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1.077 von 1.106 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter Akkulader für AA- und AAA-Akkus
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Allgemeine Informationen zum Ladegerät:
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Dieser Akkulader wird unter den Bezeichnungen "Technoline BC 700", "Accu Doktor BC700", "Accupower IQ-128" oder "Voltcraft IPC-1L" angeboten. Bei allen Bezeichnungen handelt es sich um das identische Gerät. Also einfach den...
Veröffentlicht am 1. April 2011 von Thomas D. aus O.

versus
58 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider nicht zuverlässig. Abschaltautomatik funktioniert nicht immer. Alternativen siehe Text...
*
Update vom 08.01.2015:
Als Profi-Ladegerät empfehle ich den Basetech BTL4 für 19,99 Euro. Dieser hat alle Funktionen des BC700, ab der Firmware v2.1 wurden jedoch alle Fehler des BC700 / BC1000 ausgemerzt. Eine Displaybeleuchtung ist vorhanden. Zudem gibt es eine Innenwiderstandsmessung (Quick-Test), einzigartig in der Preisklasse. Unterstützt...
Vor 6 Monaten von Diplom Ingenieur veröffentlicht


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1.077 von 1.106 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter Akkulader für AA- und AAA-Akkus, 1. April 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Technoline BC 700 Akku-Ladegerät schwarz (Zubehör)
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Allgemeine Informationen zum Ladegerät:
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Dieser Akkulader wird unter den Bezeichnungen "Technoline BC 700", "Accu Doktor BC700", "Accupower IQ-128" oder "Voltcraft IPC-1L" angeboten. Bei allen Bezeichnungen handelt es sich um das identische Gerät. Also einfach den günstigsten Anbieter aussuchen.

Es können drei Ladeströme eingestellt werden: 200 / 500 / 700 mA
Es wird automatisch mit dem halben Strom entladen, also: 100 / 250 / 350 mA
Es können keine anderen Stromstärken eingestellt werden. Aber das ist genug für alle üblichen Anwendungen.
Bei höheren Strömen besteht sowieso erhöhte Gefahr der Schädigung der Akkus.
Wer dennoch mit höheren Strömen laden möchte, kann sich die Akkulader "BC 900" oder dessen Nachfolger "BC 1000" ansehen. Diese sind genau baugleich, bieten aber höhere Lade- und Entladeströme.
Das "BC 800" (baugleich zum AccuPower IQ328) scheint vom Aufbau sehr ähnlich zu sein, hat aber keine Einzelschachttasten, somit können die Ladeschächte nicht mit unterschiedlichen Programmen gestartet werden.

Beim BC 700 wird jeder Ladeschacht elektronisch getrennt von einander gesteuert. So kann jeder Akku unabhängig voneinander behandelt und bis zur maximalen Kapazität geladen werden.

Das Gerät hat immer für zwei Schächte zusammen eine Temperaturüberwachung (Metallkontakt über zwei Schächte in der Nähe des Pluspols). Wenn die Akkutemperatur 53 Grad übersteigt wird das Laden unterbrochen. Dabei wird beim Ladestrom "000mA" angezeigt. Nach dem Abkühlen wird das Laden fortgesetzt. Wird eine Überhitzung bemerkt sollte der Ladestrom verringert werden.

Das Ladegerät kann einen tiefentladenen Akku nicht erkennen (also wenn die Akkuspannung unter 0,5 Volt abgesunken ist). Dann gibt es folgenden Trick: den leeren Akku und einen geladenen (oder halbvollen) Akku nebeneinander beide mit dem Minuspol auf eine metallische Oberfläche stellen (z.B. auf ein Edelstahlspülbecken) und die Pluspole etwa 5-10 Sekunden mit einem leitenden Gegenstand (z. B. Besteck oder Schlüssel) verbinden. Und dann ab ins Ladegerät :-)

Nur durch die Bestimmung der Kapazität kann man schlechte Akkus aussortieren.
Mit diesem Akkulader kann die Kapazität gemessen werden, und das zu einem sehr günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis.
Ich empfehle nur noch Ladegeräte mit Digitalanzeige und Kapazitätsmessung!

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Informationen zur Bedienung:
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Höheren Ladestrom einstellen (standardmäßig ist immer nur der niedrigste Strom vorgewählt):
Akkus einsetzen, Ladegerät einstecken, nun hat man 8 Sekunden Zeit die Stromstärke mit der Taste CURRENT einzustellen. Während des Ladens kann der Ladestrom nicht verändert werden. Wird ein Akku neu eingesetzt, kann der Ladestrom 8 Sekunden lang verändert werden, aber es kann maximal die Stromstärke ausgewählt werden, die beim Einschalten in Schacht 1 eingestellt wurde.

Funktion für alle Schächte gleichzeitig einstellen:
Taste MODE ca. 2 Sekunden gedrückt halten bis die nächste Funktion angezeigt wird, Taste MODE so oft drücken bis die gewünschte Funktion angewählt ist, 8 Sekunden warten bis Display einmal kurz blinkt.

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Funktionsabläufe und Anzeigen:
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Funktion CHARGE:
Schritt 1: Akku wird vollgeladen damit er anschließend verwendet werden kann
(Anzeigen: CHARGE, die bisher in diesem Ladezyklus geladene Kapazität, bisherige Dauer dieses Ladezykluses, aktueller Ladestrom)
Schritt 2: Erhaltungsladung, Akku kann verwendet werden
(Anzeigen: FULL, CHARGE, die in Schritt 1 geladene Kapazität, Dauer des Ladezykluses in Schritt 1, aktueller Erhaltungsladestrom)

Funktion DISCHARGE:
Schritt 1: Akku wird komplett entladen (bis 0,9V)
(Anzeigen: DISCHARGE, die bisher in diesem Entladezyklus entladene Kapazität, bisherige Dauer dieses Entladezykluses, aktueller Entladestrom)
Schritt 2: Akku wird vollgeladen damit er anschließend verwendet werden kann
(Anzeigen: CHARGE, die bisher in diesem Ladezyklus geladene Kapazität, bisherige Dauer dieses Ladezykluses, aktueller Ladestrom)
Schritt 3: Erhaltungsladung, Akku kann verwendet werden
(Anzeigen: FULL, CHARGE, die in Schritt 2 geladene Kapazität, Dauer des Ladezykluses in Schritt 2, aktueller Erhaltungsladestrom)

Funktion REFRESH:
Schritt 1: Akku wird komplett entladen (bis 0,9V)
(Anzeigen: DISCHARGE, REFRESH, die bisher in diesem Entladezyklus entladene Kapazität, bisherige Dauer dieses Entladezykluses, aktueller Entladestrom)
Schritt 2: Akku wird vollgeladen
(Anzeigen: CHARGE, REFRESH, die im ersten Entladezyklus gemessene Kapazität, das entspricht der Restkapazität die der Akku beim Einlegen hatte, bisherige Dauer dieses Ladezykluses, aktueller Ladestrom)
Schritt 3: Akku wird komplett entladen (bis 0,9V)
(Anzeigen: DISCHARGE, REFRESH, die im letzten Entladezyklus gemessene Kapazität, bisherige Dauer dieses Entladezykluses, aktueller Entladestrom)
Schritt 4: Akku wird vollgeladen
(Anzeigen: CHARGE, REFRESH, die im letzten Entladezyklus gemessene Kapazität, bisherige Dauer dieses Ladezykluses, aktueller Ladestrom)
Schritte 3 und 4 werden so lange wiederholt, bis bei zwei aufeinander folgenden Entladezyklen die nahezu gleiche Kapazität gemessen wurde. Somit ist keine Kapazitätssteigerung durch weitere Zyklen mehr zu erwarten und der Refresh-Vorgang wird beendet. Dies dauert üblicherweise etwa 3-6 Entlade-Lade-Zyklen.
Schritt 5: Erhaltungsladung, Akku kann verwendet werden (Anzeigen: FULL, CHARGE, REFRESH, die im letzten Entladezyklus gemessene Kapazität, Dauer des letzten Entladezykluses, aktueller Erhaltungsladestrom)

Um die RESTKAPAZITÄT eines Akkus zu ermitteln, muss in der Funktion REFRESH während Schritt 2 oder 3 (also nach dem ersten Entladezyklus) die Kapazität abgelesen werden.
Bedauerlicherweise gibt es beim BC700 keine komfortablere Möglichkeit die Restkapazität eines gebrauchten oder gelagerten Akkus zu bestimmen.
Soll nach dem Ablesen der Restkapazität der Akku nur noch geladen werden, ohne einen kompletten Refresh-Vorgang durchzuführen, dann muss man den entsprechenden Ladeschacht manuell auf die Funktion CHARGE umschalten: Schacht anwählen (Anzeige des Schachtes blinkt), Taste MODE so oft drücken bis CHARGE angezeigt wird, warten bis Anzeige aufhört zu blinken.
Auf diese Weise kann jederzeit auf CHARGE umgeschalten werden, wenn die Refresh-Funktion abgebrochen werden soll, z. B. weil der Akku gebraucht wird. Alternativ kann der Akku entnommen und erneut eingelegt werden.

