newseasonhw2015 Hier klicken Jetzt Mitglied werden lagercrantz Cloud Drive Photos Professionelle Fotografie2 Learn More praktisch ssvpatio Fire HD 6 Shop Kindle Sparpaket Autorip SummerSale

  • Next
  • Kundenrezensionen

Kundenrezensionen

93
3,5 von 5 Sternen
Next
Format: DVDÄndern
Preis:8,94 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
"Next" leidet an einem ganz großen Problem: Zwar ist storytechnisch klar, dass Chris Johnson alias Zauberkünstler Frank Cadillac (Nicolas Cage) stets zwei Minuten in seine eigene Zukunft sehen kann und dieses Talent von der toughen FBI-Agentin Callie Ferris (Julianne Moore) genutzt werden möchte, um eine Atombombe zu finden, die von irgendwelchen Terroristen irgendwo gezündet werden soll. An sich klingt der Plot ganz ok, aber irgendwie vertingelt sich der neuseeländische Regisseur Lee Tamahori zu sehr in der oberflächlichen Abhandlung der Geschichte. Ein Beispiel? Ok: Obwohl man sich alle Mühe gibt die Terroristen rund um Deutschland-Export Thomas Kretschmann so bedrohlich wie möglich darzustellen, fragt sich der geneigte Zuschauer die ganze Zeit über, welche Motive diese Leute haben, eine Atombombe auf amerikanischem Gebiet zünden zu wollen. Klar kann man sich irgendwo zusammenreimen, dass mal wieder ein arabischer Terrorfürst oder andere asiatische Schurkenstaaten ihre Finger im Spiel haben, aber nie wird es konkret und somit bleiben die Feinde gesichts- und motivationslos.

Das "Next" nicht ganz zu einem verrauchenden Ofenschuss verkommt, verdankt es der ungeheuren Präsenz von Nicolas Cage. Von seinem schauspielerischen Können kann man zwar zweigeteilter Meinung sein, aber verdammt interessant bleibt er nun einmal. Dazu gesellt sich die ordentlich gecastete Reihe von Nebendarstellern, bei denen natürlich besonders Julianne Moore (die einen verdammt guten "Scully"-Klon abgibt) und Jessica Biel (rrrrrrr...) herausragen. Kretschmann bleibt hingegen unerwartet blass und kann in keiner Szene auch nur irgendwie punkten - schade, dass klappte bei "Der Pianist", "King Kong" oder "Walküre" alles irgendwie besser.

