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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
25
4,1 von 5 Sternen
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am 21. Dezember 2007
Um eines gleich vorweg zu schicken: Diese Serie ist weder überragend in Machart, Dialogsqualität oder Budget, noch ist sie Golden Globe verdächtig oder auch nur einer vergleichbar angesehenen Auszeichnung würdig. Sie ist nunmehr rund 12 Jahre alt und bot schon damals keine spektakulären Neuerungen in Tricktechnik, Kameraführung oder ähnlichem.
Das Aber folgt jedoch auf dem Fuße: Die Serie entwirft eine Utopie der ganz besonderen Art bzw., was eher zutrifft, sie transportiert diese als einzige von der literarischen Vorlage zum Film.
Ihre Grundlagen entnimmt sie einem Pen&Paper-Rollenspiel (eine Art Spontantheater fürs eigene Heim) das sich "Vampire: Die Maskerade" (siehe auch die beiden mehr oder minder trefflichen PC-Spiele) nennt, wobei dies zwar mit leichten Verfälschungen geschieht, die aber auch für Fans wohl durchaus verkraftbar sein dürften. So findet man zahlreiche der gängigen Ausdrücke der Vorlage: Ob es nun der Ventura- (im Original die "Ventrue"), Brujah-, Gangrel-, Nosferatu- oder Toreador-Clan oder das Setting der zum Schutze der "Blutsverwandten" aufrechterhaltenen Maskerade ist, selbst einzelne übernatürliche Fähigkeiten der Vampire sind aus dem Original entnommen - es wurde also an alles gedacht. "Fast alles", werden Authentizitätspedanten jetzt vielleicht zu kritteln haben, aber solcherlei Kritik erscheint kleinlich, misst man sie an der detailgetreuen Umsetzungen vieler Facetten der Vorlage. Die einzige inhaltliche Schwäche ist hier das aus Gründen der Vereinfachung geschehende Unterschlagen des Kainsmythos, der für die Rollenspiel-Vorlage noch ausschlaggebend und bestimmend war.

Doch was ist die Serie abseits davon? Ein kleines Drama um die ewige Existenz, ein Appell an die Toleranz (im Falle des Nebendarsteller-Pärchens Cash & Sasha), eine Prise Gothic oder besser Düsternis (ich bin persönlich glücklich das es bei dieser Prise geblieben ist) und vor allem der nie zu überwindende Hollywood-Klamauk.
Da reicht es von der beliebten Schwarz-Weiß-Polarisierung (immer wieder interessant wie diese mit dem Überwinden von Grenzen und dem Fördern von Toleranz in Einklang gebracht wird) bis zur kitschigen Liebesgeschichte - aber... es wirkt nicht ungekonnt. Zumindest nicht mehr als sonst. Die meisten Darsteller, allen voran die manisch unbekannte (und ebenso gebliebene) Avantgarde der Figuren (Frankell, Rutherford, Haiduk, Roe, Walsh, Kober), machen ihre Sache überdurchschnittlich gut. Will heißen: Sie mimen Stereotypen, die aber auf ihre Weise funktionieren.

Was bleibt also? Die zugrunde liegende Idee ist beachtungswürdig, wenn nicht sogar hervorragend, was auf die über Jahre ausgearbeitete Vorlage zurückzuführen ist. Die Darsteller geben ihr Bestes und ihre Leistung ist sehenswert - noch einmal die Warnung: Gegner von programmatischen Hollywood-Klischees sollten hier Vorsicht walten lassen!
Für Rezipienten des Rollenspiel ein muss - weniger um die fiktive Welt des Spiels zu verstehen, als vielmehr einen Eindruck von dessen Atmosphäre zu bekommen (hier begebe ich mich auf das Glatteis der Geschmäcker, aber wer tut das beim Schreiben einer Rezension nicht?) - für alle anderen Fans von Fernsehserien einen Blick wert.

