Amazon.de: Kundenrezensionen: A Vampyre Story

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34 Rezensionen
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19 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Adventure zum verlieben schön!, 23. November 2008
Von Near (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Das mit Abstand beste Adventure des Jahrzehnt! A Vampyre Story könnte direkt von LucasArts stammen und ist meiner Meinung nach besser als Sam und Max Season 1 & 2. Die Artwork in A Vampyre Story ist wunderschön und detailverliebt es könnte direkt von Tim Burton Filmen: Corpse Bride und Nightmare before Christmas sein. Bei keinen Adventure habe ich eine derartige perfekte Verschmelzung von 2D Hintergründen und 3D Modellen gesehen. Die Musik ist schaurig schön und ein ganz grosses Lob für die deutsche Sprachausgabe, die ist nämlich perfekt gelungen! Die Rätsel von A Vampyre sind so abgedreht und herausfordern wie aus guten alten Monkey Island Zeiten. Die Geschichte ist faszinierend und die Charaktere herrlich skuril und witzig. Die Steuerung ist tatsächlich wie in Monkey Island 3 mit der linken Maustaste öffnet sich ein Menü : reden,benutzen/nehmen, anschauen, rechte Maustaste für Inventar (ausserdem sehr praktisch die Heldin kann durch drücken der Leertaste and die jeweilige Stelle des Mauscursor "teleportiern"). Kaufen und A Vampyre Story geniessen!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen ...das Warten hat sich gelohnt, 5. Dezember 2008
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Viel zu lange musste ich auf dieses Spiel warten, aber ich kann nur sagen.., dass Warten hat sich gelohnt. A Vampyre Story hat so viel Charme und Humor, dass ich mich stellenweise echt vor Lachen weggeschmissen habe und allein diese Dialoge lassen mich über die wenigen kleinen Bugs hinwegsehen. Die Rätsel sind knackig und sprechen vor allem Adventure- Profis an - weniger geübte Rätsel-Füchse müssen aber nicht verzweifeln, denn die Knobeleien sind immer logisch, auch wenn man durchaus das eine oder anderem Mal um die Ecke denken muss. Aber nicht alles ist positiv zu bewerten, so fehlt es dem Spiel zu Weilen an neuen Ideen und an einigen Stellen wären kleinere Lösungshilfen nett gewesen. Dagegen kann die deutsche Sprachausgabe voll überzeugen und gefällt mir stellenweise sogar deutlich besser als die originale Sprachausgabe. Alles in einem, ist A Vampyre Story ein absoluter Pflichtkauf für alle Genre-Fans. Dieses Spiel erinnert sowohl vom Grafikstil, als auch von der gesamten Atmosphäre an die guten alten Monkey Island Zeiten....
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Zu langsam? Von wegen! Beam me up, Mona!, 24. Juli 2009
Von I.T. (Greifswald) - Alle meine Rezensionen ansehen
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Hallo,
ich habe das Spiel gerade eben erst zuende gespielt und bin doch erstaunt über die teilweise aus Unwissenheit vergebenen wenigen Sterne. Viele bemängeln das langsame Tempo des Spieles. Dazu kann ich nur sagen: man drücke die "Leertaste" und SCHWUPPS! beamt sich die Protagonistin Mona durch das Bild, sobald man einen roten Pfeil geklickt hat. Einfach mal ausprobieren. Das ist kein Bug oder Cheat, sondern von den Entwicklern sogar so vorgesehen. Wer also nicht ewig rumlaufen möchte, für den ist mein Tipp eine gute Alternative. Handbuch lesen ist wohl manchmal doch hilfreich.

Zudem rate ich jedem, wenn er eine neuere ATI-Grafikkarte hat, das "Adaptive-Anti_Aliasing" im Catalyst-Control-Center auszuschalten >>>verursacht Grafikfehler, Clipping, verschwindende Charaktere (oder durchsichtige). Wahrscheinlich auch ein Grund für viele negative Rezensionen...schade.

