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4.0 von 5 Sternen Für hohe Amateursansprüche toll - aber Schwerstarbeit...
Ich habe das Sigma 70-200 HSM2 erworben, um den Brennweitenbereich ab 70mm an meiner D7000 zu erschließen. Bei den Motiven wollte ich mich zunächst nicht einschränken: Kinder beim Fußball (ach mal drinnen), Tierparkbilder und die Möglichkeit, Portraits im hohen Telebereich zu machen (Freistellung). Da ich privat als Hobby fotografiere, ist bei...
Veröffentlicht am 9. September 2011 von un1qu3

versus
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2.0 von 5 Sternen bei 2.8 leider unbefriedigend
Nein, ich habe kein Problem mit Sigma, ganz im Gegenteil: ich schätze z.B. deren 8-16 mm und auch das 70er Makro kann sich sehen lassen. Das Sigma 70-200 2.8 allerdings mag wertig wirken und wie gewohnt gut verarbeitet sein, hat jedoch ein gravierendes Problem: Es tut genau das nicht, was es unbedingt und vorrangig tun müßte: Bei Offenblende und 200mm...
Veröffentlicht am 28. Dezember 2010 von Llewellyn709


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74 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für hohe Amateursansprüche toll - aber Schwerstarbeit..., 9. September 2011
Ich habe das Sigma 70-200 HSM2 erworben, um den Brennweitenbereich ab 70mm an meiner D7000 zu erschließen. Bei den Motiven wollte ich mich zunächst nicht einschränken: Kinder beim Fußball (ach mal drinnen), Tierparkbilder und die Möglichkeit, Portraits im hohen Telebereich zu machen (Freistellung). Da ich privat als Hobby fotografiere, ist bei dieser Preisliga so ziemlich die Schmerzgrenze erreicht für ein Objektiv.

- Haptik:
Man hält hier ein 1,4kg schweres Gerät in der Hand. Wenn man es samt Stativschelle und montierter Kamera ohne Batteriegriff auf den Tisch stellt, hängt die Kamera in der Luft. Beim Handling empfiehlt es sich wirklich, eher das Objektiv zu tragen und nicht die Kamera - man will ja das Bajonett nicht unnötig schinden.

- Verarbeitung:
Dieses Objektiv kommt bereits mit dem neuen Sigma EX Finish daher, d.h. keine pseudo-raue Oberfläche, die anthrazit schimmert und Dreck anzieht, sondern schwarz-matt und glatt. Der Zoom-Ring geht für Nikonuser "falsch herum" und relativ schwergängig. Der AF-Ring geht weich und gleichmäßig. Die Gegenlichtblende rastet sauber und fest ein, ist einigermaßen robust wackelt nicht. Insgesamt ist das Sigma ein sehr hochwertig anmutendes Produkt.

- Autofokus:
Rasend schnell und leise. Der Fokus sitzt bei mir auf den Punkt und ist in allen Brennweiten sehr sehr schnell. Gerade im Vergleich zum Tamron (siehe unten) liegen da Welten dazwischen. Bei schlechtem Licht muss man evtl. mal nachregeln. Insgesamt gefällt mir der Autofokus aber sehr gut. Besser bspw. als bei meinem Nikkor AF-S 50mm 1:1,4G. Auch der manuelle Eingriff jederzeit klappt gut.

- Schärfe:
Oft wird dem Sigma eine Schwäche bei der Offenblendleistung attestiert. Und es stimmt zum Teil: In den Brennweitenextremen (bei 70mm und bei 200mm) tut man gut daran etwas abzublenden, ABER: Bereits bei 80mm und analog dazu bei ca. 185mm ist die Offenblende schon zu gebrauchen. D.h. wenn man einen Schritt vor oder zurück machen kann, kann man (zumindest ich an meinem Exemplar) einiges an Schärfe rausholen, wenn man nicht ganz ans Brennweitenextrem geht. Ich bin vorsorglich (wenn möglich) meist bei rund f3,2-3,5 unterwegs und vermeide die Extremstellung. So oder so ist das Meckern auf sehr sehr hohem Niveau. Zumal sehr gern der Vergleich mit dem 4mal teureren Nikkor angestrengt wird.

