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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Assassins Creed - Nicht der erhoffte Überflieger - Trotzdem sehr gut
---- Für eventuelle Spoiler in meiner Rezension übernehme ich keine Haftung, lesen auf eigene Gefahr :)

Habe mir Assassins Creed direkt am Erscheinungstag gekauft.
Zuvor hatte ich mir ein paar Reviews bzw. Tests verschiedener Seiten durchgelesen.
Bereits hier fiel mir auf , das die Wertungen doch schon sehr krass schwankten von teilweise,...
Veröffentlicht am 18. November 2007 von Martin

versus
17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Prince of Persia meets Hitman meets Thief..und doch schnell langweilig.
Assassins Creed ist ein zweischneidiges Schwert.

Auf der einen Seite bietet es eine echt tolle Grafik, einen guten Soundtrack, einen recht coolen Hauptcharakter, eine riesige und lebendige Spielwelt (große, realistisch nachgebildete Städte, hunderte Stadtbewohner auf einmal auf dem Screen usw), eine vorläufig atemberaubende Kletteraction und ein...
Veröffentlicht am 1. Dezember 2007 von Rockit


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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Prince of Persia meets Hitman meets Thief..und doch schnell langweilig., 1. Dezember 2007
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed (Videospiel)
Assassins Creed ist ein zweischneidiges Schwert.

Auf der einen Seite bietet es eine echt tolle Grafik, einen guten Soundtrack, einen recht coolen Hauptcharakter, eine riesige und lebendige Spielwelt (große, realistisch nachgebildete Städte, hunderte Stadtbewohner auf einmal auf dem Screen usw), eine vorläufig atemberaubende Kletteraction und ein neues und unverbrauchtes Setting.

Erst beim zweiten Hinsehen fallen einem größere Mängel auf.
Die Story ist auf längere Sicht total unrelevant und bietet kaum den Anreiz, dieses Spiel weiterzuspielen, da sich nur schwer ein roter Faden finden lässt und die Geschichte einfach nicht schnell genug voranschreitet, um hin und wieder einen "Oha-Effekt" zu bieten.
Auch die Ausflüge in die Gegenwart sind nur mäßig interessant und letztendlich ist es total egal, warum man sich immer wieder in die gespeicherte Erinnerung begeben muss und was der Doktor und seine Assistentin für einen Hintergrund haben, hauptsache man kann irgendwann wieder den Assassinen spielen.
Das Klettern auf z.B. die Türme ist recht schnell langweilig und nicht weiter fesselnd, geschweige denn fordernd.
Die riesige Spielwelt im Königreich (also in der "Natur", nicht in den Städten) ist kaum vielfältig genug, um jedes mal Spannung zu bieten, wenn man von Stadt zu Stadt reitet, deswegen nimmt man das "Teleportieren" von A nach B nach einiger Zeit auch dankbar wahr.
Unter den vielen Bewohnern befinden sich mehr als genug behinderte oder störende Menschen, die einen z.B. während einer Nebenmission anrempeln und man somit auf eine Wache fliegt, wodurch ein Kampf mit dieser anfängt, die Tarnung aufgeflogen ist und man wieder von vorne anfangen darf...Frust pur und das viel zu oft, wo man doch schon freiwillig die Nebenmissionen macht, um z.B. alle verfügbaren Erinnerungen zurückzukriegen oder irgendwann ein 360-Gamerscore-Achievement zu erreichen.
Es gibt aber auch genug andere Möglichkeiten, weswegen einen die Wachen angreifen und natürlich gleich 10 anderen Kollegen ranholen, wodurch man gezwungen ist, mehrere Minuten lang erstmal die Soldaten zu erledigen, bevor man weiter von A nach B laufen kann, was eigentlich nicht weiter ein Problem darstellen sollte...hier aber schon.
Dies passiert oft und ist nur ein Bestandteil des Hauptteils von Assassins Creed: die Eintönigkeit.
Neben den andauernden (überflüssigen) Kämpfen mit den Wachen wiederholen sich die Aufträge viel zu schnell und andauernd.
Hier auf all die Türme hochklettern, da die Bürger retten, hier die Informationen einholen (es gibt 2-3 Möglichkeiten dazu), zurück ins Büro, Hauptziel töten, wieder ins Büro und dann geht im Prinzip alles von vorne los. Das wiederholt sich pro Stadt (es gibt 3) ungefähr 3-4 mal (pro Stadtteil einmal halt) und irgendwann ist dann das Ende da.
Ich habe dieses Spiel irgendwann nur noch gespielt, weil ich es einfach fertig haben wollte, nicht weil es mir noch unglaublich viel Spass gemacht hat.

Alles in allem ist man nach der Hälfte des Spiels kaum noch beeindruckt von der lebendigen Welt und den tollen realistischen Moves des Assassinen und man kämpft sich durch die Monotonie der Aufträge des Assassinen...schade, etwas Abwechslung und eine interessantere Story hätten dem Spiel gut getan.
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55 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hin- und Hergerissen, 19. Februar 2008
Von 
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed (Videospiel)
Nach langen Begutachten und hohen, ja sogar sehr hohen Erwartungen war es endlich soweit, ich hatte das Spiel in der Hand, dann in der XBox und zum Glück, da alles bestens lief, auch auf meinem LCD Bildschirm.

In den ersten Minuten - paar Stunden - bietet das Spiel ein wahnsinns Gefühl im Punkto Gameplay und Spielespaß...es macht super viel Spaß durch die vielen Gassen und Wege zu sträunern, an Wänden die höchsten Punkte der Citys zu erklimmen und sich seinen Weg, mal mehr mal weniger rupig, durch die vollen Straßen zu bahnen.
(Spielspaß in den ersten Stunden 9/10!)

Die Grafik tat ihr übriges, ich weiß nicht wie es auf einem PAL Fernsehr aussieht aber auf einem LCD Bildschirm ist es unglaublich, wunderbar feine Texturen, lebensechte Charaktere, eine Augenweide durch und durch.
(Grafik 10/10!)

Und nun langsam aber sicher nähern wir uns den negativen Aspekten des Games. Die Anfangs so "coolen" und unglaublich spannenden Aufträge wurden leider, und ich wiederholle nochmals leider, immer eintöniger, langweiliger und wiederhollten sich eigentlich bis zum get no.
Es war immer das gleiche, finden, suchen, verstecken, umbringen...eigentlich kann man da was ganz feines drauß machen, siehe GTA, doch leider schaffen die Entwickler es nicht, die Anfangs so super Atmosphäre und spannende Dichte bei zu behalten, das Spiel flacht leider nach ein paar Stunden ab.
(Spielspaß nach mehreren Stunden 6/10)

Fazit: Dieses Spiel ist definitiv kein schlechtes, um Gottes willen, es ist sogar weit davon entfernt, doch leider, wie ich es schon in meinen Text verfasst habe wird es ziemlich schnell...hm?...ja halt eintönig und verdirbt einem ein bischen den Spaß. Die Grafik ist bombastisch und wer vorallem auch auf dieses (Grafik) wert liegt ist hier Gold richtig!
Man ist ein bischen gespalten, nicht schlecht, aber auch nicht Top, leider nicht top ;( trotzdem, ausleihen aus der Videothek oder ein gebraucht Kauf ist defenitiv drin.

