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58 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weltuntergang Marke Emmerich – nicht mehr und nicht weniger
Nachdem ich die Rezensionen hier gelesen hatte, musste ich zu meinem Erstaunen feststellen, mit welch unsäglich hohen Erwartungen manche Leute sich diesen Film angesehen haben.
Da macht ein Regisseur, der bekannt - und vor allem beliebt - ist für seine Katastrophenszenarien einen Endzeit-Film und nutzt den oft besungenen Klimawandel als Rahmenhandlung und...
Veröffentlicht am 1. Dezember 2005 von Woodstock

versus
15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Special Edition" oder nur "Special-Price"
Über den Film gehen die Meinungen bekanntlich auseinander. In gewohnt perfekter Manier legt Roland Emmerich diesmal nicht nur einzelne Gebäude oder eine Stadt in Schutt und Asche, sondern er überzieht die gesamte Welt mit einer Eiszeit, nachdem zuvor Hagelschauer und Tornados für Zerstörung sorgten. Den einen ist jedoch die Handlung zu flach,...
Veröffentlicht am 18. Oktober 2004 von Powerschäfchen


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Packende Atmosphäre durch super Animationen !, 13. Juli 2004
"The Day After Tomorrow" ist ein fantastischer Film.
Er handelt von einem Klimawandel, der die ganze nördliche Halbkugel in größte Gefahr durch die nächste Eiszeit bringt.
Als Nebenstory gibt es noch eine Liebesgeschichte und eine dramatische Rettungsaktion.
Die Animationen sind einfach atemberaubend und wirklich erstklassig.
Szenen, in die ganz New York überflutet oder komplett vereist wird, stehen außer Konkurrenz.
Leider ist die Story nicht so spannend, wie ich erhofft hatte.
Doch zwischendurch sorgen einige Überraschungsmomente dafür, dass der Film nicht langweilig wird.
Auf Grund der beeindruckenden Atmosphäre, die der Film erzeugt,
sollte man sich "The Day After Tomorrow" unbedingt ansehen.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn die Eiszeit kommt..., 10. Oktober 2004
Ja, es ist ein Katastrophenfilm und er läuft grundsätzlich nach dem Muster aller Katastrophenfilme ab, sprich Klischee-Charaktere, weitesgehend vorhersehbare Handlung und eine gute Portion Unlogik. Nur, warum wird auf diesen Film deswegen eingeprügelt ?
Wer den Trailer gesehen hat, mußte wissen, was ihn erwartet und schon gleich im Zeitalter der Effect Blockbuster und von Roland -ID,Godzilla - Emmerich. Wer also nörgelnd und enttäuscht aus dem Film kam, weil er jetzt DIE intellektuelle, wissenschaftlich-realistische Auseinandersetzung mit der Öko-Politik erwartet hatte, verdient es ehrlich gesagt nicht besser.
Der Film sollte unterhalten und das hat er bestens geschafft.
Die Darsteller, vor allem Dennis Quaid und Jake Gyllenhal kommen sympathisch rüber und die Effekte sind erstklassig.
Sogar ein paar ironische Seitenhiebe wie die illegal in Mexico einwanderden US-Bürger oder der Präsident, der in Krisenzeiten erstmal vom Golfplatz geholt werden muß (siehe seine Kleidung, wenn er ins weiße Haus kommt) sind drin.
Gut, die Nebenhandlung mit dem traurigen kleine Krebspatienten und den digitalen Wölfen hätte nicht sein müssen.
Und natürlich überleben die Helden, wo Nebencharaktere längst Toast wären, aber ich fand es mal erfrischend, daß es die ganze Bibliotheksgruppe geschafft hat und nicht nach dem üblichen Ausschlußprinzip nur die Hälfte.
Alles in allem aber ein Film, der beste Unterhaltung bietet und auch ein bißchen zum Nachdenken anregt. Denn das angesprochene Problem ist real, auch wenn die filmische Umsetzung entsprechend den Gesetzen des Mediums überdramatisiert ist.
