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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Märchenhaft
Nach dem neuesten Fehlversuch einer LOHENGRIN-Inszenierung durch Richard Jones in München habe ich mir voller Freude diese von mir Anfang der 1990er Jahre in Bayreuth selbst erlebte Produktion von Werner Herzog und Henning von Gierke zugelegt.
Ich muss sagen, dass die musikalische Seite durchwegs gut gelungen ist. Paul Frey ist ein heldischer Lohengrin mit...
Veröffentlicht am 21. Juli 2009 von Leopold Berger

versus
8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Musik toll, Aufnahme mittelmäßig
Musik und Sänger sind wirklich toll (es ist halt alles noch seeeehr klassisch inszeniert, aber ist ja auch schon eine Weile her und macht mir nichts aus...es muss ja nicht ALLES modern inszeniert werden). Aber sehr ärgerlich, dass die Aufnahmequalität da meilenweit zurücksteht und einfach noch auf VHS-Video-Niveau ist. Das Bild ist sehr unscharf, wenn...
Veröffentlicht am 1. April 2010 von G. Mayrhofer


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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Märchenhaft, 21. Juli 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lohengrin [2 DVDs] (DVD)
Nach dem neuesten Fehlversuch einer LOHENGRIN-Inszenierung durch Richard Jones in München habe ich mir voller Freude diese von mir Anfang der 1990er Jahre in Bayreuth selbst erlebte Produktion von Werner Herzog und Henning von Gierke zugelegt.
Ich muss sagen, dass die musikalische Seite durchwegs gut gelungen ist. Paul Frey ist ein heldischer Lohengrin mit Fähigkeiten zu lyrischer Zartheit. Cheryl Studer macht als Elsa stimmlich eine sehr gute Figur, Gabriele Schnaut kann als dramatische Ortrud vokal punkten. Ekkehard Wlaschiha ist ein ziemlich rauher Telramund, jedoch durchaus glaubhaft; und Manfred Schenk bietet einen grundsoliden König Heinrich. Eike Wilm Schulte liefert seine Auftritte als Heerrufer des Königs tadellos ab.
Einmalig gut ist der Chor unter Leitung von Norbert Balatsch. Ich glaube es gibt überhaupt keinen besseren Chor als den in Bayreuth! Und da er im LOHENGRIN sehr viel zu singen hat - um so besser ...
Auch das Orchester unter Peter Schneider ist exquisit.
Die DTS-Tonspur kann man gelten lassen, auch wenn mir der Ton manchmal zu scharf ist.
Die Bildqualität könnte besser sein (z.B. sind die HDTV-Aufnahmen des Kupfer-RINGS aus Bayreuth um ein vielfaches besser).
Die im Festspielhaus so überaus beeindruckende Erscheinung Lohengrins in einem Lichtkegel aus Laser kommt in der DVD äußerst schwach daher - mit vielen Schrägstrichen im Bild, nicht scharf und dadurch nur halb so schön wie live!
Im Großen und Ganzen kann Werner Herzogs Regie überzeugen, wenn man den romantischen Ansatz mag, wozu ich durchaus fähig bin.
Aber wenn ich einen LOHENGRIN auf DVD für die Insel aussuchen müßte, dann wäre es die grandiose Inszenierung von Nikolaus Lehnhoff aus Baden-Baden (bei Opus Arte), allein schon wegen der unübertrefflichen Leistung von Waltraud Meier als Ortrud!