Für mich bekommt das Spiel 7 von 10 Punkten!!!
Oberer Durchschnitt. Eine 2-

Danke fürs lesen.
Björn
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Assassins Creed - Nicht der erhoffte Überflieger - Trotzdem sehr gut, 18. November 2007
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed (Videospiel)
---- Für eventuelle Spoiler in meiner Rezension übernehme ich keine Haftung, lesen auf eigene Gefahr :)

Habe mir Assassins Creed direkt am Erscheinungstag gekauft.
Zuvor hatte ich mir ein paar Reviews bzw. Tests verschiedener Seiten durchgelesen.
Bereits hier fiel mir auf , das die Wertungen doch schon sehr krass schwankten von teilweise, 6,7/10 bis 9,6/10.
Nun war ich sehr gespannt mir mein eigenes Bild von Assassins Creed zu machen.

Nachdem ich meiner Meinung nach nervige Tutorial absolviert hatte ging es in die antike Welt um Jerusalem.
Zuerst war ich zugegebenermaßen sprachlos, so eine gute Präsentation und Grafikpracht war mir bisher in noch keinem anderen Spiel untergekommen.
Die Weitsicht ist ebenfalls einzigartig. Welch ein geiles Gefühl auf einem Aussichtspunkt in Jerusalem oder Masyaf zu sitzen . Selbst Bioshock bzw Crysis verwöhnte Augen werden ihren Spaß mit dieser Grafik haben =)

Zum Gameplay:

AC weißt wirklich sehr gut inszenierte Features auf.
z.B der Falkensprung als ich mich das erste mal aus der Festung in die Tiefe stürzen musste, woow.
Jedoch wird dieses Feature meiner Meinung nach zu oft ausgereizt, irgendwann wird es einfach langweilig der WoW-Effekt bleibt aus, wenn ich den xyz-ten Aussichtsturm erklommen habe.
Auch muss ich sagen dass viel zu viele dieser Aussichtspunkte gibt , 12 Aussichtspunkte musste ich erklimmen um das ganze Armenviertel von Masyaf aufzudecken ---> weniger wäre manchmal mehr.

Das Kampfsystem:

Zu Anfangs , bzw . während der Einführungszeit , macht es echt Spaß sich mit mehreren Wachen zu schlagen. Doch mit der Zeit , vor allem später, wenn mann wieder die Fähigkeit Konter besitzt , bleibt der Spaß auf der Strecke , da man sich auch viel zu schnell regeniert,während des Kampfes. Sehr geil finde ich , das manche Wachen auch vor Angst davon laufen wenn ich schon 2/3 ihrer Kollegen getötet habe.

Die Menschenmasse:
Die Idee mit dem "Social Stealth" finde ich echt genial. Eine eigenständig interagierende Masse zu integrieren die man auch als "Versteck" vor Wachen nutzen kann , geil! Dass da manche Sachen nicht korrekt funktionieren , bzw. noch vieles zu ergänzen wäre (z.B die wenigen Bürgervarationen) , finde ich da keineswegs schlimm. Vielmehr finde ich sollte man Ubisoft loben , da sie zumindest versuchen das Genre zu erweitern, dass da vieles noch ausbaufähig ist, ist nicht schlimm, wird ja zumindest noch eine Fortsetzung geben =). Und außerdem welcher Prototyp ist schon direkt perfekt ?!

Leider kommt meiner Meinung nach während des Spiels viel zu oft diese Eintönigkeit zu Tage, da Ubisoft manche Mittel einfach zu sehr überstrapaziert hat.
Ein weiteres Beispiel: Man soll die Bürger vor Wachen retten, die sie bedrängen da sie angeblich etwas geklaut haben.
Auch hier hätte ich mir etwas mehr Abwechslung erwartet, es wäre auch gut gewesen , zu jedem der Bürger eine kleine Hintergrundgeschichte zu erzählen und nicht nur auf eine Hand voll geskriptete Szwenen zurückgegriffen.

FAZIT :

Ich kann vollkommen verstehen warum viele Leute enttäuscht sind von Assassins Creed. Das Spiel wurde wiedermal zu sehr gehyped. Alle dachten Wow!! Assassins Creed wird der Oberhammer!, obwohl doch eigentlich recht wenig zum Spiel bekannt war. Ich denke die meisten waren wohl aufgrund der geilen , neuen Innovationen geblendet und hatten viel zu hohe Maßstäbe.
Wenn ich von vornerein ein Spiel mit 2 anderen Vergleiche in diesem Fall auch als Fusion (Splinter Cell <--> Prince of Persia) ist klar, dass ich gewisse Standarts setze, die beide Spiele hatten.
Ich kann nur sagen AC ist kinoreif inszeniert und ist an Dramaturgie und Spannung nicht zu übertreffen!!
Manche Sachen , wie das erklimmen der Aussichtspunkte ist zu sehr ausgereizt. Wen die relativ schnell aufkommende Monotonie und die einsetzenden Wiederholungen nicht stört , muss auf jeden Fall zuschlagen!!!
Für die Anderen lohnt es sich bestimtm auch das Spiel mal auszuleihen.
Da ich im Fazit meine eigene subjektive Meinung ausdrücke , gebe ich dem Spiel 5 Sterne !! , da mich die aufkommende Monotonie keineswegs kratzt, und ich auch sehr gerne gut inszenierte Spiele spiele!!
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Grafik top Spielspaß eher flop, 19. November 2007
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed (Videospiel)
Der erste Eindruck des Spiels war sehr überwältigend. Ein tolles, mittelalterliches Setting das auf Anhieb zu begeistern weiß,keine Frage hier wurde ganz Großes geleistet. Aber mit zunehmender Spieldauer macht sich auch irgendwie die Erkenntnis breit das dem Spiel etwas fehlt. Ich habs nun duchgespielt und keine wirkliche Motivation es noch einmal zu spielen, habe mich sogar zeitweise ( wenn auch zugegebener Maßen selten ) doch recht quälen müßen um Pasagen fertig zu bringen und mich öfters bei dem Gedanken erwischt "wär ich hier doch bloß schon weiter". Woran liegts? Ich denke dem Spiel fehlt schlicht die Abwechslung. Es macht Spaß Wände emporzuklettern, aus luftiger Höhe das Gebiet zu sichten, aber weder die Tötungsaufträge noch die ewigen "Helferaktionen" wußten länger zu überzeugen. Das Spiel ist durchaus zu empfehlen kann aber mit anderen Hochkarätern nicht ganz mithalten, aber wie gesagt auf jeden Fall spielenswert!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles ist subjektiv, 6. Mai 2008
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed (Videospiel)
Das Spiel ist wunderschön, groß und die grafische Pracht verschlägt einem immer wieder aufs Neue den Atem. Zur "Eintönigkeit": Nun, schwieriges Thema, viele werden das Spiel anders auffassen in dieser Hinsicht. Es ist halt so eine Sache, ob man Spiele wie Assassins Creed wegen der "next-Gen" Technik kauft oder man das Grundkonzept, die Welt und die Hintergründe zur Geschichte faszinierend findet. Ich selbst geselle mich zur letzteren Gruppierung. Die Missionen stellen den für mich wichtigen roten Faden dar, wodurch man nicht gezwungen ist sich zu fragen: "Mh, alles ja schön und gut... nur was jetzt?". Natürlich wiederholt sich ein Spielkonzept auf Dauer, nur ist das nicht bei beinah jedem Spiel so?

