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117 von 128 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die zweite Fassung des 4. Teils
Lustiger Weise wird Stirb Langsam 4 mit jedem Mal ansehen besser, als vor knapp einem Jahr im Kino, dass muss dazu gesagt werden, denn ingesamt ist es den Machern nicht gelungen einen wirkliche originellen Film zu machen.
Das Strickmuster ist bekannt - man sollte ja nicht allzuviel verraten, doch wir erinnern uns einfach mal an Hans und Simon Gruber...
Veröffentlicht am 6. März 2008 von Robert Vlcek

versus
13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kommt nicht an die Vorgänger heran
Gleicher Darsteller, aber anderer Charakter. Von dem John McClane, wie wir ihn aus den ersten drei Teilen kennen, ist im vierten Teil nicht mehr viel zu sehen.
Wie auch? Die Story ist für ihn überhaupt nicht geeignet. John braucht handfeste Gegner und keinen durchgedrehten Computerfreak, der die USA lahmlegen will. Außerdem braucht er ein abgegrenztes...
Veröffentlicht am 16. November 2008 von Tom Lawyer


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117 von 128 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die zweite Fassung des 4. Teils, 6. März 2008
Lustiger Weise wird Stirb Langsam 4 mit jedem Mal ansehen besser, als vor knapp einem Jahr im Kino, dass muss dazu gesagt werden, denn ingesamt ist es den Machern nicht gelungen einen wirkliche originellen Film zu machen.
Das Strickmuster ist bekannt - man sollte ja nicht allzuviel verraten, doch wir erinnern uns einfach mal an Hans und Simon Gruber.

Trotzdem ist Bruce Willis trotz seines Alters noch ein aktzeptabler Actionheld, der sogar ein paar Seitenhiebe in Bezug auf seine nun langsam kommende Vergreisung erträgt. Dabei wirkt er mit Glatze sogar noch bühnenreifer als zu der Zeit, in der er zwar Haare aber tiiieeefe Geheimratsecken hatte.
Von seinem Sidekick hätte ich persönlich lieber etwas weniger und von Willis mehr gesehen, aber sei es drum, Stirb langsam 4 ist trotz alledem noch immer ein solider Actionfilm mit teils etwas überdrehten, aber toll gemachten Szenen (die Nummer mit dem Jagdflugzeug) und wäre das Drehbuch ein Tick besser, im Sinne von origineller in seiner Auflösung, gäbe es wohl eine bessere Wertung, so tänzelt SL4 irgendwo zwischen 3 und 4 Sternen.

Was den Recut und die Länge des Filmes angeht, so erliegen hier einige dem Irrtum, dass es sich um eine längere Filmfassung handeln könnte oder eine zu erwarten wäre. Dem ist mitnichten so:
Tatsächlich ist der Recut sogar um einige Sekunden kürzer als der Kinofilm; einziger Unterschied ist, dass im Recut einige Szenen anders ausfallen bzw. alternative Szenen eingefügt sind, das gilt vorallem für Flüche und Gewaltszenen, in denen nun Blut fließt, Szenen, die man drehte für eine später erscheinende DVD-Version und die nicht den Weg ins Kino finden sollten, um ein größeres Publikum zu erhalten. Wohl dann aber auf Silberscheibe erscheint und den Käufer ein zweites Mal Geld abverlangt, was eine bei FOX gängige Methode geworden ist. Als Käufer kann ich nur, auch über mich, sagen: Man ist ja so dämlich...

Die Kinofassung bekam in den USA eine PG13-Freigabe, der Recut allerdings ein deftiges R; FOX beantragte damals für die Kinofassung in Deutschland ebenfalls eine ab 12 Freigabe, aber die hatten die Rechnung ohne den Wirt bzw. die FSK gemacht und bekamen ein ab 16.
Dagegen fanden die freiwilligen Kontollierer den Recut nicht so schlimm wie die Herrschaften in den USA und spendierten diesem ebenso eine ab 16 Freigabe.

(Dasselbe ist seinerzeit auch mit den ersten beiden Filmen geschehen, als diese in ungeschnittener Fassung auf den deutschen Markt kamen: sie waren gewaltätiger, aber nicht derart schlimm, dass sie eine Freigabe ab 18 hätten erhalten sollen. Somit war von der FSK sowohl die alte Fassung von SL 1+2 ab 16, als auch die härteren und tatsächlich längeren Originalfilme)

Bei SL4 verhält sich dies etwas anders, denn hier existierten von Anfang an 2 verschiedene Filmfassungen. Die Kinoversion wurde in gewisser Weise umgeschnitten, daher auch der Begriff RE-cut.
Ob diese Szenen, vorallem McClanes Lieblingsspruch im O-Ton und voller Länge, einem den Kauf wert sind, muss jeder selbst entscheiden - für mich ist es entscheidend und so werde ich schweren Herzens nochmal Geld los.
Ärgerlich ist hier nur, dass beide Versionen enthalten sind, womit ich nicht gerechnet habe und man somit die Kinofassung zweimal kauft.

Für Leute des ganzen Satze (....mother-peng gibts diesmal eben ganz) oder Fans des Trailers, in dem McClane erklärt er würde den Bösewicht umbringen und seine Tochter retten oder halt umgekehrt (wobei es auch hier eine andere Ausführung gibt, die allerdings weitaus näher an McClanes Ansprache kommt), als auch Freunde von exzessiverer Gewalt, die aber gerne beide Versionen nebeneinander liegen haben ist diese Recut-Edition genau das richtige.

Wer sich genauer informieren möchte, sollte sich einschlägige Seiten über Filmschnitte ansehen, auf denen detailiert erklärt wird was wo wie fehlt oder anders ist.
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28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Film - fehlerhafte Beschreibung, 22. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Stirb Langsam 4.0 [Blu-ray] (Blu-ray)
Wie die Überschrift schon sagt, der Film ist super, meines Erachtens nach sogar auf Platz 2 der ganzen Reihe. ABER, Amazon schreibt Blödsinn und verwirrt die eigene Kundschaft mit fehlerhaften Tonspurangaben:

Zitat:
"Diese Edition enthält eine deutsche DTS HD Master Audio, eine deutsche und eine spanische Tonspur in Dolby Digital 5.1."

Das sind zwei böse Tippfehler drin!

1. Natürlich gibt es auch eine englische Tonspur, und zwar ist die als einzige im Originalformat "5.1 DTS HD Master Audio" vorhanden.
2. Und Deutsch und Spanisch gibts hier sogar in "5.1 DTS"!

Der Satz muss also lauten:

"Diese Edition enthält eine englische DTS HD Master Audio, eine deutsche und eine spanische Tonspur in 5.1. DTS".

Nur noch mal für alle die sich durch die Beschreibung vom Kauf abschrecken lassen ...

KAUFEN!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandioses Actionfeuerwerk!, 11. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Stirb Langsam 4.0 (DVD)
Die "Stirb Langsam"- quadrilogy gehört nicht unbedingt zu meinen Favoriten. Bruce Willis ist ein cooler und solider Actionheld als John McClane und die Action in den Filmen ist der Wahnsinn, aber irgendwie wars nie mein Ding. Allerdings hat mich der vierte Teil vom Hocker gehauen! "Stirb Langsam 4.0" ist ein Feuerwerk an brachialer Action. Dazu gibts ein wirklich geniales Set und zwar die Angst vor dem Cyberterror, ein aktuelles Thema.
Durch diese gelungene Kombination ist der vierte Teil der "Die Hard"- filme ein kurzweiliges Spektakel.

John McClane soll einen Hacker, Matthew Farrell, nach Washington bringen, weil er möglicherweise mit einem "Firesale" (ein landesweiter, digitaler Absturz des Netzes) in Verbindung steht. Dahinter steckt aber Thomas Gabriel, ebenfalls ein Hacker, der für die Regierung gearbeitet hat und gefeuert wurde. Amerika steht vor einem Terrorangriff aus dem Netz.
Mit Matthew, der wichtige Informationen zum "Firesale" hat, macht sich McClane auf den Wahnsinnigen zu stoppen...

Len Wiseman inszenierte einen zweistündigen Thriller, dem es an Nichts fehlt! Das Muster ist bekannt und wer die drei Vorgänger von "Stirb Langsam" gesehen hat, der kann sich ungefähr denken, wie die Geschichte verläuft und schließlich ausgeht. Aber das ändert Nichts daran, dass 4.0 auf ganzer Linie überzeugt, unterhält und vor Allem kurzweilig ist.

Da wäre zunächst die geniale Einbindung in die Cyberterroristen: Das Thema ist nicht uninteressant und beim Gucken stellt man fest, wie sehr wir doch auf Internet, Computer und all das angewiesen sind.
Mit diesen Mitteln gelingt es "Stirb Langsam 4.0" eine ungewöhnliche, aber auch bedrohliche Atmosphäre zu erschaffen. Die Vorstellung, dass plötzlich alle Ampeln in einer Großstadt, wie New York auf grün schalten oder dass auf der börse alle Kurse ins Bodenlose fallen ist wirklich ungeheuerlich. Mit diesen realen und aktuellen Ängsten, die die gesamte Infrastruktur, Kommunikation, Stromversorgung usw betrifft, spielt Wiseman geschickt und schafft somit für den sonst so knallharten John McClane einen schier unbesiegbaren Gegner.

Aber was wäre "Stirb Langsam" ohne DEN John McClane?
Bruce Willis in einer seiner Lieblingsrollen. Der coole Cop, dem es nicht an Einfallsreichtum im Kampf noch in seiner verbalen Artikulation fehlt. Gewohnt lässig und immer einen knackigen Spruch auf Lager, so macht das Zusehen Spaß.

