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5.0 von 5 Sternen Un 'Film Noir' francais ... et vraiment noir!!!
Dieser Klassiker von Jules Dassin aus dem Jahr 1955 ist möglicherweise (mit 36 - TÖDLICHE RIVALEN zusammen) der härteste französische Film, den ich kenne. Was ihn so hart macht, ist vermutlich eine gehörige Portion Realismus, die Darstellung der rauhen Sitten der Unterwelt sowie das, was in einem enger gefaßten Sinne einen 'echten Film Noir'...
Veröffentlicht am 26. Dezember 2009 von theSilentNoirFreak

versus
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3.0 von 5 Sternen Diamantenklau
Nach fünf Jahren Knast muss sich Tony (Jean Servais) wieder in der Normalität durchschlagen. Das ist nicht einfach, denn seine Frau will nichts mehr von ihm wissen, und als er deswegen handgreiflich wird, erst recht nicht. Es dauert aber nicht lange, bis er seinen nächsten Coup in Aussicht hat: einen Diamantenraub. Der wertmässig rekordverdächtige...
Veröffentlicht am 22. Mai 2011 von Matthias Haas


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23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Un 'Film Noir' francais ... et vraiment noir!!!, 26. Dezember 2009
Von 
theSilentNoirFreak (Somewhere over the rainbow ... and beyond!) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Rififi (DVD)
Dieser Klassiker von Jules Dassin aus dem Jahr 1955 ist möglicherweise (mit 36 - TÖDLICHE RIVALEN zusammen) der härteste französische Film, den ich kenne. Was ihn so hart macht, ist vermutlich eine gehörige Portion Realismus, die Darstellung der rauhen Sitten der Unterwelt sowie das, was in einem enger gefaßten Sinne einen 'echten Film Noir' ausmachen muß ... es gibt am Ende keine Gewinner!
Der Vergleich zu Stanley Kubrick's THE KILLING (einer von Kubrick's allerbesten Filmen, der nahezu zeitgleich entstand) drängt sich obligatorisch auf, denn kaum ein 'Film Noir' - und zumeist schon gar nicht die bejubelten, großen Klassiker dieses Genres - besticht durch Realismus, durch glaubhafte Personifizierung der Hauptcharaktere, sowie durch die Sinnlosigkeit aller Mühen am Ende, wie diese beiden Filme. RIFIFI (orig.: "Rififi chez les hommes" = in etwa: Streit/Krawall/Randale unter Männern) bedient dabei im Grunde gleich zwei Genres: Das Noir-Genre, sowie den sogenannten 'Heist Movie' - für letzteren gilt RIFIFI als der filmische Beitrag, der dieses Genre initiativ überhaupt ins Leben rief. 'Heist Movies' (auch 'Caper Movies') sind Filme, in denen es um Einbrüche/Raubüberfälle/Diebstähle geht, in denen der Zuschauer die Protagonisten von der ursprünglichen Planung an über den gesamten weiteren Verlauf der Vorbereitungen und schließlich der Tat selbst beobachten kann.
So auch in RIFIFI. Für erste 'Noir'-Aspekte sorgt Toni 'der Sanfte' (pefekt personifiziert durch Jean Servais), ein Mann mittleren Alters, dem ins Gesicht geschrieben steht, daß er sich keine Illusionen macht. Er kommt soeben aus dem Zuchthaus, wo er die letzten 5 Jahre verbracht hat. Er ist krank, er hustet oft. Und er muß feststellen, daß 'draußen' die Zeit nicht stehen geblieben ist. Woran sich der Zuschauer zunächst möglicherweise stört - der Erzählfluß, der auf den großen Coup und das fatale Nachspiel zu arbeitet, wird dadurch ein wenig gehemmt -, ist, daß Toni darüber informiert wird, daß seine frühere Geliebte jetzt mit jemand anderem zusammen ist. Durchhalten: Dieses Szenario sorgt nämlich für einige der obsessiven Energien, von denen sich zwei Charaktere in diesem Film zu ihren Entscheidungen/Taten antreiben lassen ... und der eine ist Toni. Obwohl er sich zunächst ablehnend verhält, stimmt Toni letztlich zu, bei einem ganz großen Coup mitzuwirken, bei dem sein alter Kumpel ihm die Teilnahme anbietet: Ein wirklich verwegener Diamantenraub in der Pariser Rue De La Paix, unweit des Place Vendome. Was in späteren Filmen verfeinert wurde (erwähnenswert: Neil Jordan's THE GOOD THIEF, 2002), zeigte sich in dieser Form in RIFIFI offenbar erstmalig: Die Vorbereitung, die Organisation, die präzise Planung auf dem Vorweg. Und dann folgt die Szene, die Filmgeschichte schrieb: Nach ziemlich genau 45 Minuten (in der Langfassung) Spielzeit setzt die Musik aus, die Gang, bestehend aus 4 Männern (darunter Regisseur Jules Dassin selbst als Cesare), betritt den Ort, an dem sie ihre kriminelle Energie umsetzen wird, die sie allesamt vor Ablauf der Nacht zu reichen Männern machen soll. Während der gesamten Zeit dieses Einbruchs wird kein Wort gesprochen, man hört lediglich die Geräusche, die bei ihrer Arbeit unvermeidlich sind, sowie ein unterdrücktes Husten von Toni ... und man meint schon fast, den Schweiß der Männer riechen zu können, die Nerven des Zuschauers sind beinah genau so angespannt, wie die der Gauner, die Zeit schreitet erkennbar voran. Zusätzliche Spannung entsteht - nachdem das nervenaufreibende Werk erfolgreich vollbracht wurde -, als zwei Polizisten in den frühen Morgenstunden das Fluchtauto - natürlich ein gestohlener Wagen - entdecken. Doch auch diese Hürde wird genommen und es werden auch noch sämtliche, gebrauchten Werkzeuge entsorgt, bevor nach knapp 24 Minuten die Musik wieder einsetzt und nach einer weiteren erstmals wieder eine menschliche Lautentäußerung hörbar wird.
Diese Szene allein schon macht RIFIFI ansehenswert! Doch was bis hierhin erfolgreich absolviert wurde (im Rahmen des inhaltlichen Kontexts), verflüchtigt sich fortan und der 'zweite Teil' des Films wird mehr zu einem düsteren Unterwelt-Drama, das auf der Basis all dessen reift, was einen Film Noir ausmacht: Hab- und Vergeltungssucht, Eifersucht und Neid, menschliche Laster ... doch wie geschickt Jules Dassin all diese Komponenten miteinander verwoben hat, wie schlüssig der 'zweite Teil' auf dem ersten aufbaut und wie fatal zum Ende hin alles entgleist ... das muß man selbst gesehen haben.
Trotz des französisch klingenden Namens war Jules Dassin gebürtiger Amerikaner, dabei russisch-jüdischer Herkunft. Als Hollywood Regisseur bescherte er dem 'Noir-Genre' bereits in den 40ern zwei Klassiker, BRUTE FORCE (mit Burt Lancaster in dessen 2. Film) und THE NAKED CITY. Aufgrund einer früheren Zugehörigkeit zu einer kommunistischen Gruppierung bekam er zum Jahrzehntwechsel, während der McCarthy Ära, Berufsverbot. In London drehte er 1950 für die FOX-Studios noch NIGHT AND THE CITY (mit einem jungen Richard Widmark), der von vielen ebenfalls als ein Noir-Meisterwerk angesehen wird. Am finalen Schnitt dieses Films konnte Dassin vor Ort jedoch nicht mehr mitwirken. Seine angekratzte Reputation stand ihm auch während der kommenden Jahre in Europa im Weg, mittlerweile verarmt, übernahm er 1955 die Regie für RIFIFI (für die bereits Jean-Pierre Melville im Gespräch gewesen sein soll) im Sinne einer reinen Auftragsarbeit zum Broterwerb - und heraus kam dabei einer der Klassiker der (nicht allein französischen) Filmgeschichte. RIFIFI ist einmalig, da ein amerikanischer Filmregisseur, der in dem Genre 'groß geworden' ist, erfolgreich demonstrieren konnte, daß die Rezeptur nicht allein in Straßenschluchten amerikanischer Großstädte anwendbar ist, sondern genau so gut in Paris funktioniert. RIFIFI ist kein amerikanischer Film und unterscheidet sich dennoch von den Werken Melvilles oder Truffaut's SCHIESSEN SIE AUF DEN PIANISTEN, RIFIFI's Kombination von Amerika und Frankreich ist einzigartig - Dassin, der Amerikaner im Exil, brachte 'Noir' zurück in das Land seiner verbalen Herkunft.
Als Bonus-Material gibt es auf dieser DVD - deren Ton- und Bildqualität auch nach über einem halben Jahrhundert keinen Anlaß zur Beschwerde bietet - lediglich den Original Kinotrailer. Dafür gibt's den Hauptfilm aber in zwei Fassungen: In der gekürzten deutschen Kinofassung, sowie in der 7 Minuten längeren Originalfassung (die Passagen in der obligatorischen französischen Sprache sind dabei deutsch untertitelt).
Der Film ist ein 'Muß' für jeden, der das Genre 'Film Noir' mag, für jeden, der gern französische Filme verschiedenster Zeitalter sieht, sowie ... im Grunde für jeden, der einen wirklich guten Film zu schätzen weiß. RIFIFI darf in keiner gut sortierten Filmsammlung fehlen! Dringend empfohlen!!! -- theSilentNoirFreak
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5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker, 18. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Rififi (DVD)
Der McCarthy-Ära ist es zu verdanken, dass Jules Dassin von Amerika nach Frankreich kam. In seinem Heimatland stand er auf der schwarzen Liste und selbst in Frankreich lief es nicht so rosig. Rififi war dann der große Durchbruch. Und zu recht: allein die 25 minütige Einbruchsszene - ohne Text und ohne Musik, nur das Geräusch der Einbruchswerkszeuge - sind legendär. Oft kopiert, aber nie erreicht! Jules Dasin spielt die Rolle des Cesar le Milanaise unter Pseudonym. Der Film ist ein Muß für alle Freunde des Film noir.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brilliante Sequenzen, 13. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Rififi (DVD)
Der alternde Berufsverbrecher Tony (Jean Servais) will einen letzten Coup drehen. Nach längerem Suchen hat er sein Team zusammen und es geht los mit dem großen Diamantenraub.

Jules Dassins Film "Riffifi" besticht weniger durch die ausgefeilte Story als durch einige Sequenzen, die von filmischer Relevanz sind. Dazu gehören der tonlose 25-minütige Raub als auch die letzte Autofahrt des angeschossenen Toni mit seinem Neffen, der auf dem Rücksitz Cowboy und Indianer spielt. Letztere Szene wurde von Tarkovsky in "Solaris" interpretiert.

Jules Dassin war ein amerikanischer Regisseur (man sollte sich nicht durch den französischen Namen irreleiten lassen). Er kam nach Frankreich, weil er in den USA aufgrund der McCarthy-Verfolgungspolitik Drehverbot hatte. "Riffif" (1955) kann man als Meisterwerk bezeichnen. Selbst Stanley Kubricks verwandter und sehr guter Film "The Killing" (1956) kann hier nicht mithalten.
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3.0 von 5 Sternen Diamantenklau, 22. Mai 2011
Von 
Matthias Haas (Sumiswald Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Rififi (DVD)
Nach fünf Jahren Knast muss sich Tony (Jean Servais) wieder in der Normalität durchschlagen. Das ist nicht einfach, denn seine Frau will nichts mehr von ihm wissen, und als er deswegen handgreiflich wird, erst recht nicht. Es dauert aber nicht lange, bis er seinen nächsten Coup in Aussicht hat: einen Diamantenraub. Der wertmässig rekordverdächtige Coup soll mittels Einbruchs in ein Pariser Juweliergeschäft erfolgen. Zunächst ist das für Tony eine Nummer zu gross. Doch dann überlegt er es sich anders. Der sorgfältig geplante Raub droht knapp zu scheitern. Aber Tony hat noch andere Probleme. Ein zwielichtiger Nachtclubbesitzer kriegt Wind von der Sache und lässt Tonys Patenkind entführen, sodass die Nerven von Tonys Kumpanen bald blank liegen.
Rififi chez les Hommes" (Pathé Consortium Cinéma, 1955) ist wohl einer der bekanntesten Filme des amerikanischen Regisseurs Jules Dassin. Dassin war bekanntlich beidseits des Atlantiks tätig und verband so gekonnt die Elemente des europäischen und des amerikanischen Kinos. Hier hat er ein sehr spannendes Gangsterstück abgeliefert und es stilistisch bestechend inszeniert. Während der gesamten Einbruchssequenz wird kein Wort gesprochen und auch Musik ist fast keine zu hören. Trotzdem fesselt sie und kann mit ihrer zurückgenommenen Art noch heute als vorbildlich bezeichnet werden. Die Figuren wirken insgesamt glaubhaft und die Handlung hat keine wesentlichen Logiklöcher. Deshalb sollte man den Film wirklich gesehen haben.
Eine angemessene Plattform für den gelungenen Film ist die vorliegende DVD nur bedingt. Immerhin kann man die ungekürzte Fassung anwählen (ca. 114 Minuten), die gleich am Anfang und auch in der zweiten Hälfte je eine längere OmU-Sequenz beinhaltet. Weitere als die dafür nötigen Untertitel gibt es dafür aber leider nicht. Die Tonspuren erschöpfen sich leider auch schon in deutsch und französisch. Als Bonusmaterial gibt es nur einen kurzen Trailer zur Wiederaufführung des Films im Jahr 1999 und eine Programmvorschau. Das Bild (4:3, schwarz-weiss) und der Ton in Mono wurden immerhin anständig restauriert. Fazit: einmal mehr die Chance nicht genutzt, einen tollen Film auf DVD gebührend zu würdigen! Das gibt gerade noch drei von fünf Schaumsprühdosen und einen Meldezettel für Autodiebstähle.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend und in scharz/weiß, 12. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rififi (DVD)
Mein Opa hat den Film damals im Kino gesehen und mir davon erzählt, wie toll er und seine Kollegen ihn fanden. Deshalb hab ich ihn bestellt und ihn ihm geschenkt. Spannend und in scharz/weiß (auch wenn das Cover bunt ist). Die Qualität fand ich auch gut nur der Ton war manchmal etwas "alt".
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atmosphärischer Heistmovie., 17. März 2013
Von 
Frank Linden (Troisdorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rififi (DVD)
Nach 5 Jahren wird der Gangster Tony entlassen und direkt wieder in einen Coup verwickelt.
Zusammen mit seinem Freund Jo und den beide Italienern Mario und Cesare plant er in einen hochgesicherten Juwelierladen einzusteigen.
Die Crew zieht das Ding generalstabsmässig durch und alles könnte perfekt sein.......aber als eine andere Crew wind von der Sache bekommt geht's ans eingemachte.

Rififi ist genial!!!!!!
Ein von der ersten bis zur letzten Minute durchgestylter Heistmovie aus dem Jahr 1955.
Alleine die Einbruchsequenz ist atemberaubend und verzichtet ca. 30 Minuten auf jedwede Dialoge.
Darsteller sind Jean Servais, Carl Möhner, Jules Dassin (auch Regisseur), und Robert Manuel.
Ein absoluter Klassiker des Genres.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker, 18. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rififi (DVD)
Einer der Klassiker des Krimi Spielfilms. Sieht man sich ihn wieder mal nach Jahrzehnten an, wie in meinem Fall, staunt man für wie viele Filme er Pate gestanden hat.
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5.0 von 5 Sternen Toller Film, 13. Februar 2013
Von 
Wendel (Münster in Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rififi (DVD)
Dieser Film ist einfach immer wieder ein Genuss. Die detaillierte Darstellung des Einbruches hat nicht umsonst Filmgeschichte geschrieben. Auch das hollywoodtypische Happy-End bleibt einem erspart. Der Film hat auch meinen 15-jährigen Sohn begeistert. Ein guter Film mit einer tollen Story kann ruhig in Schwarzweiß sein und muss nicht in 3D daherkommen, um auch unsere Jugend zu begeistern. Die Qualität der DVD finde ich gut, ist halt ein betagter Film. Ich kann nur eine absolute Kaufempfehlung aussprechen.
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5.0 von 5 Sternen Krawall zwischen den Männern..., 2. Februar 2013
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Rififi (DVD)
Der Vater aller Heist-Movies und vor allem einer der besten Film Noir überhaupt: "Rififi" ist ein 1955 inszenierter kühler Gangsterthriller von Jules Dassin, Herzstück des Films ist die legendäre halbe Stunde Einbruchs-sequenz, die ohne Dialog und Musik auskommt, aber dafür ein Maximum an Spannung aufbietet vo von Kriminellen auf der ganzen Welt nachgeahmt wurde.
"Rififi" ist auch die Geschichte des alternden Gangsters Tony le Stephanois (Jean Servais), der sich nach einigen Jahren Knast eigentlich zur Ruhe setzen will, aber durch den jungen Jo le Suedois (Carl Möhner) auf einen Coup aufmerksam wird. Mitmachen sollen Joes Freund Mario Ferrati (Robert Manuel) und der italienische Panzerknacker Cesare le Milanais (Jules Dassin). Obwohl er zuerst ablehnt, kommt es dann doch zum fast unmöglichen Diebstahl, dem Einbruch des exklusiven Juweliergeschäfts an der Rue de Rivoli. Dabei plant das Quartett professionell und minutiös. Tonys Exgeliebte Mado (Marie Sabouret) ist inzwischen mit Pierre Grutter (Marcel Lupovici), einem Gangsterboss liiert. Und mit seiner Ex hat Tony auch noch ein Hühnchen zu Rupfen. Der Coup gelingt tatsächlich, doch nun gilt es die Juwelen zu verkaufen und vor allem nichts durchsickern zu lassen. Leider hat Cesare eine Schwäche für die schöne Viviane (Magali Noel), der Sängerin in Grutters Club. Er schenkt seiner Angebeteten einen Ring mit Juwelen, damit entfacht er ein Blutbad der verfeindeten Gangstergruppen...
Jules Dassin ist der Regisseur zahlreicher großer NoirFilme, auf sein Konto gehen Klassiker wie "Die nackte Stadt", "Gefahr in Frisco", "Die Ratte von Soho" oder "Zelle R 17".
1951 denunzierte Kollege Edward Dmytryk Jules Dassin vor dem Komitee für unamerikanische Umtriebe. Daher musste Dassin mit seiner Familie nach Europa. "Rififi" übernahm er vornehmlich wegen Geldnot, überraschend wurde der Film ein großer internationaler Erfolg. Die berühmte Einbruchsszene wurde mehrfach in anderen Filmen zitiert, imitiert und parodiert, unter anderem von Dassin selbst in Topkapi, aber auch Melville liess sich inspirieren, wie man bei "Vier im roten Kreis" eindrücklich sehen kann.
Im Grunde wirkt der Film wie ein Vorläufer von Melvilles kühlen bis kalten Thrillern. Großartig auch die stimmungsvollen und atmosphärischen Aufnahmen der Metropole Paris in den 50er Jahren. Darsteller Jean Servais zeigt als älterer Gangster eine schauspielerische Topleistung.
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5.0 von 5 Sternen Rififi, 5. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rififi (DVD)
D e r Klassiker! Mehr braucht man eigentlich nicht dazu bemerken! Ein spannender Film, den man immer wieder gerne anschaut und sich anschafft, er ist es wert!
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Rififi
Rififi von Auguste Le Breton (DVD - 2008)
EUR 12,98
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