Kundenrezensionen


27 Rezensionen
5 Sterne:
 (17)
4 Sterne:
 (2)
3 Sterne:
 (3)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:
 (4)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig
sind sie geworden die neuen Ep's von Avantasia. Ich muss allerdings zugeben, dass Hr Sammet immer mehr zum Hard Rock Sänger wird. Nicht nur rein optisch sondern auch musikalisch ähneln die neuen Sachen (egal ob von Edguy od. jetzt auch Avantasia) einer sehr erfolgreichen Band aus New Jersey. Vorallem der Titeltrack "Lost in Space" ist alles andere als Metal...
Veröffentlicht am 1. Dezember 2007 von Michael Goldfuß

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langweilig und Ideenlos
Die Vergleiche mit BON JOVI sind durchaus angebracht... Das hat mit Melodic Power Metal aber rein gar nichts mehr zu tun. Als EDGUY und AVANTASIA-Fan erwarte ich einfach ein gewisses Level.
Schon bei der letzten Edguy "Rocket Ride" wurde der Trend Richtung Party-Pop-Metal eingeläutet. Hier die traurige und befürchtete Fortsetzung.
Einfach gesagt, so...
Veröffentlicht am 20. November 2007 von Horst Baumann


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig, 1. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Lost in Space Part 1 (Audio CD)
sind sie geworden die neuen Ep's von Avantasia. Ich muss allerdings zugeben, dass Hr Sammet immer mehr zum Hard Rock Sänger wird. Nicht nur rein optisch sondern auch musikalisch ähneln die neuen Sachen (egal ob von Edguy od. jetzt auch Avantasia) einer sehr erfolgreichen Band aus New Jersey. Vorallem der Titeltrack "Lost in Space" ist alles andere als Metal. Trotzdem find ich es klasse. Sind wir mal ehrlich Tobi und seine Mannen waren noch nie die Vorzeigemetalband und haben das ganze immer mit Humor gesehen. Der Rest von Teil 1 ist ebenfalls sehr gut. Vorallem der Track "Another Angel down". Sehr hymnisch, ein toller Ohrwurm. "The Story ain't over ist mein persönlicher Liebling auf Teil 1. Erinnert stark an Meat Loaf und passt gut zum Stil von Avantasia. Aber auch die Coverversionen wie Lay all your love on me (ABBA) oder Ride the sky haben es in sich. Alles in allem eine tolle EP, wobei Teil 2 ein Tick besser geworden ist.

In diesem Sinne: STAY SAVAGE
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mehr als der übliche Vorgeschmack auf ein neues Album..., 18. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Lost in Space Part 1 (Audio CD)
... soll "Lost in Space" sein und nennt sich - 22:42 Minuten lang - daher nicht Single sondern EP samt Jewel-Case und kommt gleich in zwei Versionen daher. Auf Part 1 stammen 2 von 6 Tracks vom dritten Avantasia-Album "The Scarecrow" (Anfang 2008). Statt mit einem Metal-Feuerwerk beginnt die Midtempo-Nummer LOST IN SPACE allerdings sehr unspektakulär mit einer Strophe, die 100%-ig nach einer Bon-Jovi-Ballade klingt. Der emotionale Powerballaden-Refrain geht unter die Haut und macht den Makel wieder wett. ANOTHER ANGEL DOWN ist ein Gesangs-Duett Tobias Sammets mit Jorn Lande. Ein dynamischer Melodic-Metal-Brecher mit astreinem Masterplan-Riffing - nicht übel, aber ohne Überraschungen. Der erste Eindruck von "The Scarecrow": noch keine Champions League - Bundesliga aber alle Male. Tobias Sammet hat jedoch durchblicken lassen, dass er das Pulver des Albums absichtlich noch nicht verschossen hat... als Zugabe gibt es Songs, die in den Sessions mit Neu-Producer Sascha Paeth (u.a. Kamelot, Rhapsody) entweder aus reinem Spaß entstanden oder einfach gutklassiger Überschuss sind, den man nicht unveröffentlichterweise verschwenden wollte. Die Heavy-Version des ABBA-Songs LAY ALL YOUR LOVE ON ME gehört sicher zur Spaß-Kategorie, ebenso wie der Up-Tempo-Bluesrocker RIDE THE SKY (im Original 1970 von Lucifer's Friend), bei dem Avantasia-Drummer Eric Singer (u.a. KISS, Alice Cooper) mit Sammet ins Mikrofon shoutet. THE STORY AIN'T OVER präsentiert zwei weitere Stimmen von Avantasia Pt.III, Amanda Somerville und Bob Catley mit einer epischen Bombast-Powerschnulze im Meat-Loaf-Stil - haargenau auf Catley zugeschnitten, wie schon "In Quest For" auf Avantasia Pt.II. RETURN TO AVANTASIA ist nur ein kurzes Orchester-Zwischenspiel mit dem bekannten Thema der ersten beiden Scheiben. Als Bonus gibt es nach der Installation des Avantasia Media Players" das gut gemachte Video zu LOST IN SPACE, das irgendwo im Weltall in Sichtweite des Mondes gedreht wurde, und mit dem dazugehörigen Making of gleich den Beweis, dass es doch 'ne Blue Box war. Ein paar Wallpapers und Bilder samt Slideshow sind der Rede weniger wert.