Zur Seite steht im Matthew Farrell (Justin Long, der nach "Jeepers Creepers" auch mal einen guten Film erwischt hat), der Computerhacker, der einen witzigen Gegenpart zu McClane darstellt. Die Streitgespräche der beiden sind super, allein die Unterhaltung über die "Nachrichten". Der alte Cop, der mit der neuen Technik nicht vertraut ist und ein PC Futzie, der noch nie einen Autounfall hatte, so kommt in das gewaltige Actionwerk eine gute Prise Humor, über den man auch lachen kann. Ein wenig emotional wird es mit McClanes Tochter (Mary Elizabeth Winstead), die ihren Vater nicht sehen will. Nachdem sie aber entführt wird, steht sie aber wieder auf der Seite ihres Daddys. Kennt man, interessiert eigentlich nicht besonders, funktioniert aber hier sehr gut, ohne unnötigen Kitsch.

Das Herz jedes "Stirb Langsam"- streifens ist natürlich die Action: In 4.0 gibt es eine ganze Wagenladung davon! Grandiose und wunderbar inszenierte Actionszenen machen diesen Film aus.
Mit der heutigen Technik war Vieles möglich, wie zum Beispiel die Verfolgung des Jets und dem Truck am Ende oder der Angriff des fliegenden Autos im Tunnel, das McClane und Farrell nur knapp verfehlt. Diese spektakulären Szenen sind, neben der sexy Maggie Q, echte Hingucker. Für Wiseman war es aber wichtig die alte Schule beizubehalten, soll heißen möglichst wenige CGI- Effekte zu benutzen. Und deshalb gibt es im Film auch mehr Live Action zu sehen, also handgemachte Action, die Alles gleich viel echter wirken lässt. Ein Erfolgsrezept, an dem auch Christopher Nolan ("The Dark Knight") festhält. Und auch hier funktioniert dies tadellos. Waghalsige Kamerafahrten, besonders bei einigen Parkourszenen des französischen Killeroberhaupts (diese Sportart kommt ironischerweise auch aus Frankreich).
Auch wenn in der zweiten Hälfe viele Stunts und Szenen sehr übertrieben wirken, so hat "Stirb Langsam 4.0" das Glück, was jeder qualitativ gute Actionfilm hat: Es ist einem egal. Wenn Jemand noch zum Schluss den Kopf schüttelt, weil McClane den Angriff des Jets fast unbeschadet überlebt, sollte man wieder zu "GZSZ" schalten oder sich demnächst informieren, was man sich da für Žne DVD ausgeliehen hat...

Die Filmmusik komponierte Marco Beltrami, der durch seine Soundtracks zu "I, Robot" oder auch "Hellboy" bekannt sein dürfte. "Die Hard 4.0" ist im Film sehr dynamisch und eine treibende Kraft für die Bilder und Szenen, wirkt aber alleine etwas langatmig...

Nicht nur Fans von Bruce Willis oder auch der "Stirb Langsam"- filme werden ihren Spaß an diesem einfachen, dennoch ausgeklügelten und besonders wirksamen Actionstreifen haben. Willis ist immer noch McClane, die Action immer noch knallhart und kompromisslos und am Ende heißt es "Yippie Ya Yey, Schweinebacke"!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Yippee ya yay - Mc Clane is back, 27. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Stirb Langsam 4.0 (DVD)
Stirb Langsam 4.0 ist der beste Beweis das Fortsetzungsfilme nicht schlechter sein müssen als der Originalfilm. Wer vielleicht befürchtet hatte das Bruce Willis bzw. John Mc Clane in die Jahre gekommen ist, wird mit Stirb Langsam 4.0 eines Besseren belehrt, 120 Minuten Action vom allerfeinsten. Nicht nur für Fans der Stirb Langsam-Reihe ein absolutes Muss !!! Kaufen ist angesagt.
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Noch nicht kaufen!!!, 28. Oktober 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ihr solltet diese Version lieber nicht kaufen!
Denn es wird eine Uncut-Version erscheinen!
In USA kommt diese zeitgleich mit allen anderen Versionen auf den Markt,aber "Deutschland-typisch" wird erst mal die Cut Version verkauft,und wenn die Verkäufe in den Keller gehen kommt ganz plötzlich die Uncut Version.Fast alle Käufer dieser Version werden sich wohl ärgern nicht gewartet zu haben.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DVD-Kritik: Stirb langsam 4.0 Recut Version, 12. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zugegeben,
bei dieser rießigen Auswahl an Varianten von "Stirb langsam 4.0" fällt es schwer sich zu entscheiden.
Ich habe mich für diese 4-Disc Century3 Cinedition entschieden und bin der Meinung, dass es sich dabei um die beste Version handelt.