Desweiteren spielt sich definitiv nicht jede Mission gleich, auch die Nachforschungen nicht! Schließlich ist es einem selber überlassen wie man sie angeht. Man kann sie natürlich immer auf die gleiche Art lösen, darf sich dann aber auch nicht über eine gewisse Eintönigkeit beklagen. Selbst legte ich mir immer Ziele; war mal aggressiv, dann hastig, dann wieder plante ich jeden Schritt (löste also alle sechs Nachforschungen, sah mich vor der Tat nach Fluchtmöglichkeiten um, etc.) - je nach Laune/Zeit eben. Die Entwickler gaben einem bei der Lösung der Aufträge viele Möglichkeiten, selbst die ansich immer gleichen Nachforschungsmissionen werden durch die eigene Spielweise gestaltet, mitsamt den Konsequenzen. Ob ich nun vor den Wachen flüchte, mich einer Übermacht stelle, sie alle auf ein Dach locke und nach der Reihe runterschubse - es ist einem selbst überlassen.

Und selbst wenn ich mal so gar keine Lust hatte auf ein Attentat: Die XBox Version belohnt das Flaggen/Kreuze sammeln! Und von diesen "Nebenbeschäftigungen" gibt es ohne Zweifel eine ganze Menge. Außerdem macht es höllischen Spaß sich akrobatisch über den Dächern der drei großen Städte (bzw. im Außengebiet in den kleinen Dörfern) auszutoben - oder sich elegant durch die Menschenmenge zu schlingern, ab und an einen Taschendiebstahl auszuführen (um z.B. seinen Wurfmesservorrat aufzustocken), eine Wache unter der Masse der Menschen zu erdolchen, um dann - während er zu Boden geht - unterzutauchen, ohne das jemand was bemerkt.

Das Spiel ist stylisch. Alles was man tut, jede Bewegung, die Kämpfe, die Lösung der Aufträge; alles besitzt einen realistischen Touch und sieht umwerfend (weil echt) aus. Man fühlt sich wie der Hauptprotagonist. Kann man sich darauf einlassen und nimmt man sich gefangen von der Ambiente, dann hat man sehr viel Spaß. Interessiert einem das ganze Setting jedoch nicht die Bohne und kaufte man sich das Spiel weil es "geil" aussah im Trailer - nun, dann ist es wahrlich ein Grafikblender.

Kurzum: Finden Sie die Geschichte interessant, das Setting stimmig und wollten sie schon immer in einer realistischen Umgebung als Assassine Ihr Unwesen treiben? Dann kaufen Sie das Spiel.

Sagt ihnen jedoch oben genanntes eher weniger zu, finden die Grafik aber so "bombastisch", dass sie es haben "müssen"? Überlegen sie sich das lieber nochmal, weil sie sich wahrscheinlich langweilen werden.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Titel: "Assassin`s Creed" - Übersetzung: "Glaubensbekenntnis eines Meuchelmörders", 22. Dezember 2007
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed (Videospiel)
Vorab: Es ist natürlich immer einfacher, etwas zu kritisieren, als es selbst besser zu machen. Das trifft besonders auf einige Rezensionen über diesen Titel zu. Wenn man von Videospielentwicklern neue Innovationen erwartet, muß man dementsprechend immer auch Kompromisse eingehen, denn kein Entwickler kann das Videospiel-Genre komplett neu erfinden - und vor allem nicht grenzenlos ausbauen. Man sollte deshalb die Erwartungshaltung bei Assassin`s Creed etwas herunterschrauben und realistisch bleiben. Und man sollte sich nicht unbedingt ausschließlich an den negativen Statements orientieren.

Zum Spiel: Es ist korrekt, daß sich hier die Missionen prinzipiell immer wiederholen. Aber bei welchem Videospiel ist das nicht so?
Bei Ego-Shootern/Action- Adventuren muß man immer wieder feindlich gesinnte Aliens, Mutanten, Krieger oder Soldaten mit diversen Waffen aus dem Weg räumen - nur die Locations ändern sich; bei Rennspielen geht es immer darum, gegen andere Gegner Rennen oder spezielle Events zu gewinnen - nur die Strecken ändern sich; bei Jump`n`Run-Spielen sammelt man irgendwelche Gegenstände, fährt mit einem Fahrzeug in der Gegend herum und bekämpft gewisse Gegner - wiederum nur die Locations ändern sich... usw.
Aus diesem Grund kann ich die teilweise negativen Bewertungen nicht wirklich nachvollziehen, weil Grafik und Steuerung/Spielbarkeit eigentlich nahezu perfekt sind. Kleine Abstriche beim Thema Abwechslung kann ich somit in Kauf nehmen, und diese trüben den Spielspaß auch nur geringfügig. Vor allem sollte man sich viel Zeit für das Spiel nehmen und nicht um jeden Preis versuchen, schnellstmöglich durch zu sein. Dadurch könnte nämlich eventuell die Motivation auf der Strecke bleiben, da sich dann alles zu schnell hintereinander wiederholt.
Und der Titel allein weist ja schließlich schon darauf hin, um was es hier geht: Eliminierung von Person X - in zehnfacher Ausführung - und vorab kleinere Missionen, um das Zielobjekt ausfindig zu machen.
Auch die Sache mit der Zeitreise ist eigentlich relativ logisch durchdacht, denn jeder hat einmal Vorfahren/Ahnen gehabt, die damals gelebt haben. Insofern kann man sich mit dem Hauptcharakter und seiner Geschichte durchaus identifizieren. Die Kritik daran ist etwas unüberlegt und eigentlich völlig unnötig.
Im Gegenteil: Wenn man Assassin`s Creed zum ersten Mal spielt, ist die Einleitung anfangs zwar etwas verwirrend, aber im Nachhinein gibt diese längere Einführung der ganzen Story einen Sinn und mehr Glaubwürdigkeit. Wäre man sofort im Jahr 1197 n. Chr. unterwegs, würde auf jeden Fall etwas Entscheidendes fehlen. Auch zum oftmals kritisierten Ende wäre zu erwähnen, daß dies nur der logische Hinweis darauf ist, daß eine Fortsetzung folgt...

