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am 16. September 2009
Wie konnte ich so lange nur ohne Radiohead leben? Als bekennender und erfahrener Indie-Kenner? Klar, da war "Creep" und nicht lange drauf eines der wichtigsten Alben dieser Welt überhaupt, "OK Computer". Aber dann habe ich die Fährte zu Radiohead etwas verloren. "Kid A" war mir damals zu experimentell, vielleicht war ich auch noch zu jung damals um zu verstehen. "In Rainbows" war das erste Album seit damals, das ich mir wieder näher zu Gemüte geführt habe und mein Gedanke ist: wie konnte ich tatsächlich ohne Radiohead so lange leben?

"In Rainbows" verkörpert für mich die perfekte Harmonie von anspruchsvollem Songwriting ohne aber so experimentell zu sein wie "Kid A" es war (obwohl: mittlerweile kann ich auch diese Scheibe gut hören). Die Songs gehen allesamt recht gut ins Ohr, ein anspruchsvolles Ohr vorausgesetzt, das die gängigen Hitparaden dieser Welt längst hinter sich gelassen hat. Die Songs laden zum Träumen und Verweilen ein. Wenn ich vor meiner Zeit sterben sollte, dann wahrscheinlich beim Autofahren während "Weird Fishes", bei dem ich voller Gedanken in den Himmel starre statt auf die Straße und dem Gegenverkehr Hallo sage. Natürlich nicht absichtlich, bin weder suizidgefährdet noch fördert Radiohead dies. Bei diesem Song sehe ich mich (ganz gemäß der ersten Textzeilen) am Grund des Meeres, hin- und herwogend mit den Wellen und dem Seegras neben mir, und im nächsten Moment denke ich schon über alle möglichen Dinge nach. Ich frage, welcher Künstler, welche Band hat die Magie, die Texte, das musikalische Gerüst um solche Gefühle auszulösen? Sehr wenige, Radiohead, insbesondere diese Scheibe, hat es. Und deswegen frage ich mich, wie lange ich ohne Radiohead so lange auskommen konnte (mittlerweile habe ich meine Sammlung nachträglich komplettiert und finde alle Alben herrvoragend).
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am 24. Dezember 2007
Radiohead ist wieder da! Vier Jahre nach ihrem letzten Albumrelease und Thom Yorke und Jonny Greenwood's Solopfaden war die Band wieder zusammen im Studio und veröffentlicht mit 'In Rainbows' ein Album der Extraklasse.

Mit der Idee, das Album zuerst nur zum Download anzubieten, hat Radiohead den Musikfans eine wichtige Frage gestellt: Wie viel ist mir Musik wert, die ich als Download in 160 kBit/Sek-Qualität aus dem Netz sauge? Am 10. Oktober kann dann der grosse Moment. Aufgeregt habe ich den Downloadbalken beobachtet, wie er sich immer mehr blau füllte.

Bei mir ist es so, dass ich eine Weile brauche bevor ich meine Meinung zu einem Album äussere. Doch schon die ersten Songs von 'In Rainbows' haben mir klar gemacht, dass ich meine Festplatte mit etwas Grossem gefüttert habe. Spätestens bei 'Nude' war ich gefesselt von den gewohnt melancholischen Beats und Yorke's unverkennbarer Stimme. Und doch strotzt das Album vor Wärme und beweist den Ideenreichtum der Band. Persönlicher Favorit des Albums ist wohl 'Reckoner'. Wunderbare Streicher, grossartiger Beat verbunden mit einer tollen Melodie. Welch Lobgesang! Mit 'Jigsaw Falling Into Place', kurz vor dem Ende der 10 Songs, dreht Radiohead noch einmal auf und entpuppt sich als ein weiteres Highlight des Albums. Das ganze Album ist sehr abwechslungsreich: Von kratzigen Gitarren wie bei 'Bodysnatchers', bis hin zu 'Faust Arp' mit minimalistischen Klängen und Akkustikgitarre.

Keine Ahnung wieso jedes neue Album immer mit 'OK Computer' verglichen wird. Ich werde mich dazu auch nicht äussern. Denn hier und jetzt haben Thom Yorke und seine Kumpanen erneut ein Business Class-Album herausgebracht, an dem sich einige Bands eine Scheibe abschneiden könnten.

Ach ja! Wieviel mir damals die Platte wert war? 10 Euro. Und ich werde mir am 28. Dezember auch das Original besorgen. Ich bin nicht so kreativ wenn es darum geht, ein Cover zu entwerfen :-)
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am 18. April 2014
"In Rainbows" war das erste Album, welches ich von Radiohead entdeckte und es war nicht weniger als Liebe auf den ersten Blick. Dieses Album schafft es immer wieder, mich komplett in eine andere Welt zu transportieren. Das Einlegen der CD ist wie das Starten eines Motors. Der Motor deines Autos, welches dich irgendwo hinfährt. Da hin, wo man ganz für sich alleine ist und es nur sich selbst und die Musik gibt. Mein Gehirn ist wie abgeschaltet, doch dafür läuft mein Geist auf Hochtouren. Ich werde im wahrsten Sinne des Wortes EINS mit der Musik und zum ersten Mal kann ich jene Künstler (allen voran Thom Yorke selbst) nachvollziehen, die sich scheinbar krankhaft und verrückt zu ihrer Musik bewegen, geht es mir doch genauso, wenn ich in diese Klangwelten von "In Rainbows" einsteige. Dabei sind es gar keine Bilder im Kopf, sondern vielmehr wird man wirklich eins mit der Musik.

Jedes Lied ist einzigartig und zusammen kreieren sie eine eigene, kleine Welt, die es zu erkunden, nein, sogar zu erfahren gilt! Man muss nur die Augen schließen und die Musik erledigt den Rest. Thom Yorkes Stimme kam bisher noch nie so genial zur Geltung wie auf diesem Album, welches wirklich alles bietet: von rocklastigen Liedern (Bodysnatchers), über gefühlvolle (Nude) oder leicht bizarre Stücke (Weird Fishes), (um jeweils nur ein Beispielt zu nennen).

Mit "In Rainbows" ist Radiohead nicht nur ein absolutes Meisterwerk gelungen, sondern ebenfalls eines meiner Lieblingsalben, welches ich es nur jedem empfehlen kann! Man wird es nicht bereuen!
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am 8. Januar 2008
"In Rainbows" ist das nun mehr siebte Studioalbum dieser Ausnahmeband, und das sechste durchweg geniale, makellose...
Und doch gab es allgemein viel Rumgeplänkel über das Album, Enttäuschungen wurden ausgesprochen, weil das Album nun doch als CD erschienen ist und weil es den hohen Standard, den man angesichts der genialen Vorgängeralben gesetzt hatte, sowieso nicht standgehalten hätte. Für mich alles quatsch...
Denn für mich ist es nämlich nicht so ganz unwichtig gewesen, dass das Album als richtige CD erschienen ist, schließlich besitze ich (neben den normalen Studioalben) eben noch ein paar EPs und Singles und das siebte Album sollte es dann nur als Download geben? Das hätte in meiner CD-Sammlung sicherlich sehr unschön ausgesehen...

Und dann die ewigen vergleiche mit "OK Computer"...die kommen mir so langsam, 10 Jahre nach "OK Computer", fast schon lächerlich vor. Als ob sich eine Band wie Radiohead in diesen 10 Jahren kein Stück geändert hätte.

Was es zur Musik zu sagen gibt? Sie ist, wie ich finde, definitiv zugänglicher als auf "Kid A" oder "Amnesiac" und somit dürfte "In Rainbows" wieder ein paar vergraulte Fans, denen es dann doch etwas zu ungewöhnlich geworden ist, zurück locken.
Anspieltips gebe ich an dieser Stelle keine, da es keine schwachen Songs gibt und sich ohnehin jeder Radiohead-Fan den ein oder anderen Song herauspickt, der ihm am bessten gefällt.
Das das Album als ganzes gehört werden will, muss an dieser Stelle noch unbedingt erwähnt werden, denn durch sinnloses rumgeskippe und ignorieren der Songs die einem "schwach" erscheinen, lernt man ein Album von Radiohead niemals kennen...und lieben. Also, keine Tasten betätigen, sondern sich lediglich zurücklehnen, hören und genießen...
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am 4. Januar 2008
Es ist erstaunlich, wie Radiohead es bei jedem Album schaffen, sich weiterzuentwickeln und wieder neues Terrain für sich abzustecken. Und wie gut es der Band gelingt, klassische Band-Arragements mit elektronischen Elementen immer zu einem interessanten organischen Ganzen zu verbinden. Von Album zu Album wird die Band offenbar jedesmal geschmackssicherer, was bestimmt auch an der Arbeit von Nigel Godrich liegt.

Welche Lieder mir besonders gefallen (huch es sind ja alle!): Mit "15 Step" startet die Platte im 5/4 Takt, elektronisch, dann grossartige Gitarrenbegleitung und ein Aufblühen des Songs, komplex ohne verkopft zu sein (allein der Beat - grossartig Freiheit und Wagnis, wie schon bei Morning Bell und Pyramid Song). Danach "Bodysnatchers", hektisch-treibend mit verzerrter Bass/Gitarre-Kombination und einer neu gefundenen Gesangsattitüde, die es so vorher bei Thom Yorke noch nicht gab - geil ist schon das richtige Wort. "Nude": träumerisch, langsam, sanft, schwebend, wunderbar. "Arpegii" - schwebende Akkorde, träumerischer Gesang kombiniert mit eigentlich flottem Beat - wunderbar dazu mit dem Auto durch die Landschaft zu fahren / Romantik. "All I Need" - dunkel, cool, so einen Song gab es von Radiohead noch nicht. "Faust Arp" - beginnt als 4-Track-Akustikgitarren-/Gesangsstück (Eliott Smith-Assoziationen), dann kommen Streicherornamente dazu - wunderbar gemacht. "Reckoner" - Ballade, beginnt mit grossartigem, verhallten Motown-Schlagzeugsound, dann melancholisch Gitarre+Gesang+Klavier, am Ende dazu Streicher, die an "Unfinished Sympathy" von Massive Attack erinnern. House of Cards: Reggae/Dub-Anklänge, harmonisch einfachstes, wahrscheinlich auch "gewöhnlichstes" Stück der Platte, das Abdriften in Kitsch wird durch das Arrangement (die Sounds, den Mix) verhindert. "Jigsaw" - zackig, treibend, dunkel, sich steigernd, trockene Akustikgitarre und Schlagzeug, Thom Yorke singt tief, so noch nicht von Radiohead gehört. "Videotape" - Gänsehaut, zartes Klavier und Gesang wie aus kleinem Zimmer, faszinierend in seiner ganzen schwebenden Traurigkeit.

In Rainbows: Vielleicht das beste Radiohead-Album bis jetzt.
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Eine bessere Welt ist machbar. Das scheint die Botschaft dieses Albums zu sein. Wenn Thom Yorke nicht gerade bei einer der besten Bands der Welt singt und Gitarre spielt, setzt er sich gerne politisch ein, etwa für den Schuldenerlass der Dritten Welt. Und Radiohead lassen Taten folgen. Die CD kommt als Bausatz daher - seht her, wir sorgen für die Musik, die Verpackung kann sich jeder selbst zusammenbasteln. Die Musikindustrie will uns nicht, wir brauchen die Musikindustrie nicht. Das Album vorab als Download anzubieten und den Hörer selbst entscheiden zu lassen, ob und wie viel er dafür bezahlen will, war ein genialer Schachzug, um für In Rainbows zu werben und die Plattenindustrie wachzurütteln.

