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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein echter "Geschichts-Thriller", 26. August 2003
Von Ein Kunde
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
September 2001 - ich bin zu Besuch bei amerikanischen Freunden in New York. Hier ist nach den Anschlägen der Teufel los...
Wir sind gedrückter Stimmung und verlassen abends nicht mehr das Haus. Da fällt mir im Bücherregal "Die Revolution entlässt ihre Kinder" auf, ich beginne zu lesen und lege das Buch erst im Morgengrauen aus der Hand. Ich musste wohl bis in die Staaten reisen, um es endlich kennenzulernen.
Für Interessenten der jüngeren deutschen Geschichte, besonders der unmittelbaren Entwicklung nach dem 2. Weltkrieg, aber auch für das dunkle Kapitel Stalins Säuberungen und die Machtgier von Ulbricht und Co. ist Leonhards Buch natürlich ein MUSS. Es nimmt sich wie ein Thriller, spannend ohne Effekthascherei, aber auch ohnmächtig manchmal, wenn man den Irrungen junger Menschen folgt, die auszogen, alles besser zu machen und selbst missbraucht und betrogen wurden. Wie hält eine Jugend das aus, die erst in Hitlerjugend und BDM dem falschen Propheten folgte oder als Komsomolze und Jungkommunist nun abermals betrogen, missbraucht und benutzt wird? Leonhard zeigt das mit all seinen menschlichen Schwächen. Wie sein Glauben an die Sache ins Wanken gerät, die inneren Kämpfe und Selbstzweifel machen ihn auf seinen Wegen, die schließlich bis nach Jugoslawien führen, auf eine ganz besondere Art sympathisch. Es ist ein sehr persönliches Werk, auch wenn man leider nichts über den Vater erfährt.
"Die Revolution entlässt ihre Kinder" sollte Pflichtlektüre an deutschen Schulen werden.
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker, 7. Mai 2003
Wolfgang Leonhard war ein Insider der Macht. Er gehörte als junger mann zur "Gruppe Ulbricht", die 1945 den Auftrag erhielt, die Verwaltung in der SBZ aufzubauen. Später, nach seiner Flucht hatte er Glück, nicht verschleppt zu werden, sie es in den Fünfzigern gängige Praxis war.
"Die Revolution entlässt ihre Kinder" ist ein Klassiker der Zeitgeschichte, der Leser erhält einen genauen Einblick in das typische Leben und Lernen eines Exilanten in der Sowjetunion, den Aufstieg eines jungen Genossen in der Exil-KPD bis in die Gruppe Ulbricht und die Motive für die Flucht.
Der Blick hinter die Kulissen wird nicht durch einen öden Schreibstiel erkauft, vielmehr ist Leonhards Buch sehr gut lesbar. Allein die Darstellung seiner abenteuerlichen Flucht ist den Kaufpreis wert!
Für jeden an der Zeitgeschichte interessierten ist dieser Klassiker ein Muss!
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre zum Thema Stalinismus und werdende DDR..., 3. August 2006
Von 
Shaun - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Im Herbst 1955 erschienen, wurde dieses von 1935 bis 1949 handelnde Buch des 1921 in Wien geborenen Leonhard rasch ein politischer Bestseller und eines der wichtigsten Bücher überhaupt zum "real existierenden Sozialismus" von Sowjetunion und sich bildender DDR.

Mit 13 Jahren verläßt er mit seiner in der Illegalität arbeitenden kommunistischen Mutter 1935 Nazideutschland und emigriert über Schweden in die Sowjetunion Stalins. Während seine Mutter von dem "Volkskommissariat für innere Angelegenheiten" oder NKWD (das war eine sowjetische Behörde, die als Träger der Geheimpolizei gefürchtet war und unter diesem Namen von 1934 bis 1946 bestand, dann ins MWD (Ministerium für innere Angelegenheiten) überführt und 1954 zum KGB umgewandelt wurde) verhaftet wird und 12 Jahre in Arbeitslagern verbringt, muß Leonhard sich in Moskau allein durchschlagen in einem Heim für deutsche und österreichische Emigrantenkinder, studiert Fremdsprachen auf der Hochschule und wird Komsomolze. Nach dem Kriegsbeginn mit Hitlerdeutschland wird er zwangsumgesiedelt nach Karaganda. Weitere Stationen seines Aufstiegs in der Funktionärslaufbahn sind die Komintern-Schule und, nach deren Auflösung, die Mitarbeit im "Nationalkomitee freies Deutschland". Als Mitglied der "Gruppe Ullbricht" gelangt er in die sowjetisch bestimmte Besatzungszone Ostdeutschlands, genauer nach Ostberlin, um am Aufbau der künftigen DDR mitzuhelfen. Nach einem Besuch Jugoslawiens und Innewerden von dessen Versuch eines freieren und von Moskau abgesetzten eigenen Weges zum Sozialismus werden die inneren Widersprüche - seine "politischen Bauchschmerzen" - stärker, und er flieht im Gefolge von Titos Bruch mit Stalin im März 1949 nach Jugoslawien.