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43 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Lohengrin" opulent, 10. Februar 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lohengrin [2 DVDs] (DVD)
Werner Herzog, der als Filmregisseur bekannt ist für seine starken Bilder und der in seinen Filmen ("Aguirre", "Fitzcarraldo", "Cobra Verde") gerne die Extreme sucht, hat sich immer wieder auch deutschen Stoffen zugewandt, so in seiner Verfilmung des Lebens von Kaspar Hauser, "Woyzeck" oder "Nosferatu" (in Anlehnung an Murnau). Dabei hat er sich stets auch Herausforderungen jenseits der Kinoleinwand gestellt. So inszenierte er als erste Oper "Doktor Faust" von Ferruccio Busoni - Grund genug für Wolfgang Wagner, ihm 1991 die Aufführung des "Lohengrin" bei den Bayreuther Festspielen anzuvertrauen. Herzogs Zugang zu dieser Oper ist betont romantisch-märchenhaft, wobei der Regisseur auf opulente Bilder setzt, die immer wieder starke Naturstimmungen gleich den Gemälden eines Caspar David Friedrich hervorrufen. Die Handlung des ersten (und dritten) Aktes verlegt Herzog aus dem historischen Brabant in eine mythische nordische Welt, in der sich alles wie in einem ewigen Winter abspielt und wo die Sonne nur blass vom eisigen Himmel scheint. Der Auftritt des Schwanenritters wird durch den Einsatz von Lasertechnik als wundersames Heraustreten aus märchenhaftem Licht dargestellt. In den Nachtszenen des zweiten Aktes funkeln die Sterne über den Ruinen eines verfallenen Sakralbaus, während das Münster mehrfach als Lichtprojektion am nächtlichen Himmel erscheint. Zu Beginn des dritten Aktes sieht man das Brautbett unter freiem Himmel in eine scheinbar friedvolle Naturlandschaft versetzt - eine trügerische Idylle - führt Elsas Bruch des Frageverbots doch zur unausweichlichen Rückkehr des Ritters in die sagenumwobene Gralswelt. Die Schlussszenen greifen wieder das Bühnenbild des ersten Aktes auf, und Lohengrin entschwindet in überirdischem Licht. Die eindringliche Gestaltung des Lichts und der stimmungsvolle Einsatz der Farben insbesondere bei den prächtigen Kostümen machen diese Inszenierung in allen drei Akten zu einem atmosphärisch starken Erlebnis. Und auch während der Vorspiele zu den drei Akten lässt uns der (Film-) Regisseur nicht einfach den Vorhang oder das Orchester betrachten, sondern setzt auch hier gekonnt die Mittel seines Mediums ein.
Dramaturgisch liegt der Schwerpunkt auf der Auseinandersetzung zwischen den beiden Frauengestalten Ortrud und Elsa, die letztlich keine der beiden für sich entscheiden kann - im Schlussbild steht der kindliche Thronfolger Gottfried unbeweglich in der Mitte zwischen den beiden. Auch musikalisch sind die Auftritte von Cheryl Studer als Elsa und Gabriele Schnaut als Ortrud ein absoluter Höhepunkt dieser Aufführung, wie sich besonders in ihrer großen Szene im zweiten Akt zeigt. Studers Sopran besitzt sowohl lyrische wie auch dramatische Qualitäten und der Klang ihrer Stimme vereint Klarheit und großes Volumen, wodurch sie geradezu eine Idealbesetzung dieser Rolle (wie auch der der Elisabeth aus dem "Tannhäuser") darstellt. Gleiches gilt für das dunkle Timbre des Mezzo der Schnaut, die den Charakter der düsteren Ortrud hervorragend interpretiert (man beachte die Anrufung der alten germanischen Götter!) und die in dieser Rolle allenfalls von Waltraud Meier noch übertroffen wird. Der kanadische Tenor Paul Frey gibt einen eher lyrischen, gleichwohl eindringlichen Lohengrin; die Rollen des Friedrich von Telramund, des Königs Heinrich sowie des Heerrufers werden von ihren jeweiligen Sängern überzeugend ausgefüllt. Ein besonderes Augenmerk liegt im "Lohengrin", der ja auch gerne als Choroper bezeichnet wird, natürlich auf den Chören, die vom Bayreuther Chorleiter Norbert Balatsch beinahe schon gewohnt hervorragend geführt werden. Peter Schneiders Dirigat ist packend und eher dramatisch-expressiv denn lyrisch.