Daher gibt es am Ende drei Sterne für einen Film, der so viel mehr hätte sein können. Die lahmen "Bösewichter" und der teils etwas zu wirre Handlungsablauf kosten jeweils einen Stern und sorgen dafür, dass erneut nur eine mittelmäßige Referenz für Mr.Cage übrig bleibt. Hoffen wir für ihn auf bessere Zeiten und Rollen, damit er endlich seine Schulden an den Fiskus los wird.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
35 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. August 2007
(dafür braucht es keine hellseherischen Fähigkeiten ;), aber ein durchaus unterhaltender Actionfilm!
Kurz zur Story: Chris Johnson (Oscarpreisträger Nicolas Cage, "Leaving Las Vegas", "Con Air", "The Rock" u.v.a.), ein kleiner Magier aus Las Vegas, kann in die Zukunft sehen, genauer gesagt in seine Zukunft und das auch nur für 2 Minuten. Seine Fähigkeiten bleiben nicht geheim, dass FBI versucht mit seiner Gabe einen nuklearen Anschlag auf L.A. zu verhindern. Chris will mit der Sache nichts zu tun haben und flüchtet. Als jedoch seine neue Freundin Liz (Jessica Biel, u.a. "Blade: Trinity", "Texas Chainsaw Massacre") in die Sache hinein verwickelt wird, hat er keine andere Wahl als zu kooperieren...
Soviel zur Geschichte. Klar, viele werden an dieser Stelle jetzt schon sagen: Was für ein Schr***. Und um ehrlich zu sein, die Story ist wirklich sehr dünn und an den Haaren herbei gezogen, aber zur kurzweiligen Unterhaltung allemal ausreichend. Leider wird sich nicht sehr viel Zeit für die Charakterentwicklung der einzelnen Figuren genommen, viele Fragen bleiben ungeklärt (Wie kamen FBI & Die Terroristen ausgerechnet auf Chris Johnson?, Woher hat er seine Gabe?, Warum soll eine Atombombe gezündet werden?, etc.), die schauspielerischen Leistungen (vor allem von Julianne Moore ("The Hours", "Die Vergessenen") als FBI-Agentin) lassen etwas zu wünschen übrig und Logikfehler finden sich zuhauf im Plot (man beachte die "Betäubungsszene" im Motel). Der Film hätte gut und gerne eine halbe Stunde länger sein dürfen, um die Figuren besser einzuführen und um Antworten zu geben. Der Film wäre dadurch sicherlich "runder" geworden...
Warum trotzdem vier Sterne? Aus mehreren Gründen! 1. Wie schon oben erwähnt, die Story ist platt aber unterhaltend. 2. Nicolas' Cage Rolle wurde für ihn und nur für ihn geschrieben und er spielt sie meiner Meinung nach mit dem nötigen "Augenzwinkern". Immer derselbe Blick aus den Augen, die flachen, witzigen Sprüche ("Ich habe jedes Ende gesehen, und keins geht gut für dich aus!"), sogar die Frisur, dass passt einfach in diesen Film! 3. Viele Actionszenen, die wenig Wünsche offen lassen (Schießerei am Hafen). 4. Die Special Effects sind klasse. Man beachte vor allem die Szenen am Berghang (Baumstämme, Autos, etc.) und im Frachtschiff (Johnson geht jeden möglichen Weg in Gedanken). 5. Eine Top-Besetzung (Cage, Biel, Moore, Kretschmann (ein Deutscher!!!), Falk), jedoch ohne Top-Leistung.
Fazit: "Next" reißt keine Bäume aus und erfindet das Sci-Fi-Genre nicht neu! Ein paar Minuten mehr und ein besseres Drehbuch hätten dem Film sicherlich nicht geschadet. Dennoch: "Next" wird zu keinem Zeitpunkt langweilig! Wer also für ca. 90 Minuten seinen Verstand abschalten kann, und wer auf Sci-Fi- und Actionfilme steht, den wird der Trip in die nahe Zukunft sicher nicht enttäuschen!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Die Frage nach dem Zustand des Menschen und der Identität des Individuums in der Geselschaft steht bei den Verfilmungne von Philip K. Dick-Geschichten normalerweise im Vordergrund. Außerdem sind Momente der SF sonst sehr deutlich, wie jeder bestätigen kann, der "Minority Report", "Bladerunner" ode "A Scanner Darkly" gesehen hat. Von dieser Warte aus betrachtet kommt dieser Film ein wenig ungewohnt daher, denn er hat zwar phantastische Aspekte, aber wirkt nicht wirklich wie eine SF-Erzählung.

Nicolas Cage in der Rolle des Bühnenzauberers mit dem kleinen Trick, de rdurch die Nähe der Geliebten wirkungsvoller wird kommt sehr überzeugend herüber und die Frage, wie man idealerweise sein Leben leben sollte scheint immer wieder durch. Ein wenig erinnern einige Situationen an "Und täglich grüßt das Murmeltier" oder an die Serie "Heroes" und manche werden sich auch an den unsäglichen "Deja-Vu" erinnert fühlen, wobei "Next" wesentlich mehr Momente gibt um über das Gesehene ernstahft nachzudenken und auch die Frage zu betrachten, was gesellschaftliche Verantwortung und Freiheit wirklich bedeuten. Hierbei ist es allerdings von Nutzen, Dicks Werk ein wenig zu kennen, denn sonst ist dieser Film - auf Grund seines kontrovers diskutierbaren Endes (mir hat es gefallen) - eine erzählerische Eintagsfliege -d.h. man kann ihn auf Grund des "Tricks" nur einmal schauen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Chris Johnson nutzt seine Gabe, zwei Minuten in die Zukunft blicken zu können, als mittelmäßiger Magier namens Frank Cadillac und an den Spieltischen in Las Vegas. Als das FBI auf seine Fähigkeiten aufmerksam wird und ihn zum Aufspüren europäischer Terroristen anheuern will, entzieht er sich fluchtartig der Verantwortung. Erst nachdem seine neue Freundin Liz entführt wird, verbündet sich Chris mit Agentin Ferris, um einen nuklearen Anschlag auf Los Angeles zu verhindern.