Die DVD-Ausstattung ist ganz ordentlich mit einem Audiokommentar von Emmerich (lebt der Mann nicht schon ewig in den USA, dafür ist sein Englisch allerdings gräßlich), mehreren geschnittenen Szenen, einem Special über Effekte und auch einem einstündigen Special über die wirkliche Klimasituation und die gegenwärtige wirtschaftlich-politische Situation dazu, in dem echte Wissenschaftler zu Wort kommen. Und wenn selbst die den Film nicht so sehr verdammen, sollten es vielleicht manche Nörgler auch lockerer angehen.
Nett wäre vielleicht noch ein Schauspieler-Kommentar gewesen, aber man kann eben nicht alles haben.
Fazit: Die 2Disc Special Edition ist auf jeden Fall ein lohnenswerter Zuwachs für jede DVD-Sammlung.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen der Hauptdarsteller ist Special-Effect, 11. Oktober 2004
Von 
Rezension bezieht sich auf: The Day After Tomorrow (DVD)
Im Kino verpasst, auf DVD gespannt geschaut.
Die Story ist schnell erzählt: Ein Forscherteam wird im Eis Zeuge von scheinbaren Klimaveränderungen. Die entsprechenden Recherchen geben Warnung genug, dass sich das Klima in den nächsten Jahrzehnten dramatisch verändern wird. Damit erreicht der Plot den Höhepunkt, als klar wird, dass man zwar recht hat, sich jedoch entscheidend im Datum geirrt hat. Und hier kommt leider der negative Wendepunkt der Geschichte. Erwartet man jetzt einen spannenden Kampf der (amerikanischen) Menschheit ums Überleben, verkommt die Story zu einer minderspannenden Vater-will-Sohn-retten-B-Movie-Geschichte. Hier wurde viel Potenzial (und ein Stern) verspielt.
Ab dem Moment übernimmt (neben dem guten Dennis Quade) ein neuer Hauptdarsteller das Geschehen - die Special-Effects.
Diese sind, bis auf kleine Aussetzer (die CGIs der Wölfe z. B.), exorbitant gut geworden und zeigen ein viel zu realistisches Bild. Was dort aus dem Computer generiert wird, verschafft nicht nur einen Schauer, sondern auch einen "beängstigen Blick" nach oben, wenn man mal wieder das Haus verlässt. ;-)
Unter legt ist das ganze zudem mit einem sauberen (teils zwar uninspirierten) aber passenden Soundtrack.
Die DVD bietet hier alles was man erwarten kann, sauberes Bild und brilliant-klaren Sound.
Bei den Extras (auch der Special-Doppel-DVD) war ich persönlich doch arg enttäuscht. Die Single-DVD kommt lediglich mit Audiokommentaren und Trailer sowie einer kurz Doku daher. Die 2-DVD kommt mit zusätzlichen (10) entfallenen Szenen sowie netten, kleinen Featuretts daher, lässt aber ein wenig "Struktur" vermissen. So hätte ich mir zumindest eine saubere, ausführliche Doku der Effekte gewünscht. Schade.
Fazit: Nettes Popcorn-Movie, aber kein Bringer. Nicht unbedingt eine Pflicht-DVD.
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33 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Film ist nur sehr gute Unterhaltung, 27. September 2004
Also der Film ist wirklich gute Unterhaltung.Die Specialeffekte sind riesig und die Story läd doch zum Nachdenken ein.
Natürlich ist alles auch ein wenig übertrieben und patriotisch, doch wenn andere Kritiker meinen, der Film wäre unlogisch und wirklichkeitsfremd, dann haben sie recht. Aber es ist kein Lehrfilm für Klimaforscher und auch kein Dokumentalfilm. Er ist einfach pure Unterhaltung. Wer absolut authentische Geschichten erleben will, sollte lieber nicht ins Kino gehen sondern vielleicht zu Vorlesungen oder am besten gleich zu Hause bleiben. Dort spielt das wahre Leben.
Kino ist Abschalten von der Realität, erst recht bei Emmerich.
Viele Grüße an alle Kinogänger.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Klasse Effekte, aber sonst?, 22. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: The Day After Tomorrow (DVD)
Eigentlich sehe ich Katastrophenfilme ziemlich gerne. The Day After Tomorrow bietet dem Zuschauer wahrlich eine Flut an Effekten, die aber nicht übertrieben wirken. Sie passen ins Gesamtbild des Films.
Ich muss jedoch sagen, dass ich auch nach dem Film denke "So what?", zu deutsch "Und jetzt?" ;)
