehen Tammy und Andy nun vor zwei übermächtigen Gegnern - den Infizierten und dem Militär, das die Straßen Londons mit Brandbomben und Giftgas säubert ...

Was Regisseur Fresnadillo in 28 Weeks Later" inszeniert, ist eine Horrorvision der gewaltigsten und brutalsten Sorte. Der Magen der Zuschauer dürfte sich mehrmals im Kreise drehen - und das nicht nur in den beiden übelsten Szenen des Films, wenn die Armee wahllos mit Maschinengewehren in die Menge feuert und eine Gruppe von Untoten von den Rotorblättern eines Hubschraubers zu Hackfleisch verarbeitet wird. Doch Gemetzel ist nicht alles, was 28 Weeks Later" bietet: Der Film übernimmt die Stärken des Originals - die stillen, beeindruckenden Aufnahmen eines entvölkerten Landes und die nervenaufreibende Spannung in den actionreichen Szenen. Die komplexe Symbolträchtigkeit des ersten Teils weicht einer simpleren, jedoch ebenso wirksamen Angst vor dem Sicherheitswahn eines Polizeistaats, in dem jeder unter Generalverdacht steht. Fresnadillo gelingt es, die Spannungsschraube mit einem mitreißenden Soundtrack und wilden Hetzjagden durch London anzuziehen, was die wenigen Längen des Films fast ausgleicht. Der Schluss jedoch kommt etwas unspektakulär daher und die allerletzte Sequenz ist schlicht überflüssig: Sie zeigt nur, dass wir uns 28 Months Later" wieder ins Kino begeben dürfen.

Die DVD von 20th Century Fox überzeugt mit einer ausgezeichneten Bildqualität und einem erstklassigen Sound. Auch einige Extras sind geboten, so dass nach dem Film für weitere Unterhaltung gesorgt ist.

Fazit: Trotz der wenigen Schwächen ein kraftvoller, beängstigender und derber Schocker, der mit spektakulären Bildern aufwartet. Eine gelungene Fortsetzung.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein absolut würdiger Nachfolger, 13. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: 28 Weeks Later (DVD)
Diese Fortsetzung von dem guten ersten Teil erfüllt meine hoch gesteckten Erwartungen zu 100%.
Diese apokalyptische Endzeitstimmung, die gerade den 1. teil so ausgemacht hat, bleibt auch hier bestehen, die Spannung bleibt von Anfang bis Ende erhalten. Man fühlt mit den Protagonisten wirklich mit, die auf der einen Seite vor den Inzizierten, auf der anderen seite vor den Soldaten flüchten müssen. Vorteil dieses Films gegenüber dem ersten Teil ist in meinen Augen, daß hier die Zombies (nein, Zombies sind es nicht, sondern mit Wut infizierte) mehr und öfter in Szene gesetzt werden. Die Masken der Infizierten sind wirklich gelungen.

Eindeutig explizieter- als im 1. Teil- geworden sind die Gewalt- umd Goreszenen. Hier wird kräftig gesplattert, die Story jedoch trotzdem nicht vernachlässigt(jedenfalls, wenn mann bei so einem Film keine tiefgründige Story erwartet).

Eine weiter Fortsetzung ist nach dem Ende sehr wahrscheinlich, für mich auch wünschenswert. Ich gebe volle Punktzahl.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Britisches Action-Kino. Erstaunlich packend., 8. Februar 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: 28 Weeks Later (DVD)
"28 Tage Später" erzielte sehr viel Wirkung auf relativ kleinem Raum. In diesem Film, der die Nachwehen - und die folgende weiterführende Katastrophe darstellt - besitzt eine fast noch höhere erzählerische Qualität.

Man sieht schon erstaunlich erschreckende - und brutale Dinge - aber im Zuge der Handlungslogik (die nur bei dem Ausbruch der beiden Kinder zu Beginn und der Reaktion der Soldaten hinkt, doch ohne diese Dummheiten gäbe es ja keine Story ;-) ), sind sie niemals um ihrer selbst willen hingerotzt, sondern erscheinen immer notwendig. Ein Beweis, dass man - mit viel Talent und guten engagierten Schauspielern - sogar "guten" Splatter machen kann.

