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Kundenrezensionen

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VINE-PRODUKTTESTERam 4. Januar 2009
Ach ja, den Film "Der letzte Akkord" gibt es ja nur im Sirk-Dreierpack. Nun habe ich eine längere Rezension geschrieben, und sie passt hier eigentlich gar nicht hin. Na, was soll's, vielleicht finde sich ja wenigstens ein Leser oder eine Leserin, dem/der das gefällt, das würde mir schon reichen. Kleine Vorrede: Die anderen Filme sind eigentlich noch besser (daher fünf Sterne, für "Der letzte Akkord" gäbe es nur vier), mit einer wirklich sehr sehr guten Barbara Stanwyck, für Sirks Hauptwerk ungewöhnlicherweise in schwarzweiß, aber besonders im Falle von "Es gibt immer ein Morgen" des Titels zum Trotz mit dieser sagenhaft intensiven, zu Herzen gehenden, aber letztlich fatalistischen Weltsicht, dass ein Mann immer in seiner Tretmühle gefangen sein wird und eine Frau auch nur die Wahl zwischen Vereinsamung und einer Langweilervorstadtehe hat.

So, nun aber möge die Ehre von "Der letzte Akkord" (zum Großteil) gerettet werden:

Freunde des überladenen, bisweilen übertriebenen, farbsatten, tragischen Douglas-Sirk-Melodrams: Hier kommen sie auf ihre Kosten. Man kann die Werke dieses Mannes kritisieren, viele sind meines Erachtens missverstanden, unterbewertet und leichtfertig als weepies, als Tränendrücker für ein im Klischeesinne weibliches Publikum abgestempelt, obwohl man sich der Sirkschen Ornamentik und seinem Gefühlsüberschwang wirklich nur schwer entziehen kann. Und es auch mal gar nicht sollte! Denn beim Sirk gibt es viel zu entdecken, klug eingesetzte Symbolik und Farben sowie gelegentlich eine klassische, wirklich sehr tragische Tragödie hinter dem nur scheinbar Schnulzigen, gefüllt mit Verweisen auf antikes Theater und und und...

Oder doch nur Kitsch? Bei "Interlude", wie er im Original heißt, ist von beiden Sichtweisen ein bißchen was Wahres dran, ich würde den Film nicht zu den besten Sirks zählen, möchte ihn aber dennoch mit gewissen Abstrichen verteidigen. Der Film beschreibt, wie so oft bei Sirk, das Leben als Kreislauf, der Originaltitel passt mal wieder viel besser, Interlude, ein Zwischenspiel, bei dem man sich denken kann, dass es ein Zwischenspiel bleiben wird, eine Reise, die mit einer Rückreise enden wird, und dies ist tragisch, das aufgesetzte Happy End kann es nicht verdecken. Menschen bei Sirk sind Gefangene, die auszubrechen versuchen, und es nicht können, und wie er das filmt, das hat zumeist Stil und einen wunderbaren Sog, der gerade hinter den etwas dick aufgetragenen Bildern Wahrheiten findet, die die Filme dann eben doch über das Nur-Schnulzige hinausheben.

Doch zum Anfang der Geschichte, zwei Welten treffen aufeinander, und endlich einmal ist ein "romantischer" Film genau das, was man gerade im deutschen (und auch österreichischen) Raum kulturgeschichtlich unter "Romantik" versteht, gerade im 19. Jahrhundert (der Film spielt aber in der Gegenwart): Schwerblütige, schwermütige Gefühle, Todessehnsucht auch, Erhabenheit, Natur, Kunst, Vergeistigtsein, Schwärmerei, Gefühlsüberschwänge und die Probleme, die beim Zurückhalten derselben entstehen. Dies alles kommt in "Interlude" vor, der Film hat dieses Romantikgefühl zum Thema, er setzt die alte Welt mit ihrer Romantik der neuen Welt mit ihrem Pragmatismus entgegen. Die neue Welt, das sind die USA. Aus diesen kommt eine junge Frau (June Allyson), um eine Arbeit im Amerika-Haus in München anzunehmen. Sie wird gleich gewarnt, dass sie dem Zauber der alten Welt nicht erliegen möge und hier kein Abenteuer suchen möge, denn die Europäer und die Amerikanerinnen passten einfach nicht zusammen, und sie möge sich doch lieber an einen jungen amerikanischen Arzt halten, der auch gleich parat steht. Hier auch die Kritik am Film: Das Ganze ist ein wenig holzschnittartig geschrieben, diese Gegenüberstellung der Welten, wir ahnen in diesem Moment (Spoiler): Natürlich wird sie sich in ein Abenteuer mit einem im oben beschriebenen Sinne dunkel-romantischen Europäer stürzen, das wird die ganz große Liebe, ein amour fou, und es wird schief gehen, und am Ende zieht sie mit diesem kreuzbodenständigen Ami in die Staaten. Offen gestanden: Stimmt alles. Und spricht ein bißchen gegen den Film. Aber sooo sehr nun auch wieder nicht. Denn, wie der große Sirk-Bewunderer R.W. Fassbinder angesichts des Endes einmal äußerte: "Die werden auch nicht glücklich miteinander." In der Tat, man spürt es, und da ist es wieder, das Sirksche Kreismotiv, "an interlude", und die Tragödie: Seine Hauptfiguren drehen sich im Kreis, kommen von ihrem Leben nicht weg, kommen dabei nur vom Regen in die Traufe, und des vorgetäuschten Happy Ends zum Trotz merken wir irgendwie, dass sie eben nicht in die Sonne, sondern in den Regen wieder zurückmüssen. Sirk ist nicht nur Romantiker, sondern auch ein großer Tragöde.