Da ich mich noch gut daran erinnern konnte wie dankbar ich vor einigen Jahren überhaupt über den Versuch einer Umsetzung des Stoffs war, möchte ich hier die Karte mit der "Klassiker-Fünf" ziehen. Nicht für jeden etwas, aber wie war das: Das ist auch gut so!
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am 14. Oktober 2008
Zur Serie:
Clan der Vampire (im Englischen Kindred: The Embraced) spielt in San Francisco zur heutigen Zeit. Vampire gibt es seit vielen Jahrtausenden. Sie selbst nennen sich Kindred und haben sich zu Clans zusammengeschlossen, die durch den Charakter der durch die 'Umarmung' eines Vampirs entstandenen Mitglieder, aber auch durch das seit Urzeiten innerhalb der Clans weitergegebene Blut und die Traditionen bestimmte typische Eigenschaften haben. So sind die Nosferatu gefährlich und leben im Untergrund, die Ventru sind Strategen, die Brujah brutal und nicht allzu intelligent, die Toreador erotisch und künstlerisch begabt usw. Sie werden regiert von einem Rat bestehend aus den Clanführern, über denen der Prinz der Stadt, in San Francisco Julian Luna (Mark Frankel), steht. Die Serie führt dieses Konzept ein und konzentriert sich in den 8 Folgen z. B. auf die Liebe Lunas zu einer Reporterin, einen Polizisten, der den Kindred auf die Spur kommt, die Spannungen zwischen dem Führer der Brujah und Luna, einen zum Vampir gewordenen Sänger, der allzu sehr in seinem wilden Dasein als Rockstar aufgeht, usw. Dabei wird die Welt der Clans mit ihren strengen Gesetzen, die das eigene Zusammenleben und v. a. auch das mit den Menschen regeln sollen, zum Leben erweckt. Die Serie ist spannend und sehr atmosphärisch, wobei v. a. auch die gut gewählten Vampir-Darsteller, allen voran der sehr charismatische Mark Frankel als Julian Luna, zur hohen Qualität beitragen. Ich würde die Serie jedem, der Vampire oder allgemein Fantasy mag, sehr empfehlen.

Zum Hintergrund:
Clan der Vampire basiert auf einem erfolgreichen Rollenspiel, in dem die Clans und deren Eigenschaften verankert sind. Man merkt dies der Serie aber nicht an. Die Geschichten und Charaktere sind toll entwickelt und auch ohne Kenntnisse des Rollenspiels problemlos verständlich.
Leider wurde nur eine Staffel mit 8 Folgen gedreht. Die Serie war erfolgreich genug, dass eine zweite Staffel geplant war, doch tragischerweise starb Hauptdarsteller Mark Frankel bei einem Verkehrsunfall und damit wurde Clan der Vampire eingestellt. Von der persönlichen Tragödie einmal abgesehen, ist das auch in Bezug auf die Serie sehr schade, da einiges vorhanden ist, was eine sehr interessante Weiterführung versprochen hätte. Man bleibt nicht mit einem frustrierend offenen Ende hängen, aber es wäre schön gewesen zu sehen, wie die (durch das Clangesetz sehr problematische) Beziehung zwischen Luna und der Reportin gediehen wäre und wie es mit dem Brujah-Konflikt weitergeht.

