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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bunt und schwelgerisch - wie ein Film
Es gibt nicht viele Alben in letzter Zeit, die mich so bewegt haben. Ein unfassbares Debüt. "Rest Now Weary Head You Will Get Well Soon" ist echt ein kleines Wunder - Wunder-bar und wunder-voll süß, frisch, ambitioniert, neu und ehrlich - Musik, die tief berührt, wenn man sich darauf einlässt. Herzschmerz, Weltschmerz, üppig und strotzend...
Veröffentlicht am 31. Januar 2008 von Gayatri 447

versus
10 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wieder so ein großes Ding.
Es scheint fast so, dass diese Band aus dem Nichts auferstanden ist, um in den Indie-Himmel zu steigen. Keine Zeitschrift ohne Bericht zu dieser Band, keine negativen Kritiken. Geht das mit rechten Dingen zu? Sind die wirklich so klasse?
Das Artwork der CD ist wirklich spitze, tolles Cover, wirklich wahr!
Die Musik, die Stimme....ja wirklich nett. Mehr aber auch...
Veröffentlicht am 5. Februar 2008 von S. Brückel


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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bunt und schwelgerisch - wie ein Film, 31. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Rest Now Weary Head You Will Get Well Soon (Audio CD)
Es gibt nicht viele Alben in letzter Zeit, die mich so bewegt haben. Ein unfassbares Debüt. "Rest Now Weary Head You Will Get Well Soon" ist echt ein kleines Wunder - Wunder-bar und wunder-voll süß, frisch, ambitioniert, neu und ehrlich - Musik, die tief berührt, wenn man sich darauf einlässt. Herzschmerz, Weltschmerz, üppig und strotzend vor Musik und reich an Lyrik -- Hier ist ein Genie mit Herzblut am Werk!
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Melancholie..., 4. Juni 2008
Von 
V-Lee (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
...ist die Grundstimmung dieses Albums eines wirklich begabten deutschen songwriters. Es ist Melancholie in Cinemascope mit ausufernden bombastischen Arrangements, die Art von Musik zu der man sich gern alleine betrinkt, wenn man von der Liebsten verlassen wurde, oder den Verlust eines anderen nahestehenden Menschen beklagt. Die Art von Musik zu der sich nur wenige Leute gern bekennen und die von vielen als Kitsch abgetan wird. Ist es aber nicht; es sei denn man reiht Künstler wie Tom Waits, Elvis Costello oder Van Morrison mit ihren langsamen wehmütigen Balladen auch unter Kitsch ein. Get Well Soon schaffen das Kunststück trotz Balladen mit Streichern und Chorgesängen hier Musik mit echtem künstlerischen Anspruch abzuliefern - nicht zuletzt wegen des Kunstgriffs auch einige ,rockigere' Stücke in das Album einzubinden, die wahlweise leicht an Joy Division oder die frühen Cure erinnern. Ein wunderbares Album - wegen der tollen Coverversion von ,Born Slippy' sowieso, daß sich in ihrer Version ohnehin anhört, als wäre es im Original ein Joy Divison Song. Man könnte jetzt bemängeln, daß sich die Arrangements auf CD-Länge hinweg zu sehr ähneln, aber das würde andererseits wieder die Möglichkeit zerstören sich mit diesem Album in Wehmut zu betrinken. Wer dieses Album langweilig findet, der hatte wohl noch nie echten Herzschmerz, oder den Mut es zuzugeben...
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25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das erste wichtige Album 2008, 20. Januar 2008
Von 
Norman Fleischer "it's about progress" (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Rest Now Weary Head You Will Get Well Soon (Audio CD)
Es passiert ja eher selten, dass bei den peniblen Musikkritikern mal ein Hype um ein Album aus Deutschland entsteht. Und noch seltener passiert es, dass dies auch berechtigt ist. Lassen wir da mal die Kilians außen vor. Doch hier ist es nun tatsächlich... Das Debüt von Konstantin Gropper, der um sich herum eine kleine Gruppe Mitmusiker versammelt hat und uns damit das erste richtig gute Album des noch jungen Jahres 2008 präsentiert. Und schon nach wenigen Minuten merkt man, wie Rest Now, Weary Head, You Will Get Well Soon" die Lorbeeren verdient hat. Dieses Werk ist atmosphärisch unglaublich stimmig, erlaubt sich aber auch Abwechslung. Es ist fesselnde, sehr schöne Musik. Die Referenzen sind allseits bekannt. Vom deutschen Conor Oberst war schon die Rede. Anleihen bei Beirut, Sigur Rós oder den omnipräsenten Radiohead hört man an jeder Ecke heraus. Sogar Arcade Fire hab ich schon gelesen. Das ist ja mal ne große Nummer. Generell... Referenzen an wohin man schaut. Da kann man jetzt über mangelnde Eigenständigkeit klagen, aber irgendwie ist ja jeder Musiker von irgend einem anderen beeinflusst worden. Und was am Ende zählt ist nicht die Referenzliste, sondern die Songs. Und diese 16 haben es voll drauf. Keine Ausfälle, wunderschöne Melodien, viele Spielereien mit Bläsern, Piano, Geigen, Akkordeon und auch Chören. Ein Album, was trotz seiner Komplexität wie aus einem Gus wirkt. Alle Teile wirken stimmig, alles sitzt und passt, wo es zu passen hat. Für ein Debüt wirkt die Get Well Soon LP unglaublich professionell. Für ein deutsches sowieso. Das gibt einem sogar den Glauben zurück, dass es Musiker in Deutschland gibt, die ein Album aufnehmen können, welches mit internationalen Standards problemlos mithalten kann. Ein Highlight herauszupicken wird schwer. If This Hat is Missing..." hat echte Hitqualitäten, das Underworld-Cover von "Born Slippy" lässt den Song in einem ganz neuen Licht erscheinen. We are safe inside..." und "Witches! Witches!" sind weitere Hits. Ausfälle gibt es nicht. Ein Album, welches in seiner atmosphärischen Geschlossenheit ein echtes Hörerlebnis ist. Es ist einfach nur schön. Und damit mein ich nicht, dieses nett" oder ja, ganz gut"... Nein, es ist einfach nur schön, sich diese Musik anzuhören. Also bitte alle mal ausnahmsweise wieder auf den Hype-Zug aufspringen und diesen Mann und seine Band supporten. Auf Konzerten oder mit dem Kauf dieses Albums. Für alle Freunde guter Musik ist das Album dieses Jahr unverzichtbar.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der schmale Grat zwischen Kunst und Kitsch, 25. Dezember 2009
Get Well Soon. Das ist Musik aus Deutschland, bei der man sich fragt, was um alles in der Welt eigentlich schief gelaufen ist, dass sie nicht schon längst den Status des Insider-Tipps verlassen hat und zu größerer Bekanntheit gekommen ist.

