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Kundenrezensionen

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am 7. Februar 2008
Ich bin im letzten Jahr mit einer Freundin für den Film ins Kino gegangen. Zugegeben waren meine Erwartungen recht niedrig, da der Film ja schon vorher mit Hitchcocks „Das Fenster zum Hof“ zu genüge verglichen wurde und ich kein großer Fan von doch meist zweitklassigen Remakes bin.

Im Nachhinein muss ich jedoch sagen, dass ich sehr positiv überrascht war. So hat jetzt auch die DVD zu Disturbia ihren Platz in meiner Sammlung gefunden…

In der Hauptrolle sehen wir Youngstar Shia LaBeouf, der wie schon in „Transformers“ sehr erfrischend wirkt und mit Sarah Roemer wieder attraktive, überzeugende weibliche Unterstützung an die Seite gestellt bekommt.

Auch wenn man einige Parallelen klar erkennbar sind, entpuppte sich Disturbia, entgegen meinen Erwartungen, überhaupt nicht als ein „Das Fenster zum Hof“-Abklatsch. Viel mehr ist er ein origineller, leicht daran angelehnter Genre-Mischmasch mit völlig eigenem Charme und jungen, talentierten Schauspielern, bei denen es richtig Spaß macht zuzusehen.
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TOP 500 REZENSENTam 12. September 2009
Ganz klar an diesen Klassiker fühlt man sich erinnert, wenn man "Disturbia" zum ersten Mal gesehen hat. Natürlich reiht sich der Streifen damit in eine mittlerweile recht lange Reihe ähnlicher Filme ein, aber hat dabei einen entscheidenden Vorteil: Er ist handwerklich eine nahezu perfekte Arbeit!

Nachdem der Junge Kale Brecht (Shia LaBeouf) seinen Lehrer, nachdem ihm dieser in einer Bemerkung auf Kales vor einem Jahr bei einem Autounfall verstorbenen Vater verweist, ins Gesicht geschlagen hat, erhält er eine dreimonatige Hausarreststrafe inklusive einer elektronischen Fußfessel, die sofort die Polizei alarmiert, falls er sich mehr als 30 Meter von der dazugehörigen Zentralsendeeinheit entfernt. Aus Mangel an Alternativen beginnt er mit einem Fernglas die Nachbarschaft genauer zu beobachten und entdeckt schnell, dass sein Nachbar Bob Turner (einmal mehr ein richtig guter "Bösewicht": David Morse) mehr als nur eine sprichwörtliche Leiche im Keller hat. Das Problem ist nur, dass ihm niemand so recht Glauben schenken will...

Schon alleine dieser kurze Ansatz der Story zeigt, dass sich dahinter ein unglaubliches Spannungspotential verbirgt und, im Unterschied zu manch anderen Produktionen, verliert sich D.J.Carusos "Disturbia" nicht zu sehr in unnötigen Nebenplots und treibt die sich entwickelnde Geschichte in gut bemessenen Dosen immer ein Stückchen weiter bis hin zu einem richtig spannenden Finale. Dabei kommt der Film ohne übermäßige Gewaltdarstellung und unnötig blutige Szenen aus, was auch nicht mehr alltäglich ist. Wer also nach einem handwerklich einfach nur gut gemachten Thriller sucht und vielleicht etwas empfindlicherer Natur ist bzw. nur auf tatsächliche Spannung und weniger auf blutige Metzeleien abfährt, ist hier genau richtig! Fünf Sterne sind damit eine Selbstverständlichkeit, also auf einen spannenden Abend.
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Wer meine Rezensionen kennt, weiß, dass ich eher auf die technische Umsetzung eingehe als auf den Film selber. Die Filminhalte der meisten Titel dürften bekannt sein und bei den Rezensionen sind die Beschreibungen der technischen Inhalte wichtiger.