Ich habe schon viele Adventures gespielt, auch die Klassiker (Monkey Island oder neuere, wie z.B. Unwritten Tales, EDNA) und bin von der wunderschönen handgezeichnete 2D-Grafik vollkommen hin- und weg. Man muss das aber mögen. Ich bin nicht alt, Mitte 20, also ist es einfach Geschmackssache. Die Musik hat es mir auch sehr angetan, man hört, dass sich die Leute wirklich Mühe gegeben haben. Erinnert mich ein wenig an die Tim-Burton-Filme. Und Monas wunderschöner französischer Akzent stört mich überhaupt nicht: schliesslich ist sie ja Französin!
Also: "Wer wird denn gleich den Kopf verlieren?"
I.T.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Fast perfekt!, 10. Januar 2009
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
A Vampyre Story ist  neben Edna bricht aus  die Point & Click Überraschung des Jahres. Seit den letzten LucasArts-Hits gab es keine solchen Gag-Feuerwerke mehr. Danke, Crimson Cow! Hoffentlich kommt irgendwann ein zweiter Teil!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Einfach ein wunderbares Adventure, 9. Dezember 2008
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
A Vampyre Story hat mich vom ersten Moment in seinen Bann gezogen. Die teilweise skurrilen Charaktere bezaubern durch ihre witzigen Dialoge und stellenweise schrägen Antworten. Die Rätsel sind nicht einfach und so ist man gezwungen auch mal um die Ecke zu denken. Dies ist allerdings eher positiv als negativ zu werten. Über die kleineren Bugs im Spiel kann man durchaus hinwegsehen und ließen sich mit den aktuellen Patch nahezu beheben.

Die tolle und spannende Atmosphäre macht A Vampyre Story zu einem perfekten Spiel für mich, um die kalten Winterwochen zu überstehen. Fans der Monkey Island Serie, werden dieses Spiel lieben..

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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Mit Patch überragend, 5. Dezember 2008
Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Zu dem Spiel wurde bereits alles wichtige gesagt... Wer ein gutes Spiel will, ist mit Mona und Co gut bedient. Wer ein geniales Spiel will, läd sich den heute erschinenen Patch herunter. Dann läuft das Spiel völlig fehlerfrei und man kann die tolle Grafik, die lustigen Dialoge und die fairen aber fordernden Rätsel in voller Pracht genießen.

Für mich eindeutig das beste Adventure seit langem!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Auf ein Adventure dieser Qualität habe ich seit Jahren gewartet, 3. Januar 2009
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
...und außer mir sicherlich noch viele, die die guten alten Lucas Arts Klassiker in unvergessener Erinnerung behalten haben und deren Charme, intelligenten Humor und die beispiellose Verschrobenheit schmerzlich vermissen. Ich sollte besser sagen: vermisst haben, denn A Vampyre Story (fortan AVS)lässt genau diese Sorte Adventure auf fabelhafte Weise auferstehen und zwar im sprichwörtlichen Sinne.

Mit der französischen Vampir-Diva Mona und ihrem zynischen Begleiter und aberwitzigen Sidekick, der Fledermaus Froderick, haben die Entwickler von AVS die schönsten, lustigsten und fantastischsten Charaktere seit Day of the Tentacle geschaffen. Das Dou Infernale sprüht nur so vor Ironie, Sarkasmus und Wortwitz. Ständig werden intelligente und kreative Anspielungen auf Genreklassiker sowie Literatur und Filme gemacht. Dabei haben die deutschen Sprecher hervorragende Arbeit geleistet. Die bezaubernde Mona spricht mit liebenswertem französischem Akzent, die Übersetzungen sind überwiegend grandios geraten, sodass der tolle Wortwitz erhalten blieb, und es wird sogar richtig gut betont und nicht lediglich unemotional heruntergelesen. Selten habe ich mich in letzter Zeit über eine solch gute Sprechleistung freuen dürfen.

Das grafische sowie das Sounddesign des Spiels sind traumhaft schön und erzeugen eine dichte Atmosphäre. Der schräge Komikstil war nicht mehr so schön zu sehen seit Day of the Tentacle. Man fühlt sich sofort in die verschiedenen Örtlichkeiten hereinversetzt. Alles ist detailreich und leibevoll gestaltet, es gibt viele interessante, schräge und außergewöhnliche Orte zu erkunden. Was manche Rezensenten mit unscharfer Auflösung meinen, ist mir ein Rätsel geblieben. Grafische Mängel sind mir jedenfalls nicht aufgefallen. Auch dass die Rätsel zu schwer oder gar unlogisch seien, ist für mich in keiner Weise nachvollziehbar. Das Rätseldesign ist originell aber stets nachvollziebar. Natürlich sind die Rätsel knackig und dem Hintergrund der Geschichte entsprechend schräg (jedoch kein Vergleich zu fragwürdigen Rätseln a la Tony Tough). Aber schließlich will ich nicht immer nur irgendeinen Schlüssel suchen oder das zigste Schieberätsel lösen müssen. Zu erwähnen ist außerdem die Idee der Entwickler, Mona typische Vampireigenschaften, wie die Verwandlung in eine Fledermaus oder den Vampirbiss zu verleihen, was das Gameplay um außergewöhnliche Möglichkeiten bereichert.

Mit Patch gespielt (was aber unerlässlich sein soll, da die Bugdichte in der ersten Version sehr hoch sein soll), lassen sich nur wenige kleine Bugs feststellen, die die Spielfreude kaum trüben. Das etwas abrupte Ende mag zunächst etwas verstören, macht aber nur noch mehr Lust auf die geplanten Fortsetzungen. Ich freue mich jedenfalls schon darauf.

Fazit: Aufgrund der liebenswerten Zeichnung der Hauptfiguren, der tollen Gestaltung der Umgebung, der überragenden Qualität der Dialoge, des sprühenden feinen Humors aus Wortwitz und handfesten Kalauern sowie der knackigen Rätsel und der sagenhaft schönen Atmosphäre des Spiels schlägt AVS die sogenannten Sternchen der Adventurebranche der letzten Jahre (bzw. Jahrzehnte - Jack Keane, Runnaway etc. und sogar Monkey Island 3 und 4) um Längen. Für mich ist AVS das beste Adventure seit Day of the Tentacle und Grim Fandango. Für alle Adventurefans ein absoluter Pflichtkauf!
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14 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Review von www.adventurespiele.net, 16. November 2008
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Mona verließ einst ihre Eltern, um an der Oper in Paris Gesang zu studieren. Es lief auch alles gut, bis eines Tages Baron Shrowdy von Kiefer an der Oper auftauchte und Mona seine Verehrung aussprach. Mona wies den Baron zurück, womit das Unglück begann. Shrowdy versetzte die schöne Operndiva in Trance und verschleppte sie auf sein Schloss in Draxylvanien. Nun war Baron von Kiefer ein Vampir und wollte seine Angebetete natürlich auf seinen Status herunterholen. Also, biss er Mona und belegte sie mit einem Fluch, sodass sie sein Schloss nicht mehr verlassen konnte. Hier fristet die Opernsängerin nun ihr da sein mit dem einzigen Wunsch, nach Paris zurückkehren zu können. Ihr einziger Freund und Verbündeter ist Froderick, eine kleine vorlaute und fantasievolle Fledermaus. Shrowdy verwöhnt seine Liebste natürlich nach Strich und Faden. Nur ihren sehnlichsten Wunsch wird er ihr nie erfüllen. Oder vielleicht doch, wenigstens unwillentlich? Eines Abends rudert der Baron über den See, um "Wein" für Mona zu besorgen. Er setzt an einen einsam daherwandernden Mönch zu überfallen, als das Schicksal sich umkehrt, denn der Mönch ist ein Vampirjäger und pfählt Shrowdy. Dies bedeutet das Ende des Vampirs und Monas Gefangenschaft. So sollte es eigentlich sein, doch die alte, längst verstorbene Baronin hat ihren Sohn Shrowdy mit einem Zauber belegt. Er wird nun nicht mehr als Vampir umherlaufen, sondern als Geist. In dieser Gestalt wird er nun versuchen Mona an der Flucht zu hindern. Diese muss erst einmal an den Schlüssel zum Bootshaus des Schlosses gelangen, denn das ist der einzige Ausgang. Leider wird der Schlüssel von einem steinernen Wasserspeier bewacht, der seine Pflicht auch nach dem Tode seines ungeliebten Herrn, noch äußerst ernst nimmt. Welche Schwierigkeiten wird Mona haben, das Schloss zu verlassen? Wird sie an dem Seemonster Inky vorbeikommen, das alles und jeden verschlingt, der sich in die Nähe des Wassers wagt? Es ist ein weiter Weg bis Paris!

Bevor ihr euch ins Abenteuer stürzt, solltet ihr euch im klaren sein, dass es sich bei "A Vampyre Story" um ein "Adventure der alten Schule" handelt. Monkey Island und Co lassen grüßen. Ziel des Spiels ist es nicht, so schnell wie möglich so viel wie möglich einzusammeln und anzuwenden. Das ist nur ein Nebeneffekt, um das Spielgeschehen voran zu treiben. Viel mehr sollte man "A Vampyre Story" erleben, indem man sich alle Objekte, Gegenstände und Lebewesen, ob tot oder lebendig, aus Stein oder Holz, hübsch oder hässlich, versteckt oder offensichtlich, ansieht, mit ihnen redet und versucht sie an sich zu nehmen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Selbst steinerne Wasserspeier können in Draxylvanien sprechen, genauso wie Feldermäuse, Raben und Ratten. Mona hat als Vampir, auch wenn sie dieser Tatsache nur schwer ins Auge sehen kann, besondere Fähigkeiten, die man zu gegebener Zeit einsetzen kann und muss. Manche eingesammelten Objekte lassen sich miteinander kombinieren. Da Froderick ihr ständiger Begleiter ist und nicht nur mit Rat und Tat zur Seite steht, sondern auch als "Objekt" im Inventar zu finden ist, sollte man nicht vergessen, ihn auch als solches zu verwenden. "A Vampyre Story" ist ein recht einfaches Adventure, wenn man genügend Geduld mitbringt und sich wirklich alles ansieht, die Gespräche ausführlich führt und genau zuhört. Lasst euch Zeit und genießt das Erforschen des kuriosen Schlosses und seiner Umgebung. Hinter allem und jedem versteckt sich ein witziger Spruch und vielleicht auch ein Hinweis, der Mona weiterhelfen wird.

Die lustige und fantasievolle Geschichte beginnt bereits mit dem Vorspann, denn dieser ist in ein sehr schönes Bilderbuch eingebunden, das Szenen aus Monas Kindheit bis hin zu ihrer Tätigkeit an der Pariser Oper und der ersten Begegnung mit Shrowdy wiedergibt. Das Intro strapaziert dann auch bereits äußerst unsere Lachmuskeln, denn man stellt sich Shrowdy als schrecklichen und furchteinflößenden Vampir vor. Dabei ist er eine Lachnummer. Klein wie ein Zwerg, mit Spitzbart, einer hohen Mütze, die seine Kleinwüchsigkeit etwas kaschieren soll, und der Stimme eines Gnoms, versucht er Froderick und Mona einzuschüchtern. Doch die kleine Fledermaus hat sofort eine vortreffliche Beschreibung für Shrowdy auf Lager: Mr. kurz, blass und dämlich. Wer nun glaubt die lustigen Szenen beschränken sich auf die Zwischensequenzen hat weit gefehlt, denn das komplette Spiel steckt voller Witze und Anspielungen, die nur darauf warten ans Tageslicht zu kommen. Die Anspielungen beziehen sich auf bekannte Persönlichkeiten, wie den Fußballer Rudi Völler, den Sänger Ozzy Osbourne oder die Zauberkünstler Siegfried und Roy, auf Songs wie "Who let the dogs out", auf Filme wie "Der Pferdeflüsterer" oder "Der Pate" und sogar auf Kultfiguren wie Santa Claus. Zweideutigkeiten sind an der Tagesordnung. Mona spielt die Naive, während Froderick im wahrsten Sinne des Wortes Aufklärungsarbeit leistet und ihr z.b. die tatsächlichen Aktivitäten im örtlichen "Nagelstudio" erklärt und woran man erkennen kann, dass es sich um einen Schneemann und nicht um eine Schneefrau handelt. Das ungleiche Duo sorgt dafür, dass der Spieler kaum aus dem Lachen heraus kommt.

Die erstklassige Grafik setzt die Mischung aus Gruselcharakter und Komik gekonnt fort. Das schaurig düstere Schloss ist mit solch witzigen Details, wie einem Bärenkopf, der mit den Augen rollt, ausgestattet, dass man keine Sekunde an die Ernsthaftigkeit der ganzen Szene glaubt. Wenn Mona dann auch noch grafisch hervorragend dargestellte Folterinstrumente benutzt, um z.b. Nüsse zu knacken, kann man sich kaum noch das Lachen verkneifen. Die in der Dunkelheit rot leuchtenden Augen der Ratten könnten erschreckend wirken, wenn es sich hierbei nicht um italienische Ratten à la der Pate mit Kenntnissen der Opernmusik handeln würde. Habt ihr schon einmal einen Friedhof gesehen, auf dem Kinderspielgeräte, wie eine Schaukel oder eine Rutsche, stehen? Nein? Dann besucht das draxylvanische Friedhofs- und Picknickgelände, denn hier ist alles möglich! Auch die Schauplätze außerhalb des Schlosses besitzen zwar Gruselcharakter, der jedoch immer wieder durch witzige Details aufgehoben wird. Perfekte Animationen sorgen für ein lebendiges Geschehen. In die leichten Wellenbewegungen des Wassers mischen sich die Wasserringe, die von einem anlegenden Boot bzw. Sarg verursacht werden. Die Spielfiguren bewegen sich alle flüssig und harmonisch, ob steinerner Wasserspeier, fetter Rabe, trotteliger Wachtmeister oder aufreizendes Freudenhausmädchen. Selbst das Flügelschlagen der Fledermäuse ist eine tolle abgerundete Bewegung. Jedes kleinste Detail, ob die Steine der Innenwand eines Kamins oder die Falten eines Bettvorhangs, ist deutlich erkennbar.

Die Hintergrundmusik ist ein richtiger Ohrwurm. Hat sich die Titelmelodie einmal festegesetzt, ist sie nur schwer wieder aus dem Gedächtnis zu bekommen. Dabei gibt es zu jedem Schauplatz ein eigenes Musikstück. Die hektische Betriebsamkeit eines Modesalons wird musikalisch genauso passend umgesetzt, wie die schaurige Atmosphäre einer Folterkammer. Natürlich ist auch die Hintergrundmusik im Comic-Stil gehalten. Wer beim Anblick der Charaktere noch nicht ins Lachen geraten ist, wird es spätestens dann tun, wenn sie den Mund aufmachen. Rufus ist ein solcher Snob, er könnte jedem englischen Butler Konkurrenz machen. Edgar ist ein gemütlicher Vertreter, den so schnell nichts aus der Ruhe bringen kann. Frankie könnte ein Mitglied der sizilianischen Mafia sein, und Pyewacket ist die Hinterlist und der Egoismus in Person. Natürlich gibt es auch die ganz Schlauen, wie den Lehrling des Vampirjägers oder den unterbelichteten Wachtmeister, der einen Vampir noch nicht mal erkennt, wenn er vor ihm steht. Froderick ist einfach urkomisch. Seine vorlaute Stimme passt perfekt zu seinen Kommentaren. Mona spielt die vornehme und zurückhaltende Operndiva und wird nur selten verbal ausfällig, wenn doch, dann aber richtig. Im Gegensatz zur englischen Stimme, die mit der Zeit etwas zu schrill wirkt, passt die deutsche Stimme der Mona hervorragend. Die Stimmen runden das ganze Bild perfekt ab und geben der Story den letzten Schliff.

Das Gameplay ist einfach gestaltet. Klickt man einen Gegenstand oder ein Objekt an, erscheint ein großes Kreuz auf dem Bildschirm, denn die Aktionen sprechen und nehmen reichen nicht aus. Mona kann über dieses Kreuz zwischen vier Aktionen wählen: ansprechen, betrachten, nehmen und fliegen. Alle gesammelten Gegenstände werden in einem Sarg, der das Inventar darstellt, aufbewahrt. Kleinere und vor allem saubere Objekte nimmt Mona sofort in den Sarg auf. Andere wiederum werden als gedankliche Notiz dort abgelegt. Dieses Gedankengut wird hellblau aufgeführt, während tatsächlich eingesammelte Objekte ihre tatsächliche farbliche Gestaltung erhalten. Das ist auch schon fast der einzige Unterschied, denn die gedachten Gegenstände können genauso angewendet und kombiniert werden, wie wahrhaftig eingesammelte Objekte. Sobald man sie anwendet, verwandelt sich Mona in eine Fledermaus und fliegt schnell zu dem gewünschten Objekt, um es zu holen. Dem Spieler bleibt auf diese Weise ein unnötiges Hin- und Herlaufen erspart und Mona muss als Dame von Welt nicht alle schweren oder verschmutzen Objekte ständig mit sich herum schleppen. Als Operndiva schickt es sich natürlich auch nicht in wildes Gerenne zu verfallen. Wenn dem Spieler der Weg in stolzer Gangart zu lang wird, reicht ein Tastendruck auf die Leertaste aus, um Mona mit einem Schlag an die gewünschte Stelle zu befördern. Ein Rechtsklick mit der Maus öffnet nicht nur das Inventar, sondern lässt Mona auch direkt den Schauplatz wechseln, wenn ein dicker roter Pfeil erscheint und angeklickt wird. Für Anfänger im Adventurebereich hat Autumn Moon Entertainment, LLC sogenannte Hotspots eingebaut. Per Tastendruck werden alle Objekte markiert, die interessant sein könnten. Das Spiel kann zu jeder Zeit gespeichert werden, auch wenn man nicht sterben kann, was für einen Vampir ja sowieso nur schwer möglich ist. Das Optionsmenü lässt viel Spielraum für die individuelle Anpassung des Abenteuers auf den eigenen PC.

Fazit: "A Vampyre Story" ist ein klassisches Point-and-Click Adventure in Manier der alten Adventure wie Monkey Island und Co. Der hervorragend im Comic-Stil umgesetzten Gruselgeschichte rund um einen Vampir, wird bereits im Intro die Ernsthaftigkeit vollends entzogen. Das Spiel ist ein überaus gelungener Angriff auf die Lachmuskeln. Selbst wenn man das Abenteuer zum dritten Mal spielt, wird man vermutlich immer noch nicht alle versteckten Witze gefunden haben. Hinter jedem Objekt befindet sich ein Witz oder eine witzige Anspielung. Die grandiose Comic-Grafik, die herrliche und abwechslungsreiche Hintergrundmusik und die erstklassigen Stimmen wurden komplett aufeinander abgestimmt. Nehmt euch die Zeit und schaut euch wirklich jedes Detail im Spiel an. Es lohnt sich! Jeder Adventurefan sollte einmal in seinem Leben eine Reise nach Draxylvanien unternommen haben! Besucht Schloss Warg, Vlads Landing, das draxylvanische Friedhofs- und Picknickgelände und vieles mehr, und lasst euch von Mona und Froderick auf eine ganz besondere Reise durch die Nacht entführen! Wir freuen und bereits jetzt auf die Fortsetzung und können es kaum erwarten der hübschen Operndiva und der vorlauten Fledermaus ein weiteres Mal zu begegnen!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Herrlich schön, 3. März 2009
Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 

Ich finde dieses Spiel wirklich herrlich schön:

- Angenehme Grafik
- Niedliche Dialoge
- Nicht zu einfache Rätsel
- Schöne Story

Wirklich zu empfehlen.
Werde mir den 2. Teil auch noch besorgen.
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