Wie kommt es nun zum amour fou und zur Katastrophe? Der Mann, den die Frau kennenlernt, ist eine ganz interessant gestrickte Person, ein Künstler, ein Dirigent, ein Überperfektionist, aufbrausend, vielleicht ein bißchen zu sehr in seiner Musik aufgehend, aber auch ein Zerrissener, ein Zerrissener innerhalb des good old Europe, und darauf deutet sein ungewöhnlicher Name hin: Tonio Fischer. Wie weiland bei Thomas Manns "Tonio Kröger" verbirgt sich dahinter ein südländischer und ein deutscher Elternteil, das unsichere, zerrissene Hin und Her zwischen dem heißblütigen Temperament und der deutschen Gründlichkeit, ist schon mal sehr interessant, aber auch im Falle von Tonio Fischer sehr düster. Voller Empathie ist man für ihn, wenn er die Frau mit nach Salzburg nimmt (in dem das Filmteam tatsächlich war und das dennoch so richtig schön postkartenromantisch fotografiert wird) und von Gefühlen berichtet, die Mozart empfunden habe angesichts eines bestimmten seiner Musikstücke, und es ist klar, dass Fischer da eigentlich von sich selbst spricht. So perfektionistisch er in seiner Musik weiß, was er will, so zaudernd und schwermütig ist er doch in anderen Dingen. Und als er sich auf eine Beziehung mit der Amerikanerin einlässt, da führt ihn seine Zauderei zu einem entscheidenden Schritt, den man ihm nicht verzeihen kann: Er verschweigt, dass er bereits verheiratet ist, mit einer Frau, die seit Jahren bei ihm lebt und die schwerste psychische Probleme hat. Dieser von Marianne Koch gespielten Frau (die sich witzigerweise in den USA Marianne Cook nannte) gehört das Mitgefühl des Filmes, sie spielt diese traurige Frau wunderbar, und sie ist auch nicht nur bemitleidenswert, sondern strahlt Würde aus, sie ist das heimliche Zentrum des Filmes.

Das wird dann aber leider auch zum Problem, denn sobald sie auftaucht, ist klar, dass wir der Liebe zur Amerikanerin keine Chance geben wollen. Natürlich ist es schwierig, jahrelang mit einer "Verwirrten" zu leben, aber sie strahlt eben Würde aus, und würdelos behandelt sie der Fischer. Sie erscheint, typisch geniale Sirk-Bildästhetik, erstmals gespiegelt auf einem aufgeklappten Flügel, auf dem Fischer seine Musik spielt, eingerahmt in Blumen in prachtvollem, sattem Rot. Ein Ornament, ein Gegenstand des Hauses schon fast, als wäre sie wie ein Bild, ein Bild von einer Frau, die vielleicht schon vor Jahren den Mann zum Witwer gemacht hat, oder auch ein Überbleibsel eines vergangenen Lebens, dessen man sich schämt, das man versteckt, aber nicht als lebende Person, die Reni (so der Rollenname von der Koch) nun einmal ist. Und wir wollen, dass sie das ist, sie ist in ihren wenigen Szenen von so zarter, verletzlicher, trauriger, manchmal somnambuler, aber niemals "toter" Art. Sie lebt, und am schlimmsten ist es für sie in den Momenten, in denen sie ganz genau fühlt, dass sie von ihrem Mann eigentlich schon "begraben" wurde, wie ein Stück Vergangenheit behandelt wird, wie etwas Abgelegtes, eine Statue vielleicht, die man pflegt, aber kein Mensch. Man kann einmal herumrätseln, wem der Fischer eigentlich mehr Leid antut, wen er mehr demütigt von den beiden Frauen, indem er der Geliebten die Gattin verschweigt...