Bildbewertung:

Lang hat es nun gedauert bis es endlich diese schon seit über einem Jahr in den USA erschienene Bluray zu uns geschafft hat. Daher wundert es auch nicht, daß es sich wahrscheinlich 1:1 um den hervorragenden USA-Bildtransfer handelt.
Mit Ausnahme der ersten Minuten ist der Bildtransfer sehr detaliert, vor allem in der Schärfe, so wie es sich für eine HD-Version gehört.
Nahaufnahmen wirken sehr plastisch und auch die Bildtiefe macht Laune.
Die Farben wirken kräftig, natürlich und lebendig, der Kontrast ist auch sehr gut. Filmkorn ist vorhanden, stört aber nie. Gesamt gesehen zählen die positiven Aspekte.

Tonbewertung Deutsch Dolby Digital 5.1

Das Hauptproblem bei PARAMOUNT Blurays ist eigentlich immer die nur auf Dolby 5.1 beschränkte Tonspur, zumindest was die deutsche Syncro anbelangt.
Wenn man die DolbyTrueHD Spur vergleicht hört man am Gesamtmix, was man hätte aus der Syncro machen können. Immerhin klingen die Dialoge konstant natürlich. Der Score klingt erst gegen Ende atmosphärisch mit Ausnahme des Autounfalls gleich zu Beginn des Films.
Den Unterschied zum englischen HD Ton merkt man in den Aktionszenen. Der deutschen Fassung mangelt es im Vergleich deutlich an Dynamik, Kraft und Volumen, sodass der Ton im Vergleich zur Originalfassung etwas schwach erscheint. Nichtsdestotrotz bietet die deutsche Tonspur noch akzeptablen Klang. Es entspring nur nicht dem, was man auf Bluray hätte tontechnisch machen können!

Extras:

- Audiokommentar mit DJ Caruso, Shia LaBeouf und Sarah Roerner
- Das Making Of von Disturbia (14:51 Min) in HD
- Entfernte Szenen (4 Stück; 4:08 Min) in HD
- Serial Pursuit Trivia Pop-Up, Quiz
- Outtakes (1:26 Min) in HD
- Musik Video - "Don't Make Me Wait" - This World Fair (4:05 Min) in HD
- Fotogalerie
- Kinotrailer (in HD)
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am 23. September 2007
Die Story von Desturbia bietet angefangen bei dem schockierenden Beginn,eine richtig spannende interessante Handlung die bis zum furiosen Finale durch unverbrauchte Schauspieler rund um Shia LaBeouf und einem gehörien Schuss Ironie glänzt.

Hauptdarsteller Shia LaBeouf meistert seine Rolle mit Bravour,kann jederzeit durch seine lockerer charismatische Art punkten und hat die Sympatien jederzeit auf seiner Seite.Die wirklich hübsche Sarah Roemer als Ashlee und Aaron Yoo als Ronnie spielen ebenfalls überzeugend.Nicht zu vergessen David Morse er bietet eine großartige Performens,spielt herrlich Böse und unberechenbar.
Zur Geschichte die ist nicht wirklich neu weiß aber unterhaltsam und temporeich in Szene gesetzt bis zum Nervenverfetzenden Ende zu packen und ist besonders in der ersten Hälfte wirklich Witzig.Soundtrack und Kameraführung gliedern sich in den Positiven Gesamteindruck voll und ganz ein.