Im Kielwasser des ungleich erfolgreicheren und auch etwas stimmigeren DEJA VU lief NEXT relativ unbemerkt und unter den Erwartungen bleibend in den Lichtspielhäusern. Auf DVD hingegen könnte sich der feine Science Fictioner durchaus zum empfehlenswerten Geheimtipp entwickeln.

Der Verdienst liegt in erster Linie wieder bei Nicolas Cage, der den Streifen mitproduziert hat. Sicherlich hat er schon anspruchsvollere Rollen ausgefüllt. Dennoch ist die Coolness und Eleganz, mit der er insbesondere in den Szenen agiert, in denen er die FBI-Agenten austrickst, absolut sehenswert; da der von ihm verkörperte Charakter Chris in der Lage ist, jede Bewegung des Überfallkommandos voraus zu sehen, bewegt er sich ballettgleich durch die Überzahl der Gegner. Ebenfalls visuell beeindruckend umgesetzt ist im Showdown das Durchspielen aller möglichen Optionen, die Geliebte Liz zu finden. Vergleichbar mit den Heerscharen von Mr. Smith in der MATRIX-Trilogie sieht man in ein und derselben Szenerie Dutzende von Cages/Johnsons, die jeden denkbaren Weg der Location abgehen.

Wie eingangs bereits angedeutet werden die zwangsläufig diesen Stoffen eigenen Logikfallen nicht vermieden. Darüber hinaus wird sogar die wichtigste Prämisse - der Zwei-Minuten-Blick in die Zukunft - nicht bis zum Ende durchgehalten und liefert das Drehbuch keine Erklärung, weshalb es Chris an der Seite von Liz plötzlich möglich ist, Ereignisse über mehrere Stunden vorauszusehen. Was sich vielleicht als Ärgernis liest, fällt jedoch kaum ins Gewicht, da Bond-Regisseur Tamahori (STIRB AN EINEM ANDEREN TAG) derartige Unplausibilitäten durch routiniert inszenierte Actionsequenzen kaschiert. Pulstreibend und außergewöhnlich choreografiert sticht besonders die halsbrecherische Flucht vor Agenten und Attentätern hervor, während der unser Held, einen Steilhang hinab hetzend, um Haaresbreite von diversen Baumstämmen und sich überschlagenden Fahrzeugen überrollt wird.

Das Genre wird mit NEXT wahrlich nicht neu erfunden. Doch Dank spielfreudigem Cast, angeführt vom schlitzohrigen Charmeur Nicolas Cage, der überdies bestens mit Herzdame Jessica Biel harmoniert, und einer ansprechend umgesetzten Story, die des Zuschauers Intelligenz nicht völlig beleidigt und zudem mit einer überraschenden Schlusswendung aufwartet, wird man vom kleinen Bruder von DEJA VU spannend und amüsant unterhalten.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Dezember 2007
Als Adaption eines Stoffes von Philip K. Dick ist der Film sehr frei. Die Gabe, zwei Minuten in die eigene Zukunft sehen zu können, nutzt der von Nicolas Cage wieder einmal recht spröde und zerrissen dargestellte Held für Zaubertricks und kleine Gewinne in den Casinos von Las Vegas. Da er seiner Gabe eine schwere Jugend mit endlosen Tests verdankt, will er jetzt einfach nur nicht auffallen. Und dann soll er eine von Terroristen eingeschmuggelte Atombombe finden - kann doch gar nicht gehen. Julianne Moore gibt die unbarmherzige FBI-Agentin mit Bravour, und die Entwicklung, dass die Polizei einen unbeteiligten Menschen, der zudem noch helfen soll, festsetzt und foltert, gibt einem schon etwas zum Nachdenken. Das vergeht aber rasch wieder, denn der Film ist in erster Linie ein Actionfilm, und wer sich an die alte Regel hält, bei Einsetzen der Action das Gehirn runter zu schalten, kann ihn auch hervorragend genießen. Andererseits reicht mir die Kunst, zwei Minuten in die Zukunft zu sehen, nicht aus, um jeder abgefeuerten Pistolenkugel, die trifft, dann doch auszuweichen, bis das Magazin leer ist (wie gesagt: schwache Logik), und den Gangster kalt zu stellen.

