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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Mit Superpunk macht Rebellion wieder Spaß, 11. Juli 2003
Jede Wette, dass im Kleiderschrank von Superpunk fünf Parkas hängen. Sich auf deren Plattentellern alte Soulscheiben drehen und im Proberaum ein Poster von Paul Wellers "Jam" klebt. Superpunk sind Mods und sie schaffen es mühelos, den Bogen von Punk zum Beat und Soul zu spannen. Wobei Punk natürlich nicht im Sinne von "Haste mal 'ne Mark" zu sehen ist, sondern als die Art von Einstellung, die die Bewegung mal hatte. Nämlich politisch auf der richtigen Seite stehend, musikalisch gegen die Ungerechtigkeiten dieser Welt vorzugehen. Aufrichtigkeit, Stolz und Würde zeichnen diese Platte aus, dazu jede Menge toller Melodien. Erinnern irgendwie an Dexys Midnight Runners oder die Redskins, Bands also, die für die Arbeiterklasse standen, Diskurs-Rock machten, den man mitsingen und mitgröhlen konnte. "Großstadtrevoluzzer" nennt sie "Spex". In der Tat: Mit Superpunk macht Rebellion wieder Spaß.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Sau Geil!, 30. Januar 2004
Dies hier, ist eines der beste Stück Punk-Ska-Mod-Mukke made in Germany das ich in die finger bekommen habe. Die Musik hat tolle Melodien die ins Ohr gehen und gute Laune machen, dazu geniale gesellschaftspolitischen Texte. Z.B. "neue Zähne für meinen Bruder und mich" ist gerade jetzt, nach 3 Jahren das politisch aktuellste Stück Musik, das man sich vorstellen kann. Ich hoffe nur, dass dies nicht das letzte Superpunkalbum war. ...weiter so. ...und Kaufen!!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Eine neue Ära deutscher Popmusik, 22. Juli 2001
Von Ein Kunde
Auf so eine Platte musste man lange warten... Die Erben der einzigartigen Fünf Freunde präsentieren eine Platte voller brillianter Poptunes, die sich munter bei Motown,US-Punk, 80er-Indie-Britpop und Ska bedienen. Noch sensationeller als die beherzt und charmant vorgetragene Musik sind allerdings die Texte, die sich mit keinem deutschsprachigen Vorbild vergleichen lassen: Hamburgs Super-Group fand eine Sprache, die sich vom Hamburger Proseminars Diskurs-Fake genaus so fern hält wie von biederer Deutschrock-Authentizität. Schon das Vorgänger-Album "A bißerl was..." hatte vergleichbare Trümpfe zu bieten; dort allerdings verhinderte der Demo-Sound einen ungetrübten Hörgenuß. "Wasser marsch" ist professionell und souverän produziert, ohne den anarchischen, wilden, ungezügelten Reiz der Band zu verraten. Einziger Kritikpunkt: Diese Platte ist zu kurz, zumal die Instrumentaltracks ein wenig nach Füll-Material klingen. Dies ist genau die Art Platte, die jeder ehrliche Mann der Frau seiner Wahl vorspielen sollte. Neun von zehn werden nach wenigen Takten zu labern anfangen und Dinge äußern "Na ja, ganz witzig, aber... der singt so komisch". Die Zehnte allerdings, werter Geschlechtsgenosse, wird mit wässrigen Augen mit jedem Song ein wenig näher an Euch heranrutschen - und diese Zehnte solltet Ihr nicht gehen lassen.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Superpunk - Helden der Arbeiterklasse, 27. März 2001
Von Ein Kunde
Kaum zu glauben, aber wahr, in Zeiten, wo alles auf die neue Mitte schielt, wagen es fünf exzellente Musiker aus Hamburg Klassenkampf mit musikalischen Mitteln zu machen.Natürlich wird auf „Wasser Marsch" nicht zum gewaltvollen Widerstand aufgerufen, sondern in charmant bis ironischen Texten über die kleinen bis großen Probleme der Unterschicht gesungen. Auch, ist das alles nicht zu ernst gemeint, frei nach dem Motto, „mir geht's scheiße und habe noch Spaß dabei". Aber klasse Texte ohne entsprechende Mucke sind ja meist nur halb so viel wert, schließlich kauft man Platten und keine Lyrikbände. Superpunk beackern, ähnlich wie die Aeronauten, ein weites Feld: Ich höre Punk, Surf und immer auch ein wenig Disco, muss wohl an dem grandiosen Orgelspieler liegen. Und das alles zusammen ist, jawohl, lupenreiner Pop, was ja nichts weiter heißt wie Unterhaltung mit Anspruch. Die Messages sind zwar ziemlich simpel, aber um so wahrer: „Man kann einen ehrlichen Mann nicht auf seine Knie zwingen" oder auch „Bleib Deinen Freunden treu" Absolute Highlights sind: „Ich bin kein Ignorant, ich bin kein Idiot" - Ist man automatisch blöd wenn man arm ist? „Neue Zähne für meinen Bruder und mich" - Die charmante Story einer Entführung mit dem Zweck neue Zähne zu bekommen, damit man den Reichen zumindest äußerlich gleicht. „Lehn Dich an mich" - Bin mir nicht sicher, aber ich glaube hier geht's um den neuen Konservativismus besser bekannt als „Bratwurstigkeit" „Diese Welt ist nicht für mich gemacht" - Beginnt mit grandiosem Ba Ba Ba Chor, äußerlich ein guter Laune Song, aber Titel und Text verheißen nichts Gutes. Zu fünf Sternen reicht es dann aber doch nicht, was nicht etwa an den vier Instrumentals (mag ich normal nicht, aber auf dem Surf Sektor kann ich damit leben) liegt, sondern einfach daran, dass sich viele Songs einfach zu sehr gleichen. Und dennoch: Heimliche Anarchos, enttäuschte SPD-Wähler, zukünftige PDS-Wähler und alle Freunde guter Pop-Musik werden ihren Spaß an Superpunk haben.
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ja!, 25. Mai 2005
ein würdiger nachfolger des albums "a bisserl was geht immer"! der sound ist nur feiner geworden und texte politischer und besser. kurz: dieses album ist ein werk, dass man nicht so schnell aus dem cd-player bekommt!
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Why Not? von Superpunk (Audio CD - 2008)
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