Gute Story, gute Techik, gute Kameraführung, packende Musik. Ich steh sonst nicht auf solche Dinge, aber die beiden 28er-Filme sind sicherlich auch an Nichtgenrefans zu empfehlen.
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3.0 von 5 Sternen Code Red, 22. August 2011
Rezension bezieht sich auf: 28 Weeks Later (DVD)
28 Wochen später ist ein nett gemachter Horrorfilm, in dem es übrigens immer noch nicht um Zombies geht, sondern weiterhin um Infizierte, die immer noch England terrorisieren. Es ist zwar an sich eine Fortsetzung, aber meiner Meinung nach sollte man diesen Film als eigenständig sehen. Es ist vielleicht ein wenig zu vergleichen mit Dawn of the Dead (nicht das Original) und Land of the Dead. Denn in 28 Wochen später haben sich die Menschen in London verschanzt und denken, dass sie das Virus überstanden haben. Das denken sie nicht nur, das wissen sie genau, zumindest, was die Meinung des Militärs betrifft. Meine Lieblingstelle im Film ist, wo der Militärtyp die Ärztin fragt, wovor sie Angst hat und sie antwortet: "Dass es zurückkommt." Darauf er ganz ernst: "Es kommt nicht zurück." Sie ganz beharrlich: "Und wenn es doch zurückkommt?" Er weiter der Harte: "Es kommt nicht zurück." Sie gibt nicht auf: "Und wenn doch?" Er, keine Gesichtsregung, überlegt drei Sekunden, und dann die entschlossene, militärische Antwort, die er garantiert direkt ausdem Handbuch für solche Fälle hat. "Dann vernichten wir es. Code Red." Ich musste wirklich schmunzeln an der Stelle und dachte so: "Mh, das hätte jetzt auch aus einem Michael Bay Film sein können." Zuerst halten wir erst mal alle hin und tun so, als wären wir Herr der Lage und wenn das nicht mehr klappt, jagen wir einfach alles hoch. Genau das ist der Standpunkt des Militärs in diesem Film, was vielleicht leicht an den ersten Teil erinnert, denn auch dort gab es nicht nur Gefahr von den Infizierten.

Die Atmosphäre des Filmes ist mehr hektischer und nimmt sich nicht ganz soviel Zeit, wobei die Tunnelszenen am Ende wirklich sehr schön durch das Nachtsichtgerät dargestellt sind. Es wird eindeutig mehr gesplattert und man kann seinrn Spaß daran haben. Die Erzählweise ist meiner Meinung nach dieselbe wie in Teil 1, obwohl hier dieses Zivilisationskritische nicht so gut dargestellt wird, zum Beispiel durch die ironische Musik, wie wir sie aus dem ersten kennen. Dafür gibts eben mehr Blut. Das macht 28 Wochen später aber nicht schlechter, einfach nur anders. Das Ende erinnert mich auch leicht an Dawn of the Dead. Bietet auf jeden Fall Platz für 28 Monate später :-)
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3.0 von 5 Sternen Die 'Wut' kehrt zurück!, 12. März 2011
Rezension bezieht sich auf: 28 Weeks Later (DVD)
Mit 28 Days later gelang Danny Boyle 2002 ein atmosphärisch beklemmender Zombie/Endzeit Thriller. Kein Wunder dass eine Fortsetzung nicht lange auf sich warten lässt.

Auch wenn der Film mitten im Zeitraum der '28 Days' beginnt, die eigentliche Handlung spielt sich, wie der Titel schon ausdrückt 28 Wochen später ab.
London wurde unter Quarantäne gestellt, die Infizierten sind ausgestorben und langsam wird mit der Wiederbesiedelung begonnen. Dass dies unter der Schirmherrschaft der US Army vonstatten geht, gibt dem geübten Filmzuseher schon eine Ahnung wer schuld daran sein wird, dass alles schief geht.
Zuerst jedoch gibt es noch ein Wiedersehen mit dem vermeintlich einzig Überlebendem, aus dem Rückblick, der nun eine Art Hausmeister/Verwalter für alles ist, in dem abgesperrten Bereich von London, in welchem die Rückkehrer ankommen. Dieser kann auch gleich seine beiden Kinder in die Arme schließen, welche glücklicherweise kurz vor dem Ausbruch außerhalb der Stadt waren und Ihnen tränenreich schildern wie Ihre Mutter vor seinen Augen starb, ohne dass er hätte eingreifen können.
Das dies nicht so ganz stimmt, ebenso wenig wie die vermeintliche Sicherheit der Rückkehrer, darauf kommen sowohl die Zuseher als auch die Betroffenen nur allzu bald.