Ich habe den Film als reinen Unterhaltungsfilm durchaus genossen. Gute Action, wenn auch manchmal etwas übertrieben, Spannung, gute schauspielerische Leistung der beiden Hauptakteure. Und Jessica Biel ist einfach eine Augenweide!

Und da hier so oft von "Deja Vu" die Rede war: ich fand "Next" besser als "Deja Vu" und besser als "Ghost Rider", überigens auch besser als "Timecop", aber klar schwächer als "Stirb langsam 4.0" (und der war auch nicht immer logisch).
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Chris Johnson nutzt seine Gabe, zwei Minuten in die Zukunft blicken zu können, als mittelmäßiger Magier namens Frank Cadillac und an den Spieltischen in Las Vegas. Als das FBI auf seine Fähigkeiten aufmerksam wird und ihn zum Aufspüren europäischer Terroristen anheuern will, entzieht er sich fluchtartig der Verantwortung. Erst nachdem seine neue Freundin Liz entführt wird, verbündet sich Chris mit Agentin Ferris, um einen nuklearen Anschlag auf Los Angeles zu verhindern.

Im Kielwasser des ungleich erfolgreicheren und auch etwas stimmigeren DEJA VU lief NEXT relativ unbemerkt und unter den Erwartungen bleibend in den Lichtspielhäusern. Auf DVD hingegen könnte sich der feine Science Fictioner durchaus zum empfehlenswerten Geheimtipp entwickeln.

Der Verdienst liegt in erster Linie wieder bei Nicolas Cage, der den Streifen mitproduziert hat. Sicherlich hat er schon anspruchsvollere Rollen ausgefüllt. Dennoch ist die Coolness und Eleganz, mit der er insbesondere in den Szenen agiert, in denen er die FBI-Agenten austrickst, absolut sehenswert; da der von ihm verkörperte Charakter Chris in der Lage ist, jede Bewegung des Überfallkommandos voraus zu sehen, bewegt er sich ballettgleich durch die Überzahl der Gegner. Ebenfalls visuell beeindruckend umgesetzt ist im Showdown das Durchspielen aller möglichen Optionen, die Geliebte Liz zu finden. Vergleichbar mit den Heerscharen von Mr. Smith in der MATRIX-Trilogie sieht man in ein und derselben Szenerie Dutzende von Cages/Johnsons, die jeden denkbaren Weg der Location abgehen.

Wie eingangs bereits angedeutet werden die zwangsläufig diesen Stoffen eigenen Logikfallen nicht vermieden. Darüber hinaus wird sogar die wichtigste Prämisse - der Zwei-Minuten-Blick in die Zukunft - nicht bis zum Ende durchgehalten und liefert das Drehbuch keine Erklärung, weshalb es Chris an der Seite von Liz plötzlich möglich ist, Ereignisse über mehrere Stunden vorauszusehen. Was sich vielleicht als Ärgernis liest, fällt jedoch kaum ins Gewicht, da Bond-Regisseur Tamahori (STIRB AN EINEM ANDEREN TAG) derartige Unplausibilitäten durch routiniert inszenierte Actionsequenzen kaschiert. Pulstreibend und außergewöhnlich choreografiert sticht besonders die halsbrecherische Flucht vor Agenten und Attentätern hervor, während der unser Held, einen Steilhang hinab hetzend, um Haaresbreite von diversen Baumstämmen und sich überschlagenden Fahrzeugen überrollt wird.

Das Genre wird mit NEXT wahrlich nicht neu erfunden. Doch Dank spielfreudigem Cast, angeführt vom schlitzohrigen Charmeur Nicolas Cage, der überdies bestens mit Herzdame Jessica Biel harmoniert, und einer ansprechend umgesetzten Story, die des Zuschauers Intelligenz nicht völlig beleidigt und zudem mit einer überraschenden Schlusswendung aufwartet, wird man vom kleinen Bruder von DEJA VU spannend und amüsant unterhalten.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
...aber leider, leider, leider sind zum Schluss des Films ein paar Sekunden überflüssig. Lee Tamahori hat mit -Next- einen actiongeladenen Film mit interessanter Story abgeliefert. Bücherfreunde werden mit Interesse feststellen, dass es eine Romanvorlage von Phillip K. Dick gibt; seit -Blade Runner- ein Garant für gute Filmvorlagen.
So beginnt -Next- wie erwartet mit einem spannenden Plot, einem Nicolas Cage, wie wir ihn kennen und lieben, und wir fragen uns schon mal: Wieso ist der Film in der Kritik nicht so gut weggekommen? Aber dazu später mehr.