Ich meine, hierzulande ist es einem inzwischen klar, was passieren kann, wenn man weiterhin mit der Natur seine Spielchen spielt wie vorher. Ich denke, dass dieser Film eher für die Amerikaner gedacht ist, damit diese endlich aufwachen und sich nicht von ihren Präsidenten für dumm und dämlich verkaufen lassen (Klimaabkommen von Kyoto, dass Bush bis heute nicht unterzeichnet hat und wohl auch nie unterzeichnen wird).
Für mich war dieser Film ganz unterhaltsam, wenn er doch auch einige Schwächen hatte. Gerade nachdem die Flucht in die Bibliothek vorbei ist, kommt hauptsächlich irgendwelches dämliche Gesabbel. Dazu diese Liebesbeziehung, die mal kurz zwischenreingeworfen wurde, damit der Film nicht ganz so vor sich hindümpelt.
Insgesamt kann ich nur sagen, dass er meiner Meinung nach nicht mehr als 3 Sterne verdient hat. Dieser ganze Hype um den Film war meiner Meinung nach ungerechtfertigt, sorry Roland.
Es gibt einfach Filme mit ähnlicher Thematik, die einen einfach an den Bildschirm fesseln. Dies hat dieser Film bei mir nicht geschafft.
Bleibt nur zu sagen, dass die Bushregierung vielleicht DOCH irgendwann Einsehen zeigt und mitmacht im internationalen Klimaschutzabkommen, mehr will der Film ja anscheind nicht aufzeigen. Außer dass die Leute anfangen, rücksichtsvoller mit ihrer Natur umzugehen.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen brrrrr .... schlotter ...., 9. August 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Day After Tomorrow (DVD)
Zuerst möchte ich vorausschicken, dass ich hier nicht über Logik und Unlogik des Films sprechen möchte, dazu haben sich ja die Vorgänger genug geäußert ;-) Ich finde den Film einfach schön gemacht und das ist mehr, als man bei den meisten Filmen mittlerweile erwarten kann. Die Effekte sind gigantisch und ein wenig Heldentum und Vater-rettet-Sohn, was schadet das? Ich fand diese Rührseeligkeit nicht störend sondern sozusagen herzerwärmend, während die Welt einfror. Ok, wieso auch noch Wölfe, wo es doch auch niedliche Pinguine im Zoo gegeben hätte? ;-) Aber da kann man ja mal ein Äuglein zuschneien lassen.
Der Film wirkt natürlich an manchen Stellen etwas kitschig und eine geballte Ladung Emotionsbälle bekommt man auch zugeschossen, aber ich finde das gut, denn nur durch Effekthascherei wird ja auch kein Film getragen. Ach herrje ... wie viele kleine Helden es in diesem Film doch gibt, so ist man doch nach dem Film der beruhigenden Gewissheit, dass, wenn es zur Katastrophe kommt, alle Überlebenden einer besseren Welt entgegengehen. Sowas macht einfach Laune :-) Und wenn es mehr solche Helden gäbe, dann bräuchte man ja nicht einmal so eine Katastrophe, damit die Welt schon jetzt besser wäre ;-)
Der Film ist auf jeden Fall empfehlenswert, wenn man nicht die haargenaue Nachvollziehbarkeit anstrebt. Und wem sollte schon daran gelegen sein, dass "sowas" Wirklichkeit ist/wird?
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen überzeugend, 15. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Day After Tomorrow [Blu-ray] (Blu-ray)
Blue-ray mit überwiegend gutem, klaren Bild, bis hin zu überdurchschnittlich gut. Ich glaube an einigen wenigen Stellen Kompressionsartefakte hin und wieder zu bemerken, jedoch sind die kaum wahrnehmbar. Farben m. E. an manchen Stellen zu akzentuiert. Mein Gesamturteil: Bild und Soundtrack GUT und somit sehr empfehlenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Starker Motor mit vielen Fehlzündungen!, 7. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: The Day After Tomorrow (DVD)
Der Film ist gut, sehr gut sogar. Wenn auch manchmal die Story sehr hakt. Manche Sachen, die hängen einfach und wollen nicht richtig zünden. Aber das ist egal, so was von egal, denn der Rest wiegt das alles wieder auf!