In letzter Zeit war ich bei einer Fortsetzung selten so gespalten wie bei 28 Weeks later.
Geht der Film auch ganz im Sinne von 28 Days later los, wenn er die wahre Begebenheit zum Tode der Frau des Vaters Don (Robert Carlyle, welcher zuletzt als Durza in Eragon zu sehen war) zeigt, so kann auch der Beginn der Zeit danach noch durchaus überzeugen.
Die Rückkehrer sind im Visier diverser Scharfschützen und vor allem das ausgestorbene London durch welches die Kinder (von welchen übrigens auch die beeindruckendste Leistung des Films in Form der jungen Imogen Poots, welche auch schon in V für Vendetta zu sehen war, kommt) streifen sorgt für Gänsehautatmosphäre.

Leider geht die Story und damit auch ein Gutteil des Films mit dem Widerausbruch der Seuche und damit verbundenen erheblichen Logikmängeln derbe baden.
Ein weiterer Minuspunkt ist der Fakt dass die Infizierten, im Gegensatz zum ersten Teil, fast eine Nebenrolle spielen, da sich die Überlebenden eher der Verfolgung durch die Armee erwehren müssen.
Gorefreunde kommen hingegen mit einigen deftigen Szenen trotzdem nicht zu kurz und die Weichen für die Fortsetzung '28 Months later' werden auch gleich gestellt.

Für Comicfreunde ist übrigens der Comic '28 Days later ' The Aftermath' vom Verlag 'Fox Atomic Comics' zu empfehlen, welcher nicht nur die Ursprünge des Virus beleuchtet sondern auch einige Hintergrundstories zu den 28 Tagen bietet, in welchen sich die Seuche ausbreitet. Auch eine eigene Comicreihe ist derzeit im Verlag "Boom! Studios" zu finden. Diese hat jedoch nur noch bedingt mit den Filmen zu tun.
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4.0 von 5 Sternen Rot ist meine Lieblingsfarbe, 8. September 2010
Rezension bezieht sich auf: 28 Weeks Later (DVD)
Kein Film für empfindsame Gemüter, ganz klar. Aber wer aufs Titelbild schaut und die Inhaltsangabe liest, ist vorgewarnt, entweder man mag Splatter oder nicht.
Was ich nicht mag, ist Schlachtplatte um ihrer selbst willen, ohne Story, schlecht gespielt, aber dies kann man dem Film nicht vorwerfen.

Die Story knüpft logisch an 28 days later an, diesmal hat das Militär anscheinend alles unter Kontrolle. Leider hat man die Rechnung buchstäblich ohne den Wirt gemacht, denn es gibt Infizierte, die nicht erkranken, aber andere anstecken können. Wie im ersten Teil sind es die Menschen, die einander am nächsten sind, Vater-Kinder bzw. Ehemann - Ehefrau, die zur tödlichen Bedrohung für ihre Liebsten werden.
Die Vorgehensweise des Militärs ist brutal, aber logisch, wenn die Situation außer Kontrolle gerät, müssen alle ausgelöscht werden, um eine Ausbreitung der Infektion zu verhindern. Ein Scharfschütze und eine Miltitärärztin setzen sich über Befehle hinweg und versuchen, zwei Kinder zu retten. Die Szene in der U-Bahn, wenn die Ärztin nur mit einem Nachtsichtgerät ausgerüstet über die Leichen stolpert, ist für mich die unheimlichste im ganzen Film, weil man die Angst der Kinder teilt.
Die Schauspieler sind wirklich gut, die Geschichte kann man, wenn man will, auch politisch interpretieren (Irak-einsatz der US-Armee?) die Bilder sind gut geschnitten, die schnellen Schnitte zeigen genug, aber die Kamera weidet sich auch nicht unnötig an Grausamkeiten.
Eine Mordszene ist allerdings außergewöhnlich lang und besonders brutal geraten und wahrscheinlich der Grund für die Einstufung ohne Altersfreigabe, ich habe vorher die geschnittene Fernsehfassung ab 16 J gesehen und fand nicht, dass dem Film dadurch etwas gefehlt hat. Deshalb nur vier Sterne.

