Kundenrezensionen


85 Rezensionen
5 Sterne:
 (44)
4 Sterne:
 (19)
3 Sterne:
 (12)
2 Sterne:
 (5)
1 Sterne:
 (5)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Änderungen müssen nicht schlecht sein.
Im Gegenteil. Von vielen hörte man Empörung - wo wäre Mando Diaos Garagenrock geblieben, die E-Gitarren, das Fetzige. Solche Leute sollten sich den Bands widmen, die sich nicht weiter entwickeln und auf ihre Wurzeln schwören, sich ergo nie weit von diesen entfernen. Mando Diao hingegen wollen den Zuhörern zeigen, dass und wie sie sich ändern...
Veröffentlicht am 6. Juli 2008 von H. Dietrich

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Help! für das 21. Jahrhundert? - Ein erster Vergleich...
Mando DiaoŽs frühen Aussagen zufolge scheint ein Vergleich mit den Beatles durchaus angemessen.
Meiner Ansicht nach führten zu diesem Album zwei Aspekte, die bereits mit dem hier angesprochenen Plattenfirma-Streit ihren Ausgangspunkt finden. Erstens sollte es schnell gehen, das scheint einleuchtend. Zweitens konnte man sich endlich dem widmen, was man...
Veröffentlicht am 21. Januar 2008 von V. Drapal


‹ Zurück | 1 29 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Änderungen müssen nicht schlecht sein., 6. Juli 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Never Seen the Light of Day (Audio CD)
Im Gegenteil. Von vielen hörte man Empörung - wo wäre Mando Diaos Garagenrock geblieben, die E-Gitarren, das Fetzige. Solche Leute sollten sich den Bands widmen, die sich nicht weiter entwickeln und auf ihre Wurzeln schwören, sich ergo nie weit von diesen entfernen. Mando Diao hingegen wollen den Zuhörern zeigen, dass und wie sie sich ändern. Ob es das Alter, das Umfeld, die Erfahrungen sind spielt weniger eine Rolle. Vielmehr hat Gustaf Norén, einer der zwei Sänger, Recht, wenn er sagt, dass es heutzutage unzählbar viele Bands gibt, die man tatsächlich in die verrufenen Schubladen stecken kann, ganz ohne weiteres. Dem wollen Mando Diao entkommen. Mit "Never Seen The Light Of Day" haben sie dies geschafft.

Die anfangs angesprochenen Leute, denen die neuen Töne auf diesem Album missfallen, scheinen nicht zu bemerken, dass diese Tatsache bei Mando Diao absolut nichts Neues ist. Die drei Vorgänger - "Bring 'Em In", "Hurricane Bar" und "Ode to Ochrasy" - lassen sich ebenso wenig miteinander vergleichen, trugen alle gleichfalls Veränderungen mit sich. Mando Diao sagen: "Bring' Em In" ist das Album, das vor der Party läuft, "Hurricane Bar" läuft währenddessen und "Ode to Ochrasy" danach. "Never Seen the Light of Day" setzt diese Reihe fort, denn es ist das Album, das man am Morgen danach hört, das einen aufweckt aus dunklen, langen Nächten.
"Bring 'Em In" war ein Album, bestehend aus Demos, aufgenommen von fünf jungen Männern, die nur eins wollten: Raus kommen aus ihrem Kaff und die Welt erobern, dabei laut, hart, und möglichst arrogant sein. Bei "Hurricane Bar" standen sie bereits einige Stufen weiter oben, hatten mehr Möglichkeiten, das Album klang glatter, die Texte weniger aufmuckend. Und dann betourten sie die Welt, lernten sie ausführlich kennen, und schufen ihr "Ochrasy", das eine überaus weite Breite an Stilen aufwies. Und dann kommt der Winter nach der Tour, die lange Pause, in Schweden ist es dunkel und kalt, man möchte sich von bösen Plattenfirmen trennen, man schreibt seine von der allgemeinen Stimmung geprägten Gedanken nieder, man besinnt sich zurück zu seinen schwedischen Genen, lässt Streicher und viel mehr Akustikgitarren einfließen. Und es entsteht ein Album, das wie alle anderen auch von zwei wunderbaren Stimmen geprägt ist und von Schweden, die ihre Instrumente perfekt beherrschen, die es schaffen, mit ihren Melodien das zu vermitteln, was auch ihre Texte ausdrücken. Sei es Trauer oder Freude, Liebe oder Hass.