- Freistellung / Bokeh:
Durch die hohe Brennweite kann man sehr schön freistellen und Portraits wirken richtig plastisch! Das Bokeh ist für meinen Geschmack wunderschön. Ich vergleiche da v.a. mit meinem AF-S 50mm 1:1,4G, welches Lichtkreise noch etwas feiner zeichnet. Insgesamt ist das Bokeh und die Freistellung mit dem Sigma aber ein Augenschmaus.

- Herausforderung für den Amateur: Kein OS
Ich hätte gerne ein stabilisiertes Sucherbild :-) Wer bei 200mm durch den Sucher sieht und versucht ein Objekt zu verfolgen, weiß, was ich meine. Aber preislich ist das eben nicht drin.
Viel praxisrelevanter ist hingegen das Fehlen des OS bei der Belichtung an sich:
Da ich zum ersten Mal in diesen Brennweiten unterwegs bin, ist diese Brennweite gar nicht mal so unkompliziert zu handhaben bei der Belichtung. Die Belichtungsmessung der Kamera nimmt ja als Berechnungsgrundlage nur Blende, Verschlusszeit und ISO-Wert, die Brennweite bleibt unberücksichtigt. So zeigte mir die Belichtungsmessung bei 200mm f3,2 ISO250 an, dass das Bild bei 1/60s richtig belichtet ist. Natürlich wird die Aufnahme so verwackelt, da man nach der Faustregel "1 : Brennweite X Cropfaktor" mindestens 1/300 bei 200mm benötigt, um aus der Hand verwacklungsfrei zu schießen. Daher ist immer etwas Kopfrechnen angesagt während des Fotografierens. Da ich sonst überwiegend mit Festbrennweiten arbeite, zoome ich eh nicht so wild drauf los, sondern suche mir den Brennweitenbereich (auch beim Zoom) meist schon vor der eigentlichen Aufnahme aus. Doch ich gehe davon aus, dass man auch bei den Versionen mit Stabilisator manuell nachregeln muss, weil man je nach Motiv wohl eh eine kurze Verschlusszeit benötigt. Dies nur als Anmerkung für Leute wie mich, die zum ersten Mal ein Objektiv dieses Kalibers verwenden.

- Alternativen:
Es gab für mich noch 2 Alternativen, die ich wie auch das Sigma im Fotoladen meines Vertrauens an meiner Kamera getestet habe:
Nikon AF-S Zoom-Nikkor 70-300mm 1:4,5-5,6G VR Objektiv (67mm Filtergewinde, bildstabilisiert) inkl. HB-36 Blende
Das Nikon ist ein Dunkelzoom. Es bietet zwar Bildstabilisierung (VR), aber das nützt mir bei spielenden Kindern oder Hunden herzlich wenig, da die Verschlusszeit sowieso kurz sein muss. 300mm ist zwar ein Argument, was Freistellung angeht, aber eben auch nur bei Blende 5,6 - und Abblenden schadet dann wohl auch nicht. Ich hatte einfach Bedenken, dass mir da das Licht zu schnell ausgeht. Vorteil natürlich: Geradezu ein Leichtgewicht das Nikon! Aber dennoch recht groß und ausladend.

Tamron AF 70-200mm 2,8 Di SP Macro digitales Objektiv (77 mm Filtergewinde) NEU mit "Built-In Motor" für Nikon
Das Tamron wurde in Tests und Foren immer über die tolle Leistung bei Blende 2,8 gelobt. Und das stimmt - im direkten Vergleich war das Bild bei 200mm und Blende 2,8 etwas kontrastreicher und schärfer. Einerseits ist die Haptik nicht auf dem Niveau des Sigma - andererseits gehört der AF eben der alten Generation an - kein Ultraschall. Und das merkt man sogar bei unbewegten Objekten. Ich hatte fokussiert und der AF musste jedesmal noch einmal kurz nachregeln, bis er saß. Dies und die nicht unbeträchtliche Lautstärke waren das KO-Kriterium für das Tamron: Was bringt mir eine bessere Offenblendschärfe, wenn der AF nicht trifft und gar nichts zum "scharf abbilden" findet?