Das Werk ist autobiografisch und authentisch, es leistet einen ungemein wichtigen Beitrag zum Verständnis der geschichtlichen Entwicklung in der stalinistischen Sowjetunion der 30er und 40er Jahre des 20. Jhdts., zudem werden ungeschminkt die deutlichen Unterschiede des gemeinen Volkes, welches besonders während des 2. Weltkrieges hungert und friert, und dem immer reich gedeckten Tisch der chauffierten Funktionärsanwärter geschildert, die so gar nicht zur Theorie des Marxismus-Leninismus passen wollen und früh schon Zweifel am System bei Leonhard aufkommen lassen, wenn er auch lange noch alles "mitmacht". Das Buch zeichnet sich aus durch seine Objektivität, das System wird nicht nur schlecht gemacht, sondern seine Ansprüche durch den bekennenden Sozialisten Leonhard auch gewürdigt. Wie Leonhard im Vorwort zur 2005er Ausgabe berichtet, wurde das im Osten selbstverständlich verbotene Buch dort auch verbreitet mit falschen tarnenden Buchdeckeln und trug so nicht unerheblich zum Nachdenken bei SED-kritisch eingestellten Menschen der DDR bei. (3.08.06)
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein einzigartiges Stück Zeitgeschichte, 15. Juli 2003
Von Ein Kunde
Für alle, die sich mit den Begriffen Sozialismus, Kommunismus und Stalinismus auseinandersetzen ist dieses Buch ein Muß. In einer einzigartig lebendigen Art und Weise beschreibt Leonhard seine Leben in der Sowjetunion nach der Flucht aus Deutschland, seine Ausbildung zum linientreuen Funktionär an der KOMINTERN - Schule und seinen Einsatz als Funktionär in der "Gruppe Ulbricht".
Wolfgng Leonhard schildert die langsame Wandlung vom linientreuen Funktionär und Parteigenossen zu einem Funktionär mit schweren "politischen Bauchschmerzen", der schließlich ganz mit dem System bricht.
Ich hatte das Glück im Jahr 2003 selbst an einem Vortrag von Wolfgang Leonhardt zum 17. Juni 1953 teilzunehmen: So lebendig und spannend seine Schreibweise ist, so belebend und ausdrucksstark ist auch seine Sprache!
Wolfgang Leonhard ist einer der Wenigen, die "wirkich was zu sagen haben".
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der besten Bücher ..., 30. Juli 2002
, die ich bisher zum Thema Sowjetunion und DDR gelesen habe. Es ist sehr interessant geschrieben und vermittelt einem zum Großteil das Lesevergnügen einer ausgedachten Geschichte. - Wobei man sehr fantasievoll sein müsste um sich diese Geschichte ausgedacht zu haben. Das aufregende, aber mit Sicherheit sehr dramatische Leben des Wolgang Leonhards, an dem er den Leser teilhaben lässt. Das Buch stellt wichtige Fakten klar und ist trotzdem leicht zu lesen, selbst für einen Jugendlichen, wie ich es bin.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zeitdokument und Bekenntnis, 6. Juni 2000
Von Ein Kunde
Wolfgang Leonhard hat 10 Jahre in der Sowjetunion gelebt. Von einem begeisterten "Anhänger" der kommunistischen Idee wandelt er sich zu einem entschiedenen Kritiker des Stalinismus.