Ersteinmal zur Aufmachung:
Ich finde diese äußerst gelungen. Man hat einen schön gestalltetes und aufwendig gemachtes Digipak im Schuber. Das Cover ist ebenfalls sehr gelungen, es sieht ein wenig aus wie geschliffener Stahl.

Äußerlich: 10 von 10 punkten. - Sehr edel designt. Macht einen hochwertigen Eindruck.

Zum Inneren:
Auch die Innenansicht kann sich sehen lassen. Enthalten sind 4 Discs auf 2 Plastikhalterungen, sowie ein nettes kleines Booklet. Die Discs lassen sich leicht entnehmen, halten jedoch auch sehr fest. Das 8-Seitige Booklet enthält ein paar Informationen zu den Stars und dem Regisseur.

Nun zu den einzelnen DVDs:
Disc 1: Auf der ersten DVD befindet sich die Recut-Version von "Stirb langsam 4.0". Diese ist meiner Meinung nach zwar nicht besser, aber dafür "dreckiger" als die Kinofassung. Sie enthält mehr Blut, ein paar Dialoge mehr und neue bzw. umgeschnittene Szenen. Für diese Fassung gebe ich 9 von 10 Punkten. - actionreich, spannend, toll gespielt, nur einen kleinen Ticken schlechter als Teil 1 und 3, aber dennoch ein würdiger Nachfolger, vorallem der Recut. - Etwa 123 Minuten.

Disc 2: Hier ist der größte Teil der Extras vorhanden.
Wir haben hier:
- Das Making-Of von "Stirb langsam 4.0", unterteilt in mehrere anwählbare Kapitel. Insgesamt dauert dies über eine Stunde. Man erfährt Einblicke in den Dreh des Films. - Sehr gelungen!
- Ein Featurette: Die neuen Abenteuer von John McClane. Die Darsteller und der Regisseur beschreiben den neuen "Stirb langsam"-Film. - Auch interessant und gelungen.
- Yippie- Ya- Yeah, Schweinebacke! - Ein rund 15-Minütiges Gespräch zwischen Bruce Willis und Warlock-Darsteller Kevin Smith.
- Set-Tour mit Justin Long.

Disc 3: Kommen wir zur Kinofassung. Diese ist, wie ich finde, vom prinzip her sehr ähnlich mit dem Recut, nur etwas blutarmer. Aber dennoch auch ein sehenswerter Film, deswegen 8 von 10 Punkten. - Etwa 123 Minuten.
Auch auf dieser Disc (sie ist identisch mit der Amary-DVD) befindet sich Bonusmaterial:
- Entfallene sowie erweiterte Szenen
- Verpatzte Szenen. - ist immer schön mit anzusehen.
- Musikvideo "DIE HARD" von der Band Guyz Nite. - Toller Song, tolles Video!
- Verschiedene Trailer

Disc 4: Und hiermit zur letzten Disc. Darauf enthalten:
- Die Dokumentation: Der falsche Kerl, am falschen Ort, zur falschen Zeit: Ein Blick zurück auf den ersten "Stirb langsam". John McTiernan, Regisseur des ersten und dritten Teils, Bruce Willis, Reginald VelJonson (Darsteller von Sgt. Al Powell), William Atherton (Reporter Richard Thornburg), Hart Bochner (Harry Ellis) blicken zurück. - Etwa eine halbe Stunde.
- Die Fortsetzungen von "Stirb langsam". Die Regisseure Renny Harlin (Stirb langsam 2) und John McTiernan (Stirb langsam 1 und 3) sprechen über ihre jeweiligen Fortsetzungen von "Stirb langsam". Auch hier wieder mit Hintergrundinformationen. - Etwa 13 Minuten.

Zusammenfassend für die Extras auf den insgesamt 4 DVDs: 10 von 10 Punkten. - mehr geht nicht! Man erfährt alles zum Dreh, zu den Darstellern, zum Set, zu anderen "Stirb langsam"-Filmen, also alles, was man wirklich wissen sollte!

Also, eine hochwertig gemachte Box, mit vielen Extras, sehr guter Bild- und Tonqualität, bei der ich besonders stolz darauf bin, sie in meinem Besitz zu haben.

So, und nun viel Spaß mit "Stirb langsam 4.0" und dieser hervorragenden DVD-Umsetzung!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der reinste Kino-Spaß für old school Action-Freunde, 25. Oktober 2007
Cyber-Terroristen, angeführt von Thomas Gabriel (Timothy Olyphant) und seiner Geliebten Mai Lihn (Maggie Q), versuchen die gesamte IT-Infrastruktur der USA - und damit Verkehrstechnik, Strom und Kommunikation - lahm zu legen. Derweil zofft sich gerade New York Cop John McClane (Bruce Willis) mit seiner Tochter Lucy (Mary Elizabeth Winstead), weil er den Daddy Uncool raushängen läßt, als ihn ein Funkspruch erreicht. Er soll routinemäßig im Auftrag des FBI den jungen Hacker Matt Farrell (Justin Long) von New Jersey nach Washington D.C. zum Verhör bringen. McClane hat darauf zu der späten Stunde absolut keinen Bock, aber da ein erfahrener Cop die Sache erledigen soll und er zudem gerade in der Nähe ist, bleibt ihm nichts anderes übrig.

