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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen15
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am 4. Dezember 2010
Der Film mag für den fleischessenden Verbraucher durchaus ein paar Überraschungen bereit halten. Noch oft denken Konsumenten, dass die Ware von einem "guten alten" Bauernhof stammt. In dieser Hinsicht stellt der Film gut dar, wie es in etwa wirklich abläuft. Bis auf wenige Ausnahmen sind die Bilder in Schlachthöfen, Brutstätten und anderen Verarbeitungsstationen mit Einverständnis der Betreiber entstanden. Das bedeutet natürlich dass hier nur die Spitze des Eisberges zu sehen ist, oder mit anderen Worten: Hier werden nur Bilder gezeigt, die auch gezeigt werden "dürfen". Der Film zeigt also noch lange nicht die "wirklich nackte Wahrheit", sondern lediglich eine Annäherung. Nicht zu sehen ist zB das "sexen" von kleinen Küken, geschweige denn das Ende ihrer männlichen Artgenossen(zerhäkseln, vergasen oder einfach auf dem Müll werfen). Auch sogenannte "Krankenbuchten" sind nicht zu sehen, stattdessen werden Tierärzte bei Untersuchengen an Rindern gezeigt.
Im wesentlichen kommen Leute zu Wort, welche Teil dieser Industrie sind. Diese Menschen sind im Allgemeinen selbstverständlich überaus parteiisch, wenn es darum geht die Massentierhaltung kritisch zu hinterfragen. Den einen Stern habe ich abgezogen, da die Statements dieser Leute nicht hinterfragt werden. Zwar kann man mit einem Mindestmaß an gesundem Menschenverstand (und eventuell einer kurzen Internet-Recherche) bereits erkennen, dass zum Teil unglaublicher Unsinn behauptet wird (der schon lange wissenschaftlich klar widerlegt ist), aber es hätte wahrscheinlich nicht geschadet auch einen neutralen Wissenschafts-Experten zu Wort kommen zu lassen. Stattdessen dürfen Schlachthof-(Mit)-Arbeiter neue technische Verfahren zum töten und zerkleinern vorstellen - ja fast schon bewerben.
Dennoch ist der Film ein Schritt in die richtige Richtung. Der herkömmliche Verbraucher wird hier durchaus mit ein paar wichtigen Fragen konfrontiert ohne dass der Film zu sehr zu schockt. Man sollte eben keinesfalls davon ausgehen, dass hier die volle Wahrheit zu Tage kommt. "Ware Tier" stellt also einen ersten wichtigen Schritt zu einem neuen Bewusstsein gegenüber Tieren und der Verarbeitung unserer Nahrung dar, und als solcher sollte er auch wahrgenommen werden.
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am 17. Januar 2011
Als Koch vertrete ich die Meinung: Wenn jemand Fleisch isst, sollte er auch wissen wie das Fleisch entsteht.
Strom kommt nicht aus der Steckdose und das Fischstäbchen wächst nicht im Iglo-Karton auf. Chickenwings sind nicht von glücklichen Hühnern und der Hamburger kommt auch nicht aus dem Plastikbeutel.
Man muss die Welt mit offenen Augen sehen. Diese Doku zeigt sie wie sie ist. Es wird nichts beschönigt und auch nichts durch den Kakao gezogen.
Sehr positiv: Im Gegensatz zu vielen anderen "food-dokus" schildert diese Reihe von Filmen die Lage in Deutschland.
Industrielle Lebensmittelverarbeitung hat nichts mit Dorfromantik zu tun - das wird dem letzten Betrachter auch klar.
Hoffentlich genießen wir den nächsten Braten nun etwas bewusster...