Er beschreibt authentisch die Situation in der Sowjetunion während der "Säuberungen", der Deportationen in den Osten und das Orwellsche "gleicher als gleich" während des Krieges zwischen Funktionären und einfachen Flüchtlingen. Dann erlebt er das Ende des Krieges mit der Gruppe Ulbricht - und bricht schließlich mit den halsstarren Dogmatikern. Unter ihm werden Probleme deutlich, die heutige Reportagen und Erinnerungen nicht mehr glaubhaft vermitteln können. Er beschreibt alles: von der Freiheit und Größe der Sowjetunion bis hin zu deren Perfidie und brutalen Obrigkeit.
Ein Buch, dass, wenn auch keine objektive Geschichtsschreibung, so doch ein äußerst wichtiges Zeitdokument ist und an das noch so viele Memoiren alter Politbüro-Funktionäre nicht herankommen würden, dass sich aber auch angenehm von Büchern aus westlicher Richtung unterscheidet. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lebendige Geschichte, 13. Dezember 2000
Von Ein Kunde
Ich bin in der DDR aufgewachsen und hatte somit aufgrund meiner "sozialistischen" Ausbildung bis zum Mauerfall ein ziemlich einseitiges Bild von der jüngsten Geschichte - dem 2. Weltkrieg und der Nachkriegszeit. Das Buch von Wolfgang Leonhard bestätigte meine bis dahin aus Erzählungen meiner Eltern, Großeltern und anderer Zeitzeugen gewonnenen Erkenntnisse über die dogmatische Vorgehensweise der stalinistischen Funktionäre, zu denen auch Ulbricht gehört, beim Aufbau einer kommunistisch-gefärbten Diktatur in der UdSSR und der DDR. Die Erlebnisse von W. L. sind somit auch prototypisch für die später in der DDR praktizierte "Gehirnwäsche" potentieller Funktionäre.
Die Schilderungen sind dabei so lebendig und nachvollziehbar, daß ich mich oftmals beim Lesen des Buches in die jeweilige Situation hineinversetzen konnte. Wer also die Zusammenhänge, die zur Entstehung der DDR führten, nachvollziehen will, dem ist dieses Buch wärmstens zu empfehlen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschichte der DDR, 21. November 2003
Von 
Arne Rajchowski (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ich persönlich habe als Schüler nur die guten Seiten der DDR miterlebt und meinen Vater jedesmal mit Schreien und Brüllen dazu aufgefordert am 1. Mai die Flagge endlich zu holen. Nun war es aber endlich an der Zeit mich eingehender mit der Geschichte der DDR zu beschäftigten. Und liebe Leser: Es gibt kein besseres Buch was diese Epoche darstellt. Wolfgang Leonhard übernimmt das was die Kinder in der Schule heute immer noch nicht lernen:
Was sind eigentlich die Ideale des Kommunismus gewesen?
Wie wurden diese verteidigt?
Wer war für den Aufbau der DDR verantwortlich?
Gab es einen Plan für den Aufbau?
Warum gab es die SED? Welche Rollen spielten die KPD und die SPD?
....und vieles mehr!
