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am 12. Februar 2008
Ja was soll man zu dieser Aufführung des "Eugen Onegin" aus der New Yorker Met sagen?? Nur so viel: Tschaikowsky muss dieses Ensemble im Kopf gehabt haben, als er die Oper komponierte.

Ich kann mir schwerlich vorstellen, dass es im Moment eine idealere Besetzung des Onegin gibt als Dmitri Hvorostovsky. Er verkörpert diesen arroganten, gedankenlosen, eleganten Aristokraten in Perfektion. Wobei ihm sein attraktives Äußeres sicher nicht im Wege steht. Seine Darstellung dieses kühlen Mannes, der in der Schlußszene ungeahnte Emotionen zeigt, und was für eine Schlußszene (!!!)da zu sehen ist, läßt wohl niemanden unberührt. Sein warmer kultivierter Bariton tut ein übriges.

Renée Fleming ist ihm eine kongeniale Tatjana. Wie sie den Wandel vom unschuldigen Mädchen zur Grande Dame meistert und ihr makelloser Sopran sind einer der Höhepunkte dieser herausragenden Produktion. Hvorostovsky und Fleming dürften im Moment wohl das Nonplusultra als Onegin und Tatjana auf den Opernbühnen der Welt sein.

Ramon Vargas in der Partie des Lenski überzeugt ebenso. Das gilt übrigens für das ganze Ensemble. Auch die kleinsten Rollen sind mit Weltklassesängern besetzt.

Das Metropolitan Orchestra unter der Leitung des wunderbaren Valery Gergiev spielt grandios. Tschaikowskys Musik klang selten schöner und intensiver.

Die Inszenierung von Robert Carsen beläßt die Handlung im Russland des 19. Jahrhunderts. Er hat es auch nicht nötig, wie so oft gesehen, auf Teufel komm raus die Oper zu verfremden um sie "moderner" erscheinen zu lassen. Alles ist stimmig, überzeugend und in keinster Weise "verstaubt". Auch so kann man eine Oper auf die Bühne bringen. Man braucht keine unnötigen Mätzchen und ärgerlichen Verfremdungen. Mein braucht nur einen klugen Regisseur, wie Robert Carsen. Das reicht....

Das Bühnenbild von Michael Levine kommt mit einfachen Symbolen aus und überzeugt gerade deswegen so sehr. Ein leerer Raum dessen Boden mit Herbstlaub bedeckt ist, läßt das Gut der Larina vor dem inneren Auge entstehen. Stühle symbolisieren den Ballsaal. Die Schattenspiele beim Duell Lenski/Onegin sind wunderbar und zeigen deutlich, dass mit sparsamsten Mitteln oft mehr erreicht wird, als mit oft gesehener Überfrachtung der Bühne. Auch die Kostüme ebenfalls von Michael Levine sind vom Feinsten.

Mein Fazit: diese DVD ist ein absolutes Muß für jeden Opernfreund. Dass das Publikum der Met am Ende diesem konkurrenzlosen Ensemble Standing Ovations brachte, war die einzig richtige Reaktion auf diese hinreissende Opernaufführung. Wer einen einzigartigen Opernabend miterleben möchte, sollte diese DVD besser heute als morgen kaufen. 5 Sterne sind für diesen "Eugen Onegin" viel zu wenig. Begeisternd.
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am 13. Dezember 2012
Für mich ist diese Inszenierung mit Abstand die beste aller Onegin-Aufführungen, die ich seit meiner Kindheit gesehen habe. Auch wenn mir Rene Flemming beim ersten Mal etwas zu forsch für Tatyanas nachdenklichen Charakter vorkam, musste ich diese Meinung beim zweiten Anhören vollkommen revidieren. Viel mehr: Die Inszenierung, in der alle Partieen - bis auf die kleinsten - brilliant besetzt sind, zwang mich vieles zu überdenken und mich aus den Interpretations-Klischees meiner Jugendzeit zu befreien. Onegin von Chvorostovsky gesungen, hat mit seinem Gesang und Schaupiel meiner Ansicht nach Masßtäbe für Generationen von Onegins gesetzt.
Die sparsame Dekoration lässt den Zuhörer sich auf das Wesentliche einer Szene konzentrieren und betont damit das Grundprinzip der Inszenierung: Kein billiges Historisieren, keine Effekthascherei durch prachtvolle Deko, Frisuren und Kostüme usw. sind Gegenstand der Oper, sondern die Gefühle ihrer Protagonisten. Hier denke ich insbesondere an die Duell-Szene oder an das Duett von Tatyana und Onegin am Schluss Oper, aber auch an die Liebeserklärung Lenskys an Olga. Alles in allem: Ein Genuss höchster Klasse.
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am 14. April 2010
Dieser "Eugen Onegin" aus der MET (2007) ist ein großer Wurf geworden. Robert Carsen hat hier eine seiner besseren Inszenierungen abgeliefert und führt die Personen mit psychologischem und musikalischem Gespür. Der karge Rahmen kommt von Michel Levine: es genügen durchaus ein paar wenige Requisiten sowie Beleuchtungs- und Farbeffekte, um die gewünschten Stimmungen zu erzeugen.
Gesungen wird durch die Bank erstklassig. Dimitri Hvorostovsky ist weltweit eine Idealbesetzung für den Onegin: neben seinem kernigen Gesang erfreut er durch differenzierte Darstellung. Endlich ein Onegin, für den man (nicht nur, aber auch) Sympathie und Mitleid empfinden kann. Renée Fleming, gesanglich makellos, spielt die 16jährige, schwärmerisch verliebte Tatjana natürlich, ohne Peinlichkeit, überzeugt aber als emotionsgeschüttelte Ehefrau noch mehr. Das letzte Bild, ein einziger Aufruhr der Gefühle, bietet Operntheater von selten gesehener Intensität. Auch alle übrigen Darsteller(innen), darunter Ramón Vargas als schwärmerischer und doch recht verbohrter Lenski, präsentieren sich auf hohem Niveau.
Russische Seele voll Melancholie und Leidenschaft bietet das Orchester unter Valery Gergiev. Spielfreudig zeigt sich zudem der Chor, wenn er auch in den Frauenstimmen recht ältlich-ausgedünnt klingt.
Die Oper verteilt sich auf zwei DVDs; Untertitel in sechs Sprachen. Als Boni gibt es einen Probenbericht (ca. 15min.) sowie ein recht entbehrliches Kurzinterview aus einer Pause der Vorstellung: Beverly Sills interviewt das Protagonistenpaar - beides auch untertitelt.
Eine szenisch entrümpelte und dennoch in sich völlig stimmige Inszenierung einer musikalisch vorbildlichen Aufführung: ein schöner Abend.
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am 28. Februar 2010
Bei dieser Aufname schwelgt man im Wohlklang, die Sängerleistungen sind einfach prachtvoll.
Leider kann die Inszenierung nicht so ganz mithalten und ist recht dürr und spartanisch ausgefallen,fast so ,als sei
der großen Met ob der horrenden Gagen für die Spitzensänger das Geld für eine vernünftige Ausstattung ausgegangen.
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am 30. November 2012
Gleich vorweg: Sehr gut!
Äußerst einfaches Bühnenbild, aber stimmig.
Renée Fleming ist natürlich nicht das naive Mädchen für den ersten Akt … aber absolut überzeugend in der Schlußszene.
Dmitri Hvorostovsky hat sicherlich eine der schönsten Baritonstimmen, die derzeit zu finden sind.
Ramon Vargas bringt die Unsicherheit und Verzweiflung des Lenski sehr gut rüber.
Valery Gergiev bürgt sowieso für Qualität.
Uneingeschränkte Empfehlung!
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am 4. April 2013
Die Stimmen nicht nur der Hauptpersonen sind phantastisch. Die Personenführung ist sehr gut. Die Darstellerinnen der Olga iund auch der Tatjana sind etwas zu alt für ihre Rolle. Das Bühnenbid ist karg, aber durchaus logisch
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am 12. August 2012
die qualität der dvd ist sehr gut und die übersendung funktionierte schnell
und tadellos. bin sehr zufrieden.kann weiter empfohlen werden.
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am 14. März 2014
Ich bin gern bereit, eine kurze Bewertung abzugeben, etwa in der Form von vorgegebenen Sternchen. Dies sagt doch einiges über die Zufriedenheit aus. Eine ausführliche eigene Kommentierung können Sie des Zeitaufwands nicht verlangen.
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