Unterm Strich empfehle ich eher "Lost in Space" Part 2. Dort gibt es statt zweien nur einen Song, den man mit dem kompletten Album ohnehin sein eigen nennen wird und bei ebenfalls 6 Stücken insgesamt mehr Songs. Denn RETURN TO AVANTASIA auf Part 1 ist ja nur ein Zwischenspiel. Das Non-Album-Material auf Part 2 macht zudem einen stärkeren Eindruck. Nur ganz harte Fans kaufen beide EPs. Dafür sind sie eigentlich konzipiert, denn die einzige Übereinstimmung ist der Song LOST IN SPACE. Auch das Bonusmaterial unterscheidet sich. Auch hier ist der "Studioreport" auf Part 2 aber interessanter.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sammet nun schon bald zum dritten Mal auf Solo-Pfaden..., 9. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Lost in Space Part 1 (Audio CD)
So, nun ist es also wieder so weit! Goldkehlchen Tobias Sammet hat seine Stammband Edguy wieder einmal auf Eis gelegt und sich mit seinem eigenen Side-Projekt beschäftigt, welches den verheisungsvollen Namen "Avantasia" trägt! Nach den beiden grandiosen Konzept-Alben "Metal Opera Part I & Part II" soll nun der finale Schlag mit dem dritten Teil der Reihe nachgereicht werden!

Doch zuerst bietet uns Herr Sammet eine vollgestopfte EP, die sich wirklich herzeigen lassen kann! "Lost in space" ist der Titel dieses Mini-Albums, welches nicht nur den Titeltrack, sondern auch noch fünf weitere Stücke, sowie eine alternative Version von "Lost in space" bietet!

Da ich einer der Glücklichen bin, der sich gerade die Promo-Version von "Lost in space" anhören darf, bin ich nun bereit meine Meinung dazu abzugeben! Nach den Überalben "Metal Opera" war ich zu allererst ein wenig enttäuscht, denn das ein wenig auf Halbballade getrimmte "Lost in space" wollte sich anfangs nicht so wirklich in meine Gehörgänge winden! Doch nach einigen Durchläufen muss ich sagen, dass es trotz der Skepsis zu Beginn ein guter Song geworden ist, auf den Sammet zurecht stolz sein darf!

Der Refrain kommt zwar nicht so eingängig daher, wie man es vielleicht von Edguy- oder auch seinen Avantasia-Projekten gewöhnt ist, doch alles in allem bietet "Lost in space" den Fans einen tollen Vorgeschmack auf das kommende Album, auf dem der kleine Frontmann mit dem Gold in der Stimme wieder einiges an Staraufgebot vorweisen kann!