Funktion TEST:
Schritt 1: Akku wird vollgeladen um einen kompletten Entladezyklus zu messen, dabei wird die geladene Kapazität nicht angezeigt
(Anzeigen: CHARGE, TEST, Kapazität: ---, bisherige Dauer dieses Ladezykluses, aktueller Ladestrom)
Schritt 2: Akku wird komplett entladen (bis 0,9V) und die vom Akku abgegebene Kapazität ermittelt, dabei wird die bis dahin aktuell gemessene Kapazität nicht angezeigt
(Anzeigen: DISCHARGE, TEST, Kapazität: ---, bisherige Dauer dieses Entladezykluses, aktueller Entladestrom)
Schritt 3: Akku wird vollgeladen damit er anschließend verwendet werden kann
(Anzeigen: CHARGE, TEST, beim Entladezyklus in Schritt 2 ermittelte Kapazität, bisherige Dauer dieses Ladezykluses, aktueller Ladestrom)
Schritt 4: Erhaltungsladung, Akku kann verwendet werden
(Anzeigen: FULL, CHARGE, TEST, beim Entladezyklus in Schritt 2 ermittelte Kapazität, Dauer des Entladezykluses in Schritt 2, aktueller Erhaltungsladestrom)

Zusätzlich wird in jedem Schritt auch die aktuelle Akkuspannung des jeweiligen Ladeschachtes angezeigt.
Die Erhaltungsladung beträgt ca. 5% des gewählten Ladestroms.

Jeweils die vorderste Stelle des Schacht-Displays kann nur eine 1 anzeigen.
Darum wird die Kapazität bis 1999 in mAh angezeigt, ab 2,00 wird sie in Ah angezeigt.
Und die Zeitanzeige geht nur bis 19:59, ab 20 Stunden beginnt die Anzeige wieder von vorn. Eine so lange Zyklusdauer ergibt sich aber nur wenn ein Akku mit großer Kapazität mit kleinem Ladestrom verwendet wird. Das ist aber nicht zu empfehlen, dann besser einen höheren Ladestrom wählen.

Alle Angaben beziehen sich auf das Ladegerät BC700 mit der Software-Version 36 (wird beim Einschalten des Gerätes kurzzeitig in Schacht 4 angezeigt).

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Kleine NACHTEILE dieses Ladegerätes:
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- Es können nur AA oder AAA Akkus geladen werden, keine anderen Größen.
- Die Bestimmung der Restkapazität von Akkus ist etwas umständlich. Es wäre schön gewesen wenn es dafür eine Funktion geben würde an deren Ende die Restkapazität angezeigt wird.
- Der maximale Ladestrom kann nur innerhalb von 8 Sekunden nach dem Einstecken des Gerätes eingestellt werden. Auch nach dem erneuten Einlegen eines Akkus kann der Ladestrom nur innerhalb von 8 Sekunden eingestellt werden, aber maximal so hoch wie er bei Schacht 1 direkt nach dem einschalten eingestellt wurde.
- Die Bedienungsanleitung ist etwas verbesserungsbedürftig.
- Tiefentladene Akkus (mit einer Spannung unter 0,5 Volt) werden nicht erkannt und nicht geladen.
- Das Entnehmen innenliegender Akkus erfordert etwas Geschicklichkeit.
- AAA-Akkus werden mit dem Minuspol an der kleinen Zunge die in jedem Schacht von unten heraussteht angelegt. Manche AAA-Akkus mit "Isolations-Kragen" am Minuspol bekommen keinen Kontakt. Dann muss am Akku dort ein kleinwenig Isolierung abgeschnitten werden.

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Umgang mit Ladegerät und Akkus:
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LADESTROM:
Als Faustformel wird empfohlen mit dem 0,2- bis 0,3-fachen Strom zu laden, wie die Angabe der Kapazität des Akkus. Also bei einem 1000mAh-Akku einen Ladestrom von 200-300mA einstellen. Bei diesem Akkulader also 200mA.
Um sicherzustellen dass die -deltaU-Abschaltung des Laders auch zuverlässig anspricht, sollte aber die Stromstärke nicht zu klein gewählt werden. Darum hier eine weitere Faustformel mit etwas höherem Wert: Den Strom so wählen, dass der Akku bei der angegebenen Kapazität innerhalb von 2-4 Stunden geladen ist. Also bei einem 1000mAh-Akku wäre das dann 250-500mA.

AKKUSÄTZE:
Wird ein Gerät (z. B. Kamera, Taschenlampe usw.) mit mehreren Akkus betrieben, und ein schwacher Akku ist dabei, dann liefert der gesamte Akkusatz nach kurzer Zeit nicht mehr genug Energie, nur weil der eine schwache Akku keine Spannung mehr hat. Außerdem wird der schwache Akku während des Betriebs mit der Zeit tiefentladen und somit erheblich geschädigt.
Darum ist es sehr wichtig nur Akkus mit annähernd gleicher Kapazität in einem Akkusatz zusammen zu verwenden. So wird die beste Gesamtkapazität des Akkusatzes und somit die längstmögliche Gerätelaufzeit erreicht.
Dazu mit "Refresh" die Kapazität von allen vorhandenen Akkus bestimmen und dann nur Akkus mit ähnlicher Kapazität zusammen als Akkusatz verwenden.
Aber da Akkus üblicherweise nicht sofort nach dem Laden verwendet werden, ist folgende Methode noch wesentlich genauer (aber auch etwas aufwändiger): Mit allen Akkus einen Refresh-Vorgang durchführen, Kapazität notieren, Akkus außerhalb des Ladegerätes etwa eine Woche liegen lassen, dann die Restkapazität aller Akkus bestimmen (wie das geht: siehe unter Funktion REFRESH), anschließend die Akkusätze mit Akkus zusammenstellen bei denen die Kapazität nach dem Laden sowie die Restkapazität nach einer Woche annähernd gleich sind. Die Akkus eines zusammengestellten Akkusatzes markieren und dann nur noch zusammen laden, lagern und verwenden.

LADEVERFAHREN:
Zur Abschaltung des Ladevorgangs arbeitet das Gerät nach dem so genannten "Minus-Delta-U"-Verfahren.
Das funktioniert etwa so: Beim Laden des Akkus steigt die Spannung stetig leicht an bis ca. 1,47V, sie kann in ungünstigen Fällen aber auch bis etwas über 1,6V steigen. Ist der Akku voll wird die zugeführte Energie nicht mehr chemisch gespeichert, sondern direkt in Wärme umgewandelt und der Akku erwärmt sich stärker als beim normalen Laden. Durch diese Erwärmung fällt die Zellenspannung wieder leicht ab. Durch diesen Spannungsrückgang erkennt das Ladegerät dass der Akku voll ist.

Beim Laden wird die Ladekapazität angezeigt (die Kapazität die das Ladegerät in diesem Schacht bei diesem Ladezyklus bereits abgegeben hat). Das beinhaltet die Kapazität die der Akku aufnimmt und die Verluste die beim Laden entstehen (in Form von Wärme). Darum ist die Kapazität beim Laden immer höher als die beim Entladen abgegebene Kapazität und eben oft auch höher als die Nennkapazität des Akkus. Das ist physikalisch ganz normal.
Wird allerdings ein Akku auch nach langer Ladedauer und einer Ladekapazität des mehrfachen seiner Nennkapazität immer noch geladen, ist er wahrscheinlich so defekt, dass er vom Ladegerät nicht mehr als voll erkannt werden kann.

