weddingedit Hier klicken muttertagvatertag Cloud Drive Photos Learn More Spirituosen Blog Samsung AddWash Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip GC FS16

Kundenrezensionen

3,1 von 5 Sternen37
3,1 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
Preis:16,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 12. Dezember 2011
Klein, hager, unsicher.
So stellt man sich Homo Faber aus dem Buch Kontext des Buches vor. Im gleichnamigen Film wird die Rolle jedoch mit einem muskulösen, großen, abenteuerlustigen und selbstsicheren Darsteller besetzt. Die technischen Ersatzhandlungen des Buches, wie zum Beispiel: Das Rasieren (Kampf gegen die Natur) und das Fotografieren der Leiche (somit muss Faber sich in dem Moment nicht mit dem Tod auseinandersetzen) werden im Film wiederrum nur angedeutet. Außerdem ist der Schwerpunkt beider Medien unterschiedlich gewählt. Der Wandel Homo Fabers wird im Film kaum erwähnt, dafür aber wird die Liebesgeschichte zu seiner eigenen Tochter, was er im Buch erst später erfährt, zum neuen Hauptthema gemacht. Als Walter Faber sich mit seinem Sitznachbarn aus dem Flugzeug auf den Weg zu der Plantage des ehemaligen Studienfreundes macht, unterscheidet sich die Erzähldauer und das Kommunikationsverhalten zwischen Buch und Film. Während im Buch eine längere, hindernissreiche Anreise ist, dauert die unspektakuläre Anreise im Film nur wenige Augenblicke. Außerdem variiert die emotionale Wichtigkeit Joachims Tod. Die Szene des Buches, als Homo Faber nachts in der Wüste steht und in den Felsen und Agraven verschiedene Monster und Dämonen sieht, wird im Film vernachlässigt. Daraufhin bleibt die emotionale Seite Fabers weiterhin verborgen.
Wir persönlich finden den Film nicht ansprechend, da wesentliche Aspekte der Romanvorlage kaum bzw. gar nicht einbezogen werden, wozu der hochgewachsene, krebskranke nur scheinbar selbstbewusste Schauspieler beiträgt.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Februar 2010
Interessante Buchverfilmung. Nicht zu kurz, nicht zu lang. Schade dass die Originalsprache Englisch ist: das ist doch merkwürdig für einen deutschsprachigen Roman. Ich habe die deutsche Tonspur gewählt, und ich muss sagen, der Film ist prima gedubt. Dann aber soll man nicht gleichzeitig die deutschen Untertitel lesen, weil diese doch sehr vom Gesprochenen abweichen. Die negative Kritik die der Film bekommen hat, nl. dass es sich nur um eine Inzestgeschichte handle, finde ich nicht ganz gerecht. Ich habe den Film sehr gemocht, aber vielleicht nur weil ich auch das Buch so toll finde.
0Kommentar|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Oktober 2013
Es gibt hier schon viele Rezensionen, daher möchte ich meine kurz halten. Der Film ist sehr sehenswert, die schauspielerische Leistung ist mehr als angemessen an das Buch von Max Frisch, Sam Shepard eine Augenweide, spannend ist der Film auch noch. Allerdings wird nicht deutlich, warum er einen "technischen Menschen", dessen Weltbild ins Wanken gerät, darstellt. Der Kern des Films beschränkt sich auf die Liebesbeziehung zur Tochter, von der Er nicht weiß, dass sie seine Tochter ist. Diese Beziehung ist zwar "inzestuös", dies aber unbeabsichtigt. Das Buch von Max Frisch ist deutlich facettenreicher und in der Grundaussage anders als der Film. Barbara Sukowa, Dieter Kirchlechner, sie sind deutsche Schauspieler, die in dem international angelegten Film von Volker Schlöndorff brillieren und etwas mehr Tiefe in die Verfilmung bringen, als es einem recht glatten Sam Shepard gelungen ist .Wegen der fehlenden Facetten nur vier Sterne.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Oktober 2011
"Homo Faber" ist eine Verfilmung des gleichnamigen Romans von Max Frisch aus dem Jahre 1957. Regie führte hierbei kein geringerer als der renommierte Regisseur Volker Schlöndorff, der als Experte für filmische Umsetzung von komplexer und umfangreicher Literatur gilt. Der Film ist eine internationale Co-Produktion und konnte mit 13,5 Mio. Euro budgetiert werden. Durch die internationale, finanzielle Unterstützung ist der Film erst auf Englisch gedreht worden und letztlich deutsch synchronisiert worden. In den Kinos war "Homo Faber" ein Kassenschlager, wurde aber von vielen Kritikern nicht wohlwollend beurteilt. Nachdem ich nun bibliographische Angaben zum Film gemacht habe, wird eine kurze Inhaltsangabe folgen. Daran anschließend werde ich ein Vergleich zwischen dem Roman und dem Film anführen und schlussendlich ein Fazit über den Film ziehen.