Fazit:Einwandfreier Thriller mit Top Besetzung.
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am 23. September 2007
Gestern im Kino hatte ich die Wahl zwischen Death Sentence und Disturbia.
Meine Freundin zerrte mich dann in Disturbia. Fazit: Ich habe es nicht bereut.
Der Film beginnt schockierend und bringt dem Zuschauer den Hauptcharakter ziemlich nah. Durch den Tod dessen Vaters entwickelt dieser beim Zuschauer immer mehr Symphatien. Die erste Hälfte des Films erinnert mehr an einen Teenager-Film ala The Girl next Door. Doch genau dies zeichnet Disturbia aus. Der Spannungsbogen wird langsam aufgebaut und springt letztendlich in die schockierende, sehr spannende zweite Hälfte. David Morse spielt den Psychopathen ziemlich gut und verleiht "Disturbia" damit das düstere etwas, Shia LaBeouf wurde als Hauptdarsteller perfekt besetzt und auch die anderen machen ihren Job sehr gut. Die Story um einen Nachbarn, der heimlich mordet und dabei vom gelangweilten Nachbarn zufällig beobachtet wird ist zwar nicht sehr neu und kreativ, doch D.J. Caruso setzt genau diese Story so um, wie man sie noch nie gesehen hat. Damit ist "Disturbia" einer der besten Filme dieses Jahr.
Meine Wertung 09/10 = 5 Sterne.
Wers nicht guckt ist selber Schuld ;)
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am 23. September 2007
Distubia biginnt gleich am Anfang mit einem Schock den
Kale durch den Tod seines Vaters (klasse Shia LaBeouf) in ein Tief versetzt. Durch Körperverletzung an seinem Lehrer wird er vom Gericht zu Hausarrest verurteilt. Gelangeweilt vom Alltag fängt er an seine Nachbarn zu beobachten, von dem er einen für einen Serienmörder hält verstärkt wird die Vemutung auch noch als er einen Mord von diesem zu beobachten scheint. Von da an beginnt er mit seinen Freunden zu ermitteln.

Ab der zweiten Hälfte des Films wird aus dem Teeniefilm ein Thriller vom Feinsten der durchgehend Spannug erzeugt.

Die Figuren sind mit hervorragenden Schauspielern besetzt,
allen voran Shia LaBeouf (Transformers), David Morse (16 Blocks)
und Carrie Anne Moss (Matrix)

Der Film ist ein absolutes Muss
und einer der besten Filme des Jahres
Anschauen!!!
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am 20. März 2011
Der 17-jährige Kale (Shia Labeouf) verliert bei einem Unfall seinen Vater und kommt über dessen Tod nicht hinweg. Als ein Jahr später ein Lehrer eine unüberlegte Bemerkung macht und Kale ihn niederschlägt, wird der Schüler zu Hausarrest verurteilt. Nachdem ihm seine Mutter (Carrie Anne Moss) X-Box und I-Tunes verbietet, fängt er an aus lauter Langeweile, die Nachbarn zu beobachten, besonders die neudazugezogene Ashley (Sarah Roemer), in die er sich bald verliebt. Doch aus dem Spaß wird bald bitterer Ernst, als Kale immer mehr den Verdacht bekommt, dass sein introventierter Nachbar Mr. Turner ein gesuchter Serienkiller ist. Zusammen mit Ashley und seinem besten Freund Ronnie (Aaron Yoo) stellt er Nachforschungen an und bringt damit nicht nur sich in ernstzunehmende Gefahr.

Die Ähnlichkeit mit Alfred Hitchcocks meisterhaften Thriller 'Das Fenster zum Hof' ist beabsichtigt, denn 'Disturbia' nimmt Versatzstücke aus dem Klassiker und setzt sie in ein modernes Gewand. Dabei ist der Film keineswegs nur eine Teenievariante, sondern eine erstaunlich authentische Geschichte, in der es nebenbei auch um große Themen wie Verlustbewältigung geht. Regisseur D.J. Caruso beweist sowohl in der eher gefühlsbetonten ersten Hälfte als auch in der ereignisreichen Zweiten ein sicheres Händchen, auch wenn er sich mit inszenatorischen Besonderheiten zurückhält und so den Fokus voll und ganz auf die Geschichte legt. Das Drehbuch von Carl Ellsworth und Christopher B. Landon ist gelungen, hat aber im Finale kleine Lücken (z.B. Ronnies Aufenthalt in Kales Schrank). Der Soundtrack ist mit Bands wie Nada Surf erlesen und bietet die perfekte Untermalung für das Geschehen, genauso wie der Score Geoff Zanelli, der besonders in den ruhigen Momenten gefällt.