Vorfreude pur!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kaufempfehlung, 19. Juni 2008
Von 
Dirk Westerheide "dreamwest11" (Jávea (E), Schwerte (D)) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Lost in Space Part 1 (Audio CD)
Bin vielleicht etwas spät mit meiner Rezensierung. Wollte auch nur sagen: Kaufempfehlung - auch für den, der gewartet hat und "The Scarecrow" bereits schon hat. Dies sind keine Outtakes (zumindest größtenteils nicht) und keine Ausschussware, sondern tolle Songs, die auf "The Scarecrow" zum größten Teil nicht drauf sind.
Lost in Space: Ist drauf, klar.
Lay all your Love on me: Super ABBA-Cover. Allein schon deshalb sollte man diese Scheibe kaufen. Obohl ich mich mit Aussagen wie "besser als", "schlechter als" etc. immer sehr zurückhalte, sondern lieber sage "sowohl als auch...": Diese Version ist besser, als die Coverversion von Helloween und auch besser als das Original, weil rockger als selbiges, aber nicht so hammerhart wie die Helloween Jungs das gemacht haben.
Another Angel down: Ist auch auf "The Scarecrow". Toller Titel, aber wer das Album hat, braucht deswegen nicht diese Single (oder besser: diese EP) nicht zu kaufen...
The Story ain't over: ... Aber deswegen bespielsweise! Wunderschöne Rock-Ballade mit markanten Streichern.
Return to Avantasia: Einzige Verknüpfung zu den Metal Opera Alben. Variation des Themas "Prelude" vom ersten Opera Album. (Instrumental)
Ride the Sky: Ich mag diese Nummer nicht so gerne. Einziger Lückenfüller von Avantasia ever! Verzeihlich.
Da der Rest klasse ist und das Album "The Scarecrow" sinnvoll ergänzt, volle 5 Sternchen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weichgespült?! Davon kann keine Rede sein!!!, 10. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Lost in Space Part 1 (Audio CD)
Nachdem ich hier einige Rezensionen der ewigen Nörgler Fraktion gelesen habe, habe ich mich schließlich auch dazu entschlossen meinen Senf dazuzugeben. Ich finde es immer wieder sehr interessant und auch irgendwie spannend, wie einige Bewerter den Stab über die ein oder andere Band brechen wie z.B. jetzt über die neuen Avantasia EPŽs. Da fallen Worte wie weichgespült oder man vergleicht Tobias Sammets neue Songs sogar mit Bon Jovi. Zunächst einmal finde ich es persönlich nicht besonders schlimm mit einem derart erfolgreichen Künstler in einem Satz genannt zu werden, vor allem wenn man auch noch mit ihm verglichen wird. Gut, die typischen Power Metal Hörer können mit sowas nicht soviel anfangen, aber der Fan von harter Gitarrenmucke im Generellen schon. Jetzt kommt allerdings das dicke aber...
Weder der Titelsong der neuen Avantasia EP noch ein anderes Lied auf dieser CD haben etwas mit Bon Jovi gemeinsam. Der Sound beider Bands trennt Welten, vor allem weil Tobias Sammet um Längen besser singt als der in die Jahre gekommene Hardrocker aus den USA. Nach weichgespülten seichten Rockballaden sucht man auf Lost in Space nämlich vergebens.
Tobis Weiterentwicklung in eine rockigere Richtung ist zeitgemäß. Viele Bands, die mit symphonischen Powermetal begonnen haben, entwickelten sich in den letzten Jahren entweder in den Progmetal Bereich oder vernachläsigten ihren symphonischen Musikanteil und ersetzten ihn mit rockigen Sounds ( Beispiele Sonata Arctica oder Thunderstone). Dies hat vor allem ein Gutes. Die Musik hat mehr "Eier". Und dies beweist Sammet auf dieser EP mit dem genialen Song " Another Angel Down". Ein melodischer Power Metal Stampfer aller ersten Ranges. Der Song groovt an alllen Ecken und Enden. Die Gesangslinien sind perfekt umgesetzt und vor allem der Refrain läd zum Mitsingen ein.
Zugeben der Titelsong ist ziemlich soft, dennoch kann keine Rede von weichgespülten Metal sein. Ich würde das Lied viel mehr als eine wunderschöne Halbballade bezeichnen, die zum Träumen einläd. Okay, sie ist radiotauglich, aber ist das ein Verbrechen. Auch ein Herr Sammet muss sehen, das er sich am Ende des Monats noch was aufs Brot schmieren kann, grins. Abgesehen davon läd auch hier der Refrain zum Mitgrölen ein.
Die Coversongs sind allesamt auch gut gelungen. Besonders gefällt mir das Abba Cover. Das Lied hat defintiv was.
Insgesamt kann ich nur eine klare Kaufempfehlung für jeden begeisterten Metal und Rock Fan aussprechen. Die EP macht mich auf jeden Fall neugierig auf das im Januar erscheinende Album Scarcrow.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langweilig und Ideenlos, 20. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Lost in Space Part 1 (Audio CD)
Die Vergleiche mit BON JOVI sind durchaus angebracht... Das hat mit Melodic Power Metal aber rein gar nichts mehr zu tun. Als EDGUY und AVANTASIA-Fan erwarte ich einfach ein gewisses Level.
Schon bei der letzten Edguy "Rocket Ride" wurde der Trend Richtung Party-Pop-Metal eingeläutet. Hier die traurige und befürchtete Fortsetzung.
Einfach gesagt, so ein Pop-Gedudel mit ABBA-Coverversion, etc...
Nichts für mich... Hier steig ich aus.
Nichts gegen Rockballaden und langsame Songs, aber gut und einfallsreich dürfen sie ja schon noch sein....
Tobias Sammet driftet immer mehr von seiner Linie ab. Leider.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Überraschend durchschnittlich, 3. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Lost in Space Part 1 (Audio CD)
"Wer oder was ist Avantasia?"
"Keine Ahnung, aber es klingt verdammt geil!"