Zunächst die Story: Chris Johnson(Nicolas Cage) tritt als Zauberkünstler auf. Er kann Dinge und Ereignisse vorhersehen und tritt mit dieser "Gabe" in Las Vegas auf. Im Publikum sitzt die FBI Agentin Calli Ferris(Julian Moore). Sie glaubt nicht an Zaubertricks und ist sich sicher, dass Cage in die Zukunft sehen kann. Das stimmt tatsächlich, aber was Ferris nicht weiß, Johnson kann jeweils nur die nächsten zwei Minuten vorhersehen und auch dort nur Ereignisse, die ihn persönlich betreffen.
Da das FBI glaubt, dass Terroristen eine Atombombe, die gestohlen wurde, in Kalifornien zünden wollen, will Ferris Johnson engagieren, damit er hilft. Aber Johnson will damit nichts zu tun haben und flieht. Auf seiner Flucht begleitet er Liz(Jessica Biel) die er schon mehrmals in einer Art Dejavu gesehen hat. Bei Liz funktionert Johnsons Gabe völlig anders, er kann sie auch weit in die Zukunft hinein sehen und er weiß, dass sie in seinem Leben eine ganz besondere Rolle spielt. Sehr schnell bemerkt Johnson, dass er Liz in große Gefahr bringt und, egal was er auch tut, die Zukunft lässt sich nicht ändern...

-Next- spielt ganz wunderbar mit der Zwei-Minuten-Zeitreise. Alle erdenklichen Möglichkeiten werden ausgeschöpft und in hervorragenden Action Sequenzen dargestellt. Das ist ziemlich kreativ und wunderbar kurzweilig. Cage ist, wie in all seinen Filmen, ein Garant für gutes Spiel und klasse Unterhaltung. Julian Moore und Jessica Biel passen ebenfalls gut in den Plot. Allerdings verliert Tamahori am Schluss ein wenig den Faden. In der Abschlusssequenz am Hafen werden Johnsons Fähigkeiten leider ins Unglaubliche verklärt und wirken plötzlich deplaziert und falsch in dem bisherigen Handlungsverlauf. Ein regelrechter Bruch der Geschichte entsteht. Auch der Versuch das Ganze mit einem Taschenspielertrick wieder ins Lot zu rücken, überzeugt letztendlich nicht. Schade, -Next- hätte in konsequenter Fortführung des Plots seine Fans noch mehr überzeugt und wäre mit anderen Highlights der Actionverfilmungen auf Augenhöhe gewesen. Nichtsdestotrotz ist -Next- gute Unerhaltung mit einem hervorragenden Nicolas Cage, dessen Name allein schon für Qualität bürgt.
11 KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Mai 2008
Was macht man, wenn man die Fähigkeit besitzt immer wieder für zwei Minuten in die eigene Zukunft zu blicken? Chris Johnson verdingt sich in Vegas bei einer zweitklassigen Show als Zauberkünstler und versucht am Spieltisch über die Runden zu kommen. Doch eines Tages kommt das FBI mit der Bitte auf ihn zu bei der Suche nach einer gestohlenen Atombombe mitzuhelfen. Johnson jedoch verweigert die Mitarbeit und flieht, weil er befürchtet zukünftig nicht mehr aus den Fängen der US-Regierung entkommen zu können, wenn seine Fähigkeiten derart einsetzbar sind. Doch auch die Terroristen sind auf ihn aufmerksam geworden und so beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel bei dem Johnson seine Fähigkeit ein ums andere Mal hilft seinen Häschern ein Schnippchen schlagen zu können.

"Next" basiert auf der Geschichte "The golden man" von Philip K. Dick. Der Streifen spielt gekonnt mit dem wohl uralten Wunsch der Menschen in die Zukunft blicken zu können. Dem Protagonisten (Nicolas Cage) gelingt es immer wieder in letzter Sekunde durch seine besondere Gabe einer geradzu ausweglosen Situation zu entkommen. Das erzeugt Spannung und Verblüffung und ist filmisch auch sehr gut umgesetzt. Seine Gegenspielerin, die zähe und sehr spröde dargestellte FBI-Agentin (Julianne Moore) und auch die Terroristen haben alle Mühe seiner habhaft zu werden.

