Amazon.de: Kundenrezensionen: Best of Tocotronic

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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen File under Indie-Pop
Ich habe mir allen guten Vorsätzen zum Trotz („sowas braucht doch kein Mensch MOLL MOLL MOLL...") die „Best of Tocotronic"-Scheibe gekauft und das, wo ich doch nur einen kurzen, aber neugierigen Blick auf die Setlist werfen und die CD dann zurück ins staubige Regal stellen wollte. Denn wer braucht schon eine Best of-Scheibe, wenn er doch ohnehin alle Alben zu...
Veröffentlicht am 19. November 2005 von Gerhard Vogl

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versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen GUTE SONGS, die man als Fan aber alle schon kennt...
Ehrlich gesagt, hätte ich mir die "Best of"-Platte nicht zugelegt, wenn ich gewusst hätte, wie sie klingt.

Natürlich sind die Toco-Hits alle mitdabei (auch wenn das eine oder andere meiner Meinung nach austauschbar wäre) und für jemanden, der noch nicht alle (oder die meisten) Tocotronic-Alben besitzt ist, diese Platte auch durchaus empfehlenswert...
Veröffentlicht am 5. Januar 2007 von Michael Krautschneider

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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen File under Indie-Pop, 19. November 2005
Diese Rezension stammt von: Best of Tocotronic (Audio CD)
Ich habe mir allen guten Vorsätzen zum Trotz („sowas braucht doch kein Mensch MOLL MOLL MOLL...") die „Best of Tocotronic"-Scheibe gekauft und das, wo ich doch nur einen kurzen, aber neugierigen Blick auf die Setlist werfen und die CD dann zurück ins staubige Regal stellen wollte. Denn wer braucht schon eine Best of-Scheibe, wenn er doch ohnehin alle Alben zu Hause stehen hat? Und handelt es sich denn beim vorliegenden Werk überhaupt um eine Best of-Scheibe??? Fragen über Fragen. Doch dann erblickten meine geschundenen Augen die schier unglaubliche Ansammlung an Livemitschnitten, Demo-Versionen und gar einem Proberaumtake von 1993 (!) auf CD Nr. 2, und schon war es um mich geschehen. Sämtliche Zweifel waren mit einem Male ausgeräumt. Ich musste diese Raritätensammlung einfach mitnehmen. Konnte mich gar nicht dagegen erwehren. Zu Hause angekommen freute ich mich schon beim erklingen der ersten Klänge der Sonic Youth-Variante von „Die Idee ist gut, doch die Welt noch nicht bereit" wie ein Schnitzel und der rechte Fuß begann unweigerlich im Takt mitzuwippen. Einen kurzen Blick ins üppige Booklet geworfen, das mit zahlreichen, mir bisher völlig unbekannten Fotos der Band gespickt ist, und ich hatte wieder jenes Gefühl von 1996, als ich mir die „Nach der verlorenen Zeit" gekauft hatte, was den Grundstein meiner langjährigen Tocotronic-Sucht legen sollte. Jenes Gefühl, etwas ganz besonderes für sich entdeckt zu haben, das noch dazu nur ganz wenige neben einem kennen, war einen Moment lang wieder da. Und entgegen aller Unkenrufe sind sie wohl immer noch eines: einzigartig. Allen Tomtes, Kettcars und Helden zum Trotz, klingen sie immer noch wie das oft kopierte, aber nie erreichte Original in diesem ganzen Indie-Pop-Zirkus. Sie sind einfach - nach wie vor - Avantgarde, in allem was sie tun. Sei es nun optisch oder eben in der musikalischen Performance, die immer wieder für eine Überraschung gut ist. Zudem hat es schon was sehr intimes und schönes zugleich, wenn ein von Lowtzow - musikalisch nur spärlich begleitet - mit zarter Kopfstimme „Auf dem Weg näher zu dir, gehe ich durch eine Tür, die den Umriß von uns beiden hat" ins Mikro haucht. So, als ob das eigentlich niemals für die Ohren eines Dritten bestimmt gewesen wäre. Als Hörer schmilzt man dahin wie eine Kugel Eis in der heißen Mittags-Sonne und schämt sich fast ein wenig dafür, der Band für einen Moment lang so nahe gewesen zu sein. Vielleicht sogar zu nahe.