FAZIT & P/L:
Kurzum: Die Preisleistung stimmt. Man erhält ein (semi-)professionelles Telezoom, das für FX konzipiert ist und entsprechend toll an DX abliefert. Der fehlende Stabi schmerzt nur zum Teil und ist wohl eher nice-to-have. Für längere Sessions wie Fußballspiele wird wohl irgendwann mal ein Einbeinstativ fällig, was das "Zielen" dann wohl auch einfacher gestaltet. Ich finde das Sigma eine gute Allroundlösung, gerade weil es Blende 2,8 bietet, die von sagen wir mal 80mm-185mm bei meinem Exemplar voll zu gebrauchen ist. Auch wenn die Preisleistung absolut stimmt, ist es dennoch ein Brocken Geld für einen Foto-Amateur bzw. -Hobbyist. Andererseits werden professionelle Fotografen wohl kaum in dieser Preisklasse suchen. 2. Wehrmutstropfen ist natürlich das Gewicht. 1,4kg nimmt man nicht "mal eben so" mit. Aber eine gute Transportlösung vorausgesetzt (z.B. Lowepro Flipside 400 AW SLR-Kamerarucksack (für SLR mit aufgesetztem 300-mm-Objektiv und bis zu 6 zusätzlichen Objektiven) schwarz), hat man sehr viel tolles Glas für vergleichsweise wenig Geld dabei. Mit den Ergebnissen bin ich bisher höchstzufrieden.

UPDATE 5/2013:
Ich habe mich mittlerweile vom Sigma getrennt. Das hat nichts mit den optischen Qualitäten des Objektivs zu tun. Einige meiner schönsten Portraitfotos/Detailaufnahmen sind mit diesem Objektiv entstanden. ABER: Man hat nie(!) "nur mal so" oder "zufällig" ein 1,6kg schweres und entsprechend riesiges Objektiv (zumal als Amateur!) dabei. Ich hatte das Objektiv wirklich nur immer dann im Rucksack, wenn ich ganz sicher war, es zu brauchen oder wenn ich mit dem Auto direkt vor Ort war. Desweiteren waren spontane Portraits nur sehr schlecht möglich, weil die Leute immer leicht erschrocken sind, wenn man dieses "Rohr" auf sie richtet. Ich werde das Sigma durch ein Nikon AF-S NIKKOR 85 mm 1:1,8G Objektiv ersetzen. Das Objektiv wiegt ein Viertel, ist kaum größer als mein 50mm und auch noch günstiger. Mir war das Sigma einfach zu schade, da es immer mehr daheim blieb. Sollte für Tierpark oder Wildlife mal der Wunsch nach mehr Brennweite aufkommen, gesellt sich ein "dunkles" 55/70-200/300 dazu. All das ändert natürlich nichts an der tollen P/L des Sigmas und macht es um keinen Deut schlechter (wenn man weiß, was man sich mit einem 70-200 2.8 zulegt).
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172 von 178 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf hohem Niveau und nur knapp Zweiter ..., 5. Mai 2008
Von 
Nachdem ich/wir unteranderem das 70-200 4 L hatte(n) und damit sehr zufrieden war/en), musste etwas noch lichtstärkeres her, für die Situationen wo Blende 4 an ihre Grenzen stösst.
Das 70-200 2.8 L von Canon kam in Betracht, ebenso das neue 70-200 2.8 von Tamron und das 70-200 2.8 II von Sigma.

Letztendlich wurde es das Sigma, da es in allen belangen sehr nah an das Canon rankommt und es bei der Naheinstellgrenze deutlich schlägt (1m zu 1,5m), wohlgemerkt zum deutlich günstigeren Preis.
Das Tamron ist noch etwas günstiger, aber hat leider nur einen recht lahmen AF-Mikro-Motor und liegt haptisch etwas zurück.