Die Darsteller sind allesamt passend besetzt: Shia Labeouf spielt sehr authentisch und mit viel Emotionen ' ein großes Talent! Auch Sarah Roemer und Aaron Yoo als Kales Freunde sind sympathisch und überzeugend, genauso wie Carrie Anne Moss als sich sorgende Mutter. Ein angenehm unaufgeregtes und nicht übertriebenes Spiel bietet David Morse als mysteriöser David Turner. Jede Story im Film (Kales Trauer, die Liebesgeschichte u.v.m.), werden sehr überzeugend dargeboten. Im wirklich spannenden Finale kann die gekonnte Inszenierung Carusos dann auch die Drehbuchlücken überdecken.

Die Blu Ray hat ein starkes Bild mit viel Schärfe und besitzt in einigen Szenen (wie z.B. der Eröffnung am See) eine schöne Tiefenwirkung. Der Sound ist zu erst zurückhaltend, wird aber von Minute zu Minute atmosphärischer. Die Extras sind ergänzend und bieten die üblichen Interviews mit den Darstellern und der Crew.

Natürlich kommt 'Disturbia' nicht an das genial konzipierte und bis heute unerreichte Vorbild 'Das Fenster zum Hof' heran ' trotzdem ist es eine sympathische und spannende Geschichte mit guten Charakteren und starken Darstellern. Durch kleine Lücken im Drehbuch gibt es Abzüge, aber im Großen und Ganzen ist es ein sehr sehenswerter Film.
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Wer sich nur bestens unterhalten lassen will, soll sich nicht stören lassen von meinen paar Einwänden und den Nervenkitzel von "Disturbia" in Ruhe genießen.
Wer Thriller kritisch aber unter die Lupe genommen haben will, soll meine Rezension lesen.

Das ist 'ne coole Idee vom Gericht, einen 17jährigen zur Strafe für den Faustschlag, dem er seinem Lehrer gezielt ins Gesicht gesetzt hat, 3 Monate Stubenarrest zu verpassen. Wenn er sich nicht dran hält und sein Grundstück verlässt, blinkt seine elektronische Fußfessel und die Bullen kommen. Mir persönlich würden 3 Monate Stubenarrest nichts ausmachen - das wäre die reinste Erholung von dem Stress da draußen. Aber für einen Teenager, der raus in die weite Welt will, ist das wohl eine harte Strafe.
Noch härter kommt es, als er aus Langeweile beginnt, die Nachbarschaft auszuspionieren. Hier hat er sich wohl vom Hitchcock-Klassiker "Das Fenster zum Hof" inspirieren lassen, und genau wie im Vorbild-Film verhält sich einer der Nachbarn verdächtig. Ist er ein Mörder ? Drei Jugendliche begeben sich in Gefahr und machen dem Verdächtigen das Leben schwer...

So gefesselt wie der Protagonist an sein Haus ist, so gefesselt kann der Zuschauer an seinen Fernsehsessel sein, wenn er sich in die einigermaßen originelle Thriller-Handlung hineinsteigert.
Eine Schlüsselszene aber ist unrealistisch: Es ist unmöglich, dass man in einer Stresssituation aufmerksam ein Videoband betrachten kann und darauf etwas Verdächtiges entdeckt, was man erst unter Vergrößerung und Standbild als Kopf einer Leiche identifizieren kann. Und dass ausgerechnet nach der Entdeckung dieses Details keine Zeit zum Handeln mehr ist, weil der Verbrecher gerade jetzt ins Haus eindringt, riecht nach konstruierter, unglaubhafter Dramaturgie.
Ferner wundert mich, warum soviel Zeit vergeht, bis der Gauner nach der Flucht des Teenagers wieder in seinen vier Wänden ist, um dort den Mitwisser auszuschalten. In diesen Minuten kann der neugierige Junge seelenruhig sämtliche Leichenverstecke auskundschaften ohne gestoppt zu werden. Auch das riecht nach schlechtem Timing seitens der Filmemacher.
Dann hätte ich noch gern gewusst, was aus dem Polizisten wurde, der nur seinen Job getan hat und (nach Dienstschluss sogar) ins Haus des Schurken ging. Ist er von dem Bösewicht ermordet oder nur außer Gefecht gesetzt worden ? Wenn er nämlich umgebracht wurde, wäre das schlimm und dann wäre die Heiterkeit des Friede-Freude-Eierkuchen-Schlusses irgendwie fehl am Platz.
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also eines soll zum anfang klargestellt sein: wer einen beinharten thriller mit viel blut und vielen schockmomenten erwartet, der wird höchstwahrscheinlich enttäuscht sein. wer sich allerdings auf den film einlässt, so wie er nunmal ist, der hat unterhaltsame (und schon spannende) 110 minuten vor sich.

man sollte den film halt nicht so ernst nehmen, denn er selbst nimmt sich auch nicht so ernst, wie manch anderer thriller in diesen tagen.
was den film ausmacht sind zuallererst die darsteller. besonders zu loben ist lebeouf. er spielt seinen charakter mit viel spaß bei der sache, was man als zuschauer auch merkt und haut schon ein paar echte dinger raus (mein favorit ohne zu spoilen: die party seiner nachbarin). der von lebaouf gepielte charakter ist sehr sympatisch und grade desshalb fiebert der zuschauer mit dem hauptdarsteller.
als nächstes wäre da david morse, der den bösewicht wie immer überzeugend miemt. morse(bekannt aus "the rock", "16 blocks" und fans von dr house dürfte morse auch bekannt vorkommen) ist dafür bekannt, dass er sehr häufig bösewichter spielt und auch in diesem film macht er seine sache mehr als souverän.
auch alle anderen charaktere sind sympatisch und,ja, zum teil klischeehaft aber irgendwie werde ich das gefühl nicht los, das ist vom regisseur so gewollt?!

denn "disturbia" versprüht einen großen teil seiner laufzeit ein gewisses augenzwinkern, was ihn sehr unterhaltsam und sympatisch macht.
aber er ist auch an vielen stellen sehr spannend und so gelingt dem film eine gradwanderung und macht im im endergebnis (zusammen mit der gelungenen inszenierung und dem passendem soundtrack) zu einer runden sache. daumen hoch.

fazit:ich gehe gar nicht erst soweit, "disturbia" mit "das fenster zum hof" zu vergleichen, denn die filme haben ausser der grundlage für die handlung nicht viel gemein! auch ist der film an manchen stellen vorhersehbar und unlogisch und er ist defenitiv an ein jugendliches publikum gerichtet. ABER ich verzeihe ihm das gerne und gebe "disturbia" verdiente 4 sterne.

wer die obengenannten fakten weiß, nicht auf einen harten schocker eingestellt ist und sich auf diesen film so einlassen kann, der wird bestens unterhalten-so wie ich-.
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am 12. Oktober 2007
Kale (Shia LaBeouf) steht unter Hausarrest. Grund ist eine Attacke auf seinen Spanischlehrer, der ihn zuvor provoziert hat. Drei Monate muss er zu Hause bleiben. Um sicher zu gehen, dass er wirklich nicht ausbricht wird ihm ein Sender ans Bein justiert, welches die Polizei alamiert, wenn er außerhalb des Hausgrundstücks hinausgeht. Da seine Mutter Julie (Carrie-Ann Moss) ihm auch noch den Internetzugang und seinen Fernseher beschlagnahmt muss er sich anderweitig helfen, um die Monate herum zu bekommen. Da kommt es gerade Recht, dass eine neue Familie nebenan einzieht in dessen Tochter Kale direkt interessiert ist. Er beginnt Ashley (Sarah Roemer) mit seinem Fernglas zu beobachten. Auch die anderen Nachbarn sind nicht mehr vor ihm sicher. Ein Nachbar jedoch ist speziell: Mr.Turner (David Morse), den Kale für sehr verdächtig hält, denn es gibt Anzeichen, dass er mit dem Verschwinden einer rothaarigen Frau zu tun haben soll. Und so beobachten Kale, sein Freund Ronnie (Aaron Yoo) und die dazugestoßene Ashley den mysteriösen Nachbar, der den Verdacht immer mehr zu bestätigen scheint.

