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5.0 von 5 Sternen Ratten sind die besseren Köche!
Ratte Remys größter Traum ist es, ein solch berühmter Chefkoch wie der jüngst verstorbene Auguste Gusteau zu werden. Widrige Umstände verschlagen Remy eines Tages durch die Kanalisation nach Paris, just ins Restaurant seines Idols. Dort wird der Küchenjunge Linguini durch Zufall auf den mit feinen Geschmacksnerven und unheimlichem Kochtalent...
Veröffentlicht am 2. Oktober 2007 von J. Schlachter

versus
97 von 110 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Toller Film - enttäuschende Bonus Disc
Ich gebe diesem Produkt nicht wegen dem höchst sehenswerten Film nur 3 Sterne, er allein hätte 5 verdient. Aber die sogenannte "Bonus" Disk ist weder 5 Sterne noch das Geld wert, das ich für sie ausgegeben habe. Die Blicke hinter den Kulissen haben die Länge eines durchschnittlichen Werbeclips und der Rest der Extras sind nichts anderes als das -...
Veröffentlicht am 23. Februar 2008 von Batgirl


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30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ratten sind die besseren Köche!, 2. Oktober 2007
Von 
J. Schlachter "Schlachti" (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Ratte Remys größter Traum ist es, ein solch berühmter Chefkoch wie der jüngst verstorbene Auguste Gusteau zu werden. Widrige Umstände verschlagen Remy eines Tages durch die Kanalisation nach Paris, just ins Restaurant seines Idols. Dort wird der Küchenjunge Linguini durch Zufall auf den mit feinen Geschmacksnerven und unheimlichem Kochtalent gesegneten Nager aufmerksam und nutzt trickreich dessen Begabung, um in Windeseile zum Starkoch aufzusteigen. Beide könnten wie Gott in Frankreich leben, wären da nicht Remys verfressene Familie, der missgünstige Chefkoch Skinner und der gnadenlose Restaurantkritiker Anton Ego. Im unvermeidlichen Showdown treffen alle so unvereinbar scheinenden Parteien aufeinander - und die Läuterung eines Jeden kann beginnen.

Bereits der Pixar-typische, zwerchfellerschütternde Vorfilm LIFTED, in dem man Zeuge der UFO-Führerscheinprüfung eines völlig planlosen Aliens wird, versetzt den Zuschauer in gelöste, heitere Grundstimmung. Gleichzeitig gerät man erneut ins Staunen, mit welcher Perfektion es den Animateuren mittlerweile gelingt, selbst in knapp fünf Minuten eine Fülle an Gags und Ideen unterzubringen. Darüber hinaus werden ohne Umschweife zwei stumme Charaktere eingeführt, die - ausgestattet mit einer unglaublich überzeugenden Mimik - eine Bandbreite von Emotionen abfeiern und selbst dem hartgesottensten Trickfilmverweigerer die Lachtränen in die Augen treiben dürften.

Dieselben Merkmale finden sich in gleicher Güte im Hauptfilm wieder, der das Kunststück vollbringt, die in der Realität überwiegend verschmähte Spezies Ratte als liebenswertes, leidenschaftliches Wesen wie du und ich zu portraitieren. Remy und seine nimmersatte Sippschaft werden in aberwitzigem Tempo vorgestellt, das aufgrund der slapstickhaften Inszenierung der obligatorisch chaotischen Verfolgungsjagd den üblichen anarchischen Animationsfilm erwarten lässt. Mit Schauplatzwechsel zum atemberaubend fotorealistisch animierten Paris werden dann jedoch leisere, nichtsdestotrotz ungemein unterhaltsame Töne angeschlagen. Wie eingangs angedeutet, richtet sich der Großteil der Handlung und der ungewohnt ausgefeilten Dialoge - insbesondere die Szenen mit Gourmet Anton Ego, herrlich snobistisch synchronisiert von Michael Caines deutscher Stimme Jürgen Thromann - eher an ein erwachsenes Publikum. Gewissenskonflikte der Hauptprotagonisten, Erbschleicherei, Intrigen, zarte Liebesbande und das Zelebrieren kulinarischer Köstlichkeiten sind nicht gerade die leichtbekömmlichen Zutaten für ein Kiddy-Movie. Doch keine Sorge, das Pixar-Team vermeidet gekonnt Disney-ähnliche Gefühlsduseleien und bettet die wenig überraschende Familienzusammenführung sowie die Auflösung aller Kontroversen mit der perfekt abgestimmten Balance zwischen Sentimentalität und Albernheit in einen actionreichen, vor Einfallsreichtum strotzenden Showdown. Musikalisch untermalt wird das Geschehen kongenial vom versierten Michael Giacchino, der schon Regisseur Brad Birds DIE UNGLAUBLICHEN und zuletzt MISSION: IMPOSSIBLE III vertont hat. Selbstverständlich ist in der Mehrzahl der beschwingten Stücke das die Frankreich-Klischees bedienende Akkordeon allgegenwärtig.

RATATOUILLE hat - um im Fachjargon zu bleiben - wahrhaftig fünf Sterne verdient. In beispiellos kontinuierlicher Folge erweisen sich die Pixar-Studios von neuem als unangefochtene Meister des computeranimierten Trickfilms. Wie nicht anders erwartet werden hierbei auch neue technische Standards gesetzt (realistischer hat man Fell, Regen, Oberflächen animiert zuvor nicht gesehen). Die eigentliche Kunst besteht allerdings in der immer wieder erstaunlichen Entwicklung anrührender, emotionaler und mit hintergründigem Witz gewürzter Geschichten. Und darin haben die modernen Märchenerzähler aus dem kalifornischen Emeryville die ehemaligen Platzhirsche der Disneystudios seit geraumer Zeit locker überflügelt. Wer ein rundum gelungenes Feelgood-Movie sucht, wird mit diesem cineastischen Äquivalent zu einem Vier-Gänge-Menü mit Komik, Rührung, Action und sogar intellektuellem Anspruch hervorragend bedient.
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93 von 104 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ratten und Essen - Geht das zusammen?, 13. Oktober 2007
Von 
Niclas Grabowski "niclas grabowski" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Es gibt ca. fünfzehn Sekunden in diesem Film, die gehören zu dem besten, was Hollywood jemals auf die Leinwand gebracht hat. Denn in diesen, wenigen Sekunden gelingt es, das Potential, das das Medium Film mit sich bringt, vollständig zu nutzen. Es gelingt, in dieser einen kurzen Szene dem Zuschauer mit künstlerischen Mitteln etwas klar werden zu lassen, was eigentlich nur außerhalb des Kinosaals erfahren werden kann. Es geht um das Glück, dass Essen für einen Menschen bedeuten kann. Und es geht vielleicht sogar ganz allgemein um die Frage, was Glück und Erfüllung sein können.

In diesen vielleicht fünfzehn Sekunden wird - wen wundert es - Ratatouille gegessen. Gegessen wird es von einer Filmfigur, die schon so tot ist, dass sie in einem Raum lebt, der die Form eines Sarges hat. Und plötzlich sieht man die Figur lebendig werden. Denn sie wird eins mit sich selbst, mit den eigenen Ursprüngen und Gefühlen. Und das verändert dann alles. Soll ich noch sagen, dass man den Geschmack des Gerichtes selbst auf der Zunge zu spüren meint? Oder dass die Dekoration des Gerichtes auf dem Teller mit den Künsten der besten Restaurants auf diesem Kontinent problemlos mithalten kann? Ich will es einfacher ausdrücken: Die Figur will in diesem Moment zurück zu seiner Mama, und das will der Zuschauer auch. Und so wird es niemand wundern, wenn der Rezensent den Film schon allein aufgrund dieser fünfzehn Sekunden empfiehlt.

Aber auch sonst haben die Zuschauer ihren Spaß. Es geht um eine Ratte, die unglaublich gut kochen kann. Es ist die alte Geschichte vom Außenseiter, der in der Gesellschaft aus äußerlichen Gründen nicht erfolgreich sein darf, und dann Wege finden muss, sich selbst in der Welt zu behaupten. Natürlich ist das ein Lehrstück für Kinder. Es geht darum, selbst einen Platz in der Welt zu finden, und auch darum, dem Fremden gegenüber tolerant zu sein und sich von Äußerlichkeiten nicht abschrecken zu lassen. Und so ist Ratatouille gleich auch noch ein pädagogisch sinnvoller Kinderfilm. Denn den von McDonalds verführten Bälgern wird dann auch noch gleich etwas über die Kultur des Essens erklärt.

Aber auch für die Eltern und andere Erwachsene gibt es genug zu sehen, um von dem Film gut unterhalten zu werden. Es gibt viele lustige Küchensprüche. Ein paar von den Szenen in der Küche und den Beschreibungen der Welt der Köche sind von Anthony Bourdains Büchern clever entlehnt. Man hat natürlich Hunger, wenn man das Kino verlässt. Soll ich jetzt noch sagen, dass die Animationen wirklich gut gemacht sind? Das sich Ratten hier wirklich wie Ratten bewegen, trotzdem sie gleichzeitig süß aussehen? Wichtiger ist vielleicht, dass der Film in den meisten seiner Szenen drive hat. Er ist oft umwerfend komisch, weil hier mit Rhythmusgefühl gearbeitet worden ist.

Ein Highlight des Genres. Der Rezensent geht jetzt kochen.
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97 von 110 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Toller Film - enttäuschende Bonus Disc, 23. Februar 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich gebe diesem Produkt nicht wegen dem höchst sehenswerten Film nur 3 Sterne, er allein hätte 5 verdient. Aber die sogenannte "Bonus" Disk ist weder 5 Sterne noch das Geld wert, das ich für sie ausgegeben habe. Die Blicke hinter den Kulissen haben die Länge eines durchschnittlichen Werbeclips und der Rest der Extras sind nichts anderes als das - Werbung für den Film, den man sich gerade angesehen hat. Lieblos zusammengeschnitten und auf unnütze Untermenüs verteilt, die Quantität vorgaukeln sollen - das habe ich so bei Pixarfilmen noch nicht erlebt und war höchstgradig enttäuscht.

Insgesamt vielleicht eine halbe Stunde lang und definitiv keine Doppel-DVD wert - alles was man als Extras braucht (z. B. die wundervollen Kurzfilme "Lifted" und "Your Friend the Rat") sind auf der eigentlichen Film-DVD schon mit dabei.
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38 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 2. DVD ist überflüssiger Nepp, 16. Februar 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dass der Film 1a ist, einfach genial, dazu muss man nicht viel sagen. Aber es reicht völlig zu, sich die normale Ausgabe der DVD zu besorgen, denn die 2. DVD ist überflüssiger Nepp, dafür ein Punkt Abzug.
Viel wird nicht zusätzlich nachgereicht, vor allem hätte es locker auf DVD 1 gepasst. Empfinde ich schon als Beutelschneiderei, zumal bei anderen Filmen eine weit bessere Ausstattung kein Problem ist.

Wer nicht weiß, was ein Steelbook ist, hier ist die Lösung: Eine etwas andere etwas wertvollere Art der Verpackung. Nett, mehr nicht.

Papierne Beilagen gibt es außer der Werbung auch keine.

Dabei nochmals klar: Der Film: glatte 5 Punkte. Sensationell, überzeugt durch eine wahnsinnig sympathische Art und Weise und durch tolle Technik.
Die Ausstattung der zusätzlichen DVD: mies.

Herzlichst

Brabaks
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen EIn einmaliges Filmerlebniss!, 13. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Ratatouille [Blu-ray] (Blu-ray)
Rezension zu dem Film:

Ratatouille ist mit Abstand einer der unterhaltsamsten und besten Filme die ich in den letzten Jahren gesehen habe.
Selten hat mich die Handlung eines Films so in ihren Bann gezogen, aber dass dies ein Computeranimierter Film hinbekommt hat mich schier sprachlos gemacht!Die Handlung wird keine Sekunde auch nur annähernd langweilig!Ich konnte und wollte nicht ein einziges mal auf Pause drücken um mal zur Toilette zu rennen!
Vom Genre her eindeutig als eine Komödie zu werten, finden sich glücklicherweise auch die, für Disneyfilme typischen und beliebten, Slapstickaction-Einlagen und einige tragisch/spannende Momente, in denen man so richtig mit den betroffenen Charakteren mitleiden kann.
Als moralisch akzeptablen Abschluss und ebenfalls von Disney nicht anders gewohnt erreicht der Film ein Happy End, in dem alle "Guten" und die die es erst noch werden;)glücklich und zufrieden sind.Zwar ein wenig klischeehaft, doch bei einem Disneyfilm will man es garnicht anders.

Rezension zur BluRay-Disk:

Bild:
Neben Spiderman 3 und Jagdfieber ist Ratatouille die BluRay mit dem besten Bild das ich bislang genießen konnte.
HAbe den Film bisher nur auf meinem HDready-TV gesehen, aber dort ist er schon atemberaubend, in FullHD sicherlich lange unerreichbar!
Auch habe ich noch nie einen so toll animierten Trickfilm gesehn.Super Leistung die die Grafiker hier erbracht haben!In einigen Szenen fühlt man sich geradezu in einen realen Film versetzt!
Jederzeit sehr scharf und sehr deteilreich ist das Bild ein regelrechter Augenschmaus!

Ton:
In 2.1-Klang hat er schon Spaß gemacht, aber in 5.1:
Meine 5.1-Anlage ist die Teufel Concept E Magnum Power Edition.
Ratatouille brachte einen einzigartigen Surroundklang in mein Heimkino.Ich habe die beiden Rear-Speaker beinahe den ganzen Film über wahrgenommen, so dass ich wirklich die volle Filmlänge über den Eindruck hatte, alles geschieht um mich herum!

Paar Beispiele: Während Remy mit sseinem Dad vor dem Schädlingsbekämpfungs-Laden ins Schaufenster gucken fahren Autos vorbei, deren Fahren man in den Rear-Speakern richtig schön gehört hat, so als ob sie hinter einem vorbeifahren!Auch die Regentropfen während dieser Szene konnte man überall um sich herum fallenhören!

Gleich zu Anfang, im Haus der Alten Dame wird mit einem Gewehr quer durchs ganze Haus geschossen, die dabei fliegenden Holzspäne hört man total räumlich knistern und fallen und die Schüsse des Gewehrs dröhnen durch alle 4 Speaker!

In der Küche finden öfters Gespräche zwischen den einzelnen Charakteren statt, während denen einige Charaktere außerhalb das Bildes am Gespräch teilnehmen, diese Kommentare hört man dann ebenso hinter sich, so als ob die Person hinter einem im Zimmer steht!

Fazit:
Dieser Film ist wegen der unvergleichlichen technischen Finessen absolut auf BluRay zu empfehlen!
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41 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Über das Glück, Ratten in der Küche zu haben, 16. Dezember 2007
Von 
Niclas Grabowski "niclas grabowski" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Ratatouille (Special Collection) (DVD)
Es gibt ca. fünfzehn Sekunden in diesem Film, die gehören zu dem besten, was Hollywood jemals auf die Leinwand gebracht hat. Denn in diesen, wenigen Sekunden gelingt es, das Potential, das das Medium Film mit sich bringt, vollständig zu nutzen. Es gelingt, in dieser einen kurzen Szene dem Zuschauer mit künstlerischen Mitteln etwas klar werden zu lassen, was eigentlich nur außerhalb des Kinosaals erfahren werden kann. Es geht um das Glück, dass Essen für einen Menschen bedeuten kann. Und es geht vielleicht sogar ganz allgemein um die Frage, was Glück und Erfüllung sein können.

In diesen vielleicht fünfzehn Sekunden wird - wen wundert es - Ratatouille gegessen. Gegessen wird es von einer Filmfigur, die schon so tot ist, dass sie in einem Raum lebt, der die Form eines Sarges hat. Und plötzlich sieht man die Figur lebendig werden. Denn sie wird eins mit sich selbst, mit den eigenen Ursprüngen und Gefühlen. Und das verändert dann alles. Soll ich noch sagen, dass man den Geschmack des Gerichtes selbst auf der Zunge zu spüren meint? Oder dass die Dekoration des Gerichtes auf dem Teller mit den Künsten der besten Restaurants auf diesem Kontinent problemlos mithalten kann? Ich will es einfacher ausdrücken: Die Figur will in diesem Moment zurück zu seiner Mama, und das will der Zuschauer auch. Und so wird es niemand wundern, wenn der Rezensent den Film schon allein aufgrund dieser fünfzehn Sekunden empfiehlt.

Aber auch sonst haben die Zuschauer ihren Spaß. Es geht um eine Ratte, die unglaublich gut kochen kann. Es ist die alte Geschichte vom Außenseiter, der in der Gesellschaft aus äußerlichen Gründen nicht erfolgreich sein darf, und dann Wege finden muss, sich selbst in der Welt zu behaupten. Natürlich ist das ein Lehrstück für Kinder. Es geht darum, selbst einen Platz in der Welt zu finden, und auch darum, dem Fremden gegenüber tolerant zu sein und sich von Äußerlichkeiten nicht abschrecken zu lassen. Und so ist Ratatouille gleich auch noch ein pädagogisch sinnvoller Kinderfilm. Denn den von McDonalds verführten Bälgern wird dann auch noch gleich etwas über die Kultur des Essens erklärt.

Aber auch für die Eltern und andere Erwachsene gibt es genug zu sehen, um von dem Film gut unterhalten zu werden. Es gibt viele lustige Küchensprüche. Ein paar von den Szenen in der Küche und den Beschreibungen der Welt der Köche sind von Anthony Bourdains Büchern clever entlehnt. Man hat natürlich Hunger, wenn man das Kino verlässt. Soll ich jetzt noch sagen, dass die Animationen wirklich gut gemacht sind? Das sich Ratten hier wirklich wie Ratten bewegen, trotzdem sie gleichzeitig süß aussehen? Wichtiger ist vielleicht, dass der Film in den meisten seiner Szenen drive hat. Er ist oft umwerfend komisch, weil hier mit Rhythmusgefühl gearbeitet worden ist.

Ein Highlight des Genres. Der Rezensent geht jetzt kochen.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller Film u. Top-Bild auf BluRay!, 18. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Ratatouille [Blu-ray] (Blu-ray)
Inhaltlich ist der Film ein Film für alle Altersgruppen und somit voll Familientauglich! Ein sehr kurzweiliger Spass der gerne auch ein 2. Mal geschaut wird!
Technisch ist das Bild bei BluRay auf Vorzeige-Niveau (gesehen auf PS3/Sanyo Z4 bei 1080i, Ton in DD5.1 auf Harman/Kardon AVR-435). Viele Details werden so plastisch dargestellt, dass man meint es handelt sich um einen Realfilm (z.B. Prägung des Papiers auf dem Kochbuch, Regentropfen auf dem Kopfsteinpflaster). Der Ton ist da leider etwas zwiespältiger, zumindest bei "normalem" Dolby Digital 5.1: Einerseits bei lauten Szenen (z.B. Schusswechsel in dem Haus der älteren Dame) sehr nachdrücklich u. detailliert, andererseits bei leisen Passagen kaum Umgebungsgeräusche u. sehr frontlastig. Dennoch sind 5 Sterne absolut verdient!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Modernes Animationsmärchen, 11. März 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ratatouille (Special Collection) (DVD)
Remy ist anders als andere Ratten: Für ihn ist Essen mehr als Ernährung, nämlich eine Kunstform. Damit teilt er die Philosophie des verstorbenen (menschlichen) Meisterkochs Gusteau. Als Remy in Paris zufällig Gusteaus Restaurant entdeckt, in dem mittlerweile ein fieser Chefkoch die Küche leitet und ein etwas tollpatschiger Tellerwäscher versucht, irgendwie Fuß zu fassen, ist seine Zeit gekommen. Er will sich heimlich und auf ungewöhnlichen Wegen als Koch versuchen. ...

"Ratatouille" führt eine Tradition fort, die seit langem bei Pixar und Disney gelebt wird: Es ist auf der einen Seite ein Kinderfilm, in dem es jede Menge Spaß und Abenteuer gibt. Auf der anderen Seite aber ist es ein Film für Erwachsene, der hintergründigen Humor bietet und durchaus auch zum Nachdenken anregt. Diese beiden Seiten des Films sind perfekt aufeinander abgestimmt, ohne sich gegenseitig zu stören. "Ratatouille" ist nicht nur grandiose Familienunterhaltung, sondern setzt auch neue Maßstäbe in Sachen Tricktechnik. Die Animation sucht ihres Gleichen. Da sieht man die Dächer von Paris und Straßencafés beinahe fotorealistisch, aber auch eine Horde Ratten mit bis ins kleinsten Detail gestalteten Fell-Animationen. Nicht nur die Details der Animation sind bis ins Kleinste ausgeklügelt, sondern auch die der Geschichte, was sich zum Beispiel in der Hierarchie innerhalb der Küche zeigt. Aber mehr noch: Der Film bietet auch Drehbuchkunst in Vollendung, denn die Art und Weise, wie in einer Schlüsselszene eine Rückblende eingesetzt wird, hat man im Kino lange nicht gesehen. Da wird aus dem Nichts das verschlossene Innere einer Figur geöffnet und fördert große Emotionen zu Tage. An diese und andere Szenen wird man noch lange zurück denken.

Fazit: "Ratatouille" ist große Filmkunst, ein Animationsmeisterwerk, das seines gleichen sucht, und ein modernes Märchen für die ganze Familie.
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31 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pixar auf dem Höhepunkt, 6. Oktober 2007
Nachdem die letzten beiden Pixar-Filme nicht mehr das überragende Niveau von "Toy Story" oder "Monster AG" halten konnten, schien es fast so als ob sie ihre beste Zeit schon hinter sich hätten. "Die Unglaublichen" war eher ein Action-Film als eine typische Pixar-Produktion mit Disney-Charme, und "Cars" war nicht nur langatmig und relativ ideenlos, sondern wurde auch noch durch eine dilettantische deutsche Synchronisation torpediert. Nachdem besonders "Cars" mit stark rückläufigen Einnahmen zu kämpfen hatte, hat man für den neuen Film "Ratatouille" offensichtlich noch einmal alle kreativen Kräfte mobilisiert. Allein die Idee, einer Feinschmecker-Ratte die sich in einem Pariser Edelrestaurant zum Chefkoch hocharbeitet, ist das schrägste, genialste und einfach beste was den Pixar-Leuten je eingefallen ist. Perfekt ist fast schon ein zu banales Wort für dieses CGI-Wunderwerk, das wirklich alles übertrifft was man bisher im Bereich des Computerfilms gesehen hat.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen perfekt erzählt, perfekt inszeniert und perfekt animiert, 6. Oktober 2007
Von 
Christian Müller "X-Flame" (Hessisch Oldendorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Mich hat der Film absolut begeistert. Schon allein der kurze Vorfilm "Lifted" war das Eintrittsgeld wert. Es folgten Gags wie am Fließband...kaum vorstellbar was man innerhalb so kurzer Zeit in einem Kurzfilm alles zustande bringen kann. Es geht darum, dass ein UFO-Fahrschüler einen friedlich schlafenden Menschen mit dem Traktorstrahl aus seinem Bett und an Bord der fliegenden Untertasse befördern soll, was jedoch einige Probleme mit sich bringt. Seht es euch selbst an ;-))

Zum Hauptfilm: Was Pixar-Filme im Schnitt so weit über die Animationsanläufe anderer Studios hievt, ist die stets gelungene Mischung aus Kinder- und Erwachsenenunterhaltung. Was man auch deutlich bei uns im Kinosaal bemerkte...nämlich von jung bis alt fand sich dort alles wieder.
Die meisten Szenen in Ratatouille sind nicht nur actionreich und humorvoll, sondern auch unglaublich phantasievoll. Was Pixar am Computer kreiert lässt alle anderen Filme dieser Machart absolut alt aussehen. Die schönen Bilder sind wirklich ein Genuss für das Auge.
Auch die Geschichte ist super gelungen. Eine kochende Ratte kennt man zwar schon aus dem Film "Mäusejagd", doch kann man diesen Film damit überhaupt nicht vergleichen. Die Story wird sehr schön erzählt und hält einige Wendungen bereit, die den Film über die gesamte Länge spannend machen.
Auch die Charaktere haben mir gut gefallen. Remy ist ein gelungener Sympatieträger. Linguini entwickelt sich im Film langsam weiter, was schön zu verfolgen ist.

Story:
In dem Film geht es um die kleine Ratte Remy. Diese könnte ein zufriedenes Leben führen, würde sie nicht, ganz im Gegensatz zu ihren Artgenossen, gutes Essen schätzen und sogar davon träumen, ein berühmter französischer Koch zu werden. Die Gefahren, die in der Küche eines feinen Restaurants auf eine Ratte lauern, nimmt Remy auf sich. Diese Abenteuer erlebt er mit Linguini. Einem Jungen der nichts weiter will, als ein guter Koch zu sein. Aber leider hat er nicht das Zeug dazu. Durch Zufall erkennt er dann aber das Talent, dass sein pelziger Freund hat. Nur wie soll die Ratte für ihn kochen ohne dass es auffällt? Mehr möchte ich jetzt nicht verraten...schaut selber ;-)

Fazit: ein Film für jung und alt. Unbedingt im Kino anschauen!!! Es lohnt sich!!
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Ratatouille (Special Collection)
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