Radiohead haben bislang alles richtig gemacht! Es gibt kein einziges schlechtes Album, nicht mal einen einzigen enttäuschenden Song. Allerdings haben sie die Leichtigkeit von Anyone can play guitar oder Hits wie Creep vom ersten Album früh hinter sich gelassen. The Bends und OK Computer sind Meisterwerke, die ein grosses Publikum begeistern konnten. Danach wurde es längere Zeit etwas anstrengend. In Rainbows ist das beste Album seit OK Computer. Aber es würde jetzt nicht so euphorisch aufgenommen werden, hätte es nicht vorher Kid A, Amnesiac und Hail to the Thief gegeben. Denn es ist eine Mischung aus den letzten drei Alben und OK Computer. Mit ihren drei überambitionierten, handwerklich hervorragenden Alben haben sie Hörgewohnheiten verändert, aber das Massenpublikum überfordert - zu kalt, zu akademisch, zu elitär. Ich hätte schwören können, dass Kid A eine Spieldauer von 70 Minuten hat, habe es aber extra noch mal überprüft - es hat die Länge einer typischen Vinylplatte, um die 45 Minuten, so wie auch In Rainbows. Eine gute Spieldauer, weil längere CD's nicht selten langweilen können. Gefühlt hat Kid A, trotz wirklich guter Songs wie Optimistic und Idioteque, aber dennoch eine Länge von mindestens 70 Minuten.

Wie wird es mit Radiohead weitergehen? Sie sind nicht ungefährdet! Zeilen wie "I get eaten by the worms" (Weird Fishes) sprechen nicht gerade dafür, dass Thom Yorke seine Depressionen überwunden hat. Und mal ganz ehrlich, Lyrics werden nicht besser, nur weil man sie vielfarbig und mit ungewohntem Zeilenabstand abdruckt. Wenn das Überhand nimmt, werden sie sich irgendwann überschätzen und wie Pink Floyd auseinandergehen. Oder schlimmer noch, sie werden irgendwann zu fröhlich, erliegen den Verlockungen des Rockstarlebens wie die irischen Aufklärer.

Wie auch immer, im Hier und Jetzt sind sie die beste Band der Welt! Alle Euphorie um das neue Album war und ist gerechtfertigt. Radiohead machen Musik für Menschen, die Musik lieben.

Bei Songs wie Videotape die Augen schliessen und Bilder vorm geistigen Auge sehen, die mindestens so interessant sind, wie die im kunstvollen Booklet. In Rainbows vereint Elemente aus elektronischer und guter alter handgemachter Musik. Die intensivsten Momente des Albums erzeugen Schlagzeug, Piano und Thom Yorkes wahnsinnig gute Stimme. "Today has been the most perfect day I have ever seen". Hören, geniessen, träumen...und handeln:
Eine bessere Welt ist machbar.

Anspieltipps: 15 Step, All I need, Videotape
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am 14. Oktober 2008
Ende 2007 blätterte ich in einigen Musikzeitschriften um Ausschau nach guter Musik zu halten.
Immer wieder bin ich dabei auf Radiohead gestossen.
Als musikalisches Highlight und Marketingeinmaligkeit wurde "In Rainbows" in den höchsten Tönen gelobt.
Aha-Ein Album wurde einfach ins Internet gestellt und jeder bezahlt das was er für angemessen hält?!Und es soll auch noch gut sein!?
Ich habe nicht lange überlegt und mir die Cd einfach gekauft.Schlecht kann es ja wohl kaum sein, habe ich gedacht.Schliesslich hat die Band in den 90er das geniale "Creep" erschaffen.
Dann kam die Ernüchterung.
Für mich hörten sich alle Songs gleich und irgendwie chaotisch an, ständig von der wehleidigen Stimme des Sängers begleitet.
Nach 2-3 Durchläufen blitzten dann einige Melodien und auch Sinn in dem Chaos auf.
Aber DAS ALBUM war es für mich nicht, und so legte ich es erstmal auf die Seite.Bis vor Kurzem...
In einer ruhigen Stunde habe ich nochmals ausgiebig reingehört.Und plötzlich hat sich die Musik entfaltet!
Aus scheinbar willkürlich angeordneten Instrumenten und Tönen im Hintergrund entstanden einprägsame Rhythmen, aus vermeintlich lieblosen Refrains wurden Hymnen und aus dem wehleidigen Gesang wurden Wahrheiten mit unglaublichem Tiefgang.
Seit dem muss ich täglich, und sei es noch so kurz, mindestens einmal dieses Meisterwerk hören, um ständig begeistert neue Dinge zu entdecken.
Ich danke Radiohead dafür und werde bei ihrem nächsten Werk ganz sicher einer der ersten Käufer sein!!

Anspieltipps: Jigsaw Falling Into Place, House Of Cards
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am 8. März 2008
Weiche und sanfte Töne erreichen das Ohr. Radiohead ist erwachsen geworden. Abgeklärte und beschützende Klänge sind zu vernehmen, die so manches Gefühl im Hörer wecken, so manche Träne kullern lassen und so manche Melancholie loslösen. Diese CD ist trotz heftiger Kritik und sicher zahlreich enttäuschter "Altfans" ein absolutes Kleinod, emotional und einprägend. Ein Juwel für all jene, die in der Musik ihren Rückzugsort suchen und auch finden.

Radiohead hat mit "In Rainbows" ein Album veröffentlicht, das bisher seinesgleichen sucht. Ein Meilenstein der musikalischen Schaffenskunst der englischen Band und ein obendrein sinnstiftendes dazu. So bilden die insgesamt 10 Tracks einen fast schon biografischen Rahmen tonaler Verewigungen. Allein die Titel "Weird Fishes" und "Reckoner" verdienen einen Grammy für die schönsten gemalten Klangbilder der Pop-Geschichte.
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am 21. Oktober 2015
trotzdem steht das musikalische Können dieser Band außer Frage. 5 Sterne dafür!
Rainbows, die vermutlich "einfachste" Platte der Band. Aber auch hier sind die "Radiohead Vibes", das was diese Band einmalig macht, stets present. Damit muss man klarkommen. Die Stimmung die transportiert wird ist sehr heftig. Ich würde es nicht als melancholisch bezeichnen, damit hätte ich keine Probleme. Thom Yorke hat den wohl besten Weg gefunden seine Depressionen zu kanalisieren, und verzückt damit tausende Fans. Genau dieser Funke springt bei mir auch über - aber ich mag es nicht. Ich fühl mich dann einfach schlecht. Sicher braucht man das manchmal, und das ist auch genau der Punkt an dem ich Radiohead höre.
Es liegt sehr viel Schönheit in dieser Platte. Aber eben zutiefst traurige Schönheit.

Dieses Album gehört in jede ernsthafte Plattensammlung mit zeitgenössischer Musik. Da führt wohl kein Weg dran vorbei.
Die LP ist eine 180g Pressung. Kein sehr gutes Mastering aber vermutlich soll es genauso (etwas dumpf) klingen.
Einfache Hülle aus matter Pappe. Gute Haptik.
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am 1. Februar 2008
Natürlich gibt es viele Menschen, die mit Radiohead nichts anfangen können. In meinem Freundeskreis gibt es viele, die Kopfschmerzen bekommen und das kann ich auch nachvollziehen.

Es handelt sich nunmal nicht um allgemein taugliche Musik, auch wenn dieses Album wieder wesentlich eingängiger ist, als seine Vorgänger. Seit "Street spirit" bin ich ein richtiger Fan von Radiohead und ich für meinen Teil bin von "In Rainbows" mehr als begeistert.

Selbst nach mehrmaligem Hinhören ist die Vielseitigkeit gegeben. Jeder Titel hat das Potenzial zum "Lieblingslied". Es wurde bereits genug Positives geschrieben, daher gehe ich nun nicht weiter darauf ein.

Für mich MEHR als das ALBUM DES JAHRES!

Ich freue mich auf HURRICANE und das KONZERT IN BERLIN :-))
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