Herr Emmerich ist selbst Schwabe und somit Kummer gewöhnt. Er weiß sehr wohl, dass er machen kann, es machen kann wie er will und seine Landsleute werden nie zufrieden sein. So sind wir Schwaben halt. Auch, wenn wir im Exil leben, da können wir und wollen nicht raus aus der Haut!

So dürfte und ist er auch mit schwäbischer Gründlichkeit und Gelassenheit an diesen Projekt heran gegangen!

Ganz nebenbei bemerkt, die physikalische Korrektheit kann mich mal aber glei kreuzweise. Gucke ich einen Film an, dann soll er mich unterhalten und mich über die Zeit bringen. Deswegen vermeide ich es beim Glotzen, die rechte Hand an der Maus (die am Computer hängt und net woanders) zu haben und dauerhaft bei Papa Google eingeloggt zu sein um allet was im Film kommt nach zu kontrollieren!

Es ehrt und adelt den werten Herrn Emmerich zugleich, dass er sich überhaupt an solch ein Thema herangewagt hat. Viele vor ihm taten es und heraus gekommen ist manchmal kein Katastrophenfilm, sondern ein katastrophaler Film!

Zweifelsohne ist es ihm gut gelungen, sehr gut sogar solch ein Schreckens-Szenario glaubhaft darzustellen. Wohl wissend hat er die Katastrophe nicht gebietsbezogen ausufern lassen, sondern gleich weltweit den kompletten Planeten auf Eis gelegt. Wir wissen ja alle wohl was sonst passiert wäre, wenn er anderes gehandelt hätte. Haufenweise bösartige Mails und Briefe wären ihm ins Haus geflattert, weil sich Leute diskriminiert gefühlt hätten. So aber nicht und alle ham virtuell eine Katastrophe auf`s leidgeprüfte Fell verbraten bekommen.

Schauspielerische gute Leistungen, die Szenerie glaubhaft zusammen gebastelt. Es ist fast zu spüren wie die Kälte immer mehr zunimmt. Wer keinen Zugang zu diesem Film hat oder verspürt, dass ist halt mal so. In meinem Bekanntenkreis gehen die Meinungen auch meilenweit auseinander.

Man sollte niemals vergessen es ist ein fiktives Werk und sonst nichts. Ein Endzeit-Szenario, dass ich wirklich nicht haben muss in der realen Welt. So habe ich ihn mir angeschaut, eingehüllt in warmen Decken. Der Thermostat der Heizung auf 70Grad ungrad gestellt auf einer vor sich hin brütenden Heizdecke sitzend und mich hat`s immer noch gefroren. Und das im Hochsommer bei 33Grad im Schatten.

Der Film zeigt glaubhaft die Folgen einer Katastrophe und ist selbst aber keine. Somit hat Herr Emmerich seine Arbeit nicht nur gut, sondern bestens abgeliefert. Bei diesem undankbaren Thema eine Leistung, die sehr beachtlich ist.

►►► TONAUSWAHL: ◄◄◄

● Englisch 5.1 Dolby Digital
● Deutsch 5.1 Dolby Digital
● Deutsch 5.1 DTS

►►► AUF DER BONUS-DVD: ◄◄◄

● Nicht verwendete Szenen
● Wissenschaft von Morgen
● Inside The Day After Tomorrow
● Global Watch
● Stadt in Eis

Ob dem so ist was auf der Doku zu sehen ist kann ja jeder für sich selbst entscheiden. Ich persönlich sehe der nächsten Eiszeit gelassen entgegen. Wenn sie denn kommen mag, dann bitte, wenn`s geht Vanille-/ oder Erdbeer-Eiszeit.

Es gehört ja mittlerweile schon zum guten Ton mit Weltuntergängen und Katastrophen hausieren zu gehen. Trotz allen Vorhersagen (oder Vorher-Sagen und Hinterher-Legenden) gibt es uns immer noch und ich sitze hier und schreibe!

Morgen ist morgen und heute ist heute!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wer ein Fünkchen mehr Handlung erwartet, wird enttäuscht., 19. August 2012
Rezension bezieht sich auf: The Day After Tomorrow (DVD)
Roland Emmerich ist ein bekennender Gigantomane. Der schwäbische Regisseur, der seit 1992 sein Brot in Hollywood verdient, hat noch nie gekleckert – Klotzen im ganz großen Stil ist seine Devise. Mit dem Katastrophen-Action-Thriller „The Day After Tomorrow“ versucht er, sich selbst in den Schatten zu stellen und den Begriff des Sommer-Blockbusters neu zu definieren. Mit atemberaubenden Effekten will er die Welt verblüffen. Das gelingt sogar teilweise, aber das apokalyptische Weltuntergangsszenario „The Day After Tomorrow“ scheitert im Kern wieder einmal an Emmerichs Achillesferse: Die Story ist so lausig und klischeebeladen, dass sich das Vergnügen an der knalligen Destruktionsorgie in überschaubaren Grenzen hält.

