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am 21. August 2008
Die Vorgeschichte: ich filme seit einigen Jahren mit einer "ordentlichen" (>1500 €) Sony MiniDV Einchip-Kamera und habe deren Qualitäten (Bildqualität, optischer Zoom, manuelle Einstellmöglichkeiten, ...) über die Jahre schätzen gelernt.

Auf der Suche nach einer kompakten, billigen Foto-Spaßkamera bin ich auf die Aiptek AHD200 gestoßen und dachte mir: einfach mal ausprobieren.

Nach einigen Wochen Herumprobieren ist mein Urteil zur Aiptek AHD200 überwiegend positiv:

+ preiswertes Gerät
+ sehr leichtes Gerät
+ superkompakte Bauform
+ ordentliche Videoqualität
+ ordentliche Fotoqualität
+ Überraschend gute Blendenautomatik, d.h. vernünftige Blendeneinstellung selbst bei Gegenlicht-Aufnahmen (unter der Voraussetzung, dass man mit der Kamera sehr genau auf das optimal zu belichtende Objekt zielt)
+ Lichtempfindlichkeit im Freien: akzeptabel
+ Lichtempfindlichkeit in Innenräumen: stark abhängig von der Qualität der Ausleuchtung (nur vereinzelte, schwache Lichtquellen oder ein romantisches Abendessen bei Kerzenlicht sind ein NoGo => verrauschte Aufnahmen)

Natürlich könnte man jetzt diverse Kritikpunkte anführen. Als da wären: kein optischer Zoom, lausige Tonqualität, kaum manuelle Einstellmöglichkeiten, keine Bildstabilisierung, zu geringes Gewicht für eine ruhige Kameraführung aus der Hand, zu kleines Display, etwas umständliche Menüführung - um nur die wichtigsten Punkte zu nennen.

Aber hey: das ist eine Kamera für 100 €! Wer ein professionelleres Gerät braucht, der soll dann auch eine angemessene Summe Geld auf den Tisch legen. Der Hersteller behauptet nicht mit der Hochpreiskategorie mithalten zu können - daher sollte man die Aiptek AHD200 auch nicht an diesen Geräten messen.

Darum möchte ich als einzigen Negativpunkt nur folgendes Problem anführen, das wirklich überraschend war:

Der Video CODEC kommt bei schnell bewegten Motiven (z.B. fließendes Wasser eines Gebirgsbachs) aus dem Tritt: es bilden sich Klötzchen-Artefakte wie man das auch von DVB-T Übertragungen kennt wenn viel Bewegung in einer Szene ist.

Offenbar stößt man bei der Aiptek AHD200 also schnell an die Grenze was die Video-Datenrate angeht. Wohlgemerkt trat der Effekt bereits im D1 (DVD) Modus auf. Was den HD-Modus angeht könnte ich nur spekulieren, was aber unsachlich wäre.

Fazit: wer sich die Aiptek AHD200 als Spaßkamera zum Überall dabeihaben kaufen will, der wird zufrieden sein.
Wer qualitativ höherwertige Videos drehen/Fotos machen will, der sollte sich nach etwas Anderem umsehen.
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am 22. September 2009
Nachdem ich sehr viele Beschreibungen und Tests von Camcordern gelesen hatte, entschied ich mich letzlich für den Aiptek AHD200. Neben der techn. Ausstattung spielte auch der sehr günstige Preis eine Rolle. Inzwischen habe ich den Camcordern eingehend vielen Praxistest unterworden. Die Ergebnisse sind allemals positiv ausgefallen. Hervorragende Videos mit guter Tonqualität , keine Verwacklungen,obwohl alles "aus der Hand " und ohne Stativ aufgenommen, Zoom Möglichkeiten sind für mich vollkommen ausreichend, auch Videos in nicht gerade lichtdurchfluteten Räumen sind in Ordnung. Für Einzelbilder schafft man sich keinen Camcorder an, aber mit dem AHD200 geht das auch.
Das mitgelieferte Zubehör ist soweit ausreichend. Es wäre noch besser, wenn gleichzeitig ein Ladegerät für den Akku und eine 4GB Speicherkarte beiliegen würden, natürlich gegen Aufpreis.
Alles in Allem, ich bin mit dem AHD200 sehr zufrieden, zumal er neben seiner Technik auch noch wenig Platz in Anspruch nimmt und bequem in der Jackentasche mitgeführt werden kann.
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am 1. August 2008
Ich bin nun seit 3 Wochen im Besitz der AHD200 und muss sagen, dass diese Kamera ihr Geld wirklich wert ist. Natürlich kommt der 720p Modus nicht an die Qualität einer EUR 900,- Kamera ran, aber für mich als Hobbyvideografen reicht es vollkommen aus und sieht wesentlich besser aus als die übliche DVD Auflösung. Die Kamera selbst ist gut verarbeitet und wirkt relativ hochwertig. Die Akkulaufzeit ist sensationell und die mitgelieferte 2GB Speicherkarte mehr als ausreichend. Der fehlende Bildstabilisator stört meiner Meinung nach gar nicht, wenn man ein einigermaßen ruhiges Händchen hat. Alles in Allem eine klare Kaufempfehlung !
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am 2. Juli 2008
Hallo,
die schönste Zeit des Jahres, die Urlaubszeit steht vor der Tür. Natürlich möchte man außer Fotos auch gerne kleine Urlaubsfilme mit nach Hause nehmen um diese Bekannten und Freunden zu zeigen. Allerdings habe ich in den letzten Jahren festgestellt, dass ich die Videocamera immer öfters im Hotelzimmer gelassen hatte. Warum, na klar Fototasche, Filmeu.d.g. waren recht groß und schwer, so dass ich nicht viel Lust hatte, diese Ausrüstung ständig mitzuschleppen. 2004 habe ich dann meinen guten Panasonic VHS Videocamcorder bei Ebay verkauft.
Ich wollte nun einen kleinen,leichten und preisgünstigen Camcorder.

Bei Amazon fiel mir dann die Rubrik Camcorder auf Speicherkarte auf und nach einigen Testberichten, Videobeispieldateien und Verkaufsgesprächen war klar, dass die Wahl auf die Aiptek AHD 200 fallen wird.

Ich werde mir jetzt die technischen Details ersparen, da man sie ja überall nachlesen kann, sondern hier über meine subjektiven Erfahrungen schreiben.
Zuerst einmal habe ich den AHD 200 sehr günstig bei einem großen Computerwarenhaus für 99,00 Euro gekauft, damit konnte ich sehr zufrieden sein. Eine schnelle SDHC Speicherkarte mit 4 GB und einem USB Cardreader inklusive kosteten noch mal 27 Euro extra. Auf dieser Karte sollen man dann bei einer Auflösung von 1280 x 720 Pixel bei 30 fps pro Sekunde ca 2 Stunden filmen können.
Also gut, den Camcorder ausgepackt, er ist überwiegend aus Plastik und deswegen sehr schön leicht, trotzdem ist er solide verarbeitet, neben dem Akku, Handbuch und eine kleine Tasche ist auch ein Objekttivschutz mit dabei. Außerdem Software, Anschlußkabel für PC und Fernseher und Netzkabel
Die praktische Funktion als Minifestplattenrecorder für den Fernseher ist in dieser Version und bei der AHD 300 leider nicht enthalten, das gab es nur bei den Vorgängern.Auch läst sich der Bildschirm nur um 90 Grad drehen.
Kommen wir nun zum Camcorder; die Menüführung ist kinderleicht, so ähnlich wie bei einer Digitalkamera und mehrsprachig. Neben der HD Auflösung, die übrigens nur in 16:9 verfügbar ist, gibt es noch die DVD auflösung 720x480 und die 352x240 welche nur im 4:3 Modus aufnimmt. Außerdem kann man noch Fotos machen, trotz der bis zu 8 Millionen Megapicksel sehen die Fotos jedoch wie bei einer 1,3 Millionen Megapickselkamera aus, also schlecht.
Der 4 Digitalzoom kam man höchstens mit der Note ausreichend beschreiben, und das Mikrophon nimmt nur in Mono, allerdings recht gut auf.
Am meisten hatten mich die Videoclips im Internet abgeschreckt, diese hatten oft diese "Klötzchenbildung", wie bei billigen VCD`s

Pro :
1. Sehr leicht und kompakt, passt in jede Jackentasche.
2. Die Bildqualität ist für diese Preisklasse wirklich gut.
3. Kräftige und satte Farben.
4. Die Speicherkarte 4 Gb reicht im HD Modus für ca 2,12 Std.
5. Der Akku hält mindestens ebensolang im Aufnahmebetrieb.
6. Nachzieheffekte und minimale "Klötzenbildung" nur auf dem PC, nach Umwandlung mit der sehr guten Freeware "DVD Flick" in DVD Videodateien bzw. gebrannt als DVD Video keinerlei Nachzieheffekte oder Klötzchenbildung erkennbar.

Contra:
1. Der Zoom ist nur ausreichend.
2. Kein Bildstabilisator, Aufnahmen während der Bewegung oder beim "zoomen" verwackeln meistens.
3. Das Mikrophon ist nur Mono und nimmt leider auch Windgeräusche oder Rauschen des Wassers am See sehr laut auf. Im allgemeinen ist die Aufnahmequalität recht gut.
4. Nach 3 Wochen Urlaub mit 4 Std Filmmaterial stört vor allem die fehlende Pausetaste, es gibt nur Aufnahme oder Stopp.

FAZIT :

Als kostengünstiges Einstiegsmodel sehr empfehlenswert. Die Bildqualität im HD Modus ist wirklich für die Preisklasse sehr gut, sie ist etwas schlechter als die Mini DV Camcorder. Die Farben sind satt und kräftig.
Am meisten jedoch freue ich mich über die leichte und kompakte Bauweise, ich kann den Camcorder überall mitnehmen und das "filmen" macht jetzt wieder richtig Spaß. Trotz der leichten Bauweise scheint die Qualität zu stimmen, mir viel der Camcorder schon mehrmals beim Wandern auf den harten Steinfußboden, bis auf einige Schrammen, funktioniert er einwandfrei.
Meine Familie war übrigens von der Qualität der Urlaubsfilme begeistert.
Den Camcorder von Aiptek würde ich mir immer wieder kaufen, da trotz der aufgezählten Nachteile das Preis/Leistungsverhältnis nach meiner Meinung unschlagbar ist.
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am 11. Juni 2008
Ich frage mich wer für rund 130 Euro eine Profi-HD-Kamera erwartet?
Für dieses kleine Geld ist doch wohl klar, dass man gewisse Abstriche machen muss! Ich habe von Anfang an nicht zuviel erwartet. Wollte realistisch bleiben und mich keinen Illusionen hingeben. Erwartet habe ich einen Camcorder der klein, leicht und handlich ist. Ferner sollte die Bildqualität nicht unter der meiner älteren VHS-Kamera liegen.
Nach ersten Tests bin ich wirklich überrascht. Mir sind folgende Stärken und Schwächen aufgefallen:

+ Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
+ lange Akkulaufzeit
+ Standard NP-60 Akku, leicht nachzukaufen
+ Sehr gute Bildqualität im HD-Modus bei Tageslicht
(weit besser als DVD aber viel schlechter als 1080p BluRay Quellen)
+ Metallgewinde für Stativ
+ SDHC kompatibel (bis zu 32GB)
+ ausreichendes Zubehör (u.a. Kabel für HDTV sowie Standard-TV)
+ guter Makromodus für Nahaufnahmen
+ Fernbedienung (jedoch nur geringe Reichweite)

- wackelige Bilder (bei Handführung)
- Schärfenbestimmung anhand des Monitors kaum möglich
- nur digitaler Zoom
- billige Abdeckung der Anschlüsse
- schlechtes Bild bei Dunkelheit, Dämmerung und Innenaufnahmen

Fazit: Sofern man nicht allzu viel erwartet wird sicher positiv überrascht sein, wer gestochen scharfe, professionelle HD Qualität erwartet (wie kann man das überhaupt bei dem Preis?) wird enttäuscht sein.
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am 24. August 2009
Bei dem Preis sollte man nicht viel erwarten, dachte ich: Aber war dann doch Überrascht, das Zubehör ist ausreichend.Videoaufnahmen, Fotos und wer es brauch, noch ein Diktiergerät, alles in einem. Habe Videos gemacht wo die Lichtverhältnisse eher schlecht als gut waren.Aber mit dem Camcorder sind sie doch ganz gut geworden.Wer nur gelegentlich Videos aufnimmt,für den ist der Camcorder zu empfehlen. Ich bin mit dem Gerät Vollkommen zufrieden,die Software ist zwar von ARCSOFT, aber es geht noch.Unter Vista arbeitet sie recht gut.
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am 2. Oktober 2009
Ich war schon seit längerer Zeit auf der Suche nach einer kleinen, möglichst preisgünstigen Kamera um hin und wieder kleine Filmchen damit zu produzieren, aufgrund der vielen positiven Rezensionen habe ich mich für die Aiptek entschieden.

Aufgrund das Preises habe ich nicht allzuviel erwartet und war zunächst einmal positiv überrascht. Der Einsatz im Kroatienurlaub brachte dann schnell Klarheit: Die Bildqualität ist tatsächlich sehr gut, Schwächen zeigen sich allerdings bei allzu hellem (Sonnen)Licht, beim (recht ruckeligen) Zoomen wird das Bild sehr hell, sobald man den Zoom wieder zurückfährt gibt sich das wieder, ob das bei allen Kameras oder nur bei meinem Modell der Fall ist kann ich nicht beurteilen. Was mich absolut stört ist ein fehlender Pausenknopf, es gibt nur ein oder aus, das führt dazu dass man entweder dutzende kleine "Minifilmchen" auf der Speicherkarte hat die aufgrund des MOV-Formats auch nicht so einfach mit jedem Bildbearbeitungsprogramm zusammengefügt werden können, oder man läßt die Kamera eben durchlaufen und hat dann zwangsläufig Szenen drauf die nicht unbedingt drauf sein sollen..;-)
Der Ton ist nicht überragend aber akzeptabel, von Zoomgeräuschen oder dgl. habe ich noch nichts bemerkt. Die Fotofunktion ist ebenfalls in Ordnung, ich habe sie probehalber ein paarmal genutzt und kann an der Bildqualität nichts aussetzen, kann mit einer normalen Digitalkamera durchaus mithalten wenn auch die Auslösezeit nicht die schnellste ist. Auch die Akkulaufzeit ist gut, ich habe noch einen Ersatzakku dazugekauft, damit bekommt man eine 4GB-Karte spielend voll.
Das Zubehör ist überaus reichhaltig, sämtliche Verbindungskabel (inkl. HDMI) sind dabei, bei mir hat lediglich die Fernbedienung nach kurzer Zeit ihren Dienst eingestellt was für mich aber verschmerzbar ist.
Die Aufnahmefunktion vom Fernseher habe ich nicht gefunden, trotz allem Rumprobieren, scheinbar verfügen nicht alle Modelle über diese Funktion.

Mein Fazit: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist o.k., das größte Manko ist für mich die fehlende Pausenfunktion, ansonsten bin ich zufrieden.
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am 5. Juni 2008
Wer billig kauft, kauft meist doppelt. Haben Sie dies schon mal gehört? Für diese Pseudokamera ist diese Redensart wie maßgeschneidert. Vieles ist ja bereits in anderen Rezessionen ja ausführlich beschrieben und gelobt worden, allerdings fehlen meiner Meinung nach bestimmte Angaben, die vielleicht das Ganze abrunden, ergänzen und zu ihrer Kaufentscheidung beitragen sollen.

Bildqualität: Sicherlich bekommt man ein zum Kaufpreis verhältnissmäßig gutes Bild (ich habe 119,-EUR bezahlt ohne Karte) Sowohl im DVD als auch im HD-Modus, sofern ihr Fernseher HD-tauglich ist. Die Bildqualität ist allerdings nur bei Tageslicht überzeugend, wobei es doch sehr schnell zur Überbelichtung kommt, weil die Linse schlicht und einfach überfordert ist. Über den Web-modus äußere ich mich nicht, weil ich dem keine Gewichtung beimesse bzw. nicht nutze. Eine zusätzlich erworbene SDHC-Speicherkarte (8GB / 20 EUR) verschafft mir knapp 9 Stunden Aufnahmezeit im DVD-Modus.

Was mich wirklich ärgert ist das in den Einstellungen zwar Datum und Uhrzeit eingestellt werden können, diese aber im Video nie wieder auftauchen. Es lässt sich quasi nicht einstellen ob diese im Film eingeblendet wird, wie man es zum Beispiel von üblichen Camcordern gewöhnt ist. Wenn ich diese Filme eines Tages meinen Kindern vorspiele, so muss ich die Entstehungszeit wohl schätzen. Ist eine Video mal beendet, gibt es keinerlei Informationen mehr dazu. Weder der Aufnahmezeitpunkt oder die Gesamtlänge, noch die bereits abgespielte bzw. restliche Dauer. Die einzige Info die verbleibt ist der Dateiname, der einfach aus einer fortlaufenden Nummer besteht und nicht wirklich hilfreich ist. Aufpassen beim Überspielen auf dem PC. Hier kann aufgrund gleichen Dateinamens (nach Formatieren der Karte z.B.) schnell mal das Lieblingsvideo überschrieben werden. Hier auf jedenfall die Dateinamen ändern bzw. mit einer scharfsinnig überlegten Ordnersytematik arbeiten.

Ein weiteres Ärgerniss: Einfach mal die Pausetaste beim Aufnehmen betätigen um anschließend weiter zu filmen ist nicht. Entweder Filmen oder Stopp. So hat man dann schnell mal zig kurze Videos auf der Karte die später für Chaos sorgen. Die Filme selbst wirken stets, als würde man sich im aktiven Erbebengebiet aufhalten. Wer Chaos und Panik hervorheben will, dem dürfte dies mit der Aiptek AHD200 bestens gelingen - im Stil von Blair Witch Projekt, zumal schwarz-weiß und Sepia-Aufnahmen möglich sind.

Die Tonqualität: Einfach miserabel. Lediglich Mono ist möglich - aber auch dies eben grottenschlecht und bedingt durch die Positionierung des Mikrofons zudem sehr zur Übersteuerung neigend. Kurz gesagt: alle Geräusche die man nicht hören will sind laut vorhanden und Geräusche die eigentlich unentbehrlich wären (z.B: Stimmen ab 2 Meter entfernung) sind kaum oder gar nicht hörbar. Sämtliche Aktivitäten am Gehäuse während des filmens (z.B. Zoomen) werden penibelst vom Mikrofon aufgefangen.

Die Bildqualität bei Fotos: absolut unzureichend um die Bezeichnung 5 Megapixel zu verdienen (die Interpolierung zu 8 MP ist im Prinzip nur gaga) - so schlecht, das dies völlig außer Diskussion steht. Wer behauptet, diese wäre einigermaßen akzeptabel, dem unterstelle ich völlige Ahnungslosigkeit - also Bitte.

Selbst wenn die Bilder brauchbar wären, die Zeit zwischen dem Drücken des Auslösers und dem Klappern der Linse ist gefühlt, locker eine ganze Sekunde - hier also, wenns denn unbedingt sein muss: nur schlafende Motive ablichten und ausschließlich mit Stativ arbeiten, da hier löblicherweise ein Norm-Gewinde sogar vorhanden ist.

Die Funktion als Videorecorder dürfte wohl nur anderen Modellen von Aiptek vorbehalten sein. Auf biegen und brechen habe ich alles versucht - ohne Erfolg. Der kleine Stern in der Bedienungsanleitung verrät es: *nur bei einigen Modellen verfügbar. Wer es genau wissen will, sollte bei Aiptek nachfagen, da die aus der Internetseite bzw. aus der Bedienungsanleitung nicht konkret abgeleitet werden kann.

Das Gehäuse wirkt in der Tat sehr dünn und bescheiden. Das extrem geringe Gewicht erzeugt bei mir aber eher einen billigen Eindruck, als das ich dies als Feature sehen könnte - ist ja nicht widersprüchlich. Die Lautsprecher- bzw. Mikrofonblende wirkt zudem äußerst Bruchanfällig was die Halteklammern betrifft und lässt sich sehr leicht aus der Position bringen. Auch beim Akku habe ich das Gefühl, dieser hat nach allen Seiten reichlich Platz. Eine ausreichende Kontaktierung zu den Kontakten des Akkus bezweifele ich.

Für verspielte, so wie ich es bin, ist es ein leichtes die Aiptek in Verlegenheit zu bringen. Diese reagiert dann mit Befehlsverweigerung. In manchen Fällen hilft dann nur noch Batterieentzug. Die 3-stufige Akkuanzeige ist auch sehr fragwürdig, da zwischen eben noch als Voll anzeigend und abschalten der Kamera nur wenige Minuten liegen. Der letzte Balken erscheint auch nur wenige Sekunden, dann kommt rot hinterlegt die Warnung, das der Akku schwach ist, aber nur so lange das mann dies lesen kann, dann ist zappenduster. Etwa 70 - 90 Minuten Akkulaufzeit erscheinen mir unter Laborbedingungen realistisch. Aber keineswegs am Stück. Länger als 25 Minuten konnte ich noch nicht filmen, da wohl die Versorgungsspannung etwas zusammenbricht und der Akku sich deutlich aufheizt. Nach einer angemessenen Ruhepause kann es wieder Weitergehen. Die Akkuanzeige zeigt seltsamerweise dann auch wieder auf voll. Hingegen sind 15-20 5-minütige Filme für die Aiptek eher bekömmlich, was der angegebenen Akkulaufzeit dann auch eher gerecht wird.

FAZIT: Als Fotokamera eine Zumutung, als Camcorder ein Kompromiss, da wirklich einzig und allein die Filmqualität brauchbar erscheint und die Tatsache, dass dies eben unkompliziert auf mittlerweile erschwingliche Speicherkarten abgelegt wird. Ersatzakkus sind aufgrund des NP-60 Standardformats ebenfalls sehr günstig zu beziehen (ab 10 EUR). Das Zubehör braucht sich ebenfalls nicht zu verstecken - selbst eine Fernbedienung ist hier inklusive.

Hätte ich nicht voreilig bereits Speicherkarte, Akku und Ladegerät bestellt und die Aiptek nicht etwas überzogen im Härteeinsatz erprobt - dann wäre das Ding schnell wieder beim Händler gelandet. Jetzt reiß ich mich zusammen und werde versuchen das Beste daraus machen...

1 Stern gibts von mir für die brauchbare Filmqualität und das Zubehör...der Rest ist ein Desaster...
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am 9. Januar 2010
Wir haben die Kamera als Weihnachtsgeschenk an unsere Tochter verwendet. Einfache Bedienung, ausreichende Bildqualität, Ton ist auch brauchbar - ideal für die Filmexperimente einer kleinen Regisseurin oder für schnelle Dokus ohne hohen Anspruch bei Erwachsenen.
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am 12. Januar 2010
Erster Eindruck:
- billiges Plastik
- leicht
- handlich
- wenig Knöpfe

Praxis:
Der äußere Eindruck hat auch das Innenleben bestätigt. Bild und Ton sind wirklich maximal als "ausreichend" zu bewerten, d.h. man erkennt Personen und Umgebung. Ansehen will man das Ergebnis nicht.

- Es rauscht sehr stark, auch bei Tageslicht.
- schlechter Kontrast
- sehr verwackelt

Mit einer halbwegs guten Digitalkamera kann man vergleichbare Videos erzeugen. Es steht vielleicht HD drauf, jedoch erzeugt man nur grottig schlechtes Bildmaterial.
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