Das war`s erstmal soweit.

Fazit:

Grafik:1+ - detaillierte und aufwendige Darstellung der Landschaften und besonders der Städte
Steuerung:1 - alles funktioniert bestens (klettern, springen, kämpfen usw.)
Atmosphäre:1 - man ist mittendrin in einer faszinierenden Spielwelt
Motivation:2 - wenn man locker rangeht, bleibt diese auch nicht auf der Strecke

P.S.: Respekt für den Aufwand, den die Entwickler von Ubisoft hier betrieben haben. Das ist immer wieder ein wichtiger Punkt bei solchen Dingen, der oftmals leider nur sehr selten berücksichtigt wird.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Oberklassengrafik, jedoch vorsicht!, 21. November 2007
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed (Videospiel)
Ich konnte es wie die meißten hier nicht erwarten, bis ich das Game auf der Xbox360 spielen konnte. Dann hatte ich es und startete...

Ich muss dazu sagen, dass ich jemand bin, der die Spielebranche gerade im Adeventure und Actionbereich stetig verfolgt hat und ein begeisterter "Thief-Spieler" (Dark Project) ist. Und dementsprechend hatte ich auch bestimmte Vorstellungen von diesem Spiel.

Die Grafik ist größtenteils zweifelsohne eine der besten, die momentan auf den Bildschirm gezaubert wird. Die Bewegungsanimationen sind auch genial. Das ist auch der Grund, warum das Spiel noch 3 Sterne bei mir bekommen hat. Denn die Story bzw. Atmosphäre ist leider das große Problem! Ich warne jeden, der sich von diesem Spiel eine vergleichbare dichte Atmosphäre wünscht wie bei Thief. Diesen Leuten empfehle ich, dass Spiel sich erstmal anzusehen und Probe zu spielen, bevor es gekauft wird.

Hier der Grund [Vorsicht Spoiler!]:
Das Spiel wirbt seit langer Zeit mit realistisch wirkenden mittelalterlichen Szenario. Jedoch kommt meiner Meinung nach nur sehr schwer Spannung auf, weil man durch den "Science-Fiction-Plott" rausgerissen wird. Das Spiel startet nämlich in der Zukunft, aus der man per DNS-Code-Zeitmaschine durch seine Vorfahren in die Vergangenheit reisen und deren Leben bzw. Erfahrungen miterleben kann. Das ist ja auch noch zu verschmerzen. Aber wenn man dauernd aus dem Mittelalterszenario rausgerissen wird durch Kommentare wie "DNS-Szene wird übersprungen" und dadurch bestimmte Passagen in der Vergangenheit (Mittelalter) nicht fließend erlebt werden können, weil man plötzlich um einige Minuten, Stunden oder Tage hin und her switcht, dann kann meiner Meinung nach keine dichte Atmosphäre aufkommen, zumal man zwischendurch wieder den Typen in der Zukunft spielt.

Soviel zu meiner Meinung. Ich habe diese Rezension geschrieben, weil ich diejenigen nur warnen möchte, die ebenfalls wie ich ähnliche Vorstellungen von dichter Atmosphäre haben. Alle anderen werden ein wirklich sehr gut gemachtes Actionspiel mit Abenteuereinlagen in wirklich großartiger Grafik erfahren.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Animus wird geladen...Bitte warten, 19. November 2007
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed (Videospiel)
Story:
Es ist das Jahr 1191 nach Christus, Tempelritter und der englische König Richard Löwenherz wollen das heilige Land mit dem dritten Kreuzzug zurückerobern, aber ein Orden von Assassinen wollen genau das verhindern und stellen sich dem übermächtigen Gegner in den Weg.

Gameplay:
Ubisoft macht schon am Anfang klar, das hinter Assassin’s Creed mehr als nur der dritte Kreuzzug steckt, es beginnt alles im Labor von 2 Wissenschaftler, die einen Barkeeper gefangen halten, er weiß nicht worum es geht und will Antworten, die Wissenschaftler erklären ihn, das ein altes und gefährliches Wissen im ihm steckt und das versuchen sie durch den eine Computersimulation namens Animus herausfinden, weil genau dieser Barkeeper ist einer der Vorfahre von den Assassine Altair, mehr oder weniger zwingen sie ihn dazu, diese Abläufe durch das geheime Wissen des Barkeepers anhand des Animus darzustellen und hier beginnt die Reise in die Vergangenheit.

Wir schreiben das Jahr 1191 nach Christus

Altair und zwei weitere Assassine sind in einer Schatzkammer um einen alten Schatz zu bergen und zufälligerweise treffen sie auf dem Erzfeind Robert einen Tempelritter, Altair will ihn natürlich töten, aber seine beide Kameraden hindern ihnen daran und so geschieht das unvermeidliche, das Attentat misslingt, Altair kann gerade noch flüchten und kehrt in das Assassine Hauptquartier zurück und unterrichtet seinen Meister von dem Misserfolg, er ist enttäuscht von Altair und will ihn für seinen Verrat töten, aber in den Moment greift Robert und seine Mannen, das Quartier und Dorf der Assassine an, im letzten Moment gelingt es Altair die Angreifer durch eine Fall zu vertreiben, sein Meister ist im zwar dankbar, rammt ihn trotzdem ein Messer in dem Leib, aber er tötet ihn nicht komplett, er zeigt Gnade für seinen besten Assassine, aber das hat seinen Preis. Altair verliert seinen Rang und Ausrüstung um seinen guten Ruf wieder herzustellen, muss er 9 Attentate auf wichtige Persönlichkeiten der Templer verüben, mit welchen Auftrag er nun beginnt, bleibt euch überlassen, so reitet er in das Königreich um seine Mission zu erfüllen, jetzt habt ihr freie Hand über Altair erkundet erstmal die Gegend und bestaunt die überaus große Weitsicht die euch geboten wird, unterwegs trifft ihr Templer, Deutsche, Sarazenen, Franzosen und Engländer die euch natürlich feindlich gesinnt sind, aber nicht gleich angreifen, wenn ihr unauffällig bleibt, tun sie euch nichts, wir beginnen mit unseren Auftrag in Jerusalem, neben dieser Stadt gibt es noch Damaskus und Akkon, erstmal müssen wir unseren Verbindungsmann suchen, der uns erzählt wo wir mit der Suche beginnen sollen, vorerst müssen wir die Aussichtspunkte erklimmen, weil die Standpunkte der Karte noch verschwommen sind, in jeder Stadt gibt es Aussichtspunkte um sich den Überblick zu verschaffen, habt ihr das getan, werden euch anhand von Symbolen auf der Karte die möglichen Ziele angezeigt ihr könnt z.B. Leute belauschen die wichtige Informationen besitzen oder ihnen wichtige Dokumente klauen, die euch sehr nützlich sein können unterwegs trifft ihr auf hilfsbedürftige Bürger die von den Wachen schikaniert werden, man kann sie retten oder nicht, aber wenn ihr rettet kann das von großen Vorteil sein, weil wenn ihr mal von Wachen verfolgt werden, halten die Partisanen sie auf und ihr könnt weiterflüchten, hilft die Flucht nicht weiter, müssen wir zum Kampf antreten.

