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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder eine Top-CD
Unglaublich wie mitreissend die Musik von Subway to Sally ist. Ich habe alle Alben von dieser Gruppe und bin mit diesem mehr als zufrieden. Es gibt wieder keinen Track auf der Scheibe der mir nicht gefallen hat.

Ich muß allerdings zugeben, daß der Mittelalterklang bei Subway doch stark abgenommen hat - nicht daß es mich stören würde...
Veröffentlicht am 23. Januar 2008 von Frank Hornscheidt

versus
5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kein Super-Erfolg
Bei vielen Songs dieses Albums fehlt es mir doch an irgendetwas besonderem. Auch nach mehrmaligem Hören, kommt einem da nur der Gedanke "aha, Rockband". Aber eben DAS sind STS nicht, bzw. wollten einmal etwas anderes sein. Alle mittelalterlichen Instrumente kommen viel zu kurz, das einzige was man abgesehen von Schlagzeug und E-Gitarre hin und wieder hört ist...
Veröffentlicht am 26. Februar 2008 von Anonym


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder eine Top-CD, 23. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Bastard (Digipack) (Audio CD)
Unglaublich wie mitreissend die Musik von Subway to Sally ist. Ich habe alle Alben von dieser Gruppe und bin mit diesem mehr als zufrieden. Es gibt wieder keinen Track auf der Scheibe der mir nicht gefallen hat.

Ich muß allerdings zugeben, daß der Mittelalterklang bei Subway doch stark abgenommen hat - nicht daß es mich stören würde. Canticatum Satanae ist wirklich recht kurz geraten, aber toll gesungen - und daher kein Kritikpunkt für mich, sonst hätte ich mir irgendeine Gregorian-CDs geholt ;-)

Kräftige Riffe und sanfte Melodien wechseln sich gut ab, und für meinen Geschmack war Eric Fish in Bestform und sein Gesang geht einem wieder durch Mark und Bein (Gänsehautgarantie ;-))

Bei einigen Stücken hatte ich so eine Art (positives) DejaVue-Gefühl - als ob mir einzelne Melodien bekannt vorgekommen wären ohne jedoch bestimmen zu können an was mich diese erinnern könnten.

Der neue Drummer Simon-Michael hat mir schon bei Nackt-Tour bestens gefallen und man merkt auch auf dieser Scheibe, daß seine Künste auch hier Einzug gehalten haben.