Fazit: Kaufen - sehen - verstehen. Sehr sehenswert (auch für nicht-Vegetarier)
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am 5. September 2009
Ich habe den zweiten Teil durch Zufall im Fernsehen gesehen und war sehr ergriffen vom Inhalt. Die restlichen beiden Teile habe ich mir dann auch direkt angeschaut.
Die Art wie die Beiträge gemacht sind hat mir sehr gefallen. Keine reißerische Vegetarier-Propaganda, sondern Fakten offen und ungeschminkt dargestellt.
Seitdem ich die drei Folgen gesehen habe, esse ich kein Fleisch mehr! Ganz im Ernst. Ich war so angeekelt und wütend, dass ich "erstmal zum Testen" keine toten Tiere mehr gegessen habe. Das ist nun fast drei Jahre her. Und ich habe es bisher nicht bereut.
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am 26. Juli 2012
Die Machart dieses Filmes finde ich sehr gelungen, nicht reißerisch aufgemacht und sehr sachlich.

Dennoch fehlen einige wichtige Fakten, die man vielleicht nicht zeigen, aber trotzdem mitteilen müsste, weil sie zum Alltag der Fleischindustrie gehören!

1. Das betäubungslose kastrieren der Ferkel. Auch das Kopieren der Schwänzchen und Ohren wird nicht erwähnt.

2. Was passiert denn mit den aussortierten Küken? Dass alle männlichen zerschreddert oder vergast werden bleibt ein Geheimnis.

3. Die gezeigten " Laborkühe" entsprechen kaum dem Alltag einer Milchkuh. Das jährliche! Besamen und Kalben wird verschwiegen und auch was mit diesen Kälbchen geschieht, denn es wird bei Weitem nicht soviel Kalbfleisch verbraucht, wie produziert wird!
Das schmerzhafte Abkneifen der Hörner gehört auch zum Alltag einer Milchkuh, wie das vorzeitige Sterben.
Als Kind glaubte ich, dass Kühe von Natur aus keine Hörner haben, sondern nur die Bullen.

4. Fehlt mir die Information, dass eigentlich alle Masttiere in der Fleischindustrie falsch ernährt werden

5. Die Dimensionen , also die "verbrauchten" Mengen an Lebewesen und Futtermittel bleiben auch im Dunkeln.

Und zu guter Letzt , all diese Tiere produzieren Gülle und zwar in unvorstellbar großen Mengen! Die Entsorgung stellt ein erhebliches Problem dar und das Aufbringen auf die Felder ist, nicht wie man meint zum Zwecke der Düngung, sonder schlichte Abfallentsorgung mit schlimmen Folgen für das Grundwasser.

Alles in Allem fehlt mir in dem Film das Klarstellen von Zusammenhängen und Auswirkungen unserers Fleischkonsums auf die ganze Erde und die dritte Welt.

Der Film ist aber für ältere Kinder durchaus informativ, da viele tatsächlich denken, dass Fleisch in Plastikverpackungen wächst und Kühe glücklich und Lila auf der Weide stehen....
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am 6. September 2011
Ich hatte zuvor den Film "food. inc. " gesehen und wünschte mir einen gleichwertigen Film über die deutsche Nahrungsmittelindustrie. Ganz so gleichwertig war "Ware Tier" dann zwar doch nicht, aber er muss den Vergleich meiner Meinung nach nicht scheuen. Sehr gut hat mir der 1. Teil mit der Suche nach dem glücklichen Huhn gefallen. Mit dem befreiten "Huhn" Heidi tritt das Huhn aus dem Kollektiv " Der Hühner" als Individuum heraus und keiner kann sich mehr vor dem verschliessen, was ihm von uns Menschen als Schicksal zugedacht worden ist. Schade, dass es nicht auch anders geht, aber es scheint nun einmal so zu sein, dass uns das Schicksal einer einzigen Henne, die wir mit Namen kennen, mehr berührt als das von Millionen anderer Hühnern, die wir nur als eine anonyme Masse betrachten. Auch über den Fischfang hatte ich mir vor diesem Film kaum Gedanken gemacht. Ich hatte zwar stets darauf geachtet, Thunfisch nicht aus Treibnetzfang zu kaufen, wegen der Delfine, aber unter welchen Bedingungen der Thunfisch selbst gefangen wird war mir nicht bekannt. Der Film war vor allem informativ. Aber auch die ganze "Aufmachung" des Films und der DVD hat mir gefallen. Ich kann mich den anderen Rezensenten mit der Empfehlung sich diesen Film einfach mal anzuschauen nur anschliessen. Mit den Fragen, die dieser Film aufwirft MUSS sich jeder, der im Supermarkt zu Ei, Huhn, Milch und Fleisch greift einmal gründlich auseinander gesetzt haben!
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am 7. Februar 2008
Ich habe die Folgen im Fernsehen gesehen und kann sie sehr empfehlen. Etliche der Bilder finden sich auch in der DVD "Unser täglich Brot" wieder, im Gegensatz zu dieser würde ich aber wegen des grösseren Umfangs eher "Ware Tier" empfehlen. Die Botschaft kommt dort meiner Meinung nach noch besser rüber:
"Leute, merkt mal endlich, was ihr da tut!" Die ganze Industrieproduktion dient weder den Tieren (ja, man wird es verstehen...) noch den Menschen, deren Arbeitsplätze kommen und vor allem gehen, deren Intelligenz, Kreativität und Menschlichkeit zur Maschine degradiert wird und irgendwann...wenn woanders billiger...wie eine alte Maschine ausrangiert wird. Tschüss...und auf ins nächste Land...
Am Anfang war....der Handwerker, der Ladenbesitzer, der Künstler,der Landwirt,....dann....kam die Industrie und lockte mit dem Geld. Mit Wohlstand, u.s.w.. Sie brauchte Arbeitskräfte.
Dann kamen...Umweltverschmutzung in Luft und Boden, Automatisierung, Maschinen und Roboter, Handwerker gaben ihren Beruf auf, Ladenbesitzer arbeiteten in Supermarktketten, Landwirte arbeiteten in LPG und Massenproduktion. Dann kamen...Entlassungen. Man brauchte die Menschen nicht mehr, sie waren immer nur "gebraucht", "notwendiges Übel" für den, der Geld verdienen wollte...den Industriellen. Und nun?
Nun haben wir Arbeitslose. Und leidende Menschen. Und leidende Tiere.
Wach auf Du Schläfer....
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am 13. April 2012
In diesem Film werden die 3 verschiedenen Themen Schwein&Rind, Huhn und Fisch wirklich sehr gut beleuchtet und die Themen werden sehr gut dargestellt. Auch werden wirklich Szenen gezeigt, die nicht beschönigt oder ähnliches sind und stellen dadurch alles gut dar. Allerdings ziehe ich einen Stern ab, da wenige Fakten berichtet werden, wie zum Beispiel "in Deutschland werden pro Jahr ..." oder " weltweit werden über 2 Milliarden Schweine geschlachtet". Allerdings ist der Film alles in allem sehr empfehlenswert und viel mehr Leute sollten sich über dieses Thema informieren.
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am 19. Februar 2013
Die Dokureihe zeigt in 3 Teilen nüchtern und sachlich wo unsere tierischen Lebenmittel herkommen. Es werden jedoch aus meiner Sicht nur absolute Vorzeigebetriebe gezeigt, was sicherlich schockierend genug ist, jedoch wahrscheinlich nicht ganz die Realität für einen Großteil von Nutztieren wiederspiegelt.

Interessant fand ich auch die Interviews in den Extras.
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am 24. März 2013
Ich lege es jedem ans Herz, kaufen, ansehen es ist mehr als wertvoll sich diesen Film anzuschauen.
Danach kann jeder selbst entscheiden.

Ich habe mir viele Infos geholt und habe es endlich geschafft meine Ernährung umzustellen.
Mich schockt immer wieder wie Menschen mit Tieren umgehen.
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am 1. September 2013
sehr sehr gut absolut zu empfehlen. Sehr informativ und zum Teil auch schockierend. Bitte nicht vor Klasse 10 zeigen (15Jahre-16 Jahre).
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