Das Ganze ist dann also doch auf eine interessante Weise pervers, abgründig und unglaublich tragisch, und die Optik spricht Bände, vor allem neben gewissen bewusst arrangierten Bildern und sowieso durchgängig übersatten Farben kann man einmal auf Kleidung und Haare achten. Durchgängig dunkle Töne bei Koch, durchgängig helle Töne bei Allyson, gelegentlich auch einmal engere Kadrierungen und dunklere Hintergründe bei der Koch (die auch deutlich häufiger in Innenräumen zu sehen ist, in denen sie ja versteckt gehalten wird, während Fischer/Allyson diese ganze Postkartenromantik zwischen München und Salzburg weidlich auskosten dürfen), usw. Ein Selbstmordversuch der Koch mit Rettung von der Allyson, das Ganze mit den entsprechenden Kleiderfarben in einer dunklen Morgenstimmung bei demnächst aufgehender Sonne, natürlich in einer be(d)rückend schönen Gegend an/in einem See, das schafft eine ganz faszinierende Stimmung, bei der man nie genau weiß, wo die Grenzen zwischen festem Grund und Abgründigem liegen. Es passt sehr gut zu dieser Mischung zwischen Traum und Alptraum (Allyson) bzw. Lebensmüdem und Lebenswillen (Koch). Das sind Sirk-Bilder, die mir diesen Film schmackhaft gemacht haben und noch machen. Das sind Bilder, die durch bewusste Künstlichkeit eine Wahrheit freilegen wollen und es auch können. Da stört es nicht so sehr, dass man den Film vielleicht besser nicht beim Handarbeiten o.ä. sehen sollte, denn wenn man stärker auf die Dialoge als auf die Bilder achtet, mag er seine Schwächen haben, hiervon war schon die Rede. Letztlich gibt es dann aber doch eine Meta-Ebene, hinter dem Offensichtlichen "Eine Frau muss da bleiben, wo sie hingehört" steckt das Fatalistische. Man hat nur die Wahl zwischen dem Langweiler oder dem amour fou, den Sirk hier von vornherein so sehr belastet, dass es wirklich die Wahl zwischen zwei Übeln ist. Sirk hat einige seiner Filme, bei denen es auf den ersten Blick gar nicht so scheint, als "Tragödien" bezeichnet, seine Weltsicht als tragisch. Stimmt, und man sieht es auch in diesem Film, der nur als ein unpersönliches Nebenwerk gilt.
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am 9. Dezember 2007
Die Box mit Werken von Douglas Sirk enthält folgende Filme:

ALL MEINE SEHNSUCHT (All I Desire, 1953)

ES GIBT IMMER EIN MORGEN (There's Always Tomorrow, 1956)

DER LETZTE AKKORD (Interlude, 1957)

Die Filme sind digital remastert, der letzte Film ist in Farbe, die beiden anderen in s/w. Große Meisterwerke sind sie alle nicht, es verwundert, daß nicht ein einziger "großer" Sirk Film Einzug in diese Box gehalten hat. Aber vielleicht liegt der Reiz auch gerade darin, die etwas unbekannteren Filme des Regisseurs in einer guten Bild- und Tonqualität zu erhalten. Sollte diese dem der englischen Veröffentlichung von ALL I DESIRE entsprechen- und davon kann man wohl ausgehen- gibt's darüber nichts zu bemängeln. Der Ton ist hier klar und ohne Rauschen, das Bild kontrastreich und brilliant. Warten wir es also ab.

Zu den Filmen:

ALL MEINE SEHNSUCHT ist ein Melodram mit Barbara Stanwyck als Mutter, die vor Jahren ihre Familie verließ, um Karriere zu machen. Als sie zurückkehrt, muß sie sich nicht nur den Schatten der eigenen Vergangenheit, sondern auch den Problemen mit ihren Kindern stellen, die sie kaum kennen. Der Film spielt zu Beginn des 20. Jahrhunderts und Stanwycks Schauspielkollegen sind Richard Carlson, Maureen O' Sullivan (Mutter von Mia Farrow), Richard Long und andere.

ES GIBT IMMER EIN MORGEN ist ein weiterer Film mit Barbara Stanwyck. Diesmal spielt sie die alte Flamme des erfolgreichen Unternehmers Fred MacMurray, der sich in seiner Ehe mit Joan Bennett nicht mehr beachtet fühlt. Eine recht unschuldige Wiederaufnahme seiner alten Affäre mit Stanwyck führt zu einigen konfliktreichen Situationen, besonders mit seinem Sohn (William Reynolds). Wer sich an Stanwyck und MacMurray in FRAU OHNE GEWISSEN (Double Indemnity, 1944) erinnert, wird von diesem Film sicherlich enttäuscht sein, aber ohne diese Erwartungshaltung bietet er gute Unterhaltung.

DER LETZTE AKKORD, der dritte Film dieser Sammlung, scheint auf den ersten Blick der edelste zu sein, verbindet er doch Technicolor und Breitwand [2.35:1] mit Stars wie June Allyson und Rossano Brazzi. Doch die Geschichte einer jungen Amerikanerin, die nach München reist und dort zwischen 2 Männer gerät, ist simpel und ohne Überraschungen, weit entfernt von Sirks besseren Arbeiten. Mit von der Partie sind noch Marianne Koch (!) als Ehefrau von Mann Nummer 1 sowie Keith Andes als Mann Nummer 2.