Fazit:
Die Betitelung "Best of" ist sicherlich mehr als irreführend, da es sich vielmehr um die Ansammlung der bisherigen Singleauskopplungen der Band handelt, was aber nichts daran ändert, dass es sich dabei um ganz große Songs der Band handelt. Vielleicht die ideale Einstiegsscheibe für alle, die mit dem Werk von Tocotronic bisher nicht vertraut waren, sich aber einen groben Überblick über die nunmehr 12jährige Schaffenskraft der Band machen wollen. Wer ohnehin schon sämtliche Alben der Band sei Eigen nennen kann, braucht CD1 nicht zwingend, wird sich aber vermutlich über CD2 freuen, die 78 Minuten lang nur Raritäten preis gibt.

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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Tocotronic eben..., 29. November 2005
Nach dem 10ten Jubiläum und einer neuen erfolgreichen Platte haben, die mittlerweile vier Jungs von Tocotronic nichts verlernt und legen uns mit ihrem nun bereits zweiten Best of eine einwandfreie Zusammenstellung ihrer Songs vor. Seit ihrem 1995 erschienenen Debüt Album „Digital ist Besser“ zählen Tocotronic zu den einflussreichsten deutschen Indie Bands und sind, haben durch ihre lyrisch als auch musikalisch attraktiven Songs mittlerweile Kultstatus erreicht. Natürlich kann man auf 21 nicht gnadenlos die besten Tracks zusammenfassen und als treuer Anhänger der „Tocs“ wird man wahrscheinlich sowieso in Besitzt aller Alben sein aber dennoch schadet es nicht sich mit dieser Cd auseinanderzusetzen.
Tocotronic beginnen die Aufarbeit ihrer besten Songs mit einigen Stücken vom ersten, trotzigen Album „Digital ist besser“, setzen sie mit mehreren Songs vom revolutionären „Wir kommen um uns zu beschweren“ fort und lassen sie anschließend mit Liedern von den letzten drei eher ruhigeren Alben ausklingen. Kurzum, für diejenigen die sich noch nie mit Tocotronic auseinandergesetzt haben eignet sich diese Platte perfekt, denn sie enthält sowohl alle früheren Klassiker, gibt aber dennoch auch eine kleine Übersicht über die neueren Arbeiten der Band. Man kann natürlich man davon ausgehen, dass auf den Alben noch der eine oder andere Leckerbissen versteckt und es sich durchaus lohnt auch hier über die Grenzen des Best ofs zu wagen. Aber nicht nur musikalisch überzeugt die Band, auch das mit vielen Fotos und Vermerken zu jedem Song gestaltete Booklet macht diese Cd interessant. Für motivierte Fans lohnt es sich als besonderes Feature die Limited Edition zu kaufen, die eine zweite mit Demo- und Live Aufnahmen Vollbepackte Cd beinhaltet -und das ohne Aufpreis!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Gelungenes Best-Of, 18. März 2007
Die Scheibe sammelt alle Tocotronic-"Hits", die sich im Laufe ihrer 10jährigen Geschichte angesammelt haben, in chronologischer Reihenfolge und beschreibt damit in gelungener Form die Entwicklung einer in Deutschland schwer unterschätzten Band.
Die Songs sind erdig, nicht einfach zu schlucken und transportieren doch eine Eindrücklichkeit, wie man sie z.B. von der amerikanischen Band "The Maritimes" kennt.
Zusätzlich gibt es noch eine zweite CD mit einigen Live-Aufnahmen und einigen Demo-Versionen, die qualitativ natürlich mit den normal produzierten Songs nicht mithalten können. Insgesamt hält die Kompilation, was sie verspricht: ein Best-Of, von "Freiburg" bis "Hi Freaks", wunderbar, solider Rock, eben Tocotronic.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen GUTE SONGS, die man als Fan aber alle schon kennt..., 5. Januar 2007
Von Michael Krautschneider "Filmfan & Musikliebhaber" (Scheiblingkirchen, Niederösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Ehrlich gesagt, hätte ich mir die "Best of"-Platte nicht zugelegt, wenn ich gewusst hätte, wie sie klingt.

Natürlich sind die Toco-Hits alle mitdabei (auch wenn das eine oder andere meiner Meinung nach austauschbar wäre) und für jemanden, der noch nicht alle (oder die meisten) Tocotronic-Alben besitzt ist, diese Platte auch durchaus empfehlenswert.

Wenn man sie sich aber hauptsächlich wegen der 2. CD ("Raritäten") kaufen möchte, so rate ich doch eher davon ab.
CD Nr. 2 überzeugt selten. Nur die letzten paar Live-Aufnahmen sind wirklich gut geworden.
Die Live-Version von "Drüben auf dem Hügel" ist ein Witz. Sowas würde normalerweise nicht mal als "Bootleg" durchgehen. Naja...

Bitte versteht mich nicht falsch - ich bin ein absoluter Tocotronic-Fan; aber wenn man schon alle Alben hat, kommt man auch ohne diese Hit-Kollektion aus!

Die 3 Sterne gebe ich vor allem wegen der guten (aber bereits bekannten) Songs auf CD Nr. 1!!
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Weihnachtsgeschäft ruft..., 28. November 2005
Von Ein Kunde
Alle, die noch keine Toco-CD haben: Kaufen! Die Musikzusammenstellung ist ausgezeichnet... Die besten Klassiker und tolle Songs der neueren Scheiben. Dafür 5 Sterne.

Aber:

Wenn man schon alle Scheiben hat, dann kann ich von der CD nur abraten. Die erste CD bietet nichts Neues. Und die Songs der Bonusscheibe sind entweder in grottiger Qualität, oder auch sonst nicht kaufenswert. Besonders von den Live-Tracks bin ich sehr enttäuscht. Es kommt keine Stimmung rüber, man hat das Gefühl, es sind nur schlechte Aufnahmen. Kein Wunder, dass alle Stücke der Bonus-CD bislang unveröffentlicht waren. Besser wäre es gewesen, wenn sie es geblieben wären.
Die CD taugt wirklich nur als Zierde im CD-Ständer neben allen anderen Tocotronics. Dafür nur 1 Stern.

---> Durchschnitt: 3 Sterne

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19 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Sie wollen uns erzählen..., 28. November 2005
Seit der Gründung der Band Tocotronic bin ich einer Ihrer größten Verehrer. Die 3 Jungs aus Hamburg (ok. mittlerweile ist Rick Mc Phail dazugekommen) haben meiner Meinung nach in Liedern wie "Ich bin viel zu lange mit Euch mitgegangen", "Drüben auf dem Hügel", aber auch in neueren Stücken wie "Hi Freaks" und "Gegen den Strich" immer textlich briliert und mehr, mehr als gerockt.

Nun bringen sie also Ihre Best of - CD hinaus, kurz vor dem Weihnachtsfest wie es sich gehört. Eigentlich kann man dieser CD garnichts vorwerfen - tolle Digi-Pack Aufmachung in goldiger Farbe, fettes Booklet, sehr gute Songauswahl (mit allen Hits, leider ohne "Vier Geschichten von Dir" und "Michael Ende...") sowie eine limitierte Bonus CD mit sogenannten Raritäten (Livemitschnitte, Demos).

Für Menschen die nur wenig von Tocotronic kennen bzw. einen Einstieg in die Hamburgmaterie suchen eine absolute 5 Sterne Produktion.