Aber andererseits ist das auch Musik, von der man sich wünscht, dass sie das niemals wird.
Zu groß ist die eigene Freude über den entdeckten Goldschatz in CD-Form, den man, bei aller Nächstenliebe, nur ungern mit der breiten Masse teilen möchte.

Vermutlich aber wird uns die breite Masse ohnehin den Gefallen tun und, ob zur Freude oder zum Leidwesen des Künstlers sei dahingestellt, weiter mit geschlossenen Augen und Ohren daran vorbeigehen.

Denn im Grunde ist diese Musik so weit weg vom Zeitgeist wie nur irgendwie möglich. Instrumental außergewöhnlich arrangiert, balanciert man stets auf dem schmalen Grat zwischen Kunst und Kitsch, verliert jedoch nie das Gleichgewicht. Behutsam werden Hymnen der Melancholie geschaffen, ohne aber weinerlich und verbittert zu wirken. Keine Spur vom Druck, einen Hit produzieren müssen, dennoch gelingt dies doch mit traumhafter Nonchalance.

Stimmlich ist Konstantin Gropper, der Mann hinter "Get Well Soon", irgendwo bei Nick Cave einzuordnen. Musikalisch erinnert Get Well Soon zuweilen an Sigur Rós, bleibt jedoch stets eigenständig. In "I sold my hands for food so please feed me" beispielsweise wird der Spannungsbogen zwar ähnlich wie in Sigur Rós' "Glósóli" (Takk..., 2005) gespannt, entlädt sich jedoch nicht gar so nihilistisch wie bei den Isländern.

Get Well Soon ist Musik für besondere Stunden, abseits der unaufhörlich tickenden Uhr, in Stunden der Tristesse und des Weltschmerzes. Obschon sich auch dieser lindern wird, wenn man nur zur Ruhe kommt. Rest now, weary head! You will get well soon!
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20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kitsch is coming home., 29. März 2008
Von 
dreamjastie (Dresden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Kitsch ist ein plakatives Spiel mit Erwartungen. Große Gefühle, aber keine große Kunst. Tatsächlich? In den 80ern änderte die Kunst ihre Sicht auf den Kitsch. Seither verwischen die Grenzen: Kunst zitiert Kitsch und ist damit erfolgreich. Bestenfalls funktioniert Kunst wie bei GET WELL SOON auf vielen Ebenen, deren eine, der Kitsch, kaum mehr als eine Folie ist. Die ironische Distanz zum Kitsch erhebt die Musik zur Kunst, ist vielmehr ein Zitat von Kitsch, dem kurz vor der Unerträglichkeit ein Zwischenboden eingezogen wurde.

Damit ist klar: Kitsch bedeutet heute nicht mehr nur Flucht vor der Realität, sie ist auch ein Spiel mit der Realität. Auch wir Hörer sind heute in der Lage, uns aufzuspalten. Wir wissen aus kritischer Distanz, dass wir Kitsch hören und sind doch nicht länger peinlich berührt. Müssen wir auch nicht.

Mit diesen Tatsachen sollte man sich auseinandersetzen, bevor man GET WELL SOON hört. Das Album ist für mich die große Überraschung des Frühlings: ein Album voller Melancholie, Dramatik und Bombast mit dem rechten Gespür für Tempo und Ausstattung. Auch wenn mit Streichern, Bläsern und Chor operiert wird, hält Konstantin Gropper immer Maß. Konstantin Gropper? Klingt irgendwie deutsch. Und richtig, nächste Überraschung: GET WELL SOON ist offenbar ein deutsches Projekt. Was soll ich sagen - ausgerechnet das Wort Kitsch entstand um 1870 in München und ist einer der erfolgreichsten deutschen Sprachexporte, nicht nur ins Englische, und wird heute in aller Welt verstanden.

Was ich mit der Kunst und ihrem Zitat von Kitsch meine, kann man am deutlichsten auf "Christmas In Adventure Parks" hören. Dort sind nur schwer erträgliche Textzeilen zu finden wie "In Alaska there's no refridgerator needed" und "Save our souls with your golden heart", und dazu wird Gropper von antiquiertem Chor und Glockenspiel begleitet. Doch dass Gropper das Ganze mit einem Augenzwinkern verstanden wissen will, merkt man, wenn er nach einem Klampfen-Intro mit Lagerfeuer-Atmosphäre ein Räuspern und Nasehochziehen einbaut. Augenzwinkern, wohlgemerkt, nicht Ulk oder Verballhornung. In diese Kerbe schlägt z. B. auch "Witches! Witches! Rest Now In The Fire", wo zu einer Melodie, die James Last zur Ehre gereichen würde, davon die Rede ist, dass es die Adressatin des Textes verdient habe, vom Mob als Hexe verbrannt zu werden.

Wer diese Ambivalenz, diese Gratwanderung ebenfalls hervorragend beherrscht, ist Neil Hannon mit seiner Divine Comedy. Nirgends werden die Parallelen zum frühen Hannon so deutlich wie auf "People Magazin Front Cover", wo Gropper händeklatschend und mit diskretem Größenwahn darüber schwadroniert, wie er mit "a new industry" reich und berühmt wird und schließlich halb China aufkauft. Dabei kann sich seine Stimme nicht recht entscheiden, klingt teilweise wie Hannon und dann wieder wie Muse, auch nicht eben Gefühlsroboter vor dem Herrn. Auch die altenglischen Muster auf Cover und Booklet weisen in Richtung Insel, wo diese Art von Kunst weite Verbreitung und Anhängerschaft findet und mit Belle & Sebastian weitere prominente Vertreter hat.

GET WELL SOON bietet gut produzierten und englisch inspirierten Bombastpop, den man nicht bierernst nehmen sollte. Ein Album mit großartigen musikalischen Ideen, das sich lohnt. "I tried my very best to make this music loveable" steht auf der CD-Hülle. Das ist gelungen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erfrischend anders...., 12. Februar 2011
Von 
Marc Colling "luxkling" (Dalheim Luxemburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
....als der ganze Mist, den uns die Musikindustrie ansonsten so anbietet. Dass ein Typ wie Gropper überhaupt einen Plattenvertrag bekommen hat, finde ich schon bemerkenswert. Mich erinnert Gropper durch seine Jugend (er war 21 bei Einspielung der Platte) ein bisschen an eine Mischung aus dem jungen Oldfield/van Morrison/Robert Wyatt. Obwohl er eigentlich überall "klaut" sind diese 3 doch sicherlich oft von ihm gehört worden. Wobei man eigentlich nicht "klauen" sagen sollte, eher "inspirieren".

Seine Musik ist ruhig, erhebt sich ab und an zu pompösen Ausflügen, um dann aber schnell wieder in ruhigere Gewässer zu driften. Jeder Song ist auch anders, ohne dass aber der rote Faden verloren geht. Nur muss man, genauso wie bei seinem Zweitlingswerk, Geduld mitbrigen, und die CD öfters einlegen, um einen Bezug dazu zu entwickeln.