McClane, der inzwischen von Frau Holly geschieden ist, hat offensichtlich den Zigaretten abgeschworen (heutzutage ist Rauchen auf der Leinwand nämlich uncool ;)) und tut also immer noch seinen Job als Bulle in New York. Wieder ereilt ihn das Schicksal des Helden wider Willen und wieder ist er zur falschen Zeit am falschen Ort. Denn kaum bei Matt's Wohnung eingetroffen geht auch schon der Ärger los. Gabriel's Männer sollen Matt ausschalten, da er unbewußt einer der vielen Hacker ist, die den Terroristen bei dem Plan geholfen haben und - wie andere Hackerkumpels zuvor - nicht mehr benötigt wird. McClane gerät mittenrein, schaltet die Schützen aus und rettet dem Computer-Geek das Leben. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg nach Washington D.C. um vom Regen in die Traufe zu kommen. Denn jetzt geht der Ärger erst richtig los. Chaos macht sich breit, als Gabriel den gesamten Verkehr lahmlegt, alle Behörden mit angeblichen Anthrax-Alarmen außer Gefecht setzt und zudem die Telekommunikation zusammenbrechen läßt. Nichts geht mehr.

Matt begreift als erster was die Terroristen vorhaben - einen Firesale, einem kompletten Abschalten aller computergesteuerten Anlagen wie Strom, Gas, Verkehrssysteme, Telekommunikation, etc. Da Regierung, Polizei, FBI und Militär völlig überfordert sind, geht McClane mit Matt an seiner Seite allein der Sache auf den Grund und heftet sich an die Fersen der Terroristen. Da er von dem digitalen Zeugs keinen blassen Schimmer hat, ist Matt an seiner Seite eine große Hilfe. Während er auf die altmodische Art die bösen Jungs aufmischt und ihnen gehörig in die Suppe spuckt, versucht es Matt mit seinen Computerkenntnissen. Als Gabriel Lucy in seine Gewalt bringen kann, wird's persönlich und McClane richtig sauer...

John McClane is back - und wie. Bruce Willis schlüpft nach 12 Jahren wieder in die Rolle des Cops und läßt es wieder so richtig herrlich schön krachen. Das kriegt man gleich zu Beginn mit, wenn das 20th Century Fox-Logo zur Einstimmung gefährlich wackelt. Mit Stirb langsam 4.0 ist er als McClane zwar mit seinen 52 Jahren in die Jahre gekommen, hat aber absolut nichts verlernt. Er schießt, rennt, springt und blutet immer noch so gut wie früher. Justin Long als Matt Farrell macht sich klasse an der Seite von Willis. Analog trifft digital, was bestens harmoniert, weil sie sich ergänzen. Was der eine nicht kann, kann der andere und umgekehrt. Sie werfen sich die Bälle, manchmal ironisch-bitter, manchmal liebevoll, gegenseitig zu und das Publikum hat Spaß daran. Als Beispiel die Szene im Auto, als im Radio "Fortunate Son" von Creedence Clearwater Revival läuft. McClane liebt den Oldie, Matt kriegt davon Brechreiz und will ne andere Mucke, McClane versteht die Welt nicht und dreht erst recht lauter. Herrlich.

In diesem Action-Kracher geht das Herz eines Liebhabers von klassischen Actionfilmen wirklich auf. Da wird noch Action der alten Schule gemacht. Keine reinen CGI-Schlachten. Hier geht gerade in den ganzen beeindruckenden Autocrashs echtes Blech zu Schrott und echte Stuntleute haben mal wieder richtig viel Arbeit. Auch wenn man der ganzen Szene mit dem Kampfjet natürlich die Technik aus dem Computer ansieht und diese haarsträubender kaum sein kann, ja sogar irgendwie völlig deplatziert wirkt, läßt sich diese aufgrund der grundsoliden und grandiosen Action im Rest des Filmes relativ verschmerzen. Auch diverse Fehler schmälern nicht das Kino-Vergnügen. Der Truck z. B. ist in einer Schnitt-Szene vorne völlig demoliert, dann wieder heile, wieder teilweise demoliert, wieder heile, völlig demoliert etc.

Und da wird einem einiges um die Ohren gehauen, was man sogar im Kino-Sessel spürt, wenn der Sound dazu einen richtig in diesen drückt. In der einen oder anderen Szene hatte ich wirklich das Verlangen vom Sitz aufzupringen und "Los, gib's ihm Bruce" oder "Yes! Strike!" zu schreien. Hach, Kino zum sehen und (mit-)fühlen. Ich liebe es. Positiv fiel mir im Film auch auf, daß, gerade bei US-Produktionen in der heutigen Zeit, auf diesen extrem-heroischen Patriotismus verzichtet wurde, obwohl McClane in gewisser Weise die USA vor einem totalen Kollaps der Infrastruktur gerettet hat. In erste Linie will er einem Typen das Handwerk legen, der ihm den Tag versaut hat und es dazu noch wagte, seine Tochter da mit rein zu ziehen und zu entführen.

In den 129 Minuten geht es rasant und temporeich zu, aber niemals hektisch, daß der Zuschauer aus dem Staunen oder Luft holen kaum rauskommt. Wenn McClane schon keine Verschnaufpause bekommt, soll der Zuschauer gefälligst auch keine bekommen ;). Und das ist ganz gut so. Langeweile gibt es hier nicht. Aber viel Humor, besonders, wenn McClane wieder einen seiner vielen trockenen und coolen Einzeiler einwirft. Selbstverständlich auch sein kultiges "Yippie-ya-yeah, Schweinebacke". Oder der Nebenauftritt von Kult-Regisseur Kevin Smith als Computer-Guru Warlock, der sich zwischen Star Wars-Pappaufstellern und Star Trek-Masken im Keller bei Muttern seine "Kommandozentrale" eingerichtet hat. Oder der Gesichtsausdruck von McClane, als ein FBI Agent sich als "Agent Johnson" vorstellt. Wohl als Hommage an Teil 1, in dem gleich zwei Agent Johnson das Zeitliche segneten. Wer die Stirb langsam-Filme kennt, wird weitere kleine Insider-Gags finden.

Stirb langsam 4.0 ist ein Action-Film, den man sich unbedingt im Kino anschauen sollte. Selbst die beste Surround-Anlage nebst großem Plasma-TV zu Hause bringt nicht dieses Feeling rüber, das man bei so einem Film als Action-Liebhaber haben muß. Schon vor fast 20 Jahren setzte Teil 1 neue Maßstäbe für das klassische Action-Kino und Teil 4 bleibt der Grundlinie treu, auch wenn sich die Location immer weiter ausbreitet. Die 12 Jahre warten seit Teil 3 haben sich wirklich gelohnt. Für mich persönlich der beste Actionfilm der letzten Jahre. Bruce Willis rockt einfach als John McClane. Keiner läßt mit Charme und Witz soviel zu Bruch und Schutt gehen, keiner kann so schön leiden, schwitzen, verschrammt und blutend aussehen wie er und keiner schafft es ihn tot zu kriegen.

Der Film ist ein absolutes Erlebnis mit spektakulärer Action, Tempo und Witz. Der reinste Kino-Spaß für Action-Freunde, wenn auch mit klitzekleinen Abstrichen. Trotzdem gibt's volle 5 Sterne, weil ich mit dem Ergebnis des Filmes hoch zufrieden war und glücklich aus dem Kino ging. Mehr davon. Mehr old school-Action. Gebt mir bitte Stirb langsam 5 1/2 oder so :).
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Action-Comeback einer Kultfigur!, 24. Oktober 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sie waren die großen Action-Stars der 80er Jahre: Arnold Schwarzenegger, Silvester Stallone und Bruce Willis! Einige würden jetzt wahrscheinlich noch Jean-Claude van Damme und Dolph Lundgren mit aufführen, aber sie wurden nie so polulär und in einen Kultstatus gehoben wie die ersten drei.

Während Schwarzenegger mittlerweile Hollywood fast komplett den Rücken zugedreht hat und in der Politik Karriere macht, dümpelte Stallone lange in einem filmischen Tief, bis auch er mit "Rocky Balboa" sein langersehntes Comeback erzielte. Und auch er wird nächstes Jahr mit seiner zweiten großen Rolle als John "Rambo" zurück auf die Leinwand kommen. Ob's funktioniert? Ich drücke ihm die Daumen!

Und dann gibt es noch Bruce Willis, der nicht wirklich ein großes Tief zu überwinden hatte, sich mit Charakterrollen durchaus einen großen Namen machte und mittlerweile nicht nur alles angeboten bekommt, er kann auch mittlerweile alles spielen! So war es eigentlich nur eine logische Konsequenz, trotz aller Verneinungen seinerseits, irgendwann einmal doch wieder in seiner berühmtesten Rolle als John McLane wieder ganz groß aufzudrehen.
Auch Willis ist in die Jahre gekommen, und das merkt man ihm schon an. Trotzdem hat er absolut nichts von seiner Coolness eingebüßt. Immer mit einem trockenen Spruch auf den Lippen dezimiert er einen Bösewicht nach dem anderen.

Verletzlicher ist er geworden, seit seinem letzten Auftritt. Seine Haare hat er eingebüßt und mit einer pupertären (Film-)Tochter hat er zu kämpfen, die ihn nicht wirklich akzeptiert. Und doch kämpft er sich durch, zwar ohne sein Feinrippunterhemd, und nicht mehr ganz so blutig wie in seinen ersten Auftritten, aber immer noch kompromisslos.

Diesmal hat es eine Gruppe von Internetterroristen auf Amerika abgesehen. Mit einem Computervirus wird mal eben schnell die ganze Infrastruktur lahm gelegt. Jetzt ist Chaos angesagt, und McLane gerät mal wieder durch Zufall mitten zwischen die Fronten.
Das ihm ein junger, naiver Computerhacker zur Seite gestellt wird mag einige Fans nerven. Es fehlt die Coolness von Samuel L.Jackson als Zeus aus dem dritten Teil, der ein wirklich ebenbürtiger, auch unfreiwilliger Partner wurde. Doch muß man McLanes neuem Partner auch einiges eingestehen. Er hat seine witzigen und auch wichtigen Momente.

Viel moderner Schnick-Schnack hat Einzug in die Reihe gehalten. Ob es nun CGI-Effekte sind, um alles noch spektakulärer zu machen, ob es neumodische Sportarten sind, wo es mal eben ein Bösewicht aus über 10 Metern in atemberaubender Weise schafft, eine Hauswand herunter zu klettern... Hier wird an Action alles geboten, der Realismus wird dabei allerdings total ausser Kraft gesetzt. Und nebenbei fließt zwar immer noch Blut, aber nicht mehr ganz so hart und konsequent wie noch in den ersten Beiden Teilen. Außerdem wurde McLane schon fast ein Fluch-Verbot auferlegt. Nur in der deutschen Synchronisation wurde dieses Verbot wieder etwas entschärft.
Dies ist allerdings auch einer der Schwachpunkte des vierten Teils. Es fehlt einfach die Brutalität der ersten Teile. Man merkt schon deutlich, das die Studios mehr darauf bedacht waren, den Film einem noch größeren Publikum zeigen zu können. Dementsprechend ist der vierte Teil zwar höchst unterhaltsam, aber es fehlt einfach der Flair der ersten Filme.

Und trotzdem gebe ich dem Film die volle Punktzahl. McLane is back... und wie! Ich ziehe meinen Hut, das sich Bruce Willis trotz seines gesetzten Alters noch einmal auf diese Strapazen eingelassen hat, das die Drehbuchautoren und der Regisseur trotzdem eine alte Erinnerung an die guten Actionfilme der 80er Jahre haben aufkommen lassen! Ich habe es genossen, diesen Film im Kino zu sehen!
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42 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen STIRB in Zeitluppe !!!, 21. August 2007
Und erneut erblickt eine Kinolegende, ja eigentlich die Kultfigur des Actiongenres, ein Revival in diesem Jahr der unzähligen Fortsetzungen.
John McClane ist zurück und schon bebt das Kino und die Leinwand wird zum Schauplatz explosiver Spannung bis zur letzten Sekunde.

Die USA werden von Terroristen bedroht, die einfach übermächtig zu sein scheinen. So stürzen sie jegliche Infrastruktur im Lande in den Untergang, so dass Chaos über die USA einbricht. Und wer soll nun für Amerika in den Krieg gegen den Terror ziehen ? Nein, nicht John Ramboo, sondern sein Freund... Bruce Willis.

Ok, dass Bruce Willis nicht mehr der Jüngste in Hollywood ist und dass er seit dem ersten Teil der "Stirb Langsam"-Reihe auch immerhin 20 Jahre gealtert ist, das ist bekannt. Aber trotzdem kann niemand abstreiten, dass Willis immer noch zu den coolsten Typen Hollywoods zählt. Wie er seine Oneliner abfeuert und das mit einer fast kaum vorhandenen Mimik ist einfach markant für John McClane und hat diese Figur tief im Actiongenre verankert.

Die Handlung erinnert in Zügen an "24" und "16 Blocks" (ebenfalls mit Bruce Willis). So steht in diesem Film der Aspekt ZEIT eine große Rolle, auch wenn ein Film in reiner Echtzeit bei der Handlungsdichte unmöglich war.
McClane soll einen Computerhacker zum Revier eskortieren, jedoch versuchen die Terroristen mit allen Mitteln, dies zu verhindern. Warum ?
Die Antwort für sich ist super... da dieser jämmerliche Geek sie aufhalten könnte. Und so wird ein totaler Antiheld zum Helden.
Dieser Schachzug ist einfach brilliant, da McClane nicht als alleiniger Kämpfer gegen den Terror antritt. Nein, ohne diesen Jungen hätte er keinerlei Chance zu gewinnen und somit wirkt McClane nicht als ein Superheld !!