+++++
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neues Herzblut !!!, 5. November 2007
Von 
kwichybo "Jörn M." (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Bastard (Digipack) (Audio CD)
Jawoll ja...meine Lieblings-Potsdamer sind wieder zurück. Nachdem die Mittelalter-Metaller SUBWAY TO SALLY auf ihrer kürzlich veröffentlichten Akkustik-CD/DVD "Nackt" noch Ihre zerbrechliche und emotionale Seite unter Beweis gestellt haben, schlagen sie auf ihrem brandneuen Album "Bastard" mit all ihrer Härte zurück. Und ich möchte schon mal vorweg nehmen, dass dem Septett der gekonnte Spagat zwischen brachial-moderner Härte und folkloristischen Mittelalter-Elementen (inklusive Geige, Flöte und Dudelsack) , erneut glänzend geglückt ist. Insofern reiht sich "Bastard" ansatzlos in die Liste der SUBWAY-Classics wie "Hochzeit" , "Bannkreis" und "Herzblut" ein, und stellt ohne Zweifel einen weiteren glanzvollen Höhepunkt ihrer Band-Karriere dar. Bei näherer Betrachtung gibt es unter den 13 Tracks lediglich zwei Stücke, die mir nicht ganz sooo gut gefallen, wie das restliche Material. Denn bei "In der Stille" und dem Quasi-Titelsong "Fatum" lassen die Potsdamer die großen magischen Momente (und schlüssigen Ideen) vermissen, und bieten den Hörern eher durchschnittliche Kost. Dies ist jedoch nur ein minimaler Schönheitsfehler eines ansonsten rundum gelungenen Stückes deutscher Klangkunst, das man schlichtweg gehört haben MUSS. Ein Highlight jagt buchstäblich das nächste...
Fantastische Hymnen wie "Puppenspieler" , "Unentdecktes Land" , "Umbra" , "Voodoo" und der eingängige Hit "Auf Kiel" (was für ein geiler Chorus!) präsentieren SUBWAY TO SALLY in absoluter Bestform, und strotzen nur so vor Adrenalin und positiver Energie. Der groovige Opener "Meine Seele brennt" hätte locker auch auf dem letzten RAMMSTEIN-Longplayer "Rosenrot" stehen können, wohingegen das tieftraurige Abschiedslied "Wehe Stunde" für zentimeterdicke Gänsehaut beim angespannten Zuhörer sorgt. Im krassen Kontrast hierzu steht ein lebensbejahender Tanzflächen-Feger wie "Tanz auf dem Vulkan" - für mich der inoffizielle Nachfolger von "Veitstanz" - der zukünftig auf allen Konzerten für ungeahnte Jubelstürme und halsbrecherische Tanzeinlagen sorgen wird. In dieselbe Kerbe schlägt der Mid-Tempo-Stampfer "Hohelied" (schon wieder so ein genialer Ohrwurm-Refrain!), der ebenfalls das Zeug zum absoluten Live-Abräumer hat. Tja, und dann ist da noch "dieses eine Lied"...dieses unglaublich dynamische Riff-Monster "Die Trommel", welches mir seit Tagen nicht mehr aus dem Kopf geht, und dessen simpler (uns dabei soooo genialer) Chorus mich sogar im Schlaf verfolgt. Ohne Worte !!! Für mich der beste Song des Jahres 2007 !!!
Als letzten riesigen Pluspunkt muss man noch die druckvolle und knallharte Produktion erwähnen, die für deutsche Verhältnisse beinahe schon Maßstäbe setzt, und die 13 Songs von "Bastard" nahezu perfekt in Szene setzt. Dennoch gibt es für den Hörer zahllose versteckte Details zu entdecken, die beim ersten Durchlauf noch verborgen schienen. Somit besteht unbedingte Kopfhörer-Pflicht !!!
Fazit: SUBWAY TO SALLY ist es zweifellos gelungen, den ebenfalls bärenstarken Vorgänger "Nord Nord Ost" mal eben locker zu übertrumpfen. Geschmäcker sind zwar bekanntlich verschieden...aber für mich persönlich ist "Bastard" sogar die beste Scheibe seit "Bannkreis". Aber das sollte jeder für sich selber entscheiden. Fest steht jedoch, dass eigentlich kein SUBWAY-Fan von diesem kleinen (aber feinen!) Meisterwerk enttäuscht sein dürfte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Herz brennt, 25. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Bastard (Audio CD)
Nachdem ich jetzt Subway To Sally mit dem neuen Material live erleben durfte, habe ich mir danach auch nochmals dieses Album zu Gemüte geführt.