Das wohl Einzige, das immer gleich blieb bei Alben dieser Band: Ein überwältigendes Anfangslied. Nachdem man das erste Lied gehört hat, wusste man schon immer, was auf einen zukommen würde, und das letzte, was einem vorschwebte, war, die Musik auszustellen. Man wollte mehr hören. Auch nun mit "If I Don't Live Today, Then I Might Be Here Tomorrow", das einen mit seinen vielen Streichern und Björn Dixgårds einmaliger Stimme einfach nicht loslässt. Seine Stimme ist es auch, die das makellose, darauffolgende Stück "Never Seen the Light of Day", perfektioniert, ein Lied, das verdeutlicht, wo der Hörer, und wo auch Mando Diao sich befinden, geographisch, als auch emotional. Mit "Gold" hat die Band einen Song geschaffen, der sich perfekt in die Reihe ihrer - man möchte das Wort eigentlich kaum benutzen - Liebeslieder einbauen lässt; "You Can't Steal My Love" oder "The Wildfire (If It Was True)" beispielsweise. Mit Gustaf Noréns vielleicht einfachem, dennoch einprägsamen "Lalala" befinden wir uns wieder am Morgen nach der Party, die zugehörigen Streicher verbessern die Sicht. "I Don't Care What the People Say" spricht für sich. Die nahezu monotone Gesangsweise Dixgårds verdeutlicht die das Lied bestimmende Distanziertheit vom Geschehen, man möchte sich zurücklehnen und ihm dabei zu sehen, wie er zum Rhythmus des marschähnlichen Schlagzeugs eine zerstreute Straße hinabgeht und alles auf sich nehmen würde, wenn das Schicksal es so will. "Mexican Hardcore" rüttelt einen dann mit seiner Schnelle, teilweisen Blues-Einflößen wieder auf, deutlich ist wieder das Mando Diao-Bild zu erkennen, das sich manche nach "Ode to Ochrasy" geschaffen haben und auch die Tatsache, dass die Band sich nicht nur von den Beatles, Stones oder sonstwem beeinflussen lässt, sondern auch von Country- oder ähnlichen Genres. Des Weiteren hätte Dixgård mit diesem Song wohl eine Ergänzung für seine (Ex-)-Liebschaften-Songreihe. Und dann kommt Gustaf Norén mit "Macadam Cowboy" und man stellt sich vor seinem inneren Auge vor, wie er in seinem Schwedenhäuschen eine alte Platte auflegt, vielleicht von Ella Fitzgerald, die Verandatür öffnet und die wenigen Geräusche genießt. Und eben dann zu sich kommt und wieder zu dem Norén wurde, der schon bei "Sheepdog" rotzfrech in die Kamera glotzte - "Train On Fire", ebenso schnell wie "Mexican Hardcore", aber aggressiver, aufmüpfiger. Man spürt Noréns schelmisches Lächeln, wenn er singt "Tell my love we're gonna have a lot of fun, just sing lalala". Zu eben einem solchen Lächeln möchte man Björn Dixgård bringen, wenn er trostlos, aussichtslos die Akkorde auf seiner Akustikgitarre spielt und dazu "Not a Perfect Day" singt. In seiner Stimme liegt eine unverkennbare Überzeugungskraft und Ehrlichkeit, dass man es ihm auf Anhieb glaubt - "It's not a perfect day for love". Mit "Misty Mountains" findet man ihn und Norén dann irgendwo im Schwedischen Wald, den wenigen Sonnenstrahlen im Winter hinterherlaufend, sich Geschichten erzählend. Wieder einmal fließen ihre Stimmen nahezu perfekt nebeneinander, die Akustikgitarren fehlen auch hier nicht. In "One Blood" lässt sich schließlich das Highlight des Albums finden. Das unverkennbar fetzigste, lauteste, aggressivste Lied des Albums, das sich gegen alles und jeden richtet, der Gustaf Norén widersprechen oder ihn auch nur im Ansatz reizen möchte. Wen oder was er meint, wenn er singt "Other people are talking and thinking about you as we speak / But I've seen them out there as well / But you don't know them, do you!? / No, but they don't know me either / Well, they think they do, they think they do!", darüber lasse sich streiten. Klar ist, dass man ihn und die Band deutlich draußen stehen und kämpfen sieht. So wie Mando Diao es nun einmal immer tun.

"Never Seen the Light of Day" mag für einige also unglaublich abwegig und kein übliches Mando Diao-Album sein. Für mich ist es ein typisches Album einer Band, die versucht, ihre Zuhörer nicht zu langweilen, sich nach jedem aufgenommenen Lied nach etwas Anderem, etwas Neuem umsieht und dies fast immer nahezu einwandfrei umsetzen konnte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anders heißt nur anders, nicht schlecht, 8. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Never Seen the Light of Day (Audio CD)
Also erstmal vorne weg....Dieses Album lässt sich mit keinem anderen album von mando diao vergleichen! Ruhigere ansätze waren zwar schon auf "ode to ochrasy" zu erkennen, doch das ist echt ein ratikalel Umbruch gewesen...nach dem ersten mal durchhören ist man echt ein bisschen geschockt. aber nach dem zweiten mal beginnt man auf einmal diese Klasse, die Mando Diao zweifellos besitzt, zu hören. Die wunderbaren Melodien der Streicher verbinden sich fast makellos mit den Akkustikgitarren, vor allem herauszuhören bei Never seen the light of day, einer der besten Songs. Gleiches gilt auch für "gold". Doch es geht auch ein bisschen rockiger zu bei "If i dont live today, then i might be here tomorrow" und bei "mexican Hardcore". Erstgenanntes lässt sich ein bisschen mit "the Wildfire" und "Song for Aberdeen" von ode to ochrasy vergleichen. Auch wenn der Anfang von "Macadam Cowboy" ein bisschen verängstigend ist, wird hier ein wundervoll ruhiges lied zelebriert, dass praktisch dass Intro zu "Rain on Fire " darstellt. Im Nachhinein erinnert mich der Refrain von "Macadam..." mich ein bisschen an die Beatles in "all the only People" oder "i'm the walrus". Schließlich gelangen wir dann wieder zu einem sehr ruhigen Lied mit "Not a perfect Day", in der Björn mit seiner einmaligen Stimme überzeugt. Im nachfolgenden "misty Mountians" geht es dann wieder mit gustaf am Mikro schnellerund poppiger zu. "One Blood" beginnt dann wie bei einem Horrorfilm, kurz bevor der Mörder oder das Monster zuschlägt. Es ist das vom sound her härteste Stück der Scheibe, was im gegenseitigen Anschrein von Björn und Gustaf ändet. Hier dachte ich mir beim ersten Mal durchhören, dass man das wohl kaum Duett nennen kann bzw. ein Lied, doch wenn man sich dann ein bisschen den text durchliest oder einfach anhört, dann wird einem klar, dass dieser sound für dieses lied perfekt gewählt wurde. den Abschluss bildet dann "Dalarna", dass ganz ohen Gesang der beiden Frondmänner auskommt und auf eine Frauenstimme baut, die allerdings nicht lange zum einsatz kommt. Dieses Lied könnte vor allem für freunde des Jogas oder des Meditiren schön sein, für mich allerdings stellt es noch vor "I dont care" das schlechteste Lied der platte dar. Im großen und ganzen stellt sich Never seen the Ligth of day als iene hervorragende Platte heraus, in der zwar nicht die indie-rock-Stärken von Mando diao zur Geltung kommen, allerdings die in Melodie, Wahl der Instrumente und wie immer der GEsang.

===> unbedingt kaufen. Wochenlanger Hörspaß vorprogrammiert!!!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anders aber gut, 8. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Never Seen the Light of Day (Audio CD)
Never Seen The Light Of Day klingt anders als die die letzen Alben von Mando Diao. Meiner Meinung nach aber sicher nicht schlechter. Die Texte sind ernster, die Musik wirkt reifer. Dem momentanen Garage Rock Hype setzen sie mit diesem Album ein wenig entgegen durch melancholischere Melodien und vielen geheimnisvollen Chören und Violinen.
Auf der Bühne aber klingen auch diese Songs wie gewohnt nach Mando Diao und halten locker mit Klassikern wie Down In The Past oder God Knows mit.
Alles in allem ein gelungenes Alben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Help! für das 21. Jahrhundert? - Ein erster Vergleich..., 21. Januar 2008
Von 
V. Drapal (Lipsiensis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Never Seen the Light of Day (Audio CD)
Mando DiaoŽs frühen Aussagen zufolge scheint ein Vergleich mit den Beatles durchaus angemessen.
Meiner Ansicht nach führten zu diesem Album zwei Aspekte, die bereits mit dem hier angesprochenen Plattenfirma-Streit ihren Ausgangspunkt finden. Erstens sollte es schnell gehen, das scheint einleuchtend. Zweitens konnte man sich endlich dem widmen, was man die Alben davor dem Songwriting unterordnete: der Experemtierfreude.
Das Album kann die ersten Hörproben kaum überstehen. Landete bei mir sofort wieder im Plattenschrank, bis ich mich dazu durchringen konnte, es noch einmal versuchen. Und wenn man sich vom Klang leiten lässt, hat das Album eine durchaus ansprechende, beruhigende Wirkung. Ignoriert man gekonnt die Texte, ist es also ein durchaus nettes Werk. Für meinen Geschmack wird es den ersten drei Alben - mit besonderem Fokus auf Bring Em In und Hurricane Bar - jedoch nicht gerecht.
Vielleicht befinden sich die Jungs aus Borlänge auf einer ähnlichen Entwicklungstendenz, wie es die Beatles ihrer Zeit 1965 mit dem Help!-Album taten. Die ersten Versuche im Studio etwas wirklich neues zu kreiieren, aber zu viel zeitlicher Druck von außen brachten auch dort ein wunderschönes Album zu Stande. Fragt sich also: Gelingt Mando Diao dieselbe Steigerung wie es bei "Rubber Soul" zu verzeichnen war?
Zumindest bleibt zu hoffen, dass sie dafür nicht auch ihre Live-Shows kündigen, denn das wäre bei der Bühnenpräsenz der Jungs eine Beleidigung für den Rock And Roll!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Liebhaberalbum oder B-Seiten Sammlung?, 1. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Never Seen the Light of Day (Audio CD)
Die Presse lobte, natürlich, das Album als etwas ganz Besonderes. Die Rezessionen leicht enttäuschter Fans sprachen dagegen. Die 20 Sekunden Ausschnitte diverser Onlinemusikanbieter brachten nur mittelmäßige Befriedigung der Neugier. Immer wieder las und hörte man folgenden Satz: Ja, das sind Mando Diao. Folkloristisch, Edelwestern, seltsam, das sind die Schlagworte, die man zu "Never Seen the Light of Day" lesen und gern auch denken kann. So ganz falsch sicher nicht. Doch das Album ist eigentlich gar nicht sooo überraschend anders. Es sind nur nicht die Mandos, die wir alle kennen, die mal rotzig, mal arrogant, mal resigniert herüberkommen, die uns Konzeptalben vor die Nase setzen, bei denen man sich sofort die passende Liveatmosphäre vorstellen kann. Es sind die B-Seiten Mandos, und das ist jetzt mitnichten so bösartig gemeint, wie es klingen mag. Denn immer wieder stößt man in den Veröffentlichungen der fünf auf solche Lieder, getarnt als Single Bonus Tracks und B-Seiten, gerne auch auf den für uns in Deutschland nicht ganz so leicht zu bekommenden Japan und UK Exporten. Was da so herumschwirrt, DAS ist zum Teil folkloristisch und seltsam. Da klingen Lieder wie "Never seen the Light of Day" und "Gold" schon wesentlich gefälliger und eindeutig NICHT nicht nach Mando. Ein bisschen Experimentieren ist doch erlaubt, aber das heißt nun nicht gleich, dass sich Mando Diao neu erfunden haben.
Das Album klingt irgendwie sehnsüchtig und man muss zugeben, es versetzt einen schon irgendwie in eine sepiagefärbte Westernwelt mit weiten Prärien und einsam daherkommenden Cowboys mit Gitarre und gebrochenen Herzen. "I don't care what the People say", "Not a Perfect Day" und "Misty Mountains (vor allem das) seien da genannt. Gott sei dank ohne Lagerfeuer Romantik. Björn Olsson hat die Finger im Spiel, hätte man fast nicht gemerkt.
Allerdings ist das Album eins, zu teuer. Aber das liegt ja nun nicht wirklich an der Band an sich, sollte aber vielleicht für den unentschlossenen Musikkonsumenten ein Grund sein, sich den Kauf genau zu überlegen. "Down in the Past" und "Sheepdog" sucht man nämlich hier vergeblich, auch wenn zum Beispiel "Train of Fire" und "One Blood" einem ein wenig das Gefühl von damals zurückgeben und an die Zeiten erinnern, als Gustaf und Björn eigentlich nur rummotzten und weniger sangen. Außerdem sind die Lieder zum Teil zu lang, der Absprung zum Ende verpasst und noch drei Minuten instrumentelle Wiederholung der (immerhin eingängigen) Melodien hinterher gepackt. Sonst viele Schnörkel und viel Lalala. Was sich bei dem Abschlusstrack "Darlana" gedacht wurde, steht allerdings in den Sternen. Ob das Album tatsächlich lediglich ein lästiges Pflichtprogramm ist um übervorteilenden Knebelverträgen bei der Plattenfirma zu entgehen sei dahingestellt. Wer Mando Diao nur wegen ""Hurricane Bar" liebt wird sie wegen ""Never Seen The Light of Day" hassen. Wer die B - Seiten kennt und mag kann sich ruhigen Gewissens das Album besorgen, auch wenn es vielleicht nicht ihr Meisterstück ist...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Tritt in den Allerwertesten der Plattenfirma - und in den der Fans?, 28. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Never Seen the Light of Day (Audio CD)
Im Hause EMI / Mando Diao gibt es Probleme... Vertraglich ist die Band für vier Alben an das Label gebunden. Die fünf Schweden beklagen sich allerdings darüber, dass nie genügend Geld von den Plattenverkäufen der vorherigen Alben bei ihnen angekommen sei. Fazit: ein viertes Album muss her. Dieses soll der verhassten Plattenfirma jedoch so gut wie kein Geld einbringen. Heißt das, dass Mando Diao absichtlich versuchen, schlecht zu klingen, oder dass sie sich einfach etwas extravaganter und experimentierfreudiger zeigen?
An diesem Album scheinen sich die Meinungen zu spalten. Mir persönlich gefällt Never seen the light of day allerdings sehr gut. Anfangs klangen die neuen Songs in meinen Ohren jedoch etwas befremdlich, dieses Gefühl legte sich allerdings nach mehrmaligem Anhören. Die einzelnen Tracks fügen sich homogen zu einem melancholisch angehauchten Longplayer zusammen. Die Streicher sind genau im richtigen Maß eingesetzt und sorgen beim Hörer für Atmosphäre. Obwohl bewusst auf technisches Zierrat verzichtet wird, haben alle Songs etwas Prägnantes. Sie scheinen im Gehörgang stecken zu bleiben und einige Zeit dort zu verweilen. Die neuen Nummern sind auch nicht so aufdringlich wie ältere Stücke der Band.
Allerdings kann ich mit Dalarna nicht sonderlich viel anfangen. Der Song ist mir persönlich etwas zu weltfremd und man vermisst den typischen Mando-Diao-Stil.
Zusammenfassen möchte ich anmerken, dass ich die ganzen was-soll-das-denn-?!-Kritiken vollkommen überzogen finde. Dass die Band sich musikalisch weiterentwickelt und jede Platte etwas Eigenes hat, kann ich nur befürworten!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alles bleibt anders, 28. Januar 2008
Von 
dreamjastie (Dresden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Never Seen the Light of Day (Audio CD)
Die Jungs bleiben sich treu, auch wenn das Album ein Stinkefinger-Album gegen ihre Plattenfirma sein soll. Es bleibt von den ersten Takten an ein Mando Diao-Album. Nach wie vor sind sie die sympatischsten Jungs des modernen Popzirkusses, auch wenn sie sich redlich Mühe geben, rotzig zu wirken. Und ich kann das Lamento der Kritiker nicht nachvollziehen, dies sei ein "Album auf Crack". Auffallend ist lediglich, dass diesmal auch Streicher mit von der Partie sind. Ansonsten beweisen sie wieder, dass sie (mit kleinen Einschränkungen, die dem Streit mit EMI geschuldet sein können) eine der wenigen Rock/Pop-Bands dieser Zeit sind, die erstaunlich kontinuierlich gute Musik mit Hit-Qualität schreiben können. Musik wohlgemerkt, die auch beim fünften Hören noch interessant ist. Das macht ihre Live-Präsentationen zu kleinen Festen. Ich jedenfalls freue mich auf weitere gute Musik von Mando Diao, nächstens wohl unter eigener Flagge.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Fortschritt!, 15. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Never Seen the Light of Day (Audio CD)
Auf jeden Fall klingt dieses Album anders als die Vorgänger, aber auch Album Nummer 4 ist voller Hits und schöner Melodien. Songs wie "Misty Mountains", "Never Seen The Light Of Day" und die erste Single "If I Don't Live Today, I Might Be Here Tomorrow" gehen sofort ins Ohr, andere Lieder muß man sich vielleicht öfter anhören, aber dann gewinnt man auch "One Blood" oder "Train On Fire" lieb. Und das wunderschöne Instrumentalstück "Dalarna" am Ende, inklusive Frauenchor, ist eins der Musikstücke, das man sich immer wieder anhören kann, obwohl weder Björns starke noch Gustafs oft kreischende Stimme zu hören ist.
Und für alle, die sich nicht sicher sind, ob sie die CD kaufen oder das Album runterladen sollen: das Foto der Band in schwedischer Tracht sowieso das Foto von Gustaf, der schlafend in der Ecke liegt, sind gute Gründe für den Kauf der CD! ;-)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Ideen, leider teils schlecht ausgeführt, 29. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Never Seen the Light of Day (Audio CD)
Das war der erste Gedanke, der mir durch den Kopf ging, als ich das neue Mando Diao Album hörte. Bereits im Vorfeld hatte man im Internet nachlesen können, dass die Schweden dieses Mal eine neue Richtung einschlagen würden, weg vom Rock 'n' Roll, hin zu Country, Folk und Konsorten. Was dabei rausgekommen ist, löst bei mir gemischte Gefühle aus. Erst einmal, egal wie gut man sich vorbereitet hat, überrascht der neue Klang. Ja, da ist wirklich nicht viel mit E-Gitarren, stattdessen greift man lieber zum akustischen Pendant. Es fehlt die Wucht, es fehlt das mitreißende Element, welches in Songs wie "Long Before Rock 'n' Roll" und "God Knows" steckte. Stattdessen fühlt man sich im ersten Moment als hätte man versehentlich die falsche Platte gekauft.
Glücklicherweise stimmt dieser Eindruck nicht ganz bzw. nur zum Teil. Neben Stücken wie "If I Don't Live Today,...", die, aufgrund des Tempos, noch einigermaßen gewohnt daherkommen, sind auch einige der neu klingenden Stücke wirklich gut. So überzeugt "Mexican Hardcore" beim zweiten Hinhören, "Misty Mountains" kann man ebenfalls gut hören. "I Don't Care What The People Say" könnte auch gut als Filmmusik für einen Italo-Western herhalten (was in diesem Fall positiv gemeint ist) - dummerweise stört bei diesem Stück der Gesang, instrumental wäre das eine richtig interessante Nummer geworden. Das Titelstück "Never Seen The Light Of Day" ist ebenfalls wirklich hörenswert, "One Blood" ist auch toll, erinnert es am Anfang doch irgendwie herrlich an Dylan, was allerdings, leider, nicht konstand fortgesetzt wird, der Song könnte noch soviel besser sein.
Ein Kriterium, welches eigentlich auf die ganze Platte zutrifft. Die Ansätze sind toll, teilweise wirklich innovativ, man hört den Willen zur Veränderung, man hört auch, dass Mando Diao dieser Country-Sound, welcher schon in "Good Morning, Herr Horst" angedeutet wurde, durchaus stehen würde. Leider geht man nicht weit genug, entweder fehlt der Mut, das Geschick oder beides, um jene Wandlung komplett zu vollziehen. Was bleibt ist ein solides Album, mit abwechselnden Höhen und Tiefen, welches sich insgesamt jedoch stark wie eine vertane Chance anhört.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schlechter als Ode to Ochrasy, 12. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Never Seen the Light of Day (Audio CD)
Ich halte dieses Album für schwächer als seine Vorgänger. Vor allem im Vergleich mit Ode to Ochrasy fällt es deutlich ab.
Und das... halt lasst mich ausreden!... liegt nicht daran, dass mir die lauten Gitarren oder der Garagenrock fehlten. Ganz im Gegenteil, ich war immer schon ein Fan der ruhigen Nummern. Das Problem für mich sind die Songs, nicht der Sound. Nur wenige gehen ins Ohr. Man hat das Gefühl, dass den Schweden die Melodien ausgegegangen sind. Zu wenige Songs laden zum Mitsingen ein - mir fallen spontan nur "If I don't live today...." und "One Blood" ein.
Es gibt einfach viel weniger zu entdecken als beim Vorgängeralbum. Es dauerte Wochen bis ich "Ode to Ochrasy" durchgehört hatte. Auch dieses Album hatte zwar Füller. Aber dazwischen gab es geniale Nummern wie "Long Before Rock'n'Roll", "The New Boy" und vor allem "Welcome Home Luc Robitaille".
"Never seen the light of day" ist zwar keinesfalls schlecht und lässt sich gut anhören aber es fehlen die Kracher, die einen vollends überzeugen und die man immer wieder gerne hört.
Darüberhinaus bin ich nicht der Meinung, dass das Album sonderlich ruhig sei. Der Großteil der Lieder ist nach wie vor treibend und laut gesungen, was man an den rauhen Stimmen hört. Es wurden lediglich die Gitarren zurückgefahren. Ich wünsche mir für das nächste Mando Diao Album einen größeren Anteil wirklich ruhiger Songs, in denen die Jungs zeigen, dass sie richtig gute Songwriter sind.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 29 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Never Seen the Light of Day
Never Seen the Light of Day von Mando Diao (Audio CD - 2007)
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen