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am 10. Dezember 2008
Im Gegensatz zur anderen Rezension hier weicht meine Meinung etwas ab:

Zum Preis. Den finde ich realistisch betrachtet gar nicht teuer. Für eine 1400 Watt Marken-Oberfräse ist der Preis fair. Der Hauptvorteil gegenüber der 1200er sind nach meiner Meinung nicht die 200 Watt mehr, sondern die Feineinstellung der Frästiefe über eine Drehskala. Das ist zumindest mir den Aufpreis wert, selbst wenn diese Einstellung im Freihandbetrieb etwas umständlich zu handhaben ist. Im Frästisch funktioniert sie dagegen wunderbar.

Zur Sicherheit: Dass sich der Schalter nicht arretieren lässt, dient natürlich der Sicherheit. In einem Frästisch montiert wird dies aber zum echten Ärgernis, wenn man den Schalter deshalb mit einem Klettbandgurt oder einem ähnlichen "Provisorium" fixieren muss. Ich habe leider in der Anleitung keine Möglichkeit gefunden, dies anders zu lösen.

Ebenso vermisst man die Arretierung, wenn man mit dem Fräszirkel arbeitet. Oder wenn man wie ich Linkshänder ist. Man wünscht sich dann eben gelegentlich, mit befestigtem Staubsauger die Fräse während des Betriebes auch kurz alleine auf der anderen Seite halten zu können. Wer jetzt sagt, ich sollte die Fräse mit beiden Händen halten, hat sicher recht, aber er soll mir mal vorführen, wie er ohne Assistenten einen ordentlichen Kreis ohne Abzusetzen fräsen kann, wenn Stromkabel und Staubsaugerschlauch an der Fräse hängen und beide Hände an den Griffen bleiben sollen. Also behilft man sich wieder mit einem Gurt oder etwas Ähnlichem, wodurch letztlich die Sicherheit eher mehr gefährdet ist als wenn dort eine leicht auslösbare Vorrichtung zum Arretieren vorhanden wäre.

Schliesslich: Die Absenkung ist eher schwergängig und verkantet leider ein wenig. Wenn man mal eine Metabo oder gar eine richtie Profifräse antestet, spürt man, wie butterweich so eine Absenkung laufen kann. Dafür kosten diese Fräsen aber auch mehr als das Doppelte, weshalb ich wiederum sagen will, dass eben das Preis-Leistungsverhältnis hier stimmt. Also akzeptiert man das bisschen Hakeln...

Alles in allem bin ich also zufrieden. Mittelfristig werde ich das schöne Teil aber in meinem Frästisch belassen (der natürlich einen Sicherheitsschalter besitzt), wo sie dank der Feineinstellung einen prima Job macht. Für Freihandarbeiten werde ich mir wohl noch ein zweites Gerät anschaffen, dann spare ich mir in Zukunft auch das lästige Hin- und Herschrauben der Fräse.

Ergänzung: Inzwischen habe ich noch weitere Kopierhülsen für die Fräse gekauft und musste feststellen, dass die Absaugabdeckung den Verschlußriegel des Bajonettverschlusses auf den letzten Millimetern blockiert. Dadurch kann man die größeren Kopierhülsen nur einsetzen, wenn man die Abdeckung vorher entfernt, womit der Vorteil des schnellen Bajonettverschlusses verspielt wird. Ich habe mir inzwischen damit beholfen, an der Abdeckung dort ein kleines Eck auszuschleifen, so geht es dann auch ohne große Schrauberei.
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Nach zweijährigem Begehren und Tests-Lesen habe ich mir die Bosch POF 1400 ACE gekauft. Die in der einschlägigen Fachpresse hochgelobten DeWalt- und Festool-Modelle sind mir einfach zu teuer gewesen (3- bis 7-facher Preis), zumal ich keine Erfahrung mit der Oberfräse gehabt habe. Abgesehen von der berechtigten Kritik, dass der Hub (= das Herabsenken des Fräsers) etwas schwerfällig ist und die Sicht auf den Fräser besser sein könnte, handelt es sich bei der POF 1400 um ein hervorragendes Werkzeug. Die Fräse hat genug Power und eine hervorragend funktionierende Anlaufelektronik, um verruckelfrei ins Holz zu fahren. Und die Grob- UND Feinjustierung (!) der Frästiefe gelingen einwandfrei, wennn .... und hier bin ich beim Wenn: Wenn man sich Zeit nimmt und exakt arbeitet. Ich habe nun etliche Kleinprojekte mit der Fräse fertiggestellt und muss sagen, dass die größten Hindernisse vor einem perfekten Zielergebnis der Benutzer und das Zubehör sind. Eine Oberfräse ist nichts für spontane, kreative Basteleien. Glauben Sie dererlei Phantastereien nicht, wie sie manche Einträge in Handwerkerforen suggerieren! Wirklich gute Ergebnisse habe zumindest ich nur erzielt, wenn ich die Fräse mit Schlosserwinkel, Schraubzwinken, Schreinerwinkel und/oder meiner Makita-Kreissägenführungsschiene kombiniert habe (letzteres ist nicht ganz einfach). Das (Ober-)Fräsen darf man sich in der Realität etwa so vorstellen: drei bis zehn Minuten wird überlegt, gemessen, nachgemessen und fixiert, meist noch eine Schablone gebastelt. Ohne Parallelanschlag oder Eigenkostruktionen in Sachen Werkzeugführung geht mit der Oberfräse praktisch nichts! Dann wieder nachmessen, Winkel oder Führungsschiene neu anlegen, fixieren und es folgen zehn bis dreißig Sekunden Arbeit mit der Fräse. Und das Hobby Fräsen ist teuer: Der beigelegte 8mm-Nut-Fräser ist auf den ersten Blick ein universelles Tool, aber nur der Anfang. Quasi eine Woche nach dem Kauf habe ich mir einen 6-teiligen-China-Bosch-Einstiegs-Frässatz gekauft mit Fräsern für V-Nut, Schwalbenschwänze, etc. (Preis: rund 24 Euro). Eineinhalb Wochen später einen feineren 4-mm Nutfräser (Preis: rund 18 Euro). Weitere Fräser werden sicherlich folgen. Wenn man also bereit ist, für das Hobby Kleinmöbel- und Glaskästen-/Rahmenbau einige Hundert Euro zu investieren, um eine solide Hobby-Maschine mit Zubehör zu besitzen, ist die Bosch POF 1400 eine sehr, sehr gute Wahl. Wenn man professionell arbeiten will, sollte man z.B. bei Festool für 1000 bis 1500 Euro einkaufen gehen, um eine Fräse mit professionellem Führungszubehör und Fräsern zu erhalten. Die Grundfrage, die sich jeder potentielle Oberfräsenbesitzer stellen sollte, ist die, ob sich die Anschaffung überhaupt rentiert – wenn schon nicht materiell, so doch emotional. Fräsen ohne Zubehör und viel Aufwand drumherum führt zu viel Frust: Brauche ich so ein Werkzeug wirklich? Wer sich nicht ganz sicher ist, sollte die POF 1400 als Einsteiger- und Ausprobiergerät kaufen. Ich habe das getan und bin sehr zufrieden damit. In der Praxis fräse ich vor allem Nuten für Einlegeböden oder im Rahmen des Schubladen- und Kästenbaus. Wer in Sachen Bedarf noch unsicherer ist als ich es gewesen bin, sollte besser ganz die Finger von der Oberfräse lassen. Denn dann liegt das Gerät nachher als Staubfänger herum oder landet bei E-Bay, um wenigstens etwas von dem fehlinvestierten Geld wieder zu bekommen.
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am 22. Februar 2015
Wie auch in anderen Rezensionen schon gesagt: Man bekommt was man bezahlt. Für 120 Tacken erhält man einen ordentlichen Mehrwert. Mit der Oberfräse lässt sich ordentlich fräsen, sie fällt nicht bei erster Belastung auseinander. Die Elektronik macht einen unauffälligen ordentlichen Job und hält die Drehzahl. Man sollte sich aber im klaren sein, das Folgekosten entstehen: gute Fräser kosten gutes Geld (um Chinakracher würde ich einen weiten Bogen machen).

Erst beim weiteren Arbeiten fallen dann so kleine Ärgernisse an der Fräse auf, die einen mal rüber zu Festool schielen lassen:
* die Absenkführung ist recht schwergängig und es passiert, dass man den Fräser auf das Werkstück rammt.
* man kann die Fräse zum säubern oder Fräserwechsel nicht auf den Kopf stellen, weil die Feineinstellung das Gehäuse überragt
* der Absaugadapter scheint mir recht instabil und dürfte bald abbrechen, wenn da ein stabiler Saugschlau dranhängt
* der Sichtschutz scheint mir auch eher Alibiblatt zu sein, eine Schutzbrille bleibt ein Muss

Für eine stationäre Montage kommt man sicherlich gut hin mit der Fräse, für Freihandarbeiten wünscht man sich alsbald eine dritte oder vierte Hand, da die Fräse schon Gewicht hat und durch die fehlende Arretierung des Einschaltknopfes immer eine Hand an dieser Stelle erzwingt. Dann muss man sich noch um die elektrische Zuleitung und den angeschlossenen Staubsaugerschlauch kümmern.

PS: Das Handbuch weist darauf hin, das man Schutzhandschuhe zum Fräserwechsel tragen sollte. Schien mir etwas übertrieben, aber nach einmal richtig anfassen eines Fräsers hatte ich prompt 2 Schnittwunden. Die Dinger sind höllisch scharf, wenn neu. Man lernt immer wieder dazu...
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am 13. März 2012
Kurz zusammengefasst hier meine Erfahrungen mit der Fräse:

+ Das Fräsbild wurde sauber, auch bei unregelmäßigem Vorschub griff die Konstantelektronik

+ Über 100 Meter Nutfräsen in Hartholz hat die Fräse ohne Probleme überstanden. Zu lange am Stück (> 30 Minuten) sollte man jedoch nicht arbeiten (dann riecht die Fräse streng und wird heiß).

- Besonders die Hubsäulen fallen unschön auf. Sie verkanten und lassen sich nur ruckweise absenken. Dabei wird der nötige Kraftaufwand proportional zur Eintauchtiefe immer höher. Schnell schlägt der Fräser auf dem Werkstück auf anstatt einzutauchen. *Hier fühlt man sich wie ein Rumpelbär der den Fräser irgendwie ins Holz jagt.

- Die Spanabsaugung ist im Gegensatz zu anderen Fräsen (festoo) nicht gut. Schnell setzt sich das Werkstück mit Span zu (insbesondere beim Nutfräsen).

- Der Parallelanschlag ist erbärmlich. Wieso baut man in das Produkt eine 1/10 mm genaue Feinjustierung ein, wenn der Parallelanschlag nur "pi mal daumen" eingestellt werden kann? Außerdem war der wacklige Parallelanschlag schon nach dem Auspacken verbogen (an dem Teil das am Werkstück anliegt) und kippelte beim Kantenfräsen. Ein präziser, nicht kippliger Parallelanschlag ist auch verfügbar (suche hier einer nach Bosch Zubehör 2 607 001 387 ) nur passt er nicht auf die Fräse da die Lochabstände nicht stimmen. Na super Bosch China.

- Neben dem "Sichtschutz" fliegen beim fräsen vereinzelt Späne her, daher: Diese Billige Plastiklappe ersetzt keinen Augenschutz (okay wurde lt. Anleitung auch nie behauptet). Am besten gar nicht anbringen.

- Die Fräse ist außerdem ein "enormer Trümmer" mit einem hohen Eigengewicht,...

- Keine Arretierung für die Einschaltung, hier scheiden sich wohl die Geister. Mir tat nach ein paar Tagen Arbeit mit der Fräse auf jeden fall die Finger weh und ich wünschte mir eine Einschaltklemme.

Fazit: Wenn ich diese Fräse nicht gekauft hätte, wüsste ich nicht was ich an einer Qualitätsfräse habe. "Fürs grobere" ist die 1400 ace auch prima, so lange es nicht präzise sein muss. Diese Erfahrung ist meiner Meinung nach auch die ~120,00 € wert.
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am 23. Januar 2016
Ich habe die Maschine seit ca. 6 Jahren, habe einiges damit gemacht. Ich bereue nicht, sie gekauft zu haben, würde sie aber nicht nochmal kaufen, weil ich mittlerweile andere Ansprüche habe. Sie hat mir sehr gute Dienste geleistet. Das Verhältnis von dem, was man bekommt zum niedrigen Preis ist extrem gut. Besonders herzuheben ist die Feineinstellung, die sowohl beim Freihandfräsen als auch im Tisch optimal ist.

Hier die Punkte, die negativ aufgefallen sind:

*Der Parallelanschlag ist sehr bescheiden, insbesondere fehlt eine Feineinstellung, was ich so nicht noch einmal akzeptieren würde. Für den Preis ist es aber nicht anders zu erwarten.
*Die Absenkung verkantet sehr leicht, insb. wenn die Maschine nur teilweise aufsitzt.
*Fehlende Daueranschaltung. Unpraktisch im Frästisch. Zu lösen mit Kabelbinder.
*Konstruktionsfehler: Bei gleichzeitiger Verwendung von Absaugkappe und Kopierhülse kollidieren intern Teile, sodass die Kopierhülse nur eingesetzt werden kann, wenn die Absaugkappe demontiert ist, was recht nervig ist.

Hier der schwerwiegenste Punkt:

*Die Spindelarretierung für den Fräserwechsel degeneriert mit der Zeit bis zur Funktionsunfähigkeit. Ich vermute, dass der Kunststoffhebel, der in dem zylindrischen Gehäuseteil die Welle festhält ausleiert / ausgewetzt wird. Das Ergebnis ist, dass man immer mehr Kraft beim Runterdrücken des Hebels aufwenden muss und der Hebel irgendwann die Welle nicht mehr hält, sondern wieder herausgedrückt wird. Dieses Gehäuseteil mit dem Sperrdrücker ist als Ersatzteil erhältlich, ich meine für ca. 25 Euro. Ich musste das Teil nach vlt. 3 Jahren austauschen und erwarte, dass es bald wieder soweit ist. Die erste eigenhändige Reparatur war auch ein ziemlicher Akt und im Ergebnis funktionierte die LED-Beleuchtung nicht mehr. Das sind erhebliche versteckte Kosten auf die lange Sicht. Dies hat mich bewogen, Sterne abzuziehen.
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am 7. Juli 2013
Hi, normalerweise bin ich immer zu faul Rezensionen zu schreiben aber heute mache ich mal eine Ausnahme, um meine Erfahrung zu schildern und auf die viel bemängelten Probleme ein zu gehen. Vorweg ich habe den direkten Vergleich zu einer elu Oberfräse da ich im Geschäft so eine habe, zur deren Qualität brauche ich wohl nicht viel sagen. Nun aber zu den angeblichen Mängeln der Bosch pof 1400 ace.
Erstens die hackelige eintauch-Funktion. Ja richtig diese ist im Vergleich zu sehr teuren Oberfräsen etwas schwergängig und hackelig, dies ist jedoch leicht zu beheben, man staune! Einfach den Staubschutz hochheben und die Führungsstangen etwas mit Leichtlauffett eingerieben und siehe da wunderbar leichtgängig.
Zweitens der Paralellanschlag. Nun zugegeben der originale ist nicht der Hit jedoch für einfache Aufgaben ausreichend, und jetzt der Geheimtipp es gibt einen Paralellanschlag von der Firma trend der noch besser als der von Bosch professionell ist und dazu auch noch perfekt auf die Maschine passt nämlich (Paralellanschlag mit Mikrofeineinstellung von trend Artikelnummer T-WP-T5-046. Ich habe ihn bei der firma Sauter bestellt da es ihn bei Amazon nicht gibt, Kostenpunkt ca 50€) ein ausgezeichneter Paralellanschlag! Alles in allem eine ausgezeichnete Oberfräse mit ausreichender Kraft auch für Arbeiten in Hartholz. Klar es gibt auch bessere Oberfräsen z.B. von Festool dann sind aber auch schnell mal 1000€ weg. Für Firmen bestimmt interessant wegen des speziellem Zubehörs. Für die meisten Anwender jedoch aus meiner Sicht vollkommen überzogen.
Ich habe noch den Fräszirkel von Bosch und die dazu passenden Führungsschienen. Alles in allem habe ich so mit dem ganzen Zubehör etwa 250€ ausgegeben. Die Führungsschienen natürlich nicht mit eingerechnet, die hatte ich schon! Alles in allem aus meiner Sicht ein sehr akzeptabler Preis für eine gute Maschine mit sehr gutem Zubehör die dann kaum noch Wünsche übrig lässt. Aus meiner Sicht in dieser Kombination dann mehr als ausreichend für den Heimwerker und semiprofessionellen Bereich so wie für unterwegs auf Montage. Für den professionellen Bereich sprich Schreiner und oder Werkstatt wo eben regelmässig Verbindungen gefräst werden, sollte man natürlich lieber ein Gerät mit entsprechendem Zubehör wählen sprich festool,trend, dewalt, etc. Jedoch ist man da wie bereits erwähnt, schnell mal das 5 bis 10 fache los. Was ich noch erwähnenswert finde, ist der Gerätekoffer,denn ich sehr praktisch finde und der auch von der Qualität durchaus in Ordnung geht. Also von mir eine volle Kaufempfehlung für diesen Preis!
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am 7. März 2016
It's quite heavy, but the machine worked fine for two months and then the in built light stopped working. The light is handy, but not a deal breaker, but now there seemed to be a connection problem for the main electricity. Sometimes it fails to start.

I expect more from Bosch. Now seeking a repair under guarantee.
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am 17. November 2010
Ich habe die Bosch Oberfräse POF 1400 ACE zusammen mit dem 15-teiligen Fräsersatz von Bosch erworben. Mit beidem bin ich sehr zufrieden. Durch die Feinverstellung der Frästiefe ist ein sehr präzises Arbeiten möglich. Durch die mehrstufige Drehzahlverstellung kann die Drehzahl an den Fräserdurchmesser und das zu bearbeitende Material angepasst werden. Auch mit der integrierten Beleuchtung des Fräsers bin ich sehr zufrieden. Bei ausgeschalteter Fräse ist die Linearführung der Oberfräse etwas schwergängig bzw hakelig. Dies ändert sich jedoch mit dem Einschalten der Oberfräse (vermutlich durch die Vibration) und diese lässt sich geschmeidig ins Werkstuck herunterfahren.
Für den Preis wird einem viel Werkzeug geboten so dass ich den Kauf jederzeit wieder tätigen würde.
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am 9. Februar 2013
Die Ausstattung der Fräse ist gut, sie weist die wichtigsten Eigenschaften auf, die im ausgezeichneten Buch "Handbuch Oberfräse" von Guido Henn genannt werden. Mir fällt z.B. folgendes ein: Revolveranschlag, ergonomische Griffe mit problemlos erreichbarem Einschalter und Feststeller der Tauchfunktion, zehntelmilimeter genaue Feineinstellung der Frästiefe, abgeflachte Seite an der Grundplatte, Spindelarretierung zum einfacheren Fräserwechsel, Absauganschluss, elektronische Regelung und Stabilisierung der einstellbaren Drehzahl, 3 Spannzangen mit 6mm, 8mm und 1/4 Zoll. Gerät und Zubehör sind in einem stabilen Kunststoffkoffer untergebracht.
Nachteilig ist meines Erachtens, daß das Eintauchen recht streng geht und "stolprig", das kann man mit etwas Öl an die Hubsäulen verbessern (Nachtrag: Nein!). Der nicht feststellbare Einschalter ist nicht so schlimm, da man mit einer Zusatzklemme (Wolfcraft) sich leicht behelfen kann falls nötig.
Das beiliegende Zubehör ist allerdings ein Witz: Die Kopierhülse ist OK, aber der Parallelanschlag und die Führungsrolle sind keine 5 Euro wert, so etwas windiges ist mir ja selten untergekommen. Was man sich dabei bei Bosch wohl gedacht hat?
Trotzdem halte ich 4 Punkte für die richtige und faire Bewertung, da einerseits der Selbstbau von sehr geeignetem Zubehör mit wenig Aufwand möglich ist (siehe genanntes Buch, wirklich prima, davon bin ich begeistert!(Handbuch Oberfräse: Auswählen, bedienen, beherrschen)), und man andererseits im Vergleich mit höherwertigen Oberfräsen preislich sehr gut wegkommt, ohne im Noname Segment landen zu müssen. (Besonders zur Zeit, da eine Payback-Aktion von Bosch 20 Euro zurückbringt, bis Ende März 2013).
******************
PS nach einigen Tagen: Jetzt ärgert mich das Gerät doch. Das Herunterfahren der Fräse geht viel zu schwer und hakelig, man fühlt förmlich wie etwas herumschrammt/entlangkratzt. Sanftes Eintauchen ist unmöglich, denn beim herabdrücken springt die Fräse stückchenweise und "schlägt" dann auf das Holz, was an diese Stelle zu einer zu starken Vertiefung führt. Ich werde bei Bosch anrufen und nachfragen was man tun kann, denn in 2 Baumärkten laufen die Ausstellungsstücke butterweich. Die hat man wahrscheinlich präpariert. Das macht mich besonders so sauer! Solage das nicht geklärt ist, leider nur einen Stern, denn so ist das Gerät für mich nicht vernünftig nutzbar.

Nachtrag: Der Bosch Kundendienst rät zur Einsendung als Garantiefall. Ich habe mittlerweile in drei Baumärkten (2x Obi, 1x Praktiker) die ausgestellten Fräsen angeschaut, alle senken butterweich und ohne zu ruckeln ab. Ob der vielen Berichte in Foren und Bewertungen dass das schwergängig sei, wie bei mir, stellt sich nun die Frage was der Normalfall ist. Also bleibt wohl nur die Einsendung, obwohl ich ein schlechtes Gefühl dabei habe, an einem neuen Gerät herumbasteln zu lassen, wer weiss was dabei herauskommt.
Einen weiteren Nachteil habe ich nun in der Praxis bemerkt, die Staubabsaugung ist hier ja ein klares Kunststoffteil, das auf die Bodenplatte aufgesetzt wird. abgesehen davon, dass es einen recht fragilen Eindruck macht, verdeckt es einerseits den Blick auf den Fräser und das darunterliegende Werkstück, was Einstellarbeiten zum Geduldsspiel macht; ausserdem kann man zB einen Fasefräser nur in abgesenktem Zustand der Oberfräse montieren, da er einen zu großen Durchmesser hat, um durch die Staubabsaugung hindurch abgesenkt zu werden. Also muss man die Fräse absenken, gerade so weit, dass man zwar den Fräser von unten hineinstecken kann, aber eben noch mit dem Schraubenschlüssel an die Spannmutter kommt. das ist Milimeterarbeit. Danach unbedingt darauf achten, die Fräse nicht "hochfahren" zu lassen, der hochgezogene Fräser kann dann diese zarte Klarplastik-Staubabsaugung beschädigen! Und wenn man ohne Staubabsaugung arbeitet, bläst der Fräser feinste Staubwolken mit viel Kraft in die Luft, davon würde ich dringend abraten, ich habs versucht.
Wäre ich nur nicht so geizig gewesen und hätte ich die kleine Festool genommen. Die hab ich auch begutachtet, die senkt weich und ohne Ruckeln, man hat freien Blick auf den Fräser, da die Staubabsaugung in der Fußplatte integriert ist, und sie liegt wegen des "Pistolengriffs" besser in der Hand, und man kann den Einschalter ganz normal feststellen, wie bei jeder Bohrmaschine. Schade, meine anfängliche Freude ist verschwunden, ich habe gar keine Lust mehr irgendetwas zu bauen.
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am 30. Juli 2013
Im Prinzip hat die Oberfräse eine gute Haptik und liegt gut in der Hand. Alle für den Betrieb notwendigen Schalter / Feststellhilfen sind gut erreichbar, nur beim kurzen Kabel merkt man schnell, dass man es nicht mit einer Oberfräse der Oberklasse zu tun hat. Die POF 1400 ACE hat genug Leistung, um auch tiefere Fräsungen in Hartholz durchführen zu können. Doch wie sieht es mit der Genauigkeit aus? Und hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Die ganze Sache fängt beim äußerst billig gefertigten Parallelanschlag an, der bei meinen Testexemplaren (3-Stück) ohnehin total verzogen war, geht über die grottig schlechte Tiefenjustierung (verstellt sich beim Betrieb) über und endet bei einem der schlechtesten und unpräzisesten Kopierhülsensystemen, die ich je in der Hand hatte.

Parallelanschlag:
Billigst aus noch nicht einmal winkling gefertigten und entgrateten Blechstücken und Stäben angefertigt. Gleiches gilt für die integrierte Möglichkeit, die Fräse auch für Kreisausschnitte verwenden zu können.

Tiefenjustierung:
Hier wird es mir ganz übel. Die Tiefe lässt sich sich über einen roten Hebel feststellen, der im Betrieb jedoch weiter nach unten sackt, jedoch nicht genug feststellt (auf ein Meter waren es 1-2 Millimeter Abweichung). Die Oberfräse verfügt darüber über eine Feinjustierung durch ein Drehrad, womit man angeblich 1/10 genau die Frästiefe justieren kann. Sollte man jedoch schnell vergessen, da die Betriebsvibrationen diese Einstellung schnell verstellt. Alle drei Maschinen stotterten beim Eintauchen in das Holz, wobei immer eine zusätzliche Fettung der Führungssäulen half (was man dem privaten Endanwender nicht zumuten kann), zumal es nicht in der Betriebsanleitung erwähnt wird.

Kopierhülse:
Hiermit sind wir bei der schlechtesten Eigenschhaft der Bosch POF 1400 ACE Oberfräse "Expert" angelangt. Die Kopierhülse ist zwar einfach zu montieren, ist aber nicht mittig, hat enormes Spiel und lässt sich auch nicht zentrieren. Für präzise Arbeiten ist sie einfach ungenügsam. Angenommen, ich möchte eine Gratkeiste für einen Tisch fräsen (schwalbenförmige Nut), bei dem ich gerne Kopierhülsen als Anschlag verwende, und diese am Ende einen keilförmigen Winkel (z.B. 1mm Spiel bei 100cm) beim Eintreiben hat, kann man diese Oberfräse in die Mülltonne werfen. Schon alleine diese billige Konstruktion der Kopierhülsenaufnahme macht alles zu Nichte.

Für wen ist diese Oberfräse geeignet:
Überall dort, wo es auf eher ungenaue Arbeiten ankommt, und Genauigkeit von Kopierhülse(n) und Anschlag keine Rolle spielen (das Fräsen mit einem Bündigfräser ist kein Problem). Gartenmöbel, Aussparungen von Küchenplatten (z.B. Kochfeld und Spülbecken) gelingen gut, da hier ein Spielraum von 1mm keine Seltenheit ist.

Fazit:
BOSCH macht es vor, wie man durch das Weglassen von Cent-Artikeln ein Werkzeug vom Premiumsegment in den Billigbereich verschieben kann, obwohl eine bessere Fertigung nur wenige Cent / Euros mehr kosten würde. Der Austausch weniger Baulemenete, die im Höchstfall zu einer Verteuerung von 3-5 EURO's geführt hätten (Kabel, Parallelanschlag, Kopierhülse). Doch BOSCH denkt leider nicht weiter und bleibt seiner grünen Billiglinie (Baumarkt) treu: "Wir wollen ja auch BOSCH Blau" vermarkten. Warum soll der Endanwander das dreifache für Bosch Blau bezahlen, wenn er weiß, dass andere Hersteller eine ebenbürdige Qualität zum halben Preis vertreiben? Wer blaue Werzeuge mag, wechselt im Tischlerbereich zu Makita (Japan) oder zahlt den doppelten Preis bei Festool (wobei manche deren Geräte wirklich die Königsklasse sind).

Persönliches Fazit Bosch POF 1400 ACE Oberfräse "Expert":
Sparen auf ein höherwertiges Gerät lohnt sich.
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