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Kundenrezensionen

548
4,8 von 5 Sternen
Weber 7416 Anzündkamin Rapidfire
Preis:28,75 €+Versandkostenfrei
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162 von 170 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Wir grillen für unser Leben gern und haben uns den Anzündkamin (AZK) von Weber zugelegt und es nicht bereut. Die Verarbeitung wirkt solide und der Handgriff wird auch bei vollem Kamin nicht heiss. Sinnvoll ist der extra Handgriff, der beim ausschütten der Kohlen in den Grill. Man kann den AZK gut führen, man hat ja etwas sehr heisses in Händen.

Man sollte jedoch immer Handschuhe tragen, man weiss ja nie.

Der Kamin reicht bei einer vollen Ladung für einen 57er Grill voll aus. Ob man Briketts oder Holzkohle einfüllt spielt keine Rolle. Man legt zwei bis drei Anzündwürfel drunter oder auch einfach ein Blatt Zeitungspapier uns wartet ca 30 Minuten. Entscheidend ist, dass die Kohlen komplett mit Asche überzogen sind. Dann können sie auf den Grill.

Wir schon geschrieben, der Kamin ist ein Helfer beim Anzünden geworden.

Nachtrag April 2012
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Unser Anzündkamin hat schon viele Durchläufe hinter sich und immer eine gute Figut gemacht. Bei kleinen Kohlemenge, z. B. beim Anzünden eines Smokers, muss man etwas tricksen. Aber wenn er halbvoll oder mehr ist kommt man mit 3-4 Anzündwürfeln aus und in 20 Minuten ist die Kohle heiss.

Wichtig: Die Kohle im Grill ca 5 Minuten atmen lassen. Ansonsten erstickt die Kohle im Kugelgrill. Im Kamin wird die Kohle sehr gut mit Sauerstoff versorgt. Wenn dann bei einem Kugelgrill der Deckel geschlossen wird ändern sich die Verhältnisse so rasch, so dass die Kohle ausgeht

Anzündverhalten
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Kohle verhält sich nicht immer gleich. So zünden Briketts aus Braunkohle (Weber) sehr viel schwerer als Kohle aus Holz (z. B. Dancook). Normale Holzkohle zündet am einfachsten.

Dann wird das Anzündverhalten natürlich noch vom Feuchtegrad bestimmt. Wenn es qualmt, dann ist die Kohle idR feucht und zündet schwerer.

Welche Kohle nehmen?
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Kurzzeitgrillen - gewöhnliche Holzkohle.

Längere Grillsessions - Briketts.

Langzeitjobs indirekt - Briketts.

Ich persönlich vermeide die Nutzung von Baunkohlebriketts bei möglichem Direktkontakt des Grillsgutes mit der Kohle. Aber wenn es sehr kalt ist oder wir unseren Dutch-Oven verwenden, dann nehme ich sie schon. Wir grillen 365 Tage im Jahr.

Wie viel Kohle?
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Flachgrillen mit vielen Leuten auf einem 57er Grill: einen vollen Kamin

Hühnchen vom Spieß oder Beer-can-Chicken: ein halber Kamin in zwei Grillkörbe verteilt.

Ente vom Spieß: Ein dreivierteil Kamin in zwei Kohlekörben.

Roastbeef: low and slow: Ein viertel Kamin in einem Kohlekorb. (Anbraten direkt; den Rest indirekt)

Alles mit Briketts aus Holz.

16.12.2012
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Unser Kamin hat jetzt schon viele Einsätze hinter sich gebracht. Wir haben es nicht gezählt, aber es drüften so ca. 100 Mal gewesen sein. Er sieht nicht mehr schön aus, erfüllt aber immer wieder tadellos seinen Job. Daher habe ich mit zum Angebotspreis einen zweiten hingestellt. Da konnte ich gestern einfach nicht dran vorbei.

Mai 2015
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Wir haben jetzt unseren ersten Anzündkamin 5 Jahre in Gebrauch. Er sieht in der Zwischenzeit mitgenommen aus, ist aber technisch in Ordnung und hält. Wir haben ihn das ganze Jahr über im Einsatz.