Der Film handelt von dem Ingenieur Walter Faber, der sein ganzes Leben für planbar und berechenbar hält. Sein ganzes Leben basiert auf Logik und Technik. Alles andere ist nach Fabers Meinung Spinnerei. Für ihn ist alles erklärbar und kalkulierbar, deshalb wird ihm quasi der Boden aus Gleichungen und Regeln unter seinen Füßen weggezogen, indem er Opfer verschiedener schicksalhafter Zufälle wird. Diese führen letztendlich dazu, dass sein ganzes Weltbild und seine Ideale, für die er kämpft und als das einzig Richtige und Wahrhaftige betrachtet, zusammenbricht und Walter Faber unbewusst Inzest mit seiner eigenen Tochter betreibt.
Die Rolle Walter Faber als Techniker in diesem Film wird eher oberflächlich gezeichnet, vertieft wird diese nicht. Der Zuschauer kann sich nicht vollkommen in die Figur des Ingenieurs hineinfühlen, höchstens erahnen, was es heißt diese Lebensauffassung zu haben. Weiterhin wird die Liebesbeziehung zwischen Walter Faber und seiner Tochter Sabeth als Dreh- und Angelpunkt in der Verfilmung dem Betrachter als zentrales Thema angeboten. Im Roman hingegen liegt die Zentralaussage auf dem Tod. Im Film wird der Tod Sabeth's als Höhepunkt und gleichzeitig auch als Ende des Filmes dargestellt. Die Szene wird nicht so dramatisch dargestellt und der Brückenschlag zur griechischen Mythologie gelingt nicht ganz. Beispielsweise fehlt in der Verfilmung die Vase des Ödipus als Zeichen der Vergänglichkeit.
Der Erzähler im Roman entwickelt die Handlung im Detail, sodass der Leser den Schmerz eines sehr liebgewonnenen Menschen gut versteht. Natürlich fühlt man als Betrachter des Filmes diese Emotionen auch. Keine Frage. In manchen Szenen kann ich mich sogar mit der Figur Walter Faber identifizieren. Die innerliche Zerrissenheit und die Orientierungslosigkeit nach dem Verlust dürfen verständlicher Weise in der Verfilmung nicht fehlen. Der Roman aber zeigt dem Leser einen Faber, der vollkommen aus seiner Bahn geworfen scheint und der versuche verzweifelt den Weg zurück zu seinem strukturierten, technischen Leben zu finden.
Im Allgemeinen können Gründe für diese Intensität im Roman sein, dass der Regisseur in der Verfilmung die zweite Station des Buches , in der Faber an Magenkrebs erkrankt und sterbe wird, einfach ausgelassen hat und lediglich die erste Station verfilmte hat, die mit Sabeth's Tod endet, wodurch ein offenes Ende erzeugt wird. Zweitens wird der Roman aus Sicht des todkranken Fabers berichtet, während im Film der Hauptprotagonist kerngesund ist und zwar auch rückblickend berichtet, aber näher am Geschehen, d.h. zeitlich näher an dem schmerzhaften Verlust seiner Tochter.
