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Kundenrezensionen

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Fischauge? Waren das nicht diese speziellen Linsen, die Räume als Kugeln abbilden, das Bild verzerren wie eine Weihnachtskugel und statt eckiger runde Bilder mit schwarzem Rand liefern?

Ja, waren sie... Das "Zehner" von Sigma ist allerdings ein Format füllendes Fishauge, was bedeutet: auf einem APS-C-Sensor gibt es keine schwarzen Ränder, das Bild reicht bis zum Rand und das ohne auffallende Vignettierung.

Dennoch war ich misstrauisch und habe mir das Glas zuerst einmal ausgeliehen, um es unter möglichst widrigen Bedingungen zu testen. Das Ergebnis hat mich positiv überrascht. Die Schärfe bedarf keines Kommentars, sie ist einfach nur überragend bei allen Blenden. Juli-Nachmittagssonne im Bild ist kein Problem, sie wirft keine Blendenflecken. Verzerrungen sind natürlich vorhanden, aber dafür kauft man normalerweise ein Fischauge. Wer sich mit der Spezifik der Fisheye-Optik und generell der Perspektive vertraut gemacht hat, weiß, dass Verzerrungen unter Umständen so gut wie nicht auftreten, ein anderes Mal wiederum extrem - alles die Frage des Motivs und der Kamerahaltung. Wen's stört, der nimmt entsprechende Software und rechnet Teile der Verzerrung per Mausklick wieder gerade.

Eigentlich habe ich das 10er für QTVR-Kugel-Panoramen gekauft - schnell aber festgestellt, dass auch der Spaßfaktor enorm ist. Die Gestaltungsfreiheit, z.B. bei Architekturaufnahmen, ist enorm. An dem Effekt kann sich der Fotograf/Betrachter eigentlich auch nicht "satt sehen", weil es "den Effekt" so gar nicht gibt. Je nach Kamerahaltung, Blickpunkt und Motiv lassen sich Straßen und Häuserfronten um den Betrachter wickeln, während der Kirchturm in der Mitte kerzengerade über dem Chaos thront. Natürlich auch die üblichen Extre-Weitwinkel-Effekte stellen kein Problem dar.

Mechanisch ist das Objektiv ordentlich verarbeitet, ohne Überraschungen. Einziges Kuriosum: der Deckel besteht aus einer Art Tubus, auf dem dann der normale Objektivdeckel steckt. Das Ganze wird auf das Objektiv gesteckt. Anders würde es auch ob der vorstehenden Linse nicht gehen. Ein Cordura-Köcher gehört dazu, genauso eine metallene Schablone zum Zuschneiden von Gelatinefiltern, für die es eien Haletrung in der Objektivfassung hinten gibt.

Das Autofokus lässt keine Wünsche übrig und stellt von ein paar cm (!!) bis Unendlich superschnell scharf. Die Minimalentfernung ist übrigens wirklich beeindrückend, 13 cm bedeutet, dass die Frontlinse das Objekt fast berührt - das ist fast schon gefährlich, je nach Objektart. Also Vorsicht walten lassen und üben, am besten an weichen Objekten wie einer Hundenase.

Interessant ist, dass bei Offenblende die Schärfentiefe tatsächlich gering ausfallen kann - bei dieser extrem kurzen Brennweite hätte ich das nie gedacht. Ab f/8 verschwindet diese Gestaltungsmöglichkeit natürlich komplett wieder und man kann das Autofokus eigentlich abschalten.

Die Linse gibt es für Canon, Nikon und natürlich auch für Sigma. Bei Nikon gibt es ganze 180° diagonalen Blickwinkel - bei Canon (etwas kleinerer Sensor) etwas weniger, aber auch sehr dramatisch.

Fazit: ein Fischauge für Leute, die eigentlich nie ein Fisheye haben wollten.
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am 6. Oktober 2012
Hallo,
vor einigen Wochen habe ich mir das Walimex 8mm Fisheye für meine Canon EOS 600D gekauft, das Fotografieren mit der Linse macht mir unglaublich viel Spaß, ich habe seitdem sehr viele Bilder mit dem Fisheye geschossen und eine regelrechte Leidenschaft für Aufnahmen mit dem Fisheye entwickelt. Einziger Nachteil: das Walimex hat keinen Autofokus, was ich freilich beim Kauf wusste.
Bei Landschaftsaufnahmen spielt dies natürlich keine Rolle - manueller Fokus auf unendlich und die Schärfe passt. Schwieriger wird es da bei spontanen Portraits, bei welchen man den Fisheye-Effekt nutzen will, insbesondere bei unseren Haustieren. Von 10 Versuchen waren alle 10 Aufnahmen unscharf bzw. die Schärfe saß an der falschen Stelle.
Die Frage war daher, ob ich den über doppelt so hohen Preis für das Sigma 10mm Fisheye bezahlen will und dafür einen Autofokus habe. Lange habe ich mit mir gehadert und einige Zeit mit der Recherche im Internet verbracht, als in der Novemberausgabe einer bekannten Fotozeitschrift schließlich ein Test des Sigma-Fisheyes enthalten war und das Teil dort besser als das Walimex abgeschnitten hat, siegte schließlich die Neugier und ich bestellte das Sigma.
Nach den ersten Probeaufnahmen - Portraits von meiner Freundin und unserer Haustier - war ich sofort begeistert vom Sigma. Der Autofokus ermöglichte Aufnahmen, die mit dem Walimex so einfach nicht möglich waren. Kurz überlegte ich schon, das Walimex sofort zu versteigern, entschied mich dann aber doch dazu, meinen eigenen Test zu machen, wie ich dies schon mit mehreren anderen Linsen im direkten Vergleich gemacht habe.
Also nahm ich mir die Zeit und wählte zwei Motive: eine Aufnahmeserie aus nächster Nähe von meinem DVD-Regal (also logischerweise im geschlossenen Raum), eine andere von unserem Balkon mit Blick ins Grüne, aber auch mit ein paar Häusern und einem Kirchturm. Mit beiden Objektiven machte ich Testaufnahmen mit absolut identischem Bildausschnitt (Stativ wurde verwendet) und bei gleichen Lichtbedingungen, jeweils mit mehreren Blendeneinstellungen (3.5, 5.6, 8, 11, 16 und 22), alle Aufnahmen mit RAW. Beim DVD-Regal musste ich mit dem Walimex natürlich erst manuell fokussieren (über Live View und 10-facher Vergrößerung - dies ist natürlich umständlich), bei der Außenaufnahme habe ich den Fokus einfach auf unendlich gestellt. Beim Sigma wurde jeweils der Autofokus verwendet.
Zunächst können wir festhalten: beide Objektive haben zwar laut Hersteller denselben Bildwinkel (167° sowohl bei Walimex als auch bei Sigma (letzteres nur für Canon)), die Brennweitenangabe von Walimex ist jedoch kein Marketinggag, mit den 8mm bekommt man auf jeden Fall ein bisschen mehr aufs Bild als mit dem Sigma (10mm).
Alle RAW-Aufnahmen habe ich mit Lightroom mit denselben Einstellungen entwickelt. Durch die verschiedenen Blendenöffnungen musste ich lediglich die Helligkeit bei einigen Aufnahmen manuell angleichen, um dieselbe Helligkeit bei allen Aufnahmen zu erhalten.
Das Ergebnis hat mich verblüfft: in der Bildmitte sind beide Objektive in Sachen Schärfe und Bildqualität recht dicht beieinander (wobei selbst hier nach meiner Einschätzung das Walimex minimal schärfer ist), in den Ecken ist das Walimex aber ganz erheblich schärfer. Ich übertreibe nicht, der Unterschied ist bei 100 %-Ansicht gewaltig, auch wenn ich dies zunächst kaum glauben konnte und wollte.
Lediglich in Sachen chromatische Aberrationen hat das Sigma die Nase vorne. Dies spielt für mich jedoch keine Rolle, weil letztere mit Lightroom relativ gut entfernt werden können. Schärfer ist aber auf allen Testaufnahmen und bei allen Blenden eindeutig das Walimex - und das bei weniger als der Hälfte des Preises!
Ich werde noch ein oder zwei Nächte darüber schlafen, tendiere aber dazu, das Sigma zurückzuschicken. Natürlich ermöglicht der Autofokus Aufnahmen, die ich mit dem Walimex so nicht machen könnte. Bei Landschafts- oder Architekturaufnahmen jedoch geht es für mich einfach um Bildqualität, insbesondere natürlich um die Schärfe. Und hier verliert das Sigma-Fisheye eindeutig (jedenfalls das Exemplar, welches ich erhalten habe, eventuell hatte ich ja auch Pech und habe ein „Montagsobjektiv“ erhalten).
66 Kommentare|71 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Mai 2009
Als Nicht-Profi habe ich mir dieses Objektiv nur zugelegt, weil ich Spaß am experimentellen Fotografieren habe und mir von einem Fisheye viel versprach.
Und in der Tat habe ich mich schon während der ersten Aufnahmen mit diesem Objektiv bestens befreundet und möchte es nicht mehr missen. Der Rezension vom August 2008 stimme ich voll zu
Man muss sich tatsächlich mit der "Sichtweise" des Fisheyes erst mal vertraut machen - am besten in Theorie und Praxis. Ich verwende es derzeit vor allem für Panoramen, bevorzugt Stadtansichten, für die verkrümmt oder geschwungen dargestellte Brücken, Geländer, Fassaden, Straßenlaternen, Bäume, Flüsse etc. einen tollen Rahmen bilden, oder die selbst mehr oder weniger kugelförmig oder konkav abgebildet werden. Aber man kann natürlich auch Gegenstände surreal verzerrt abbilden und selbstverständlich ganze Interieurs. Wenn man sich erst mal damit befasst hat, gibt es eine Menge attraktiver Anwendungen. Rausrechnen wird man den Effekt, sprich: die typischen Verzeichnungen, wohl kaum wollen, er ist einfach interessant.

