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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
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am 4. Juli 2008
Ich musste das Buch für mein Deutsch Abi lesen, bin aber sowieso ein Fan von Schillers Schreibstil :-)
Jedenfalls habe ich zufällig in der Fernsehzeitung von der Austrahlung gelesen und beschlossen sie mir mal anzusehen. Ich kann nur sagen, der Film hat mich wirklich nicht enttäuscht, die schauspielerisch Leistung, besonders die der beiden Hauptdarsteller, hat mich regelrecht in die Welt von Luise und Ferdinand eintauchen lassen.
Meiner Meinung nach war es eine hervorragende Idee den Film nicht als Theatheraufführung/-verfilmung, sondern eher als Spielfilm anzulegen.
Erfrischend anders wird hier ein klassischer und doch nicht gerade einfacher Stoff präsentiert, der ihn auch für die junge Generation interessant macht.
Die 5 Sterne hat der Film allemal verdient, ich wünschte nur, es gäbe mehr solcher Verfilmungen von deutschen Werken.
Stil in etwa so, wie die BBC Verfilmungen der englischen Klassiker.
Solche Filme zeigen, das in einem deutschen Werk genauso viel steckt wie in einem englischen. Ein Lob an Schauspieler, Regiesseur und Drehbuchautoren!
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am 14. Juli 2011
Dass "Kabale und Liebe" von Leander Haußmann im Schillerjahr 2005 als DAS filmische Flaggschiff gedreht wurde, ist ja schön und gut - zumindest half es, um viel, viel Geld in das Filmprojekt stecken zu können, was man vor allem der mehr als oppulenten Ausstattung ansieht. Dass dafür aber Schillers Text nicht nur bis auf ein paar markige Sätze heruntergekürzt, sondern auch noch teilweise "neu übersetzt und ergänzt" und teilweise wild umgeordnet wurde, halte ich für das Eingestehen dessen, was in der Film- und TV-Landschaft immer mehr zu beobachten ist: das Publikum wird, der sogenannten Quote halber, lieber mal für dumm erachtet... Für mich ist "Interpretation" etwas anderes... In der Haußmann(s-Kost)-Filmversion agieren teils wunderbare (Thalbach, Diehl), teils gähnend-nuschelnd gelangweilte (George, Flint) und oft einfach nur gewollt komische (Buck) Darsteller um eine Strichfassung herum, die oftmals versucht, die ausschweifenden Texte Schillers in stille, mimisch-pantomimische Momente zu übersetzen - im Grunde genommen eine tolle Idee, aber nur leidlich umgesetzt. Hier hätte sich die Regie (Haußmann) mehr um die Schauspieler als um das Budget kümmern sollen. Schließlich ist so ein Drama keine Tatortfolge, bei der alle wissen, was zu tun, bei der der Dreh Routine und der Sold festgesetzt ist. Schiller ist immer eine Abenteuerreise, auf der alle gemeinsam mit anpacken müssen, ja: Schiller ist harte Arbeit und nicht nur seichte Unterhaltung... Vor allem, wenn weitaus mutigere, streibarere filmische Interpretationen, die mit einem Bruchteil des Haußmannschen Budgets, aber gefühlte zehn Mal so viel Schillerscher Leidenschaft arbeiten, derart gefürchtet werden, dass ihnen die breite Verbreitung (und auch Re-Finanzierung) zum Beispiel durch das Fernsehen untersagt wird. Hier regiert die Angst vor der Konkurrenz, hier bestätigt sich der Verdacht, dass wir schon lange einen Film-Adel (Film-Wirtschaft, TV-Industrie) und ein Film-Bürgertum (Independent-Filme) haben - wobei wir wieder bei Schillers allzeit gültiger Dramen-Aussage von "Kabale und Liebe" wären... (siehe auch Spielfilm "Kabale und Liebe unplugged" (Schiller) mit Felix Isenbügel)
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am 2. Dezember 2007
Als ich diese Verfilmung zum ersten Mal sah, hatte ich Kabale und Liebe noch nicht gelesen und fand die Verfilmung sehr gelungen. Jetzt habe ich das Stück gelesen und bin, trotz einiger Abweichungen des Filmes vom Stück, nach wie vor begeistert.
Solche Literaturverfilmungen sollte es bei uns viel öfter geben z.B. auch mit Schillers "Maria Stuart" oder Goethes "Faust I". Zumal andere Länder ja auch wie irre ihre Klassiker verfilmen.
Diese Verfilmung besticht jedenfalls in aller erster Linie durch seine grandiosen Schauspieler. Götz George und Katja Flint scheinen für ihre Rollen geboren, auch Detlev Buck überzeugt total und August Diehl und Paula Kahlenberg sind die Inkarnation von Ferdinand und Luise, wenn es nach mir geht.
Zwar gibt es ein paar Handlungsveränderungen und somit auch das Wegfallen einiger toller Szenen z.B. Ferdinands sturm-drängerische Rede in I,4 und Millers gnadenloses unter Druck setzen von Luise in V,1, aber das tut dem Filmgenuß keinen Abbruch.
Ich kann daher nur jedem ans Herz legen sich diesen Film zumindest anzusehen und vielleicht auch gerade in der Schule, denn so wird Deutschunterricht lebendig.
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am 6. Februar 2016
Nichts spricht dagegen, einen Klassiker nicht ganz werkgetreu zu inszenieren, eventuell auch der heutigen Zeit anzupassen. Das Zweite erfolgte hier nicht, und das Erste ist nicht gerade gelungen.
So finde ich die Diskrepanz zwischen der ernsten Auusage von Schillers Stück aus der Zeit des Sturms und Drangs und die zum Teil fast komödiantische Darstellung der "Wurms"(Detlev Buck), Sekretär des Präsidenten (Götz George), und den Hofmarschall (Georg Friedrich), der eher eine Witzfigur abgibt, nicht gelungen. Mancher mag es als Geschmacklosigkeit empfinden, so zimperlich oder intolerant bin ich nicht, aber es stört doch die Dramatik. Auch die wahre Rolle der Lady Milford (Katja Flint wie immer großartig und schön) kommt nicht recht zum Tragen.
Und mit Verlaub. Götz George spielt hier leider den großen Götz George, aber nicht die ihm zugedachte Rolle, er hat mir hier von allen Darstellern am wenigsten gefallen. Detlev Buck und Georg Friedrich spielen ihre Rollen wenigstens gut, auch Katharina Thalbach als Mutter und Ignaz Kirchner als Vater Miller.
Ein wunderschönes und auch richtig mit Herzblut die beiden tragischen Liebenden verkörperndes Paar sind August Diehl und die mädchenhafte, erst 19jährige Paula Kalenberg, die auch mit fast 30 noch wunderbar deutlich jüngere Frauen glaubhaft verkörpern kann wie erst kürzlich im TV-Thriller "Das Programm" neben Nina Kunzendorf und Benjamin Sadler. Auch in "Krabat", "Die Wolke" (radioaktivitätsgeschädigte junge Frau) und weiteren anspruchsvollen Filmen hat sie mich begeistert, zusammen mit dem hervorragenden August Diehl war sie der Hauptgrund für mich, diesen misslungenen "Schiller" zu Ende zu sehen.

Meine 3 *** verdankt der Film diesem großartig gespielten tragischem Liebespaar. Nur wegen August Diehl und Paula Kalenberg werde ich die DVD nicht entsorgen.

Doc Halliday
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Luise Miller, Tochter des Musikers Miller liebt den Sohn des Präsidenten im Namen des Herzogs Ferdinand von Walter. Da Luise aus bürgerlichen Verhältnissen stammt und Ferdinand aus dem Adel versucht Ferdinands Vater mit Hilfe einer Intrige am Hof das sich liebende Paar auseinander zu bringen. Ferdinand ist eigentlich Lady Milford, einer Britin, versprochen, jedoch liebt er sie nicht. Luises Vater kommt in Gefangenschaft und man macht Luise glaubhaft, sie könne ihren Vater nur retten wenn sie einen Liebesbrief an den Hofmarschall von Kalb schicken würde. Der Brief ist abgeschickt und Ferdinand entdeckt ihn und glaubt fortan an die Untreue Luises. Dies ist die Kabale, die sich der Präsident und seine Gefolgschaft gemeinsam ausgedacht haben. Das ganze nimmt eine dramatische Wendung und endet in einer Tragödie...

Ganz nach dem bürgerlichen Trauerspiel Schillers ist dieser Film mit tiefgründiger deutscher Sprache behaftet, die zum Nachdenken anregt und zugleich in eine Welt der Intrige, Verführung, Liebe und Adel entführt. Die Requisiten, Kostüme und Drehorte kommen der damaligen Zeit originalgetreu entgegen, die Liebe zwischen Luise Miller und Ferdinand scheint sehr glaubwürdig, da sie beide ein junges Liebespaar verkörpern, das den Eltern noch Untertan ist und sich selbst mit tausend Liebesschwüren nicht vor der Kabale und den Machenschaften des Präsidenten und seines Sekretarius retten können. Der Film kommt etwas theatralisch rüber, im Sinne von dramatischer Mimik, Gestik und Handlungssträngen, die bühnenreif wirken. Das einzige Manko an diesem Film ist die etwas unpassende und lächerlich wirkende Filmmusik, die zwar von der Melodie wie aus dem 18. Jarhundert zu stammen scheint, jedoch wird dieses Idyll wieder durch die moderne, kratzige Stimme des Sängers unterbrochen und so wirkt die Filmmusik ziemlich unglaubhaft. Man sollte sich dennoch nicht entmutigen lassen und diesen Film sehen, denn es ist wirklich lohnenswert, vor allem da die Sprache sehr schön anzuhören ist und Sätze aus Schillers Werk teils genau erhalten bleiben.

~Bücher-Liebhaberin~
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am 27. Oktober 2014
Klassische Werke gewinnen an Aufmerksamkeit durch Verfilmungen wie diese. In authentischer Sprache wird der Inhalt des Werkes in toller Bildsprache dem Zuschauer vermittelt. Die Schauspieler sind gut besetzt, sie fügen sich sehr gut den Rollen. Das Szenenbild ist ebenfalls gut interpretiert. Mit wenigen Mitteln wird eine authentische Szenerie erzeugt.
Mehr davon! Macht Spaß es zu schauen!!
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am 18. Dezember 2012
Obwohl der Film ein wenig von der Vorlage an manchen Stellen abweicht, bleibt doch die Aussage des Urheberwerkes bestehen. Die Abweichung kann man gut als "Aufhänger" für Diskussionen nutzen.
Hervorragende Leistungen der Darsteller, die zum Teil schon durch modernere Filme ( z.B. Die Wolke) bekannt sind.
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am 16. Oktober 2012
Diese Verfilmung geht unter die Haut. Ich mag, wie lebendig dieses klassische Werk neu inszeniert wurde. Und obwohl so anders hat es Wiedererkennungswert - das fasziniert mich auch an dieser Verfilmung. Ich hoffe, dass dieser Film hilft, das Verstehen und vielleicht sogar die Freude an Schillers Werk auch bei jüngeren Lesern zu wecken.
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am 26. November 2009
Schade.
Im Grunde gute Schauspieler, gute Typen, schöne Ausstattung. Leider frönt Regisseur Haußmann hemmungslos der Überzeichnung der Charaktere, wodurch die Figuren häufiger ins Lächerliche abgleiten. Peinliche Höhepunkte: Der Miller von Ignaz Kirchner, Georg Friedrichs Hofmarschall von Kalb sowie die letzte Szene der Milford (Katja Flint) - auweia!!
Unerträglich, wenn die Darsteller anfangen zu "improvisieren", d.h. vom Schillerschen Originaltext abweichen und dabei unweigerlich in heutige (Umgangs-)Sprache fallen. Ist das wirklich nötig, um Schiller "aktuell" zu machen? Die Thematik, die nicht standesgemäße Liebe etc. funktioniert ja gerade nur, wenn sie in ihrer Zeit belassen bleibt, NICHT aktualisiert wird. Es ist natürlich Geschmackssache, aber mich stören diese Stilbrüche (die wahrscheinlich so manch einer gar nicht als solche erleben wird) doch sehr.
Der Gipfel sind in diesem Zusammenhang allerdings die immer wieder eingestreuten, wahnsinnig banalen, "naiv" vorgetragenen Songs, die so gar nicht passen wollen und einen ständig aus der Geschichte herausreißen, weil sie einfach die Atmosphäre, die zugegebenerweise doch hin und wieder aufkommt (recht erotische Momente zwischen den Hauptdarstellern zum Beispiel), zunichte machen.
Dieser Film ist allenfalls für einen Erstkontakt mit Schillers Trauerspiel zu empfehlen; für Menschen, die das Stück bereits kennen und liebgewonnen haben ist er definitiv nicht geeignet.
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am 31. Mai 2011
Ich verstehe nicht wie man diesen Film lieben kann.
Zuerst einmal die Musik. Viel zu laut und total falsch ausgewählt. Lieder die kein bisschen passen und die ganze Stimmung kaputt machen (wenn mal eine da war außer Langeweile und Ärgerniss über die schlechte Umsetzung).

Die Schauspieler spielen einfach nicht gut auch wenn sie normalerweise super Schauspieler sind.
Man versteht sie teilweise nicht und der Ferdinand kommt rüber wie ein Psychopath.
Wer das Buch gelesen hat und es mochte wird diesen Film nicht mögen.

Absolut keine Kaufempfehlung ... lieber Leander, was hast du da fabriziert!
Es hat mich einfach geärgert ständig diese Stilbrüche in der Sprache dann mal wieder Zitate dann wieder nicht.

Die Liebe ist nicht zu erkennen und ... einfach schrecklich diese Umsetzung.
Ach ja noch was: Der erste Satz den Ferdinand sagt ist dieser '... und wenn sich mein Verdacht bestätigen sollte...'
was er eigentlich erst sagt als er den Verdacht hat, dass Luise einen anderen Kerl hat.

Ehm ja was hat das an einer Stelle zu suchen wo die beiden noch glücklich sind und noch nichts von dieser Intrige zum Vorschein kommt?

1 Stern. Mehr gibts nicht.
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