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Kundenrezensionen

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am 22. Dezember 2008
Inhalt
Pepe Nietnagel (Hansi Kraus) ist Schüler des Mommsen-Gymnasiums in Baden-Baden. Er beeindruckt seine Lehrer und Mitschüler weniger durch überdurchschnittliche Leistungen - genauer gesagt liegt er sogar etwas unter dem Durchschnitt - als durch unerschöpfliche Einfälle anderer Art, mit denen er sein Unbehagen am bestehenden Schulsystem, an alten, vertrottelten Lehrern und längst überholten Meinungen manifestieren will. Mit ganzem Eifer widmet er sich der sehr alten Frage: Wie überlebt man Schule und Lehrer auf möglichst unterhaltsame Art?

Bildbewertung / Tonbewertung
Oft neigt man dazu, bei älteren Filmtiteln das Wort "Kult" mit ins Spiel zu bringen. Aber es bei dieser Filmreihe zu benutzen, ist wahrlich nicht übertrieben und ich wüsste nicht, welch anderes Wort die Filme dieser Reihe treffender beschreiben könnte. Dank "EUROVIDEO" gibt es nun alle 7 Filme dieser legendären Filmreihe, zuzüglich einiger Extras, auf einer DVD-Box mit 4 DVD`s.

Der erste Film lief 1968 mit großem Erfolg in den deutschen Kinos. In den folgenden Jahren bis 1972 entstanden die anderen sechs "Lümmel-Filme", die alle zu wahren Kassenknüllern wurden.

1.Zur Hölle mit den Paukern (1967)
2.Zum Teufel mit der Penne (1968)
3.Pepe der Paukerschreck (1969)
4.Hurra die Schule brennt! (1969)
5.Wir hau'n die Pauker in die Pfanne (1970)
6.Morgen fällt die Schule aus (1971)
7.Betragen ungenügend (1972)

Damals wie heute werden die Filme von vielen Kritikern regelrecht nieder gemacht. Dafür liebt das Publikum die Filme umso mehr. Allein die ersten beiden Filme der Reihe hatten damals jeder über 6 Millionen Kinobesucher. Sicher sind es keine intellektuellen Meisterwerke, aber was ist dagegen einzuwenden, einfach mal alle Sorgen hinter sich zu lassen und an sowie mit diesen Filmen Spaß zu haben.

Allein die Liste der Darsteller lässt schon Erinnerungen aufkommen und Vorfreude auf das Ansehen dieser Filme. Viele schon damals sehr beliebte Darsteller sind in den Filmen zu sehen. Der "Oberlümmel" wird gespielt von Hansi Kraus. Er war eigentlich gar nicht für die Rolle vorgesehen. Beim Drehbeginn des ersten Films stand ein anderer Darsteller vor den Kameras. Aber der Regisseur Werner Jacobs (1909-1999) war mit dessen Darstellung nicht zufrieden. So wurde der Filmdreh, nun mit Hansi Kraus in der Rolle des Pepe Nietnagel, nochmals von vorne begonnen. Hansi Kraus war zur damaligen Zeit schon sehr bekannt durch seine Darstellung des Ludwig Thoma in den "Lausbubengeschichten".
Neben Hansi Kraus gibt es in den Filmen von dieser DVD-Box ein Wiedersehen mit Darstellern wie Theo Lingen, Uschi Glas, Georg Thomala, Hannelore Elsner, Willy Millowitsch, Hans Terofal, Peter Alexander, Harald Juhnke, Heintje und Ilja Richter, um wirklich nur einige zu nennen.

Die Qualität der Bilder auf dieser DVD zeigt aufgrund der unterschiedlichen Produktionszeiten der einzelnen Filme natürlich einige Unterschiede. Wobei nun sicher ein jeder dafür Verständnis aufbringen wird, dass Filmaufnahmen aus dem Ende der sechziger und Anfang der siebziger nicht die Qualität haben können, wie die allerneueste Kinoproduktion. Ich persönlich kann damit leben, dass mal die Schärfe oder der Kontrast nicht zu hundert Prozent stimmen oder auch Laufspuren und Verschmutzungen im Bild zu sehen sind. Dafür überwiegt die Freude, diese einmaligen Filme in einer kompletten Sammlung auf DVD zu haben. Gut gelungen ist es auf jeden Fall, diese alten Filme auf das Medium DVD zu bringen. Bei nur 4 DVD`s und 7 Filmen plus Extras fallen keine Kompressionsfehler durch die Bildbearbeitung für die DVD - Veröffentlichung auf.

Der Ton bei allen Filmen liegt in guter Verständlichkeit im Dolby Digital 1.0 auf den DVD`s vor. Er zeigt relativ wenig Grundrauschen und ist auch klanglich ohne größere Mängel.

Eine Besonderheit dieser DVD - Veröffentlichung ist es, dass man den ehemaligen Hauptdarsteller Hansi Kraus für die Gestaltung der DVD - Menüs gewinnen konnte. So führt er uns, dieses Mal hinter dem Lehrertisch und als eine Art Lehrer, durch die DVD - Menüs und erklärt deren Bedienung.

Dabei ist die Gestaltung und Bedienbarkeit der DVD - Menüs gut gelungen und mal etwas ganz anderes wie sonst gewohnt.

Auf DVD 4 befinden sich, neben Film 7 der Reihe, einige interessante Extras. So gibt es ein ca. 6minütiges Interview mit Hansi Kraus. Weiterhin einige Lümmelsprüche aus dem Film in einer Fotoshow und von Hansi Kraus vorgetragen. Sehr informativ und auch unterhaltend ist der 15minütige Beitrag mit dem Titel "Wo stand die Lümmel-Bank?". Zu guter Letzt kann man noch einige der alten Original Kinotrailer zu den Filmen sehen.

Gesamteindruck:
Eine gelungene Veröffentlichung aller Filme dieser Reihe, in einer Box durch "EUROVIDEO". Der absolute Kultstatus dieser Filme besteht ohne Zweifel. Darum auch schon fast ein "Muss" für jede DVD - Sammlung. Top Empfehlung.

Autor: Torsten
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am 10. Oktober 2007
An diesen cineastischen Werken scheiden sich bis heute die Geister: Für die einen bedeuten jene Lausbubenstreiche der Paukerfilme den größten Blödsinn aller Zeiten, für die anderen sind sie wehmütige Erinnerungen an die eigene Schulzeit und verlorene Werte einer scheinbar besseren Welt. Schon damals aber wurden die Streifen mit teils verheerender Kritik überzogen, gar den Untergang der deutschen Kultur befürchtet. Doch das Publikum bewies den größeren Humor, und so räumte der lustige Klamauk im Gegenzug diverse Auszeichnungen ab. Bereits den ersten Teil der Reihe wollten über 3 Millionen Besucher im Kino sehen, wofür im Jahre 1968 die GOLDENE LEINWAND verliehen wurde.

Zum Inhalt der Filme muß an dieser Stelle wohl nichts mehr gesagt werden. Genießen wir einfach unbeschwert den großen Komiker Theo Lingen in seiner wohl populärsten Rolle als Oberstudiendirektor Dr. Gottlieb Taft. Frisch...Fromm...Fröhlich...Frei, mit dem Kollegium Rudolf Schündler (Dr. Knörz), Ruth Stephan (Dr. Pollhagen), Balduin Baas (Dr. Blaumeier) oder auch der quirlige Hans Terofal als Pedell Bloch. Kongeniale Gastauftritte von Peter Alexander, Heintje, Georg Thomalla, Willy Millowitsch, Harald Juhnke, Gustav Knuth, Hans Clarin, Ilja Richter, Günther Schramm sowie weitere namenhafte Größen des deutschen Kinos würzen die tolldreisten Streiche, die Hansi Kraus in seiner Paraderolle dem Lehrkörper des Mommsens Gymnasium spielt. Mal ehrlich, wer wäre auf der eigenen Penne nicht gerne auch mal ein Pepe Nietnagel gewesen?!

EUROVIDEO hat mit dieser nostalgischen Edition eine fast perfekte Box erstellt. Alle kostbaren Silberlinge lagern in dem optisch ansprechenden und gut durchdachten Softschuber einzeln, verfügen über eine sehr gute Bild- und Tonqualität, ein eigens mit Hansi Kraus produziertes Menü sowie diverses Bonusmaterial. Lediglich zwei der sieben Filme erscheinen nicht im originalen Kinoformat von 1:1.66, worunter das Sehvergnügen aber auch nicht wirklich leidet. Ein dicker Wermutstropfen kam jedoch auch in meiner erhaltenen Box noch zum Vorschein: Wie es hier schon ein Rezensent im Januar 2007 beschrieb, fanden sich bei der Sichtprüfung auch auf meinen DVDs der original verschweißten Box unzählige fettige Fingerspuren!!! Soetwas ist bei Neuware natürlich völlig unakzeptabel und als unverzeihliche Schlamperei des Presswerks zu betrachten, welche die Boxen hergestellt bzw. verpackt hat. Also ein klarer Reklamationsfall. Aber damit gibt es erfahrungsgemäß weder bei amazon Probleme, auch reagierte das Label EUROVIDEO auf meinen Hinweis sofort und signalisierte einen schnellen Tausch.