Technisch ist das Objektiv toll. Den Abfall der Schärfentiefe bei weit offener Blende habe ich auch beobachtet, doch bei Blende 3,2 habe ich bisher einige für den Hobbyfotografen rundum zufriedenstellende Aufnahmen hinbekommen.In Kombination mit meiner Canon EOS 50D verhält sich das Objektiv prima.
Außerdem ist es aus optischer und haptischer Sicht ein Genuss. Es wird übrigens mit einem kleinen, praktischen Köcher geliefert, eine Gegenlichtblende ist fest montiert (und unbedingt notwendig - Gegen- und Streulicht kann trotzdem ein Problem sein). Deshalb sitzt der Deckel auf einem Adapter, der wiederum (ziemlich stramm) über der Gegenlichtblende sitzt und zum Fotografieren dann abgenommen wird.
Für Spielkinder unter den Hobbyfotografen ein tolles Spielzeug und für den, der damit arbeiten will, ein hochwertiges Werkzeug.
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am 10. Juli 2013
Zugegeben: Ich habe das Objektiv dieses Mal ausnahmsweise nicht bei Amazon gekauft,aber weil es so gut ist,möchte ich dennoch eine Rezension schreiben,insbesondere für all diejenigen, die so, wie ich, vor der Frage standen oder noch stehen, ob sie wohl besser das erheblich preisgünstigere Walimex oder eben dieses Sigma nehmen sollen.Ewig hatte ich hier hin-und herüberlegt, denn der Preis für das SIgma ist ja doch nicht ganz ohne. Und beide haben sie eine sehr gute Bewertung.Eine der Kernfragen am Anfang war, ob man für ein Objektiv, das zwar an einer sehr hochwertigen Kamera (Sony A77) benutzt wird, aber dennoch mehr ein Kreativspielzeug als ein Standard-Immerdrauf-Objektiv sein wird, so viel Geld ausgeben sollte?Ich habe keine Vergleichsmöglichkeit, so dass ich mich an der STelle zur Qualität des Walimex nicht äußern kann, die sicherlich auch gut ist,aber eines kann ich sagen: Das Sigma ist der Hammer! Sicherlich braucht man bei einem Fisheye jetzt nicht unbedingt einen Autofokus bzw. man kann bei einem solchen Objektiv noch am ehesten darauf verzichten, aber nützlich ist es dennoch. Um ehrlich zu sein, schlußendlich war der Autofokus auch ein entscheidendes Kaufkriterium für mich, und es hat sich gelohnt. Das Objektiv selbst wird in einem sehr gut verarbeiteten Köcher geliefert. Nach allem, was ich auf Youtube gesehen habe,scheint dies beim Walimex nicht der Fall zu sein.Ist sicher nicht kaufentscheidend,aber eine Kleinigkeit von vielen. Das Objektiv selbst ist super verarbeitet. Ich selbst nutze es an einer Sony Alpha77 und beide verstehen sich prächtig.Die Fotos sind blitzscharf, die Qualität absolut top. Vignettierungen und ähnliches habe ich an keiner Stelle feststellen können. Das Objektiv läßt sich auch wunderbar als Makro verwenden.Noch dazu kommt die Lichtstärke von F 2,8 (im Gegensatz zum Walimex F3,5).Der Autofokus arbeitet schnell, leise und wie am Schnürchen und ist-wie schon erwähnt-doch eine Hilfe, die man nicht unterschätzen sollte. Das Sigma hat im gegensatz zum Walimex keine abnehmbare Gegenlichtblende, was für mich anfangs eher ein Punkt war,der für das Walimex gesprochen hätte, aber im Nachhinein ist es so gut. Erstens, stört es nicht, zweitens kann man kein Fisheye aufgrund der gekrümmten Linse mit einem Filter schützen, so dass eine solche Blende in jedem Fall zumindest auch vor versehentlichen Fingerabdrücken schützt und drittens nimmt man die Blende an sich eh nicht ab, eben aufgrund der Linse. Damit vermeidet man natürlich auch störende Lichtreflexe. Zusätzlich verfügt das Objektiv ausserdem über einen Aufsatz, der aussieht wie eine runde Gegenlichtblende (damit kann man auch wie durch ein Schlüsselloch fotografieren-wers mag), auf die dann der Frontdeckel kommt. Ebenfalls ein wirklich gut durchdachter zusätzlicher Schutz.
Wäre ich nicht so grenzenlos begeistert von meinem neuen Sigma Fisheye, hätte ich mir die Rezension jetzt gespart. Ich habe den Kauf nicht eine Sekunde bereut und kann das Objektiv nur jedem zu 150% empfehlen. Ich schreib dies alles,weil ich selbst ewig und drei Tage gegrübelt und Fachzeitschriften sowie das Internet durchwühlt habe,um zu einer Entscheidung zu kommen, und vielleicht kann ich ja dem einen oder anderen dieses Schicksal mit meiner Begeisterung ersparen.
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am 31. Dezember 2011
Ich habe lange damit gewartet mir ein Fisheye-Objektiv zuzulegen. Zum einen sind diese Objektive relativ teuer und zum anderen war ich der Meinung, dass man sowieso nur wenige Fotos damit machen würde. Das man durchaus mehr Fotos damit machen wird, wenn man sich einmal an die Optik gewöhnt hat, habe ich nun mit diesem Fisheye-Objektiv festgestellt. Landschaftsaufnahmen enthalten kaum Verzerrungen und man bekommt einfach wahnsinnig viel auf ein Bild drauf. Panoramaaufnahmen quasi leicht gemacht - ohne Nachbearbeitung am Computer. Innenaufnahmen gelingen auch - zwar mit den typischen Bogeneffekten an den Rändern - aber diese wirken auch künsterisch. Und genau hier gehen die Geschmäker auseinander. Während die Einen die gebogenen Effekte nicht mögen, empfinden Andere diese Art der Darstellung positiv.