So oder so ähnlich könnte im November 2007 ein Gespräch zwischen zwei Charts - Hörern verlaufen, die normalerweise mit Heavy Metal nichts am Hut haben.
Der Dialog zeigt also, dass sich Tobias Sammet's einstiges "Metal Opera" - Projekt vom knallharten Power - Metal der ersten beiden LPs verabschiedet hat und mit den beiden neuen EPs "Lost in Space Part 1+2" mehr als offensichtlich darauf aus ist, eine breitere Hörerschaft zu erreichen.

Der vorliegende erste Teil der EPs fungiert als Vorbote für das im Januar 2008 erscheinende dritte Avantasia - Album "The Scarecrow".
Der Stilwechsel wird bereits mit dem eingängigen Titelsong mehr als offensichtlich. Wo früher brachiale Double - Bass Parts aus den Boxen krachten, hört man heute athmosphärische, "poppige" Klänge.
Klar, die Gitarre ist noch dabei und wird von keinem geringeren als Sascha Paeth gespielt, jedoch in sehr reduziertem und dezentem Maße eingesetzt. So ist "Lost in Space" ein hitverdächtiger Ohrwurm, der keinem weh tut und auch so manchen Popper ansprechen dürfte. Nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass Amanda Somerville die Background - Vocals beisteuert.

Die breit angelegte und fast schon penetrant wirkende Kommerz - Offensive des als Edguy - Frontmann bekannten Tobias Sammet hat durchaus Erfolg: So steigt der erste Teil von "Lost in Space" bereits in der ersten Woche der Veröffentlichung auf Platz 9 der deutschen Single - Charts ein - nicht zuletzt auch aufgrund des professionellen Videos.
Es wird zwanghaft versucht, den endgültigen Durchbruch des als "Nischenmusiker" verschrienen Fuldaers zu forcieren. Mit dem letzten edguy - Album "Rocket Ride" gelingt dies nur bedingt, aber nun scheint es endlich zu funktionieren.

Die Musik mit der dies versucht wird ist durch und durch professionell gemacht und auch ansprechend. Von einem Songwriter des Kalibers Sammet hätte ich persönlich jedoch mehr erwartet.

Sei's drum. Den Erfolg gönnt man ihm, auch wenn Songs wie das interessante, aber doch sehr gewöhnungsbedürfte ABBA - Cover "Lay all your love on me" oder das uninspirierte 70er Cover "Ride the Sky" mit der ursprünglichen Arbeit des Deutschen rein gar nichts zu tun haben.
Die "Die hard" - Fans werden beide Titel nicht vom Kauf abschrecken, Puristen werden über die Kommerzialisierung der Musik klagen.

