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5.0 von 5 Sternen DOKKEN - LIGHTNING STRIKES AGAIN - Zurück zu alter Stärke
In den 1980er Jahren gehörten DOKKEN in der Besetzung DON DOKKEN (Gesang), GEORGE LYNCH (Gitarre), JEFF PILSON (Bass/Gesang) und MICK BROWN (Schlagzeug/Gesang) zu dem Besten was die so genannte Hair-Metal-Szene (mit anderen Bands wie POSION, RATT und MÖTLEY CRÜE) zu bieten hatte. Wobei diese Zuordnung ein wenig irreführend ist, waren doch DOKKEN immer...
Veröffentlicht am 15. April 2008 von Marc Langels

versus
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3.0 von 5 Sternen Rückbesinnung ja - Leider nicht konsequent
So ganz kann ich die Begeisterung für dieses Album nicht nachvollziehen. Das positive -- es stimmt, dass es das beste Dokken-Album seit dem Don Dokken-Solo-Album Up from the Ashes geworden ist! - Aber was heisst das schon - auch das Album war bis dahin das schlechteste und nur ein Schatten von Megasellern wie Under Lock and Key, Back for the Attack oder dem harten...
Vor 24 Monaten von Rhinoman veröffentlicht


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DOKKEN - LIGHTNING STRIKES AGAIN - Zurück zu alter Stärke, 15. April 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Lightning Strikes Again (Ltd.ed.) (Audio CD)
In den 1980er Jahren gehörten DOKKEN in der Besetzung DON DOKKEN (Gesang), GEORGE LYNCH (Gitarre), JEFF PILSON (Bass/Gesang) und MICK BROWN (Schlagzeug/Gesang) zu dem Besten was die so genannte Hair-Metal-Szene (mit anderen Bands wie POSION, RATT und MÖTLEY CRÜE) zu bieten hatte. Wobei diese Zuordnung ein wenig irreführend ist, waren doch DOKKEN immer etwas härter und musikalisch innovativer als die anderen LA-Bands ihrer Zeit. Dazu trugen neben den durchgängig tollen Songs vor allem die superbe Gitarrenarbeit von GEORGE LYNCH und die hervorragenden Satz-Gesänge bei. Aber persönliche Probleme führten dazu, dass sich die Original-Besetzung 1989 ein erstes Mal und nach einer missglückten Reunion Mitte der 90er Jahre endgültig trennte.

Danach brachte Bandgründer und Namensgeber DON DOKKEN zusammen mit Schlagzeuger MICK BROWN mit immer wechselnden Line-Ups drei gute (HELL TO PAY und LONG WAY HOME) bis sehr gute (ERASE THE SLATE) Alben heraus. Dabei entfernten sich DOKKEN aber immer wieder mal von dem Sound, der sie in den 80ern erfolgreich gemacht hatte. Mit ihrem neuesten Werk kehren DOKKEN nun in der anscheinend stabilen Besetzung DON DOKKEN, MICK BROWN sowie den "Neuen": Gitarrist JON LEVIN und Bassist BARRY SPARKS (die schon seit HELL TO PAY dabei sind) zu ihren musikalischen und sound-technischen Wurzeln zurück - und das ist auch gut so.

Schon der Opener STANDING ON THE OUTSIDE bietet eine Reminiszenz an die guten alten Zeiten", klingt er doch ein wenig nach IT'S NOT LOVE von UNDER LOCK AND KEY (von 1985). Das kündigt auch der Albumtitel schon indirekt an, denn für dieses Album damals schrieben DOKKEN bereits ein Stück mit dem Titel LIGHTNING STRIKES AGAIN. Der erste Höreindruck wird auch von den meisten der anderen 12 Stücke des Albums bestätigt. Sie kommen dem DOKKEN-Fan der frühen Jahre auf eine positive Art und Weise vertraut vor, ohne aber wie eine bloße Kopie früherer Glanzzeiten zu wirken.

Zu dem hervorragenden Gesamteindruck trägt vor allem die sehr gute Gitarrenarbeit von JON LEVIN bei. Er kann zwar Gitarren-Gott GEORGE LYNCH nicht vergessen machen. Aber wer könnte das schon? Daran haben sich zuvor schon WINGER-Mann REB BEACH und EUROPE-Saitenhexer JOHN NORUM versucht. Aber es hat den Anschein, dass die Chemie zwischen LEVIN und DOKKEN stimmt. Schließlich entstanden 10 der 13 Stücke in ihrer Co-Produktion. Auch beim Gitarren-Sound haben sich DOKKEN (mal abgesehen vom modern angehauchten Kracher DISEASE) wieder an ihrer Hochphase orientiert. Schon damals hatten DOKKEN den besten Sound aller Bands, was nicht an den finanziellen Mitteln lag (die waren bei anderen Bands größer) sondern an der musikalischen Perfektion der Musiker.

Vom ersten Moment an merkt man LIGHTNING STRIKES AGAIN an, dass sich Band wieder sehr bewusst auf die alten Stärken konzentrieren will. Die Songs sind knackig auf den Punkt, es wird wieder mehr gerockt und dabei das Tempo deutlich angezogen, lediglich die Satz-Gesänge kommen nicht mehr ganz so perfekt wie noch zu früheren Glanzzeiten, damals hatte man mit JEFF PILSON aber auch noch einen Co-Sänger der Extraklasse dabei. Auch sind die Hooklines nicht immer so gut wie früher, aber das sind alles Kleinigkeiten, die nichts an dem hervorragenden Gesamt-Eindruck ändern, den LIGHTNING STRIKES AGAIN hinterlässt. Ein wenig unverständlich bleibt dabei, warum ein Hammer-Song wie SUNSET SUPERSTAR (keine Ähnlichkeit mit dem DIO-Song SUNSET SUPERMAN) nur als Bonus-Stück auf der Limited Edition zu finden ist. Für Fans lohnt sich also im Prinzip nur die LTD.ED. - aber die lohnt sich total - DOKKEN sind BACK FOR THE ATTACK.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hätte ich nicht mehr erwartet,, 17. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Lightning Strikes Again (Audio CD)
Dokken kehren mit diesem Album wieder zu ihrem typischen Stil der
80ziger Jahre zurück. Auf diesen Schritt hat die Fangemeinde etwa
20 Jahre warten müssen, denn damals waren Dokken schon richtige
Stars. Goldene Schallplatten hagelte es damals und die Band um
ihren Supergitarristen George Lynch feierten Erfolge auf der ganzen
Welt. Mit Alben wie "Tooth and nail", "Under look and key" und "Back
for the attack" hatte man top Alben am Start. Den Song "Dream warriors"
hatte man sogar für dem Film "Nightmare" (Freddy Krüger) verwendet,
wodurch Dokken noch zusätzlich Publicity ernteten. Danach ging man
getrennte Wege und Don Dokken sowie auch George Lynch gingen auf
Solokurs. 1990 erschien "Up from the ashes" von Don Dokken und
diese Scheibe erinnert mich musikalisch eben genau an die neue
Dokken Langrille "Lightning strikes again". Etwa so hätte der
Nachfolger zu "Up from the ashes" damals klingen müssen, doch
der launische Sänger entschied sich für eine total Dokken un-
typische moderne Ausrichtung. In Zeiten als der Grunch die Welt
eroberte, dachte sich der gute Don wohl, auf diesen Zug mit auf-
springen. Das konnte nicht gut gehen und die Fans wanderten ab.
In den 90zigern hielt sich die Band mit arg moderner Kost halb-
herzig am Leben. Dies ist Gott sei Dank nun vorbei, denn wie bereits
erwähnt, sind Dokken auf Kurs und legen uns mit "Lightning strikes again"
ihr bestes Werk seit 1990 vor. Gitarrist Jon Levin hat mittlerweile
den Georg Lynch Stil perfekt drauf, genauso wie damals John Norum,
der ja das 90ziger Album einspielte. Nun, da sind sie wieder die
Dokken Songs wie "Standing on the outside" oder "Give me a reason".
Jeder Dokken Fan wird sofort von der Vergangenheit eingeholt. Nur
Dons Stimme ist etwas dünn, paßt aber zu der sehr meliodiösen
Ausrichtung des Albums. 5 Sterne wäre mir die CD wert gewesen,
wenn der ganze Sound etwas härter produziert worden wäre. Denn
dann hätte die CD vielleicht richtig bombastisch eingeschlagen.
So nach dem Motto: Da sind wir wieder. Ok, was nicht ist kann ja
noch werden. Auf jeden Fall ist mit Dokken in dieser Form wieder
zu rechnen. Schönes Album.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starke Scheibe der Heavy Rock Veteranen!, 26. April 2008
Von 
M. Berg "Bergi" (Hodenhagen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lightning Strikes Again (Ltd.ed.) (Audio CD)
Dokken gehören zu meinen absoluten Favoriten im Rock/Metal Bereich.Mir gefielen immer die schönen mehrstimmigen Refrains und die super Gitarrenarbeit allen voran von George Lynch.Habe jede Scheibe der Band und finde das neue Album sehr gut.Das liegt vor allem an Jon Levin der Lynch nicht kopiert aber die ähnliche Spielweise hat wie der in den 80 ern.Ich meine diese geilen Riffs und super Soli.Vor allem weil diese Art von Musik heute eigentlich nicht mehr stattfindet.Die ersten 4 Songs der Scheibe rocken gut los,dann kommt eine Ballade die nicht so mein Fall ist.Oasis hat ein schönes Riff.Point of no Return ist ein Uptemporocker der Spaß macht, I Remember ist die bessere der 2.Balladen finde ich.Judgement Day rockt ebenfalls gut,It Means erinnert mich ein wenig an The Last Goodbye von der Hell To Pay.Sehr schleppend mit harten Gitarren kommt Live bestimmt gut.Release Me ist für mich ein Highlight dieser Platte mit schönem Refrain und Solo.This Fire und Sunset Superstar sind ebenfalls klasse Uptemporocker,weshalb sich eigentlich auch nur die LTD.Version lohnt.Alles in allem ein Klasse Album was keinen Dokken Fan enttäuschen sollte!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dokken endlich wieder in alter Form !!!, 13. April 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lightning Strikes Again (Audio CD)
Ende der 80er wurden wir Dokken-Fans vor die traurige Wahrheit gestellt, daß die Band um Don Dokken und Supergitarrist Goerge Lynch von nun an getrennte Wege geht. Um so mehr waren wir happy als sich dann 1995 im Original-Line-Up reformierten. Groß war allerdings die Enttäuschung als wir die damalige Reunion-Scheibe "Dysfunctional" hörten und feststellen mußten, daß Dokken sich dem Zeitgeist angebiedert hatten und sehr "New Metallartig agierten. Nichts wahr mehr von der Virtuosität der alten Tage geblieben. Statt dessen Schrammel -Gitarren und Depri-Mucke. Die Scheibe danach "Shadow-Life" war noch schlimmer. Bergauf gings Ende der 90er als Goerge Lynch durch Reb Beach ersetzt wurde. Doch auch dort, wie auch auf der darauf folgenden Platte mit John Norum (Europe) an der Klampfe war der geile alte Dokken Sound nicht mehr vorzufinden.
Mit dem Einstieg von John Levin an der Gitarre, der schon das erste Doro- Soloalbum einspielte, änderte sich die Sache. Zwar war die erste Scheibe in dieser Konstellation auch noch nicht so wie es sein sollte, aber vor allem Live war er der erste der die Dokken -Solos ein zu eins nach spielte.

Nun liegt das neue Werk der Band vor. Angekündigt wurde bereits ein Rückbesinnung an alte Tage - glauben wollte es keiner mehr.

Doch so ist es !!! Die alten Dokken sind wieder da ! Es gibt einfach keine Füller auf dieser Scheibe. Selbst die 2 Balladen sind nie langweilig. Diese Scheibe steht für mich auf einem Rang mit den Erfolgsscheiben der Band. Besonders hervorzuheben ist John Levin der anscheinend wirklich weiß, was Dokken ausmacht und George Lynch locker das Wasser reichen kann. Im Rythmusbereich sehr Lynch-like, kann man bei den Solos hier und da den Stil von Doro's "Force de majeur" leicht wiedererkennen.

Daumen hoch und an alle 80er - Jahre Hardrockfans ! Sofort kaufen !!!
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5.0 von 5 Sternen PERFEKT!!!!, 11. November 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lightning Strikes Again (Audio CD)
Einfach nur PERFEKT!! Was soll ich noch gross sagen. Dokken haben 2008 ein dermassen starkes Album abgeliefert das es mich immernoch umhaut. Da stimmt einfach alles. Ich kann nur jedem Rocker empfehlen sich die Scheibe reinzupfeifen sie ist einfach ....PERFEKT! Don Dokken hats nochmal allen gezeigt und veranschaulicht W I E ein Hard Rock Album im Jahr 2008 klingen muss.

Ich ziehe meinen (nicht vorhandenen) Hut Mr. Dokken!
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5.0 von 5 Sternen So muß es sein !!, 21. Mai 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lightning Strikes Again (Ltd.ed.) (Audio CD)
In der letzten Zeit häufen sich neue Veröffentlichungen der alten Helden, wobei das Ergebis oft ganz gut ( Whitesnake ), manchmal grottig ( MSG ) und meist irgendwo dazwischen ( Magnum )liegt. Doch Dokken bringen mit ihrer neuen CD ein Musterbeispiel, wie solch ein Release aussehen sollte. Top-Songs, Klasse-Musiker und ein Sänger mit Power. Gerade die Chemie zwischen Don Dokken und Jon Levin scheint zu stimmen, jedenfalls ergänzen sich Gesang und Gitarre perfekt. Eine stimmige Produktion mit zeitgemässem Sound rundet das Gesamtbild voll überzeugend ab.
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5.0 von 5 Sternen Dokken sind wieder in alter Form zurück !!!, 13. April 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lightning Strikes Again (Audio CD)
Ende der 80er wurden wir Dokken-Fans vor die traurige Wahrheit gestellt, daß die Band um Don Dokken und Supergitarrist Goerge Lynch von nun an getrennte Wege geht. Um so mehr waren wir happy als sich dann 1995 im Original-Line-Up reformierten. Groß war allerdings die Enttäuschung als wir die damalige Reunion-Scheibe "Dysfunctional" hörten und feststellen mußten, daß Dokken sich dem Zeitgeist angebiedert hatten und sehr "New Metallartig agierten. Nichts wahr mehr von der Virtuosität der alten Tage geblieben. Statt dessen Schrammel -Gitarren und Depri-Mucke. Die Scheibe danach "Shadow-Life" war noch schlimmer. Bergauf gings Ende der 90er als Goerge Lynch durch Reb Beach ersetzt wurde. Doch auch dort, wie auch auf der darauf folgenden Platte mit John Norum (Europe) an der Klampfe war der geile alte Dokken Sound nicht mehr vorzufinden.
Mit dem Einstieg von John Levin an der Gitarre, der schon das erste Doro- Soloalbum einspielte, änderte sich die Sache. Zwar war die erste Scheibe in dieser Konstellation auch noch nicht so wie es sein sollte, aber vor allem Live war er der erste der die Dokken -Solos ein zu eins nach spielte.

Nun liegt das neue Werk der Band vor. Angekündigt wurde bereits ein Rückbesinnung an alte Tage - glauben wollte es keiner mehr.

Doch so ist es !!! Die alten Dokken sind wieder da ! Es gibt einfach keine Füller auf dieser Scheibe. Selbst die 2 Balladen sind nie langweilig. Diese Scheibe steht für mich auf einem Rang mit den Erfolgsscheiben der Band. Besonders hervorzuheben ist John Levin der anscheinend wirklich weiß, was Dokken ausmacht und George Lynch locker das Wasser reichen kann. Im Rythmusbereich sehr Lynch-like, kann man bei den Solos hier und da den Stil von Doro's "Force de majeur" leicht wiedererkennen.

Daumen hoch und an alle 80er - Jahre Hardrockfans ! Sofort kaufen !!!
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3.0 von 5 Sternen Rückbesinnung ja - Leider nicht konsequent, 10. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Lightning Strikes Again (Audio CD)
So ganz kann ich die Begeisterung für dieses Album nicht nachvollziehen. Das positive -- es stimmt, dass es das beste Dokken-Album seit dem Don Dokken-Solo-Album Up from the Ashes geworden ist! - Aber was heisst das schon - auch das Album war bis dahin das schlechteste und nur ein Schatten von Megasellern wie Under Lock and Key, Back for the Attack oder dem harten rauhen Tooth and Nail. Waren bis dahin immer die ausgeglichene Melange zwischen harten Rock-Gitarren und Don Dokkens zerbrechlicher, fast weinerlichen Stimme die Garanten zum ernormen Erfolg, so ist dies mit Herr Lynchs Abgang nahezu verflogen -- keine harten melodisch prägnante und einprägsame Riffs gibt es mehr zu vernehmen seit dem.

Viel Werbung wurde betrieben um auch dem letzten Rock-Hörer klarzumachen, dass sich Dokken wieder auf Ihre Trademarks rückbesinnen wollen und ein Album in der Tradition von Under Lock and Key auf die Beine stellen wollten - leider hält das Album nur sehr bedingt was die Werbung verspricht! -- Ja - "Standing on the Outside" ist ein flockig lockerer Rocker und stellt einen guten Opener dar und auch die nachfolgenden "Give me a Reason" und "Heart of Stone" kommen mit einer guten Heavyness überzeugend an, man fühlt bis hierhin tatsächlich eine gewisse Aufbruchstimmung wie schon seit über 20 Jahren nicht mehr, auch wenn die Songs allesamt keine Hits sind im Stile von "Unchain the Night" oder "Kiss of Death", aber irgendwie kommt bei den routinierten Kompositionen ein gewisses 80er-Jahre-Feeling auf, auf das wir alle ja so lange gewartet haben! - Mit dem modernen chaotischen "Disease" sieht man sich aber dann wieder mit dem Hier und Jetzt konfrontiert, bevor mit "How I miss Your Smile" eine recht biedere Ballade mit sehr drögem Refrain einen langweilt, die auch gut auf eines der letzten Bon Jovi-Alben gepasst hätte. "Oasis" fängt mit einem fetten Gitarren-Riff recht verheissungsvoll an, bevor der Song dann hauptsächlich vom Gesang her ziemlich abdriftet und eigentlich auch eine etwas härtere Ballade ist. Das Album ist nun nach den letzten 3 Songs wieder total abgeebbt, von 80er-Jahre-Feeling nichts mehr zu spüren, das Tempo und die Heavyness wurden total rausgenommen, jetzt ist es fast schon wieder zu spät, das mit dem harten flotten "Point of no Return" wieder ordentlich kraftvoll gerockt wird - für mich der beste Song bisher mit einem relativ schönen Refrain, der mich stark an die US-Band Riot erinnert. Jetzt wo man das Gefühl hat, das man endlich wieder drin ist im Album, da kommt schon die 2.Ballade hinterher und man tritt schon wieder auf die Bremse. "I Remember" ist aber wenigstens eine schöne Powerballade im Scorpions-Stil mit ansprechendem Refrain, auf jeden Fall die bessere als "How I miss Your Smile" zuvor. Danach kommt der groovige Rocker "Judgement Day", der richtig heavy und bedrohlich daherkommt, ein weiterer Höhepunkt des Albums. Das mit orientalischen Klängen langsam dahinplätschernde und mit einem recht seichten und balladesken Refrain ausgestattete "It Means" reisst mich genausowenig vom Hocker wie das nachfolgende Alternativ angehauchte "Release me" - für mich 2 belanglose Füller! -- Der letzte Song ist das schnelle hart rockende "This Fire", das mich wirklich nochmal überzeugen kann und wo Kopf und Fuss zum Abschluss nochmal mitwippen dürfen, mit einem geilen Riff ausgestattet gehört der Song zu den rar gesäten Höhepunkten des Albums! -- Ich empfehle Euch aber die Special-Edition, weil da mit dem BonusTrack "Sunset Superstar" nochmals schnell und ordentlich abgerockt wird! - Die Produktion ist gut, Keyboards gibt es vordergründig keine zu vernehmen, die Stimme von Sänger Don Dokken gibt im Gegensatz zu seinen Live-Auftritten auch keinen Grund zur Kritik. Die Solos von John Levin sind sehr gut gelungen und überhaupt fällt mir die positive Gitarrenarbeit auf und die zum Teil rohe Instrumentalausrichtung des Albums, was der rockigen Grunstimmung sehr zu gute kommt. Ich verstehe nur nicht ganz, das man Herr Don Dokken so lange Bitten musste, bis er endlich wieder mal ein Album fertigt, das wenigstens halbwegs wieder in die richtige Richtung zeigt und wenigstens teilweise überzeugen kann - fast kommt es einem vor als wenn es Ihm peinlich und zu einfach und Niveaulos wäre ein Album herauszubringen im alten Dokkensound, auf das die Fans so lange gewartet haben -- ich frage mich echt was sowas soll, in den 80ern haben Dokken diesen moderateren Hardrock-Musikstil mit anderen Band wie den Scorpions gemeinsam geprägt!! -- Also wenn Herr Dokken doch damals auf diese Musik stand, warum dann heute nicht mehr? -- Ich höre ja auch seit 32 Jahren diesselbe Musik und bin bei Crunch, Alternativ oder modernen Klängen nicht schwach geworden und dem Trend hinterher gerannt. Aber ähnlich wie die Scorpions durfte es plötzlich kein Melodic-Hardrock mehr sein, man musste immer irgendeinem Trend hinterherhecheln und allerlei verzichtbarer Alben aufnehmen mit denen man die frühen Fans nervte und Ihnen ohne sinnvollen Gegenwert das Geld aus der Tasche zog, weil die Hoffnung zuletzt stirbt das das jeweilige nächste Album eine musikalische Besserung bringen könnte.

In Reihenfolge würde ich den Songs im Schulnoten-System folgende Noten verteilen: 2,3,2,5,5,4,2,2,2,4,4,2 und Bonus-Song 3!

Fazit:
Insgesamt im Vergleich zu den letzten 5 Scheiben findet schon eine Rückbesinnung auf alte Tugenden und Stärken statt, leider aber nicht in letzter Konsequenz. Es findet sich auch immer wieder modernes und sehr lasches Zeug, dass den Gesamteindruck leider sehr trübt, aber es sind auch 6 anständige Rocker zu finden und 1 brauchbare Ballade, die das ganze wenigstens noch auf einem gewissen Grund-Niveau halten - wofür es von mir 3 Sterne gibt.
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5.0 von 5 Sternen DON (!) Dokken, 13. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Lightning Strikes Again (Audio CD)
Ha! Nun kommt meine schlechteste Rezension überhaupt: Die Platte ist Super. Ich hör mir aber nur das erste Lied an. Warum? Nach dem Mist der letzten Jahre von Dokken ist das wieder alte Qualität. Das Riff hat jemand aus 1984 hergebeamt. Und: Es geht auch ohne George Lynch. So, jetzt hör ich mir den Rest an...
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4.0 von 5 Sternen Lynch light, 29. April 2008
Von 
Göttle (Wangen, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Lightning Strikes Again (Ltd.ed.) (Audio CD)
Sehr erfreulich ist, dass Dokken sich auf ihre Stärken besinnen und ein tolles Hardrock-Album vorlegen, dessen Songs sich teilweise auch auf "Back for the attack" oder "Under lock and key gut" gemacht hätten.Die Produktion ist fett und ausgewogen, Don Dokken klingt wie in besten Zeiten. Es bleibt aber festzustellen, dass auch der aktuelle Mann an der Gitarre nicht in der Lage ist, George Lynch zu ersetzen...er kopiert dessen Stil zwar recht gut, erreicht aber niemals Lynchs Intensität und Ausdruck, "Lynch light" sozusagen. So bleiben unter dem Strich dicke 4 Punkte,eine eindeutige Kaufempfehlung und der Wunsch, dass Lynch bald zu Dokken zurückkehrt.
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