-Es hat ordentlich Gewicht, aber die Möglichkeiten zur Freistellung und das Bokeh sind wunderbar, ebenso die (neutrale) Farbwiedergabe.
-Der Autofokus ist (HSM + FTM) sehr schnell, präzise und leise, bei ordentlichen Lichtverhältnissen auf Canon-L-Niveau, bei schlechteren Lichtverhältnissen knapp drunter (auch tollende Hunde oder fliegende Vögel, etc. sind kein Problem, selbst bei schlechterem Wetter und/oder Licht).
-Die Abbildungsleistung ist sehr gut, schon bei Offenblende sehen die 100%-Ansichten kontrastreich und recht scharf aus (das Canon-L ist einen Hauch schärfer, aber mit Blende 3.2-3.5 ist das Sigma mindestens ebenbürtig), abgeblendet auf 4 steht es dem 70-200 4 L nicht nach.
-Verarbeitung, Qualitätsanmutung und Haptik sind auf sehr hohem Niveau, obwohl sich das Canon im Sommer angenehmer anfasst als das Sigma mit seiner EX-Oberfläche.
-Zoomring und Fokusring laufen geschmeidig und präzise mit angenehmen Widerstand, die Stativschelle lässt sich sehr gut handhaben, ebenso die Streulichtblende und die Deckel (auch bei aufgesetzter Geli).
-Der Lieferumfang/Service ist mit Objektiv + Deckel, Geli, gepolsterter Tragetasche mit Umhängegurt und 3-Jahres-Garantiekarte sehr gut.

Laut diversen Foto-Foren soll es eine gewisse Serienstreuung bei den Sigma-Objektiven geben, so dass es zum justieren eingschickt werden muss.
Ich konnte trotz mehrerer Sigma-Objektive dies noch nicht bestätigen, alle funktionieren an unserer 40D (und für mein recht kritisches Auge) einwandfrei.
Vielleicht hatte ich nur Glück, wer weiss?!

Mir persönlich war das Canon den Aufpreis nicht wert.
Es ist weiss, hat eine (oft gerade mal in der 100%-Ansicht sichtbare) minimale bessere Offenblendschärfe und in Extremsituationen den etwas besseren AF.
Dafür ist das Sigma preiswert, hat die längere Garantiedauer und eine super Nahgrenze, sowie fast gleichwertige technische und optische Leistungen.

Eine Frage der eigenen Prioritäten ...
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136 von 150 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen bei 2.8 leider unbefriedigend, 28. Dezember 2010
Von 
Llewellyn709 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Nein, ich habe kein Problem mit Sigma, ganz im Gegenteil: ich schätze z.B. deren 8-16 mm und auch das 70er Makro kann sich sehen lassen. Das Sigma 70-200 2.8 allerdings mag wertig wirken und wie gewohnt gut verarbeitet sein, hat jedoch ein gravierendes Problem: Es tut genau das nicht, was es unbedingt und vorrangig tun müßte: Bei Offenblende und 200mm scharfe Bilder liefern. Erst ab f4 wird es bei 200mm brauchbar und richtig gut erst ab f5.6 bis f8. Wenn Sie bei den anderen Rezensionen zwischen den Zeilen lesen, werden Sie feststellen, daß sogar einige der 5-Sterne-Rezensenten das ähnlich sehen - aber es schulterzuckend (oder zähnbeknirschend?) zur Kenntnis nehmen, das Objektiv dennoch behalten und einfach abblenden.

Ich sehe das anders: Wenn ich ein solches Spezialobjektiv zu diesem Preis erwerbe, dann will ich die angepriesenen 2.8 wegen der Freistellmöglichkeit und des Lichtstärkevorteils auch in vollem Umfang nutzen können. Alles andere ist völlig inakzeptabel, dann tuts z.B. auch das Nikkor 70-300 - mit dem bekomme ich gute Qualität, 100mm mehr, einen VR und geringeres Gewicht zu deutlich kleinerem Preis.

Daß das auch besser geht, beweist das Tamron 70-200 2.8, dessen Bildqualität liegt bei 200mm f2.8 bereits auf dem Niveau, welches das Sigma erst bei ungefähr f5.6 erreicht. Keine Sorge, ich lobe hier Tamron nicht über den grünen Klee - denn es hat ebenfalls einen schwer verdaulichen Haken: Nämlich einen echt miesen Aufofokus.

Kurz gesagt: wer ein lichtstarkes 70-200 2.8 braucht (und nicht zu wesentlich teureren "Originalen" greifen kann/will) hat hier die Wahl zwischen Scylla und Charybdis:

- entweder viel zu softe 2.8 beim Sigma (das immerhin aber einen sehr guten AF hat)
- oder überdurchschnittlich hohe Ausschußquoten wegen des unzuverlässigen AF beim Tamron (aber immerhin gestochen scharfe Bilder mit 2.8, wenns doch mal was wird)

Tamrons AF-Problem kann man notfalls mit viiielen Serienbildern (zumindest teilweise) umgehen, dafür besteht es auch bei höheren Blenden. An Sigmas soften 2.8 ist nichts zu retten - dafür hat man einen zuverlässigeren und flotten AF auch bei höheren Blenden.