Die Action des Filmes ist sehr solide. Wichtig war hierbei eine realistische Inszenierung, so dass nur wenig mit dem Computer animiert wurde. Dieser Hang zur realistischen Action wurde bereits durch die Bourne-Filme sowie "Casino Royale" etabliert und auch "Stirb Langsam 4.0" kann damit beim Publikum punkten. Zwar kommt der Film nicht gänzlich ohne CGI-Effekte aus, jedoch halten sich diese in einer sehr übersichtlichen Minderheit.

Das große Manko an diesem Film ist aber, dass die Handlung zu geradlinig verläuft. So sind die Konturen von gut und böse zu schnell geklärt, wodurch die großen Turns in der Handlung, welche "Stirb langsam2" und "Stirb langsam - Jetzt erst recht" ausgemacht haben, leider verloren gegangen sind.
Der Schurcke des Filmes wirkt eher schwächlich, da er ohne seine Computer keine Chance gegen John McClane hätte und auch darstellerisch kommt Timothy Olyphant nicht an die Brillianz eines Alan Rickmans oder Jeremy Irons ran.

Alles in allem war "Stirb Langsam 4.0" wohl eines der cineastischen Highlights des Jahres und die DVD gehört in die Sammlung eines jeden Actionliebhabers.

Also :"Yippieaje, Schweinebacke !"
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Analoger Oldschoolcop in einer digitalen Welt, 15. August 2011
Von 
S. Simon "WhiteNightFalcon" (Kastell) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Stirb Langsam 4.0 (DVD)
Zum Kinostart des Films las ich mal irgendwo den Satz: "McClane ist ein analoger Cop in einer digitalen Welt." Und dieser Satz paßt perfekt. Denn im Prinzip ist hier alles beim alten. Eine Story, in der Terroristen finsteres planen, McClane, wie man ihn kennt, mitten drin und um was es geht, erfährt man erst spät.
Das "Stirb langsam 4.0" nicht einfach wirkt, wie ein weiterer hochgezüchteter Action-Knaller in einer Zeit, in der diese Filme oft austauschbar geworden sind oder es mit "Staatsfeind Nr. 1" oder "Eagle Eye" ähnlich gelagerte Filme gab, die zeigen, wozu moderne Technik fähig ist, liegt einzig an Bruce Willis souveränem Spiel und dem facettenreichen Charakter McClanes. Älter geworden wirkt Willis entspannter denn je in seiner Rolle, wie man direkt mal zu Beginn in Konfrontation mit seiner erwachsen gewordenen Tochter merkt. Doch in Actionszenen ist Willis überzeugend wie eh und je, etwa wenn er mit einem Polizeiwagen einen Hubschrauber abschießt, verbunden mit McClane-typischen lakonischen Sprüchen, oder sich gezwungenermaßen auch mit einer Frau prügelt. Doch ab und zu kann man auch einfach mal lachen, wenn McClane aktueller Technik, wie etwa einer Webcam mit einem gewissen Maß Hilflosigkeit gegenüber steht. Gerade das macht diese Figur nach wie vor so sympathisch. Die Welt mag sich ändern, aber McClane bleibt McClane.
Dank der sauberen Inszenierung von Len Wiseman wirkt die Serie nichts desto trotz Up to date und nicht wie ein in den 90ern stecken gebliebenes Action-Relikt. Doch nimmt der Film gekonnt mal das Krawallkino der 90er auf die Schippe, wenn hier mal eben das Kapital 'explodiert'. Denn die "Stirb langsam"-Filme boten ja stets großartige Action, ohne wie andere Filme bekannte Sehenswürdigkeiten einebnen zu müssen.
Auch McClanes Coolness kommt immer wieder zum tragen, etwa wenn Hacker Farrell sich beschwert: "Ich kann mich nicht damit abfinden, das mich dauernd jemand töten will" und McClane nur seelenruhig und trocken bemerkt: "Daran gewöhnt man sich."
Was aber im Film schwächelt, ist die Realität der Actionszenen zum Schluss. Diese ist zwar beeindruckend, aber das Gefecht McClane im Truck gegen Kampfflugzeug wirkt einfach irreal und erinnert mich eher an eine Actionszene mit einem Kampfflugzeug aus "True Lies" auch wenn dort kein Truck involviert war.
Zudem kann Timothy Olyphant als Bösewicht nicht an Alan Rickman und Jeremy Irons diabloische Art anknüpfen. Das "Stirb langsam"-Kaliber ist für ihn vielleicht auch eine Nummer zu groß, wohingegen er in kleineren Actionfilmen wie "Hitman" gut aufgehoben war.
Doch hatte ich nie das Gefühl, dass diese kleinen Schwächen den Spaß am Film in irgendeiner Form schmälern. Daher volle Wertung.
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