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am 4. Oktober 2007
Pünktlich zum neuen Jahrhundert brachte Nightwish diesen Silberling heraus, der eigentlich aufgrund seines Inhaltes vergoldet werden sollte...
Mit diesem Album sind Nightwish entgültig im neuen Jahrhundert angekommen und es beginnt für die Band "eine neue Ära", die sich Gitarrenlastiger, peppiger und mit jetzt öfter wiederkehrenden Gesangseinlagen von Marco äußert.
Schon bei "Bless the Child" läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Dieser Song ist sehr atmosphärisch und ein würdiger Anfang für das Album, der Hunger auf mehr macht ;-)
Bei "End of all Hope", "Slaying the Dreamer" und "Dead to the World" geht es schon mehr zur Sache...hier "fliegen die Gitarrensounds nur so durch den Raum", was durchaus positiv ankommt. Vor allem das Duett von Sängerin Tarja und Bassist Marco bei "Dead to the World" gibt dem Song seine Einzigartigkeit. Mit "Slaying the Dreamer" geht Nightwish einen wirklich ungewohnt harten Weg...das Ergebnis ist jedoch total Klasse!
Die Balladen "Ever Dream", "Forever Yours", "Ocean Soul" und "Feel for you" sind allesamt wunderschön eingesungen und laden zum Träumen ein. Vor allem die Songs "Ever Dream" und "Feel for you" werden zunehmendst kräftiger und dramatischer...einfach fantastisch!!!
"The Phantom of the Opera" ist ein wirklich unglaublicher Song. Der Duett Gesang von Tarja und Marco erreicht hier seinen Höhepunkt...passend dazu der sehr stimmige Sound, der 100 Prozent auf das Lied zugeschnitten ist und in keiner Phase einen Durchhänger hat.
Zu guter letzt gibt es noch den Song "Beauty Of The Beast", der zwar lang, aber keineswegs langweilig ist! Dieser Song punktet mit diversen Passagen, bei denen sich die Hintergrundmusik komplett ändert, um später wieder mit voller Wucht ins Finale zu gehen...
Fazit: Mit diesem Album sind Nightwish sprichwörtlich im neuen Jahrhundert angekommen. Die ganzen Songs wirken moderner als bei den Alben davor (die schon sehr gut waren bzw. immer noch sind). Aus meiner Rezension herauszulesen, bleibt mir also nichts anderes übrig, als dieses Album bedenkenlos allen Nightwish Fans und die, die es werden wollen, zu empfehlen ;-)
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am 8. März 2005
Bei diesem Album habe ich wahrscheinlich den gleichen Fehler gemacht wie viele andere auch: ich habe es zu stark an den Vorgängern gemessen. Das war falsch, denn da verliert es! Als Konzertvorbereitung hatte ich es jetzt wieder öfters gehört und dabei festgestellt, dass es ein hervorragendes Album ist!
Es ist zwar nicht so kraftvoll wie die Vorgänger, biete im Gegensatz dazu aber Raum für stillere Töne. Auch Sängerin Tarja Turunen lässt nicht bei jedem Lied ihre gesamte Stimmgewalt heraus, sondern singt manchmal zurückhaltender, was zu einigen Songs besser passt. Daneben ergänzt Bassist Marco Hietala mit seiner Rockröhre den Gesangspart und liefert einen guten Kontrast zu Tarjas glockenhelle Sopran.
Das erste Lied „Bless The Child" ist schon sehr interessant, weil es für Nightwish-Verhältnisse eher melancholisch klingt und bestimmt auch als Ballade funktioniert hätte, aber hier mit zackigen Gitarrenriffs unterlegt zu einem erstklassigen Rocksong wird. Ebenfalls so angelegt, aber etwas schneller und gefühlvoller ist „Ever Dream", mein absolutes Lieblingsstück auf dem Album. Das Lied ist so genial; man fühlt sich durch Tarjas Stimme in andere Sphären versetzt. Mit „Forever Yours" ist auch eine echte Ballade vertreten, die fast schon Popqualitäten hat und mit ihrem Flötensound etwas an das „Titanic"-Lied erinnert. Klingt aber gut.
Dem entgegen stehen mit „End Of All Hopes", das doch recht ähnlich wie „Wishmaster" klingt, und dem temporeichen „Dead To The World" zwei Stücke im bekannten Nightwish-Stil. Dagegen ist „Slaying The Dreamer" doch härter als gewohnt, aber trotzdem eine super Rocknummer, die auch live sehr gut rüberkommt.
Das Highlight ist eindeutig „The Phantom Of The Opera" aus dem gleichnamigen Musical. Wie Nightwish aus dem Webber-Stück einen Rockhammer machen ist einfach genial. Auch wenn Marcos Stimme hier nicht ganz so gut rüberkommt ist das Duett zwischen ihm und Tarja einfach genial.
Wie auf jeden Nightwish-Album befindet sich auch hier ein 10 minütiges Opus, mit dem Titel „The Beauty OF The Beast" (nicht verwechseln mit dem Stück auf der „Angels Fall First"), das hier etwas getragen geraten ist und nicht ganz überzeugt.
Diejenigen, die „Century Child" für das schwächste Album halten, muss ich eindeutig wiedersprechen, denn es ist abwechslungsreicher und vielseitiger wie kein anderes! Die zweite Hälfte ist zwar nicht ganz so stark wie die erste, aber das ändert nichts am positiven Gesamteindruck.
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am 26. September 2005
...und keinesfalls schlechter als die Alben davor!
Gerade hier kann man sehr gut hören, wie es in der Gefühlswelt von Tuomas aussieht:
Krasse "Gegensätze" zu den anderen Alben, mal ganz gefühlvoll wie z.B. "Ever Dream" oder auch "Forever Yours", dann voll aufgedreht in "Slaying The Dreamer", "For You"....einfach klasse!
Ich finde, gerade diese Gegensätze machen dieses Album so zu etwas einzigartigem!
Als zusätzliche Anspieltips von mir: "Phantom Of The Opera" (Gäääänsehautfeeling, einzigartige Umsetzung!!!) und auch "Beauty Of The Beast"...!!!
KAUFEN, sollte in keiner Sammlung fehlen!
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am 31. Januar 2007
Als alter Nightwish Fan muß ich einfach sagen, daß century chield meiner Meinung nach das beste Album der Finnenrocker ist. Allein schon der Anfang von bless the chield erzeugt bei mir die altbewährte Gänsehaut, wie sie nur von Nightwish erzeugt werden kann. Tuomas ist und bleibt in meinen Augen einfach einer der genialsten Schreiber von Musik,Melodien und Texten, einfach ein Poet. Hoffentlich können die Finnen mit einer neuen Sängerin nachhalten. Immer weiter so....Nur zu empfehlen...
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am 13. Juli 2002
Dieses Album teilt die Fans in zwei Lager. Ich habe schon alles gehört angefangen bei ein Meisterwerk sondergleichen über Ganz okay bis zu das schlechteste Album dass sie je gemacht haben. Ich finde es grandios. Gut, Tarja könnte mir wahrscheinlich das finnische Telefonbuch rückwärts aufsingen und ich würde zergehen vor Bewunderung. ;-) Nein mal ehrlich die Frau hat eine Stimme sowas hat man davor noch nicht gehört. Das ist einmalig. Aber man darf Nightwish nicht nur auf Tarja reduzieren. Tuomas Talent seine Gefühle zu Papier zu bringen ist ebenso einmalig wie ihre Stimme. Und natürlich die Musik die einen sofort packt und nie wieder loslässt.
Ein toller opener ist Bless the child den ich anfangs für den schwächsten song des albums hielt, ich aber nach mehrmaligem anhören meine Meinung revidieren muss. Nahtlos angeknüpft kommt end of all hope. Ein richtiger Kracher. Wer bei Dead to the world die Anlage noch nicht auf vollste Lautstärke gedreht hat und gröhlend durchs Zimmer hupft dem is auch nimma zu helfen. Ever Dream ist dann wieder in bester Nightwish-manier eine mid-tempo nummer die langsam beginnt und sich dann zu einem gewaltigen song entladet. Dann slaying the dreamer- das härteste Nightwish-stück aller zeiten. Besonders der letzte Teil wo Neuzugang Marco singt. Sehr, sehr ungwohnt für Nightwish fans aber nach mehrmaligem hören gar net amal so schlecht. Als nächstes wieder eine wunderschöne Ballade die dank der unvergleichlichen Tarja einen besonderen Ausdruck bekommt. Ocean soul überhört man bei den ersten paar mal anhören leicht doch der song ist grandios. Nimmt die letzten Worte des wishmaster songs dead boy's poem wieder auf. (ocean soul) dann feel for you. Ich liebe diesen song. Ich weiss nicht warum aber ich finde Marcos gesang in diesem lied einfach nur genial. Dann kommt die x-te coverversion von phantom of the opera. Der song ist wie geschaffen für Nightwish, und obwohl man schon tausend andere versionen kennt wird er nicht langweilig zum hören. Dann la grande finale: beauty of the beast. Ein 10 minütiges epos. Vielleicht hätte man das auch auf 2 songs verteilt unterbringen können aber ein genuss zum hören. Nightwish wissen es Atmosphäre zu schaffen und Stimmung zu erzeugen wie keine zweite Band.
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am 24. März 2005
Ich bin eigentlich durch Zufall auf einen Hörprobenschnipsel von Nightwish gestossen - danke, Amazon! Normalerweise mag ich Rock, gerne auch etwas härter, aber mit der Metal-Musik konnte ich bislang nix anfangen. Als ich aber dann die 30 Sekunden "Bless the Child" gehört habe mit seinem kraftvollen Rhythmus und dem darüber schwebenden Chorgesang, bekam ich die Musik nicht mehr aus dem Kopf. Wohlgemerkt, Tarja hatte ich in dieser Hörprobe noch nicht gehört! Also kam zuerst Century Child, danach Oceanborn, und ich bin sicherlich noch nicht fertig mit dieser Band.
Ich will jetzt nicht jedes Lied analysieren, das haben schon andere sehr kompetent gemacht. Aber ich möchte denjenigen Mut machen, die sich bislang wie ich an "solche Musik" nicht rangetraut haben. Wenn jemand also ausdrucksvolle Musik mag, die das ganze Spektrum - von ruhigen Balladen bis hin zu kraftvoll-dramatisch-aggressiven Arrangements - abdeckt, der sollte sich auf Nightwish einlassen. Das Erlebnis, wie sich Tarjas ausgebildeter Sopran mit der instrumentalischen Begleitung vereint, ist schon hörenswert!
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CENTURY CHILD aus dem Jahre 2002 ist das vierte Album der finnischen Metalband Nightwish. Ein Album, mit dem die Band in Deutschland ein erstes Ausrufezeichen setzte, stieg es doch bis auf Platz 5 in den Albumcharts.

Musikalisch sieht sich Nightwishkeyboarder Tuomas Holopainen eher der Filmmusik zugehörig. Zumindest sind seine Songs sehr stark vom bombastischen Sound eines James Horners oder eines Hans Zimmer inspiriert. Ein Vergleich der durchaus zutreffend ist. Trotzdem bietet CENTURY CHILD jede Menge Power-Metall-Songs, die einem das Herz aufgehen lassen. Songs wie BLESS THE CHILD, END OF ALL HOPE oder EVER DREAM machen deutlich, welches Potential schon damals in dieser Band steckte. Ein Potential, dass mit den nächsten Alben noch voll ausgeschöpft werden sollte. Weitere Höhepunkt sind ohne Frage die beiden letzten Tracks THE PHANTOM OF THE OPERA und BEAUTY OF THE BEAST, eine 10minütige Rockoper, in der die damalige Nightwishsängerin Tarja Turunen zeigen kann, was in ihr steckt. Gesanglich unterstützt wird sie auf diesem Album erstmals von Bassist Marco Hietala, dessen rauchige Stimme einen ausgezeichneten Gegenpart zu der ausgebildeten Sopranistin ist.

Von vielen Fans wird CENTURY CHILD als Konzeptalbum angesehen. Eine Einschätzung, die durchaus richtig ist. Zieht sich doch das Grundthema durch viele Songs. Interessant ist, dass mit diesem Album die Stimme von Tarja Turunen zugunsten einer orchestralen Untermalung etwas in den Hintergrund gedrängt wurde. Eine Tatsache, die auch daran festzumachen ist, dass die Band auf diesem Album erstmals von einem von einem Orchester ergänzt wurde.

Insgesamt ist CENTURY CHILD ein ausgezeichnetes Metalablum, auf dem es keine Ausfälle gibt. Hörer von Avantasia, Apocalyptica oder Helloween werden auch an dieser Band ihre Freude haben.
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am 21. April 2010
Als mir Nightwish vor einigen Jahren als eine außergewöhnliche Band mit "besonderer" Stimme empfohlen wurde, legte ich mir das damals aktuelle Album "Century Child" zu und war hingerissen. Nicht unbedingt von der - in der Tat besonderen - Stimme Tarja Turunens, sondern insbesondere von dieser energetischen, powervollen und bombastischen Musik Tuomas Holopainens, die ich bis zu diesem Zeitpunkt so noch nie gehört hatte.
Und ich musste feststellen: Nightwish ist nicht nur eine Band, sondern ein Markenzeichen.

Sei es nun das klassische Symphonieorchester, das die Band auf fünf Songs begleitet, die kraftvollen Arrangements oder die bombastischen Chöre - es zündete einfach auf Anhieb!

Schwung- und powervoll geht es los mit "Bless The Child" und "End of All Hope", bevor sich mit "Dead to the World" das erste Gesangsduell zwischen Tarja und dem Bassisten Marco Hietala anbahnt - eine geniale Stimmkombination!

Danach folgt ein absolutes Highlight: "Ever Dream", für mich eines der besten und berührendsten Nightwish-Songs aller Zeiten!

Mit "Slaying the Dreamer" folgt der härterste Song des Albums, ein ebenfalls sehr packender und gleichzeitig wütender Track, dem Co-Sänger Marco wiederum die richtige Würze verleiht. Als Kontrastprogramm werden mit "Forever Yours" ruhigere, balladesque Töne angestimmt, gefolgt von der Powerballaden "Ocean Soul" und "Feel for You".

In "Phantom of the Opera" liefern sich Tarja/Marco ein weiteres Gesangsduell, ein Song, der von beiden Protagonisten unglaublich kraftvoll und stimmgewaltig vorgetragen wird.

Den krönenden Abschluss bildet "Beauty of the Beast", eine fast 10minütige Rockoper und der absolute Höhepunkt des Albums.

Fazit: Mit "Century Child" untermauern Nightwish einmal mehr eindrucksvoll ihre Ausnahmestellung! Fünf große Sterne!
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am 16. Februar 2005
Nach dem ersten Durchhören von „Century Child" beschleicht den Hörer ein seltsames Gefühl, denn im Hause Nightwish hat sich offenbar einiges getan.
Am auffälligsten sind in erster Linie zwei Dinge: Zum einen teilt sich Sängerin Tarja Turunen ihren Gesang ungewohnt oft mit dem Ex-Sinergy-Mitglied und von nun an Nightwish-Bassisten Marco Hietala; zum anderen hat Frau Turunen ihre Stimmgewalt um einiges heruntergeschraubt. Speziell letzteres stört mich ein bisschen, zumal ich immer der festen Überzeugung war, dass gerade die herausragende Stimme Nightwish zu einer ganz speziellen, einzigartigen Band macht. Davon sollte man sich aber nicht gänzlich beirren lassen, denn trotz alledem hat „Century Child" einiges zu bieten.
Wie auch die Vorgängeralben eindrucksvoll beweisen, haben Nightwish ihre Hörerschaft schon immer mit einer großen Palette an Abwechslung unterhalten können, wobei „Century Child" glücklicherweise keine Ausnahme darstellt. Neben richtigen Krachern wie das ein bisschen nach „Wishmaster" klingende „End Of All Hope" oder das ungemein wütende „Slaying The Dreamer" findet man ebenso softe Balladen, wie z.B. das traurig-schöne „Forever Yours". Marco Hietala steuert seine Stimme vielen Titeln bei, was dem einen oder anderen Track die nötige Energie und auch Harmonie verleiht. Besonders eindrucksvoll ist diesbezüglich „Dead To The World", eine wunderschöne Midtempo-Nummer, bei dem Tarja und Marco ihre Stimmen wunderbar miteinander ergänzen. Auch für den Andrew Lloyd Webber-Klassiker „The Phantom Of The Opera", an dem sich Nightwish hier versuchen, ist ein männlicher Gesangspart unentbehrlich. In insgesamt vier von zehn Liedern mischt Marco gesanglich mit, was für den alteingesessenen Nightwish-Fan vielleicht gewöhnungsbedürftig sein könnte. Ich mag die Stimme sehr gerne und sie ist in meinen Augen eine definitive Bereicherung für das Album, dennoch war mir Tapio Wilska, der Gastsänger auf „Oceanborn", um einiges lieber.
Obwohl Tarja ihr Stimmpotenzial nicht vollkommen ausschöpft, mangelt es dennoch nicht an gänsehauterregendem Pathos, wie z.B. „Ever Dream" beweist, ein bezaubernder Titel, welcher eine dramatische Entwicklung durchläuft und im bombastischen Ausklang endet. Bereits der melancholische Opener „Bless The Child" zeigt, dass Nightwish bzw. Bandkopf Tuomas Holopainen in Sachen Songwriting einiges dazugelernt hat. Die Texte sind diesmal ernster, düsterer, trauriger, schöner und vor allen Dingen persönlicher als je zuvor. Nicht selten überkommt den Hörer ein Gefühl des Unbehagens, denn Holopainen schreibt seine ganze Wut, seine Trauer, seine Sehnsüchte und seine Ängste nieder, was musikalisch gekonnt in Szene gesetzt wird. „Century Child" hört sich an, als würde man ein Buch lesen, denn alle Titel scheinen miteinander zusammenzuhängen, sodass das Album ein Buch bestehend aus zehn Kapiteln darstellt. Vor allen Dingen das über 10-minütige, dreiteilige „Beauty And The Beast" stellt fast alles vorher dagewesene in den Schatten, da es, genau wie „FantasMic" auf „Wishmaster", das Album auf fulminante Art und Weise ausklingen lässt und sämtliche Stärken der Band in einem Lied vereint.
Sieht man also von der etwas abgeschwächten Stimme Tarjas ab, so entpuppt sich „Century Child" zu einem atmosphärisch ungemein dichten und in sich stimmigen Album. Liebhaber sämtlicher Vorgängeralben werden hieran jedoch ein wenig zu knabbern haben, denn Marco Hietalas Gesang ist einfach nur Geschmackssache. Ansonsten stimmt alles: Tolle Lyrics, wieder einmal grandiose Arrangements, viele Ideen, eine tolle Aufmachung und all dies verpackt in mitreißender, traumhaft schöner Musik.
Anspieltipps: "Bless The Child", "Ever Dream", "Beauty Of The Beast"
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am 4. August 2004
ist das neue Album "Century Child" von Nightwish!! Worüber ich sehr froh bin, denn ich persönlich finde "Wishmaster" nicht so gut wie "Oceanborn" oder eben "Century Child". Was daran liegt, dass "Oceanborn eine Atmosphäre aufbaute und einem von A-Z fesselte! "Century Child" kommt da eher härter, dunkler und melodischer dahin, was mir sehr gut gefällt! Der neue Bassist Marco Hietala bringt auch seine Gesangsparts dazu und Tarja kommt nicht immer so viel zu Zug wie auf "Oceanborn", was man nicht negativ sehen darf. Der beste Beweis liefern sie mit dem Cover "The Phantom Of The Opera", das einfach nur genial ist.
Nun zu den Songs (Bewertung von 1-10 *Besonderheit): der Opener "Bless The Child" (10/10) dauert über ganze 6 Minuten und vorallem der Anfang ist total gelungen mit dem Chor im Hintergrund. Der zweite Track "End Of All Hope" (9.5/10) klingt zuerst wie eine Neuauflage von "Wishmaster", aber mit der Zeit merkt man die Unterschiede, und beginnt "End Of All Hope" zu lieben. Danach folgt ein Track, der häufige Gesangsparts von Marco beinhaltet nämlich "Dead To The World" (9.5/10), der einfach nur genial ist. "Ever Dream (10/10) beginnt sehr ruhig und man könnte meinen es sei eine Ballade, wird aber doch noch ziemlich schnell! "Slaying The Dreamer" (8.5/10) ist einer der härtesten Nightwish-Songs überhaupt, er ist gut jedoch nicht so gut wie "Bless The Child". Dann folgt die erste richtige Ballade "Forever Yours" (9.5/10) in der Tarja so wunderschön singt, der Song ist wahnsinnig gut! Danach folgt eigentlich das ganze Prinzip der CD und zwar "Ocean Soul" (10/10)*, der Text ist total beeindruckend und auch die ganze Umsetzung des Tracks, für mich fast der beste Track der Platte! "Feel For You" (10/10) ist auch ein ganz guter Track, besonders gefällt mir die Stelle, wo Marco zum Gesang kommt, das ist einfach nur noch genial! Dann folgt der Andrew Lloyd Webber Klassiker "The Phantom Of The Opera" (10/10): schlicht und einfach genial! Eine ganz gelungene Interpreation! Dann folgt noch das typisch Nightwish-10Minuten-Lied diesmal heisst es "Beauty Of The Beast" (9/10), welches aus 3 Teilen besteht "Long Lost Love", "One More Night To Live" und "Christabel", auch wenn alle Teile sehr gut sind, ist der gesamte Track einfach nicht so begeisternd wie andere.
Fazit: Zum Glück haben Nightwish mit "Century Child" sich mutig bewiesen und sind in eine andere Richtung gegangen. Ich denke, das war auch an der Zeit, weil noch so ein Hammer, wie "Oceanborn", weil sonst hätte man bald drüber gemeckert, dass es immer dasselbe sei. Aber ich mag es gerne und ist von allen Alben her gesehen mein 2 liebstes Album, der absolute Spitzenreiter bleibt doch "Oceanborn"!
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