Gleich das erste Lied "Meine Seele brennt", in dem es mal wieder um Feuer geht, ist eine harte schleppende Rocknummer, die einen in ihren Bann zieht und nicht mehr los lässt. Live ein echtes Erlebnis! Ich hoffe, das Lied bleibt auch die nächsten Jahre im Programm. Im Stil ähnlich ist auch "Die Trommel", die einen eingängigen Refrain hat und live genauso mitreißt. Im Text geht es um junge Menschen, die in den Krieg ziehen. Sehr gut!
Ein anderes sehr gelungenes Lied ist "Puppenspieler", das in einem eher ungewohnten 6/8-Takt schwingt und trotzdem munter rockt. Inhaltlich geht es um Macht und Abhängigkeit.
"Auf Kiel", der Siegertitel des Bundesvisionsongcontests, ist ein sehnsuchtsvolles Stück voller Rastlosigkeit, das an die Seefahrerromantik der letzten Platte erinnert. Ist nicht so hart wie die übrigen Lieder, passt hier aber gut zum Text und entwickelt langsam eine Eigendynamik, soll heißen: je öfter man es hört, desto besser wird s.
Ein weiteres tolles Lied, das mich wegen seiner ungewöhnlichen Harmoniewendungen fasziniert, aber leider nicht live gespielt wurde, ist "Umbra". Trotzdem hat dieses schwermütige Lied, in dem es um die Einsamkeit eines Ausgestoßenen geht, einen eingängigen Refrain. Von Thema und Machart her sehr ähnlich aber einem nicht so tollen Refrain ist der Track "Fatum", was soviel wie Schicksal bedeutet. Man hätte ihn auch den Titel des Albums geben können, aber so etwas machen STS ja nicht.
"Tanz auf dem Vulkan" ist ein sehr gutes Stück zum Rumspringen und Abtanzen. Erinnert stark an den Sallys-Hit "Veitstanz", reißt nicht ganz so mit, macht live aber sehr viel Spaß
Ein Lied, von dem ich anfangs nicht so überzeugt war, mit dem sie aber eindrucksvoll ihre Bühnenshow einläuteten ist "Hohelied". Der Refrain ist hier auch Programm: "Wir schlagen euch den Takt auf euren Trommelfellen".
Ein Stück, das auch beim Konzert fehlte, ist "Voodoo". Hier geht es um Rache durch eben jene Zauberpraxis. Der Titel geht gut ab, aber der Refrain ist leider nicht so gelungen.
Neben dem ganzen Rock gibt es mit "Wehe Stunde" und "In der Stille" auch zwei sanfte, gefühlvolle Balladen, die qualitativ ebenbürtig sind. So soft und beinahe schmalzig wie hier kennt man die Sallys eigentlich nicht. Die erste schaffte es zumindest ins Live-Programm.

