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Kundenrezensionen

147
4,7 von 5 Sternen
Edward mit den Scherenhänden [Blu-ray]
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64 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Regisseur Tim Burtons Werk, das im Jahre 1990 produziert wurde, und im ersten Semester des Jahres 1991 seinen Weg ins internationale Kino fand, ist eine absolut gelungene Genre-Symbiose als Drama, Komödie und moderne Fantasy zugleich. Diese Kombination gelingt dem kreativen Burton auf wundersame Weise so perfekt, dass man als Zuschauer in eine Welt eintaucht, dessen phantastischer Atmosphäre mit den kunstvoll inszenierten Kulissen sich nicht mehr entziehen kann. Man erkennt besonders an und nach diesem Film die meisterliche Handwerkskunst des ehemaligen Zeichners aus den Walt-Disney-Studios.

Die Handlung ist ebenso kreativ inszeniert wie all die anderen Aspekte des Filmes. Dabei versteht sie es, eine klare Botschaft zu überbringen und lässt besonders junge Zuschauer zuweilen nachdenklich im Sessel zurück. In unserer heutigen Gesellschaft offenbart sich oft das Bild, dass man grob gesagt mit Akzeptanz kämpfen muss, wenn man sich in einer gewissen Art und Weise als menschlich ungewöhnlich herausstellt oder schlicht und einfach "anders" ist, als die bekannte Masse. Das alleine müsste aber noch kein Grund für eine scheiternde Eingliederung sein, denn "anders" kann auch Abwechslung und damit verbundenes, offenes Interesse mit positiver Resonanz mit sich bringen. Leider gibt es Vorurteile schon, seit die Menschheit selbst existiert.

Edward mit den Scherenhänden ist ein kreativer Kopf, der mithilfe seiner Scheren wunderbare Kunstwerke vollbringen kann und damit die Aufmerksamkeit vieler Leute im Umkreis auf sich zieht. Diese begegnen ihm zuerst mit offenkundiger Skepsis und ablehnender Distanzierung, später aber mit freudiger Neugier und freundschaftlicher Akzeptanz, da sie erkennen, dass Edward mit seinen Talenten den vielen Menschen mit Freude einen Gefallen macht und Gutes vollbringen will, sich nicht als das im Vorfeld furchteinflössende Monster herausstellt. Mit der Zeit werden die Menschen eigennützig, sie wollen immer mehr von Edward. Bedrängen ihn in ihrem egoistischen Starrsinn, beanspruchen ihn manchmal gar für sich selbst. Nutzen ihn schamlos aus. Ihm werden letztendlich sogar Delikte angehängt, die er nur seiner Naivität zu verdanken hat. Unser Hauptprotagonist kommt damit in seiner Unkenntnis und Unerfahrenheit je länger umso mehr nicht klar, hat nie gelernt, mit solchen Menschen umzugehen. Als er seine persönliche Missstimmung und Verärgerung über diese Situation zeigt, verstossen sie ihn. Er gilt nun als das Monster, wie er sich ohne die inneren Werte wie anfangs in seiner ausschliesslich optischen Form dargestellt hat.
Dieser Film zeigt die vielfältigsten Schwächen des menschlichen Daseins. Er ist zugleich ein Plädoyer für Zurückhaltung und Verständnis, aber auch für Akzeptanz und Annahme des "Anderen". Für mich stellt der Film ausserdem dar, was man im Verhalten in der Koinzidenz zweier Kulturen alles falsch machen kann.

Die schauspielerischen Leistungen überzeugen. Johnny Depp, welcher zuvor seinen Lebensunterhalt mit verschiedenen Komparse-Jobs verdiente, wurde mit dieser Rolle endgültig zum Star. Er schafft es, der Figur des Edward die Unschuld und Naivität des änstlichen Aussenseiters gekonnt einzuflössen. Aber die anderen Schauspieler stehen ihm in nichts nach. Die profilierte Dianne Wiest spielt die Rolle der Avon-Beraterin, die den verlassenen Edward vorfindet und aus Mitleid bei sich aufnimmt, mit herzerwärmender Hingabe. Auch Winona Ryder zeigt hier, was sie kann, obwohl man an manchen Stellen schon das Gefühl hat, dass sie in ihrer Rolle der Kim, in die sich Edward verliebt, nicht immer gefordert wird.