Fazit: Die vorliegende Aufführung bietet ein stimmungsvolles und mitreißendes Opernerlebnis und kann jedem Wagnerliebhaber nur ans Herz gelegt werden.
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Trotz einiger Mängel zu empfehlen., 6. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Lohengrin [2 DVDs] (DVD)
Werner Herzogs Märchen-Lohengrin gilt heute als Klassiker. Dies war und ist auch ein guter Ansatz und Weg, dieses Stück auf die Bühne zu bringen, an dem die meisten Regisseure scheitern. Herzogs Bühnenbildner orientierte sich an Vorbildern aus der Megalithzeit und vor allem an Gemälden des romantischen Malers Caspar David Friedrich. Nicht gerade ein Freund der Filme Werner Herzogs muß ich ihm hier bescheinigen, daß er eine sehr gute Arbeit abgeliefert hat. Das Erscheinen Lohengrins ist mit einem damals neuen Lasertunnel ausgezeichnet gelöst, leider ist die Figur des Schwanes/Gottfried etwas unbeholfen, was auch im dritten Akt so bleibt. Am gelungensten ist der Mittelakt mit der "Klosterruine Eldena", einem echten Gewässer und einem täuschend echt wandernden Mond. An dieser Stelle ist Gabriele Schnaut als Ortrud besonders hervorzuheben, sie zeigt eine Ortrud mit Gänsehautgarantie, kongenial von Ekkehard Wlaschiha unterstützt. Cheryl Studer ist eine ausgezeichnete Elsa bleibt aber hinter der emotionalen Darstellungskraft einer Eva Marton zurück. Paul Frey ist ein ordentlicher, wohltönender Lohengrin, der dank der guten Personenführung nicht, wie so oft, blaß wirkt. Die Brautgemachszene unter freiem Himmel ist zwar etwas fragwürdig, kommt aber dank der hervorragenden Bildregie von Brian Large hier besser rüber, als dies Live der Fall war. Der Schluß mit der beinahe Versöhnung, hier gegenüber der Liveaufführung stark abgeschwächt, ist dramaturgisch nur schwer begründbar und schmälert etwas den Eindruck. Trotzdem sollte man diesen Lohengrin im Archiv haben. Platz 1 gehört allerdings nach wie vor der August Everding MET Version.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Erlebnis, 11. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lohengrin [2 DVDs] (DVD)
Die Aufnahme besticht durch die stimmungsvolle Inszenierung insbesonder durch das tolle Bühnenbild.Leider ist die Tonqualität nicht mit heutigen Maßstäben zu vergleichen. Trotzdem ist diese Aufnahme ein Erlebnis sondergleichen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker!!, 23. Januar 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lohengrin [2 DVDs] (DVD)
Obwohl schon älter: Wenn man die unesthetischen Schundinszenierungen der letzten Jahre sieht, dann ist diese Aufführung von Herzog wirklich eine Perle
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Endlich auf DVD, 24. September 2008
Von 
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(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lohengrin [2 DVDs] (DVD)
Für mich persönlich gibt es keine schönere Inzenierung vom Lohengrin als die von Werner Herzog aus Bayreuth.
Ich denke über die musikalische Qualität des Festspielorchesters brauht man nicht viel schreiben.
Auch die Sänger sind durch die Bank gut.
Nach meine VHS Version so langsam den Geist aufgibt bin ich froh, diese Version auch endlich auf DVD gefunden zu haben.
Der eine Stern Abzug gibt es, da ich der Meinung bin, dass man das doch inzwischen schon etwas eingestaubt MAterial digital noch besser hätte aufarbeiten können.
Aber ansonst TOP!!