Schlußfolgerung: Beides ist unbefriedigend. Ich persönlich neige zwar (zähneknirschend) zu den knackscharfen 2.8 beim Tamron, aber der Pferdefuß ist schon ziemlich krass. Wenn jemand hauptsächlich Action und Sport fotografiert, wird er trotz der Offenblendschwäche vielleicht eher zum Sigma tendieren, denn das ist nun wirklich nicht die Stärke des Tamron. Entscheiden Sie selbst.

-----

Update 01/2011, mögliche Alternativen:

Nikon:
Nach langem Ringen habe ich mich nun doch gegen Tamron und Sigma entschieden. Wem das aktuelle Nikkor 70-200 2.8 VR II zu teuer ist (also wahrscheinlich fast jedem, der das hier liest^^) sollte sich das Vorvorgängermodell Nikkor AF 80-200 2.8D ED einmal näher ansehen. Achtung, das D hinter den 2.8 ist wichtig, die Version ohne D hat einen wesentlich langsameren Autofokus. Das Objektiv wurde lange produziert und es gibt mehrere Versionen, am preiswertesten ist gebraucht die ältere Schiebezoom-Variante zu bekommen. Die etwas neuere Drehzoom-Version ist deutlich teurer, ohne daß die Optik verbessert wurde. Ich habe mir inzwischen ein 2.8D (Schiebezoom) besorgt, der Preis lag etwas unter dem, was man gebraucht für die 70-200 2.8 Sigma/Tamron bezahlt. Die Bildqualität bereits bei f2.8 hat mich angenehm überrascht und der AF ist trotz des Alters des Objektivs (meine Version wurde nur von 1992-1997 hergestellt, wie ich von Nikon erfuhr) erstaunlich flott. Ausserdem ist das Ding unkaputtbar, noch aus Metall - es fühlt sich an, als könnte man damit Nägel in die Wand schlagen. Echte Profi-Qualität, aber eben nicht taufrisch und daher erschwinglich. Vom AF der D-Version heisst es übrigens, das er etwa 80% der Geschwindigkeit des wesentlich teureren Nikkor 70-200 2.8 VR erreicht. Das finde ich ziemlich beachtlich.

Canon:
Mit den bösen Canons kenne ich mich nicht so aus, aber soweit ich weiß, haben die im 70-200er Bereich ziemliche Auswahl. Die beiden Varianten ohne Stabilisator 70-200 2.8L und 4L (wenns etwas lichtschwächer und kompakter sein darf) scheinen mir preislich ziemlich attraktiv zu sein und sollen exzellente Schärfe liefern. Definitiv eine Alternative zu Tamron/Sigma. Die Stabi-Versionen finde ich überteuert.

Zu Sony, Pentax, Olympus, etc. kann ich leider nichts sagen.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gutes Objektiv zum fairen Preis, 15. Oktober 2008
Durch die Innenfokussierung (keine störende Veränderung der Länge des Objektivs) und schnellen Autofocus, in den man jederzeit eingreifen kann, ist das Objektiv für Sportaufnahmen gut zu gebrauchen. Natürlich läuft der Autofocus manchmal ins Leere und außerdem werden nicht immer alle Bilder scharf, aber das kann man auch bei anderen Objektiven nicht ausschließen. Das Objektiv ist gut verarbeitet aber mit ca. 1.200 Gramm auch nicht leicht. Dafür liegt es gut in der Hand. Aber es könnte zusätzlich Spritzwasser- und Staubschutz vertragen was zum Beispiel im vergleichbaren Canon-Objektiv vorhanden ist (das ist aber viel teurer).Einen optischen oder elektronischen Verwacklungsschutz vermisse ich - für meine Zwecke - nicht.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leicht schwammig bei offener Blende, 3. August 2009
Als ich dieses Objektiv an meiner SOny Alpha 300 zum ersten mal im Laden getestet hatte, habe ich es sofort wieder zur Seite gelegt, da ich mit den Ergebnissen bei offener Blende nicht zufrieden war. Ein milchiger schleier legt sich über das Bild und lässt es daher etwas unscharf wirken. Ich hatte jedoch noch weitere Probeaufnahmen leicht abgeblendet erstellt bis hin zu Blende 8.0 und diese Aufnahmen zuhause dann mit meinem Sigma 18-200 verglichen.
Fazit: Der Zugewinn an Schärfe und Bildqualität ist doch enorm und selbst das Bild, welches mir bei Blende 2.8 zunächst noch etwas schwammig vorkahm wirkte dann zuhause am Monitor um Längen besser als das Vergleichsfoto des 18-200ers, welches immerhin erst ab Blende 6.3 losgeht. Schon eine Blendenstufe reicht an meiner Alpha aus um mit dem Sigma 70-200 beachtliche Ergebnisse zu erzielen.

An der Haptik des Opjektivs gibt es meines Erachtens nach nichts auszusetzen. Ebenfalls lobenswert ist der Autofokus. Er erledigt schnell, leise und zuverlässig seine Arbeit. Ich würde das Objektiv es jederzeit empfehlen.

Dennoch gibt es nur 4 Sterne, da es dem Original Sony SAL70200G doch noch qualitativ etwas zurück bleibt. Angesichts des Preises lässt sich dieser Unterschied jedoch verschmerzen. Qualität und Preis passen hier gut zusammen.
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38 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kaufempfehlung !, 17. Oktober 2008
Ein ganz klare Empfehlung an das neue 70-200/2.8 HSM II von Sigma.
Herrvorragende Verarbeitung, (mal abgesehen von der etwas billig anmutenden
Geli), bereits bei Offenblende Kontrastreich und gute Schärfe, die allerdings am langen Ende so ab 180-200mm abnimmt wie wohl bei den meisten Teleobjektiven. Bereits um eine Stufe abgeblendet spitzen Werte.
Bei 70mm/F2.8 allerdings sogar dem Nikon 70-200mm F2.8 überlegen.
Benute die Linse an einer D200, speziell für Sport und Portrait und habe den Kauf nicht bereut.
Benutze die Kobination immer mit einem Einbeinstativ und Handschlaufe da einem das Gewicht nach ein zwei Stunden schon zu schaffen macht ;-)
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Selbst überzeugen, 28. Juni 2011
Ich habe in diversen Foren und auch hier die Bewertungen gelesen die sehr unterschiedlich ausfallen. Ich habe mir das Objektiv vor kurzem gekauft und betreibe es an einer D90.
Die Verarbeitung ist vorbildlich und die Bildqualität hervorragend. Bei 200mm und f2.8 nimmt die Leistung ein wenig ab, aber das ist meckern auf hohem Niveau und lässt sich mit minimalem Aufwand nachträglich korrigieren.

Für den Preis bekommt man jedenfalls nur das Tamron das für Sport ungeeigent ist oder man legt das Doppelte drauf und holt sich das Nikon.

Meine volle Empfehlung
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen TOP!, 9. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte lange ein Tamron 70-200 2.8 an meiner D300s und vorher auch an meiner D40 in Benutzung. Da ich in letzter Zeit aber öfter Sportveranstaltungen fotografiere und das Tamron nicht den schnellsten AF hat, sah ich mich nach einer Alternative um.
In Frage kamen das Nikon 70-200 2.8 VR I oder halt das Sigma 70-200 2.8 HSM II, da mein Budget als Student nicht viel her gibt entschied ich mich relativ schnell für das Sigma. Amazon hat, wie immer, sehr schnell geliefert und es war auch sicher verpackt.
Ich muss sagen, das Objektiv ist gut verarbeitet, nichts wackelt oder knarzt. Der AF ist sehr leise und ziemlich schnell(natürlich noch nicht vergleichbar mit einem Nikon 70-200) aber dennoch ausreichend für Sport!
Viele sagen ja, dass das Tamron den direkten "Schärfe-Vergleich" gewinnt...aber...entweder hab ich ein Tamron in Sigma-Form oder mein Sigma ist gestochen scharf. Ich tippe auf die zweite Lösung.
Ich würde es mir wieder kaufen, falls das nötige Kleingeld für ein originales Nikon nicht reichen sollte.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Exzellentes Preis-/Leistungsverhältnis, 25. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die 200mm aus der Hand ohne Motion blur zu schießen erfordert schon sehr gutes Licht, trotz f/2.8.
Der fehlende Bildstabilisator (es gibt auch ein gleiches Modell MIT Stabi) ist kein Nachteil, da das Objektiv ohnhin durch sein Gewicht (1.4 kg) meist mindestens mit Einbein, wenn nicht gleich mit Dreibein zum Einsatz kommt.
Dort würde man ihn ohnehin abschalten müssen. Also - gar nicht erst mitbezahlt und Geld gespart.