Die Materialstärke ist immer noch sehr gut. Rosten tut er schon aufgrund der Tatsache, dass das Material heiß und wieder kalt und auch feucht wird. Der Kamin wird noch etliche Jahre halten.

Für kleinere Einsätze nutze ich den mitlerweile herausgekommenen kleinen AZK von Weber. Der ist zum Beispiel beim Anzünden meines Weber Smokers hilfreich. Hier zünde ich nur 10 bis 10 Briketts an. Da ist der kleine etwas besser, da der mehr gefüllt.
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42 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. April 2012
Ich hab' gestern meinen neuen Weber Anzündkamin das erste Mal ausprobiert. Trotz der vielen positiven Rezensionen war ich etwas skeptisch.

Einfach lt. Anleitung etwas Zeitungspapier reingestopf, dann bis oben mit Kohle voll gemacht und mit einem Streichholz die Zeitung angezündet. Nach 25 Minuten war die perfekte Glut zum Grillen bereit. Das Teil ist echt der Hammer! Wofür in dem anderen Weber-Set die Anzündwürfel dabei sind, ist mir allerdings nicht ganz klar. Dafür gibt es absolut keine Notwendigkeit.

Fazit: Fünf Sterne und 3x Daumen hoch für den Weber Anzündkamin.

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Nachtrag: Auch nach 1,5 Jahren intensiver Nutzung bin ich absolut zufrieden. Die Optik lässt langsam ein wenig nach (Verzinkung hält die Hitze nicht aus), aber Stabilität und Funktion sind weiterhin perfekt. Ich würde das Teil jederzeit wieder kaufen.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. August 2013
Wir grillen im Sommer in etwa zwei mal pro Woche und ich hatte es satt mich stundenlang neben den Grill zu stellen um die Kohlen mittels Pusten und Luftpumpe zum glühen zu bringen.
Ein Heißluftföhn fiel mangels Stromanschluß in der nähe flach und auch der flüssige Grillanzünder nahm uns durch den doch merklichen Geschmack im Fleisch die Lust.
In einer Vorstellung eines Weber Grills wurde dann dieser Anzündkamin verwendet weßhalb ich überhaupt erst auf diese Konstruktion stieß.
Nach kurzem Grübeln und vielen vielen Minuten des Grill anpustens entschied ich mich den Kamin zu Bestellen.

Die Anwendung ist denkbar einfach:
Grillanzünder auf den Grillrost, Briketts in den Anzündkamin, Grillanzünder anzünden und Kamin darauf stellen.
Bei Randvollem Kamin (für 2 Personen reich auch die Hälfte) dauert es etwa 15-20 Minuten bis der Kamineffekt die Briketts von alleine zum glühen gebracht hat.
Dann: Mittels Griff (welcher bei mir auch ohne Grillhandschuh ohne Verbrennung anzufassen ist) die Briketts in den Grill - und Fertig.

Vor- und Nachteile aus meiner Sicht:

Pro:
Sofern es die Umgebung erlaubt muss man nicht ununterbrochen Aufpassen (bei Feuer jedoch immer ratsam!)
Kein ewiges Pusten mehr, nur Anzünden und währenddessen zb. Tischdecken.
Briketts sind sehr schnell einsatzbereit. (Super bei Verlängerung des Grillvergnügens)
Keine Ascheschicht durchs Pusten mehr in der näheren Grillumgebung.
Es werden keine flüssigen Anzünder benötigt.
Durch das Hitzeschutzblech auch ohne Grillhandschuh benutzbar (Weber rät jedoch zum Handschuh).
Mein Brikettverbrauch ging zurück, ich Grille mit einem Sack Briketts nun 10 statt 8 mal.
Kontra:
Muss nach Benutzung zum Abkühlen abgestellt/aufgehängt werden - Nicht auf Holz/Gras
Briketts nicht in der Nähe des Esstisches in den Grill leeren da Funkenflug möglich.
Wirkt vorallem in glühend orangenem Zustand magisch Anziehend auf Kinder (bitte echt aufpassen!!)
5 Minuten zu lange im Anzünder und die unteren Briketts sind schon zerfallen.
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72 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. August 2010
Man hat keinerlei Stress mehr beim Kohleanmachen und spart sich zudem Anzündermaterialien. Ein Anzünderklötzchen daruntergelegt - 15-20 min später glühende Kohle.
Die billigen vom Baumarkt (halber Preis) tuns auch, sind aber nach 2-3 Jahren buchstäblich weggerostet, da aus einfachem Stahlblech gefertigt. Zudem ist das Design schlecht, d.h. es dauert länger bis die Kohle durch ist. Das Original von Weber ist aus rostfreiem Material gefertigt und hält praktisch ewig.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 50 REZENSENTam 5. Mai 2015
Wir grillen wirklich viel und häufig, Sommer wie Winter. Ich mache auch mal Grill-Catering oder begrille privat einen Haufen Gäste.
Eines der wichtigsten Werkzeuge (neben dem Grill natürlich) ist meiner Meinung nach der Anzündkamin. Davon habe ich einige, unter anderem auch den Weber Rapidfire.

Aktuell musste ich einen neuen Rapidfire kaufen, weil der alte nach ca. 6 Jahren Dauereinsatz wirklich durch war.

Aus eben diesem aktuellen Anlass heute mal eine Rezension über den Weber Anzündkamin (AZK).

Material und Verarbeitung:
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Der Weber AZK besteht aus (alubeschichtetem?) Blech. Griff und Hitzeschutzschild sind zwar nur genietet, halten aber sehr gut den Dauereinsatz aus. Der Thermoplastgriff ist der gleiche, den man von den Webergrills her kennt und lässt sich gut in der Hand halten. Der zusätzliche Bügel zum Kohleausschütten ist sicher eingehängt.
Das wichtigste Merkmal - und hierin unterscheidet sich der Weber AZK von den Discounter-Mitbewerbern wie Landmann und Co - ist der Kohlerost. Dieser ist beim Weber AZK nicht vernietet (beim Landmann-Pendant ist mir schon mal die Glutauflage mit brüllend heißer Glut nach unten rausgefallen, weil die Nieten in der Hitze nachgaben ò_ó), sondern in die Blechwand des AZKs sicher eingehängt. Weiterhin hat der Kohlerost eine leicht kegelartige Formgebung, ist also in der Mitte erhöht, so dass die Oberfläche zu Zündung vergrößert wird und gleichzeitig die Zündung mehr in der Mitte der Kohle stattfindet.

Verwendung:
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Zunächst füllt man den AZK (für eine Grillsession im 57er Kugelgrill) bis zum Rand mit Kohle (ich nehme in fast allen Fällen Briketts).
Dann, und das ist besonders wichtig, sollte man den AZK über dem Kohlesack oder besser über dem Ascheeimer ordentlich schütteln. So kann man nämlich den Kohlestaub und die Kleinstbröckchen aus dem AZK entfernen. Dies hat den Vorteil, dass dann beim Anzünden der AZK bzw. die Kohlen deutlich weniger qualmen.
Jetzt entzündet man auf dem Kohlerost des Grills 1 oder 2 Anzünder (ich nehme diese aus Sägemehl und Öl gepressten Dinger) und stellt den gefüllten AZK mittig darüber. Von der Anzünderei mit Zeitungspapier halte ich nix, da einem die Papierasche bei erster Gelegenheit durch den Garten fliegt.
Es wird am Anfang schon ordentlich qualmen (hatte ich bisher bei allen getesteten Kohlen wie Grillis, Weber, Dancook, etc.), das beruhigt sich aber nach den ersten 5 - 10 min.
Durch die Form des AZK wird der sogenannte Kamineffekt begünstigt, d. h. die Flamme bzw. die heißen Gase werden nach oben durch die Kohlen "gesaugt". Das kann man schön beobachten, wenn sich die Glut langsam von unten nach oben durchfrisst und ab Minute 15 die Flammen oben aus dem AZK züngeln.
Fertig ist die Kohle, wenn sich eine graue Ascheschicht auch auf den obersten Kohlen gebildet hat. Hat man es eilig kann man aber auch schon früher die Kohle in den Grill umschütten, denn dort glüht diese natürlich weiter durch.
Jetzt ist es Zeit, ein paar dicke Handschuhe (Schweißerhandschuhe sind bestens geeignet) anzuziehen.
Gerade wenn man den AZK im Grill vorglüht, wird der Griff warm bis heiß und außerdem weiß man ja nie, wo man evtl. hinpacken muss.
Im 57er Kugelgrill fülle ich nun die Glut auf eine Hälfte des Kohlerostes, so habe ich immer die Möglichkeit beim Grillen der Hitze in die indirekte Zone mit Steaks, Bratwurst, etc. zu entweichen. Dabei kann man das Umschütten sehr gut mit dem Bügel kontrollieren. Trotz allem sollte man auf Windrichtung und Gäste - besonders Kinder - achten. Es kommt nämlich beim Umschütten der Glut zu einem nicht unerheblichen Funkenregen. Tagsüber sieht man das gar nicht, aber macht das mal nachts!
Nun ist es wichtig einen sicheren Platz zu haben, an dem der wirklich glühend heiße AZK abgestellt werden kann zum Abkühlen. Hier ist wieder besondere Vorsicht geboten, wenn Kinder anwesend sind.
Und den heißen AZK bitte nicht auf den Rasen legen, das gibt eine schöne kahle Stelle.

Sollte man eine längere Grillsession haben kann man auch jederzeit einen AZK voll Kohlen neu entzünden um im Grill die Glut nachzufüllen. Hierbei muss der AZK dann natürlich woanders als im Grill stehen. Hierbei ist unbedingt auf Feuerfestigkeit der Unterlage zu achten sowie darauf, dass niemand versehentlich über den AZK stolpert oder diesen berührt. Die 1A-Lösung ist ein weiterer Grill, in den man den AZK zum Anzünden stellen kann. Da tut's auch der 5-Euro-Dreibein-Tanke-Grill, insofern ist die Anschaffung eines solchen nur für den AZK eine gute Sache.

Haltbarkeit:
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Wie eingangs erwähnt, ist mein Weber Rapidfire nach 6 Jahren Powergrillen durch, d. h. die Nieten haben sich gelöst und auch der Kohlerost erweckt kein Vertrauen mehr. Grillt man weniger, dürfte der AZK wahrscheinlich noch ein paar Jahre länger durchhalten.

Der Weber AZK läuft direkt nach der ersten Verwendung außen an durch die Hitze. Nach weiteren Verwendungen und dem Lagern evtl. im Freien kann auch Rost auftreten, an der Außenseite und auf alle Fälle am Glutrost. Das sind aber nur optische Mängel, die Funktion wird dadurch nicht beeinträchtigt.

Fazit:
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Der Weber Anzündkamin gehört eigentlich zum Grill unerlässlich dazu. Die Verarbeitung und die Funktion sind tadellos, ebenso die Haltbarkeit. Schnelle Glut ohne weiteres Zutun.
5 Sterne Bestwertung und Kaufempfehlung.

Alternativen:
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Schwierig! Die billigen AZKs halten erfahrungsgemäß der Hitze nicht Stand und Griff oder Glutrost fallen ab, saugefährlich!
Ich habe noch ein paar AZKs vom Bauhaus Marke "Kingstone". Bis auf deren viereckige Form gleich dem Weber. Die sind eine gewisse Alternative, allerdings verzieht sich die Form aufgrund der Hitze. Dafür passt da noch mehr Kohle rein, super für die Verwendung mit dem Smoker.
Ansonsten: Weber Rapidfire!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Juni 2015
Vielen Dank für Ihr Interesse an dieser Bewertung. Sie gibt meine persönliche und unabhängige Meinung und Erfahrung wieder, die ich aufgrund der Benutzung des Artikels erwarb.
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Wir grillen in unserem Garten häufig - und oft spontan. Da möchte man nicht ewig auf das Anheizen der Grillkohle warten müssen. Aus diesem Grunde kaufte ich vor zwei Jahren den Rapidfire 7416 von Weber.

Der Markt bietet eine Vielzahl an Geräten anderer Hersteller an, die alle nach dem gleichen Funktionsprinzip arbeiten. Der Anzündkamin Rapidfire 7416 ist einer der teureren Modelle. Neben der durchdachten Konstruktion aus haltbaren Materialien war für mich vor allem die einfache und sichere Bedienung wichtig. Beim Hantieren mit rotglühender Kohle möchte man sich auf keine Experimente einlassen! Der Anzündkamin ist durch die extremen Unterschiede der Temperatur zwischen Gebrauch und Nichtgebrauch stärken Belastungen ausgesetzt. Die muß bei Material und Konstruktion berücksichtigt sein, damit das Gerät vor allem im Betrieb stets zuverlässig ist.

Vorteile des Anzündkamins:

- Gleichmäßige Glut: Die Holzkohle oder die Grillbriketts werden optimal durchgeglüht. Dies ist auch für späteres Nachfüllen des Grills wichtig.
- Zeitersparnis: In weniger als einer halben Stunde kann gegrillt werden
- Arbeitserleichterung: Einmal angezündet glüht die Kohle selbsttätig durch (trotzdem nicht unbeaufsichtigt lassen!)
- Sicherheit: Kein Brandbeschleuniger notwendig, kein Gefährdung bei richtiger Anwendung

Nachfolgend die Basisdaten des Anzündkamins:

- Geeignet für: Holzkohle / Grillbriketts
- Gehäusematerial: Stahl, mit Aluminium beschichtet
- Material Tragegriff: Kunststoff
- Abmessungen: Breite 31 cm / Höhe 30,5 cm / Durchmesser 19 cm
- Gewicht (ohne Füllung): 4,2 kg

Grundsätzliches zu Stahl und Korrosion:

Die physikalischen und chemischen Eigenschaften von Stahl werden durch das Materialgefüge und die Legierungsbestandteile vorgeben. Die Stähle werden entsprechend der gewünschten Eigenschaften ausgelegt. Es gibt es rostfreie, rostträge und nichtrostende Stähle, die kein Edelstahl sind. Aber auch Edelstahl bedeutet nicht immer auch rostfrei und antimagnetisch, was aber für die im Alltagsgebrauch vorherrschenden Sorten V2A und V4A nicht zutrifft.

Rost ist Ergebnis einer Korrosion, beim dem das Eisen (Ferrit) in Stahllegierungen durch Oxidation mit Sauerstoff reagiert. Als Elektrolyt wird dabei Wasser (Luftfeuchtigkeit) benötigt. Salz verstärkt die Leitfähigkeit dieser Lösung. Rost ist porös, und schützt damit nicht vor weiterer Zersetzung bis zur vollständigen Zerstörung des Metalls. Bei hochlegierten metallischen Werkstoffen reagiert der Luftsauerstoff mit den Inhaltsstoffen (z. B. Chrom), ebenso bei Werkstoffen wie Aluminium oder bei Beschichtungen mit Zink. Bei einem Chromanteil von mindesten 10,5% wird der rostfreie Stahl ständig durch eine Passivierungsschicht aus Chromoxid geschützt. Diese Schicht bildet sich auf natürliche Weise durch eine Verbindung aus Chrom und Luftfeuchtigkeit an der Oberfläche des Materials. Bei Beschädigungen durch Temperatur, chemische oder mechanische Beanspruchung können auch diese Stähle rosten.

Für den Anzündkamin verwendete der Hersteller nur Stahlbleche, kein nichtrostendes Material. Dies ist anhand der Rostspuren erkennbar, die bei Gebrauch auftreten. Die Stahlbleche sind durch eine Oberflächenvergütung weitgehend vor Korrosion geschützt. Über die verwendete Stahlsorte sowie die Oberflächenbehandlung sind beim Hersteller keine Angaben (Datenblatt) zu finden. Auf eine diesbezügliche E-Mail-Anfrage beim Support des Herstellers erhielt ich die Information, dass der Anzündkamin aus aluminiumbeschichtetem Stahlblech gefertigt sei.

Nach zwei Jahren Betrieb ist der Gitterrost im Anzündkamin vollständig mit Oberflächenrost bedeckt. Die Innenflächen des Grundkörpers zeigen in einer Breite von fünf bis zehn Zentimeter über dem Rost ebenfalls Rostspuren. Sonst weist der Anzündkamin keine Korrosion auf. Aufgrund der Materialstärken sollte der Rost in den kommenden Jahren noch kein grundlegendes Problem werden. Natürlich verschleißt ein thermisch so hoch beanspruchtes Teil über die Nutzungsdauer

Details zur Konstruktion:

Der runde Grundkörper Anzündkamins Rapidfire 7416 von Weber ist aus Stahlblech hergestellt. Die Überlappung der Mantelflächen liegt hinter dem Hitzeschild. Die Laschen des Tragegriffs wurden sicher mit zwei Nieten befestigt. Mit diesen Nieten werden zudem auch der Hitzeschild sowie die Mantelflächen des Grundkörpers gehalten. Diese Nietverbindung scheint, wie auch alle Steckverbindungen am Anzündkamin, auf die Lebensdauer des Geräts ausgelegt zu sein.

Die Hitzestrahlung, die der Anzündkamin im Betrieb erzeugt, wird zum Teil durch ein Hitzeschild abgehalten. Dieses gekantete Formblech deckt ca. 2/3 der Breite des Grundkörpers ab, und reicht von der Oberkante des Geräts bis knapp zum Boden. Außer dem Kunststoff-Griffteil des Tragegriffs sind alle Bauteile aus Stahl gefertigt.

Zum Ausschütten der glühenden Kohle kommt ein zusätzlicher Haltebügel zum Einsatz. Dieser ist auf einem dünnen, abgekanteten und verchromtem Rundstahl gefertigt, der an der Oberseite des Hitzeschildes fest eingehängt ist. Auch diese Steckverbindungen am Weber Anzündkamin ist sicher ausgelegt und ohne Werkzeug nicht lösbar.

Am Boden des Grundkörpers ist de Außenfläche durch einen Ring mit rechteckigen Aussparungen durchbrochen, die bis zur Unterseite des innenliegenden Grills führen. Durch diese Öffnungen strömt von außen Frischluft unter den Rost, und damit auch unter die Kohle. Des Weiteren sind an der Außenwand in halber Höhe weitere runde Luftöffnungen angebracht, jeweils in 3er-Gruppen angeordnet.

Der Rost besteht aus fünf dünnen Rundstäbe, die in konzentrischen Ringen die zu einem flachen Kegel zusammengefügt wurden. Diese Ringe sind mit drei Rundstäben verschweißt, die zueinander um 120° versetzt angeordnet sind. Die äußeren Enden dieser Auflagen durchringen die Außenwand und fixieren den Rost. Die kegelförmige Grundform des Rostgitters bietet den Vorteil, dass die Unterseite der eingefüllten Grillkohle vergrößert ist und somit mehr Luft an der Verbrennung teilnimmt.

Das ergonomisch geformte Kunststoff-Griffteil am Tragegriff ist mit einer Edelstahlschraube an einem abgekanteten Formteil aus Stahlblech fixiert. Dies in einem sicheren Abstand vom Hitzeschild.

Hinweise zur Benutzung:

Ein wichtiger Hinweis gleich zu Beginn: Der Anzündkamin muss SICHER auf einer feuerfesten Unterlage stehen. Vorzugsweise auf dem Grillrost, oder eine Stein- oder Betonplatte. Denken Sie auch daran, dass der entleerte Anzündkamin noch sehr heiß ist. Auch dafür brauchen Sie einen Abstellplatz, der auch sicher vor Kindern und Haustieren sein muss. Bei größeren Grillpartys muss der Anzündkamin vielleicht auch zwischendurch angezündet werden.

Im Raum unterhalb des Rostes im Anzündkamin leicht entzündliches Material einfüllen. Dazu eignen sich Grillanzünder oder geknülltes Küchen- oder Zeitungspapier. Das Papier nicht zu dicht packen, damit nach dem Anzünden noch Luft an das Feuer kommt. Bei Bedarf dazu den Anzündkamin leicht anheben. Chemische Anzünder scheiden bei mit gleich aus, denn dann riecht die Kohle danach. Es gibt auch gesundheitlich unbedenkliche Anzünder.

Den Anzündkamin von oben mit Grillkohle oder Grillbriketts befüllen. Für einen Grill mit einem Durchmesser von 60 cm sollte der Anzündkamin, nach meiner Erfahrung, bis oben angefüllt werden. Für einen kleineren Grill mit einem Durchmesser von 47 cm reduziere ich die Füllung im Anzündkamin auf ca. 2/3 der maximalen Füllmenge.

Durch die enorme Hitze, die im Anzündkamin in kurzer Zeit entsteht, verwende ich nur noch Grillbriketts. Diese glühen sehr schnell und vollständig durch. Bei guter Qualität der Grillbriketts rauchen dies nach dem Anzünden nur kurz. Die durchgeglühten Briketts erzeugen im Grill ein gleichmäßiges und beständiges Glutbett.

Alternativ könnten auch Grillanzünder direkt auf den Rost im Anzündkamin gelegt werden. Diese dann etwas anbrennen lassen, bevor die Grillkohle eingefüllt wird, um das Feuer nicht gleich zu ersticken.

In den ersten Minuten nach dem Anzünden entsteht etwas mehr Rauch. Das lässt sich beim Grillen mit Kohle nun nicht verhindern. Durch den Kamineffekt wird dem Feuer schnell Sauerstoff zu Verbrennung zugeführt, und Flammen und Hitze steigern sich rasant. Dies vor allem, wenn die Außenluft nicht zu warm ist und eine leichte Brise weht. Bei schwüler, drückender Hitze und Windstille dauert die Anbrennphase manchmal etwas länger.

Bei stärker brennendem Feuer sieht man seitlich von außen, wie die Flammen hochzüngeln. Beim Blick von oben in den Anzündkamin dauert dies etwas länger. Ab diesem Zeitpunkt dringt kein Qualm mehr aus dem Anzündkamin, sondern die Luft darüber beginnt zu flirren.

Nach ca. 20 Minuten ist das Brennmaterial zumeist optimal durchgeglüht. Dies ist der Fall, wenn die gesamte Kohle durchgeglüht ist und sich oben eine graue Ascheschicht gebildet hat. Nach dem Umfüllen in den Grill wird die Kohle nicht mehr so gut weiterglühen wie im Anzündkamin, daher nicht zu ungeduldig sein.

VORSICHT: Der weit abstehende Griff und das Hitzeschild aus Blech halten die direkte Strahlungshitze des Anzündkamins weitgehend ab. Der Griff wird nicht zu warm. Ein paar Grillhandschuhe sollten beim Umschütten der heißen Glut in den Grill unbedingt benutzt werden! Je nach Windstärke und Windrichtung wird dabei starker Funkenflug erzeugt. Ideal sind dafür nach meiner Erfahrung einfache Schweißer-Schutzhandschuhe geeignet, deren lange Stulpen auch die Unterarme bedecken.

ACHTUNG: Der mit glühender Kohle gefüllte Anzündkamin ist schwer und heiß, damit auch potenziell gefährlich. Er muss sehr sorgfältig und ohne Ablenkung bewegt werden. Den Anzündkamin beim Umfüllen der glühenden Kohle immer mit BEIDEN Händen FEST im Griff haben!

Zum Einfüllen der glühenden Kohlen in den Grill muss spätestens jetzt der Grillrost entfernt werden, wenn der Anzündkamin darauf stand. Dazu verwenden wir nach Möglichkeit zwei helfende Hände. Ich persönlich benutze den Anzündkamin aus diesem Grund am liebsten auf einer großen, massiven Steinplatte am Grillplatz.

Den leeren, aber noch extrem heißen Anzündkamin nun sicher abstellen. Auf Feuersicherheit achten, ebenso auf Kinder und Haustiere.

Qualität und Haltbarkeit.

Durch die Verwendung ausreichend dimensionierten Stahlbleche einer Konstruktion mit genieteten und gesteckten Bauteilen, die sich bei Erwärmung ausdehnen können, ist die Haltbarkeit sehr gut. Der Anzündkamin steht bei mir nicht Regen, und eine Lagerung im Freien unter Dach kann dem Material nicht viel anhaben. Natürlich läuft durch die Hitze im Anzündkamin bereits bei der ersten Verwendung die Außenwand in Höhe der Hauptverbrennungszone an. Dies ist jedoch unvermeidlich, und kein Mangel, ebenso die Rostspuren im Brennraum.

Mein Fazit:

Ein guter Anzündkamin gehört für mich zum Grillen dazu. Er spart Zeit, Mühe und (wie ich feststellte) auch Grillkohle. Der Anzündkamin von Weber ist nachhaltig konstruiert und wird noch viele Jahre den Dienst bei mir verrichten. Damit relativiert sich auch der Kaufpreis, den ich ohnehin für vertretbar halte. Es ist zudem nachhaltiger für die Umwelt, als im gleichen Zeitraum mehrere billige Gerät zu verbrauchen.
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39 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Mai 2011
Ich habe mir den Rapidfire zu meinem Landmann Geos dazu bestellt und war bereits direkt nach dem Auspacken von der Größe des Teils beeindruckt. Ein 2,5 kg Sack Grillkohle findet hier locker Platz.
Im unteren Bereich ist der Anzündkamin innen durch ein Gitter unterteilt, so dass man die Kohle vom Anzünder trennen kann und sich die Kaminwirkung verstärkt. Zum Anzünden reicht tatsächlich Zeitungspapier völlig aus und schon nach kurzer Zeit (20-30 Minuten - je nach Qualität der Kohle und Luftzufuhr) hat man die perfekte Glut.
Ein weiterer klarer Pluspunkt ist die extrem geringe Rauchentwicklung nach dem Anzünden, eigentlich glüht die Kohle nur schön vor sich hin.

Das Material vermittelt den Eindruck von "ewig haltbar" und rechtfertigt den höheren Preis gegenüber anderen Produkten.

Ich kann den Weber Rapidfire uneingeschränkt empfehlen.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. April 2012
Habe diesen Anzündkamin nun seit 2 Jahren im Gebrauch und staune immer wieder wie schnell und unkompliziert das Anzünden funktioniert. Das Rumhantieren mit Blasebalgen oder Haarfönen ist passe. Ich kann den Anzündkamin uneingeschränkt empfehlen, zumal das gesparte Geld für andere Anzündhilfen - durch den Gebrauch von Zeitungspapier - schnell die Anschaffung wieder rekompensiert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. August 2015
Ich habe lange gewartet, bevor ich mir endlich den Kamin gekauft habe. Ich weiss rückblickend aber nicht, warum. Davor war alles nur Zeitverschwendung. Jetzt kippe ich die Briketts aus dem Beutel direkt in den Kamin, lege 3-4 Grillanzüner auf den Feuerrost meines Kugelgrills, zünde sie an und stelle den Kamin darauf, fertig. Nach ca. 10 Minuten sind alle schön angeglüht, ohne das ich zwischendurch Hand anlegen musste. Kein Pusten, kein Wedeln, kein Fön, nicht mal windig muss es sein. So habe ich Zeit für das Grillgut oder die Gäste.
Am Anfang qualmt es mächtig schwarz, jedenfalls bei meiner Grillkohle, aber nach kurzer Zeit ist das weg. Am Grund des Kamins ist eine Art Rost, daher kann ich mir vorstellen, das kleine Holzkohlestückchen nach unten durchfallen könnten. Ich habe bisher nur Erfahrung mit Briketts.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. April 2012
Ich habe schon einige Noname Anzündkamine im gebrauch gehabt die die hälfte von diesem hier kosten, die konnte ich aber spätestens im 2. Jahr in die Tonne treten weil sie durch waren. Der Rapidfire hält ein vielfaches davon aus, stinkt beim erstgebrauch nicht nach Lack wie die billigen und sieht nach längerem Einsatz noch ansehnlich aus, wärend andere schon nach dem zweiten feuern rosteten und ich im ersten Jahr schon die vernietungen ersetzt habe.
Mit diesem hier hat man was langlebiges mit durchdachter Handhabung.
In diesem Fall gilt, billiger kaufen ist mehrfach gekauft und Geld verbrannt.
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