Worin sich der Film besonders aus der Masse hervorhebt, ist seine einzigartige Atmosphäre. Die Kulissen und Hintergründe gestalten sich ausserordentlich abwechslungsreich und ideenreich, scheinen aus einem Märchenland entsprungen zu sein. Sie beflügeln die Phantasie des jeweiligen Zuschauers auf melancholische Weise, erinnern uns fast schon an die Umgebungen aus dem Werk "Nightmare before Christmas" desselben Regisseurs aus dem Jahr 1993. Die Musik verbindet sich mit diesen Eindrücken zu einem einheitlich wunderbaren Mosaik. Sie erklingt sehr skurril und trägt in ihrer Seltsamkeit stark zur atmosphärischen Dichte bei.

Fazit: Einer meiner absoluten Lieblingsfilme, wie ich zugeben muss. Die gekonnte Verschmelzung von dramatischen, phantastischen Elementen und der einmalig, atmosphärischen Bildsprache, machen diesen Film auch heute noch zu einem aussergewöhnlichen Filmerlebnis.
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. August 2006
"Edward Scissorhands", 1990 in die amerikanischen Kinos gekommen, wird als Fantasy-Film, Drama und Romanze kategorisiert. Manchmal ist auch von Horrorelementen, komödienhaften Aspekten und einer Groteske oder einem modernen Märchen die Rede. Dass die Einordnung schwer fällt, vielleicht sogar unmöglich ist, hat einen einfachen Grund: Tim Burtons erster großer Kinoerfolg ist einmalig. Er verwendet eine atemberaubende Bildsprache, die in traumhaft schönen Bildern eine traurige und manchmal urkomische Geschichte erzählt. Eine Einordnung ist unmöglich, weil Burton sich zahlreicher Genre-Elemente bedient, ohne die Eigenständigkeit seiner Geschichte zu gefährden. Der Zuschauer hat das Gefühl, einer, obwohl unmöglichen, wirklichen Geschichte beizuwohnen, die bei aller Tragik und anrührender Momente das Seelenleben einer Figur bloßlegt, die ein Außenseiter der Gesellschaft ist.

Das Märchenhafte dieses Films, die unglaubliche Chance, die sich dem "Monster" bietet, lässt alle Emotionen - von Mitleid über Hoffnung bis hin zu Abscheu - im Zuschauer wach werden und konterkariert diese immer wieder mit einem unvorhersehbaren Geschehen. Die komischen Momente bleiben einem im Halse stecken, die anrührenden Szenen werden gebrochen durch harten Realismus. Zentral ist hierbei nicht die Dialogführung, sondern die Bildsprache Burtons. Er überhöht stilsicher die Emotionen und Reaktionen der Menschen auf den Außenseiter und weitet die Geschichte fast zu einer griechischen Tragödie. Zwangsläufig unterlässt er den meist banalisierenden Hang Hollywoods zu einem Happy End und betont die Ausweglosigkeit und das schicksalhafte Ende der Beziehung zwischen Kim und Edward, zwischen dem vermeintlich Normalen und dem offensichtlich Andersartigen, Fremden. Sein Märchen wird zu einem Drama, einer Tragödie, nicht weil die Geschichte so entworfen wurde, sondern weil sie sich zwangsläufig so entwickeln muss.

Kamerafahrten, Schnitte, Personenführung und Dialoge verstärken diesen Effekt. Dieser erste große Erfolg Burtons ist neben Drehbuch, Regiearbeit und Kameraführung auch Jonny Depp geschuldet. Er spielt Edward mit einer Gänsehaut erzeugenden Intensität. Sein seelenvoller Blick, sein fast minimalistisches Spiel geht zu Herzen und lässt Edward zu einer realen Person, zu einem fühlenden Menschen werden. Neben ihm verblassen zwangsläufig - und von Burton gewollt - alle anderen Darsteller.

Ebenso beeindruckend und bis ins kleinste Detail gelungen ist die Filmmusik. Der Komponist Danny Elfman unterstützt Burton und seine abwechslungsreiche Geschichte mit einem variantenreichen Soundtrack, der zu jeder Zeit Bilder und Dialoge unterstützt und die emotionale Tiefe, die der Film erzeugt, verstärkt.

Fazit: Einer der ersten Filme Burtons ist gleich einer seiner besten. Dieser grandiose Kinofilm von 1990 erschien zwar erst elf Jahre später auf DVD, dafür aber mit einem interessanten separaten Audiokommentar von Regisseur Tim Burton und von Komponist Danny Elfman.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. November 2008
Erst einmal sollte ich gestehen das ich mich lange geweigert habe mir diese Meisterwerk anzusehen. Dann aber ließ ich mich trotzdem überzeugen mir einmal Edward mit den Schwerenhänden" anzusehen und wurde sehr positiv überrascht. Ich hätte mir ja gleich denken können das bei einer Zusammenarbeit zwischen Tim Burton und Johnny Depp nicht viel schief gehen konnte.

Unverkennbar ist jedenfalls auch in diesem Fall die Handschrift des Regisseurs zu sehen. Tim Burton schuf ein Märchen mir einer Bildgewalt die beeindruckend ist und vor allem einen Film der auf recht skurille Weise auch Kritik an unserer Gesellschaft übt. Ist es nicht so, das alles was wir nicht kennen auch anders und meistens auch anders behandelt wird.

Das Menschen mit anderer Hautfarbe als weiß grundsätzlich von vielen einmal sehr kritisch und mit vielen Vorurteilen behaftet beäugt werden ? Genauso ergeht es Tim Burtons Titelhelden Edward (Johnny Depp) der bis zu dem Tag als Ihn Avonberaterin Peg entdeckte ein ruhiges Dasein als missglücktes Experiment fristete. Abgeschieden von der Außenwelt lebt Edward im Schloß seines Erfinders, der leider kurz bevor er sein Werk vollendete verstarb. Edward ist ein künstlicher Mensch der leider unvollendet ist und somit statt herkömmlicher Hände nur Scheren an seinen Armen hat. Eines Tages bekommt er Besuch von der Avonberaterin Peg, die Ihn gleich mitnimmt und davon überzeugt ist, das Edward bei Ihr und Ihrer Familie leben kann. Von den wissbegierigen Nachbarn wird Edward gleich so behandelt wie man befürchtet, nämlich als ein Außenseiter. Zu allem Unglück verliebt sich Eward noch in Pegs wunderschöne Tochter (Winona Ryder) und wird von deren Freunden schamlos ausgenutzt.

Die DVD kommt mit einem tollen Bild und Ton daher und das Bonusmaterial kann sich auch sehen lassen. In der Rolle des Erfinders ist übrigens der legendäre Vincent Price zu sehen, welcher vor allem aus vielen alten Edgar Allan Poe Filmen bekannt ist. Soviel ich weiß war das der letzte Film von Vincent Price bevor er verstorben ist.

Also, für alle Kenner des Films, aber vor allem für die die sich dieses Meisterwerk noch nicht angesehen haben heißt es, sofort ab mit der Bestellung dieser tollen DVD.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Juli 2002
Dieser Film lässt einen träumen, trauern, lachen, weinen, nachdenken oder einfach nur die Bilder geniessen.
Tim Burton versteht es das Publikum in eine Stimmung zu versetzen, die man
nur noch aus Erinnerungen an die Märchenstunden bei den Großeltern kennt. Der Film ist in seiner
Ausstattung großartig und das gesammte Produktionsdesign lässt einen in eine wunder- und
gleichzeitig furchtbare Welt eintauchen in der Unschuld und Intoleranz, sowie Liebe und
Hass benachbart leben. Johnny Depp brilliert als naiver "Fast-Mensch" und Winona Ryder als
engelsgleiche Unschuld. Die Story schlägt einen von der ersten Minute in den Bann und lässt
einen auch in ihren dunkelsten Momenten nicht mehr los. Untermalt von einem der besten Soundtracks
seiner Zeit von Danny Elfman (Sleepy Hollow, Mars Attacks!) und einem sehr schön animierten Menü mit
vielen Special, wie Trailer und Produktions-Skizzen, erlebt man die fantastische Welt von Tim
Burton und will auch so schnell garnicht wieder zurück.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Er hat sein Werk fast vollendet. Sein Geschöpf ist ein wunderschöner, zarter junger Mann. Einzig die Hände muss er seiner Kreatur noch anpassen. Doch er verstirbt, ehe er den von ihm erschaffenen Menschen, den er Edward nennt, von seinen riesigen Scherenhänden befreien kann. Edward lebt nun völlig allein in dem riesigen, verfallenden Schloss. Er versucht, trotz der Scheren ein normales Leben zu führen.
Eines Tages begegnet er Peg. Die Avon-Beraterin der nahen Kleinstadt ist neugierig in die Ruine eingedrungen, weil sie herausfinden will, ob dort noch jemand lebt. Sie ist fasziniert und gerührt von der einsamen, blassen Gestalt. Sie beschließt, dem jungen Mann Farbe in sein Leben zu bringen. Wortwörtlich, indem sie ihn kosmetisch verschönert und indirekt, indem sie ihn zu sich nach Haus mitnimmt.
Das Leben von Edward ändert sich schlagartig. Zunächst versucht er sich zu verbergen und niemandem vor die Augen zu treten. Da er sich aber als wundervoller Gärtner erweist, wird er in kürzester Zeit zu einer Berühmtheit in der biederen Siedlung. Seine Pflanzenkreationen sind so schön, dass er von nun an einen Garten nach dem anderen verschönern soll. Er wird zu einem gern gesehenen Gast - niemand scheint sich an seinen Scherenhänden zu stören.
Wäre da nicht Pegs Tochter Kim. Das scheue junge Mädchen und der innerlich seit dem Tod seines Erschaffers einsame und traurige Edward verlieben sich ineinander.

"Edward Scissorhands", 1990 in die amerikanischen Kinos gekommen, wird als Fantasy-Film, Drama und Romanze kategorisiert. Manchmal ist auch von Horrorelementen, komödienhaften Aspekten und einer Groteske oder einem modernen Märchen die Rede. Dass die Einordnung schwer fällt, vielleicht sogar unmöglich ist, hat einen einfachen Grund: Tim Burtons erster großer Kinoerfolg ist einmalig. Er verwendet eine atemberaubende Bildsprache, die in traumhaft schönen Bildern eine traurige und manchmal urkomische Geschichte erzählt. Eine Einordnung ist unmöglich, weil Burton sich zahlreicher Genre-Elemente bedient, ohne die Eigenständigkeit seiner Geschichte zu gefährden. Der Zuschauer hat das Gefühl, einer, obwohl unmöglichen, wirklichen Geschichte beizuwohnen, die bei aller Tragik und anrührender Momente das Seelenleben einer Figur bloßlegt, die ein Außenseiter der Gesellschaft ist.
Das Märchenhafte dieses Films, die unglaubliche Chance, die sich dem "Monster" bietet, lässt alle Emotionen - von Mitleid über Hoffnung bis hin zu Abscheu - im Zuschauer wach werden und konterkariert diese immer wieder mit einem unvorhersehbaren Geschehen. Die komischen Momente bleiben einem im Halse stecken, die anrührenden Szenen werden gebrochen durch harten Realismus. Zentral ist hierbei nicht die Dialogführung, sondern die Bildsprache Burtons. Er überhöht stilsicher die Emotionen und Reaktionen der Menschen auf den Außenseiter und weitet die Geschichte fast zu einer griechischen Tragödie. Zwangsläufig unterlässt er den meist banalisierenden Hang Hollywoods zu einem Happy End und betont die Ausweglosigkeit und das schicksalhafte Ende der Beziehung zwischen Kim und Edward, zwischen dem vermeintlich Normalen und dem offensichtlich Andersartigen, Fremden. Sein Märchen wird zu einem Drama, einer Tragödie, nicht weil die Geschichte so entworfen wurde, sondern weil sie sich zwangsläufig so entwickeln muss.
Kamerafahrten, Schnitte, Personenführung und Dialoge verstärken diesen Effekt. Dieser erste große Erfolg Burtons ist neben Drehbuch, Regiearbeit und Kameraführung auch Jonny Depp geschuldet. Er spielt Edward mit einer Gänsehaut erzeugenden Intensität. Sein seelenvoller Blick, sein fast minimalistisches Spiel geht zu Herzen und lässt Edward zu einer realen Person, zu einem fühlenden Menschen werden. Neben ihm verblassen zwangsläufig - und von Burton gewollt - alle anderen Darsteller.
Ebenso beeindruckend und bis ins kleinste Detail gelungen ist die Filmmusik. Der Komponist Danny Elfman unterstützt Burton und seine abwechslungsreiche Geschichte mit einem variantenreichen Soundtrack, der zu jeder Zeit Bilder und Dialoge unterstützt und die emotionale Tiefe, die der Film erzeugt, verstärkt.

Fazit: Einer der ersten Filme Burtons ist gleich einer seiner besten. Dieser grandiose Kinofilm von 1990 erschien zwar erst elf Jahre später auf DVD, dafür aber mit einem interessanten separaten Audiokommentar von Regisseur Tim Burton und von Komponist Danny Elfman. Zudem kann man den Film mit der Original-Tonspur in Englisch genießen. Da auch der Preis für die DVD stimmt, steht einem erfreulichen Fernsehabend nichts mehr im Wege.

Stefan Erlemann
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
"Halt mich, Edward."
"Ich kann nicht."
Diese zwei Zitate beschreiben eigentlich besser, als die gesamte Rezension, worum es in "Edward mit den Scherenhänden" geht. Tim Burton ist mittlerweile einer der einflussreichsten Regisseure in Hollywood und dieser Film verhalf ihm zu diesem Durchbruch, wie ich finde. Nach seinem durchgeknallt, guten "Beetlejuice" verfilmte er ein wunderschönes und bildstarkes Märchen, wie es nur ein Burton erschaffen kann. Skurril, wunderschön, makaber und mit einer zeitlosen Botschaft...

Edward ist ein künstlicher Mensch, geschaffen von einem Wissenschaftler. Doch leider gab er ihm keine Hände, stattdessen hat er Scheren an den Enden seiner Arme befestigt. Als die unschuldige und gütige Peg den einsamen Edward trifft, nimmt sie ihn mit ihn die Stadt,wo er von allen begeistert und neugierig empfangen wird. Für Edward beginnt ein neues und aufregendes Leben...

Ich weiß noch, als ich diesen Film als Kind zum ersten Mal gesehen habe. Was habe ich für eine Angst gehabt am Ende, zudem hatte ich so viel Mitleid für Edward. Und heute rührt mich dieses Werk immer wieder zu Tränen. Das ist für mich zeitloser Klassiker, genau wie "E.T." ist "Edward..." ein Film für jung und alt. Kinder werden fasziniert und gleichzeitig schockiert sein, während man als Erwachsener über die unterschwelligen Botschaften grinst und nachdenkt.

Burton inszenierte diesen Film für ihn sehr typisch, mit vielen Klischees und bildgewaltigen Gegensätzen. So ist der Kontrast zwischen dem schwarzen und gothicartigen Edward und den bunten, farbenfrohen Bürgern in der ebenso bonbonartigen Stadt einfach ein Genuss, vor allem, weilbeide haraterzüge völlig verschieden sind. Edward ist das gutmütige und naive Wesen und seine Mitmenschen sind die kalten und mit Vorurteilen gespickten Leute.
Die Ausnahme ist jedoch seine Adoptivfamilie, die Boggs, vor allem ihre Tochter Kim, in die sich Edward sofort verliebt... Diese klassischen Gegensätze bringen dem Film die nötige Würze, mit Anleihen auf "Frankenstein", "Die Schöne und das Biest" und "King Kong".

Die Darsteller geben den Figuren, allen voran Johnny Depp in seinen jungen Jahren und Wynona Ryder als wunderschöne Kim. Depp zeigt eine wirklich einzigartige und verwirrte Figur, mit Seele und Charme, während Ryder die typische, aber dennoch liebenswerte und bezaubernde Traumfrau gibt. Grandios ist auch Vincent Price als Erfinder!

Während die Dialoge eher Nebensache sind, ist es die Optik und das Zusammenspiel von Bild und Musik. Szene wie der Eistanz, Edwards Rückblicke oder auch das Finale sind einfach unvergesslich und machen diesen Film zu einem Meisterwerk!

Wo wir noch bei Musik sind: Ohne Danny Elfmans genialen Score, wäre dieser Film wahrscheinlich nur halb so effektiv. Die zwei unendlich, schönen Hauptthemen sind so magisch und verzaubernd, dass sie nicht umsonst des öfteren fürs Fernsehen oder Trailer benutzt wurden!

Fazit: Ganz klar ein Meilenstein in der Liste von Burtons Filmen. Ein skurrile, aber wundervolles Märchen, das auch heute noch mitreißt und zu Tränen rührt! Wer Edward noch nicht erlebt hat, sollte dies schnellstens tun, vor allem zu Weihnachten...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Dies war der erste Film den ich mit Johnny Depp gesehen hab...damals war ich 10 jahre alt...und jetzt 13 jahre später bin ich immer noch von diesem Film begeistert. Die Story ist jedem bekannt der diesen Film gesehen hat also muss ich hier nichts mehr zu schreiben. Dieser Film hat etwas schönes und witziges aber auch gleichzeitiges trauriges in sich vereint, so dass ich ihn mir immer wieder gerne angucke. Wer die Filme von Johnny Depp mag muss auch diesen im Regal stehen haben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Oktober 2004
Tim Burton at his best! Dieser Film ist einfach nur großartig. Herrlich schräge Bilder und Charaktere, dazu eine wunderschön einfühlsame Geschichte rund um Edward mit den Scherenhänden und eine tiefgreifende Kritik an der Menschheit.
Dies ist mal wirklich ein Film, der einen berührt. Hinterher ist man wirklich ziemlich deprimiert und denkt über den Film noch ewig lange nach und das macht meiner Meinung nach, einen guten Film aus.
Zudem muß man natürlich Johnny Depp loben, der Edward einfach nur brillant rüberbringt.
Durchweg ein Film, den man gesehen haben muß und der in keiner Filmesammlung eines Film-Freaks fehlen darf. Zum immer wieder anschauen unbedingt geeignet. Und den super tollen Soundtrack von Danny Elfman muß man sich natürlich auch zulegen!!!
5 Sterne, obwohl ich diesem Film einen ganzen Himmel voller Sterne geben würde!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. November 2007
Dieser Film ist kaum in Worte zu fassen. Ein grandioses Meisterwerk von Tim Burton, der sich mit diesem Film wieder mal selbst übertroffen hat.

Nicht nur für Johnny Depp Fans ist dieser Film ein Muss, sondern auch für Liebhaber skurriler und liebenswert erzählter Geschichten. Ein Film über Liebe, Hass und Ablehnung jener Menschen, die so völlig "anders" sind.

Leider setzt in einer Szene der Ton für 2 Sekunden aus, was aber wirklich nicht großartig zu bemängeln ist, bei solch einem tollen Film. Ein absoluter Filmtipp, nicht nur für die kalten Monate...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. März 2008
Was für ein Film! Die Attribute märchenhaft, phantastisch, wunderschön stimmen alle. Zwar ist auch ein Anflug von Kitsch dabei, doch den habe ich großzügig übersehen. Der Film wirkt in seiner Gesamtheit. Er rührt an, lässt den Zuschauer teilhaben an der Tragödie des Edwards, an seinen Leiden und Freuden. Ein Kompliment auch an die Schauspieler, die ihre Rollen so glaubwürdig und perfekt ausfüllen. Ein schönes Werk!
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