Den 3 Filmen ist nicht nur der Regisseur gemein, sie alle wurden auch von Ross Hunter produziert, der sowohl mit als auch ohne Sirk einige der erfolgreichsten Melodramen der 50er und 60er Jahre realisierte: SOLANGE ES MENSCHEN GIBT (Imitation of Life, 1959) oder MADAME X (mit Lana Turner, 1966). Allerdings war er auch mit Filmen wie BETTGEFLÜSTER (Pillow Talk 1959) oder AIRPORT (1970) erfolgreich.

Fazit: Alle 3 Filme in diesem Set waren in ihren Entstehungsjahren als reine "Frauenfilme" konzipiert, die Heldinnen stehen im Vordergrund, Männer sind Staffage oder Stichwortgeber. Die beiden Filme mit der Stanwyck sind zweifellos die besseren, gute Darsteller und interessante Einfälle des Regisseurs (man achte auf das Spiel mit Licht und Schatten in ALL MEINE SEHNSUCHT) machen diese auch für filminteressierte Männer spannend und unterhaltend. Der tiefere Sinn von DER LETZTE AKKORD entzieht sich mir, allerdings funktioniert auch er als hübscher bunter Bilderbogen mit melodramatischem Anstrich. Alles in allem sind diese Filme weder so bekannt noch so ausgefeilt wie SOLANGE ES MENSCHEN GIBT oder DIE WUNDERBARE MACHT (Magnificent Obsession 1954), doch sind sie im Gesamtwerk von Douglas Sirk von einiger Bedeutung und man freut sich über eine Veröffentlichung auf DVD!
Bonusmaterial ist nicht angekündigt und so wird es wohl leider auch bleiben. Aber wenigstens liegen alle Filme in der Originallänge mit deutscher und englischer Tonspur vor!
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TOP 1000 REZENSENTam 12. Dezember 2013
Die hier zu besprechende Box enthält drei der, wie ich finde, schönsten Filme des deutschen Immigranten, eigentlich hieß er ja Detlef Sierck.
Er verließ 1937 Deutschland freiwillig mit seiner als Jüdin verfolgten zweiten Frau, aber in jedem Unglück liegt auch ein Glück, für die betreffende Person wie auch für andere.
Oder hätte es sonst Filme gegeben wie "Der letzte Akkord" ( 1957 ), "All meine Sehnsucht" ( 1953 ) oder "Es gibt immer ein Morgen" ( 1956 ) ?
Es gibt ja oft bei solchen Collections das Problem der Willkürlichkeit. Man packt oft genug ein paar Filme rein nach dem Zufallsprinzip. So kommt es, dass dem Käufer dann nicht alles gefällt, sondern vielleicht nur zwei von drei Filmen.

Mir haben alle drei gefallen, aber hallo.
Obwohl ich die Filme schon länger kenne, war erst jetzt die Zeit reif für eine Rezension. Ich habe gerade mein Paket Taschentücher weggepackt, das ich brauchte. Zu nah am Wasser gebaut, für einen Mann unmöglich.

Ich würde Sirk als Meister des Trivialen bezeichnen. So wie Hitchcock der "Master Of Suspense" war.

Was für mich ins Auge sprang, andere mögen mir verzeihen, das Familienleben in Sirks Filmen wird irgendwie immer langweilig und spießig dargestellt. Heile Welt. Vielleicht war das einfach die Zeit. Vorstadtidylle, alles ordentlich, die Nachbarn gucken Dir auf den Teller. Nicht mein Ding. Da lobe ich mir die Großstadt- Anonymität.

Die Box wollte ich haben, weil da einer meiner liebsten Stanwyck- Filme drin ist:
"All I Desire".
Eine Mutter namens Naomi, die ihre Familie vor Jahren wegen eines Skandals verlassen musste, kehrt auf Bitten ihrer ältesten Tochter Lily nach Hause zurück für eine Theateraufführung. Die zweitjüngste Tochter Joyce ist feindselig, wirft ihrer Mutter dieses Verlassen vor. Der Junge Ted ist noch zu klein, um sich an die Mutter so richtig zu erinnern.
Naomi ist eine verkrachte Schauspielerin, die mangels Angeboten gerne die Einladung annimmt, damit aber das inzwischen geordnete Familienleben kräftig durcheinander wirbelt. Und der Galan von einst wartet in den Kulissen.
Wenn die Stanwyck mit ihrer Tochter Joyce die Klingen kreuzt, brennt die Luft. Wenn sie tanzt und dabei die Beine hochwirft, bebt der Tanzboden und alle sind hingerissen. In den Sirk- Filmen sieht die Stanwyck richtig schön aus, und die Kostüme schmeicheln ihrer Figur.
Der Freund von Joyce namens Russ wird von Richard Long ( Der schwarze Spiegel ) gespielt. Er sollte seine bekannteste Rolle in dem Barbara Stanwyck- Vehikel "Big Valley" 12 Jahre später haben.