"Next" erzählt eigentlich eine recht intelligente, nachdenkliche Geschichte. Eigentlich. Leider bleibt bei viel Krawumm und sehr guten Special Effects schon mal die Logik auf halber Strecke liegen, und das ist schade, denn mit etwas mehr Sorgfalt hätte das vermieden werden können. Die Terroristen-Story gerät zurecht ins Hintertreffen und die nicht vorhandene Charakterisierung der Bösen zeigt dann nur allzu deutlich, dass Drehbuch und Regie sich vorrangig um die Entwicklung der Hauptfigur eine maue Kulisse zusammengezimmert haben. Das sehr gute Ende (wenn's denn schon die Terroristen-Story sein musste) wäre eigentlich ein schöner Schlußpunkt gewesen ... wenn da nicht jemand auf die nicht gerade sehr einfallsreiche Idee gekommen wäre, doch noch auf Biegen und Brechen so etwas wie annähernd ein Happy End hinkonstruieren zu müssen. Unnötig. Ärgerlich.

Als Filmfreund tue ich mich mit "Next" etwas schwer. Ich will den Streifen mögen, unbedingt. Die Grundidee fesselt und die Umsetzung ist technisch perfekt. Die Schauspieler sind allesamt hervorragend besetzt und die Charakterisierung von Chris Johnson ist glaubwürdig. Doch ich kann nicht so einfach über die Pappkameraden von Terroristen hinwegsehen, über die viel zu hastig und uninspirierte Rahmenhandlung von der gestohlenen Atombombe. Mit 30 Minuten mehr Länge und ausreichend Zeit die Story dichter zu machen und einige der Logiklöcher zu stopfen hätte man "Next" einen großen Gefallen getan. So bleibt der Film für mich ein Geheimtipp für Leute, die wie ich auch mal beide Augen zudrücken können, wenn es um ein Kleinod geht.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. November 2007
Filme, die Zukunftseinblicke (oder aber Vergangenheitsreisen) thematisieren, sind aufgrund der fiktiven Realität immer eine heikle Sache. Selbst bei "Zurück in die Zukunft", das Vorzeigeexempel für Zeitreisen, und ein Film der wirklich gut durchdacht war, gab es Löcher in der Logik. War aber irrelevant, da der Film nicht ernst genommen werden wollte.
Hier ist das anders; dafür ist das gesamte Drehbuch zu steif und fad gehalten. Nicht leidenschaftlich genug. Auch ist der philosophische Aspekt nur zu erahnen, so dass Liebhaber anspruchsvoller Filme nicht wirklich auf ihre Kosten kommen werden. Also, lieber die Finger weg! Allen anderen: vorsichtshalber die Hirnhälfte, die für eben diese Logik verantwortlich ist, ausschalten, und dann kann man zwar nicht besonders spektakuläre oder üppige aber überzeugende Action genießen!

"Cris Johnson" (Nic Cage) wirkt zu Beginn der Geschichte wie ein recht gebrochener Mann; melancholisch, einsam, lethargisch, schwermütig, ja leicht zynisch (fast philosophisch). Gleichzeitig idealistisch, gutmütig... insgesamt etwas bizarr. Ich mein, die Fähigkeit, pausenlos die nur ihn betreffenden bevorstehenden 2. Min. sehen zu können, muss doch im Hirn des armen Jungen permanent ein gigantisches Feuerwerk auslösen. Da wird man ja bescheuert!!:-) Diese Tatsache hätte meines Erachtens mehr Beachtung verdient. "Cris Johnson" meistert mir diese Fähigkeit im gesamten Film etwas zu cool und souverän. Irgendwie heroisch.

Weiter; spannungsreiche Szenen und die Entstehung der Liebesbeziehung zwischen "Cage" und "Biel" (kann ich ruhig vorweg nehmen. Tut der Spannung keinen Abbruch) geben sich dann immer wieder die Hand; was im Grunde nicht wiedersprüchlich ist. Hier aber wirkt es so, als könne sich der Autor nicht entscheiden. Und genau das ist der Knackpunkt. Bis der Film richtig losgeht, ist den eingefleischten Actionfans wahrscheinlich die Lust vergangen, und von einer echten Romanze ist man hier recht weit entfernt. Zu wenig Herz.