Für Fans (wie mich) die alle Longplayer besitzen, aber eine absolut überflüssige Investition. Die Best of Lieder kennen, haben und lieben wir alle und die Bonus CD hat oft eine sehr mäßige bis ärgerlich schlechte Qualität, die keinen so sehr das Tanzbein schwingen lässt. Vielleicht sind ein paar nette Perlen drauf ("Freiburg" und "Sie wollen uns erzählen" live), aber mehr auch nicht. Gerade in Hinblick auf die letztjährige Veröffentlichung der 10 Jahre Tocotronic Box (ein wahres Schmankerl, mit Raritäten und schönen Videos!) sehe ich daher die Best-of nur als weiteren Versuch an meinen Geldbeutel zu kommen und nicht als von der Band kreiertes Liebhaberstück, daher der eine Punkt.

Aber natürlich habe ich sie gekauft und wie heisst es bei "Hi Freaks": "Unsere Freundschaft ist das Geld mit dem wir bezahlen was man zahlen muss. Alles muss im Überfluss vorhanden sein. Dann sind wir nie allein." In diesem Sinne: Frohe Weihnachten
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6 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Hamburg rockt irgendwie, 30. Dezember 2005
Ich gestehe ein, dass ich von Tocotronic lediglich das Mini-Album „Von der verlorenen Zeit" besitze und jetzt eben noch das „Best of". Da ich recht überzeugt war von dem Mini-Album, aber leider finanziell nicht in der Lage war, mir jedes Tocotronic Album zu kaufen, habe ich beschlossen es bei dem „Best of" zu belassen. Und ich muss sagen, die CD 1 besteht wirklich aus sehr guten Songs und bis auf „Du bist ganz schön bedient" kannte ich noch keines. Das soll heißen für Leute, die nur ein paar Songs von Tocotronic kennen ist dieses „Best of" geradezu perfekt. Für Fans denke ich eher weniger, da diese höchstwahrscheinlich schon jedes Lied kennen. Was ich noch schade finde ist, dass „Wir sind hier nicht in Seattle, Dirk" nur in einer ausgesprochenen schlechten Qualität auf CD 2 vorliegt. Die gesamte Bonus CD finde ich übrigens eher weniger gelungen, da die Qualität stellenweise schon abartig schlecht ist. Es wäre meiner Meinung nach besser gewesen, wenn sie noch mehr Best of Songs draufgepackt hätten und ein paar ausgewählte B-Seiten und/oder Live-Auftritte mit guter Qualität, aber so zieht CD 2 das Gesamtwerk ein wenig nach unten. Dann muss ich noch eins zwei Zeilen zu den Lyriks loslassen: An manchen Passagen reimt der gute Dirk nur um des Reimens-Willen, was zur Folge hat, dass ich nicht weiß, was er mir eigentlich mitteilen will. Aber wahrscheinlich ist es eine Sache der Interpretation... Nichtsdestotrotz ist dieses „Best of" für „Halbfans" (wie mich) die wahrscheinlich beste Wahl. Anspieltipps: „Ich möchte Teil einer Jugendbewegung sein", „Du bist ganz schön bedient", „ Sie wollen uns erzählen", „Let there be rock", „Hi Freaks" und „Aber hier leben, nein danke"
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23 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen ü|ber|be|wer|tet, 8. Januar 2006
... wenn man dieses Wort im Lexikon nachschlägt, sollte man eigentlich ein Bild von Tocotronic daneben setzen. Das war meine Meinung vor zehn Jahren, als meine Klassenkameraden auf Tocotronic abgingen wie nichts Gutes, obwohl ich mir mit ihnen eigentlich immer einen Musikgeschmack geteilt hatte.
Das denke ich auch heute noch, als diese Rückschau auf zwölf überaus erfolgreiche Jahre Musikschaffens neben mir aus den Boxen leiert. Aber ich möchte mal anhand der Singles den Weg jener Hassliebe nachvollziehen.
