Ich habe diesen Monitor nach zwei Tagen zurückgeschickt. Er ist an sich in Ordnung, nicht außergewöhnlich, nicht grottenschlecht. Mein Modell hatte zwei Subpixelfehler und der Backlight-Inverter summte recht störend bei Helligkeitswerten unter 100. Dazu kam bei mir ebenfalls ein unangenehmes Flackern (unter Win und Linux bei 60 Hz mit den neuesten Graka-Treibern und verschiedenen Kabeln).
Das Gehäuse wirkt nicht billig, aber auch nicht hochwertig. Da ist der V2400W schon aus ganz anderem Holz geschnitzt. Vor allem die Einstellungstasten sind umständlich zu bedienen. Das hätte Benq besser lösen können.
Vielleicht hatte ich ein Montagsmodell. Aber der Monitor hat keinen solch guten Eindruck hinterlassen, als dass ich ein weiteres Teil hätte bestellen wollen.
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Das Bild des BenQ ist - über Ansteuerung DVI - zumindest für den Preis sehr schön und scharf. Die Farbabweichung bei Nutzung von sRGB ist bereits ohne Feineinstellung geringer als die Variationen im Ausdruck über Tinte, die ich bei gleichem Treiber mit den verschiedenen Grafikprogrammen erreiche.
Das war das Positive. Jetzt zum weniger Schönen:
Hat man ein DVI-Bild gesehen, stellt die Ansteuerung über D-Sub keine Alternative dar. Die Schnittstelle dient dann allein Testzwecken (etwa bei den nachstehend beschriebenen Problemen).
Die DVI-Schnittstelle ist recht zickig und mag nur manchmal mit der "GeForce 6800 GO" meines Amilo 3438G zusammenarbeiten. Jeder Neustart wird so zum Glücksspiel. Gänzlich inkompatibel scheint der BenQ mit der NVIDIA-Feinsteuerung (für Farbe, Schärfe, digitale Schwingung usw.) meiner Grafikkarte zu sein. Das macht die Bildbearbeitung nicht leichter.
Auch scheint der Monitor das sonst recht nützliche Programm "Notebook Hardware Control" nicht zu mögen. Das bei mir benutzte Vorgängermodell, ein 19" Aldi-Medion, hatte mit all dem keine Probleme.
Selbst im Übrigen scheint die Firmware des BenQ nicht gänzlich sorgfältig geschrieben zu sein: So erscheint mir bei Einstellung des deutschen Menüs oft die spanisch-sprachige Meldung, das Kabel sei nicht angeschlossen (was ohnedies meist nicht der Wahrheit entspricht). Eigentlich schade.
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