Der zweite Film mit der Stanwyck ist "Es gibt immer ein Morgen". Hier ist sie wieder vereint mit dem Partner aus "Double Indemnity", Fred Mac Murray. Und wir dürfen sicher sein, dass es für keinen der beiden tödlich endet.
Tödlich würde es für Cliff, einen Spielzeugfabrikanten, nur dann, wenn Langeweile ihn umbrächte. Sein Familienleben ist öde. Mit seiner Frau Marion ( Joan Bennett ) kann er nicht mal ins Weekend fahren, weil immer was mit den Kindern ist.
Die Kinder: Hatte ich schon mal erwähnt, dass ich Filmkinder meistens hasse? Das hat hier wohl seinen Ursprung gehabt.
Das jüngste Gör Frankie plärrt unentwegt und auch die anderen quäken nervig herum.
Da passt es ganz gut, dass die Stanwyck, eine ehemalige Mitarbeiterin, die jetzt selbst erfolgreiche Unternehmerin ist, hereingeschneit kommt und ihn aus dem Alltagstrott entführt.
Leider verstehen die Kinder, auf jeden Fall der älteste Sohn Vinnie ( William Reynolds ) das falsch. Erwachsene tun oft komische Dinge, aber ist das hier nicht ein Techtelmechtel? Vinnie ist rechtschaffen empört. Wie kann Dad nur ?
Aber zum Glück erfährt Cliff nicht, was seine Kinder mutmaßen, die gehen nämlich direkt zur Wurzel des Übels.
Norma hält ihnen aber eine Standpauke, die sich gewaschen hat. Wäre Dad nicht so unglücklich mit seinem Leben, gäbe es nichts zu mutmaßen, ist ja auch nichts passiert. Die Kinder schleichen von dannen.
William Reynolds war bereits 1955 in "Was der Himmel erlaubt" der Sohn des Hauses.

"Der letzte Akkord": Rossano Brazzi, das ist ein Name für einen Schauspieler. Er sieht hier gut genug aus, um eine Frau zu verwirren, in diesem Fall June Allyson als Bibliothekarin Helen. Das Ganze spielt in München. Nach einem unglücklichen Start verlieben sich Tonio, wie die Tante seiner Frau ihn nennt, und Helen. Ganz richtig: Der Typ hat eine Frau zu Hause.
Reni, das ist unsere Marianne Koch, hier in den Credits als Marianne Cook aufgeführt. Sie driftet ab in eine andere Welt, wird wahnsinnig. Ihr einziger Halt ist der Ehemann.
Wo mich die Koch sonst nie überzeugen konnte, hier ist sie gut, Ich habe geheult. Tonio möchte nicht länger der Rettungsanker seiner Frau sein, sondern mit Helen eine gesunde und normale Beziehung haben. Doch die ist zu anständig, obwohl auch sie kurz überlegt, es zu tun. Einer kranken Frau den Mann wegnehmen, sowas muss man mit seinem Gewissen abmachen.
Und sie trifft eine Entscheidung.

Jeder der drei Filme hat seine Momente. Beim Akkord war es der Zusammenstoß zwischen Reni und Helen.
Bei der Sehnsucht war es u.a. eine Szene, wo Naomi im ehemaligen Zuhause vor allen Leuten ein Gedicht vorliest.
Und bei dem Film mit den schrecklichen Kindern die Standpauke fast am Schluss.
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am 20. Juni 2011
.... 2 davon sind mit der wunderbaren Barbara Stanwyck und daher ein Muss für mich als Fan dieser Schauspielerin.

"Naomi Murdoch,das bin ich.Noch nicht ganz unten auf den Plakaten und auch noch nicht am Ende meiner Karriere"... so beginnt der erste Film "All meine Sehnsucht" mit Barbara Stanwyck. Sie spielt eine Theaterschauspielerin, die vor Jahren ihre Familie wegen einer Affäre zu einem anderen Mann verlassen hatte und nun durch einen Brief ihrer jüngsten Tochter wieder in ihre Heimatstadt zurückkehren will.Als sie ankam in der Stadt waren alle von dieser tollen Frau begeistert und wussten im ersten Moment garnicht wer sie ist.Doch nach kurzer Zeit wusste jeder wer sie ist und dass sie wieder in der Stadt ist.An ihrem Haus angekommen, wurde sie nur von der Hausköchin und ihrer jüngsten Tochter,die den Brief schrieb,nett empfangen. Ihr Mann war erstaunt und die Älteste einfach nur entsetzt. Ihr Jüngster erkannte sie erst garnicht mehr, da er damals noch zuklein war,aber auch er schloss die Stanwyck bald in sein Herz.Aber aus dem eigentlich kurzen Besuch wurde nichts,es vergingen Tage und als die Liebe zu ihrer Familie langsam wieder aufblühte,stand ihre ehemalige Affäre vor der Tür....

In dem Film "Es gibt immer ein Morgen" mit Barbara Stanwyck und Fred MacMurray,welche wir bereits aus "Frau ohne Gewissen" kennen und hier nach 11 Jahren wieder gemeinsamsam vor der Kamera stehen, geht es um den Spielzeugfabrikant und Familienvater Clifford Croves,der seit vielen Jahren ein geordnetes Leben mit seiner Frau (Joan Bennet) führt. Im Laufe der Jahre ist diese Liebe aber verblasst und er fühlt sich von der Frau vernachlässigt.Diese kümmert sich nur noch um die Kinder.Dann,ganz unerwartet,steht seine Jugendliebe vor seiner Haustür.Es ist die attraktive Norma (Barbara Stanwyck). Er stürzt sich Hals über Kopf in vergessene Gefühle zu dieser Frau und muss sich schließlich für die wiedergekehrte Liebe oder seine Familie entscheiden.

Den letzten, aber auch sehr schönen, Film von Sirk sehe ich mehr oder weniger als Bonus an, da ich mir die Collection eigentlich nur wegen Barbara Stanwyck kaufte.In dem Film "Der letzte Akkord" entführt uns Sirk nach München und Salzburg,welche als verträumte Kulissen dieser Liebesgeschichte dienen sollen.Es geht um die hübsche Amerikanerin Helen Banning(June Allyson), die nach München zieht und sich dort in den Dirigenten Tonio Fischer (Rossano Brazzi)verliebt. Auch Tonio erwiedert ihre Gefühle,doch das Glück der beiden ist nicht von langer Dauer.Als Helen mit seiner seelisch kranken Frau konfontiert wird, erkennt sie,dass seine Frau eine Trennung wegen ihr nicht überleben würde.

Drei wunderschöne und gefühlsvolle Filme von Sirk zum immer wieder Ansehen !!!

Als Extras bietet diese DVD-Box Trailer, Bildergalerien und drei Plakate mit Hintergrundinfos zum jeweiligen Film.
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TOP 1000 REZENSENTam 20. März 2012
Produkt: DVD-s (3 Stück). Herausgeber: Koch Media GmbH - DVD. ASIN: B000YRODXE.
Douglas Sirk Collection (3 Filme)
1.) Es gibt immer ein Morgen (There's Always Tomorrow) (*****)
2.) All meine Sehnsucht (All I Desire) (***)
3.) Der letzte Akkord (Interlude) (**)

Alle drei Filme in englischer Sprache und nur mit deutscher Synchronisation ohne UT

Disk 1: Produktbewertung: GUT
Deutscher Titel: Es gibt immer ein Morgen. Originaltitel: There's Always Tomorrow
Produktionsland: USA. Premiere: 1956
Mit:Barbara Stanwyck, Fred MacMurray, Joan Bennett, William Reynolds, Gigi Perreau, Judy Nugent, Pat Crowley u. A.
Regie: Douglas Sirk. Musik: Heinz Roemheld und Herman Stein
Bild: fehlende Bildabschnitte, weil das Bild gezoomt wurde, um größer auszusehen und näher zu erscheinen auf Kosten der vollen Bildfläche. Das Format ist Breitbildformat, aber in ihm ist nicht das ganze Breitbild beinhaltet. Jedoch wirkt sich dieser Faktor nicht allzu beeinträchtigend aus. Bildqualität: gut / SW.
Filmlänge: 81 Minuten. Genre: Drama > Melodram > Familienfilm > Liebesfilm > Beziehungsdrama.
Ein reifer Film.
Fred MacMurray spielt einen braven Ehemann und Vater in mittleren Jahren, der Kinderspielzeug entwirft. Es ist ersichtlich, dass dieser Mann sein ganzes Leben lang für die Familie geschuftet hat. Er hat zwei Töchter um die 15 Jahre alt und einen 25 Jahre alten Sohn (Gigi Perreau, Judy Nugent und William Reynolds). Es ist die Phase, als die Kinder nicht mehr rund um die Uhr zu versorgen sind, sondern bereits selbständig aktiv sind. MacMurray spürt, dass jetzt der Moment da ist, wo seine Familienangehörigen für ihn da sein sollten, statt er immer für sie. Und als er an jenem Tag von der Arbeit nach Hause kommt, so verlangt er spontan nach einer gemeinsamen Unternehmung, die ihm jedoch abgeschlagen wird, weil alle etwas Anderes zu tun haben. Da Freds Funktionalität immer als selbstverständlich angesehen wird, erkennt niemand seinen Hilfeschrei. Der Film führt den Zuschauer sehr behutsam zu einem Prozess der Einsicht seitens der Familienangehörigen. Die Hilfe zu dieser Erkenntnis wird erbracht von Barbara Stanwyck, die eine ehemalige Freundin von MacMurray verkörpert und ihn nach langer Zeit besucht. In dieser Begegnung wird in Fred seine unerfüllte Sehnsucht gestillt und deren Berechtigung bestätigt. Und je mehr sich ihm seine sämtlichen Familienangehörigen verweigern, umso stärker erlebt er die Erfüllung in den Begegnungen mit Barbara. Er besinnt sich seiner einstigen Träume und Ideale und findet in Barbara Stanwyck eine Frau, mit welcher zusammen er alle verwirklichen kann. Es ist der Rausch der Midlife-Chrisis, der einem vortäuscht, dass man alles von Vorne anfangen kann und endlich das Leben lebt, das man immer schon leben wollte, aber nicht gelebt hat. Man wird von diesem Rausch mitgerissen und kann sich ihm nicht entziehen, weil er so befreiend wirkt.
Das hyperaktive, egozentrische und bisweilen verletzende Gebaren der Kinder ist vortrefflich eingefangen und sowohl der Vater als auch Barbara Stanwyck bekommen es zu spüren. Doch statt sich von dem nötigenden Druck in die Enge treiben zu lassen, kontert Frau Stanwyck in einem starken Auftritt, als sie den Kindern die Augen öffnet für die Situation ihres Vaters und sein Recht auf Anerkennung und Aumerksamkeit einmahnt.
Der Film gewährt Einsicht in das warmherzige Wiederfinden der ersten Liebe, die sich in der Jugend nicht erfüllen durfte. Es ist, als ob der frühe Mensch wieder aufersteht und neu zu atmen beginnt in der Energie eines jungfräulichen Frühlings. Genau diese Verheißung trägt etwas zutiefst Schwermütiges in sich, weil sich die Uhr nicht zurückdrehen lässt. Wieder ist es Barbara Stanwyck, welche am Ende die Sicht MacMurrays lichtet und ihm zeigt, dass sein Platz bei der Familie ist. Obwohl sie am Ende die Einsame ist. Der Geist des schmerzlichen aber freiwilligen Verzichtes eines geliebten Menschen, um dessen Lebensgefüge nicht zu zerstören, prägt die vernunftgelenkte Selbstlosigkeit Barbara Stanwycks in diesem pädagogisch und dramaturgisch sehenswerten Film.
Der letzte der vier Filme, in denen Barbara Stanwyck und Fred MacMurray gemeinsam auftraten. (1. Remember the Night; 2. Double Indemnity; 3. The Moonlighter)