REFRESH:
Durch REFRESH können nur gute Akkus wieder ihre Nennkapazität erreichen. Bei älteren oder geschädigten Akkus kann mit dieser Funktion ermittelt werden, welche maximale Kapazität die Akkus momentan noch haben. Die Leistungsverbesserung kann man sehen, wenn man während dem Refreshen nach jedem Entladezyklus die ermittelte Kapazität abliest. Hier sollte eine deutliche Steigerung zu erkennen sein.

Wenn ein Akku auch nach mehrmaligem Refresh-Vorgang nur noch weniger als die Hälfte der aufgedruckten Kapazität hat, ist er schon stark geschädigt und kann entsorgt werden.

Wenn die eingelegten Akkus im Refresh-Modus physikalisch exakt gleich wären (gleicher Ladestand, gleicher chemischer Zustand usw.) dann müssten die Zyklen-Zeiten nahezu identisch sein. Aber in der Praxis sind alle Akkus unterschiedlich, auch neue Akkus aus der gleichen Packung. Es ist also normal, dass sich auch bei gleichen Akkus unterschiedliche Zyklen-Zeiten ergeben. Je hochwertiger die Akkus (z.B. neue Eneloop-Akkus), desto enger liegen diese Zeiten beieinander.

SANYO ENELOOP AKKUS:
Für den Betrieb von Digital-Kameras sind "Sanyo Eneloop"-Akkus sehr zu empfehlen. Wo andere Akkus nach kurzer Zeit schlapp machen, halten diese noch lange durch, weil sie bis zum Kapazitätsende die Spannung stabiler halten können. Vergleichen sie ihr Akku-Angebot mit einer 8- oder 16-Stück-Packung Eneloop bei Amazon. Lassen sie sich von etwas höheren Kapazitäts-Angaben anderer Hersteller nicht irritieren. Es kommt darauf an wieviel Kapazität ein Akku nach vielen Ladevorgängen oder längerer Lagerzeit noch hat. Da schneidet der Eneloop-Akku ziemlich gut ab. Nur im Modellbau wenn extrem hohe Ströme benötigt werden ist er evtl. nicht so gut geeignet.
Sanyo eneloop AA Mignon Batterien (8er Pack)
Sanyo eneloop Batterien AA Mignon 16er Pack - Neue Version HR-3UTGA mit bis zu 1500 Ladezyklen + 4 Weiss - More Power + Transportschutzboxen

NACHTEILE VON BILLIG-AKKUS:
- Verlieren schon nach wenigen Ladezyklen einen Großteil ihrer angegebenen Kapazität.
- Große Unterschiede bei der Kapazität.
- Hohe Selbstentladung.
- Hoher Innenwiderstand (also großer interner Spannungsabfall und somit geringere zur Verfügung stehende Spannung während dem Betrieb).
- Große Produktionstoleranz (Streuung)
- Geringere Leistung bei Temperaturschwankungen.

MEHR INFOS:
Wer sich noch mehr mit dem Thema beschäftigen möchte, sollte sich die Seite "accu-select.de" ansehen. Dort gibt es sehr gute und ausführliche Informationen über die Pflege und den Umgang mit Akkus. Auch wer wegen dem Überladen von Akkus Bedenken hat und einen noch ausgereifteren (aber auch etwas teureren) Akkulader sucht, sollte sich dort über das optimierte Ladegerät "MEC AV4m" informieren (Für den Inhalt der genannten Webseite ist der dortige Anbieter verantwortlich).

FAHRRADSCHEINWERFER für 4 AA-Akkus:
Wer ein gutes Licht für sein Fahrrad sucht, der sollte diesen superhellen LED-Scheinwerfer von Busch + Müller in Betracht ziehen: B+M IXON IQ 192QM mit Nahfeldausleuchtung, umschaltbar zwischen 40 Lux und 10 Lux, StVZO-zugelassen. Mitgeliefert wird eine werkzeuglos montierbare Lenkerhalterung mit Schnellverschluss, diese macht zwar einen etwas labilen Eindruck, aber an normalen Lenkstangen hält sie ganz gut. Darauf ist der Scheinwerfer sehr einfach aufsteck- und abziehbar. Benötigt werden 4 Stück AA-Akkus, anstatt den mittelmäßigen Akkus die bei B+M mitgekauft werden können, sollten aber Eneloop-Akkus verwendet werden. Die Akkus können dann mit dem BC700 Ladegerät geladen werden. Das zur Lampe passende Ladegerät von B+M ist auch okay, dann braucht man zum Laden nicht jedes Mal die Akkus aus der Lampe zu holen, aber halbjährlich sollten die Akkus im BC700 mit REFRESH gepflegt werden. Die Lampe ist wirklich außerordentlich hell, hat aber auch einige kleine NACHTEILE:
- teuer (ca. 50 Euro)
- Die Elektronik ist empfindlich gegen Feuchtigkeit, deshalb sollte die Lampe möglichst nicht im Regen verwendet werden. Wurde sie trotzdem nass, dann anschließend sofort die Lampe abtrocknen, die Akkus entfernen und mit geöffnetem Akkufach austrocknen lassen.
- etwas labile, wackelige Lenkerhalterung
- nicht so gut geeignet für holprige Strecken und Schlaglöcher
- nicht robust, Lampe geht schnell kaputt wenn sie herunterfällt, also pfleglich behandeln
- der Schließmechanismus des Akkufachs ist nicht besonders solide (nicht geeignet für häufigen Akkuwechsel), also nach dem Schließen immer überprüfen ob das Fach auch richtig verriegelt ist
- im Frontglas wird etwas Licht nach oben reflektiert und blendet den Radfahrer selbst (evtl. mit etwas schwarzem Isolierband abkleben)
- das Blinken der Ladezustands-LED ist etwas nervig
- der Einschaltknopf muss immer sehr kräftig gedrückt werden und hat keinen präzisen Druckpunkt
- wenn die Lampe eingeschalten ist stört sie die Funktion von einigen Funk-Fahrrad-Computern
Busch & Müller Beleuchtung LED-Scheinwerfer Ixon IQ bis zu 40 LUX, schwarz

Rezension zuletzt aktualisiert am 12.08.2012
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739 von 767 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein bisher bestes Ladegerät!, 28. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Technoline BC 700 Akku-Ladegerät schwarz (Zubehör)
Es ist das beste Ladegerät, insbesondere für den Preis, das ich kenne. Es empfiehlt sich ein Ladestrom von 0,2 CA (0,2 mal die Nennkapazität des Akkus als Ladestrom) bis 0,3 CA. Mit dem REFRESH-Programm konnte etliche alte Akkus sehr gut regenerieren. Andererseits konnte ich damit aber auch unbrauchbare Zellen eindeutig identifizieren.

Durch Teilzyklisierung (weil die meisten Geräte die Akkus schon viel zu früh als leer melden oder zu frühem Nachladen) entsteht ein Memory-Effekt. Was es wirklich ist, sei dahingestellt, es bewirkt jedenfalls einen steileren Spannungsabfall zwischen 1,25V und 1,20V, wodurch die Geräte die Akkus noch früher als leer melden.

Die Nennkapazität eines Akkus sagt nicht wirklich etwas über die nutzbare Ladung aus. Sogenannte LSD-Zellen (low self-discharge) wie z. B. SANYO eneloop halten die Spannung durch den niedrigen Innenwiderstand viel länger über 1,20V. Je nach Qualität und Zustand des Akkus können bis 1,20V nur 50% oder bis zu 97% der Kapazität entnommen werden. Deshalb ist es auch unmöglich, aus der Spannung des Akkus auf einen Ladezustand zu schließen!

Spätestens alle drei Monate sollte das REFRESH-Programm laufen.

Es hat sich gezeigt, dass der Memory-Effekt verringert werden kann, wenn man den Akku mit mindesten 0,2 CA (0,2 mal die Kapazität des Akkus als Ladestrom) bis 0,3 CA lädt. Beispiel bei einem 2000 mA-Akku laden mit 2000x0,25 also 500 mA.

Der große Vorteil der niedrigen Eingangsspannung von 3V des Ladegerätes liegt darin, dass Netzteil und Ladegerät mit geringeren Verlusten arbeiten.

Wer das Gerät auch mal an 12V betreiben möchte, könnte sich noch einen Spannungswandler von 12V auf 1,5V / 3V / 4,5V / 5V / 6V / 9V / 12V mit 3A beschaffen z. B. bei: conelek.com/product_info.php?cPath=21_23_34&products_id=1198

Hinweis:

Alle intelligenten Ladegeräte diagnostizieren tief entladene Akkus als defekt, weil sie dem Akku keine Reaktionen für ihre Diagnose entlocken können.

Nur für diese Ausnahmefälle habe ich noch ein dummes Ladegerät. Damit lade ich ca. eine Stunde, um dem Akku so viel Leben einzuhauchen, dass er einem intelligenten Ladegerät wieder "antworten" kann. Solche Akkus müssen anschließend aber durch das REFRESH-Programm des BC 700!

Besser ist es, die Akkus gar nicht erst in diesen Zustand kommen zu lassen, sondern vorher (Richtwert: Zellenspannung unter 1,16V = Entladeknick) aufzuladen.

Lasst die Finger von Ladegeräten, die keine Einzelkanalanzeige von Strom, Spannung, Ladung und Zeit haben und bei denen kein Kapazitätstest möglich ist!!!

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Folgende Aussagen von Rezensenten, die nur einen, zwei und drei Sterne gegeben haben, veranlassen mich, meine Rezension zu ergänzen und hier auf Ladegeräte grundsätzlich einzugehen:

"Inzwischen hat mich das Gerät mindestens 5 Akkus gekostet"
"aber manchmal zerstört es Akkus"
"Dieses Ladegerät kann keine leeren Akkus laden!"
"Ein Witz, denn mit anderen Ladegeräten kann man sie dann doch laden und ausreichend lange verwenden."
"inzwischen 5 bis 10 Akkus, die vorzeitig gealtert sind"
Einer bat uns: "einmal zu rekapitulieren, wie viele Akkus sie schon verloren haben"

***
Die alten "dummen" Ladegeräte funktionieren meist so, dass eine Gleichspannung von beispielsweise 12 oder 18V über einen Vorwiderstand an die Zellen angelegt wird. Das bewirkt einen (!) annähernd konstanten Ladestrom. Ggf. kommt noch eine Abschaltung nach beispielsweise 16 Stunden dazu. Damit kann man immer laden, aber auch Überladen. Eine Überwachung, ob überhaupt geladen wird, gibt es nicht. Elektrische Energie wird bei diesen Geräten zu 70% bis 90% an den Vorwiderständen buchstäblich verheizt! Sind dabei die Zellen in Reihe geschaltet, müssen alle Zellenschächte belegt werden, dafür sind die Verluste "nur" 70%. Kann man die Schächte einzeln belegen, sind die Verluste 90%. Diese Ladegeräte selbst von namhaften Firmen habe ich schon alle weggeworfen.

Ich hatte mir vor 20 Jahren ein eigenes einfaches Gerät gebastelt, das wenigstens sofort anzeigt, wenn geladen wird. Die Vorwiderstände hatte ich dazu durch Glühlämpchen ersetzt und ich habe zwei Ladekreise, einen mit Batteriehalter für 4 und einen für zwei Zellen jeweils in der energetisch sinnvolleren Reihenschaltung.

***
Dann kaufte ich vor fast vier Jahren mein erstes "intelligente" Ladegerät "AccuPower AccuManager10", das immer noch wie folgt beworben wird:
Einzelkanalüberwachung, Verpolschutz, Überladeschutz, Akkudefekterkennung, vollautomatische Systemerkennung der Akkus und benötigt angeblich dank "neuster Ladetechnologie" kein vorheriges Entladen und regeneriert trotzdem. Letzteres ist natürlich blanker Unsinn!

Aus dem anfänglichen Ladestrom wird abgeleitet, wie hoch der anschließende Ladestrom sein soll. Die Ladung selbst erfolgt in 10 Sekunden langen Pulsen mit Pausen kleiner einer Sekunde. Akkus, die anfänglich keinen Strom aufnehmen, werden immer als Defekt eingestuft.

Das Verfahren hat eine fatale Konsequenz: Akkus die längst "hinüber" sind aber noch Strom aufnehmen, werden laut blinkender Anzeige geladen, allerdings - und das sieht man nicht - ggf. nur mit 7mA. Da diese Zellen laut Blinken etwa gleich lange geladen werden, wie die anderen, hat man den Eindruck, diese wären nun gleich gut wie die anderen. Eine Spannungsmessung danach zeigt eine normale Spannung und solange man diese Zelle in Reihe mit drei funktionierenden Zellen betreibt, merkt man vielleicht, "dass die Zellen nachgelassen haben", bildet sich aber ein, ansonsten wären alle noch in Ordnung.

***
Jetzt werden diese Zellen in das Technoline BC 700 Akku-Ladegerät eingelegt und was passiert am Beispiel des TEST-Programmes?
Die Ladung beginnt mit dem eingestellten Strom von z. B. 200mA, innerhalb kürzester Zeit ist der schlechte Akku auf über 1,5V und wird als voll erkannt. Nun beginnt die Entladung mit 100mA, innerhalb kürzester Zeit bricht die Spannung auf unter 0,95V ein und die Entladung wird beendet, weil der Akku leer ist. Analoges passiert beim REFRESH-Programm und das Programm endet nach dem ersten Durchlauf.
Und jetzt behaupten manche Rezensenten, das Gerät hätte ihre Akkus kaputt gemacht, statt zu erkennen, dass sie jetzt erstmals auf die unbrauchbare Zelle hingewiesen wurden.

***
Ich habe einen Test mit 42 verschieden größtenteils über 10 Jahre alten NiMH-Zellen gemacht, die ich längst ausgemustert und nur noch für minderwertige Aufgaben (Taschenlampen/Fahradbeleuchtung) eingesetzt hatte.

Mehr als die Hälfte dieser alten Zellen habe ich auf Grund der mit dem BC 700 gewonnenen Messdaten inzwischen weggeworfen. Mein seitheriges Ladegerät "AccuPower AccuManager10" (das doppelt so teuer war und noch ist!) vermittelte bis zuletzt fälschlicherweise den Eindruck, als ob diese Zellen richtig geladen würden.

***
Aktuell setze ich für Kameras usw. nur noch SANYO eneloop mit 2000mAh wegen ihres niedrigeren Innenwiderstandes ein.
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376 von 396 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Akku-Pflege leicht und sicher!, 5. Dezember 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Technoline BC 700 Akku-Ladegerät schwarz (Zubehör)
Ein gutes Ladegerät ist die halbe Miete. Dieses Ladegerät aber ist echt die volle Miete.

Habe mir vor ca. 1,5 Jahren paar gute 2,700 mAh Akkus gekauft und sie immer mit einem sehr schwachen, alten Ladegerät geladen. Man kann sich vorstellen, dass es extrem lange dauerte, da das alte Ladegerät nur mit einem sehr schwachen Ladestrom arbeitete, was zwar sehr schonend für die Akkus ist, Problem war aber, dass das Gerät den Ladevorgang nicht überwachte, ein Ausrechnen der Ladezeit war so gut wie unmöglich, weil man nicht weiss wie voll oder wie leer die Akkus immer sind. Resultat: Immer nur zum Teil geladene Akkus.

Nach dem die Akkus keine gute Leistung mehr brachten, kaufte ich den BC 700 und meine Erwartungen an dieses Gerät waren hoch.

Ich wurde nicht enttäuscht! Dieses Ladegrät übernimmt die gesamte Pflege der Akkus selbstständig und ist 100% verlässlich!

Man verbindet das Ladegerät mit dem Netzteil, steckt es in die Steckdose - das Ladegerät ist dann betriebsbereit.

Anschliessend einfach 1 bis 4 Akkus einsetzen und ein Laden mit einem schonendem Ladestrom beginnt von alleine.

Möchte man die anderen Funktionen oder einen höheren Ladestrom nutzen, drückt man die entsprechenden Tasten, die ich übrigens im Gegensatz zu einigen Berichten hier für sehr gut bedienbar halte. Die Tasten besitzen einen sehr guten Druckpunkt und man kann sie nicht aus Versehen drücken. Nach paar mal üben hat man sehr schnell den Dreh raus! Einfach die gut beschriebene Anleitung lesen, man versteht die einzelnen Funktionen schnell!

Großer Vorteil ist, dass es völlig unwichtig ist wie viele Akkus man lädt, weil alle Ladeschächte komplett unabhängig von einander arbeiten.

Ich bereue, dass ich paar ganz billige Akkus entsorgt habe, ich bin sicher mit dem Ladegerät und seiner extrem nützlichen Refresh-Funktion, bei der die Akkus einige male ent- und aufgeladen werden, bis sie wieder leistungsfähig werden, könnte ich die Akkus sicher noch lange nutzen.

Meine guten 2700er Akkus konnte ich wieder auf die volle Leistung refreshen.

Die Anzeige ist extrem praktisch. So hat man eine extrem zuverlässige Kontrolle über alle Vorgänge und ein sicheres Gefühl.

Wenn man das Maximale aus seinen Akkus raus holen will und das für eine lange Zeit, braucht man dieses Ladegerät.

Uneingeschränkt empfehlenswert!
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223 von 243 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein gutes Produkt mit vielen Namen..., 20. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Technoline BC 700 Akku-Ladegerät schwarz (Zubehör)
Ein gutes Produkt mit vielen Namen...
Vermutlicher Ursprung.: La Crosse Technology* Alpha Power Battery Charger BC700 / BC900 / BC9009
*Bedienungsanleitung als PDF herunterladbar bei.: La Crosse Technology Ltd (...Bitte selbst "kugeln".)
Weitere Namen.: Technoline BC900 / BC700, ELV Akku-Ladecenter BC900, AccuPower IQ-228, Akku-Doktor BC700, usw.

Ich habe dieses Ladegerät (...baugleich unter folgender Deklaration.: La Crosse Technology / Modell.: BC-RS900 / Version.: v11-(2005-07) ;während einer Urlaubs-Einkaufs-Bummel-Tour (Schweden 2006-03) entdeckt und dort erstanden. Neben der mehrsprachigen Bedienungsanleitung und Kurzanleitung gehörte zum Ladegerät eine Transporttasche, jeweils 4 Micro(AAA)-700mAh-Akkus, 4 Mignon(AA)-1400mAh-Akkus und ebenfalls jeweils 4 Kunststoff-Adapter für Baby und Mono-Zellen. Der Lieferumfang kann je nach Anbieter und Modellvariante, sowie dessen Aktualität, stark von dem hier aufgeführten abweichen, bitte überprüfen Sie die jeweiligen Angebotsbeschreibungen sehr aufmerksam...

Die Bedienung.:
Die erweiterte Programmwahl fiel mir anfänglich etwas schwer, aber beim Einlegen eines Akkus startet ohne weiteres Zutun immer der Einzelschacht-überwachte Ladevorgang mit vordefinierten und vergleichsweise harmlosen (ca. 200mA) Standardströmen. Wer also etwas mehr wünscht, wie z.B. Schnell-Ladung oder einen Kapazitätstest, der benötigt dafür vermutlich hin und wieder einen erneuten Blick in die Bedienungsanleitung. Einzigartig ist für mich, damals wie heute, die absolut intelligente und schonende Akkubehandlung in allen Betriebsarten. Kein Akku wurde bisher durch das Ladegerät zerstört, die Akku-Erwärmung gegen Ladeende liegt weit unter der Grenze des Schmerzempfindens (Fingerkuppen-Test). Akkus erwärmen sich gegen Ladeende zunehmend, hohe Ladeströme fördern diese schädliche Erwärmung und können die Anzahl möglicher Ladezyklen deutlich verringern, auch ist bei unpräziser Ladeende-Erkennung ein dauerhafter Kapazitätsverlust, sowie die sofortige Zerstörung des Akkus möglich. Einziger Wehrmutstropfen ist, wie oft erwähnt, die schwache Erkennung von tiefentladenen Akkus. Fazit.: Für mich immer noch ein Lader der Oberliga...

Besonderheiten.:
Das LCD-Display informiert auf einen Blick überdurchschnittlich gut über den aktuellen Vorgang aller Ladeschächte, die aktuelle Ladespannung und der gewählte Ladestrom werden kontinuierlich angezeigt, die bisher entnommene oder zugeführte Kapazität kann abgerufen werden, die bisher benötigte Zeit der gewählten Aktion kann abgerufen werden, Einzelschachtüberwachung, Gleichzeitiges Laden von AA und AAA, Mischbetrieb mit NiCd und NiMH, Ladeendeerkennung mittels Minus Delta (-dv), Temperaturüberwachung (...es sind nur zwei Sensoren verbaut, deshalb ist eine präzise Einzelüberwachung vermutlich nur möglich, wenn maximal zwei Akkus gleichzeitig ín den beiden äußeren oder inneren Schächten geladen werden. Neuere Geräte könnten mit vier Temperatursensoren ausgestattet sein.) paarweise.

Mögliche Optionen.:
- Änderung des vorgegebenen Ladestroms - (Vorgabe ca. 200mA)
- Laden mit anschliessender Erhaltungsladung.
- Kapazitätstest - (Laden, Entladen, Laden und Ausgabe der entnehmbaren Kapazität in mAh)
- Auffrischen - (Wiederholtes Laden und Entladen bis die maximal entnehmbare Kapazität nicht mehr nennenswert ansteigt)
- Entladen - (Einmaliges Entladen und Laden zur Linderung eines möglichen Memory Effekts bei den kaum noch gebräuchlichen Nickel-Cadmium-Akkus)

Folgende Merkmale sind ein Indiz auf Produkte, die Meiner Rezension entsprechen.:
Das Gehäusedesign ist bei allen Modellen gleich, Unterschiede sind bei Farbgebung und Zubehör auszumachen. Die mitgelieferten Schaltnetzteile unterscheiden sich bezüglich ihrer Leistungsabgabe. Auch enthalten die Ladegeräte bezogen auf die Produktionszeiträume unterschiedlich aktuelle FirmWare-Versionen. Dem vermutlich erfundenen Produktnamen folgen oft die Bezeichnungen.: BC700 und BC900.
BC700 - SchaltNetzTeil.: 3V 2.8A / LadeStröme.: 200mA x 4, 500mA x 4, 700mA x 4
BC900 - SchaltNetzTeil.: 3V 4.0A / LadeStröme.: 200mA x 4, 500mA x 4, 700mA x 4, 1000mA x 4, 1500mA x 2, 1800mA x 2

Mein nachfolgender Tipp zum Thema "Wiederbelebung eines tiefentladenen Akkus" wurde in leicht abgewandelter Form mit identischer Aussage in nachfolgenden Rezensionen von Mitrezensenten kopiert, dies enttäuscht oder wundert mich nicht weiter, denn es bestätigt die Praxistauglichkeit meiner ursprünglichen Aussagen. Denn schon vor vielen jahren, also mit dem Auftauchen erster sogenannter IQ-Lader, bzw. Ladegeräte mit intelligenter Ladefunktionalität, gab es die Probleme mit der korrekten Erkennung tiefentladener Akkus...

Tipp.:
Tiefentladenen Akku ohne zusätzlichen "dummen" Lader regenerieren.:
Hier ein kleiner Tipp (...auch für LAIEN völlig RISIKO-FREI...) zum Thema Tiefentladung.:
Viele Rezensionen zu diesem Rundzellen-Ladegerät beinhalten den Kritikpunkt, das tiefentladene Akkus nicht erkannt werden und somit nicht geladen werden können.

Um einen tiefentladenen Akku salopp gesagt "wiederzubeleben" bedarf es aber nur sehr wenig Zeit-/ und Material-/ /-Aufwand. In nur drei Schritten und weniger als einer Minute können Sie einen tiefentladenen Akku wiederbeleben und anschließend mit dem Ladegerät ganz normal laden.

Sie benötigen eine elektrisch leitfähige Metalloberfläche, einen teilgeladenen oder vollen Akku gleicher Bauart und Größe, eine elektrisch leitfähige Büroklammer oder ähnliches, sowie den tiefentladenen Akku.

1.) Nehmen Sie die beiden Rundzellen, die teilgeladene, sowie die tiefentladene und halten Sie sie mit einer Hand eng beieinander so das man von oben auf die beiden Minus-Pole (-) (-) sehen kann.
2.) Die Plus-Pole (+) (+) der beiden Rundzellen drücken und halten sie gleichzeitig mit sanften Druck auf der ebenen Metalloberfläche.
3.) Nehmen Sie nun die Büroklammer und verbinden sie sie mit den Minus-Polen (->-<-) der Rundzellen durch sanftes Auflegen für circa zehn Sekunden. Unmittelbar nach dieser Prozedur legen Sie den Akku in einen Schacht Ihres Ladegerätes und warten auf den Beginn des Ladevorgangs.