Das neue Album ist in gewisser Weise etwas Besonderes, weil die Musik eine Gemeinschaftsarbeit von fast der ganzen Band und den Gastmusikern Fabio Trentini, Milan Polak und B. Deutung ist. Hauptkomponist Ingo Hampf ist nur bei drei Liedern beteiligt. Bei den Texten wurde Chefschreiber Bodenski bei zwei Stücken von Frau Schmitt unterstützt.
Ich finde es interessant, dass nach all den Jahren plötzlich auch andere Leute für die Musik verantwortlich sind, aber das Ergebnis sich immer noch nach Subway To Sally anhört.
Dem echten Mittelalterfan wird diese Platte wohl wieder nicht gefallen, weil die typischen Mittelalterinstrumente eher spärlich eingesetzt werden, aber die Potsdamer sind in erster Linie eben eine Hardrockband, was sie live auch wieder eindrucksvoll bestätigten.
Für mich ist das Album das Beste seit "Herzblut".
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Konstant gutes von Subway to Sally..., 27. Oktober 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bastard (Digipack) (Audio CD)
Subway to Sally ist einer der Bands, die man entweder lieben oder hassen muss. Zu ungewöhnlich ist einfach ihre Musik. Auch lassen sie sich schwer in eine Schublade stecken, das war schon beim ersten Album so und ist nun bei der aktuellen Platte "Bastard" nicht anders...
Im entferntesten Sinne könnte man Subway to Sally mit "In Extremo" vergleichen, jedoch bin ich immer noch der Meinung, das man hier Äpfel mit Birnen vergleicht (ich höre beide Bands). Aus diesem Grund vergeiche ich Subway to Sally passenderweise mit sich selbst :-). Das sie nun einen schweren Stand seit den 2 letzten Alben "Engelskrieger" und "Nord Nord Ost" haben, ruft bei Subway to Sally Fans ein Kopnicken hervor...
Zum Album "Bastard" kann man sagen, das es konstant die erfolgreiche Geschichte von Subway to Sally weiterführt. So macht sich bei den Songs wie zum Beispiel "Meine Seele brennt", "Puppenspieler", "Tanz auf dem Vulkan" oder "Die Trommel" schon richtig gute Laune breit. Die Songs sind zwar der Fantasie entwichen, aber wenn interessiert das schon, wenn diese einem ein breites Grinsen ins Gesicht zaubern. Ein Song der etwas neueren Art ist "Voodoo", der ein bisschen vom Subway to Sally Klischee abweicht, der sich aber auf der anderen Seite in den Ohren festsetzt! "Auf Kiel" ist ein rockiges "Seemanslied", einfach cool gemacht! "Das Hohelied" soll wohl ein Aufruf an alle Subway to Sally Hasser sein, was der Qualität aber keinen Abbruch tut. Die langsameren Nummern des Albums finde ich persönlich besser als alles vorher dagewesene von Subway to Sally. So stimmen einem "Umbra", "Wehe Stunde", "Fatum" und "In der Stille" ein wenig nachdenklich ein. Der Grund dafür liegt hauptsächlich, wie auch in allen anderen Songs, am tiefgründigen Text, jedoch auch in der instrumentalen und gesanglichen Begleitung, die in diesen Songs besonders zum tragen kommt. "Unentdecktes Land" kommt dagegen wieder ein wenig aggressiver herüber, bei dem Refrain das ganze sanft abbremst, bevor wieder "in die Saiten" gehaut werden kann.
Fazit: Wie bei Subway to Sally typisch sind es wieder die Texte, die diese Band so ungemein gut macht. Die Stimme von Frontmann "Eric Fisch" und die Leistung seiner "Hintermannen" und "Hinterfrau" tun hier ihr übriges dazu!
So ist die Stimme von Eric zwar stark gewöhnungsbedürftig, aber was soll ich sagen, er hat es schlicht gesagt einfach drauf!!! :-)
Klar ist die Musik von Subway to Sally nicht jedermanns Sache...jedoch muss man sozusagen im Leben manchmal "ein Risiko" eingehen, um zum Erfolg zu kommen. Ich persönlich habe es nicht bereut (in Bezug auf alle Subway to Sally Alben).
4 Sterne im Vergleich zu den 2 Vorgängeralben "Engelskrieger" und "Nord Nord Ost"
5 Sterne im Vergleich zu der Einzigartigkeit, die Subway to Sally auch wieder mit diesem Album zum Vorschein bringt
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ..., 30. Oktober 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Bastard (Audio CD)
Für den Titel des neuen Albums gibt es einen guten Grund. Waren bislang meist Bodenski und Ingo Hampf für die musikalische Seite von Subway To Sally verantwortlich, so haben sich dieses Mal tatsächlich andere Musiker in den Songwriting-Prozess mit eingebracht und somit einen musikalischen B****** geschaffen, der sich seiner Herkunft zu keiner Zeit schämen muss. Ganz im Gegenteil, das Album wird sich nahtlos in die Reihe der bisherigen Klassiker einreihen. Über den Rückgang an mittelalterlicher Instrumentierung hat man auf den letzten Scheiben schon diskutiert, deswegen soll dies hier außen vor bleiben. Und eigentlich sollte man ja meinen, dass bei einer Band, die fast 15 Jahre im Geschäft ist und inzwischen ihr neuntes Studioalbum veröffentlicht, irgendwann mal die Luft raus sein muss. Dass das bei Subway To Sally und ihrem Neulingswerk nicht der Fall sein wird, war zwar einerseits klar, aber andererseits ist es schon fast beängstigend, wie herausragend der "Nord Nord Ost"-Nachfolger geworden ist. "Meine Seele Brennt" ist ein druckvoller Opener, der kräftig rockt und geschickt mit einer laut/leise-Dynamik arbeitet, die Eric mit seiner Stimme perfekt unterstützt. Der Mann klingt inzwischen etwas rauer und markanter und passt somit ideal zu den harten Gitarren.Doch auch bei "Puppenspieler", das stärkere Akzente auf das Violinspiel von Frau Schmitt und diverse Akustikgitarren legt, lebt von der Stimme des Sängers. Langsamer und sehnsüchtig beginnt "Auf Kiel", das in der Strophe hauptsächlich von der Geigenmelodie getragen wird und sich zum Refrain hin steigert. Mehrstimmige, chorale Gesänge leiten in "Umbra" über, die erste, sehr ruhige Nummer. Tauchen schon hier leicht orientalische Melodien auf, steigern STS diesen Aspekt mit "Voodoo" noch deutlich. Arabische Frauengesänge, Tribal-Rhythmik, die in einen äußerst fetten Sound übergeht. Erstaunlich wie wütend und bedrohlich Eric in dem Song klingt. Das hätte man dem Sänger kaum zugetraut, so nett und freundlich wie im man ihn sonst kennt. Doch nach so viel gutem kann mich die Ballade "Wehe Stunde" überhaupt nicht Überzeugen, bei welcher man auf auf orientalische Klänge, mit Percussion-Elementen setzt. Dann wird es wieder Zeit, die Gitarren sprechen zu lassen, und auch mittelalterliche Saiteninstrumente bestimmen das Bild bei "Die Trommel". Hier und beim folgenden "Unentdecktes Land" rocken die Potsdamer weitgehend unbeschwert drauflos und legen eine enorme Spielfreude an den Tag. Das trifft natürlich auch auf "Hohelied" zu, welches mit einem sehr schönen Text herausragt. Das kurze "Canticum Satanae" ist ein kleiner, mehrstimmiger Choral, (Wie "Alle, Psalyte Cum Luya") der wohl nichts besonderes darstellt und einen unwillkürlich zum Grinsen bringt.Wer immer noch den alten Zeiten hinterher trauert, in denen die Band verstärkt im Mittelalter-Rock verwurzelt war, der wird an "Tanz Auf Dem Vulkan" seine helle Freude haben. Das im wieder sehr sehr gute "Fatum" bremst das Tempo schon wieder ein wenig herunter und lässt mal wieder ein paar Dudelsäcke erschallen, bevor mit "In Der Stille" eine weitere Ballade das Ende der Platte einläutet.
Fazit: Um es kurz zu machen: Absolutes Top-Album mit keinen Kritikpunkten. Fast unvorstellbar, aber alle 12 Stücke spielen in der musikalischen Champions League ganz oben mit und alle Subway To Sally-Fans werden weinen vor Freude. Hier passt einfach alles. Ich ziehe meinen Hut vor den Potsdamern und verkünde die Höchstnote. 1+

Meine Seele Brennt: 10/10
Puppenspieler: 10/10
Auf Kiel: 10/10
Umbra: 9/10
Voodoo: 9/10
Wehe Stunde: 6/10
Die Trommel: 10/10
Unentdecktes Land: 9/10
Hohelied: 8/10
Canticum Satanae: 7/10
Tanz auf dem Vulkan: 9/10
Fatum: 9/10
In der Stille: 9/10
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mittelalter ade! Schluss mit Dudelsack!, 24. Oktober 2007
Von 
EL. (DUDERSTADT Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Bastard (Digipack) (Audio CD)
Trotz relativ mittelmäiger Kritik in diversen Musikzeitschriften finde ich, dass dieses Album das beste bisher ist. Es macht konsequent das weiter wo man bei "Nord Nord Ost" aufgehört hat. Aber was auffällt ist, dass es fast keine "Mittelalterinstumente" in den Liedern gibt. Dafür sind die Texte jedoch immer noch in diese Art gehalten. Beispiele: "Wehe Stunde" und "Fatum" das auch noch musikalisch am ehsten ihre Wurzeln zeigt. Aber wer nun auf Dudelsack und Schalmay steht der wird wohl etwas enttäuscht sein. Eine "Mittelalterband" wollen STS laut Eric Fish auch nicht mehr so richtig sein. Man will sich nicht in eine Schublade stecken lassen. Irgendwie klingt`s sehr "Industrial" viele harte Gitarren in den Liedern. Und ja ich weiss, der alte Vergleich, klingts musikalisch wie Rammstein. Jedenfalls braucht man "In Extremo" nicht mehr als Konkurrent zu fürchten da man jetzt klar auf Gitarrenrock macht und In Extremo mehr auch auf die Instrumente des Mittelalters setzen. Etwa wie der Musikalische Vergleich Volksmusik - Schlager. Trotzdem passt das, auch die teilweise zu "doomigen" und knallharte Gitarren. Man hat seine Individualität gefunden.

Fazit: Ein einfach "Geiles" Album wo der Fuss einfach nicht stillsteht. Songs die einfach nur nach vorne gehen und etwas ruhigere wechseln sich harmonisch ab. Hier ist für jeden Fan was dabei. Mein besonderer "Ohrwurm": Auf Kiel. Einfach Klasse Subway, weiter so.
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5.0 von 5 Sternen Super!, 25. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Bastard (Audio CD)
Bastard war die erste CD die ich von Subway to Sally zu hören bekommen habe. Eine Freundin lieh sie mir aus. Ich dachte mir, na gut, hörst du mal rein. Gesagt, getan. Beim ersten Mal fielen mir sofort die Texte auf. Man merkt sofort, dass ein bisschen mehr dahinter steckt als bei anderen Bands. Am nächsten schob ich sie gleich noch einmal die in Anlage. Seitdem läuft Bastard bei mir auf und ab und das schon seit Wochen. Sie wird und wird nicht langweilig! Für mich ist es keine Frage: Bastard ist wesentlich besser als Hochzeit!! Meine absolute Lieblings-CD!!

Alle Songs sind super und es gibt kaum einen Flopsong drauf, aber Wehe Stunde kann mich gar nicht überzeugen. Die Ballade ist einfach einen Tick zu ruhig, kommt einfach nicht in Gang und Canticum Satanae (nach Hohelied) ist mir zu heftig vom Text her.
Auf Kiel, Tanz auf dem Vulkan, Unentdecktes Land und Umbra fallen mir nicht großartig auf, aber anhören tu ich sie trotzdem gerne. Die restlichen Songs sind aber einfach der Oberhammer!!

Absolute Anspieltipps sind: Meine Seele brennt, Fatum, Das Hohelied, In der Stille (mein absoluter Lieblingssong!!!), Die Trommel, Puppenspieler, Auf Kiel.
Flopsongs: Wehe Stunde, Canticum Satanae

Die perfekte Einstiegs-CD, für alle die Subway To Sally noch nicht kennen, aber kennen lernen möchten!!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nichts von ihrer Magie verloren..., 12. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Bastard (Audio CD)
Dieses Album präsentiert dem Hörer eine gelungene Mischung aus kraftvollen Riffs, eingängigen Melodien, und den gewohnt mittelalterlichen Klängen, die die eingefleischten Fans so lieben.
Jeder Song hat seinen ganz eigenen Charakter, sodass man bei jedem Lied aufs Neue überrascht wird.
Während "Meine Seele brennt" mit kraftvollen Drums und harten Gitarrenriffs eine unglaubliche Energie versprüht, wird dem Hörer mit "Wehe Stunde" eine völlig andere Seite präsentiert, die auf eine wunderschöne weise melancholischer und eingängiger nicht sein könnte.
Dieses Album reißt mit und verzaubert und ist in seinem Abwechslungsreichtum kaum zu übertreffen!
Für jeden Fan ein absolutes Muß!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen perfekte Scheibe, 10. Februar 2009
Von 
Jörg Büchner "Ottilie" (Weimar, Thüringen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Bastard (Audio CD)
Mit dieser <Scheibe> hat Subway wieder einmal einen Schritt nach vorn getan und das in gewohnter Qualität. Von "Bombastic" bis sinnlich ist allles dabei, einfach Klasse.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für jeden was dabei! (Außer für den Folkpuristen), 30. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Bastard (Digipack) (Audio CD)
Rezensionen, die mit "...alle alten Fans werden..." oder Ähnlichem beginnen sind immer so eine Sache, denn sie sind im Grunde niemals allgemeingültig. Ein recht simpler Beweis hierfür: Ich bin ein "alter Fan" und finde die Platte gut.

Was man hingegen sicher sagen kann ist, dass all jene, die sich eine CD voll mit Liedern a la "... auf der Reise zu den Inseln, werden wir das Schiff anpinseln..." erhofft haben, sich wohl etwas schwer tun dürften. BASTARD ist keine fröhliche Scheibe und sie ist auch nicht, wie so oft im Vorfeld angekündigt, back to roots. Stattdessen gehen Subway to Sally ihren eingeschlagenen Weg unbeirrt weiter. Eigentlich war die Distanz zum ursprünglich Folk oder gar zur Mittelalterszene niemals größer als hier. Stücke, welche sich zur Beschallung fröhlicher Mittelaltermarktbesucher eignen, sucht man vergebens.

Zu hören gibt es ein paar "Neue deutsche Härte" - Lieder mit tief wummsenden Gitarren, wie es sie teilweise schon auf der "Hochzeit" oder eben der "Engelkrieger" gab, mehrere melancholische/schwarze Lieder, welche wohl gezielt für die stetig wachsende Gothik- und EBM-Gemeinschaft geschrieben wurden und ein paar klassische Folk-Rock-Nummern. Ergänzt wird das Ganze, duch einen kurzen (scheinbar unvermeidlichen) Ausflug mit Choralgesängen, 2 Schmachtfetzen und dem zukünfigen Live-Highlight "Hohelied". Somit wurde BASTARD zum wohl mainstreamigsten Album, das Subway jemals aufgenommen haben. (Wenn natürlich auch nicht aufs klassische Radiopublikum schielend!)

Man kann sich darüber natürlich ärgern und bis in alle Zeiten auf eine neue "Foppt den Dämon" oder gar "MCMXCV" hoffen, man kann sich dafür entscheiden, dass einem diese anhaltende Entwicklung schlichtweg nicht gefällt und die CD einfach nicht kaufen oder man läßt sich völlig unvoreingenommen auf das neueste Werk ein, aktzeptiert wie Subway 2007 eben klingen und hört sich die Nummern in aller Ruhe an.

Bei letzterer Herangehensweise lassen sich auf BASTARD durchaus einige Perlen ausmachen. Sie ist wesentlich abwechslungsreicher und inspirierter als der 8-Track-Vorgänger (nach wie vor eine Frechheit!!!) NNO und besitzt auch eine viel bessere Dynamik.

"Umbra" und "Tanz auf dem Vulkan" werden die Gothikclubs des Landes zum Tanzen bringen, "Auf Kiel" und natürlich das "Hohelied" werden Liveknaller werden und Fans von fett bratenden Gitarren kommen mit "Puppenspieler" oder "Die Trommel" voll auf ihre Kosten.

BASTARD ist gewiss nicht die schönste Platte der Potsdammer. Auch nicht die, mit den meisten Hits. Aber sie ist cool geworden. Sie rockt! Und sie zeigt, das Subway noch lange nicht am Ende sind!
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Bastard
Bastard von Subway to Sally (Audio CD - 2007)
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