Deutscher Titel: All meine Sehnsucht. Originaltitel: All I Desire
Produktionsland: USA. Premiere: 1953
Mit: Barbara Stanwyck, Richard Carlson, Lyle Bettger, Marcia Henderson, Lori Nelson, Maureen O'Sullivan, Richard Long u. A.
Bild: gut / SW / 4:3. Filmlänge: 76 Minuten. Genre: Drama > Melodram
Barbara Stanwyck spielt in diesem Film routiniert und solide. Ihre Darstellung ist stets glaubwürdig und sehenswert. Das kann aber nicht hinwegtäuschen über die melodramatische Seichtheit des Filmes im Allgemeinen. Die erfahrene Revuetänzerin besucht ihre heimatliche Kleinstadt, wo sie ihre Familie samt Ex-Gatte und Kindern aufsucht. Die Dramatisierung beruht auf einem ehemaligen Seitensprung. Ansonsten ist der Film von der Haushälterin zur liebreizenden Mitarbeiterin des Ex, bis zu den pubertären Töchtern und schließlich der Grande Dame selbst überladen mit Frauen, welche einem Melodram stets die Würze entziehen, wenn es nicht zu tiefenexistenziellen Auseinandersetzungen kommt. Da bewegt sich dann alles in einem überzogenen Dauergeplapper samt Hin und Her der Frage, warum dies, warum das. Ein bedauerlicher Kreislauf der familiären Oberflächlichkeit im Film, den nicht mal Mrs. Stanwyck durchbrechen kann, geschweige denn Richard Carlson, dem am Ende nichts Anderes überbleibt, als Mrs. Stanwyck in seine Arme zu nehmen und nicht mehr aus dem Hause zu lassen.

