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am 27. Januar 2008
Damals, 1971 und '72, gab es nur das erste, zweite und dritte Fernsehprogramm; und als da die Durbridge-Krimis liefen, über die wir heute wohl schmunzeln würden, waren das seinerzeit "Straßenfeger" wie sonst nur WM-Spiele. Und in einem dieser Mehrteiler hörte ich zum ersten Mal ein Stück von CAN. Ich hatte sofort eine Gänsehaut. "Spoon" war in Klang und Arrangement etwas ganz und gar eigenes, so nie gehörtes, es war hypnotisch und ging unter die Haut, und obwohl ich erst Jahre später die LP "Ege Bamyasi" hörte, erkannte ich es sofort wieder.
Nach und nach besorgte ich mir alles, was sie gemacht haben, und ich fand und finde noch immer fast alles großartig. Die unverkrampfte Leichtigkeit Jaki Liebezeits und der meist einfach angelegte, hypnotisierende Bass von Holger bildeten das magische Tragwerk für die minimalistischen, seltsamen Keyboards von Irmin (mal irrlichternd, mal als Rhythmusinstrumente), und die durch die Szenerie schwebende Gitarre von Michael Karoli.
CAN waren eine deutsche Band, die gar nicht nach "Deutsch-Rock" klang, und sie sind heute noch international sehr bekannt und geschätzt. Ihre Art, Platten zu machen, bestand aus meist langen Improvisationen (in ihrem "Inner Space"-Studio, einem ehemaligen Kino in Köln) die sie auf Band aufnahmen. Die interessantesten Teile aus diesen Sessions wurden dann von Holger Czukay meisterlich (und im wahrsten Sinne des Wortes) zusammengeschnitten. So haben CAN das Sampling & Editing schon längst vorweggenommen. Das diese Technik überhaupt angewendet werden konnte, ist vor allem Drummer Jaki Liebezeit zu verdanken, der sein metronom-artiges Timing auch über längere Zeiträume unbeirrt halten konnte.
CAN-Musik, das sind in der mehrzahl lange Stücke, die einen einfangen und mitnehmen auf eine soundabenteuerliche Reise, die man nie vergessen wird.
Nun habe ich fast den Gesang vergessen. Nun, der wurde im Lauf der Jahre von verschiedenen Stimmen bestritten (Zuerst Malcolm Mooney, dann Damo Suzuki, und schließlich sangen Michael Karoli und manchmal Irmin Schmidt.) Es blieb aber immer typisch CAN, und der Gesang erschien meist auch wie ein improvisierendes zusätzliches Instrument. Hier ist Damo Suzuki der Sänger, und ich finde, er war der beste (aber das soll gern jeder selbst rausfinden).
Jedem, der CAN can-nenlernen will, würde ich zuerst "Ege Bamyasi" zu hören geben, denn hier ist, neben ihrem einzigen Hit "Spoon", alles, was die Band und ihren Stil ausmacht, am besten präsentiert. Und wem diese Platte nicht gefällt, der braucht sich die anderen kaum anzuhören. Aber: wer "Ege Bamyasi" hört und begeistert ist, der kann sich getrost auch die anderen alle besorgen.
Ach so, und die Dose auf dem Cover sagt's ja: CAN muß nicht nur von "Können" kommen - es heißt eben auch "Konserve". Was eine Platte ja wohl ist. (In diesem Fall liebe ich Konserven!)
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am 12. März 2001
Kennt man Can sonst als experimentelle Klangmagier, kommen sie hier fast als elegante Songwriter daher. Nicht umsonst stürmte "Spoon" in den 70ern die Hitparaden. Trotzdem: unverkennbar Jaki Liebezeits multi-zyklische Drums, Damo Suzukis fragile Stimme, Michael Karolis mitdiskutierende Gitarre, Holger Czukays melodisch-profunder Bass und Irmin Schmidts atmosphärische Keyboards. Anhören und sich treiben lassen auf dem Ozean der Can-Klangwelten!
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TOP 500 REZENSENTam 8. Juni 2010
Als Nachgeborener der mit den Klassikern aus Rock, Pop, Soul, Funk und Jazz und mit der damals aktuellen Musik der 80er jahre musikalisch sozialisiert wurde kannte ich Can bis vor Kurzem gar nicht. Da diese Band aber immer wieder von großen internationalen Künstlern als Inspirationsquelle genannt wurde, beschloss ich nun doch mal in ein Can Album hinheinzuhören und habe es nicht bereut.

,Ege Bamyasi' ist aus heutiger Sicht eigentlich ein psychedelisches Trip-Hop Album, das zu einer Zeit aufgenommen wurde, als es weder Hip-Hop noch electronic music gab (nun ja letztere vielleicht in Ansätzen). Die beats auf denen alle tracks hier basieren erinnern ganz stark an viel spätere acts wie Massive Attack, und auch die hypnotische, manchmal düstere Atmosphäre die hier durch elektrisch verstärkte Instrumente oder percussion erzeugt werden erinnert sehr stark an die Bristoler oder auch an Portishead. Melodien im eigentlichen Sinn gibt es hier kaum und es scheint so als ob die Essenz aus dem besteht was andere Bands so drumherum legten. Faszinierend ist das trotzdem und war seiner Zeit eigentlich um ca 20 jahre voraus. Klar schwingen hier auch noch die psychedelischen Einflüsse der späten 60er Jahre mit, das ist aber alles viel zerfranster und nie lieblich.

