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6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Schwierig, schwierig..., 11. Januar 2008
Ich hatte das Glück, beim Tocotronic Konzert in Berlin dabei zu sein und dasselbe Problem, was mir bereits damals Magenschmerzen bereitet hat, habe ich nun auch bei der Live CD: Die Setlist vernachlässigt sehr (sehr sehr...) viele Klassiker zu gunsten von Liedern des letzten Albums.
Beim Album ist das natürlich verständlich, weil es ja eben auch als Liveversion des Albums "Kapitulation" fungieren soll. Aber 9 von 15 Liedern von Kapitulation zu verwenden finde ich persönlich etwas übertrieben. Wo ist die grandiose Liveversion von Turbonegros "Sailorman" oder "Hi Freaks".
Ich denke ein Doppelalbum hätte mehr Fans glücklich gemacht, Kapitulation Live empfehle ich Hörern, die "Kapitulation" wirklich geliebt haben.
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7 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Es reicht nur für ein "okay", 16. Juli 2007
Das Album ist an sich nicht schlecht; warum es jedoch in den Feuilletons der hiesigen Presselandschaft derart in den Himmel gelobt wurde, als sei es das beste, was jemals in deutscher Sprache veröffentlicht wurde, weiß ich nicht.
Außergewöhnlich poetisch oder unerreichbar tiefsinnig sind die Texte nun wahrlich nicht; dahingehend wären andere Künstler zu nennen.
In jedem Falle kann man sich das Album anhören. Dennoch muss festgehalten werden, dass Tocotronic in ihrer Vergangenheit, mit Blick auf die Musikalität und Melodiösität, schon einfallsreicher waren, als sie es hier sind. Die Melodien sind recht austauschbar und erscheinen wie ein lustlos gewebter Teppich, auf dem die unnötig schwer anmutenden Texte, die letztlich doch nur verkopfte gereimte Phrasen sind, platziert werden sollten.
Fazit: Das Album tut nicht weh. Es gibt schlechtere Alben, es gibt aber auch bessere.
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8 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
tragisch-komisch, 7. Juli 2007
Über die "Entwicklung" von Tocotronic kann man durchaus geteilter Meinung sein. Spätestens seit der "Pure Vernunpft" wird ersichtlich, dass zunehmend ruhigere Lieder in den Vordergrund treten. Textlich wird sich anscheinend auf Distelmeyer & Co eingeschossen; Songs wie "ich wünschte ich würde mich für Tennis interessieren" oder "Let there be Rock" landen wohl entgülitig in der Mottenkiste und werden metertief begraben. Im Prinzip ist gegen eine Platte, die scheinbar auch ohne Verzerrer auskommen würde nichts zu sagen, dass Problem ist nur, dass sich viele Lieder, der aktuellen Platte, ziemlich egal anhören; was langfristig ziemlich einschläfernd wirken kann. Wenn die streckenweise pessimistischen Texte nicht wären, könnten Tocotronic mit dieser Platten auch problemlos bei Florian Silbereisen bzw. im Musikantenstadl auftreten. Viele Zeilen wirken auch ungewollt komisch und zerstören die, man weis es nicht, eher nachdenkliche Atmospähre des Albums. Der mit Abstand beste Song ist für mich "Mein Ruin" - allerdings nur wegen des sehr guten Textes...rein spielerisch/musikalisch betrachtet ist dieses Album leider einfach zu langweilig. Wenn ich "sterilen-Rock" hören will, greif ich doch lieber auf das Original, Interpol, zurück.
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K.O.O.K von Tocotronic (Audio CD - 1999)
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