Bevor Sammet vollständig als Metaller entehrt wird, folgt mit "Another Angel down" ein Titel, der deutlicher in die Richtung geht, die sich viele Fans des Projekts über die gesamte Distanz der beiden EPs gewünscht hätten. Ein satter Rocker mit einem starken Refrain, dazu als Gast Jorn Lande - für mich der Höhepunkt des ersten Teils.
Der Song wird neben dem Titeltrack auch auf "The Scarecrow" zu finden sein.

Kaum hat man das Tempo etwas angezogen, folgt mit "The Story ain't over" die erste Ballade. Und was für eine! Berührende Streicher erzeugen in Verbindung mit der brillanten Stimme von Magnum - Frontmann Bob Catley eine magische Stimmung, ehe der etwas kitschig anmutende und doch ungemein schöne Refrain (mit erneuter Unterstützung von Amanda Somerville) eine Gänsehaut nach der anderen erzeugt. Hier zeigt sich Tobias Sammet's wahre Größe als Komponist. Einer der stärksten Songs, den er je geschrieben hat! Großartig.

Das erhabene Intro "Return to Avantasia" erweckt den Eindruck, als würde nun eine weitere Großtat folgen, doch weit gefehlt. Der Abschlussong von Teil 1, das von Kiss - und Avantasia - Drummer Eric Singer gesungene Cover "Ride the Sky" ist derart langweilig, dass man sich verwundert die Augen reibt. Der Funken springt überhaupt nicht über.

Zumindest entschädigt die Bonus - Section mit dem Video und dem Making of zu "Lost in Space", sowie einer Photo - Gallerie und dem liebevollen Booklet etwas.
Der größte Vorteil beider Teile ist jedoch der Preis! Jeder Teil zum Preis einer Single und mit jeweils mindestens 4 neuen Songs, das ist mehr als fair. Hier muss man zuschlagen. Eigentlich. Sofern man bereit ist, sich auf neue Sounds einzulassen, die an einigen Stellen schwer nach Glam - Rock klingen und mit Heavy Metal nichts mehr zu tun haben.

"Lost in Space", "Another Angel down" und "The Story ain't over" sind wirkliche Top - Songs, die anderen beiden hätten nicht unbedingt sein müssen und trüben das Gesamtbild so stark, dass nur eine durchschnittliche Bewertung herauskommen kann.

Fazit zu Teil 1: Experiment verkaufstechnisch geglückt. Musikalisch war Tobias Sammet schon deutlich stärker! Aber es gibt ja noch Teil 2...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Große Klasse !!!, 21. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Lost in Space Part 1 (Audio CD)
Da ist sie endlich, die lange erwarteten neuen Avantasia Platten. Einiges hat sich geändert, meiner Meinung nach zum positiven.

Los gehts mit "Lost in Space", einem Song, an den man sich erst gewöhnen muss. Textlich verspricht der Song schon mal einiges. Musikalisch gesehen gefällt er mir ebenfalls, da er als Opener gedacht ist, und so fantastisch in das Gesamtkonzept passt. Mehr dazu später.

"Lay all you love on me" ist das beste Cover dieses Stückes, was ich bisher gehört habe. Auch hier springt der Funke über, der Song passt sehr gut in das Gesamtkonzept. Besonders die Gitarre ganz zu Anfang gefällt mir sehr gut.

"Another Angel Down" ist eine Power Metal Granate, wie man sie von Tobias Sammet kennt. Hart, schnell und einprägsam, sehr gelungen.

Dann kommen wir auch schon zum absoluten Überhammer, zu "The Story ain't over". Dieser Song sprengt alles, was es bisher an Metal Balladen gegeben hat. Dieser Song hätte gut und gerne auch auf einem The Lion King Soundtrack als Titelsong vertreten sein können. Bereits beim ersten Ertönen des bombastischen Refrains, drückt einem dieser Tränen in die Augen. Ganz ganz große Klasse !!!

"Return to Avantasia" ist eine Anlehnung an das Intro der ersten Oper. Nett gemacht, hätte auch etwas länger ausfallen können.