Der anerkannte Klimatologe Jack Hall (Dennis Quaid) warnt seit jeher vor den Folgen der globalen Ausbeutung der Ressourcen und dem damit einhergehenden Eingriff in das Klimagefüge der Erde. Laut seiner Theorie steht der Menschheit sogar eine neue Eiszeit bevor – allerdings rechnet er damit erst in Jahrzehnten, wenn nicht gar Jahrhunderten. Die Realität holt den Professor früher ein, als er es sich in seinen kühnsten Albträumen vorgestellt hätte. Innerhalb von Wochen gerät das Weltklima vollkommen aus den Fugen. Tornados toben rund um den Erdball, über Tokio geht ein mörderischer Hagelsturm nieder und in Neu-Delhi fängt es plötzlich an zu schneien. Trotz der Warnungen Halls sieht die amerikanische Regierung keinen Grund zum Handeln und nimmt seine Vorhersagen nicht ernst. Erst als es fast zu spät ist, sollen Hall und sein Team, retten, was zu retten ist. Während der Klimaexperte mit der Koordination der Maßnahmen beschäftigt ist, muss er sich auch noch große Sorgen um seinen 17-jährigen Sohn Sam (Jake Gyllenhaal) machen. Der steckt in New York, das gerade von einer gigantischen Flutwelle heimgesucht wurde, fest. Durch einen endzeitlichen Kälteeinbruch droht der Big Apple zum tödlichen Mega-Gefrierschrank zu werden. Hall will sein Versprechen, seinen Sohn aus der Eishölle herauszuholen, nicht brechen...

Als sparsamer Schwabe machte sich Roland Emmerich in Hollywood beliebt. Sein größter Erfolg, der Alien-Actioner „Independence Day“ kostete 70 Millionen Dollar, sah aber doppelt so teuer aus. Die Zerstörung und Rettung der amerikanischen Kultur spielte weltweit über 900 Millionen Dollar ein. Bei seinen Folgewerken „Godzilla“ und „Der Patriot" fielen die Erfolge jedoch weit geringer aus, dazu gab es Prügel von der internationalen Kritik. Emmerichs penetranter US-Hurra-Patriotismus stieß besonders dem Alten Europa sauer auf. Einen Grund, seine Arbeitsweise zu ändern, sah der versierte Pyrotechniker allerdings nicht.

„The Day After Tomorrow“, mit 125 Millionen Dollar fürstlich budgetiert, trägt unzweifelhaft die Handschrift des sympathischen Exil-Schwaben. Alle Zutaten des Emmerich’schen Destruktionsuniversums sind beigemengt: Gigantische, atemberaubende Spezial-Effekte, der unvermeidliche US-Patriotismus, eine zackige Heldenmoral ... und leider auch wieder eine holprige, hanebüchene Handlung. Die größten bzw. beinahe einzigen Trümpfe, die „The Day After Tomorrow“ interessant machen, sind ohne Zweifel diese größtenteils grandios konstruierten Bilder der globalen Zerstörung vor dem Hintergrund weltbekannter Monumente und Kulissen: Hagelkörner so groß wie Basebälle prasseln auf Tokio nieder, Los Angeles wird von einer Tornado-Serie dem Erdboden gleichgemacht und eine monströse Flutwelle überschwemmt die Straßen von New York, das anschließend einer neuen Eiszeit entgegen gehen zu scheint und dem gigantischsten Wettertief aller Zeit trotzen muss. In diesen Szenen entfaltet der Film seine brutale, mitreißende Wucht. Der Zuschauer kann sich genüsslich an der Katastrophe weiden und seinem Voyerismus, der wohl in jedem steckt, nach Herzenslust frönen. Hurra, es ist Weltuntergang und du bist dabei...

Doch leider ist die großartige technische Umsetzung, die nur von gelegentlich zu erkennenden CGI-Hintergründen gestört wird, nur die eine Seite der Medaille. Seine große Schwäche hat Emmerich immer noch nicht in den Griff bekommen: das Drehbuch. Diesmal schrieb er nach einer eigenen Idee mit Jeffrey Nachmanoff am Script. Das ist allerdings nicht besser als bei einem durchschnittlichen TV-Katastrophen-Thriller auf B-Movie-Niveau. Alle Klischees, die auch nur denkbar sind, packen die beiden Autoren in ihre Reißbrettgeschichte. In Ermangelung eines menschlichen (oder wahlweise außerirdischen) Feindes wollten sie scheinbar andere inhaltliche Reizpunkte setzen. Die fallen jedoch so platt aus, dass es weh tut. Der Charakter des US-Vize-Präsidenten (undankbar: Kenneth Welsh als stoischer Pappkamerad) ist so schreiend dämlich und unrealistisch, dass dieser Umstand für Verärgerung sorgt: ein sturer, arroganter Top-Politiker, der alle Warnungen der Experten in den Wind schreibt und sein ganzes Land beinahe in die Katastrophe führt - wie originell.

Die Hauptcharaktere setzen sich ebenfalls aus den üblichen verdächtigen Stereotypen zusammen. Dennis Quaid („Traffic", „Alamo") ist als besessener Wissenschafter, der nie Zeit für seinen Sohn hat, maßlos unterfordert. Doch sein Charisma bewahrt ihn vor dem Schiffbruch, auch wenn er dadurch nicht alles überspielen kann. Der hochtalentierte Jake Gyllenhaal („Donnie Darko“, „Moonlight Mile") ist ebenso verschenkt, aber wenigstens weckt er Sympathie und somit ist sein Minimalauftrag glanzlos erfüllt. Ian „Bilbo“ Holm („Herr der Ringe“, „Der fünfte Element“), der irgendwann kommentarlos von der Bildfläche verschwindet und seinem Leinwandschicksal überlassen wird, liefert nichts Außergewöhnliches, spielt aber solide. Der Rest ist keiner Erwähnung wert.

Was „The Day After Tomorrow“ wirklich zum Ärgernis macht, ist die schlampig gezeichnete Geschichte, die Emmerich und Nachmanoff um die Destruktionsorgien gezimmert haben. Der Ansatz, eine aktuelle Thematik wie die globale Klimazerstörung zu verarbeiten, ist durchaus lobenswert. Und den Anspruch auf Realismus erhebt der Regisseur schon gar nicht. Die vordergründige, Zeigefinger hebende Ökobotschaft des Films darf ebenfalls nicht ernst genommen werden, da sie nur als Vehikel für das Leinwand-Inferno dient. Theoretisch könnten diese Ereignisse stattfinden, allerdings nicht innerhalb von Wochen, sondern von Jahrzehnten oder Jahrhunderten. Die beste Devise: Gehirn an der Kinokasse abgeben und bloß nicht drüber nachdenken. Doch wenn die Logiklöcher im Verlauf des Films beängstigende Dimensionen annehmen und Dennis Quaid zur hanebüchenen Rettungsmission in Richtung verlorenem Sohn aufbricht, bleibt eigentlich nur lachen oder weinen. Mit eingestreuten, trockenen Onelinern gelingt es Emmerich wenigstens, das Szenario, das ansonsten bierernst verkauft wird, aufzulockern. Dazu gefällt der nette Seitenhieb auf die umgekehrte Einwanderungswelle: Die westlichen Staaten suchen in der Dritten Welt Asyl. Der typische Emmerich-Patriotismus inklusive heftig flatternder Fahnen ist noch spürbar, aber nicht ganz so störend wie zum Beispiel in „Independence Day“ („Dein Vater ist tot, aber du kannst stolz auf ihn sein, Junge“).

Eine Bewertung von „The Day After Tomorrow“ fällt nicht einfach aus. Das Maximum für die visuelle Umsetzung, das Minimum für die Rahmenhandlung. Die Zeit zwischen den Verwüstungen ist oft recht lang – um nicht zu sagen langweilig, so dass der Film lediglich ein zweifelhaftes Vergnügen bietet und den Ärger auf sich zieht, weil mit einem vernünftigen Drehbuch ein richtig guter Katastrophen-Actioner möglich gewesen wäre. So ist „The Day After Tomorrow“ ein gigantischer, funkelnder Hohlkörper von Film: äußerlich tadellos, brillant und sehenswert, innerlich leer und ereignislos. Wer es auf der Leinwand nur richtig krachen sehen will, wird sicherlich zufrieden aus dem Kino gehen – wer ein Fünkchen mehr erwartet, wird dagegen enttäuscht.

3/5 Sterne
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schocker, 16. Februar 2011
Von 
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Rezension bezieht sich auf: The Day After Tomorrow (DVD)
Roland Emmerich zieht wieder alle Register seines Könnens und zeigt den Zuschauern einen spektakulären,spannenden Film,der an Spezialeffekten kaum zu überbieten ist.Jake Gyllenhaal und Dennis Ouaid überzeugen in ihren Rollen als Sohn und Vater,und natürlich gibt es nach der Hauptkatstrophe ein Happy-End.
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