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75 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ein sensibler Film für ein sensibles Thema
Emma bewirtschaftet alleine ihren Bauernhof, leider kommt sie mit ihren Finanzen nicht ganz klar, und der Hof steht kurz vor dem Aus, was Emma allerdings weit von sich schiebt. Da taucht eines Tages Max in Form eines verunglückten Autofahrers auf und bringt ihr sorgsam gehütetes Leben durcheinander.

Wirklich durcheinander? Ich finde, Emma, egal was...
Veröffentlicht am 30. März 2007 von Gabriele B.

versus
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schöner Film, aber nur noch wenig parallelen zum Buch
Nachdem ich das gleichnamige Buch von Claudia Schreiber gelesen hatte und total begeistert war, wollte ich jetzt auch unbedingt den Film sehen.
Doch leider war ich von diesem etwas enttäuscht.

Der Film ist im Großen und Ganzen ja ganz nett, aber wer das Buch kennt dem fehlen einfach viele, viele kleine Details die das Buch einfach so besonders...
Veröffentlicht am 4. Juli 2010 von Daniela Mobers


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75 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ein sensibler Film für ein sensibles Thema, 30. März 2007
Von 
Emma bewirtschaftet alleine ihren Bauernhof, leider kommt sie mit ihren Finanzen nicht ganz klar, und der Hof steht kurz vor dem Aus, was Emma allerdings weit von sich schiebt. Da taucht eines Tages Max in Form eines verunglückten Autofahrers auf und bringt ihr sorgsam gehütetes Leben durcheinander.

Wirklich durcheinander? Ich finde, Emma, egal was sie tut, ob sie ein Schwein schlachtet oder den Dorfpolizisten vom Hof jagt, bleibt sich selbst stets treu, verliert sich nie in den Emotionen, die Max plötzlich in ihr hervorruft. Alles passt zueinander, Emma und Max ergänzen sich völlig harmonisch.

Es gibt einige witzige Szenen, doch der Film ist keine Komödie, es gibt skurrile Szenen, anrührige und ganz weiche; man riecht förmlich die Gerüche des Bauernhofs, die Schweine und die Landluft, doch man sieht keinen Heimatfilm. Von allem etwas und das wurde zu einer guten Mischung zusammengebracht.

Triebel und Vogel - die beiden spielen wirklich kongenial und verleihen ihren Figuren absolute Echtheit. Ein wunderbarer Liebesfilm, der ohne Schmalz auskommt und nicht vor aktuellen Themen (Sterbehilfe) Halt macht. Richtig gutes deutsches Kino, eine Story ohne erhobenen Zeigefinger, gute Unterhaltung, sehenswerte Schauspieler - gute Komponenten für einen gelungenen DVD/Kino-Abend.

Nebenbei: es lohnt sich, auch das Buch zu lesen.
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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das kurze zweite Leben von Max., 28. März 2007
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Max erfährt, der er nur noch kurze Zeit zu Leben hat. Er bestiehlt seinen Teilhaber und will die restlichen Tage in der Ferne genießen. Doch er kommt nicht weit. Mit seinem Wagen stürzt er einen Abhang hinunter und landet auf Emmas Bauernhof.

Emma lebt nach dem Tod ihres Vaters allein auf dem Hof und betreibt Viehzucht. Sie schlachtet auch selbst auf eine eigenwillige höchstpersönliche Art, ein wenig wie der Pferdeflüsterer seine Tiere zähmt. Emma findet Max und das entwendete Geld. Sie bringt Max ins Haus und zündet den Wagen an. Das Geld kann Emma dringend gebrauchen, denn der Hof steht kurz vor der Versteigerung. So gibt es eigentlich genug Handlungsstoff, nachdem Max erwacht. Er lernt Emma und ihr Leben kenne. Die beiden haben eine kurze schöne Zeit. Als die Zeit kommt und Max Leid unerträglich wird, leistet Emma aktive Sterbehilfe auf ihre eigenwillige höchstpersönliche Art.

Nicht das Sterben ist schlimm, sondern nur die Angst davor", sagt die Protagonistin weise im Film zu Max. Die Geschichte ist eine Liebesgeschichte und eine Geschichte vom Umgang mit dem Sterben. Das einfache Leben auf dem Lande zeigt, verbundenen mit einer schweren Krankheit, wie einfach und wertvoll Leben sein kann. Der anfängliche, verständliche Wunsch in der Ferne unter Palmen glücklich zu sterben, wirkt am Ende des Filmes grotesk.
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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen nein, eine Komödie im klassischen Sinne ist das nicht..., 8. Februar 2008
Von 
Joroka (Darmstadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Emmas Glück (DVD)
...sondern ein Film, der einen sehr nachdenklich stimmt.

Max ist Mitte dreißig und erfährt, dass er nicht mehr lange zu leben hat. Sein Arzt rät ihm, in seinen Beruf zurückzukehren und so weiterzumachen wie bisher. "Der Mensch ist ein Gewohnheitstier". Doch das gelingt Max nicht. Er klaut das angesammelte Schwarzgeld seines Geschäftsfreundes und möchte damit ab nach Mexiko. Bei der anschließenden Verfolgungsjagt kommt er jedoch von der Straße ab und landet vor dem Bauerhof von Emma. Sie versteckt ihn auf ihrem Hof und lässt ihn erfahren, dass das Glück nicht unbedingt in der Ferne zu suchen ist, sondern manchmal an Orten ganz in der Nähe zu finden ist, an denen man es nicht vermuten würde....

Max geht es zunehmend schlechter und Emma kommt ihm zunehmend näher und näher. Ich möchte nicht zu viel verraten....

Es gibt zwar einige Momente, bei denen man Schmunzeln muss, aber insgesamt konfrontiert der Film sehr unverblümt mit dem Thema Krebs und dem damit verbundenen Tod. Auf dem Bauernhof schlachtet Emma auf sehr liebevolle Weise ihre Schweine. Gerade in diesen Szenen wird die Verletzlichkeit des Lebens, nicht nur des tierischen sehr anschaulich.
Die Sequenzen des fortwährenden Sterbens von Max werden recht schonungslos gezeigt. Aber auch die aufopfernde Hingabe von Emma in dieser letzten Phase des Leidens.

Wieder einmal ein guter deutscher Film, mit überzeugenden Schauspielern und gerade Jürgen Vogel mal von einer ganz anderen Seite. Die Kameraführung ist hervorragend und die Geschichte so gut erzählt, dass man um das Mitleiden gar nicht herum kommt.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spitzenfilm!!!, 6. September 2010
Von 
Robert Kaspret "Jaguar" (Apfelland, Steiermark) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Emmas Glück (DVD)
Absolut großartige Leistung beider Hauptdarsteller. Für mich ist Jürgen Vogel der momentan beste deutsche Schauspieler (vielleicht neben Moritz Bleibtreu). Ich mag bis jetzt alle seine Filme - egal ob ernst oder komisch. Er hat vor allem auch den Mut inhaltlich kontroverse Themen zu spielen. Die sollte man als Geschenk dankend annehmen bei all dem Einheitsbrei, der einem sonst geboten wird.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschön, einfühlsam, gigantisch und einmalig., 2. August 2007
Da ist wieder mal so ein kleiner deutscher Film, der im Meer der Hollywoodfilmwerbungen fast untergeht. Und doch: Was anderswo mit Schlaglichtern, riesigen Werbetafeln und aufwändigen Trailern an den Mann gebracht werden muss, das hat -Emmas Glück- nicht nötig. So ein Kleinod von Film besticht durch eine gute Story, liebevolle Regiearbeit, wunderbare Schauplätze und Schauspieler, die ihre Herzen und Seelen in die Produktion einbringen.

Die kauzige und sehr selbständige Emma(Jördis Triebel) lebt allein auf einem Bauernhof. Na gut, ganz allein stimmt nicht. Da sind noch jede Menge Schweine und Hühner. Der Hof ist hoch verschuldet und Emma steht die Räumungsklage ins Haus. Die Gelegenheit für den schrägen Dorfpolizisten Emma endlich für sich gewinnen zu können. Doch dann kommt alles ganz anders. Max(Jürgen Vogel), ein scheuer, zurückgezogen lebender Autoverkäufer, erhält von seinem Arzt die Diagnose auf Krebs. Er ist ein lebender Leichnam, der nur noch wenig Zeit hat, um sich am Leben zu erfreuen. So greift Max in die Ladenkasse und will seine letzten Tage in Mexiko verbringen. Allerdings wird er von einem Mitarbeiter ertappt und landet am Ende einer Verfolgungsfahrt im Wrack eines Jaguars auf Emmas Hof. Von da an beginnt eine Leidens- und Liebesgeschichte, wie sie dramatischer, trauriger, lustiger und ergreifender nur selten auf Zelluloid gebannt wurde. Emma und Max nehmen ihr, wenn auch nur kurzes, gemeinsames Leben in die Hand und stellen sich mit ihrer Liebe gegen den Tod...

Was soll man dazu noch sagen? Einfach klasse, wie Regisseur Sven Taddicken die Romanvorlage umgesetzt hat. Ihm sind melancholisch-poetische Bilder gelungen, die funktionieren und bewegen. Dazu zwei Schauspieler, die ihr Bestes geben und einen mitfühlen und leiden lassen. Emma, die im Neglige mit Gummistiefeln von Max auf der grünen Wiese zwischen dem Borstenvieh geliebt wird, und...und...und...

Am Ende, wenn Emma bis zehn zählt, wird es niemanden geben, der seine Tränen zurückhalten kann. Dann endet das Spiel der vier großen Protagonisten des Films. Das Spiel von Emma, Max, der Liebe und dem Tod. Wunderschön, einfühlsam, gigantisch und einmalig.
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39 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Am Ende schenkte der Tod das Glück, 22. März 2007
Den Film Emmas Glück sah ich zuerst im Kino.Zu meinem Glück alleine,denn die Geschichte von Emma und Max ließ meine Tränen laufen.
Genau das beschreibt Emmas Glück, Leben und Tod ,Glück und tiefes Leid liegen dicht beieinander, und das eine gibt es nicht ohne das andere.
Lustige Momente, in denen Emma und Max Freude spüren, daß die umstehenden Menschen nur so den Kopf schütteln, in dem kleinen Dorf, gehören genauso dazu, wie das Sterben.
Jördis Triebel spielt glänzend die Rolle der burschikosen, weisen Bauernfrau, die in finanziellen Nöten steckt und im Alleingang ihren Bauernhof bewirtschaftet. Nein, zunächst ist sie nicht ganz alleine, denn sie züchtet Schweine ,die sie liebevoll behandelt, auf ihre eigene Art schlachtet ,voller Gefühl und Respekt vor den Tieren. Ja und dann ist da zunächst noch ein vergeblicher Verehrer von Emma, der Dorfpolizist, zugleich auch Schuldeneintreiber.
Parallel zum Geschehen erfährt der Autoverkäufer Max, gespielt von Jürgen Vogel,daß er todkrank ist und seine Wochen gezählt sind.
In einer Nacht und Nebelaktion raubt er die Geschäftskasse aus,die überwiegend nicht ganz rein ist ,und flieht in einem Jaguar über die Landstrassen. Die Kurve vor Augen, aus der er hinausfliegt, landet er in Emmas Leben. Emma hütet den bewusstlosen Mann und nimmt ihn mit ihren ganzen Sinnen auf. Emma ist schließlich eine leidenschaftliche Frau, die ihre Höhenflüge bisher nur auf dem vibrierenden Mopedsattel geniessen konnte. Nun liegt dieser Mann da auf dem Bett...Mehr möchte ich nicht verraten. Die Atmosphäre dieses Filmes, der abgelegene Bauernhof, die Tiere, die Ruhe ,vermitteln einen Frieden. Die hektische Zeit ist dort stehengeblieben. Emma hat andere Inhalte in ihrem Leben, ist keine moderne Frau in dem Sinne, daß ihr Mode, Geld oder Partyleben im Vordergrund steht. Emma ist Emma. Das Dorf kennt sie und sie verwundert es stets auf neue.
Sie lebt ihren eigenen Rhythmus, der nicht viel Kontakt zu den Menschen in ihrer Umgebung zulässt.
Max gelingt es ,durchzudringen, in Emmas Herz.
Das zählt , für beide;und selbst das Ende dieses gemeinsamen Glücks überdauert den Tod.
Der Moment, in dem Emma ihr Glück findet ,entscheidet so vieles ,was vorher in Frage stand.
Also bekommt Emmas Glück von mir fünf Sterne !!
Tom Netzer
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ernsthafte Behandlung des Tabuthemas Tod bzw. Aktive Sterbehilfe, 16. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Emmas Glück (DVD)
Die Rahmenhandlung ist schnell erzählt und wird in unspektakulären, aber berührenden Bildern im Film dargestellt: Emma, eine junge Schweinebäuerin, die mit den finanziellen Bosheiten und Zwängen der modernen Leistungsgesellschaft nicht zurande kommt und sich in ihre eigene, verschrobene Welt flüchtet, trifft auf Max, der eben erst von seinem nahenden, unausweichlichen Krebstod erfahren hat. Beide sind Individualisten, raufen sich für wenige, glückliche Tage zusammen, verlieben sich und finden so - jeder für sich - zu den verloren geglauben wahren Werten im Leben zurück. Der Krebs holt Max viel zu schnell ein, und um ihm ein fürchterliches und schmerzhaftes Dahinsiechen zu ersparen, greift Emma zu einer humanen Praxis aus der Schweineschlachtungspraxis...

Fazit: Kein Happy-end-Film, keine geschönte Darstellung einer unrealistischen Lebenssituation, aber im wohltuenden Gegensatz zum rezent üblichen Hollywoodschmus. Ein deutscher Film, der in jeder Hinsicht berührt und der so manchem Zuseher helfen wird, sich mit dem kaum zu bewältigenden Thema der eigenen Endlichkeit auseinanderzusetzen und dadurch etwas Gelassenheit und die Fähigkeit zum Genuß der ganz kleinen Lebensfreuden im eigenen Leben zuzulassen.

Prädikat: sehr empfehlenswert!
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es gibt Filme..., 10. März 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
...die vergisst man nicht so schnell...

Sven Taddicken ist hier der perfekte Balanceakt zwischen Drama, Liebesgeschichte unbd Komödie gelungen. Bis in die Nebenrollen gut besetzt (Hinnerk Schönemann als Dorfpolizist: klasse!), glänzt der Film mit zwei unglaublich guten Hauptdarstellern, die passen, wie die Faust aufs Auge: Jördis Triebel und Jürgen Vogel.

Die DVD ist liebevoll gestaltet und enthält u.a. einen spannenden Audiokommentar des Regisseurs und der Hauptdarstellerin und informative und teils sehr lustige Bonusfeatures (z.B. nicht verwendete Szenen und Outtakes). Ebenso einen frühen Kurzfilm des Regisseurs aus seiner Studienzeit an der Filmhochschule Baden-Württemberg.

Alles in allem sehr empfehlenswert!!!

(Technik-Tipp: Die Kinofassung wurde im Tonformat DOLBY DIGITAL EX gemischt. Die DVD ist zwar nicht entsprechend kodiert, aber wenn man den Verstärker manuell auf EX umschaltet, kommt man trotzdem in den Genuss der korrekten 6.1-Mischung.)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zutiefst menschlich, 20. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Emmas Glück (DVD)
Diesen Film schaue ich mir immer wieder gerne an, er geht mir ans Herz. Ich muss lachen und weinen, jedesmal auf's Neue. Unbedingt empfehlenswert! Deshalb 5 Sterne von mir!
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen nein, eine Komödie im klassischen Sinne ist das nicht..., 8. Februar 2008
Von 
Joroka (Darmstadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
...sondern ein Film, der einen sehr nachdenklich stimmt.

Max ist Mitte dreißig und erfährt, dass er nicht mehr lange zu leben hat. Sein Arzt rät ihm, in seinen Beruf zurückzukehren und so weiterzumachen wie bisher. "Der Mensch ist ein Gewohnheitstier". Doch das gelingt Max nicht. Er klaut das angesammelte Schwarzgeld seines Geschäftsfreundes und möchte damit ab nach Mexiko. Bei der anschließenden Verfolgungsjagt kommt er jedoch von der Straße ab und landet vor dem Bauerhof von Emma. Sie versteckt ihn auf ihrem Hof und lässt ihn erfahren, dass das Glück nicht unbedingt in der Ferne zu suchen ist, sondern manchmal an Orten ganz in der Nähe zu finden ist, an denen man es nicht vermuten würde....

Max geht es zunehmend schlechter und Emma kommt ihm zunehmend näher und näher. Ich möchte nicht zu viel verraten....

Es gibt zwar einige Momente, bei denen man Schmunzeln muss, aber insgesamt konfrontiert der Film sehr unverblümt mit dem Thema Krebs und dem damit verbundenen Tod. Auf dem Bauernhof schlachtet Emma auf sehr liebevolle Weise ihre Schweine. Gerade in diesen Szenen wird die Verletzlichkeit des Lebens, nicht nur des tierischen sehr anschaulich.
Die Sequenzen des fortwährenden Sterbens von Max werden recht schonungslos gezeigt. Aber auch die aufopfernde Hingabe von Emma in dieser letzten Phase des Leidens.

Wieder einmal ein guter deutscher Film, mit überzeugenden Schauspielern und gerade Jürgen Vogel mal von einer ganz anderen Seite. Die Kameraführung ist hervorragend und die Geschichte so gut erzählt, dass man um das Mitleiden gar nicht herum kommt.
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Emmas Glück
Emmas Glück von Sven Taddicken (DVD - 2007)
EUR 5,99
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