Bokeh angenehm soft.
Stativschelle sehr solide und dank Bescichtung leichtgänging auf hochkant zu drehen.
Zoom- und Fokusring mit angenehmer Friktion.
Zoomring etwas schwergängiger, was versehentliches Verändern der Brennweite vermeiden hilft.
Fokusring angenehm leichtgängig, läßt sich mit der Fingerkuppe feinfühlig bewegen.

Schade daß ausgerechnet das Modell für Nikon - im Gegensatz zu den anderen für Canon etc. - KEINEN Schalter zum Umschalten von M/A auf M besitzt - Gründe hierfür kann ich beim besten Willen nicht erkennen.
Das ist das einzig ärgerliche - bei den kleineren Nikons muß man daher ins Kameramenü um auf manuelles Fokussieren umzuschalten. Nur deswegen verweigere ich dem Objektiv den fünften Stern.

Die Anschaffung einer Toploader-Tasche (z. B. Lowepro Pro 75 AW) ist sehr anzuraten, da das Gewicht des Objektivs mit 1.4 kg bei längert andauerndem Gebrauch schon zu schaffen macht. Außerdem ist die Ausrüstung dann beim Tragen, Klettern etc. gut geschützt und dennoch schnell einsatzbereit zur Hand.

Fazit:

Das gleichartige Sigma mit Bildstabilisator kostet das Doppelte, das vergleichbare Nikon das Vierfache.

Zu dem Preis gibt es eigentlich keine Alternative, auch wenn das Nikon eine noch spürbar bessere Bildqualität liefert. Für den engagierten Amateur gibt es an der Abbildungsleistung eigentlich nichts zu meckern - und der Preis liegt gerade noch im für die meisten Amateure erreichbaren Feld.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen es muss nicht immer ein roter Ring sein..., 6. September 2009
Ich habe seit einiger Zeit das Sigma 70-200 2.8 Macro HSM für Canon und kann es noch immer voll und ganz empfehlen. Es produziert bei Offenblende minimal weichere Bilder, als das Canon 70-200 2.8 USM, ist aber für ein Zoom noch absolut im Rahmen. Der HSM arbeitet schnell, leise und recht zuverlässig. Die Haptik ist super und für mich persönlich mit der matten Oberfläche sogar etwas angenehmer, als beim Canon. Der Ring für den manuellen Fokus ist angenehm zu bedienen. Der Zoomring könnte minimal leichter zu bewegen sein, aber man gewöhnt sich schnell daran und zu leichtgängig wäre schlimmer. Lieferumfang ist top mit einem tollen und stabilen Objektivköcher, Gegenlichtblende und Stativschelle.

Nachteil gegenüber dem aktuellen (!) Canon 70-200: Es hat keinen Bildstabilisator. Allerdings bricht das Canon auch preislich alle Rekorde... Ohne IS zahlt man für das weiße mit dem roten Ring aktuell (sofern man es denn bekommt, das ist derzeit etwas schlecht) ca. 400-500 € mehr, mit IS in etwa den doppelten Preis, seitdem das Sigma noch günstiger geworden ist. Bei aller Liebe zu Canon, Preis/Leistung stimmt in meinen Augen an dieser Stelle nicht mehr. Wenn man ein paar Tests liest und diesen auch ein wenig Glauben schenkt, ist Sigma beim 24-70 und 50er auf dem besten Wege Canon in einigen Punkten sogar auf dem Standstreifen stehen zu lassen.

Aber Tests sagen für mich nicht wirklich etwas aus, daher habe ich es selbst ausprobiert und mich überzeugen lassen. Es läuft an einer 400D und an einer 5D - also sowohl Crop, als auch Vollformat - sehr gut und daher meine klare Kaufempfehlung; 4/5 Sternen, den letzten erobert es sich mit dem unschlagbaren Preis.
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