ACHTUNG.:
Beachten Sie das alle beteiligten Komponenten sich stark erwärmen können, wenn die unter Punkt 3.) angegebene Zeitspanne deutlich überschritten wird. Eine Verlängerung der Zeitspanne führt nicht zur verbesserung des gewünschten Effekts...

War der Akku für einen sehr langen Zeitraum tiefentladen, die beschriebene Prozedur brachte keinen Erfolg, der Akku wurde also wieder nicht vom Ladegerät erkannt und das Laden konnte nicht erfolgen, so können Sie es ruhig noch zwei bis dreimal probieren, erst dann ist der Akku als unbrauchbar anzusehen und sollte Umweltgerecht entsorgt werden.

Hintergrund.:
Bei einem tiefentladenen Akku des Typs AA oder AAA liegt die Zellenspannung deutlich unter einem Volt oder gar bereits im negativen Bereich (Minuspol wird zum Pluspol und umgekehrt). Manche intelligente Ladegeräte halten einen entladenen Akku mit extrem niedriger Zellenspannung für defekt oder erkennen ihn gar nicht erst. Durch die vorrangehend beschriebene Prozedur wird dem vermeintlich defekten Akku kurzzeitig ein sehr hoher Ladestrom mit sehr geringer Spannung zugeführt. War der Akku nur wenige Tage oder Stunden tiefentladen, dann wird er "wiederbelebt" und seine Zellenspannung steigt an, mit großer Wahrscheinlichkeit wird er vom Ladegerät erkannt und normal geladen. Ein Auffrischungszyklus sollte dem ehemals tiefentladenen Akku mehr entnehmbare Kapazität entlocken.

In eigener Sache...
Bitte haben Sie Verständnis, die in dieser Rezension enthaltenen Informationen und Tipps wurden von mir als Privatperson in meiner Freizeit gewissenhaft und verantwortungsbewusst zusammengetragen, erstellt und überprüft. Sie basieren überwiegend auf eigenen Erfahrungen mit dem Produkt, bzw. den Produkten und oder geben auch mal die zusammengefasste Meinung vieler weiter. Meine Rezensionen können grundlegend falsch, teilweise fehlerhaft, unvollständig, unzutreffend, unlogisch, unprofessionell, unbeabsichtigt voreingenommen, sowie absolut korrekt und zutreffend sein. Besonders das Nachvollziehen jeglicher Tipps und Anleitungen liegt in der alleinigen Verantwortung des geneigten Lesers, er hat sich vorher an geeigneter Stelle (...fachkundige Personen) über deren Ausführbarkeit und Gefahrlosigkeit für Mensch und Tier zu erkundigen, ich kann dies nicht garantieren. Alle nachfolgenden Aussagen sollen und dürfen ausdrücklich "nicht" als Expertenmeinung verstanden werden, bitte stellen Sie sie in Frage und vergleichen alle Fakten mit den hoffentlich reichlich vorhandenen Aussagen meiner Mitrezensenten, bevor es zu einer abschliessenden Kaufentscheidung kommt...
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40 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klasse Gerät - mit 4 kleinen Mankos, 20. Juni 2010
Von 
Axel Schlegel (Stuttgart) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Technoline BC 700 Akku-Ladegerät schwarz (Zubehör)
Ich kann mich den vielen Vorrednern nur anschließen. 4 kleine Mankos habe ich gefunden - vielleicht wurden sie in den vielen Rezensionen auch schon erwähnt:

1. Im Modus 'Discharge' wird nicht nur entladen sondern auch automatisch gleich wieder geladen. Die Entladekapazität (=Restkapazität) der Akkus ist dann nicht mehr ersichtlich, da beim Umschalten in den Charge-Modus sofort die geladene Kapazität angezeigt wird - also beginnend bei 0 mAh.

2. Die kleinen AAA-Zellen sind etwas fummelig reinzubekommen, da die Minus-Kontaktzungen nur wenig aus dem Gehäuse herausragen. Mit etwas Übung geht es aber gut und schnell.

3. Die drei unteren Tasten liegen anscheinend auf einem gemeinsamen Tastenblock/Platine. Wenn man eine Taste drückt, bewegen sich die anderen mit. Wirkt ein wenig klapprig. Der Druckpunkt der Tasten ist aber ok.

4. Eine dezente Dauerbeleuchtung des Displays wäre klasse.

Trotz dieser kleinen Einschränkungen ist es ein prima Gerät mit tollem Preis-/Leistungsverhältnis. Ich würde es wiederkaufen.
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117 von 129 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen klein, günstig & gut, 11. Juni 2008
Von 
techi - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Technoline BC 700 Akku-Ladegerät schwarz (Zubehör)
Das BC 700 bietet umfangreiche und nützliche Funktionen.
Das Ladegerät hat ca 30 Euro gekostet.
Es können AA und AAA Akkus geladen werden.( Ni-CD & Ni-MH )

Die automatische delta U-Abschaltung ist empfindlicher, als bei vielen anderen Geräten.
Das verhindert besonders effektiv eine Überladung und Überhitzung der Akkus.
Die Akkus werden dadurch schonender aufgeladen und halten länger.
Jeder Ladeschacht wird einzeln überwacht.

Das BC 700 hat 4 Funktionen
1.Laden mit 200mA,500mA oder 700mA
2.Entladen mit 100,250 oder 350mA
3.Test Akkus werden mit eingestelltem Stromwert entladen und geladen.
4.Refresch Akkus werden solangen geladen/entladen bis der opt.Ladezustand erreicht ist.
Im Display können Sie zwischen Anzeige von Ladestrom,Akkuspannung,Ladezeit und Strom in mAh wählen.

Zum Gebrauch des BC700 müssen Sie eine Netz-Steckdose in der Nähe haben da ein Aufladen per Zigarettenanzünder nicht vorgesehen ist.

Ich habe den Kauf nicht bereut und gebe 5 Sterne.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen sehr gutes Gerät für Mignon-Akkus, 24. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Technoline BC 700 Akku-Ladegerät schwarz (Zubehör)
Nach nun drei Monaten in Gebrauch:

gleich vorweg: Ladestromangaben auf den Akkus beachten, Schnellladung verkürzt die Lebenszeit der Akkus massiv !!!

Schlecht:

- kleinster einstellbarer Ladestrom (200mA) für nicht schnelladefähige Micro(AAA)-Akkus zu hoch
- nur für Akkus bis 3000mAh geeignet
- keine Ladeschachtabdeckung
- bestimmte Bedienschritte nur über Bedienungsanleitung herausfindbar
- wer blauäugig nicht die Angaben auf den Akkus beachtet kann mit der Einstellmöglichkeit ala 500mA oder 700mA gerade Micro-Akkus massiv beschädigen

gut:

+ mein BC-700 läd auch schon seit 5 Jahren rumliegende Akkus die ich im Keller gefunden hab wieder
+ bester Kompromiss aus Übersichtlichkeit und Funktion
+ sehr schonender Umgang mit Mignon-Akkus
+ sehr gute Einzelschachtüberwachung
+ vollständige verständliche Bedienungsanleitung
+ gutes ablesbares Display mit allen Infos
+ eigentlich alle Verfahren welche mit einem Akku möglich sind anwählbar und einzeln pro Schacht festlegbar
+ sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, kein besseres Einzelschachtladegerät für einen vernünftigen Preis gefunden
+ einziges empfehlbares Mignon-Ladegerät auch für Nichtprofis, die können nichts falsch machen wenn sie einfach die Mignon-Akkus zum laden einlegen.

Derzeit im Ladegerät verwendete (Ni-MH)Mignon-Akkus die dank Refresh-Funktion wieder voll da sind:

8x TOP CRAFT (Aldi) 1700mAh (uralt aber 6 funktionieren wieder bestens, ca. alle 6 jetzt wieder 90% Kapazität, zwei waren Schrott, entweder zu wenig Kapazität (unter 50%) oder gleich wieder leer)
8x TOP CRAFT (Aldi) 2300mAh (alt aber jetzt wieder über 90% Kapazität)
4x SANYO (gibts hier) 2700mAh (nicht eneloop!)(die besten Akkus die ich kenne, Refreshladen zum erreichen der vollen Kapazität nach Neukauf verwendet)
2x H&H (Baumarkt) 2300mAh (jetzt nicht mehr in Gebrauch,nach 4 Jahren haben sie nach 24Stunden nur noch 10% Kapazität, obwohl immer mit Ladegeräten geladen die nicht mehr als 200mA Ladestrom haben)
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Profi-Charger, 13. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Technoline BC 700 Akku-Ladegerät schwarz (Zubehör)
Einfach zu bedienendes Ladegerät mit sinnvollen Funktionen und sehr gutem Preis-/Leistungsverhältnis. Andere Hersteller würden das Gerät mit viel Getrommel in der Profi-Liga einordnen:
- 200, 500 oder 700 mA Ladestrom.
- 100, 250 oder 350 mA Entladestrom.
- Automatische Unterbrechung für jeden Ladeschacht ab 53 Grad Celsius.
- Entladeprogramm (erst entladen, dann laden).
- Auffrischen (wiederholtes Entladeprogramm).
- Kapazitätstest (erst laden, dann entladen und wieder entladen).
- Ausgewählte Funktion kann automatisch für alle Ladeschächte übernommen werden.
- Funktionen auch unabhängig voneinander für einzelne Schächten verfügbar.
- Anzeige von Ladestrom, abgelaufener Zeit, Spannung und geladener Kapazität.
- Einfache Bedienung über nur drei Tasten.
- Netzteil wird nicht heiß.
- Erhaltungsladung.
- Übersichtliche Anleitung in verständlichem Deutsch.

Das größere Modell BC-900 liefert noch höhere Ladeströme, was zwar die Ladezeit, aber auch die Lebensdauer der Akkus verkürzt.
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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Beste das ich je hatte., 16. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Technoline BC 700 Akku-Ladegerät schwarz (Zubehör)
Ich habe den Lader erst seit kurzem bin aber sehr zufrieden damit.
Andere Käufer schrieben, ein Quick-Test wäre schön aber um einen Akku zu testen braucht es halt Zeit.
Da die Stromabgabe in einer gewissen Zeit bis zum erreichen einer bestimmten Entladespannung gemessen und daraus die Kapazität (Ampere-Stunden) errechnet wird. ZB.: ein Akku 1400mAh (1,4Ah) kann 1 Stunde lang 1400mA oder 10 Stunden lang 140mA abgeben.
Das Ladegerät entlädt mit max.350mA d.h.die Entladung für den Test dauert bei einem intakten Akku
mit 1400mAh nunmal 4 Stunden. Ein Quick-Test würde sehr ungenau ausfallen, da ein voller Akku anfangs mehr Strom abgibt als am ende.
Was ich noch schön fände wäre ein grösserer Ladeschacht, so das man auch baby(C)-und mono(D)Zellen
laden kann. Ich habe mir dafür einen Adapter gebaut.

Also wer sich dafür etwas Zeit nimmt braucht sich auch nicht jedes Jahr neu Akkus zu kaufen
da freut sich die Umwelt und der Geldbeutel auch.
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58 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider nicht zuverlässig. Abschaltautomatik funktioniert nicht immer. Alternativen siehe Text..., 26. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Technoline BC 700 Akku-Ladegerät schwarz (Zubehör)
*
Update vom 08.01.2015:
Als Profi-Ladegerät empfehle ich den Basetech BTL4 für 19,99 Euro. Dieser hat alle Funktionen des BC700, ab der Firmware v2.1 wurden jedoch alle Fehler des BC700 / BC1000 ausgemerzt. Eine Displaybeleuchtung ist vorhanden. Zudem gibt es eine Innenwiderstandsmessung (Quick-Test), einzigartig in der Preisklasse. Unterstützt Kapazitäten bis 9999 mAh, der BC700 / BC1000 nur bis 3700 mAh.
*

1. Vorwort:
Sehr viele Käufer scheinen von der übersichtlichen LCD-Anzeige so beeindruckt zu sein, dass die davon ausgehen dieses Gerät müsste unfehlbar funktionieren, was leider nicht der Fall ist.

So kommt es dazu, dass manch ein Käufer stolz veröffentlicht mit einem BC700/BC1000 wären Ladekapazitäten von 3230mAh bei einem 2850mAh Akku möglich. Hier der Link zu dieser Bewertung:
http://www.amazon.de/review/RRPKCK9CPAU7K

Die reale Kapazität bekommt man dagegen nur nach einem vollständigen Entladevorgang angezeigt, dumm nur dass der BC700/1000 danach automatisch wieder zu laden anfängt (was an sich nicht schlimm ist) und dabei leider die reale Kapazität auf "0" setzt (Discharge-Modus). Vielleicht ist dies ja so gewollt, denn nach dem Ladevorgang bekommt man wegen Überladung oft irgendwelche große Fantasiezahlen angezeigt, so freut es so manchen Anweder ungemein im Anbetracht dieser großen Zahlen.

Ein anderer Käufer verteidigt die falsche Anzeige mit der Begründung, man soll doch froh sein, wenn man z.B. 200g Wurst beim Metzger kauft und zu Hause feststellt dass es 300g Wurst sind. Der Vergleich hinkt natürlich. Besserer Vergleich wäre, man kauft 200g Wurst, die Waage beim Metzger zeigt jedoch 300g statt 200g an und so zahlt man mehr, nur weil die Waage nicht richtig funktioniert. Hier der Link zu diesem Käufer-Kommentar:
http://www.amazon.de/review/R2VCPYOC8TQ7SF/ref=cm_cd_pg_pg2?&cdPage=2

Ich empfehle auch die anderen 1-Stern und 2-Stern Bewertungen durchzulesen.

Unterschied zwischen BC700 und BC1000 ist nur, dass der eine mit maximal 700mA und der andere mit 1000mA laden kann.

Folgende Rezension vom TOP1000 Rezensent zum "Nachfolger" AccuPower IQ-328 bestätigt ebenfalls, dass die mAh-Anzeige der Technoline BC700/1000 Geräte unzuverlässig ist:
http://www.amazon.de/review/R8LBLLTTYLY85/

2. Testablauf:
Getestet habe ich mit vier neuen GP ReCyko+ AAA Akkus mit 800mAh. Akkus voll geladen (200mA), danach entladen (100mA). Kapazität nach Entladen wurde mit ca. 830mAh angezeigt (genau lässt sich das leider nicht sagen, da der BC700/BC1000 nach dem Entladen die Anzeige bedauerlicherweise wieder auf "0" setzt, und die mAh Anzeige nach dem Ladevorgang ist leider ebenso unzuverlässig wie die Abschaltautomatik). 830mAh sind ein realistischer Wert bei einem neuen 800mAh Akku. Beim Panasonic Eneloop (4. Generation) mit 2000mAh werden beim Entladen z.B. ca. 2060mAh angezeigt (sofern man das Glück hat diese Anzeige noch zu sehen, bevor der automatische Ladevorgang startet). Akkus ReCyko+ selbst sind also Top. Akkus sind wie gesagt neu.

Nach der Entladung begann wieder automatisch der Ladevorgang mit 200mA, wobei die gemessene reale Kapazität die beim Entladen gemessen wurde auf 0 zurückgesetzt worden ist, man hat keine Möglichkeit mehr die Kapazität anzeigen zu lassen.
Akku 1 und 2: nach Aufladung wieder etwa 830mAh angezeigt.
Akku 3: der Ladevorgang wurde bei Anzeige von 970mAh beendet! Das wäre schon ein 1000mAh Akku!
Akku 4: wurde immer weiter mit 200mA geladen und geladen, bei Anzeige von 1280mAh habe ich dann den Stecker gezogen!

Zuverlässig ist das Ladegerät also nicht gerade, die Delta-U Ladeerkennung funktioniert hier nicht immer, zumindest nicht beim kleinsten Ladestrom von 200mA. Ob man diese AAA-Akkus mit 500mA oder gar 700mA ohne langfristigen Schaden an den Akkus laden kann? GP selbst empfielt die Akkus 16 Stunden lang mit nur 80mA zu laden.

Mag sein dass dies bei anderen Ladegeräten auch so ist, man sieht es blos nicht wegen fehlender mAh Anzeige, aber dann sollte man vielleicht eine andere zuverlässigere Abschaltautomatik verwenden? Ich werde das BC700/BC1000 wieder zurückgeben, wenn ich den Ladevorgang selbst durch Steckerziehen beenden muss, dann kann ich gleich ein einfaches 3 Euro Ladegerät nehmen.

3. Alternativen:
Ladegeräte mit detailierte LCD Anzeige:
- "Akku-Trainer AV4m" kostet 49,99 Euro versandkostenfrei, wenn man die Suchmaschine bemüht. Es hat ebenfalls eine detailierte und laut Testberichten zuverlässigere LCD-Anzeige. Es besitzt einen mechanischen 3fach Schalter, mit dem man den Ladestrom auswählen kann. (gibt auch weiter verbesserte Modelle AV4m+/AV4ms)
- MAHA/Powerex "MH-C9000" für 40€ versandkostenfrei der auch eine detailierte LCD-Anzeige hat. Hersteller ist MAHA Energy Corporation (USA). Die Qualität ist viel viel wertiger als beim BC700/BC1000, auch was die Tasten angeht, beim BC700/BC1000 bewegen sich alle Tasten mit wenn man eine drückt. Vom Benutzer "Blade" gibt es ein Testbericht zu dem "MH-C9000" im "Taschenlampen-Forum" (diese Suchbegriffe sollten reichen um es über eine Suchmaschine zu finden). Die Entlade-Funktion zur Messung der wirklichen Kapazität funktioniert wunderbar, im Gegensatz zum BC700/BC1000 wo diese nicht gespeichert und überschrieben wird und somit nutzlos ist.

Ladegeräte ohne detailierte LCD-Anzeige, aber trotzdem mit Einzelschachtüberwachung:
- "Swisscharger P2" (19,99 Euro). Ich habe den Vorgänger "Swisscharger P1", und da ist mir noch nichts negatives aufgefallen.
- "GP Powerbank H500"
- "Sanyo MQR06"

4. Nachtrag:
Habe nun mit 500mA Ladestrom / 250mA Entladestrom nachgetestet, bevor das Gerät zurückgeht. Akkus eingelegt, eingeschaltet, Mode auf Test gestellt, Ladestrom auf 500mA. Diesmal hat der BC700/BC1000 im Lademodus zwar abgeschaltet, aber erst als schon ca. 960mAh angezeigt wurden, obwohl die Akkus nur 800mAh (bzw. 830mAh) haben. Der Hersteller könnte diese 800mAh Akkus also als 1000mAh Akkus verkaufen, wenn er den BC700/BC1000 als Referenz-Ladegerät nehmen würde ;)
Anzeige auf Display für Akku 1-4:
965mAh, 943mAh, 956mAh, 965mAh
3:52h, 3:47h, 3:50h, 3:52h
1.44V, 1.42V, 1.42V, 1.45V

Die wirkliche /Rest-)Kapazität kann nur nach dem vollständigen Entladevorgang angezeigt werden. Der BC700/BC1000 ist jedoch softwareseitig so fehlkonstruiert, dass im Modus "Discharge", nach dem Entladevorgang die Kapazität nicht gespeichert wird. Wenn man die tatsächliche Kapazität wissen möchte, muss man ständig vor dem Gerät sitzen und auf die Anzeige starren (oder eine Überwachungskamera installieren). Sobald der Entladevorgang beendet ist, wird die reale Kapazität wieder auf 0 mAh gesetzt, danach beginnt automatisch der Ladevorgang und es wird angezeigt wieviel Kapazität bereits in den Akku geladen wurde. Diese Anzeige stimmt jedoch nicht, wie oben bereits gesagt.

Somit ist die (Rest-)Kapazitätsmessung von Akkus mit dem BC700/BC1000 nicht genau möglich.

Da dieses Ladegerät schon einige Jahre auf dem Markt ist, ist es unverständlich wieso der Hersteller diesen Fehler z.B. per Firmwareupdate immer noch nicht nachgebessert hat. So hätten wenigstens die aktuell verkauften Geräte zumindest eine funktionierende Kapazitätsmessung gehabt. Aus diesem Verhalten ergibt sich nur eine logische Schlussfolgerung: das Gerät ist eine Eintagsfliege ohne Support. Ohne ein Unternehmen das dahintersteht. Praktisch ein Noname-Gerät welches unter verschiedenen Labeln angeboten wird (Technoline, Voltcraft, Accu Power, etc). Es wurde mal entwickelt, schlecht getestet (sonst wäre aufgefallen dass der Test-Modus zur Kapazitätsmessung sinnlos ist) und wird nun mit all seinen Fehlern massenhaft verkauft.

5. Anmerkung zu NiMH Akkus:
Man sollte beim Kauf neuer Akkus auf keinen Fall mehr normale/konventionelle NiMH Akkus nehmen. Das ist so, als ob man noch alte Glühbirnen mit 100 Watt statt einer modernen Energiesparlampe mit 25 Watt (oder 15W LED-Lampe) kauft. Möglichst nur Akkus kaufen auf denen "Ready To Use" steht (z.B. Eneloop oder ReCyko+). Das sind moderne, im Jahr 2005 eingeführte Akkus mit LSD-Technologie (Low Self Discharge). Normale Akkus entladen sich selbst sehr schnell. 1 Tag nach Vollladung verlieren konventionelle NiMH Akkus 10-20% Ihrer Kapazität. Statt 2500mAh bleiben nach einem Tag nur 2000mAh übrig. Nach weiterem Monat gehen nochmal bis zu 50% der Kapazität von selbst verloren, also bleiben nur noch 1000mAh. Und jeden weiteren Monat verlieren die nochmal bis zu 50%. Aktuelle Akkus mit LSD-Technologie verlieren nach 1 Jahr Lagerung nur 10%, nach 5 Jahren nur insgesamt 30%. Können also 5 Jahre in der Taschenlampe liegen und funktionieren dann immer noch! Die veralteten NiMH Akkus hätten bereits nach wenigen Monaten absolut keine Energie mehr drin, ausserdem zerstören die sich selbst wenn die einige Zeit unbenutzt liegen. Die können dann nicht mehr vollständig aufgeladen werden und halten kaum noch. Ein LSD-Akku kann 5 Jahre in der Schublade liegen und dann wieder auf 100% aufgeladen werden, ein konventioneller NiMH-Akku hätte sich in dieser Zeit schon längst zerstört und wäre nicht mehr brauchbar.

Ausserdem halten die modernen Akkus mit LSD-Technologie ihre Spannung lange konstant, ein Grund wieso mit diesen Akkus z.B. eine Digitalkamera oder ein Blitzgerät doppelt soviel Fotos machen kann bevor sich das Gerät mit der Anzeige "Akku leer" abschaltet. Einfach mal bei Wikipedia nach "Eneloop" suchen.

6. Zum Nachlesen:
Bei Wikipedia steht folgendes zu Delta-U und PVD:

Spannungskriterium: das −ΔU-Verfahren

Moderne Laderegler überwachen den Spannungsverlauf am Akku während des Ladens. Mit zunehmender Aufladung sinkt der differentielle Widerstand des Akkumulators, die an ihm abfallende Spannung (Urspannung) steigt jedoch. Bei Erreichen der Vollladung kann die zugeführte Energie nicht mehr chemisch gebunden werden, die Urspannung steigt nicht weiter, der Akkumulator erwärmt sich. Mit jedem Grad mehr sinkt jedoch der differenzielle Widerstand weiter, die Ladespannung sinkt nun wieder (daher: −ΔU). Das Absinken der Spannung ist bei NiCd-Akkus deutlich ausgeprägt. Bei NiMH wird das Absinken der Spannung nach einem Maximum jedoch nur bei ausreichend hohen Ladeströmen beobachtet.

Mögliche Kriterien für die Beendung des Ladens sind:

A. Das Absinken der Ladespannung nach dem Erreichen des Maximums (−ΔU-Verfahren). Üblich sind hierbei 10–20 mV pro Zelle.
B. Erreichen des Maximums der Ladespannung (Peak Voltage Detection). Der Laderegler berechnet dafür die erste Ableitung des Spannungsverlaufs. Die Abschaltung erfolgt, wenn das Maximum der Ladespannung erreicht ist mit dU/dt=0. In der Praxis lässt sich aber auch bei Geräten mit Peak Voltage Detection ein leichter Spannungsabfall feststellen. Eine exakte Erkennung einer stagnierenden Spannung ist aufgrund von geringfügigen natürlichen Spannungsschwankungen, Kontaktunsicherheiten und Messungenauigkeiten nicht möglich.
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Technoline BC 700 Akku-Ladegerät schwarz
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