Also, für Freunde des intelligenten Splatterfilms (oder ist dies ein Widerspruch?) kann ich den Film sehr empfehlen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen London, District 1...., 23. November 2013
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: 28 Weeks Later (DVD)
Der spanische Regisseur Juan Carlos Fresnadillo hat sich seit "28 Weeks later" eher rar gemacht - erst mit "Intruders" aus dem Jahr 2011 meldete er sich zurück. Allerdings war dieser Geisterfilm gemessen an der Qualität von "28 Weeks later" doch eher enttäuschend. Denn Fresadillos Fortsetzung von Peter Boyles Zombieschocker kommt - was selten genug passiert - annähernd an seinen Vorgänger heran. Vor allem überzeugt die kalte Optik des Endzeitschockers, der durch die fähige Kameraarbeit von Enrique Chediak den Zuschauer sehr nah ins Geschehen hievt und Psychohorror vom Feinsten garantiert. Wir sind auch sofort mittendrin in einer Endzeit, in einer von Zombies beherrschenden Zukunft und erleben ihn hautnah, diesen Zerfall des gesellschaftlichen Lebens. Erzählt wird vor allem die Geschichte der Familie von Don (Robert Carlyle), der sich mit seiner Frau Alice (Catherine McCormack) und anderen Überlebenden in einem Haus auf dem Land verschanzt hat. Die beiden sind von den Kindern Andy (Mackintosh Muggleton) und Tammy (Imogen Potts) getrennt. Die Infizierten sind aber schon im Anmarsch, durch die Rettung eines Kindes wurden die Zombies angelockt und stürmen das Versteck. Don haut ab, lässt sogar aus Angst seine Frau im Haus zurück und ist sich sicher, dass sie den Angriff nicht überlebt hat. Großbritannien wird unter Quarantäne gestellt, ein Großteil der Bevölkderung ist ausgelöscht, aber auch die Infizierten verhungern. Eine Nato Gruppe besetzt London, daraufhin werden weite Teile von Großbritannien für infektionsfrei erklärt. So auch der District 1, ein Viertel Londons, das wieder mit Strom und Wasser versorgt werden kann. Dort machen der Scharfschütze Doyle (Jeremy Renner), der Hubschrauberpilot Flynn (Harald Perrineau) und die Medizinerin Scarlett (Rose Byrne) ihren Dienst. Dort lebt auch Don, der an diesen Tag - 28 Wochen später - seine Kinder wieder in seine Arme schliessen kann...
"28 Weeks later" ist ein durchweg gelungener Zombiereisser, der wohltuend britisch und somit auch sehr europäisch rüberkommt. Es gibt keine Übertreibungen und keine unnötigen Zombieklischees - alles ist atnosphärisch dicht erzählt und überzeugt als intensive Gernearbeit. Was mit einer furiosen Eröffnungssequnez beginnt, wird zunehmend zum bedrohlichen Szenario, der Film zeigt die Menschen, neu formiert, in vermeintlicher Sicherheit. Doch bald bricht die Hölle los.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Code Red, 18. September 2008
Von 
Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: 28 Weeks Later (DVD)
Seit der Rage-Epidemie sind 28 Wochen vergangen und längst ist auch der letzte Infizierte tot. US-geführte NATO-Truppen haben damit begonnen, Großbritannien von den letzten Spuren des Ausbruchs zu säubern und wieder bewohnbar zu machen. Die Evakuierten werden allmählich aus den Flüchtlingslagern wieder zurückgeholt und zunächst im Zentrum Londons, der Isle of Dogs, die nun zur militärischen Sicherheitszone District One geworden ist, angesiedelt. So auch die Kinder Tammy und Andy, die nach Monaten nun wieder mit ihrem Vater Don zusammengeführt werden. Doch Don hütet ein düsteres Geheimnis, über den Tod ihrer Mutter, die er in den Klauen der Infizierten zurückgelassen hat, um seine eigene Haut zu retten. Als die Kinder bei einem kleinen (illegalen) "Ausflug" ihr altes Haus besuchen, stoßen sie im Obergeschoß jedoch auf einen abgeschotteten Raum und ihre Mutter Alice. Kurz darauf wird das Haus von Spezialeinheiten umstellt und Alice nach District One gebracht, wo sie in Quarantäne gehalten wird. Wie sich herausstellt, ist Alice ein medizinisches Wunder, sie ist zwar infiziert, zeigt jedoch keine Symptome, auch wenn sie andere Menschen kontaminieren könnte...

Zeigte 28 Days Later, eine post-apokalpytische Gesellschaft, die zur Vermeidung von Infektionen mit dem Rage-Virus ohne weiteres bereit war, vermeintlich Infizierte zu töten und alles zu tun, um die Menschheit zu erhalten, so ist 28 Weeks Later eine Ebene höher angesiedelt. Der Virus scheint besiegt, doch die Spannung hat zugenommen, um eine neuerliche Ausbreitung zu verhindern ist man nun auch bereit, alles und jeden zu töten, egal ob infiziert oder nicht. Code Red, das ultimative Sicherheitsprotokoll sieht sogar die Zerstörung District Ones, den Einsatz von Napalm-Bomben, Giftgas, Flammenwerfern und Helikoptern vor, die totale Zerstörung jenes Projekts mit dem man einen Neubeginn forcieren wollte. Besser man zerstört was man geschaffen hat, als das Scheitern hinzunehmen.

War der erste Teil der 28-Trilogie noch eher eine Reise und Suche, so ist Teil 2 ganz klar ein Rückschlag und eine Flucht. Die Infizierte sind zurück, keine Frage und diesmal wird der Rage-Virus nicht so leicht zu besiegen sein. Aber der Film wirft auch Fragen auf, die Teil 1 noch gut umschiffen konnte. Wie menschlich sind die Infizierten? An Don, der gewissermaßen zum Superzombie wird und sich anscheinend als Infizierter mit seiner Magnetkarte auch Zugang zu abgesperrten Bereichen verschaffen kann, glaubt man zu erkennen, dass in den Infizierten doch ein menschlicher Kern steckt, eine Art Erinnerung auf die sich die gesamte Rage konzentriert. Wie auch immer, 28 Weeks Later sprengt alle Maßstäbe, die 28 Days vorgegeben hat. Der Film darf sich eines erheblich höheren Budgets und damit verbunden, einer Vielzahl an Special Effects erfreuen, sowie zweier 28 Days: The Aftermath-Comics auf der DVD als Special Features. Der gleichnamige Comicband ist auf Deutsch "28 Days: Die Zeit danach" erhältlich und erzählt einerseits die Vorgeschichte des Rage-Virus, sowie eine kleine Story über einen Einzelkämpfer, der sich in London als Infizierten-Killer durchschlug, bis er auf einen Konkurrenten trifft.

Das Action- und Special Effects-Spektakel täuscht aber auch darüber hinweg, dass man noch etwas mehr aus dem Film hätte machen können. Ohne Regisseur Danny Boyle ist aus dem Film ein Teil seiner Tiefe verloren gegangen. Anstatt da anzusetzen, wo 28 Days offene Fragen zu den Infizierten gelassen hat, wird schlicht ein neuer Handlungsbogen 28 Weeks later eröffnet, der wieder neue Fragen aufwirft, die jetzt wohl 28 Months later beantworten muss. Obwohl der Film zwar vom Fox-Tochterunternehmen Fox Atomic finanziert wurde, ist die Rolle des US Militärs sehr kritisch dargestellt, als skrupellose und brutale Pflichterfüller, die auch bereit sind Kinder zu opfern, um den Rage-Virus auszulöschen.

Fazit:
28 Weeks Later hebt die Geschichte um den Rage-Virus auf eine völlig neue Ebene. Der Film ist eine apokalyptische Hetzjagd vor US Militär "und" Infizierten.
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28 Weeks Later
28 Weeks Later von Juan Carlos Fresnadillo (DVD - 2008)
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