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am 27. Dezember 2009
Hier wurden zu einem recht akzeptablen Preis das zweite und dritte Solo-Album von Ex-Zombies Sänger Colin Blunstone zusammengepackt.

"Ennismore" erschien 1972. In meiner Rezension zu seinem Debut "One Year" sage ich zwar, das ich es für sein bestes Album halte, aber "Ennismore" folgt ganz dicht dahinter. Dem "normalen" Pophörer mag es gefallen, das hier wieder mit Band (und das sind Argent) gespielt wird anstatt nur Streicher-Arrangements (die aber auch teilweise wieder mit dabei sind). Dies ist aber auch schon der größte Unterschied, ansonsten fügt sich das Album nahtlos an "One Year" an, atmet in vielen Songs die gleiche herbstlich-folkige Stimmung, ist vielleicht in der Gesamtheit ein wenig beschwingter, heller. Gleich der Opener, "I don't believe in miracles", ist ein sehr feiner, melancholischer Song, geschrieben von Argent Mitglied Russ Ballard. Oh, wie "One Year" wurde übrigens auch dies Album von den Ex-Zombies und seinerzeit Argents Rod Argent und Chris White produziert. Es folgen fast durchweg gute Songs, doch wie so oft ist Blunstone in den Balladen am stärksten, wenns flotter zugeht komm ich nicht ganz so zurecht mit ihm (typischer 70s Pop wie "I want some more" oder Country-Pop a la "Pay me later"). Aber dann sind da wieder so melancholische Songs wie "I've always had you" oder besonders "Time's running out", neben "I don't believe in miracles" mein liebster Song des Albums und deshalb natürlich mein absoluter Anspieltipp. Oder natürlich auch die damalige Single "How could we dare to be wrong", ganz toll.

Solo Album Nr. 3, "Journey" wurde 1974 veröffentlicht. Diesmal produzierte Chris White allein, und es wurde versucht, sich mehr am seinerzeit gängigen Pop-Sound anzupassen. Klar, es gibt schon die typischen Blunstone Songs wie wir sie von "One Year" und "Ennismore" kennen ("Keep the curtains closed today"), aber dann gibt es Songs wie "Weak for you" oder "This is your captain calling", die schon eher nach "Pop Marke üblich" klingen. "Smooth Operation" klingt dann wie Philly Soul von den Delfonics, überhaupt liegt der Soul-Touch auf einer Reihe der Songs. Party-Sound gibts auch mit "Something happens when you touch me", ich glaube so hätte Glam geklungen, wenn Blunstone sich je ernsthaft daran versucht hätte...soll kein Lob sein. Ok, ich weiß, klingt alles nicht so toll, ABER: Das Album macht Spaß!! Weiß Gott, "Journey" ist nichts besonderes, kein Schatz, aber ein nettes Relikt des 70er Pop. Abwechslungsreich, und gutes Party Album, "This is your captain calling" hör ich z.b. rauf und runter! Man sollte es nur nicht mit "Year One" und "Ennismore" vergleichen. Trotz der Änderungen im Sound wurde das Album wie alles von Blunstone kein Erfolg.

Also, besonders wegen "Ennismore" ist dieses Set empfehlenswert, und "Journey" ist eine nette Zugabe. Und Zombies/Blunstone Komplettisten brauchens sowieso. "Ennismore" kriegt von mir 5 Sterne, "Journey" drei. Endergebnis: 4 Sterne.
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