Natürlich besitzt Altair nicht nur einen ausfahrbaren Dolch sondern auch ein Schwert, während des Kampfes ist Geschicklichkeit gefragt, wildes drauflosschlagen führt nach wenigen Sekunden zum bitteren Tod, also müsst ihr genau schauen was eure Gegner machen und Anhand von Kontermoves weicht ihr den Angriffen aus und rammt ihn auf brutalster Weise das Schwert in den Körper, natürlich ist die Sache nicht unblutig, umso mehr Gegner ihr tötet, sinkt die Moral bei euren Feinden, sie kämpfen nur noch beherzt und trauen sich nicht, schafft ihr es den Anführer zu töten, ist die Moral komplett am Boden und sie flüchten.

Habt ihr genügend Informationen gesammelt, gibt der Verbindungsmann grünes Licht und ihr könnte euer Attentat verüben, gelingt es euch die Zielperson zu töten, ist erstmal mächtig Aufruhr in der Stadt und ihr müsst euch in den Strohhaufen oder Gärten der ganzen Stadt verstecken oder einfach alle töten die euch über den Weg laufen, so laufen in etwa alle 9 Aufträge ab, das sorgt leider nicht für große Abwechslung.

Grafik – Atmosphäre – Steuerung:
Die Grafik ist sehr detailreich und sieht wirklich hervorragend aus, aber das hat auch seinen Preis, es treten unschöne Grafikfehler wie z.B. Gegner versinken im Boden, Bäumen oder Steine oder Tauben fliegen schon mal durch ein Haus, Bäume und Sträucher in den Städten und außerhalb wirken teilweise steril und leblos, als hätte man sich einfach aufgestellt, die Atmosphäre geht durch futurischste Erzählweise teilweise flöten, weil ab einen bestimmten Punkt wacht ihr wieder aus dem Animus wieder auf und musst euch zur Ruhe legen, das stört den Spielfluss doch ein wenig, dazu erzählen euch die Wissenschaftler was sie vorhaben, wenn sie euer Wissen erlangt haben, sie wollen die Welt verändern nein sogar verbessern, das übliche Geschwätz eben. Die Steuerung ist etwas ganz besonderes, mit gedrückter RT und A könnt ihr auf Dächer klettern und wie der Prinz von Persien springen oder Türme erklimmen, während des Kampfes, könnt ihr mit gedrückter RT und X die Kontermoves ausführen und mit der B Taste die Gegner durch die Gegend werfen, mit LT erfasst ihr bestimmte Gegner um sie gezielt anzugreifen, klingt ein wenig kompliziert ist aber nicht, mit ein wenig Übung haben Fortgeschrittene die Steuerung schnell raus, für Anfänger ist das reiner Frust.

KI – Umfang – Bonusmaterial – Lebensanzeige – Leveldesign:
Die KI der Gegner ist wirklich gelungen, sie sind sehr hartnäckig und bleiben euch auf den Fersen z.B. ihr erklimmt gerade ein Haus, werfen sie mit Steinen nach euch und so kann es mal vorkommen, das ihr wieder runterfliegt, so geht das die ganze Zeit, sie geben erst auf, wenn ihr sie tötet oder ein passendes Versteck findet, aber sie haben auch ihre Schattenseiten z.B. man nährt sich einer postierten Wache und gegenüber steht ebenfalls eine, wir rammen unseren ausfahrbaren Dolch in den Hals und sie beginnt zu schwanken, die Wache gegenüber die ein klares Sichtfeld müsste jetzt eigentlich eingreifen, tut sie aber nicht, wir flüchten um die nächste Mauer, in dem Moment fällt die Wache um und die von gegenüber spaziert rüber und nach zu schauen, heißt also sie reagiert erst wenn sein Kollege umfällt und wir uns längst aus dem Staub gemacht haben, der Umfang ist Dank dem Bonusmaterial sehr umfangreich so an die ca. 30 bis 40 Stunden, neben den Attentäterzielen, könnt ihr Flaggen von den verschiedenen Völker einsammeln und insgesamt gibt es 60 Tempelritter in ganzen Königreich die es zu besiegen gilt, aber gegen die sollte man sich nicht anlegen, sie haben einen ganz anderen Kampfstil wie die Deutschen, Engländer usw. sie kämpfen vorsichtiger und halten immer Abstand, nur mit den Kontermoves sind sie klein zukriegen oder ihr schleicht euch an und rammt ihn euer Dolch in den Hals. Die Lebensanzeige ist ein wenig zu futuristisch gestaltet, anhand von blauen blinkenden Balken links oben am Bildschirmrand, seht ihr wie viel Energie ihr noch habt, man kann sie auch erweitern, in dem man 15 Synchronmissionen erledigt, damit erweitert ihr eure Lebensanzeige, aber Vorsicht tötet ihr ausversehen einen unschuldigen, dann erlischt ein Stück von der Anzeige, das ist besonders während des Kampfes sehr ärgerlich, wenn ein Bürger in eure Klinge rein rennt, die drei großen Städte unterscheiden sich sehr vom Leveldesign, aber eines bleibt immer gleich, nämlich die blaue neblige Wand des Animus, jedes mal wenn ihr dagegen läuft heißt „Subjekt kann sich nicht erinnern“, das wiederum zerstört endgültig den Mittelalterflair.

Fazit:
Assassin’s Creed ist kein schlechtes Spiel, aber hier wurde eine Menge Potenzial verschenkt, warum die blaue undurchdringliche neblige Wand in den Städten und Königreich ? Warum diese futuristische Story ? Ohne diese Eigenschaften, wäre es ein ganz klarer Hit geworden, aber so ist es leider eben nur ein „gutes“ Spiel mit guten Ansätzen und das Ende hätte man sicherlich auch besser lösen können.
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Defizite des Gameplays gleicht die revolutionäre Technik größtenteils aus., 29. Februar 2008
Von 
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed (Videospiel)
Dass das Spiel Mängel im Gameplay hat habe ich vorher schon aus anderen Rezensionen gewusst: Es gibt etwa 6 verschiedene Missionstypen die sich immer wieder wiederholen. Auch das erkunden von ca. 50 Aussichtstürmen läuft immer gleich ab und wird nach einiger Zeit etwas monoton. Allerdings ist es so, dass man bei jeder Mission etwas neues über die Geschichte erfährt was der Eintönigkeit doch wieder etwas entgegen wirkt. Die Geschichte ist gerade für ältere Spieler ziemlich interessant, da die ganze Geschichte gewisserweise in eine existenzialistische, philosophische Richtung geht. Gibt es Wahrheit ? Ist alles erlaubt ? Und was bedeutet das ? Ich hatte etwas den Eindruck, dass der Hersteller hier das Publikum etwas falsch einschätzt, denn viele werden sich für diese Themen sicher garnicht interessieren und die Story mies finden. Mir hat sie allerdings gut gefallen.

Das Kampfsystem ist etwas zu sehr vereinfacht... Im Grunde kämpft die Figur automatisch und man muss nur ein paar Tasten drücken. In anderen Rezensionen wurde das aber auch wieder übertrieben. Gerade gegen Ende werden die Kämpfe dann schon schwer. Es werden mehr und stärkere Gegner.

Die Grafik ist tatsächlich grandios. Überzeugen kann das Spiel auch bei der Atmosphäre und beim Detailreichtum der Städte. Die Karte ist wirklich sehr groß und das Klettern auf (teilweise sehr hohe) Gebäude macht auch Spaß. In all diesen Punkten überzeugt das Spiel wirklich absolut und gleicht vieles aus. Verglichen mit anderen Spielen ist eigentlich auch der Umfang ok... Es ist wirklich mal was neues. Ich kann dem Spiel daher guten Gewissens 5 Sterne geben.

Großer Nachteil: Das Spiel hat abgesehen von den Hauptmission und den Nebenmissionen die aber den Hauptmissionen angehören keine weiteren Nebenmissionen zu bieten. Das heißt nach der letzten Hauptmission ist Schluss und zwar ganz...dann gibt es wirklich garnichts mehr zu tun. Nichtmal stupide Nebenmissionen sondern schlichtweg garnichts. Erneut durchspielen ist dann auch langweilig. Zu machen ist das Spiel gut in 3 bis 4 Tagen wenn man immer Abends ein bisschen spielt. Meine Empfehlung daher: Eher ausleihen als kaufen ! Insgesamt finde ich Assassin's Creed aber durchaus revolutionär neu und atmosphärisch stimmig. Das Spiel hat mich wirklich sehr gut unterhalten und ich bin mit dem Produkt mehr als zufrieden.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ubisoft has done it again, 23. November 2007
Von 
Bart Wux (Delmenhorst, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed (Videospiel)
Ein Spiel zur Zeit der Kreuzzüge? Eine Attentätersimulation mit geschichtlichem Hintergrund? Und dann sieht das Ganze auch noch soo aus? UND wird von einer Frau promoted? Das muss doch göttlich werden, oder? Naja, prüfen wir das doch erstmal im Test.

==Spoiler ahead==

Laut bisherigen Informationen spielt man Altair, einen Assassin aus dem Zeitalter der Kreuzzüge, der Personen des Zeitgeschehens aus dem Weg räumen soll. Innerhalb der ersten zwei, drei Spielminuten aber ist klar, dass all dies nur eine Simulation ist. Ein Barkeeper namens Desmond ist von dubiosen Wissenschaftlern entführt worden und wird an eine Maschine angeschlossen, für die die Matrixmacher offenbar das Patent vergessen haben. So werden seine Erinnerungen (die genetischen) visualisiert und der liebe Desmond spielt also die Taten seines Vorfahrens Altair nach. Nachdem man das nun also geschluckt hat, muss man gestehen, dass sich diese Maschine wenigstens nahtlos in das Gameplay einfügt. So wird erklärt, warum ihr nach eurem Tod" weitermachen könnt und wieso ihr bestimmte Stadtteile nicht betreten könnt.

Zur Story insgesamt muss jedoch gesagt werden, dass sie buchstäblich ins Nichts führt. Nach etwa 15-20 Spielstunden steht ihr mit Desmond genau dort, wo ihr am Anfang gewesen seid. Naja, nicht ganz, ihr macht gerade einen winzigen Fortschritt, der zum ersten Mal in 20 Stunden nach einer interessanten Wendung aussieht als urplötzlich die Credits über den Bildschirm wandern. Lame, UbiSoft... einfach nur... lame... Nach den letzten Ghost Recon, Splinter Cell und Rainbow Six muss sich die Firma nun nicht mehr wundern, wenn Cliffhangerendings in Spielen fortan als der UbiSoft-Effekt bekannt sind.

===Ich bin Assassin... aus der Gruppe der Assassins===

Als Altair aber seid im Auftrage der geheimen Gruppe der Assassins unterwegs, um bestimmte Leute abzumurksen. Im Sandboxstil steuert ihr Altair aus der Perspektive der dritten Person durch die drei Städte Jerusalem, Damaskus und Acre. Die Steuerung soll dabei mit dem vier Tasten je einen Arm, den Kopf und die Füße Altairs repräsentieren. Natürlich ist das Humbug, ihr habt zwei Tasten zum Angreifen, eine zum Rennen und eine zum Tarnen (indem Altair den Kopf senkt). Aber man kann selbstverständlich alles glorifizieren und als Innovation verkaufen.

Ihr startet immer in eurem Hauptquartier und begebt euch von da zu den Städten. Den langen, laaaaangen Weg müsst ihr nur jeweils einmal unternehmen, ansonsten habt ihr die Möglichkeit, euch direkt zu eurem Ziel zu teleportieren. Da die Ritte zu den Städten nur minutenlange Odysseen durch reines Nichts sind, werdet ihr diese Möglichkeit auch nutzen, aber im Grunde ist das schon wieder vorweg gegriffen. Den Weg vom Tempel zum Ortsausgang aber müsst ihr nach jedem Attentat von neuem in Angriff nehmen. Das sind jeweils fast fünf Minuten und da ihr das Ganzen neun mal unternehmen müsst, könnt ihr ja ausrechnen, wieviel Zeit allein für diesen Weg draufgeht.

===To-kill list===

Eure Aufgabe in den Städten wird es sein, als erstes das Büro der Assassins aufzusuchen. Dort erhaltet ihr den Namen eures Ziels sowie Tips, wo ihr mit dem Sammeln von Informationen beginnen solltet. Denn ihr könnt nicht einfach zu eurem Opfer rennen und es plätten, Gott bewahre. Selbst wenn ihr wisst, wo er sein wird, so wird sein Erscheinen erst getriggert, nachdem ihr mindestens drei (von sechs) Hinweisen gesammelt habt. Wie macht ihr das? Nun, zuerst erklimmt ihr ein Gebäude. Möglichst hoch sollte es sein. Dadurch wird eure Karte aktualisiert und mögliche Infogeber sind nun markiert. Ihr könnt diese auch ohne Markierung finden und aushorchen, aber mit Karte ist es doch weitaus einfacher. Die nun markierten Ziele bedeuten für euch eine von mehreren Aufgaben. Hier müsst ihr euch auf eine Bank setzen, um Leute beim Gespräch auszuhorchen, denn geheime Gespräche über die Schwachstellen des wichtigen Mannes der Stadt werden immer auf dem öffentlichen Marktplatz abgehalten. Dort haut ihr einem Mann dreimal ins Gesicht, bis er seine eigene Mutter verrät. Und andernorts klaut ihr einfach einen Zettel mit wichtigen Infos.

Das klingt jetzt schon nicht besonders spannend, aber in der elendig langatmigen Art und Weise wie diese Situationen im Spiel inszeniert sind, ist das die härteste Konkurrenz für das Sandmännchen. Das unsägliche Gequatsche der NPCs hat jetzt auch nicht wirklich Einfluss auf euren Anschlag. Oh, die Bogenschützen machen dann und dann Pause, dann nutze ich doch diesen Moment, oh, sein Fenster steht offen, dann wird das mein Eintrittsort sein, nein, nichts dergleichen. Alles, was diese Stellen bezwecken, ist das Auslösen des Erscheinens eures Zieles. Mehr nicht. Nachdem der Spieler das herausgefunden hat, behandelt er diese Aufgaben auch entsprechend. Und so arbeitet man eben schnell das Minimum dieser langweiligen Pflichtübungen ab und hört nichtmals mehr zu, wenn die Wachen sich unterhalten. Hauptsache, dieser Punkt ist abgehakt. Diese Momente machen auch leider den absoluten Löwenanteil des Gameplays aus.

Kommt es dann endlich zum Anschlag, so wird erst eine ewig lange Videosequenz ausgelöst, die ihr aus mehreren Blickwinkeln betrachten und euch sogar mittendrin relativ frei bewegen könnt. Für den Mord selbst aber müsst ihr warten, bis die Sequenz vorbei ist. Dann habt ihr genau zwei Möglichkeiten. Ihr könnt euch ranschleichen und den Mann von hinten erdolchen oder ihn (und seine Gefolgschaft) im Duell töten und anschließend die Flucht ergreifen, das heißt, nachdem euch der Sterbende noch die letzten Worte mitgegeben hat und genug davon, um einen Roman der Kategorie Neues Testament damit zu füllen. Mehr Optionen habt ihr nicht. Anschließend geht es zurück zum Büro, dann zurück zu eurem Meister im Tempel, der euch ebenfalls zutextet und von dort dürft ihr den gesamten Weg zur nächsten Stadt erneut antreten, wo sich das oben Erwähnte ohne jede Variation wiederholt.

===Nun greif doch endlich an, mein Arm wird schlapp===

Wie sieht das eigentlich aus, wenn ihr nun kämpft? Ihr steht euren Feinden, Schwert oder Messer gezogen, gegenüber und wartet. Gut, ihr könnt auch selber angreifen, das erweist sich aber selten als beste Variante. Eure Konter sind mit Abstand eure stärkste Waffe. Steht also defensiv eurem Feind gegenüber, passt seine Attacke ab und kontert mit einer spektakulär animierten Sequenz! Soweit so gut. Wenn euch natürlich in der Praxis zehn Leute umringen und minutenlang keiner angreift, dann kann das schon einigermaßen nerven. Schlussendlich sind die Kämpfe aber auch nur eine Frage der Zeit, womit sich die Aufregung der sehr statisch präsentierten Fights außer in den vorgefertigten Konteranimationen stark in Grenzen hält. Gegen Ende des Spiels wird das Ganze übrigens noch mehr zu reiner Fleißarbeit, weil die Gegner nun mehrere Konter brauchen, bis sie endlich draufgehen.

Daraus ergibt sich ein weiteres Problem. Warum soll man in dem Spiel überhaupt die aus den Trailern bekannte Flucht über die Dächer antreten? Welche übrigens dank nahezu vollautomatischer Steuerung keinerlei Herausforderung darstellt. Zum einen ist sie nicht sonderlich wirksam, denn jeder noch so kleine Hofsoldat kann gleichsam wie Altair die höchsten Gebäude erklimmen und über jeden Absprung hopsen. Le Parkour scheint zum Standardtraining der Wachen zu zählen. Es wirft vor allem die Frage auf, was Altair nun zu so einem Superassassin macht, wenn jeder Hein Wuptie von der Garde dieselben Fähigkeiten und Moves drauf hat. Aber sei es drum, da sie in der Flucht kaum zu verlieren, im Nahkampf aber allesamt ohne jede Chance sind, da bleiben wir doch einfach stehen und eliminieren das Fußvolk bevor wir in aller Seelenruhe zu unserem Büro marschieren.

Wem die Kämpfe und Informationsbeschaffungen zu langweilig sind, der kann sich auch an diversen Sidequests auslassen. Hierzu gehören Wachen, die Passanten belästigen, indem sie stundenlang an ihnen rumzerren und Sachen androhen, die sie niemals in die Tat umsetzen. Ihr könnt diese retten, was erneut einen Kampf zur Folge hat und werdet dafür jedes Mal mit dem selben Sprachsample belohnt. Ok, das ist unfair, es gibt zwei... oh, pro Geschlecht, das macht vier... Vier Sprachsample für ein Dutzend solcher Szene pro Stadt. Realismus, Atmosphäre, war schön, euch mal gekannt zu haben. Dirty Thief. I'll have your hand for that!" Ja dann schneid ihr doch endlich die Grabscher ab, mir doch egal...

===Entschuldigen Sie, Sir, haben Sie gesehen, wer den Mann getötet hat, dessen Blut an Ihrem Dolch klebt?===

Dass die KI nicht die allerbeste ist, haben wir ja nun schon beim Kampf festgestellt, aber wie dämlich und berechenbar die Leute sind, ist erst beim Schleichversuch ersichtlich. Wir sind im Königreich, unterwegs zu Jerusalem. An einem Turm entdecken wir zwei Wachen. Wir rennen auf sie zu, sie werden angriffig. Wir senken den Kopf, sie tun so, als wäre nichts gewesen. Ok, wir gehen auf die beiden zu, gesenktes Haupt, ein harmloser Mönch. Nochmal die Ausgangssituation, zwei Wachen, ein Turm und Altair. Sonst auf 30 Kilometern nichts. Die beiden Wachen stehen keinen Meter auseinander. Wir greifen unser kleines Messer und ZACK rammen wir es der ersten Wache in den Hals. Sie fällt tot um. Wir bleiben unmittelbar über der blutenden Wache stehen. Nach einigen Sekunden bemerkt die andere Wache, dass etwas nicht stimmt. Sie begibt sich zur Leiche. Spätestens jetzt sollte sie auch die blutende Wunde am Hals sehen und so einen Kreislaufzusammenbruch ausschließen können. Und dann wäre da auch noch er merkwürdige Typ in der weißen Kapuze, der zufälligerweise grad über der noch warmen Leiche steht. Ja, aber meint ihr, dass dieser Mensch in der Lage wäre, hier unter Zuhilfenahme von Spickzettel und Taschenrechner eins und eins zusammen zu rechnen? Zu keinem Zeitpunkt würde er Altair je verdächtigen und so erlösen wir ihn genau wie seinen Kumpanen mit einem gezielten Messerstich in den Hals. Alles, was das Spiel durch die großen Städte und die vielen NPCs an Atmosphäre und Echtheit aufbauen will, geht in diesem Moment unwiederbringlich in die Binsen.