Fazit: Schwund und Pech kann man mit allen Waren mal erleben, dafür kann das Produkt als solches nichts. Die DVD Edition mit allen 7 Filmen der Reihe ist ansonsten sehr gut gelungen und umgesetzt, da könnte sich manch anderes Label ein großes Beispiel dran nehmen. Daher volle 5 Sterne und eine uneingeschränkte Kaufempfehlung für alle, die jene Ära der deutschen Filmkunst ihrer Sammlung hinzufügen möchten.
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am 3. Mai 2008
Eins erstmal vorneweg: Vom cineastischen Standpunkt aus gesehen waren die Filme ein glatter Reinfall. Liest man die Kritiken aus den 70er Jahren könnte man beinahe meinen, es handelte sich um "jugendgefährdendes" Material. Auch der dazumals eher konservative Filmdienst bedachte alle sieben Streifen mit heftigen Schmähungen. Wahrscheinlich beurteilte man Filme damals vorwiegend nach pädagogischen Kriterien, der Unterhaltungswert galt in dieser verstaubten Epoche nicht sehr viel. Vielleicht fühlten sich einige Autoritäten durch die Handlung auch allzu treffend karikiert und durch den Kakao gezogen...

Heute darf man die Filme auch als Persiflage und Verunglimpfung der damals herrschenden Wertanschauungen betrachten. So gesehen sind sie ein amüsantes und kurzweiliges Zerrbild der sittlichen Vorstellungen der 60er- und 70er-Jahre und rechnen gnadenlos mit dem verknöcherten Obrigkeits- und Gehorsamsideal jener Tage ab. Sie sind somit auch ein Stück Filmkultur, das den Zeitgeist gehörig auf die Schippe nimmt.

In erster Linie aber sind die Paukerstreifen nichts weiter als unbeschwerte Spaßfilme, die die Leute in den Kinos so richtig zum Lachen brachten. Viele der teils skurrilen Pennälerscherze wirken ganz einfach unheimlich komisch und durchtrieben. Da kann sich auch der ernsteste Zuschauer ein Schmunzeln nicht verkneifen. Jeder der sieben Filme strotzt nur so vor Ulk, Klamauk und bodenständigem Humor, die Charaktere in den temperamentvollen Komödien sind teilweise krass überzeichnet und gerade deswegen so ungemein spaßig. Anders als bei vielen Klamotten dieser Zeit sparte man nicht an brillianten Schauspielern, was der durchweg leichten Handlung eine kleine Prise dramaturgischer Würze verlieh. Alles in allem ein heiteres Stück Filmgeschichte, das auch heute noch viel Freude bereitet.
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am 29. August 2006
Ich muss sagen, ich war schon lange auf der Suche nach diesen alten Filmen, hab aber bisher nichts entdeckt, bis ich jetzt endlich auf diese Box gestoßen bin. Alle 7 Filme auf 5 DVDs: Es ist einfach herrlich Hansi Kraus alias Pepe Nietnagel bei seinen Streichen zuzusehen. Großes Lob also! Die Bild- und Tonqualität ist fast ausschließlich sehr gut, für die Menüs hat man sich etwas wirklich sehr passendes und einfallsreiches einfallen lassen (mit Hansi Kraus gefilmt). Aber auch das Bonusmaterial kann sich sehen lassen: Postkarten mit den original-Kinoplakaten, ein Booklet für alle Folgen (inkl. Interview mit dem Produzenten Franz Seitz), ein Interview mit Hansi Kraus, eine kleine Doku über den Schauplatz, ausgewählte Lümmelsprüche und die Kinotrailer von damals. Der Audiokommentar ist zwar prinzipiell eine gute Idee, allerdings ist es manchmal etwas schwer dem Gespräch zu folgen, denn vor Augen hat man den ersten Teil und im Hintergrund läuft der zugehörige Ton mit. Was ich mir noch gewünscht hätte, sind Biographien von den Hauptdarstellern, vor allem über Hans Terofal (alias Pedell Bloch). Im Internet findet man leider nur sehr wenig über ihn.

Mein Fazit: Wer mal wieder Kinoklamauk der 60er und 70er Jahre genießen möchte, kann mit dieser DVD-Kollektion nichts falsch machen!
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am 2. Januar 2015
Die Neuauflage der Lümmelbox, mit dem gezeichneten grünen Cover, beinhaltet die Filme in einer anamorphen Neuabtastung. Im Gegensatz zur alten DVD Box kann man hier von einem beträchtlichen Bildqualitätsvorteil sprechen.
Alle Teile sehen sehr gut aus und man kann seine alte DVD Box von Euro Video wirklich in Rente schicken.
LEDIGLICH TEIL 2 IST AUS VERMUTLICH RECHTLICHEN GRÜNDEN NUR IN LETTERBOX enthalten.
Wer die Lümmel Filme endlich in guter Qualität besitzen möchte, sollte die Box kaufen.

Übrigens sind erstmals die originalen deutschen Kinotrailer von Teil 1,4,5,6 und 7 enthalten.
Zusätzlich gibt es ein ganz neues Interview mit Oberlümmel Hansi Kraus.
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am 23. August 2006
Mir sind fast die Augen rausgefallen - endlich alle Lümmel-Filme mit tollen Extras insb. die Postkarten (Plakatmotive)auf DVD.

Jahrelang habe ich darauf gewartet und hatte die Filme nur auf VHS. DVD hat natürlich viel bessere Qualität. Die Box hätte eigentlich mehr als 5 Sterne verdient.

Was mich besonders freut: auf der Box gibt es Kommentare mit Hansi Kraus, wie er heute aussieht und es gibt die Möglichkeit eines Audiokommentars für den 1. Film, indem Hansi Kraus im Gespräch ist und einiges über sich und die Filme erzählt.

Was ich auch noch nicht wusste: eigentlich sollte der Sohn des Schauspielers Hugo Lindinger (den man selbst in Teil 6 als Förster sieht) die Rolle des Lümmel spielen. Allerdings legte er sich mit dem Regisseur an und das bei der Szene, als die Nietnagels die Französin am Bahnhof abholen.

Somit wurde der junge Lindinger durch Hansi Kraus ersetzt, der nach am gleichen Tag nach Lindingers Pleite am Drehort erschien - Zeit ist Geld. So wurde Hansi Kraus erst zum Lümmel.

Das angebliche Mommsen-Gymnasium in Teil 1 war allerdings in Hamburg.

Ich sag nur: spitzenmässig diese Box
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am 8. Januar 2012
Also die Filme zählen echt zu den Klassikern der alten Filme. Obwohl ich erst 22 bin sehe ich sie mir extrem geren an, und kann auch über die witze und streiche im film herzhaft lachen. da es alte filme sind sind auch nicht so toll dargestellte stellen (schlechte schauspielkünste einzelner bei gewissen situationen) verzeihbar, jedoch fällt es bei dem charm dieser filme kaum auf da sie doch irgendwie aus dem Leben gegriffen sind. Komischerweise ist das Menü (mit erwachsenen Hansi Kraus) in einer schlechteren Tonqualität als der Film. Ein lautes Rauschen ist ständig zu hören und wenn man, wei ich als "Jugendliche", mit der Menütaste des DVD Players verwöhnt ist und es gewöhnt ist, lästige oder lange Vorspann- bzw Erklärphasen einfach wegzudrücken und zur Auswahl zu gelangen, so ist es etwas enttäuschend dass dies bei diesen DVDs nicht möglich ist. Man muss leider immer wieder abwarten bis der Hansi "Filmstar, Kapitelanwahl, Zurück zum menü,..." an die tafel schreibt bis man eines auswählen kann. Im Großen und Ganzen jedoch wirklich toll gemacht und ich war echt erstaunt dass es solche Filme als DVD gibt, bin begeistert und glücklich sie nun zu besitzen :)
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am 17. November 2011
Es macht immer wieder Spaß, diese "Pauker"-Filme aus der Zeit von Ende der 60er bis Anfang der 70er Jahre anzuschauen.Toll besetzt mit Theo Lingen("Frisch, Fromm, Fröhlich, Frei")als Direktor Dr.Taft und seinem Lehrkörper, in dem besonders Rudolf Schündler als Oberstudiendirektor Dr. Knörz hervorsticht, sorgen die Geschichten um Pepe Nietnagel, dargestellt von dem "Lausbubenstreiche"-erfahrenen Hansi Kraus und seiner Schulklasse, für einen Lacher nach dem anderen. Überhaupt sind in den Filmen viele bekannte Gesichter aus Film, Fernsehen und Musik zu erleben.Und Heintje und Peter Alexander sorgen neben ihren schauspielerischen Beiträgen,auch noch für schöne Musik. Also Unterhaltung für die ganze Familie.Und für Zeitgenossen die gern lachen,ist die Streichesammlung ein unbedingtes Muss.
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am 4. März 2014
Ich habe die "Lümmelfilme" an einem verregnetem Sonntagnachmittag kennengelernt. Meine Mutter, Baujahr 1954, kannte sie bereits und wir beide haben uns köstlich amüsiert.

Inzwischen besitze ich die gesamte Collection und mein Freund (26) verlangt in regelmäßigen Abständen danach... :-)

Die Filme sind superlustig - auch aus heutiger Sicht noch. Das liegt daran, dass die Hauptfigur Pepe, ein Lausbub, wie er im Buche steht, einfach supersympathisch, aber eben auch gewitzt ist.
Viele "Schüler" sind heutzutage ganz große deutsche Schauspieler, z.B. Uschi Glas, Michaela May oder auch Jutta Speidel.
Die Lehrer sind natürlich aus heutiger Sicht etwas angestaubt, aber meine Eltern können sich noch an genau solche Lehrer erinnern!
Es treten immer wieder dieselben Figuren auf: Pepe & seine Freunde/Familie, die Lehrer, der Direktor & seine Frau und der tollpatschige Hausmeister. Die junge Hannelore Elsner spielt wiederkehrend eine französische Austauschschülerin - bildschön übrigens, wow!
Der Humor ist zum Brüllen - mein Freund & ich sind echt nur am Kichern! Wir stehen nicht auf Klamauk oder die typische Privatsender-Comedy... Pepes Streiche bewahren sich stets ein gewisses Niveau und es wird auch selten jemandem ernsthaft geschadet. Es handelt sich meist eher um solche typischen 1. April-Scherze.

Nun möchte ich mal etwas zu den einzelnen Filmen sagen:
1. Zur Hölle mit den Paukern:
In diesem Film trifft man erstmal auf Pepe und seine Familie, die reiche Familie Nietnagel. Pepe hat noch eine Schwester und sie beide besuchen das Mommsen-Gymnasium, dem der korrekte Direktor Taft vorsteht. Die Lehrer an dieser Schule sind sehr streng und sehr humorlos. Als Pepe einem Lehrer einen besonders üblen Streich spielt, wird dieser arbeitsunfähig. Da muss ein Vertretungslehrer her! Und der entpuppt sich als schöner und fähiger Lehrer zugleich - eine Seltenheit am Mommsen-Gymnasium. Dies bleibt auch der Tochter des "Direx" nicht verborgen und sie bändelt mit ihm an (Sie ist nicht mehr Schülerin, sondern studiert bereits.). Das gefällt ihrem Vater überhaupt nicht und erst mit viel List & Tücke gelingt es Pepe & Co., den beiden zu helfen.

2. Zum Teufel mit der Penne
In diesem Teil konnte sich Peter Alexander voll ausleben. Er geht undercover ans Mommsen-Gymnasium. Eigentlich ist er Radiomoderator und hat nur einen Schwager, der Lehrer ist... Da seine Filmfigur nicht viel von der Schule hält, treibt er allerhand Schabernack - teilweise mit Pepes Unterstützung! Heintje mischt ebenso mit und trällert sich die Seele aus dem Leib.

3. Pepe, der Paukerschreck
Pepe hat es wieder einmal geschafft: Er hat Prof. Dr. Knörz wahnsinnig gemacht. Als er mitbekommt, dass Direktor Taft einen scharfen Hund beim Kultusministerium anfordern will, fingiert er kurzerhand einen Anruf - woraufhin der erfolglose Dr. Glücklich geschickt wird, laut Kultusminister "Der mit dem Gütefimmel". Pepes Schulklasse stellt bald, dass in Dr. Glücklich mehr steckt, als nur romantische Gedichtrezitationen...

