Fashion Sale Hier klicken calendarGirl Cloud Drive Photos Sony Learn More madamet Bauknecht Kühl-Gefrier-Kombination A+++ Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen54
4,6 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
Preis:56,00 €+ 3,00 € Versandkosten
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 25. Februar 2013
Sehr sehr selten gibt es Filmperlen, die reines Kinowunder erzeugen.
Sie erstrahlen wie ein perfektes Feuerwerk und lassen den Zuschauer mit jeder Faser des Herzens staunen, spüren, ergriffen sein.
Ein solcher Film ist "Die Legende vom Ozeanpianisten."
Magie pur.
Zwei Stunden die einen entführen, verzaubern und wenn der begnadet gut spielende Tim Roth am Ende mit seinem wissenden Blick die Welt aus seiner Sicht erklärt dann stehen mir immer wieder die Tränen in den Augen ob so viel Weisheit und makelloser Tiefgründigkeit.
" Ich kann nicht von Bord gehen!- Hast du die unendlichen Strassen der Stadt gesehen. Die vielen Wege und Möglichkeiten. Wer soll sich da zurechtfinden. Hier auf meinem Schiff ist alles begrenzt, gibt es Bug und Heck und die überschaubare Zahl der Tasten eines Klaviers."
Sein Freund, langer Wegbegleiter und Jazz- Band Partner versucht ihn in dieser emotionalen Szene, eine zerbrochene Schallplatte in Händen haltend, zu bewegen den einzigen Lebensraum, die einzige Wirklichkeit die Tim Roth je erlebte zu verlassen.
Den einst sagenhaft schönen, doch nun der Verschrottung und Sprengung zugedachten Ozeandampfer, auf dem er vor Jahrzenten als Findelkind geboren wurde.
Denn Tim Roth ist "Novecento", das sagenhafte Waisenkind der Wellen, der nur vom HörenSagen bekannte grosse Kompositeur, der niemals in seinem Leben einen Fuß an Land setzte.
Seine Lebengeschichte verblüfft in seiner Einmaligkeit, ist grotesk, poetisch, märchenhaft, quasi ohne Zusammenhang zum realen weltgeschichtlichen Geschehen, aus der Welt gefallen.
Ein Hauch von John Irvings vielen skurilen Kindheits- und Charakterstudien schwingt da auch mit.
Nur in dieser für Novecento ausschliesslichen Welt, ein in sich abgeschlossener, stimmiger Kontinent kann er überhaupt seine sagenhafte Kunst auf dem Pianoflügel zustande bringen.
Wunderbar ist wie der Film zeigt, daß Novecento gerade durch diese betrachtende, eigentlich beobachtende aber nie eingreifende Sicht und Position auf das Leben, die wechselnden Passagiere in all ihren Facetten, die aber alle wieder neu kommen und gehen mit ihren grossen und kleinen Schicksalen, zum grössten Menschenkenner wird, der jeden Blick, jede Geste eines Gegenübers sofort in reine, sphärische Musikklänge transferieren kann.
Die Möglichkeit dieses exclusiven, aber auch passiven Blickes auf das Leben bezahlt er natürlich auch mit Einsamkeit.
Er ist der Zuschauer, niemals der gestaltende Akteur.
Er spiegelt das Leben, überhöht es durch seine Poesie ohne es selbst je zu erfahren, aber ist das wirklich so,- oder spricht da nur die überheblich, arrogante eingeschränkte Sichtweise der sogenannten" Normal- Sozialisierten".
Wundervolle philosophische Fragen werden hier existenziell aber nie aufdringlich an den Zuschauer herangetragen.
Was ist eigentlich Wirklichkeit, was ist Leben?
Beides ist nur erklärbar durch die Augen des Individuums.
Eine über alles stehende Deutung und Wahrheit gibt es nicht. Wo wir auf für uns wackeligen Untergrund schwanken und unbeholfen Halt suchen (herrliche Szenen im Film) da geht Novecento fest und selbstbewusst seinen Weg, ist bewundert und geborgen und umgekehrt.
Wäre er an Land wäre er ebenso hilflos und überfordert eine Schritt gerade zu tun.
So ist Glücklichsein also nur möglich und wahr wenn wir uns in dem Lebensraum bewegen, der uns vielleicht durch Schicksal zugedacht wurde, und uns die individuellen Möglichkeiten gibt zu gestalten. So ist Alles was uns umgibt nur erklärbar aus den jeweils eigenen Hintergründen, Gedanken und Vorstellungen.
Für Novecento ist das Schiff die ganze Welt, die für jeden Menschen wichtige Lebens-Sicherheit.
Das Verlassen so unmöglich als würde man von uns verlangen von heute auf morgen in den Weltraum auszuwandern.
So wie die Faszination einer Klaviertastatur muss das Leben ein Anfang und ein Ende, eine Begrenzung haben um über sich selbst hinauszuwachsen und nicht die beängstigende Möglichkeitsvielfalt, die oberflächlich, haltlos und unglücklich macht.- Macht zuviel Freiheit nicht im Gegenteil eher unfrei?
Wieviel Wagnis soll der Mensch eingehen und wieviel Sicherheit braucht er auch in einem selbst gestalteten Lebenskosmos?- Traurigkeit, Begeisterung, Liebe aber auch Melancholie und Vergänglichkeit bilden hier einen unvergesslich schönen durch Drehbuch, Schauspieler, phantastische Kameraarbeit, Musik zu einer Traumsymphonie verschmolzenen Reigen.
Perfekt in seiner Verschachtelung in verschiedene Zeitebenen lässt er uns das Gefühl von Zeit und Sentimentalität spüren.
In einem Bild glänzt der Kronleuchter in all seiner Pracht und erhellt über Jahrzehnte den Ballsaal des Schiffes, während er Sekunden später in der Ist- Zeit verbogen, verstaubt und für alle jetzt wertlos am verrosteten Schiffsrumpf herabgelassen wird.
Die nicht mehr klingenden und doch so mit von vergangenen Gefühlen und Leidenschaften behafteten Musikinstrumente in dem Antiquitätenladen sprechen diesselbe nostalgische Sprache.
Sensibel, liebevoll, lebensweise, sehnsuchtsvoll in jeder Sekunde ist dieses Meisterwerk und dabei doch so unprätentiös, aus kleinen und doch so grossen Blicken, Gesten, Szenen bestehend, gekleidet in den Rausch und die vergangene, auch damals in ihrer Dekadenz schon dem Untergang geweihten Pracht der adeligen Oberschicht.
Ein betörendes Zeitkolorit.
Auch hier wieder Anklänge an Fragen von Schein und Sein von erlebter Wirklichkeit und sachlicher Realität.
Meisterhaft wie Tim Roth spielt der Film alle Oktaven auf unserer Gefühlsklaviatur in unvergesslichen Szenen.
Da ist der "Tanz" des Klaviers durch den sich im Sturm wiegenden Ballsaal, der den Zuschauer fast sprachlos macht allein schon durch den grandiosen Regieeinfall, der zarte Augenaufschlag seiner für immer wärenden und auch einzigen grossen Liebe, die niemals davon erfahren wird, daß sie ihn zu seinem ergreifendsten Musikstück inspirierte, und natürlich der wahnwitzige Musikerwettstreit, in dem eine angerauchte Zigarette eine Rolle spielt und die an Coolness und Lässigkeit selbst Quentin Tarantino erblassen lässt.
" Die Sehnsucht nach der Weite und dem Meer spüre ich nicht, da ich ja hier aufgewachsen bin, so müsste ich wohl einmal den Blick von Land aus wagen um Sehnsucht zu bekommen", das sind so feinsinnige, sich bespiegelnde Dialoge die nicht mehr aus dem Gedächtnis gehen.
Ein ganzes Leben, episch, schmerzlich, erhebend, erfüllt, feinsinnig durch die Augen eines einzelnen Menschen gesehen.
Als Novecento versucht von Bord zu gehen ist das ein Bild das 1000 Worte nicht beschreiben könnten.
Er schwebt geradezu zwischen Himmel und Erde, zwischen Geborgenheit und andererseits Neuanfang, Abenteuer, Unsicherheit.
Wie ein kleiner Vogel der die Flügel spreizt zum ersten, holperigen Flug in die weite Welt, hinter sich die Wärme des Nestes. Ob er es schafft.
Fast wünschen wir es ihm nicht.
Einen Novecento in einer anderen Lebenswirklichkeit kann man sich nicht vorstellen.
Fazit: Ein Film der unvergesslich bleibt, ein Kinowunder das alle Sinne, alle Gedanken, alle Träume beim Zuschauer beflügelt.
Wer diesem Film schaut erlebt ein ewiges Juwel, so facettenreich, so gefühlstief, so echt, unverstellt und mit Herzblut wie es nur sein kann. Er wird noch lange in meinem Herzen klingen.
88 Kommentare|10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. August 2004
88 Tasten eines Flügels? Bug oder Heck eines Schiffes? Die letzte Straße von New York? In unseren Köpfen? ...
Giuseppe Tornatore verfilmte hier den Roman 'Novecento' von Allesandro Baricco.
Eine Geschichte über Danny Boodmann T.D. Lemon 1900 (Tim Roth), der vom Findelkind auf dem Flügel des Ballsaales zum gefeierten Pianisten des Ozeandampfers 'Virgian' wird. Sein Leben: der Flügel und das Schiff. Nur, wie wird sich 1900 entscheiden, als das Schiff zerstört werden soll ...
Ein Film, der es leider nicht in die Kinos in D geschafft hat, denn er lebt von den großartigen Bildern, die auf dem Fernsehschirm etwas an Größe und Impossanz verlieren, allerdings nicht an Aussagekraft!
Schöne Kamerafahrten, z.B. in die Augen eines Passagieres und dort spiegelt sich die Freiheitsstatue vor New York, schöner Musik von Ennio Morricone und einer hervorragender schauspielerischen Leistung von Tim Roth, der mal wieder mehr als brilliert.
Es gibt wenige Filme die solchen Tiefgang haben, dass man auf alle Fälle Taschentücher parat haben sollte, 'Die Legende des Ozeanpianisten' gehört definitiv dazu.
Gespickt mit humoristischen Elementen: eine Flügeltour bei Seegang durch den Baalsaal die in der Käptainskajüte endet, oder als sich 1900 mit DEM Jazzpianisten duellieren soll und dann ein Weihnachtslied anstimmt, arbeitet sich der Film langsam zum Höhepunkt ... Leben oder Legende ...
Ennio Morricone lieferte die passende Filmmusik stilecht mit Jazz und Ragtime, Roger Waters den wunderschönen Song 'Lost Boys Calling' im Abspann.
Absolut sehenswert!
Den einen Stern Abzug gibts für:
- OV nur mit deutschem UT
- nicht zwischen den Sprachen frei wählbar
- zuviel Texttafeln zum Lesen
22 Kommentare|44 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. September 2008
"Die Legende vom Ozeanpianisten" ist ein echter Geheimtipp und ein Film der für Augen und vor allem für die Ohren etwas bietet. Ruhig und stilvoll erzählt Regisseur Guiseppe Tornatore die Geschichte von Neunzehnhundert (Tim Roth). Einem kleinen Einwandererjungen, der zur Jahrhundertwende auf einem der vielen Ozeandampfer, die zwischen Europa und Amerika pendelten, vergessen wurde und fortan auf dem Schiff lebt und aufwächst. Eines Tages beginnt der kleine Junge auf dem Klavier im Speisesaal des Schiffes zu spielen und entpuppt sich dabei als Wunderpianist. Sein Ruhm reicht bald so weit, dass sich Neunzehnhundert ein Pianoduell mit der Jazzlegende Jelly Roll Morton liefern soll (ein Höhepunkt in diesem Film). Aber bei all dem Ruhm und Ehre - sein Schiff will Neunzehnhundert nicht verlassen...

Ein ruhiger Kamerastil, eine gelungene Erzählweise und die einfach phänomenale Filmmusik von Ennio Morricone sorgen für ein feingeistiges Gefühlskino. Das in der gesamten Umsetzung absolut sehenswert ist - 5 Sterne.
0Kommentar|8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. November 2003
Der Film ist wunderschön: Bilder, Soundtrack, Story sind außergewöhnlich gut. Endlich mal ein Film ohne die typische 'Love-Story' mit sinnlos zur Schau gestellten Gefühlen.
Man kann vielleicht sagen, dass dieser Film einen Gegenpart zu 'Titanic' darstellt - das Schiff selber im Film ähnelt dieser aber doch sehr... Bei 'Titanic' gibt eine Kollision der Gefühle zwischen Männlein, Weiblein und Nebenbuhler, bei 'Ozeanpianist' die Verbundenheit zwischen Menschen, die Verbundenheit zur Heimat, die Verbundenheit zum Objekt Schiff, die Liebe zur Musik.
Die Musik im Film ist bemerkenswert - wunderschöne Klavierstücke. Wenn dann noch ein Wettbewerb zwischen Pianisten stattfindet, oder der alltägliche Kampf Pianist gegen Orchester... Mit Musik hat auch die schönste Szene im Film zu tun - meiner Meinung nach eine der schönsten Filmszenen überhaupt. Ich verrate nur so viel: Musik, ein Flügel, Seekrankheit, zwei Menschen und ein großer Raum - Traumhaft!
Alles in allem eine wunderschöne (aber auch traurige) Geschichte von Menschen, einem Schiff, einem Orchester. Ein Happy End hat's zwar nicht - oder doch? Ob der Film traurig endet bleibt jedem selber überlassen - das Anschauen lohnt sich aber auf jeden Fall!
0Kommentar|30 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Mai 2010
"Die Legende vom Ozeanpianisten" ist ein echter Geheimtipp und ein Film der für Augen und vor allem für die Ohren etwas bietet. Ruhig und stilvoll erzählt Regisseur Guiseppe Tornatore die Geschichte von Neunzehnhundert (Tim Roth). Einem kleinen Einwandererjungen, der zur Jahrhundertwende auf einem der vielen Ozeandampfer, die zwischen Europa und Amerika pendelten, vergessen wurde und fortan auf dem Schiff lebt und aufwächst. Eines Tages beginnt der kleine Junge auf dem Klavier im Speisesaal des Schiffes zu spielen und entpuppt sich dabei als Wunderpianist. Sein Ruhm reicht bald so weit, dass sich Neunzehnhundert ein Pianoduell mit der Jazzlegende Jelly Roll Morton liefern soll (ein Höhepunkt in diesem Film). Aber bei all dem Ruhm und Ehre - sein Schiff will Neunzehnhundert nicht verlassen...

Ein ruhiger Kamerastil, eine gelungene Erzählweise und die einfach phänomenale Filmmusik von Ennio Morricone sorgen für ein feingeistiges Gefühlskino. Das in der gesamten Umsetzung absolut sehenswert ist - 5 Sterne.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Juli 2006
Muss denn immer eine Liebesgeschichte der Mittelpunkt eines guten Films sein? Nein! Dieser Film ist einer der wundervollsten, die ich seit langem gesehen habe. So einfühlsam, so außergwöhnlich, so ganz anders als das sonstige Star-Kino. Skuril und schön. Dieser kleine Junge von den Eltern auf dem Weg nach Amerika vergessen und liegengelassen und dann liebevoll aufgenommen von einem Schiffsheizer. Sein Lebensrythmus das Wasser. Ich war von den Bildern fasziniert, von der Musik, von der Geschichte. Ich fühlte mit ihm: er, der sich nie traute hinaus zugehen. Dieser Film ist auch gleichzeitig eine Methaper für all die Menschen, die sich nicht trauen vorwärts zu gehen, sondern lieber das sichere Schiff, den sicheren Hafen wählen und dabei untergehen... Tim Roth in einer seiner besten Rollen. Wundervoll. Unbedingt sehenswert! Allerdings, wenn in dieser Version die Klavierfahrt nicht dabei ist, sollte man unbedingt drauf achten, eine andere zu bekommen...
0Kommentar|24 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. März 2011
Nachdem ich Tim Roth in der Serie "Lie to me" kennen- und schätzen gelernt hatte, war ich neugierig, ihn in einem Melodrama zu sehen. Der Film erzählt von einem Mann, der "1900" genannt wird, weil er als Findelkind im Jahre 1900 von einem Heizer als Findelkind entdeckt wurde und der sein Leben auf diesem Schiff verbringt. Obwohl er nur eine einfache Bildung durch die Schiffsarbeiter erhielt, wird aus ihm ein ein exzellenter Pianospieler, der mit seiner eigenen Musik Menschen aus allen Klassen verzaubert und fasziniert. Auch wenn der Film einen ernsten Charakter hat, gibt es viele Stellen, die einfach Spaß machen! Dass Tim Roth für diesen Film im Prinzip 21 Klavierstücke lernen musste, obwohl er zuvor gar kein Klavier spielen konnte, ist für mich unbegreiflich. Natürlich hat er die Stücke nicht selbst eingespielt, aber es sieht sehr überzeugend aus!
Auch die Musik an sich ist einfach nur cool. Der Höhepunkt ist natürlich das Klavierduell zwischen 1900 und dem angeblichen Erfinder des Jazzes...
Für alle Musiklienhaber und Cineasten ein muss!
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Oktober 2006
Ich hatte vorher das Buch von Alessandro Baricco gelesen, ich finde besser hätte man den Roman nicht verfilmen können. Wunderschöne Musik und auszgeichnete Umsetzung der Handlung, humorvoll und ergreifenden gespielt.
0Kommentar|12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. September 2006
Ich habe diesen Film vor einigen Jahren mehr zufällig im Flugzeug gesehen und fand ihn so schön, dass ich darauf gewartet habe, dass er endlich im Fernsehen läuft (was lange gedauert hat...). Mag sein, dass die Story etwas an den Haaren herbeigezogen ist, aber die Lebensanschauung eines Menschen, der von der Welt nichts kennt als ein Schiff, auf dem er geniale Musik macht, ist etwas, über das man lange sinnieren kann. Bei einer Fährüberfahrt von Ancona nach Patras kam mir dieser Film spontan wieder in den Sinn, zumal wir auf der Rückfahrt die exakt gleiche Crew antrafen. Was für uns eine besondere Urlaubsetappe ist, ist für diese Leute der tägliche Lebensraum. Ein völlig anderes Leben, ein ungewöhnlicher Film ohne das übliche Happy End, einfach sehenswert!
0Kommentar|14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Dezember 2007
Ich möchte nicht über den Film als Inhalt sprechen, ich möchte nur alle darauf aufmerksam machen, dass der Film , mit dieser vorliegenden DVD massiv beschnitten wurde. Das Original hat eine Laufzeit von 160 Minuten, was wir hier vorfinden sind noch 120. Immer wieder finde ich es unglaublich, was im DVD-Dschungel dem Kinoliebhaber aufgetischt wird! Da der Film nun für die meisten ein Meisterwerk ist, für mich auch, finde ich es nur noch unfassbarer, dass man 40 Minuten sich anmasst, wegzuschneiden. Ich warte schon seit Jahren, auf die vernünftige Ausgabe.
55 Kommentare|29 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

7,99 €
10,00 €