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114
4,6 von 5 Sternen
Nausicaä aus dem Tal der Winde
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64 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. April 2011
Die Blu-ray-Veröffentlichung des Ghibli-Klassikers Nausicaä - Aus dem Tal der Winde [Blu-ray] ist ebenso gelungen, wie die vor einigen Wochen erschienene Blu-ray-Disk von Ponyo - Das grosse Abenteuer am Meer [Blu-ray]. Wieder wird ein Pappschuber verwendet, wieder wird ein Design mit Silhouetten-Grafik verwendet und auch der Aufkleber lässt sich problemlos entfernen.

Natürlich ist es nicht die Verpackung, die interessiert, sondern der Inhalt. Hier darf man jedoch keine Wunder erwarten, denn im Vergleich zur Ponyo-Blu-ray gab es hier deutlich schlechtere Voraussetzungen. Allerdings ist das Ergebnis doch überaus erfreulich. Zuerst fällt das körnige Bild auf, was allerdings auf eine unverfälschte Reproduktion des Ausgangsmaterials zurückzuführen ist. Der Film wurde schließlich Anfang der 80er Jahre produziert. Jedes Einzelbild wurde von bemalten Folien abfotografiert und die aufeinanderfolgenden Fotos ergaben schließlich den Film. Dies war Analog-Technik mit all ihren Vorzügen, aber eben auch mit ihren Nachteilen. Anstatt nun das Ausgangsmaterial künstlich auf zeitgemäße Optik zu trimmen, hat man das Material so gelassen, wie es seinerzeit in den japanischen Kinos gezeigt wurde. Der direkte Vergleich mit der DVD offenbart jedenfalls, dass die Qualitätssteigerung signifikant ist.

Wer den Film bereits von der DVD kennt, bekommt bei der deutschen Tonspur anhand der Stimmen schnell den Eindruck, als würde er zu langsam laufen. Und tatsächlich läuft der Film langsamer. Betrug die Spieldauer der DVD durch die Konvertierung vom NTSC- in das PAL-System noch 112 Minuten, so beträgt sie hier nun 117 Minuten. Wir sehen den Film also erstmals in Originalschwindigkeit, wodurch die deutsche Tonspur aber etwas gedehnt wurde. Hier hätte man natürlich eine neue Synchronisation durchführen können, allerdings hätte man sich hier gegebenenfalls an neue Synchronsprecher gewöhnen müssen. Wer den Film im japanischen Originalton sieht, hat dieses Problem natürlich nicht. Lobenswerterweise wurden die Untertitel überarbeitet und sind nun an den japanischen Originaltext angelehnt und nicht an die deutsche Synchronisation. Dadurch werden diverse Ungenauigkeiten aus der DVD-Veröffentlichung ausgebügelt. Vielleicht gewöhnt man sich auch an die etwas anders anmutende Synchronfassung schneller als erwartet. Dafür können wir aber nun die grandiose Filmmusik des Klangzauberers Joe Hisaishi im Originaltempo genießen.

Aber auch klangtechnisch konnten hier keine großen Sprünge gemacht werden. Der Ton lag ursprünglich ein einfachem Stereo vor, welches hier zumindest im hochqualitativen DTS-HD-Format wiedergegeben wird.

Alles in allem also eine gelungene Veröffentlichung, die Lust auf mehr macht. Und tatsächlich soll bereits im Juli Das Schloss im Himmel (Einzel-DVD) auf Blu-ray erscheinen und Ende des Jahres der neueste Ghibli-Film "Arietty".

Auf eine inhaltliche Rezension des Filmes verzichte ich hier, denn davon gibt es bereits recht viele. Und ob dies nun der beste Film aus dem Hause Ghibli ist oder doch ein anderer, wird jeder für sich entscheiden müssen. Letztendlich wird jeder Recht haben.
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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. September 2005
Auch wenn der Klassiker es mit zahlreichen späteren echten Ghibli-Filmen (Studio Ghibli wurde erst für den Nachfolger "Laputa-Castle in the Sky" gegründet) nicht ganz aufnehmen kann (bis zur letzten Sekunde gab es drei unterschiedliche Versionen wie der Film enden sollte) stellte diese Kombination aus Actionfilm und Umweltmärchen zur damaligen Zeit alles in den Schatten was es gab.
Und die DVD gibt sich die beste Mühe diesen Film bestmöglich wiederzugeben. Das Bild ist mit einer anamorphen 16:9 Abtastung so ziemlich das Optimum dar, was überhaupt möglich war. Man sieht praktisch jeden Pinselstrich.
Die deutsche Synchronfassung liegt zwar eher auf dem Niveau einer TV-Serie, als eines Kinofilmes (ist aber zum Beispiel der Synchronfassung von "Das wandelnde Schloß" überlegen), geht aber in Ordnung und kann mit ihrer 5.1 Abmischung noch einiges aus dem 20 Jahre alten Film heraus holen. Die englische Stereofassung wird recht gut deklassiert, nur mit der japanischen Synchronisation kann man es nicht ganz aufnehmen. Die Untertitel sind leider nur Dubtitles. Immerhin bietet das "Digi Pack" auch noch eine zweite DVD mit einer längeren Dokumentation über Studio Ghibli, einem animierten Storyboard des gesamten Filmes und mehreren Trailern und auch die beigelegten Postkarten großen Bilder machen einen guten Eindruck.
Insgesamt die beste Fassung dieses Klassikers die es je gab. Die US-DVD, wird sowohl vom Bild, wie auch vom Ton und nicht zuletzt den Extras klar deklassiert! Da kann man auch die nicht ganz optimalen Dialoge und die Dubtitles verzeihen.
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27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Nach einem verheerenden Krieg, den "sieben Tagen des Feuers", hat sich die Erde in ein verwüstetes Ödland verwandelt. Doch eine Bastion konnte bislang der Apokalypse trotzen: das Tal der Winde. Weite Teile der Erdoberfläche sind verseucht durch die Sporen eines extrem giftigen Pilzes. Überall, wo er Fuß fasst, wachsen wilde Pflanzen und Wälder, die von monströsen Insekten beherrscht werden. Menschen können nur unter Lebensgefahr und mit Atemmaske in sie vordringen. Im Tal der Winde herrscht beständiger Seewind, daher ist es bisher von den Pilzsporen verschont geblieben. Dort lebt Nausicaä, eine junge mutige Prinzessin, mit ihrem Volk. Sie steht in harmonischem Dialog mit Flora und Fauna und versucht herauszufinden, woher die Pilze kamen und warum die Welt am Rande des Abgrunde steht. Doch es gibt jenseits des großen Sees militärisch organisierte Mächte, die das wunderbare Tal angreifen wollen. Sie führen eine Waffe mit sich, die in den Zeiten vor der Apokalypse geschaffen wurde. Im Tal der Winde wollen sie diese Waffe wiedererwecken und gegen die "Omu", die wahren Herrscher des Planeten Erde, einsetzen. Doch Nausicaä weiß, dass eben diese riesigen Insekten die Erde verbrannten, als die Menschen vor Urzeiten ihren Zorn weckten. Verzweifelt tritt sie mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln für den Frieden mit den Omu ein - und wird so zur Botschafterin einer uralten Prophezeiung ...

Das legendäre Anime-Meisterwerk von Hayao Miyazaki, "Nausicaä" (gesprochen mit zwei getrennten "a"-Lauten am Ende), ist endlich auf DVD erschienen. Es gilt als eines seiner frühen Meisterwerke des Anime und Fans warteten weltweit sehnsüchtig auf die Veröffentlichung. Nach "Prinzessin Mononoke", "Chihiros Reise ins Zauberland" und "Kikis kleiner Lieferservice", ist Nausicaä die vierte Großtat des Altmeisters. Nur "Das wandelnde Schloss" harrt noch der Veröffentlichung als DVD.
Wer Chihiro und Mononoke kennt und liebt wie ich, wird zunächst von Nausicaä enttäuscht sein. Der Zeichenstil ist ähnlich, die Geschichte aber meilenweit von den bekannten Erzählungen des Autors weg. Sie spielt in ferner Zukunft, nach einer dunkel angedeuteten Apokalypse. Seltsame Wesen, meist sehr hässlich, bevölkern wunderbare bunte und liebevoll gezeichnete Wälder. Der Rest der Erde ist wüst und leer, einzig das etwas kitschig und naiv wirkende Tal der Winde ist bewohnbar. Doch leider sind die Menschen recht hässlich geraten, meist verdecken simpel gezeichnete, riesige Bärte die Gesichter der Männer zu großen Teilen, Mundbewegungen und Mimik fallen aus. Auch die Frauengesichter sind unterschiedslos und wenig anziehend. Einzig Nausicaä ist hübsch und lebendig animiert. Das betont ihre Rolle in diesem Film. Es kommt nämlich einzig und allein auf sie an, alle anderen Menschen sind Statisten. Auch die Omus, die mächtigen Rieseninsekten, sind wenig detailliert und eher unansehnlich.
Spannend anzusehen sind die Luftaufnahmen; in diesem Film wird viel geflogen - mit Gleitern, Schwalben ähnlich, Kampfflugzeugen und Luftschiffen.
Wirklich perfekt animiert und mit großer Sorgfalt gezeichnet ist nur der riesige Wald. Die Fluginsekten, Blumen und Blüten, Äste und Samen, Sporen und Pflanzenreste sind wunderschön und "lebensecht".
Doch je länger die Geschichte dauert, um so mehr identifiziert man sich mit dem Volk, das das Tal der Winde bewohnt und vor allem mit Nausicaä. Dieses hübsche junge Mädchen, wild und verwegen wie ein Krieger, liebt man schon nach wenigen Minuten. Und man weint um sie, weil alle sich gegen sie stellen und sie verloren scheint.
Das Ende ist so herzerwärmend, dass selbst Chihiro, Mononoke und Kiki nicht mithalten können. Wenn es auch für meinen Geschmack im Mittelteil des Films etwas zu martialisch zugeht, so versöhnt das Ende doch wieder mit Miyazaki.
Es ist tatsächlich ein Meisterwerk des Animes. Kompromisslos und eigenwillig, allen Konventionen trotzend und grade deswegen wunderschön und seltsam zugleich. Man wird in eine andere Welt entführt.

Stefan Erlemann
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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Dezember 2005
Liebe Freunde der Videounterhaltung,
Ja, ich hatte diesen Film als Kind auf VHS - aber anscheint war dies eine andere Fassung denn die VHS muss ziemlich geschnitten gewesen sein.
Teils waren die Dialoge viel kürzer oder gar komplett anders gesprochen (z.B. die Szene an der Atta der Prinzessin die Legende vom Helden im blauen Gewand erklärt).
Daraus ergibt sich das die neue Version von "Warriors of the Wind" (dt. Titel der VHS war "Sternenkrieger" - was mir heute völlig zusammenhangslos erscheint) viel veständlicher ist als die VHS Version, da nicht die hälfte fehlt.
Die Sprecher scheinen die gleichen wie in der VHS Fassung zu sein.
Besonders gut gefallen hat mir, das die Tonspuren in sachen Musik immer noch original sind - die Musik ist in diesem Film besonders gut und fast schon genial. Die Extras auf der DVD sind recht üppig - für einen Fan der VHS sogar eine offenbarung - so sind z.B. die gesamten Storyboards zu finden und Interviews mit dem Macher.
Der Film selber ist ein Anime in Reinkultur.
Erwarten sie bitte keinen Standart - dieses Werk ist einzigartig. Klar, der Zeichenstil ist bekannt - aber die Stroy ist besonders.Akira hat seiner Zeit mit seinem Erfolg den Anime so stark geprägt das viele produktionen bis heute sich an Akira orientieren - was ja bei z.B. Ghost in the Shell absolut zu begrüßen ist.
Aber der Schöpfer dieses Films verfolgt konsequent seinen eigenen Stil - und der ist unglaublich gefühlvoll und sehr kritisch gegenüber den Menschen.
Dieser Film hat mich als Kind sehr geprägt - er vermittelt viele gute Werte wie mitgefühl, verantwortungsbewustsein und ein gefühl für verschiende Kulturen.
Aber Achtung - wenn dieser Film für ein Kind bestimmt ist, schauen sie sich den Film gemeinsam an !
Es gibt viele Szenen die einer Erklärung bedürfen damit das Kind emotional nicht alleine gelassen wird - Gewalt ist auch in diesem Film gegenwärtig und sollte erklärt werden (es ist zwar keine übertriebene oder gar zelebrierte Gewalt - aber es sind viele traurige Szenen dabei bei der ich damals auch ziemlich schlucken musste).
Ich kann ihnen diesen Film nur wärmstens ans Herz legen - er ist jeden Cent wert.
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62 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. September 2005
Nausicaä aus dem Tal der Winde ist schlicht weg ein Meisterwerk. Wo andere Versuchen durch dümmliche Gags und stupide Handlung "aufzutrumpfen", ist dieser Film einfühlsam und tiefgehend. Der Zeichenstil von Hayao Miyazaki macht diesen Film zu etwas ganz Besonderem. Ich besitze seit fast 20 Jahren die um über 20 min gekürzte europäisierte VHS-Fassung dieses Films und bin glücklich endlich den gesamten Film, der ja uns primitiven Deutschen nicht in die Händen gegeben werden konnte, in selbigen zu halten. (UFA hat damals zu schlacht nationalisiert das Miyazaki bis heute mit dem Deutschenmarkt vergreult ist.)

Dieser Film ist kein Kinderfilm und soll dies auch gar nicht sein, wer dies dennoch behauptet hat das Wesen des hochwertigen Animes immer noch nicht begriffen. Er richtet sich an ein Publikum AB 12. Auf einer Stufe steht dieser Film künstlerisch sicher nur mit Akira, Mononoke und Ghost in the Shell, wenn auch ersterer Inhaltlich kaum mithalten kann.

Er ist wie andere Ghibli-Werke (Chihiro und Mononoke etc.) nicht im typschem anime/Mangastil gezeichnet, was seinen besonderen Reiz ausmacht.

Im Gegensatz zu Mononoke ist die letzte Schlacht gegen die Natur bereits geschlagen. Post-apokalyptisch hat sich die Bevölkerung eines Tals dem Schicksal ergeben und Vertraut in einer vom Krieg und Pest verherrten Welt auf selbiges, während der Rest der Menschheit sich skrupellos zerfleischt.

Ein realistischer Hintergrund besteht meiner Meinung nach sicher auch wenn vom Autor vielleicht nicht beabsichtigt. Eines Tages wird sich durch den Raubbau an der Natur vielleicht in Form eins Virus, eines Prions oder einer unvergleichlichen Katastrophe die Natur zur wehr setzen.

Wer die erste Fassung kennt wird überrascht sein, muss sich aber zunächst auch an die neuen Stimmen und Namensgebungen (Draculier und Fürst Rocca konnte man sich noch merken...) gewöhnen. Beeindruckend sind besonders die hinzugekommenen Giftwaldszenen.

Auch sehenswert sind Chihiros Reise, Prinzessin Mononoke, Das wandelde Schloss, Whisper of the Heart, Return of the Cat, only Yesterday. Eher für die kleinen Pom Poko und Mein Nachbar Totoro.

Was mir bei Ghibli besonders gefällt sind die durchweg erfrischend neuen Geschichten, eine wirkliche Ausnahme in der Filmbranche wo schon seit jahren immer und immer wieder nur das Gleiche aufgewärmt wird.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Hayao Miyazaki gehört, das sollte hier am Anfang gesagt werden, zu meinen absoluten Lieblingsregiesseuren; seine Art fremde, mythisch-phantastische Welten mit moralischen Fragen und parabelähnlichen Geschichten zu vebinden, fasziniert mich immer wieder auf Neue.

So nun auch bei diesem Film.
Nur kurz zur Story: Auf einer fremden Welt breitet sich eine Meer der Fäulnis aus. Die Menschen müssen vor diesem Urwald weichen, denn er wird von gigantischen Insekten bevölkert, die íhn notfalls mit Gewalt verteidigen.
Nausicaä, die Protagonistin, kommt aus dem Tal der Winde, ein grünes Land zwischen den Bergen, dass aufgrund des permanten Windes der von einem nahen Wassersee herweht, völlig gefeit ist vor den Blütenpollen des Fäulnismeeres. Die Harmonie des Tals wird allerdings je unterbrochen, als ein Schiff mit einem alten Feuertitan im Tal notlandet und die Ereignisse und Machtinteressen sich zu überschlagen beginnen ...

Ich denke, dass schöne an japanischen (und speziell an Miyazakis) Filmen, ist, dass sie uns eine völlig fremde und neue Welt aufzeigen. Die Ideenvielfalt (vom Geschöpf bis zum Handlungsverlauf) ist groß und aus der richtigen Mischung aus Auslassung und Liebe zum Detail. Man kann sich wirklich ganz in diese ferne Welt hineinziehenlassen und etwas ganz Neues erleben. Auch hat der japanische Film eine ganz spezielle Dynamik und Methaphorik, die für uns Europäer meist wundersam und zart romantisch ist, eine ganz eigene Romantik, wie man sie wahrscheinlich auch nur im Zeichentrickstil anwenden kann.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. September 2005
Wenn ich mich zwischen all den großartigen Ghibli-Meisterwerken TOTORO, CASTLE IN THE SKY, KIKI, PORKO ROSSO, GLÜHWÜRMCHEN und MONONOKE entscheiden müsste, dann fiele meine Wahl trotz der alters- und etatbedingten Mängel (diese Synthiedudelmusik...) auf NAUSICAÄ, VALLEY OF THE WINDS.
Vielleicht weil:
hier wirklich alle Themen und Figuren der späteren Ghibli-Filme (mit Ausnahme der GLÜHWÜRMCHEN, die stehen felsenfest für sich) bereits Eingang finden in den schier unerschöpflichen Kosmos des Ghibli-Universums,
und weil dieser Film großen Appetit macht auf den gleichnamigen 7 teiligen Manga, an dem Hayao Miyazaki rd. 20 Jahre gearbeitet hat, und der den Film auf wundervolle Weise zu einem ganz großen Epos erweitert (übrigens bei Carlson erschienen und auch hier auf Amazon immer noch zu bekommen),
und weil die Prinzessin NAUSICAÄ einfach zum verlieben ist!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Februar 2008
"Nausicaä" ist ein älteres Werk und das sieht man dem Film auch an - er ist nicht ganz so bunt wie "Chihiro" oder "Das wandelnde Schloss" etc., aber wie gesagt, der Film ist ja auch schon etwas älter. Und was am Wichtigste ist: Dieser Zeichenstil passt perfekt zur Thematik.

Meiner Meinung nach Ghiblis grandiosestes Meisterwerk! Als der Film zu Ende war, saß ich mit einem Kloß im Hals vor dem Fernseher und war wirklich zutiefst berührt...und das passiert mir bei wenigen Filmen.

Auch hier wird, wie in "Prinzessin Mononoke" die Umwelt thematisiert.

"Nausicaä" ist spannend, traurig, faszinierend, charmant und manchmal auch niederschmetternd.

Absolut nicht für Kinder geeignet!

Fazit: Großartig! (aber keine leichte Kost!)
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Oktober 2005
Der Film hat mich sehr beeindruckt, selten kam es vor, dass ich mir in letzter Zeit eine DVD 8 Mal in 10 Tagen angeschaut habe, (und das war zuletzt bei Prinzessin Mononoke). Überrascht hat mich anfangs die über 20 Jahre alte Zeichentechnik, die qualitativ heute immer noch mit anderen Animes mithalten kann. Man achtet jedoch nicht mehr darauf, angesichts der tollen Geschichte, der liebenswerten Personen und der dramatischen Actionsequenzen (vor allem der Auftritt des Kriegstitans haut einen um). Ständige Wendungen in der Geschichte sorgen dafür, dass keine Minute langweilig wird. Hinzu kommt eine interessante, nicht zu radikal umgesetzte Botschaft, die die Themen Krieg und Natur anspricht. Auch (wie bei anderen Werken Miyazakis) verschwimmen hier schon leicht die Grenzen zwischen Gut und Böse, denn die im Film bekannten Bösewichte haben auch ihre Beweggründe und Erfahrungen gemacht und sind ebenfalls in der Lage, zu lernen und der Vernunft zugänglich zu sein (man betrachte mal die Frauen auf den Pejite Frachter, die im Gegensatz allen anderen Mitleid besitzen).
Jeder, der Animes mag, sollte sich dieses Werk unbedingt anschauen, aber auch Nichtkenner und Neueinsteiger sind gut beraten mit Nausicaä. Die DVD ist gut ausgestattet. Ich empfehle vor allem mal die Englische Tonspur für Leute, die dieser Sprache mächtig sind. Die Doku auf Disk 2 ist auch lustig und interessant, mit dem Storyboard konnte ich mich nicht so anfreunden. Aber die Trailershow ist, zwar ein bisschen aufdringlich, aber dennoch gut präsentiert und man darf sich schon auf die nächsten Ghibli Veröffentlichungen freuen.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. September 2006
Ich bin ja supergroßer Anime Fan und musste mir natürlich von meinem Lieblingsregisseur (Hayao Miyazaki) auch die neueste (oder neu aufgelegte version) von Nausicaä kaufen und wurde nicht enttäuscht. Obwbohl ich eher auf computeranimiertes oder mit Computer überarbeitetes (neon genesis evangelion:platinum) stehe hat mich der Film gleich gepackt. Auch die Synchro is sehr gut gelungen die Story hat wie immer bei Hayao Miyazaki keine offensichtlichen Schwächen und die Charas sind wieder toll in Szene gesetzt.

Also lasst euch von der Nostalgie überwältigen
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