4. Hurra die Schule brennt!
Peter Alexander kehrt zurück - diesmal allerdings "wirklich" als Lehrer. Er bringt auch Heintje, seinen Filmsohn mit ans Mommsen-Gymnasium. Dort geschieht allerlei - Peter Alexander in der gewohnten Rolle des "coolen Unruhestifters", den auch Pepe liebt.

5.Wir hau'n die Pauker in die Pfanne
Hier geht es um den Zwillingsbruder von Direktor Taft, der mit ihm die Rolle tauscht. Natürlich geht das nur durch eine Finte: Der gerissene Zwillingsbruder (reicher Afrika-Abenteurer) lockt den Direx mit einem ungewöhnlichen Testament (Der Direx muss gewisse Bedingungen erfüllen, damit er 1 Mio. erbt.) von der Schule weg und nimmt heimlich (nur Pepe & seine Freunde wissen das) dessen Platz als Schuldirektor ein. Teilweise etwas überzogene Story, vor allem als noch ein Schimpanse die Schule unsicher macht...

6. Morgen fällt die Schule aus
In diesem Teil erhält Pepe die Unterstützung von Heintje, der ebenfalls gute Ideen für Streiche hat. Er tritt als holländischer Austauschschüler auf und nicht nur er, sondern auch sein Vater sorgen für Chaos. Witzig ist der Lehrerausflug, auf den Pepe die Lehrer schickt...

7. Betragen ungenügend
In diesem letzten Teil erfährt man, dass Direktor Taft auch kein Musterschüler war. Man taucht in dessen Schüler-Vergangenheit ein und beobachtet ihn bei seinen Streichen. Aber auch bei Pepe & Co. geht die Post ab...

Ich würde diese Filme restlos allen Altersklassen empfehlen, denn sie sind einfach zeitlos. Auch junge Menschen sollten sich nicht von dem Produktionsjahr abschrecken lassen - mein Freund & ich kennen viele Menschen in unserem Alter, also unter 30, die die Filme zum Schreien komisch finden!

In München kann man übrigens eine Tour zu einigen Drehorten machen - lohnt sich, da der Guide ebenfalls ein junger eingefleischter Lümmelfilmefan ist.
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am 7. Mai 2008
Eins erstmal vorneweg: Vom cineastischen Standpunkt aus gesehen waren die Filme ein glatter Reinfall. Liest man die Kritiken aus den 70er Jahren könnte man beinahe meinen, es handelte sich um "jugendgefährdendes" Material. Auch der dazumals eher konservative Filmdienst bedachte alle sieben Streifen mit heftigen Schmähungen. Wahrscheinlich beurteilte man Filme damals vorwiegend nach pädagogischen Kriterien, der Unterhaltungswert galt in dieser verstaubten Epoche nicht sehr viel. Vielleicht fühlten sich einige Autoritäten durch die Handlung auch allzu treffend karikiert und durch den Kakao gezogen...

Heute darf man die Filme auch als Persiflage und Verunglimpfung der damals herrschenden Wertanschauungen betrachten. So gesehen sind sie ein amüsantes und kurzweiliges Zerrbild der sittlichen Vorstellungen der 60er- und 70er-Jahre und rechnen gnadenlos mit dem verknöcherten Obrigkeits- und Gehorsamsideal jener Tage ab. Sie sind somit auch ein Stück Filmkultur, das den Zeitgeist gehörig auf die Schippe nimmt.

In erster Linie aber sind die Paukerstreifen nichts weiter als unbeschwerte Spaßfilme, die die Leute in den Kinos so richtig zum Lachen brachten. Viele der teils skurrilen Pennälerscherze wirken ganz einfach unheimlich komisch und durchtrieben. Da kann sich auch der ernsteste Zuschauer ein Schmunzeln nicht verkneifen. Jeder der sieben Filme strotzt nur so vor Ulk, Klamauk und bodenständigem Humor, die Charaktere in den temperamentvollen Komödien sind teilweise krass überzeichnet und gerade deswegen so ungemein spaßig. Anders als bei vielen Klamotten dieser Zeit sparte man nicht an brillianten Schauspielern, was der durchweg leichten Handlung eine kleine Prise dramaturgischer Würze verlieh. Alles in allem ein heiteres Stück Filmgeschichte, das auch heute noch viel Freude bereitet.
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