Shia LaBeouf, der in letzter Zeit immer mehr im Vordergrund der Hollywoodmanege gerückt ist, zeigt in seinem neuen Film “Disturbia”, dass er einen waschechten Teenager spielen kann. Man kann die Parallelen zu “Transformers” nich tleugnen. Die Rolle, die er hier spielt, ist fast identisch mit der anderen, nur in einem anderen Szenario. Aber das macht eigentlich nicht allzu viel aus. LaBeouf überzeugt einfach mit einem Teenager-Charme, der mit viel Humor kombiniert wird. Eine wunderbare Mischung, die am Anfang des Films sehr unterhält. Die ersten Szenen unter Hausarrest mit Hintergrundmusik von System of a Downs “Lonely Day” - einfach spitze!

Eine weitere Parallele zu “Transformers” ist die Lovestory, die diesmal nicht mit Megan Fox, sondern mit Sarah Roemer (”The Grudge 2″) erzählt wird. Dieses Mal aber ohne außerirdische Roboter, die dazwischenfunken. Auch wenn mehr Freiraum im Drehbuch für die Liebesgeschichte ist, steht immernoch Mr.Turner im Mittelpunkt des Interesses. Die Beziehung der Beiden ist eigentlich nebensächlich und nur als Nebenunterhaltung anzusehen. Dennoch weisen sie manche guten Szenen auf, die durch die Dialoge zufriedenstellend rübergebracht werden.

Was “Disturbia” besonders am Anfang auszeichnet ist die Sicht eines Voyeurs. Man ist der Beobachter und schaut sich die Menschen in der Nachbarschaft an. Als Zuschauer ist die Idee selbst mal seine Nachbarn zu observieren ziemlich schnell im Kopf. Doch es sei Obacht geboten, denn das Schlimmste wäre, wenn die beobachte Person etwas merkt. Das kann ziemlich schnell in die Hose gehen, was man aus Kales Sicht mit seinen ersten Observierungsversuchen zu spüren bekommt.

Der Wechsel von Teenager-Lovestory zu düsterem Thriller ist D.J. Caruso (”Taking Lives”) ganz gut gelungen. Hilfreich dafür ist auf jeden Fall der seltsame, aber ziemlich interessante, Bösewicht Mr.Turner, da er das Spiel auf Leben und Tod erst zum Rollen bringt. Negativ finde ich aber Ashley zum Beispiel, die in meinen Augen unbegründet und viel zu schnell zu Kale und Ronnie stößt, die dann mit ihr ein Trio bilden.

Positiv ist auf jeden Fall LaBeouf, der seinen Teenager-Charme gekonnt rüberbringt und bestimmt auch mal in anderen Rollen überzeugen wird. Auch Aaron Yoo ist ein Sympathiebolzen, den man einfach gern in den knapp 100 Minuten zusieht. Sarah Roemer, die mit der Rolle von Ashley zwar nicht viel zu tun hatte, als , wie immer, gut auszusehen, macht dies aber akzeptabel. Morse spielt seine Rolle charmant, ansonsten hat er aber eher einen typischen Bösewichtpart. “Disturbia” ist gutes Popcorn-Kino, was mit einem stimmigen Genre-Mix trumpfen kann und berechtigterweise in den USA schon das vierfache seines Budgets eingespielt hat.
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