Fakt bleibt aber für mich, dass es sich lohnt, diese Musik zu "begreifen", nicht bloss zu verstehen. Das ist leider viel verlangt in unserer heutigen schnellebigen "Lady Gaga" Welt. Diejenigen, die es allerdings schaffen, erarbeiten sich ein richtiges, wertvolles Kleinod.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Musikalischer melancholischer Ideenreichtum, 23. Januar 2013
Besitze diese CD schon seit längerer Zeit, wurde als Geheimtip damals gehandelt und hat sich bestätigt. Sie brilliert vor interessanten Songideen, aber meistens melancholisch umgesetzt. Die Musik hebt sich vom häufigen Pop-Einerlei positiv ab. Was wirklich schade ist: die bescheidene Aufnahme-qualität. Es wird meines Erachtens viel von der atmospärischen Stimmung verschenkt.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniestreich, 21. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Rest Now Weary Head You Will Get Well Soon (Audio CD)
Eine Platte voller Referenzen.Björk,Leonhard Cohen,Nick Cave,Tom Waits, Will Oldham und Ligeti gibt Get Well Soon- Mastermind Konstantin Gropper selber an; Arcade Fire,Patrick Wolf,John Cales PARIS 1919,Kate Bush,
Talk Talk,Flaming Lips,Radiohead kommen mindestens noch dazu.
Trotzdem handelt es sich bei REST NOW WEARY HEAD nicht um eine bloße
Zitatensammlung, sondern um ein Werk aus einem Guss, atmosphärisch stimmig von der ersten bis zur letzten Sekunde,überdies mit genau dem richtigen Mix aus Melancholie und Euphorie ausgestattet, der große Popmusik schon immer ausgezeichnet hat.Die angenehm mehrdeutigen Texte
(Thomas Bernhard und Franz Kafka gehören zu Groppers Favoriten)schließlich erlauben dem Hörer,im Akt der Rezeption seine eigene Version der CD zu kreieren.Genial!
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen polarisiert?, 17. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Rest Now Weary Head You Will Get Well Soon (Audio CD)
get well soon haben also ihr debüt album hingelegt. und beim erstenmal reinhören war das die erste überraschung: es klingt wie ein album einer band, die schon seit jahren ihre alben veröffentlicht und hier vielleicht ihr meisterstück abgelegt haben...
die zweite überraschung war: "was? eine deutsche band, bzw. ein deutscher songwriter?"
Nein, das album klingt dermassen amerikanisch, dass diese vergleiche zu calexico oder bright eyes sich einfach aufdrängen.
ich bin begeistert von dem album, es hat mich sofort gefesselt und süchtig gemacht. es sind schöne, epische songs, wunderschön instrumentiert und gut produziert.
nachdem ich das album jetzt so 20 bis 30 mal gehört habe, verliert es ein bischen an reiz, aber das ist wohl normal. ;-)
interessant ist, dass das album in meinem bekanntenkreis durchaus polarisiert, entweder es gefällt sofort, oder überhaupt nicht. mal abgesehen von ein paar seltsamen ansichten von kritikern, die deutschen musikern von vornherein die gabe absprechen wollen, gute musik zu machen, hat es schon auch seine kritikpunkte. die produktion ist kalkül, man hört schon heraus, dass diese jungs ihr handwerk verstehen und eine sehr gute ausbildung haben. die songs auf dem album sind schon teilweise sehr ähnlich und die vocals muss man mögen. genau an der stelle, an dem das album wirklich ein wenig in die langeweile abdriften könnte, kommt eine coverversion von underworld, die total erfrischt. die extrem langen songtitel und die lyrics sind meiner meinung nach ein wenig von sufjan stevens inspiriert, deswegen auch nichts total originelles ;-)
aber alles in allem, ist es ein verdammt gutes album!
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fünf Sterne Deluxe für ein atmospherisch dichtes Album, 8. Februar 2008
Von 
Loony Jim "LJ" (Oberhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Rest Now Weary Head You Will Get Well Soon (Audio CD)
"Rest Now Weary Head You Will Get Well Soon" ist ein echtes kleines Wunder, das schier aus allen Nähten platzen möchte vor lauter Referenzen.
Hier wir der Weltschmerz in einer Art präsentiert, dass es einem beim zuhören schon fast körperlich wehtut. Das ambitionierte Songwriting ist bunt und schwelgerisch, welches man am besten genießt, wenn man sich die Kopfhörer aufsetzt, auf den Teppich legt, die Augen schließt und sich einfach fallen lässt. Dieses atomspherisch dichte Album strotz nur vor lauter, guter Geschichten, so dass ich auch überhaupt keinen Song herausheben möchte.

Hier liegt uns das erstes Meisterwerk 2008 vor !
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