Resümierend kann ich festhalten, dass der Film trotz aller kritischen Punkte eine gelungene Produktion ist. Ich bin kein Freund von Verfilmungen eines Romans. Jedes Medium, sei es ein literarisches Werk oder ein Film, hat seine eigenen und voneinander unterschiedlichen Stärken. Dies hat verschiedene Gründe, aber es ist sehr komplex diese Stärken von einem Medium auf das andere zu übertragen und Volker Schlöndorff ist es gelungen eine runde Sache daraus zu machen.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Dezember 2011
"Ich bin Techniker und gewohnt die Welt zu sehen, wie sie ist." Dieses betont Walter Faber in der Literaturverfilmung Homo Faber". Durch einige Zwischenfälle, wird dieses Bild des selbsternannten Technikers jedoch unglaubwürdig. Leider geht dieser Film nicht auf die hauptsächliche Handlung des Romans ein und auch die Todessymbolik, welche immer wieder im Buch auftaucht, kommt in dem Film zu kurz. Stattdessen steht im Vordergrund die Liebesbeziehung zwischen Walter und Sabeth, die sich auf der Schiffsreise nach Frankreich kennen lernen. Dennoch fügt sich der Film ,trotz einiger herausgelassenen Szenen, gut zu einem Gesamtbild zusammen. Auch die Schauspieler wurden passend gewählt, da sich die miteinander verwandten Personen sehr ähnlich sehen. Im Film wird meiner Meinung nach, nicht genug auf die Figur Walter Faber eingegangen, da er dort tatsächlich wie ein abgebrühter Techniker wirkt, was dadurch erzeugt wird, dass die Stellen in denen er unsicher ist oder in denen er Todesangst hat, verkürzt oder ganz weggelassen wurden. Zu empfehlen wäre, das Buch erst zu lesen und dann den Film anzuschauen, da der Film nicht detailliert genug auf die einzelnen Szenen eingehen kann - wie üblich. Durch den Roman kann man die fehlenden Szenen im Kopf ergänzen und es bewahrt einen davor, einen falschen Eindruck von Walter Faber zu bekommen.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Oktober 2013
Der Film von Volker Schlöndorff nach dem Roman von Max Frisch bleibt im Vergleich leider hinter dem Buch zurück. Die Geschichte wird stark verkürzt und dadurch viel flacher dargestellt. Dagegen sind besonders Sam Shepard und Julie Delpy die denkbar besten Besetzungen für ihrer Rollen. Schade ist, dass die Dvd-Version nochmals einige Szenen weglässt. Dies verstärkt den Eindruck, dass der Film zwar teils nah am Vorbild bleibt, es allerdings nicht schafft die gleiche Intensität und Denkanstöße beim Publikum hervorzurufen, wie dies bei Max Frischs Meisterwerk der Fall ist.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Januar 2008
Die Vorkenntnisse aus dem Buch „ Homo Faber“ von Max Frisch führen uns zu dem Entschluss, dass die gleichnamige Verfilmung wegen der Ungenauigkeiten gegenüber dem Buch nicht sehr gelungen ist. Zwar spiegeln die Schauspieler die Hauptcharaktere des Buches gut wider, jedoch kommt es zu Verwirrungen, da der Regisseur einige Handlungen verändert: Zum einen fehlt der komplette zweite Bericht, in dem es um die Krankheit Fabers geht, die im Film kaum erwähnt wird. Es gibt zwar Andeutungen wie z.B. die Szene im Treppenhaus, wo Faber sich den Bauch reibt und inne hält, doch was später ist, bleibt fraglich. Des Weiteren werden auch Handlungen hinzugefügt, die das Verhältnis Fabers zu Frauen aufzeigt, da er mit der Stewardess im Flugzeug flirtet. Außerdem wird im Film der Dschungelaufenthalt verkürzt, was wir positiv finden, da es im Buch viel zu lange beschrieben und eklig dargestellt wird, somit wird es für den Leser schnell uninteressant und unangenehm. Ebenso wird Faber im Film keine Schuld an Sabeths Tod gegeben, da sie durch den Schlangenbiss auf den Stein gefallen ist und durch den Aufprall auf den Hinterkopf an einem Schädel-Basisbruch gestorben ist.