Auch die Schauspieler (konzentriere mich hier nur auf die 3 Hauptdarsteller) wanken für meine Begriffe zwischen "handwerklich unterfordert", "etwas lustlos" und "theatralisch". Was wahrscheinlich auf den Regisseur zurückzuführen ist.

Und obwohl "Next" mit schönen Einfällen bespickt ist (vernünftig eingesetzten Effekten, ein paar atmosphärischen Szenen), und er mich, wenn's nicht grad um die Beziehung zwischen den beiden Protagonisten ging, ganz gut gefesselt hat, weiß ich ehrlich gesagt nicht sehr viel damit anzufangen. Bei "Minority Report" (Gary Goldman, einer der "Next"-Autoren, hat wohl auch hier seine Finger im Spiel gehabt) ging es mir ähnlich: Ebenfalls gute Ideen, hat mich dennoch in der Umsetzung als Ganzes nicht überzeugt.

Fazit:
Kann man mal gesehen haben. Muss das aber nicht unbedingt öfters tun. Gehört definitiv NICHT zu Cages' besten Filmen. Einen Stern für die Action, einen für die Einfälle und Atmosphären zusammen. Den dritten Stern gibt's für die schöne Idee mit der hellseherischen Fähigkeit (Übrigens adaptiert nach "The Golden Man" von "Philip K. Dick").

Die Extras sind auch nicht der Hammer; ein paar nette Hintergrundinfos zum Film und zu den Specialeffects, und dann findet man noch die gängigen Lobhudeleien. Pluspunkt der Extras: englische und deutsche Untertitel.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. November 2009
OK, lassen wir mal die letzte Szene des Films weg. Was bekommt man bis dahin? Aus meiner Sicht einen gut durchdachten Science Fiction Thriller bei dem unser Held Chris die Fähigkeit hat, zwei Minuten in die Zukunft zu blicken. Nicht viel, aber in gefährlichen Situationen mehr als genug. Diese Fähigkeit wollen sich auch andere zu Nutze machen, daher besteht der Großteil der Handlung aus Flucht und Versteckspiel, wobei Chris dabei ausgiebeig von seiner Fähigkeit Gebrauch macht. Interessant ist vor allem, dass der Effekt filmisch immer wieder anders dargestellt wird. So sieht man Cage auf der Fluch aus einem Casino völlig unbehelligt an Wachposten vorbeigehen, die ihn komischerweise nicht sehen können, bei einem Anmachversuch in einem Restaurant sieht man, wie Chris mehrere Möglichkeiten durchprobiert, was wie Zurückspulen wirkt oder wenn er wie in einer Choreografie in letzter Sekunde den richtigen Schritt macht und so tödlichen Gefahren durch Wachposten oder herumfliegende Gegenstände entgeht.
Gut, die Actionszenen sind weder besonders bombastisch, noch zahlreich, aber es soll ja auch kein Actionfilm sein. Das Thema an sich fasziniert hier meiner Meinung nach. Und aus der Logik des Films kommen auch meine beiden Kritikpunkte: der Film stellt zwar eine feste Regel auf, die aber eine Ausnahme hat, welche nicht erklärt wird (oder werden kann) und diese Ausnahme führt dann auch zur letzten Szene des Films und damit einem Ende, für dessen Akzeptanz man dann schon beide Augen zudrücken darf. Es ist nicht schlecht, aber es wirft alles bis dahin gesehene über den Haufen und das mit diesem unfaiern Trick. Es wirk fast als sei dem Autor nicht eingefallen, wie er seine Figuren aus dem Schlamassel anders wieder herausholen soll. Dafür ziehe ich einen Stern ab, doch die restlichen vier vergebe ich gerne, denn ein Film soll faszinieren, unterhalten, amüsieren und genau das tut er auch bestens.
11 KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
Knowing
Knowing von Nicolas Cage (DVD - 2009)
EUR 8,74

Nur noch 60 Sekunden
Nur noch 60 Sekunden von Nicolas Cage (DVD - 2001)
EUR 16,95

World Trade Center
World Trade Center von Nicolas Cage (DVD - 2007)
EUR 5,49