===I like to move it, move it===

Was man UbiSoft aber lassen muss, ist die Technik des Spiels. Genauer genommen die Grafik. Noch genauer genommen die Animationen Altairs. Auch einige Zeit nach Veröffentlichung ist nichts in Sicht, was diese Vielzahl an geschmeidigen Animationen auch nur ansatzweise erreichen könnte. Es scheint, dass Altair für jeden einzelnen Stein im Spiel eine eigene Animation hat. Jeder Sprung, jede Muskelbewegung, jede Körperverlagerung, alles wirkt wie aus einem Guss, flüssig wie verdünntes Wasser. Es ist eine wahre Augenweide und es wird auch niemals alt. Ebenfalls sehr gut sind die Animationen während der Kämpfe. Dazu kommen dann die großen, detaillierten Städte mit vielen NPCs und unterschiedlichen Settings je nach Stadtteil. Allerdings ist das Game gleichsam geplagt von einem fiesen Screentearing und noch schlimmer PopUps, die insbesondere beim Reiten durch das Königreich sehr störend auffallen. Was hier teilweise an Flora und Fauna direkt unter dem eigenen Hintern aufploppt ist echt nicht mehr feierlich. So bleibt nur ein guter Gesamteindruck zurück, wo ein fantastischer hätte bleiben sollen.

Nicht ganz so fantastisch ist der Sound. Auf Musik wird zu Gunsten der Umgebungssounds weitgehend verzichtet. Durch unsere Supermaschine wird erklärt, warum alle Menschen zu der Zeit englisch sprechen. Wieso aber Altair mit amerikanischem Akzent spricht, alle anderen aber in gebrochenem Englisch reden, bleibt unklar. Noch schlimmer ist, dass in Acre einige Wachen deutsche reden, aber offensichtlich von Amerikanern gesprochen werden, die die Texte schlicht (und schlecht) auswendig gelernt haben. (Mack schnella!) Es macht nicht viel Sinn und klingt lächerlich.

===Fazit: Ubi Soft has done it again===

Vor einiger Zeit im UbiSoft-Hauptquartier versammelten sich die fähigsten Leute der Firma um das Konzept für einen neuen Toptitel zu erarbeiten. Wir haben wir hier ein tolles Konzept: Es geht um einen Mann, der [...]. Und dann [...]." Ja, das Ganze spielt während der Kreuzzüge und der Spieler kann überall hin, wo er will. Zuerst denkt er, dass [...]. Und später sagen wir ihm, dass [...]." , Ja, und wir kombinieren dann [...]." Leute, das wird absolute Klasse. Kurze Frage: Wie lösen wir das Ganze am Ende auf?" An der Stelle muss dann das große Schweigen im Saal eingetreten sein.

Assassins Creed" macht mehr falsch als richtig. Richtig macht es die Grafik, denn die Animationen sind gottgleich. Selbst nach Stunden sieht man noch neue Bewegungen. Richtig macht es die Atmosphäre, denn die riesigen gefüllten Städte sehen beeindruckend aus. Richtig macht es die Möglichkeiten des Spielers, denn zum ersten Mal kann man wirklich dahin gehen, wohin man gehen will. Keine künstlichen Hindernisse halten Altair auf. Über eine Wand wird eben drüber geklettert. Und richtig macht es schließlich eine komplett neue Spielerfahrung mit interessantem Ausgang und einem unverbrauchten Setting.

Falsch macht es sicherlich die Story, die für Spieler, die im Mittelalter spielen wollten, eine kleine Überraschung nach dem Einlegen der DVD bereit hält und die ohne jede Art von Ende die Credits über den Bildschirm rollen lässt. Es dürfte nicht vermessen sein zu sagen, dass UbiSoft schlichtweg keine Geschichten erzählen können. Falsch macht es das grundlegende Missionsdesign, das von Anfang bis Ende identisch ist, viele Rückwege verlangt und spätestens nach drei Stunden die ersten Déjà-vu-Erlebnisse auslöst die bis zur Langeweile reichen. Vielleicht kam ja nach dem Schweigen einer der Entwickler auf die Idee, die Missionen so langweilig zu gestalten, dass kein Spieler je das Ende zu Gesicht bekommt. Falsch macht es die Grafik, denn so viele aufploppende Menschen, Bäume, Büsche, Berge gab es seit Shenmue 2" auf der Dreamcast nicht mehr. Und Tearing scheint man bei UbiSoft für einen Grafikeffekt zu halten, anders ist es nicht zu erklären, dass sie darauf bestehen, es in jedes ihrer Spiele einzubauen. Falsch macht es den Sound, bei dem Amerikaner deutsch sprechen und der Rest mit billigen Akzenten versehen wird. Falsch macht es die KI oder wieso kann man auf offener Straße einen nach dem anderen abstechen ohne dass irgend jemand etwas merkt? Falsch macht es die Anschläge, denn hier kann man in den meisten Fällen nur mit reiner Gewalt vorgehen. Die Finesse eines Agent 47 hat Altair nie.

Nachdem man sich an die genialen Animationen gewöhnt hat, bleibt Folgendes übrig:
Die restliche Grafik ist ok, aber übersäht von Fehlern, das Missionsdesign ist stetig gleich, die Sidequests sind noch gleicher, die Attentate gescriptet, eine künstliche Intelligenz existiert nicht, die Story endet bevor sie losgeht und wären die Kämpfe noch ein wenig statischer wäre das Ganze ein Comic. Assassins Creed ist über weite Strecken schlicht und ergreifend langweilig, eine Mogelpackung, die eine gute mittelalterliche Atmosphäre vorgaukelt, den Spieler aber schlussendlich durch eine zwar schöne, aber tote Pappkulisse schickt. Die größte Welt ist witzlos, wenn man in ihr nichts machen kann. Trotz der Fläche, die zur Verfügung steht, ist Assassins Creed streng linear, Raum für Kreativität besteht keiner. Die wenigen Aha-Momente des Spiels, die sich alle am Anfang tummeln, ertrinken mit zunehmender Spieldauer langsam aber sicher in einem Meer aus Einfallslosigkeit, Leere und Eintönigkeit.
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Assassin's Creed
Assassin's Creed von Ubisoft (Xbox 360)
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