Ich mochte sie nie. Aber ich kenne alle ihre Alben. Dank WGs, Studentenparties, Freundinnen ... klar, ne. Und tatsächlich, irgendwie muss ich zugeben, dass jene frühen Klassiker einer Jugendbewegung, die nie eine sein wollte, etwas haben. Keine gute Musik. Aber Energie. Und Parolen, die haften bleiben. "Freiburg". Was soll ich Worte verlieren.
Zwei jener Lieder, die ich in schwachen Stunden immer als "gut" bezeichnen musste, fehlen auf der Retrospektive ("Michael Ende" - "Die Idee ist gut" gibt's als grottige Demo-Version).
Wir kommen zur "Es ist egal, aber"-Ära, als die Band steigende musikalische Ansprüche durch Streicher-Einsatz demonstrieren will, was in etwa so ist, als würde man Kaviar zu Imbissbuden-Pommes servieren.
Zu "KOOK"-Zeiten kippt dann das Bild: Die Band lernt ihre Instrumente, lässt ihren Thrash-Charme hinter sich, Herr von Lowtzow rückt von allzu einfachen Refrain-Lines ab. Es könnte interessant werden. Allein: Das Talent, etwas Substanzielles zu schaffen, fehlt nach wie vor.
Das zeigt sich an "Tocotronic", das mitunter musikalisch aufhorchen läßt. Dafür zelebriert Nicht-in-Seattle-Dirk lyrische Metaphysik-Exzesse wie "auf der Erde und im All zerbrechen wir wie ein Kristall" und die Zehennägel rollen sich auf ob dieses Schmonzes. Das tut mehr weh, als es die fehlenden Instrumenten-Skills je vermochten.
Ich erinnere mich an einen unfassbar schlechten Auftritt auf dem Immergut-Festival 2002. Dirk kann definitiv nicht singen, die Band gibt sich kühl-unnahbar und schrammelt gefühlte fünf Stunden lang so höhepunktlos daher, dass selbst den zum Feiern entschlossenen Fans die Füße erfrieren.
Eine Platte später hat sich am Grunddilemma nichts geändert: Zur Kunst entschlossen, ohne wirklich etwas bieten zu können. Ex-Roadie Thees Uhlmann ist mit Tomte schon lange da, wo Tocotronic wohl immer hinwollten und nie hinkommen werden.
Die zweite CD der Kollektion, die Perlen für das Fanherz, das nicht in meiner Brust schlägt, möchte ich mir nun nicht mehr antun. Ich brauche etwas Mitreißendes, Grooviges. Nichts also, was Tocotronic bieten können. Retrospektive gelaufen. Da steh ich nun mit schlappem Ohr und wund're mich als wie zuvor.
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0 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Überbewertet auch meine Meinung, 13. Juli 2007
Vorher muss ich erstmal sagen, dass ich mir das Album gekauft habe, um die Band kennen zu lernen. Als Einstieg also. Ich war aber, um ehrlich zu sein, etwas enttäuscht. Ich hatte gedacht, ich finde endlich mal eine deutsche Band, die man sich richtig gut anhören kann. Ein richtiges Aha-Erlebnis. Aber die Erklärungen der Songs in dem beiliegenden Heft waren schonmal abtörnend. Ziemlich möchtegern-intellektuell. Weiter gings dann mit der Soundqualität: ziemlich schlecht bis auf einige Ausnahmen. Die Musik selbst konnte mich auch nicht begeistern, die Songs sind für meinen Geschmack eintönig und nicht gerade melodisch. Für manche vielleicht indie-alternativ-upperclass. Für mich aber nichts. Ich gebe trotzdem zwei Sterne, weil die Musik mich nicht total abstößt, ich finde das Lied Jugendbewegung sogar ganz OK.
Ich hoffe die Tocotronic-Fans taufen jetzt keine Vodoo-Puppe auf meinen Namen ;-). Musik ist eben Geschmackssache.
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