Disk 3: Der letzte Akkord. USA, 1957. Mit: June Allyson, Rossano Brazzi u. A.
Farbfilm < Breitbildformat
Leider mißglückter Film, dessen feine Aufnahmen und Locations europäischer Städte über die dramaturgische Seichtheit und schauspielerisches Mittelmaß nicht hinwegtäuschen können. June Allyson mit einer unpassenden Frisur und unglaubwürdiger Emotionalität. Zähe Liebesgeschichte, die nie in Fahrt kommt.
Ein Symbol für das Entgleiten des Filmes die folgende Szene: Brazzi spielt am Klavier ein ziemlich leises, langsames aber dennoch anspruchsvolles Stück. Es klingt romantisch und erfordert andächtige Aufmerksamkeit. Sirk nützt aber das Klavierstück Brazzis als Hintergrund für den penetranten Dialog zwischen Brazzi und Allyson, der sich völlig unpassend in die Melodie hineindrängt. Und June Allyson beugt sich über dem Piano und quatscht auf typisch amerikanische Weise ins Spiel von Brazzi hinein. Und er gibt ihr Antwort, als ob er keine zarte Melodie am Klavier spielen würde. Hier erkennt man, dass es dem Regisseur um Stimmungmache ging, jedoch mit geschmacklosen Mitteln, welche die Stimmung konterkarieren. Ich frage mich, ob er etwas von Musik verstanden hat, vom Stil und vom Zuhören im richtigen Augenblick.
Trotz dramaturgischer Schwächen eine positiv zu würdigende Auswahl.
Mladen Kosar
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am 16. April 2010
Ich möchte hier keinen seitenlangen Kommentar über diese Koch Media Box abgeben - das haben andere schon getan.Tatsache ist jedenfalls,dass es sich hier um 'the lower half of double bills' handelt - B-Pictures, die nicht zu den großen Werken des genialen Douglas Sirk zählen. Koch Media hat sich - wie immer - große Mühe mit der Produktgestaltung gegeben: Edel-Jewel-Boxes, digitalisiertes Bild und Ton, Poster mit Inhaltsangabe, alle Originaltrailer und umfangreiches Fotomaterial. Die Werke selbst können nicht mit den Top-Filmen des Regisseurs wie z. B. 'In den Wind geschrieben', 'Solange es Menschen gibt' oder 'Duell in den Wolken' mithalten. Bei diesem Produkt ist sicherlich 'All meine Sehnsucht' der künstlerisch beste Film, während 'Der letzte Akkord' einfach indiskutabel erscheint. Die schauspielerische 'Leistung' von June Allyson ist schwach, ebenso wie das triviale Drehbuch. Der Gipfel der Peinlichkeit ist allerdings die große Marianne Koch (unvergesslich aus 'Des Teufels General') als geistesgestörte Frau des großen Dirigenten (Rossano Brazzi). Das kann auch farbrestauriertes Technicolor nicht lindern. Bei 'Es gibt immer ein Morgen' kommen unwillkürlich traurige Reminiszenzen an Billy Wilder's Meisterwerk 'Frau ohne Gewissen'aus dem Jahr 1944 hoch. Barbara Stanwyck und Fred MacMurray können zu keinem Zeitpunkt an ihre filmhistorische Leistung von damals anknüpfen. Sammlern von Douglas Sirk Filmen sei diese Box durchaus empfohlen. Liebhabern seiner großen Filme auf keinen Fall.
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am 9. Juni 2015
Bin durch Zufall auf diese wunderbare DVD-Collection von Douglas Sirk gestossen und habe sie mir, ohne lange zu überlegen, gleich bestellt, denn in dieser Edition sind drei wirklich seltene Filme dieses Regisseurs zu finden, die ich schon lange suchte. Zwei davon mit einer meiner Lieblingschauspielerinnen, der einzigartigen Barbara Stanwyck, wegen denen ich mir diese Box hauptsächlich bestellt habe. Bild und Ton dieser Collection sind hervorragend, ebenso die Aufmachung jeder einzelnen DVD mit zusätzlichen Postern zu jedem Film. Ich bin total begeistert. Daher 5 Sterne von mir.
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am 14. April 2015
Es wurde hier schon über die 3 Filme alles gesagt.

Ich möchte nur noch anmerken:

1) Die Aussenbox ist in sehr guten, festen Qualität.
2) Die einzelnen Filme sind jeweils in einer sehr schönen edelen, farbigen Einzelbox,
die wie ein Kinoplakat aussieht wenn man sie aufklappt.
3) Jeder Film hat eine wirklich gute Bild und Tonqualität.

Von mir eine Kaufempfehlung!
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am 18. Juli 2015
Ich bin ein großer Fan von Douglas Sirk-Filmen und habe mir die Collektion vor allem wegen dem Film "All meine Sehnsucht"bestellt. Obwohl gebraucht, ist die Box in absolut perfektem Zustand.Sehr schön gesstaltet mit farbigen, alten Filmplakatmotiven.Für Liebhaber eine Freude!
Schnelle Lieferung,sorgfältige Verpackung.Ich bin rundum glücklich damit.
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am 9. April 2008
Zuerst einmal freue ich mich als großer Sirk Fan, daß diese 3 Filme nun endlich auch in Deutschland veröffentlicht wurden. Ich stimme meinem Vorgänger nicht zu, daß es sich um schwächere Filme handelt - gerade die beiden Filme mit Barbara Stanwyck können sich gut mit den anderen Sirk-Klassikern messen lassen. Einzig "Der letzte Akkord" ist nicht gerade ein Meisterwerk aber immer noch schon anzusehen und mit tollen Aufnahmen von München und Umgebung. Ansonsten ist das Original mit Charles Boyer und Irene Dunne (When Tomorrow Comes, 1939) um Längen besser!

Die Filme sind in dieser Box in hervorragender Bild- und Tonqualität veröffentlicht und den sehr schön gestalteten Hüllen zu jedem einzelnen Film sind jeweils 1 Poster mit Hintergrundinformationen beigefügt.

Der einzige Schwachpunkt der Box der aber sehr ins Gewicht fällt ist: es gibt keinerlei Untertitel! Und das gehört für mich eigentlich zur selbstverständlichen Grundausstattung einer DVD! Daher 1 Stern Abzug sonst hätte diese Box volle Punktzahl!
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