Es ist daher letztendlich eine Frage der Sichtweise. Ich bin auch skeptisch an das Objektiv gegangen, aber möchte es nun nicht mehr missen. Die Verarbeitung des Sigma-Objektivs ist sowieso hervorragend. Die Lichtstärke von 2,8 tut ein übriges, um auch nachts tolle Fotos schießen zu können. So kann man mit diesem Objektiv die Milchstrasse fast komplett auf ein Bild bannen! Einfach toll. Der Autofokus funktioniert im Freien ohne Probleme. In geschlossenen Räumen, wenn das Licht etwas zu schwach ist, kann es zu Unschärfen kommen, was aber bei jedem anderen Objektiv ebenfalls der Fall ist. Gegenlichtaufnahmen werden sehr gut - die Sonne macht sich nicht störend bemerkbar und die Belichtung ist hervorragend. Daher musste ich meine anfängliche Meinung revidieren: Fisheye-Objektive sind nicht nur für wenige Fotos geeignet - man kann durchaus einen gesamten Urlaub damit fotografieren, ohne das Objektiv tauschen zu müssen. Zusätzlich lassen sich auch künstlerische Fotos anfertigen. Was will man mehr?
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am 21. April 2013
Ich gebe zu, dass ich sehr lange überlegt habe, ob ich mir das Original-Objektiv von Nikon oder dieses Objektiv von Sigma kaufen soll. Nach früheren negativen Erfahrungen mit Sigma bei einem anderen Objektiv machte ich mir die Überlegung nicht leicht, zumal die Kritiken durchaus unterschiedlich ausfallen. Schließlich gab der Preis den Ausschlag und ich bestellte das Sigma-Objektiv. Da es ein Objektiv für besondere Situationen ist war das Preis-Argument entscheidend.