Wolfgang Leonhard beschreibt den Aufbau der DDR aus seiner Sicht, also aus erster Hand. Er war Mitglied der Gruppe Ulbricht und direkt am systematischen Aufbau der DDR beteiligt. Um endlich etwas über die Geschichte der DDR zu lernen, zu erfahren, kann ich dieses Buch nur empfehlen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend und aufschlußreich, 5. Juni 2010
Von 
Frank Neubüser "neubuser" (Limburg, Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Die Schilderung der politischen Entwicklungen rund um den 2. Weltkrieg aus der Sicht eines deutsch-sowjetischen "Fahnenflüchtlings" ist für den heutigen Leser (2010) wahrscheinlich weniger spektakulär als für den Leser zur Zeit des Erscheinens des Buches (1955) - immer noch spektakular genug! - , zumal die Leser damals in das Geschehene noch viel eher direkt und persönlich involviert waren. Heute verarbeitet man die Entwicklung des Bolschewismus im Nachkriegs-Deutschland wohl mit einigem historischen Abstand, und kann sich zumal noch auf die gründliche geschichtswissenschaftliche Aufarbeitung so vieler Vorgänge und Fakten stützen, sodass man zu einer "objektiven" Bewertung mit Rundumschlag neigt. Was das Buch daher so lesbar macht, sind weniger die Tatsachen, mehr die spannende Verquickung der Zeitläufte mit dem persönlichen Schicksal des Autors, zumal er sich (offenbar) zeitweise im Zentrum der politischen Entwicklung befand und diese so nachvollziehbar macht. Abseits einer Gut/Böse-Bewertung - der perfiden Entwicklung des Sowjetfaschismus als Antipode zum deutschen Nationalsozialismus - ist immer noch sehr les- und nachvollziehbar, wie die Mühlen damals gemahlen haben, sprich: wie das allgemeine Geschehen auf den Einzelnen abgefärbt, und ihn eingebunden hat. Man sollte Herrn Leonhard nicht böse sein, wenn er in seiner zweiten Heimat (der Sowjetunion) als Funktionärszögling jede Wendung, jede Säuberung frag- und klaglos mitgemacht (und damit unterstützt) hat, während das (zu Recht) bekämpfte deutsche Nazitum in der langen Emigration kaum mehr als ein Zerrbild gewesen sein kann. Zuerst hat mich beim Lesen im Grunde empört, dass zu alledem nichts, kein Wort der Rechtfertigung kam. Die von der "anderen" Seite (Altnazis) können sich das nicht leisten, es würde schnell als "ewiggestrige" Haltung begriffen. Erst im Nachwort verweist der Autor darauf, dass er die Vorgänge so schildern wollte, wie er sie damals empfunden habe - ohne nachträgliche Verklärung oder Erklärung. Tatsächlich ist das dann für das historische Verständnis eine wahre Fundgrube, denn so kann man auf 700 Seiten die damalige "Denke" des Stalinismus schrittweise mitvollziehen, ohne durch nachträgliche Relativierungen beeinträchtigt zu werden. Die Fragen, die sich beim Lesen stellen, beantwortet der Autor nicht - aber er suggeriert sie, was viel aufwiegt. Da nun die persönliche Entwicklung von Herrn Leonhard den Hauptteil ausmacht - wie kann man dazu stehen? Darf man einfach so enttäuscht weglaufen, wenn der eigene Idealismus (vorhersehbar) nicht eingelöst wird, und andere - wie Walter Ulbricht - das Ruder gleichermassen entschlossen und machtbewusst wie rückgratlos übernehmen? Da kann man wohl tatsächlich Naivität vorwerfen - aber das wird der Autor schon selbst wissen. Auch ist das Buch ja aus einer subjektiven Haltung geschrieben, man sollte die Schilderungen kritisch überdenken (der Autor nimmt sich naturgemäß das Recht, sich selbst in einem positiven Licht darzustellen).Immerhin hat er die Zeichen der Zeit sehr früh erkannt, und man muss zugute halten, dass es viel schwieriger ist, sich von einer totalitären Ideologie zu lösen, als ihr beizutreten oder einfach so in sie hineinzuwachsen, wie es ihm geschehen ist. Ich finde, das ist eine wertvolle Anregung zum eigenen Denken auch in heutiger Zeit.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lehrreiche Biografie, 14. Januar 2000
Von Ein Kunde
Da ich mich sehr für den Auf bau des Ostblocks und der Gründung der DDR interessierte habe ich mir dieses Buch gekauft. Ich stieß nur durch Zufall darauf und dachte eigentlich, daß es wieder ein weiterer Lückenfüller in meinem Bücherregal mit langweiligen Geschichtsbüchern wird. Aber aufgrund des Aufbaus des Buches, war die Lektüre unheimlich spannend und kurzweilig. Da Wolfgang Leonhard das Buch als eine Autobiografie geschrieben hat und praktisch nur nebenbei die sehr vielen Fakten und das Insiderwissen erklärt, ist das Buch meiner Meinung nach auch für diejenigen Leute sehr interessant, die sich nicht viel aus wissentschaftlich exakten Büchern machen. Ein besonderer Leckerbissen für alle Geschichtsfans und Menschen, die neben einer guten Biografie sich auch noch viel Wissen aneignen wollen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Die Revolution entlässt ihre Kinder.
Die Revolution entlässt ihre Kinder. von Wolfgang Leonhard (Gebundene Ausgabe - 1961)
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