zur DVD:
Es gibt zwei verschiedene Fassungen der Serie, nämlich die US-Fassung und die internationale Fassung. Die meisten Folgen sind identisch, aber die erste Folge unterscheidet sich. So enthält die US-Fassung eine Szene, in der deutlich wird, dass die scheinbar gestorbene Vampirin Alexandra, die in Folge 1 eine zentrale Rolle spielt, in Wirklichkeit überlebt hat. Dafür fehlt in dieser Fassung eine Szene, in der Luna zum Begräbnis seines letzten Enkels geht und dort dessen Enkelin trifft, die in späteren Folgen eine Hauptrolle übernimmt. Da es auch kein Bonusmaterial mit der jeweils geschnittenen Szene gibt, ist der Käufer so oder so angeschmiert und es geht in beiden Fällen zentrales Material verloren. Im DVD-Zeitalter müsste das wirklich nicht sein. Davon abgesehen hat die deutsche Fassung mit dem Cover mit Julian Luna ein ansprechenderes Äußeres als ausländische Fassungen mit einer zähnefletschenden Fratze, wie sie in der Serie nie vorkommt. Dafür hat die US-Fassung ein Booklet, in dem die vorkommenden Clans und ihre Hintergründe kurz vorgestellt werden. Auch hier würde man sich beides in einer Fassung wünschen. Davon abgesehen ist in der US-Fassung aus unerfindlichen Gründen die Musik aus Bram Stoker's Dracula über mehrere Szenen der 1. Folge gelegt worden, was sehr stört. Das bleibt einem sonst erspart, wobei die deutsche DVD auch in der englischen Tonfassung den deutschen Titel und Abspann beibehält. Wie gesagt, ideal ist keine Fassung, aber die Serie an sich lohnt sich auf jeden Fall.
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am 19. Februar 2013
Das war mal eine Serie mit Zukunft gewesen.
Sie war der Vorreiter, der ganzen Vampirserien.
Schade das der Hauptdarsteller bei einen Unfall ums Leben gekommen ist.
Es war einfach mal was anderes, sehr düster und mysteriös.
Hatte etwas von Akte X, in der Hinsicht.
Trotz der nur knapp 2 Staffeln, schau ich es immer wieder gerne.
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TOP 1000 REZENSENTam 13. April 2008
Ahhhh Erinnerungen werden hier wach, wie ich diese Mini-Serie geliebt habe!
Schon als 1996 die ersten Folgen der Serie ausstrahlt wurden, war ich hin und weg. Doch dann war ganz plötzlich Schluss, mitten im spannenden Machtkampf zwischen dem Prinzen der Stadt Julian Luna (Mark Frankel), und seinem machthungrigen Erzfeind Eddie Fiori. Und erst ein Jahr später wurden die acht Folgen erneut ausgestrahlt.
Leider gab's nicht mehr davon, da der Hauptdarsteller Mark Frankel auf tragische Weise verunglückte.

Auch heute noch so viele Jahre später, finde ich diese Episoden richtig klasse. Die Art und Weise wie dieses Genre umgesetzt wurde (zum Glück keine blutrünstigen Monster) ist sehr gelungen, spannend, mit einem kleinen Gothik Touch versehen, und obendrein mit tollen Schauspielern besetzt.
Die Handlung um die 5 bestehenden Vampire-Clans der Ventura, Toreador, Gangrel, Nosferatu und Bujahs ist herrvoragend gestrickt.
Aber nicht zuletzt sind es die Hauptcharaktere und ihre menschlichen Schwächen die diese Episoden zu einem Highlight machen. Und die Liebesgeschichte zwischen dem geheimnisvollen Julian Luna, dem Prinzen der Stadt und der schönen, scharfsinnigen Repoterin Caitleen Burne (Kelly Rutherford) trägt natürlich auch zum Reiz der Serie bei. Er will unter allen Umständen die Maskerade wahren, und verliebt sich ausgerechnet in eine sterbliche Frau, die er eigentlich nicht haben kann, da sonst die Gefahr bestünde, das sie hinter sein dunkles Geheimnis kommt, und die Maskerade um die 5 Clans auffliegen könnte.

Bild/Tonqualität sind völlig in Ordnung, das engl. Original ist eigentlich ein Muss, obwohl die deutsche Synchronisation nichts zu wünschen übrig lässt. Doch ich hätte mir einfach Bonusmaterial wie Booklet mit Hintergrundinfos sowie auch dt. Untertitel gewünscht. Aber vorallem kein so unliebsam gestaltetes Cover. (Deshalb auch nur 4 Bewertungspunkte.)

Fazit:
Es macht immer wieder Spass diese gelungen Episoden zu sehen und in die mystische Welt des Julian Luna einzutauchen. Die Serie hat nichts von ihrem Reiz eingebüßt.