Im ganzen war der Film aber doch ansehenlich.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Januar 2008
Schlöndorffs Interpretation des Romans „Homo Faber“ von Max Frisch ist trotz einiger Aspekte überzeugend. Die Persönlichkeit der Hauptcharaktere, wie zum Beispiel die Anhänglichkeit Sabeths und Hannas einnehmende Art werden im Film gut dargestellt.
Auch der emotionale Wandel Fabers ist deutlich zu sehen. Generell wird Faber von Sam Shepard sehr gut verkörpert. Und dennoch fehlen wichtige Aspekte wie der zweite Berichtsteil Fabers und seine übertriebene Körperhygiene, unter die auch sein ständiges Rasieren fällt. Die wichtigste Szene, der Schlangenbiss Sabeths und der Sturz auf den Stein, welcher zum Tod durch Schädelbasisbruch führte, wird im Film völlig neu interpretiert und in meinen Augen auch verfälscht, da Faber selbst keine Schuld trägt wie es im Buch der Fall ist.
Alles in allem eine gute Umsetzung dieses deutschen Klassikers.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Mai 2014
Der Film ist sehr gut und stimmt mit dem Hauptinhalt des Romans gut überein.
Mit freundlichen GrüBen
lllll ...... ....
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Dezember 2011
Homo Faber - der Film - Eine Enttäuschung

Leider entsprach uns der Film aufgrund verdrehter und zum Teil verfälschten Aussagenn nicht.
Der im Buch rational denkende Techniker Walter Faber erfährt kurz aufeinander folgende Schicksalsschläge, die sein Weltanschauungsbild ins Schwanken bringen.
Leider weicht der im Film dargestellte Faber deutlich von seinen Charakterzügen aus dem Buch ab. So wirkt er im Film stets selbstsicher und lässt auch zum Ende hin keine Schwächen oder Verunsicherungen erkennen. Auch seine innere Wandlung wird , unserer Meinung nach, nicht sichtbar.

Zum Beispiel tritt das im Buch immer wiederkehrende wie üblich" fast gar nicht im Film auf, obwohl es für die Zuschauer eine wichtige Information ist. Denn durch diese Wortwahl möchte Faber den Menschen zeigen, wie gut er mit den Situationen vertraut ist und überspielt so seine eigentlichen Ängste.
Außerdem werden im Film wichtige Details vernachlässigt, wie die Zeitung, die er kurz vor dem Flugzeugabsturz liest. Auch das häufige Weglassen des elektrischen Rasierapparats lässt Zuschauer, die das Buch nicht gelesen haben, weiter im Ungewissen. Denn das Gerät ist eine wichtige Metapher, da es auf den Kampf Homo Fabers gegen die Natur hindeutet. So möchte er nicht nur die Kontrolle über Situationen und Mitmenschen haben, sondern auch über das Natürliche, denn auch dies ist irrational.
Auch die nicht auftauchende Todessymbole, wie die starren Propellerkreuze und die ausfallenden Zähne in seinem Traum, vermindern stark die Qualität und Umsetzung des Filmes.
Durch diese Lücken behandelt der Film den Roman nur sehr oberflächlich und geht nicht intensiv auf die eigentlichen Themen ein.

Durch passende Musikunterlegung werden wichtige Filmszenen in ihrer Wirkung hörbar hervorgehoben und dramatisiert, doch sie kann nicht über die schlechte Umsetzung des Buches in einen Film hinwegtäuschen.
Trotz guter Schauspielleistungen werden wichtige Kernaussagen vernachlässigt und teilweise durch die Regisseure ignorierd.
Insgesamt eine sehr schwache Verfilmung
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden