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Kundenrezensionen

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Hab ich mich gefreut, als ich das DVD-Set im österreichischen Handel aufgestöbert habe. Alle Folgen, schön verpackt auf 17 DVDs - von den Anfängen bis zum heiteren Schluss der Serie.

Man kriegt mit dieser Serie auch wirklich viel für's Geld geboten. Ein wirklich liebevolles Stückerl österreichischer Fernsehgeschichte. Dank Ernst Hinterbergers G'spür für "den Wiener" ist im Kaisermühlenblues wirklich vieles drinnen: von herrlich skurillen Charaktären (und deren ebenso "lebendiges" Zusammenleben im 22. Wiener Gemeindebezirk) über einer großen Portion "90-Jahre-Feeling" bis hin zu bewußt unüberhörbaren sozialkritischen Zwischentönen. Und was natürlich in Übermengen vorhanden ist, ist das "Wiener Feeling" - von der Gmiatlichkeit, dem "Weaner Schmäh" und all den anderen, weniger gern hergezeigten Eigenheiten.

Wenn jedenfalls Lukas Resetarits als Burschi Leitner mit'm violetten Jogginganzug durch's Bild läuft oder wenn sich Peter Fröhlich und Götz Kauffmann alias Erwin Schoitl und Rudi Gneisser gegenseitig die besten politischen Wuchtln (und Fettnäpfchen) reindrücken, dann geht mein österreichisches Herzerl auf...

...wenn ich mir aber die DVDs von Hoanzl (das sind die DVD Produzenten) anschau, dann geht ma leider eher "des G'impfte" auf...

Das Bild ist nämlich allerhöchstens TV-Niveau. Keine Restauration, kein garnix.
Aber gut. Drück ich halt ein Auge zu. Das Bild beim Kaisermühlenblues is ja net des Ausschlaggabende.

Was mir aber schlussendlich dann wirklich gezeigt hat, dass Hoanzl die DVD-Box nur halbherzig gemacht hat, ist die Sache mit den einzelnen Folgen, die in keinerlei Kapitel unterteilt sind.
Man schiebt also die DVD in den Player, wählt im Menü die Folge aus und muss dann vom Anfang bis zum Ende diese anschauen. Klar kann man Vor- und Zurückspulen, aber so richtig komfortabel und übersichtlich wär's eben mit einer einfach Szenenanwahl gewesen.

Dass keinerlei Bonusmaterialien auf den 17 DVDs mit drauf sind, hat mich ehrlich gesagt auch ein bißerl empört. Ich weiß, dass der ORF da sicher genug (und interessantes) Hintergrundmaterial zur Serie und den Darstellern in seinen Archiven schlummern hat bzw. was hätte ich bloß für Unsummen gezahlt, wenn Hoanzl (zumindest bei der Pilotfolge) einen Serienkommentar mit Ernst Hinterberger neu produziert hätte. Dieser hätte sicherlich mehr als genug zu erzählen - über die Menschen, seine Inspirationen und und und.

So ist's halt nur bei einem gedruckten Vorwort von ebendiesem geblieben und einer schönen Verpackung für die ganzen 17 DVDs (und zwar in einer Art Buchform, wo die einzelnen Scheiben in Papierhalterungen befestigt sind).

Unter'm Strich muss ich also in der "Technik-Note" Sterne abziehen bzw. nochmal ein paar Sterne, weil man aus der Serie bzw. dem Set noch soviel mehr hätte herausholen können.
Für die Serie selbst kann ich aber nicht genug Sterne hergeben bzw. ist es einfach eine Riesenfreude, dass man die Serie jetzt endlich wieder einmal in voller Länger und mit allen Folgen daheim anschauen kann.
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