Kleine Anmerkung:
Auch wenn ich mir eine Fortsetzung dieser Serie wünschte, wüsste ich nicht, wer den Platz von Mark Frankel einnehmen könnte, der sich mit dieser Rolle in die Herzen seiner Fans gespielt hat und dadurch unvergessen bleibt.
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am 25. Januar 2008
Auch wenn der Klappentext etwas anderes verspricht, diese DVD ist leider geschnitten! Sie entspricht zwar der deutschen Fernsehfassung (soweit ich mich daran erinnere), aber ich habe auch die amerikanische DVD-Fassung und weiß daher, dass im Pilotfilm eine, meiner Meinung nach sehr wichtige Szene fehlt. Am Ende der amerikanischen Fassung sieht man, dass Alexandra überlebt hat. Da die Serie, leider, sehr kurz lief ist Alexandra nicht mehr aufgetaucht, auch wenn das für spätere Folgen geplant war. Ich nehme an, dass das der Grund dafür ist, dass diese Szene entfernt wurde, trotzdem finde ich es nicht fair mit einer ungeschnittenen Fassung zu werben, wenn eine geschnittene vorliegt.

Zur Serie selbst kann ich allerdings nur sagen, dass ich sie damals klasse fand und es auch heute nich tue, nur schaue ich lieber die amerikanische Fassung, die ist vollständig.
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am 15. Februar 2008
>Der Clan der Vampire< (Kindred: The Embraced) ist eine Fernsehserie aus dem Jahre 1996. Die acht Episoden umfassen die komplette erste Staffel, welche leider auch die ganze Serie ist.
Zwar wurde schon die erste Folge der zweiten Staffel gedreht, weil Mark Frankel verunglückt ist, konnte die Serie allerdings nicht fortgesetzt werden.
Das Ende ist nicht allzu offen, viel vorhandenes Potenzial konnte leider wegen dem Tod des Hauptdarstellers nicht mehr genutzt werden.

Nachfolgend ein paar Worte zu den Hauptcharakteren und Verhältnissen zum Beginn der ersten Folge:
Die Maskerade befindet sich unerkannt unter den Menschen und erlässt verschiedene Gesetze, um die Vampire zu schützen.
Wir befinden uns in San Francisco, wo fünf große Clans die Geschicke der Vampire lenken.
Julian Luna (Mark Frankel) ist der Prinz der Stadt und wacht über die anderen Clans. Im Verlauf der Handlung verliebt er sich in einen Menschen, die ehrgeizige Reporterin Kathlyn (Kelly Rutherford). Doch die Gesetze der Maskerade verbieten Beziehungen zwischen Blutsverwandten (so nennen sich die Vampire) und Menschen.
Lilly (Stacy Haiduk) ist Oberhaupt eines Clans und durch eine lange Beziehung mit Julian verbunden. Zwar sind die beiden Verbündete, doch Lilly lässt sich leicht von ihrer Eifersucht beeinflussen.
Sasha (Brigid Brannagh alias Brigid Walsh) ist die letzte menschliche Verwandte von Julian und zieht bei ihrem "Onkel" ein, da sie durch ihre Perspektivlosigkeit nicht weiß, was sie aus ihrem Leben machen soll. Dabei entdeckt Sasha eine gewisse Zuneigung zu Julians Freund und Bodyguard Cash (Channon Roe), was der Prinz nicht gutheißen kann.
Der Detective Frank (C. Thomas Howell) hat eine Liebesbeziehung mit einer Blutsverwandten, ohne von ihrer wahren Natur zu wissen. Da die Maskerade bald seine Geliebte jagt, gerät auch Frank in die Ereignisse.
Eddie (Brian Thompson) hat Julian als seinen Prinzen nie akzeptieren können und beginnt gegen ihn aufzubegehren.
Eine ganz besonders interessante Figur ist der Nosferatu Dædalus (Jeff Kober), welcher die Nähe zu Menschen sucht und Angst um Zurückweisung erfährt.

Im weiteren Verlauf wird sich noch einiges entwickeln. Besonders erfrischend an dieser Serie ist ihr innovativer Umgang mit dem Thema Vampire.
Wie auch immer man es anstellt, eine Darstellung von Vampiren ohne Klischees ist kaum möglich. Dennoch: Nie zuvor habe ich eine derart authentische und auf voller Linie überzeugende Umsetzung mit Vampiren gesehen.
Geht bei >Blade<, >Buffy< und Konsorten vieles in Richtung lächerlich, stimmt bei >Clan der Vampire< nahezu alles.

Das Alter der Serie ist nicht weiter auffällig. Bild, Ton und Inszenierung allgemein sind gut. Stunts und Spezialeffekte sind eher bescheiden, allerdings gibt es davon auch nicht allzu viel.
Negativ fällt auf, dass die deutschen Dialoge manchmal ein wenig platt sind, obwohl sie auf Englisch wiederum besser sind. Es kann auch mal ein Gastschauspieler auftreten, dessen schauspielerisches Talent etwas begrenzt ist.
Ansonsten sind die Hauptdarsteller exzellente Schauspieler und auch die deutsche Synchronisation ist wohlklingend. Ich empfehle aber in jedem Fall, die Folgen auch auf Englisch zu sehen.

Die Ausstattung ist eher schwach ausgefallen:
Verpackung und DVD-Menü wirken lieblos. Außerdem gibt es weder Untertitel noch Extras.

Endlich eine Serie, die Vampire menschlich darstellt und sich von Klischees distanziert. So müssen Vampire sein!
Diese Serie verdient ein Remake.
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am 27. März 2015
Die Serie ist mal was anderes, als man erwarten würde. Es ist eben nicht dieses typische "Ich sauge dir das Blut aus"-Klischee und Ende. Sie sind mitten unter uns und du wirst sie nicht so ohne weiteres als Vampire erkennen :)
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am 23. Februar 2009
Die Serie hatte sehr viel Potential, schade nur, dass der Hauptdarsteller während der Dreharbeiten verstarb und sie deshalb so früh eingestellt wurde. Mit geringen Abweichungen wird die "World of Darkness", der die Rollenspiel-Vorlage entstammt, hervorragend dargestellt. Das ist allerdings auch zu erwarten, wenn der Schöpfer des Rollenspiels als Koproduzent agiert.
Schade auch, dass sie lediglich vor vielen Jahren einmal im Nachtprogramm bei RTL lief.

Besonders in der heutigen Zeit mit den vielen 'Gutvampiren' (in letzter Zeit "Blood Ties" oder "Moonlight" im deutschen Fernsehen) ist es schön, wenn Vampire mal wieder weniger 'harmlos' gezeigt werden.
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am 28. Januar 2008
... Meckereien von meiner Seite aus:

- die 2 DVDs kommen in einer ehr großen Double-DVD-Hülle (DVDs liegen versetzt übereinander) mit Extra-Pappbox.
- auf jeder DVD sind 4 Folgen mit jeweils dt. + engl. Ton
- Untertitel gibts leider keine
- die engl. Spur ist leider nur der englische Ton über der dt. Version gelegt. Die Einblendung des Titels bleibt dt. und auch am Abspann wird "nostalgisch" auf den Sender RTL2 hingewiesen ;)
- leider gibts kein Booklet oder Extras mit Hintergrundinfos zur Serie.

Ich freue mich trotzdem, dass die Serie endlich auf DVD erschienen ist. Hätte mir aber etwas mehr an der Gestaltung gewünscht.
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am 12. Januar 2008
Nachdem bisher nur der Pilotfilm auf DVD erhältlich war, erscheint nun endlich die gesamte Staffel, die wegen des des Unfalltodes des Hauptdarstellers aus leider nur 8 Folgen besteht.
Trotzdem empfinde ich diese als sehenswert. Mit Sorgfalt wurde hier ein Universum geschaffen, in dem Vampire und Menschen nebeneinander exitieren. Erst der Verstoß eines Vampirs gegen eines der Gebote bringt die so sorgsam abgeschirmte Welt der Vampire in Gefahr.
Die Serie vermittelt die Botschaft der Toleranz, z.B. durch den Handlungsstrang einer Liebe zwischen Mensch und Vampir, aber mahnt auch an die Achtung vor den alten Werten nicht zu verlieren.
Natürlich werden auch gängige Klischees bedient, aber schließlich erwartet man bei dem Thema Vampire nun einmal bestimmte Stereotype.
Die Figuren wirken jedoch niemals überzeichnet
BTW man muss das Rollenspiel "The Masquerade" nicht kennen, um diese Serie unterhaltsam zu finden. So habe ich dieses Spiel erst Jahre später ausprobiert.
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