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4.0 von 5 Sternen Tolle Stimmen, brauchbare Inszenierung, 3. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lohengrin [2 DVDs] (DVD)
Die Stimmen sind alle wirklich schön und reichlich kraftvoll. Die Inszenierung ist... naja der Einäugige unter den Blinden. Leider sieht man ja nur noch üble "moderne" Inszenierungen, die mir verhasst sind. Diese ist da eher zeitlos. Eine wirklich historische wäre mir lieber gewesen. Die Roben sehen irgendwie nach Lumpen aus, und die Bühne ist reichlich karg grau in grau mit einer Ruine an der Seite. Nicht eben ein Hingucker. Aber die Sänger sind erste Sahne, und wie gesagt, die meisten anderen Inszenierungen heuer sind nur noch "Nazis" oder "Anzugtypen".
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4.0 von 5 Sternen Wagner Festival, ,, 21. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lohengrin [2 DVDs] (DVD)
ein großer Genuß durch gute Interpreten, leider ist die Aufnahme zu leise auf Disk genommen, so daß man den Verstärker strapazieren muß
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wagner für die Ewigkeit Werner Herzogs opulenter Opernfilm des Lohengrins, 19. Juli 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lohengrin [2 DVDs] (DVD)
Lohengrin ist eine Scharnieroper zwischen der klassischen deutschen Romantik und dem von Richard Wagner konzipierten Musikdrama. Es hat beide Elemente. Einerseits ist das Werk eine Choroper, der spätere Wagner setzt weitestgehend konsequent auf den Einzelgesang. Andererseits fehlen schon die klassichen Nummern. Er ist von einer außerorndentlichen Geschlossenheit. Ein Theater, das die Oper aufführt, braucht drei Sänger in den Hauptrollen, die sehr schwierige Partien zu singen haben. Als Lohengrin braucht man einen Heldentenor mit hervorragender Höhe und einem edlen Schmelz in der Stimme. Die Elsa ist eine Paraderolle für eine lyrische Sopranistin, die Ortrud für eine dramtische Sopranistin. Die Besetzung der Chöre bedeutet eine wirkliche Herkulesaufgabe für jedes Theater, denn der Chor hat einen der schwirigsten Sätze zu singen. Auch ist das orchester dank der vielen Zwischenspiele gefragt die Oper zu gestalten und nicht nur zu begleiten. Werner Herzog widmete sich, nachdem er schon mehrmals die deutsche Romantik im 19. Jh. verfilmt hatte (Woyzzeck, Kasper Hauser) diesem Stoff. 1987 inzenierte er den Lohengrin In Bayreuth und verfilmte ihn einige jahre nämlich 1991 eine Neufassung seiner Inzenierung. Zu der zeit fröhnten sich schon Regisseure des Regietheaters. (Harry Kupfers unsäglicher Rehin als Klärwerk Ring, John Dew Lohengrin in einem Bayrischen Dorf der sechziger). Um somehr verwundert besser gesagt erfreut es, dass herzog einen weitestgehnd traditionellen Ansatz wählt, den er nur behutsam modernisiert,wie das erscheinen Lohengrins in einer spektakulären Lasershow. Wagner hätte nichts dagegen. Herzogs Bühnenbilder knüpfen an romantische Bilder eines Caspar David Friedrich an, der ebenso wie Wagner vergangene Zeiten wie das Mittelalter rezipeietrt. Die Bilder sind stimmig immer auf die jeweilige Situation angepasst. Sehr gut wird der Konflikt der beiden Frauen herausgearbeitet. Herzog ähnlich wie Otto Schenk oder Zeffirelli oder Walter felsentein arbeitet mit dem Werk und nicht gegen. Eine Gerichtseiche ist ein Baum. Lohengrin ist ein Ritter mit Schwert. Die beiden Frauen sind erkennbar als Elsa oder Ortud, die ihres Charakters wegen auch entsprechend gekleidet sind Elsa trägt weiß. Otrud aggressivere Farben. Gottfried ist ein ausgemergelter Junge kein Punker oder so was. Der Schluss als versöhnung der beiden Frauen ist interessant gestaltet.
Als Dirigent verpflichtete Herzog den guten in jeder Hinsicht wagnerkundigen Österreicher Peter Schneider, der eine mit zügigen Tempi und einem eher dramatischen Ansatz die Oper Driigiert.Eine sehr gute Leistung. Nicht unbedingt ein Fan ad hoc zusammengestellter Festspielorchester muss ich dem Orchester ein Kompliment machen,vor allem die Hölzer spielen gut bei einem Eckard Haupt als Soloflötisten kein Wunder. Er ist doch Flötist der Wunderharfe aus Dresden.
Die Sänger sind eine Bank. Als Lohengrin fungiert der jugendliche Heldentenor aus Kanada Paul Frey. Er macht seine Sache sehr gut Er verfügt über eine schöne Höhe. Sein Spiel ist gut. Das Kostüm ähnelt einem gewissen Jedi Ritter, wie die Kostüme alle einem Fanatasyfilm ähneln und das liebe ich bekannter massen.
Heikel sind die Besetzungen der beiden Damen in den weiteren Hauptrollen. Die beiden Stimmen müssen sich klar von einander unterscheiden. Als Elsa preferiere ich einen lyrischen Sopran. Frau Studer war eine solche. Sie singt und spielt diese arme Frau in jeder Hinsicht sehr gut. Frau Schnaut ist eine dramtische Sopranistin, die in anderen Rollen dieses Genres (Tosca, Turandot ) schon große Erfolge vorweisen konnte. Und ihre Stimmme klingt angenehm schroff. Augut Everding hatte den Fehler 1987 an der MET begangen die beiden Frauen Marton und Rysanek falsch zu besetzen. Ich hätte Marton wegen ihres dramatischen Timbres die Ortrud gegeben der späten Rysanek ;ihre Stimme wurde tiefer und lyrischer, die Elsa. Die falsche Besetzung der Damen und das farbenfrohere Bühnenbild eines Herzogs sind für mich Gründe, warum ich diesen Opernfilm der auch ebenfalls guten MET Version Everdings vorziehe. Wlaschiha und Schenk runden in den Nebenrollen ein gutes Sängerensemble ab
Sehr gut der Chor

Fazit, Wir sehen einen farbenfrohen weitestgehend traditionellen Lohengrin, der von einer exellenten Regie eines Herzog und einer sehr guten sängerischen Leistung lebt. Wer sicherlich abstraktere Inzenierungen, die die Handlung eher seziert denn nacherzählt der ist mit der 1979er Friedrich Inzenierung besser bedient. Summa Sumarum Wagner für die Ewigkeit Herr Herzog. Sie sollten vielleicht mal den Ring verfilmen.
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8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Musik toll, Aufnahme mittelmäßig, 1. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Lohengrin [2 DVDs] (DVD)
Musik und Sänger sind wirklich toll (es ist halt alles noch seeeehr klassisch inszeniert, aber ist ja auch schon eine Weile her und macht mir nichts aus...es muss ja nicht ALLES modern inszeniert werden). Aber sehr ärgerlich, dass die Aufnahmequalität da meilenweit zurücksteht und einfach noch auf VHS-Video-Niveau ist. Das Bild ist sehr unscharf, wenn man es am Computer oder auf einem größeren Bildschirm ansieht. Das finde ich eine Frechheit von der Deutschen Grammophon, so zu tun, als würde man eine hochmoderne Aufnahme verkaufen und eigentlich ist es genau die Videoversion nur auf DVD. Dann sollten sie das gleich hinschreiben.
Wenn ich eine CD kaufe erwarte ich ja auch, dass es nicht klingt, wie Kassette oder Schallplatte.
Ich bin nun schon zweimal mit dieser Verkaufstaktik der Deutschen Grammophon reingefallen (bei dem kompletten Ring mit Boulez, Cherau ist es das gleiche) und werde keine DVDs von ihnen mehr kaufen.

Natürlich geht es bei der Oper primär um die Musik, aber eben nicht nur.

Deshalb nur 3 Sterne für die sonst 5-Sterne verdienende Aufführung.
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Lohengrin [2 DVDs]
Lohengrin [2 DVDs] von Brian Large (DVD - 2008)
EUR 28,99
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