Eigentlich kann man diese Musik kaum beschreiben, wenn man sich aber unvoreingenommen darauf einlässt, dann wird man erstaunt sein, wie weit diese deutsche Band einerseits weg war vom ,Krautrock' und wie visionär diese Klang- und Rhythmuswelten die sie hier erschufen waren. Nicht eingängig und nicht leicht zu hören, aber ungemein wichtig.
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am 29. Dezember 2008
Warum in der Welt habe ich fast vierzig Jahre (und ein Amazon-Sonderangebot) gebraucht, um endlich CAN-Fan zu werden. Schulze und TD habe ich bereits in den Siebzigern entdeckt, CAN aber irgendwie immer links liegen gelassen. Und das, obwohl ich SPOON auch damals schon gut fand! Vielleicht lag es an den etwas seltsamen Besprechungen in der damaligen Musik-Presse, aber .... SORRY CAN !

Diese CD beinhaltet mit SPOON den einzigen Hit der CAN, die Titelmelodie aus dem Durbrigde-Strassenfeger "Das Messer". Eigentlich eher untypisch - und doch irgendwie typisch - CAN, mal rockig, mal elektronisch, mal Geschrei und Geblubber.

YES WE CAN CAN !
33 Kommentare| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. April 2015
Das vierte Album von Can war das erste das Sie im eigenen Inner Space Studio einspielten. Das war ein alter Kinosaal den Can sich nach dem Erfolg vom Vorgängeralbum Tago Mago leisten konnten. Auf Ege Bamyasi befindet sich der Song "Spoon" der für den Durbbridge Fernseh Krimi und damaligen Straßenfeger "Das Messer" genutzt wurde. Dieser bescherte ihnen einen Charterfolg in Deutschland.
Das 180 Gramm Vinyl ist sehr gut gepresst und läuft plan. Der Klang ist überzeugend. Das Cover ist aus dicker Pappe mit bedruckten Innersleeves mit Infos und Fotos aus der Zeit. Das Album erschien im November 1972, es hat den typischen Can Sound, hypnotisch, manchmal monoton wirkend aber nie langweilig. Es gibt sogar erste Klänge von Weltmusik die aber sehr dezent gestreut sind. Ich kann dieses Album nur empfehlen, es ist ein Klassiker und war Wegweiser für viele Musiker wie Bowie, Eno, Aphex Twin oder auch Blur!
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am 11. August 2009
Was für Musik??!! Dies ist die Platte, auf der ihr Singlehit "Spoon" enthalten ist, die Erkennungsmelodie des TV-Krimis "Das Messer" (nach Francis Durbridge). "Spoon" ist eingängig, hat eine klasse Melodie und ist für CAN ziemlich harmonisch. Ähnlich "Sing Swan Song". Aber die anderen Titel sind schräg, radikal und kompromisslos. Das Schlagzeug von Liebezeit absolut präzise, wie gewohnt. Suzuki singt nicht, er zelebriert mit seiner Stimme alle möglichen Seelenzustände. Hier zeigt sich, wie weit CAN in ihren Klangvorstellungen der damaligen Zeit voraus waren. Fazit: auch heute noch eine grandiose CD für Liebhaber schräger Töne!
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am 24. Februar 2010
Jau, Spoon war ein Hit (nicht Nummer 1 aber immerhin...) für "Das Messer", ein Fernsehkrimi. Die Songs sind kürzer, trotzdem sind 2 Tracks (Pinch & Soup) zusammen länger als die Hälfte des nur 39 minütigen Albums.
Damo hat einen Text (oder wenigstens annäherndes) mit Sing Swan Son.
Auch Vitamin C hat einen Text, aber was soll das sein??:
Ey you
You're loosing, you're loosing, you're loosing your Vitamin C. Your Vitamin C

Naja. Mal wieder ihrer Zeit voraus gewesen. Vielleicht weil man später Bands kennengelernt hat, die den Can-Geist aufgesogen haben, fällt es heute leichter, sich mit dem Original auseinander zusetzen und zu verstehen, was für ein Wegbereiter für modernere Musik Can waren und teils immer noch sind!

Ähnliches ist auch den Berlinern Tangerine Dream zu bescheinigen und den Düsseldorfern Kraftwerk (aus denen auch so wichtige aber denoch unbekannte Bands wie Neu! hervorgingen).
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am 13. Februar 2015
No Comment eigentlich: Can hat das nicht nötig, fabelhaft, ja, gewöhnungsbedürftig, aber dann: einfach klasse, again, no other comment than: EXCELLENT!
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