Schon beim Auspacken fallen einem wesentliche Unterschiede zum Nikon auf. Das Objektiv ist deutlich schwerer - was für mich kein Nachteil ist - und macht einen hochwertigen Eindruck. Außerdem wird im Gegensatz zu Nikon (dort nur ein Beutel) ein stabiler Köcher mitgeliefert, der am Gürtel befestigt werden kann, so dass man nicht gleich eine ganze Fotostasche mitschleppen muss, wenn man nur dieses Objektiv als Zweitobjektiv mitnehmen möchte.

Die ersten Aufnahmen zeigten, dass man durchaus erst lernen muss, mit dem Objektiv und seinem Bildwinkel zu fotografieren.
Der Autofokus funktioniert an meiner Nikon schnell und zuverlässig. Die Schärfe der Fotos ist auch mit großer Blende im Zentrum sehr gut, an den Seiten etwas schwächer aber für mich immer noch gut.

Ich habe keine akribischen Testreihen durchgeführt, sondern einfach unterschiedliche Motive (Landschaft, Architektur, Personen, Hund) aufgenommen und schnell festgestellt, es macht einen riesigen Spaß mit diesem Objektiv Motive aufzunehmen, die man bisher mit anderen Objektiven fotografiert hat. Man entdeckt wirklich eine ganz neue Sichtweise.

Der Winkel bei Landschaftsaufnahmen ist atemberaubend. Bei Architekturaufnahmen kommt es sehr auf das Motiv an. Aber die verzerrten, stürzenden Linien machen ja gerade den Reiz aus und ich habe keine Aufnahmen nachträglich "entzerrt". Auch eine Nachbearbeitung von Fotos ist nicht so meine Welt, sondern die Aufnahmen sind wie sie sind. Ich habe hier einmal zwei Aufnahmen aus dem Frankfurter Einkaufszentrum MyZeil eingestellt. Die an sich schon bemerkenswerte Architektur erhält durch den Fisheye-Effekt noch einen besonderen Reiz.

Fazit: Das Fotografieren mit dem Objektiv macht Spaß - Meine bisherigen Erfahrungen mit Sigma erfuhren eine positive Wende - Ich würde das Objektiv jederzeit wieder dem Original von Nikon vorziehen.
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am 27. Oktober 2010
Das Fishey ist gut verarbeitet, AF funktioniert problemlos, die Schärfe ist ohne jeden Zweifel. Natürlich ist es ein Spezialobjektiv und nicht für jedes Bild geeignet. Alles was außerhalb der horizontalen oder vertikalen Mittellinie liegt, wird gekrümmt. Deshalb sollte bei Landschaftsaufnahmen der Horizont z.B. immer genau in der Mitte liegen wenn man diesen gerade haben will. Oder man setzt die Verzerrungen gezielt zur Gestaltung ein. Wer das so will, wie ich (deshalb 5 Punkte), ist mit diesem Objektiv sehr gut bedient.
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am 22. Dezember 2011
Dieses Fischauge habe ich nicht bei Amazon gekauft jedoch möchte ich trotzdem hier rezessieren, da dieses Objektiv kein gängiges ist.

Pros:
-lichtstark
-leicht
-sehr kurze Nahstellgrenze
-sehr scharf
-macht sehr viel Spaß
-schneller präziser Autofokus
-praktischer gepolsterter Köcher
-flareresistent

Neutral:
-nicht billig
-nur für APS-C Sensor

Contras:
-für Architektur weniger geeignet als ein UWW wegen der starken objektivbedingten Krümungen.

Fazit:
Für Close-ups und Fun-Aufnahmen ein Spitzenobjektiv.
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am 25. August 2011
Ich habe das Objektiv seit einem reichlichen halben Jahr sehr oft in Verwendung. Zeit für ein paar Anmerkungen...

Ich habe anfangs lange hin und her überlegt, ob ich mir für das Geld tatsächlich eine "Spasslinse" anschaffe. Das vorweggenommen: ich bereue es bis heute in keinster Weise - ganz im Gegenteil: hätte ich schon viel früher machen müssen. Die Möglichkeiten erweitern sich mit dem 10mm enorm - im WW als auch im Macro-Bereich.

Bei mir kommt das Sigma überwiegend für Innenaufnahmen zum Einsatz: Bei Veranstaltungen oder Partys gibt es völlig neue Möglichkeiten. Immer dann wenn man resigniert dachte, "das passt nie alles (schön!) ins Bild", gibt es nun eine Lösung.

Das Handling der Linse stellt indes noch das größte Problem dar. Bei dem riesigen Bildausschnitt muss man bei 2,8/offen schon genau hinsehen, auf was man fokussiert, sonst produziert man reichlich Bilder-Schrott. Abgeblendet ist das natürlich kein Thema...

Wenn man sich nicht sicher ist, hilft der manuelle Modus. Bei 2,8 kann man da sensationelle Bilder bei schlechtem Licht oder nachts machen... Was mir anfangs ebenfalls nicht klar war ist, dass man auch im Macro-Bereich richtig viel machen kann - man kann bis 1-2 cm direkt vors Objekt und bekommt daher ungeahnte Perspektiven.

Der USM arbeitet sehr schnell und treffsicher, die Haptik ist ein Gedicht und einen Köcher gibt es auch dazu...

Was will man mehr... Ich würde sogar 6 Sterne vergeben
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am 25. Februar 2015
Nach dem ich schon von Sigma das 105 mm F2,8 EX Makro DG OS HSM-Objektiv besitze und begeistert davon bin, war für mich die Liebe zu Sigma vorhanden. Als die Frage bei der Suche nach einem Fisheye für meine Eos 70d aufkam, schwankte ich zwischen dem Canon 8-15mm oder dem 10mm Sigma. Lange habe ich mich belesen und Informiert und nicht zu Letzt wegen der guten Kundenbewertugen und der f2,8 mich für das Sigma entschieden. Als ich es endlich in der Hand hielt war meine Freude riesig, es fühlt sich einfach Top verarbeitet und hochwertig an.
Was macht man also als erstes? Genau, Frau und Kind schnappen und mit der neuen "Errungenschaft" nach draußen um es zu testen. Als glücklicher Papa eines sehr lebhaften kleinen Sohns, ist mir ein schneller und treffsicherer Autofokus neben der Schärfe am wichtigsten. Sofort war klar, das Sigma es wieder einmal geschafft hat mit seinem EX Objektiv alle Erwartungen gerecht zu werden. Alle Bilder "Knackig-Scharf" und der Fokus traf leise und Präzise. Der Funfaktor ist grenzenlos und ermöglicht eine sehr kreative Bildgestaltung.
Fazit für mich: Ich besitze nun 2 Hervorragende Sigma-Objektive und werde mir sicher noch einige von Sigma zulegen.
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