Mit "Ride the Sky" wird man schnell auf den Boden zurück geholt. Der Song ist sicher gewöhnungsbedürftig. Eric Singer macht den Song dank seines Gesanges zu einer einmaligen Sache, da man ihn nicht sehr oft an den Vocals hört.

Fazit: Hier sehnt sich mancher nach der Metal Opera Part 3, und nach einem Tobias Sammet, der wiederholt, und seine Kunst nicht zum Ausdruck bringt. Hier wird leider wie so oft etwas ganz grundsätzliches missverstanden. Natürlich klingt Lost in Space anders bzw. poppiger. Man sollte allerdings die Geschichte um die es im kommenden Album geht ins Auge fassen. Berichtet wird dabei von einem Menschen, der aufgrund von Wahrnehmungsstörungen in Isolation von der Gesellschaft lebt. Die Gesamtsituation könnte bei Lost in Space nicht besser beschrieben werden, es passt perfekt. Über den Sound kann man natürlich streiten. Wer aber immer das selbe hören will, der soll die Castingshows verfolgen. Kunst bedeutet immer genau das raus zu lassen, was in einem steckt. Wenn man dies nicht tut, und ältere Dinge ausgräbt, nur um dem breiten Publikum zu gefallen, hat das mit Kunst nichts zu tun. Wem es nicht gefällt, dem gefällt es eben nicht. Dann aber bitte anders argumentieren.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Macht Spaß, 5. April 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lost in Space Part 1 (Audio CD)
Sicherlich kannte ich jetzt schon einiges vom anschließend folgendem Album, aber dennoch reizte es mich die Scheibe käuflich zu erwerben und ich finde sie gut. Wenn der Weg andersrum gewesen wäre und ich zuerst diese EP erworben wäre ich überraschter gewesen. Mit den Edguy und Avantasia Sachen die ich kannte hat dies wirklich nicht so viel zu tun. Aber dennoch: Gute Musik setzt sich eben durch. Nun ja, leider nicht immer, wie das Beispiel Nightshade zeigt, aber meistens eben doch. "Lay all your love on me" fand ich witzig. In der Tradion von Rob Rock und At Vance. Werde mir irgendwann mal ne CD mit Metal-Abba-Covern zusammenstellen. Auch Titel 6 von Eric Singer gesungen und nicht auf dem Album enthalten fand ich sehr bemerkenswert. Der Gute kann nicht nur Schlagzeuge bearbeiten sondern auch sehr gut singen. Noch ein Wort zu Master Tobias. Zum Glück ist er auf Sascha Paeth getroffen, der seine sonst etwas nervige Stimme in eine erträgliche verwandelt, was seinem Songwriting sehr entgegenkommt und seine Titeln wesentlich hörbarer macht. Für die Fans von guter Musik.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DIE REFERENZ!, 14. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Lost in Space Part 1 (Audio CD)
Endlich kommt das neue AVANTASIA Werk - wie ja schon im Hammer und Rock Hard zu lesen war soll das Album ja absolut fantastisch werden, mit solche Gästen wie Alice Cooper, Rudolf Schenker, Jorn Lande und Michael Kiske - man darf sehr gespannt sein!
Die beiden Singles haben mich jedenfalls schon völlig umgehauen, ich bin schwer beeindruckt und ich denke es ist nicht vermessen zu sagen daß Tobias Sammet einer der besten Metal Sänger (oder gar Rock?) der Welt ist und er ja schon mit EDGUY und AVANTASIAS ersten beiden Werken unter Beweis gestellt hat, dass er bei den ganz großen der Welt des Metals nicht nur mithalten kann, sondern sogar mitunter noch einen drauflegt!

Ich freue mich jedenfalls riesig auf das neue AVANTASIA Album "The Scarecrow" - bis dahin werde ich mir täglich die beiden Singles reinziehen, die es mir wirklich schwer angetan haben!!Zudem hat man pro Single (es gibt 2 Versionen) schon 10 neue Tracks, das nenne ich mal Value for money!

Danke Tobias, ich bin schwer beeindruckt!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Lost in Space Part 1
Lost in Space Part 1 von Avantasia (Audio CD - 2007)
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen