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74 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gehört zu den besten Filmen
"Die Verurteilten", im amerikanischen Original "Shawshank Redemption", veröffentlicht im Jahr 1994 und damit Darabonts erstes Zusammentreffen mit Stephen Kings Arbeiten, war im Kino kein allzu beeindruckender Erfolg, erarbeitete sich jedoch im Lauf der folgenden Jahre langsam und stetig eine wachsende Fangemeinde und damit einen Kultstatus, der bis heute ungebrochen...
Veröffentlicht am 7. Januar 2009 von Media-Mania

versus
21 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Guter Film, fehlerhafte DVD !
"Die Verurteilten" ist aussergewöhnliches Werk von Stephen King: auf einfühlsame wie eindrucksvolle Weise erhält man Einsicht in einen Gefängnisalltag, der grausamer und einfältiger kaum sein könnte. Andy Dufresne fristet 20 Jahre seines Lebens unschuldig hinter Gittern. Unter der tyrannischen Herrschaft des Gefängnisdirektors...
Veröffentlicht am 23. Januar 2003 von D. Kretzschmar


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74 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gehört zu den besten Filmen, 7. Januar 2009
"Die Verurteilten", im amerikanischen Original "Shawshank Redemption", veröffentlicht im Jahr 1994 und damit Darabonts erstes Zusammentreffen mit Stephen Kings Arbeiten, war im Kino kein allzu beeindruckender Erfolg, erarbeitete sich jedoch im Lauf der folgenden Jahre langsam und stetig eine wachsende Fangemeinde und damit einen Kultstatus, der bis heute ungebrochen ist. In kaum einer Bestenliste von Filmen darf "Die Verurteilten" fehlen, kaum ein Kanon von Filmexperten kommt ohne den Film aus, selbst auf der bekannten Internetseite IMDb, der "Internet Movie Database" ist er seit Langem unter den Top drei zu finden, Tendenz eher steigend denn fallend. Viele Lorbeeren also für ein filmisches Werk, das an den Kinokassen eher durchfiel.

Worum aber geht es überhaupt in diesem von allen Seiten gelobten Film? Amerika in den 1940er Jahren. Der Bankier Andy Dufresne (Tim Robbins) wird zu lebenslanger Haftstrafe verurteilt, da man ihn des Mordes an seiner Frau und ihrem Liebhaber für schuldig befindet. Obwohl er seine Unschuld beteuert, wird er nach Shawshank gebracht, einem berüchtigten Gefängnis. Der Gefängnisdirektor (Bob Gunton) ist ein selbstherrlicher, eiskalter Egoist, die Wärter schrecken weder vor Gewalt noch vor Demütigung der Gefangenen zurück. Der stille Andy muss sich gegen andere Gefangene und die drohende Abstumpfung durch den harten Alltag zur Wehr setzen. Er lernt Red (Morgan Freeman) kennen, und zwischen den beiden ungleichen Männern entsteht eine tiefe Freundschaft. Gemeinsam gelingt es ihnen, die Zeit in Shawshank durchzustehen. Andy gelingt es sogar, mit seinem Wissen über Finanzen und Wirtschaft das Vertrauen des Direktors und der Wärter zu erlangen.
Jahre vergehen, in denen Andy sich mit seinem Knastleben arrangiert, aber noch nicht abgefunden hat. Als der junge, draufgängerische Tommy in Shawshank landet, schöpft Andy plötzlich neue Hoffnung: Tommy, der zuvor in einem anderen Gefängnis untergebracht war, erzählt von einem Zellengenossen, der sich mit genau jenem Mord rühmte, den angeblich Andy begangen haben soll. Doch ehe diese neue Information Andy von Nutzen sein kann, geschieht etwas Schreckliches ...

In knapp 137 Filmminuten wird eine Zeitspanne von etwa zwanzig Jahren dargestellt und aus Reds Perspektive mit vielen Off-Kommentaren erzählt. Ein schwieriges Unterfangen, denn es gilt, Charaktere, Zeit, Ort und Geschichte authentisch und weder langatmig noch oberflächlich abzubilden. Ohne Wenn und Aber kann festgehalten werden, dass Darabont dieses Kunststück mit Bravour gelingt. Von Beginn an wird der Zuschauer von dem erzählerischen Sog erfasst und auch nach dem Ende des Films nicht davon losgelassen.
Großen Anteil an dieser fesselnden Wirkung haben neben der brillanten Entwicklung des Spannungsbogens und der vielen Ereignisse, die sich im Lauf der Jahre abspielen, vor allem die beiden Schauspieler Tim Robbins und Morgan Freeman, zwischen denen eine so glaubwürdige und fühlbare Chemie entsteht, dass der Zuschauer gar nicht anders kann, als beide in sein Herz zu schließen. Er fühlt mit, wenn Andy von Mitgefangenen malträtiert und vom Direktor ausgebeutet wird, wenn Reds Begnadigung zum wiederholten Mal abgelehnt wird, oder wenn Andy und Red sich über Hoffnung unterhalten. Hoffnung ist ein zentrales Thema des Films, doch hier setzt genau der Knackpunkt an, der zahllosen anderen Filmen fehlt: "Die Verurteilten" driftet niemals ins Kitschige oder Unrealistische ab und ist dennoch so angefüllt mit Gefühl und Fingerspitzengefühl für besondere Momente, dass man sich gar nicht entscheiden kann, was man besser findet: die Schauspielleistungen - unter den sieben Oscar-Nominierungen war auch eine für Morgan Freeman als bester Hauptdarsteller dabei -, die tiefgründigen und doch nie schwülstigen Dialoge, die brillante Regie oder die unaufgeregte und doch spannende Erzählweise. Zu keinem Zeitpunkt erscheint der Film als gewöhnlicher Knastfilm oder tragisches Drama; zu vielschichtig und gehaltvoll sind die ruhigen, stimmungsvollen Bilder. Hier wurde einfach alles richtig gemacht, was anspruchsvolles, unterhaltsames, berührendes Kino ausmacht.

Ein exklusives Making-of mit vielen Interviewszenen, ein Audiokommentar von Regisseur Darabont, Storyboards und Bildergalerien zu den Hauptdarstellern und dem Dreh sowie eine Fernsehdiskussion zwischen Frank Darabont, Tim Robbins und Morgan Freeman in der Charlie Rose Show auf einer zweiten DVD können sich als Bonusmaterial durchaus sehen lassen. Vor allem die Diskussion, die exklusiv zum zehnjährigen Jubiläum des Films 2004 ausgestrahlt wurde, verrät viel Interessantes zum Dreh, zur gemeinsamen Arbeit und zu den Akteuren.

"Die Verurteilten" gehört mit Sicherheit zu den besten Filmen, weil er mit genau dem richtigen Maß an Gefühl, Brutalität, Nähe zu den glaubwürdigen Charakteren, Spannung und Anspruch über zwei Stunden lang glänzend unterhalten kann. Und um zu dieser Erkenntnis zu kommen, braucht es keine Best of-Listen und Kanon-Zusammenstellungen von selbsternannten Filmexperten.
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59 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es gibt nicht DEN besten Film... aber es gibt "Die Verurteilten", 13. Juni 2011
Von 
H. Weisser "Sunny Mars" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Verurteilten [Blu-ray] (Blu-ray)
>>> ZUM FILM <<<
Ich muss gestehen, dass ich THE SHAWSHANK REDEMPTION (Originaltitel) nicht gesehen habe, als er seinerzeit im Kino lief. Ich kann mich auch noch gut erinnern, als der Film für mehrere Oscars nominiert war und er noch immer nicht mein Interesse wecken konnte. Zu uninteressant erschien mir ein Drama, das in einem Gefängnis spielt. Dass er dann, trotz mehrerer Nominierungen, bei der Preisverleihung gänzlich leer ausging, hat mein Interesse damals auch nicht erhöht. Er hatte jedoch in FORREST GUMP auch eine sehr starke Konkurrenz. Der Film ist seinerzeit recht schnell wieder aus der öffentlichen Berichterstattung verschwunden, und so verschwand DIE VERURTEILTEN für längere Zeit auch aus meinem Bewusstsein. Aus heute unerfindlichen Gründen hatte ich keine gute Meinung und NULL Interesse an dem Film. Selten habe ich mich so geirrt!
Denn als ich den Film - eher durch Zufall - erstmals im Rahmen einer Fernsehausstrahlung gesehen habe, war ich schon nach wenigen Minuten gefesselt und im weiteren Verlauf komplett begeistert von der Story, den Schauspielern und den Emotionen, die der Film transportiert und in mir ausgelöst hat.

Dabei ist es müßig, sich darüber Gedanken zu machen, ob DIE VERURTEILTEN tatsächlich der beste Film aller Zeiten ist (z.B. wird er auf imdb.com als Nr. 1 geführt) oder nicht. Ich persönlich halte von den absoluten Ergebnissen in diesen - subjektiven! - Bestenlisten auch recht wenig. Auch habe ich persönlich einen anderen "all time favorite movie". Und trotzdem muss ich sagen: Ich habe nur wenige Filme gesehen, die mich ähnlich begeistern konnten wie die DIE VERURTEILTEN. Das Gesamtpaket passt einfach: Das Drehbuch ist wunderschön, packend und ergreifend und erzählt im Rahmen des brutalen Gefängnisalltags im "Shawshank" Gefängnis eine zutiefst menschliche Geschichte.

Man leidet den Film über gemeinsam mit Andy Dufresne (Tim Robbins) und seinen ihm freundschaftlich verbundenen Mitgefangenen, während man zugleich einen richtiggehenden Hass gegenüber der Gegenseite entwickelt: Perverse Typen in den Zellen und sadistische Wärter davor, die alleine durch Ihre Uniform und das Gesetz zum rein willkürlichen Handeln legitimiert scheinen. Und über allem steht ein widerlicher Direktor, den man nur verachten kann.

********* SPOILER *********
Ich kann mich daher an keinen Film erinnern, dessen Happy End befriedigender, ergreifender und zugleich angebrachter war wie hier. Hier vergieße ich regelmäßig Tränen.
****** SPOILER ENDE *******

Frank Darabonts Regie ist meisterhaft und arbeitet jede Einzelheit perfekt heraus. Dabei zeigt er auch das brutale Vorgehen der Wärter gegenüber den Gefangenen oder die brutalen Übergriffe unter den Insassen selbst. Wenn es doch einmal zu heftig wird, dann hört man nur Schmerzensschreie. Darabont hat mit DIE VERURTEILTEN eine Duftmarke gesetzt, die er in dieser Qualität bis heute leider nie wiederholen konnte.

>>> ZUR BLU-RAY <<<
BILD (gesehen auf 50 Zoll-Display)
Das Bild überzeugt vor allem mit einem beinahe überragenden Schwarzwert, gepaart mit einem sehr guten Kontrast. Dadurch wirkt das Bild sehr plastisch und auch in den zahlreichen dunklen bzw. sich im Zwilicht abspielenden Szenen gehen kaum Details verloren. Rauschen findet kaum statt und das Bild macht insgesamt einen sehr scharfen und sauberen Eindruck.

TON (gehört mit 7.1-Set)
Zwar ist DIE VERURTEILTEN sehr dialoglastig aber trotzdem wird eine sehr beeindruckende Surroundkulisse aufgebaut. Die Umgebungsgeräusche sind sehr gut abgemischt, der Hall im Gefangnistrakt wird realistisch wiedergegeben und auch in eigentlich ruhigen Momenten hört man noch das ein oder andere Geräusch aus umliegenden Zellen.

EXTRAS
Vom Bonusmaterial ist alleine Frank Darabonts sehr informativer Audiokommentar interessant. Unbedingt anhören! Der Rest klingt exklusiv, kann jedoch ignoriert werden. Schade - bei einem Film dieses Kalibers.

>>> FAZIT <<<
Wer die vielleicht beste Verfilmung einer Stephen King-Vorlage sehen möchte, MUSS zweifelsfrei DIE VERURTEILTEN anschauen. Gaaaanz großes Kino!
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90 von 111 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen BEST FILM EVER - ein Filmklassiker endlich in HD auf Bluray!!!, 4. Januar 2009
Von 
heimkinofreak - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Verurteilten [Blu-ray] (Blu-ray)
Wer meine Rezensionen kennt weiss, das ich eher auf die technische Umsetzung eingehe als auf den Film selber. Die Filminhalte der meisten Titel dürfte bekannt sein und bei den Rezensionen sind die Beschreibungen der technischen Inhalte wichtiger.

Getestete wurde die Leihversion, welche identisch mit der Kauf-Version ist.

Die erste Bluray vom deutschen Label EURO VIDEO und gleich einer der besten Filme, der in den letzen hundert Jahren gedreht wurde. Diese Stephen King Verfilmung landete in der TOP TEN der weltweit besten Filme die jemals verfilmt wurden wie DER PATE oder BEN HUR.

Der Film erschien zu DVD-Zeiten in unzähligen Versionen. Die qualitativ beste DVD-Version war definitiv die zuletzt erschienene Limited Steelbox Edition, die bereits vom HD-Master auf DVD gerendert wurde. Und nun haben wir das ORIGINAL HD Master 1:1 auf Bluray.

Das Ergebnis ist für das Alter des Films mehr als beindruckend.
Selbtverständlich kann nicht die HD-Qualität neuester Kinofilme erwartet werden, dennoch ist diese Version des Filmes die qualitativ beste und auch leinwand- und projektionswürdigste Version, die es je zu kaufen gab.
Das Bild ist stets kontraststark und es sind selten Filmkratzer zu sehen.
Vor allem die Nahaufnahmen erzeugen hier und sogar einen Wow Effekt!

Fans dieses Film werden über die Bildqualität begeisert sein.

Es gab bei DVD sogar einmal eine DTS-Version, welche allerdings bildtechnisch Probleme hatte. Hier gibt es den Deutschen wie auch den
Englischen Ton in DTS HD Master Audio 5.1.

Der traumhafte Music Score von Thomas Newman, der dem Film spezielles Flair verleiht, ist sehr gut über alle Kanäle verteilt und auch beim Rest des Films wurde das maximal mögliche aus den existierenden Masterbändern herausgeholt. Mehr "Shawshank Redemption" Feeling ist nicht mehr möglich.

Die Extras sind knapp, aber interessant und es gibt ein eingedeutschtes Promo Making of sowie das Interview der Charlie Rose Show mit Frank Darabont, welches schon auf der DVD Steelbook Edition vorhanden war.
Ein Audiokommentar und ne Bildergalerie runden das ganze ab. Die Extras sind 1:1 in DVD Qualität und nicht in HD.

Besonders erfreulich stimmt der angenehme Preis von rund 20 €.

Wer also schon immer FAN dieses wahnsinnig gut gemachten Filmes ist und diesen Streifen in bestmöglicher Qualität erleben möchte sollte hier zugreifen.
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31 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Top Film - Brauchbare DVD, 3. Juli 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Verurteilten (DVD)
Eine, wenn nicht DIE beste Stephen King Verfilmung. Und für mich gleich noch der beste "Gefängnis-Film", noch vor Klassikern wie "Papillon" oder "Flucht von Alcatraz". Uneingeschränkt empfehlenswert.
Zur DVD: So fern es sich um die im Juni veröffentlichte DTS-Version handelt, sind KEINE Fehler oder Schnitte mehr zu bemängeln. Nicht alles glauben, was man hier liest. Versch.Quellen vergleichen.
Bild (1:1.85 anamorph) ist ok und imo viel besser als bei der Erstauflage.
Ton (DD 5.1EX, DTS 5.1, DD 2.0, DD Englisch 2.0) ist sogar noch besser. Ein Effektgewitter ist hier nicht geboten, aber das hat der Film auch nicht nötig.
Fazit: Kaufen! (aber nur die neueste Auflage)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Film wie das Leben Selbst!!, 18. Juni 2014
Von 
A. Schneider (Kempten) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Verurteilten [Blu-ray] (Blu-ray)
Es gibt nur wenige Filme, die mich direkt bei der ersten Sichtung dermaßen umgehauen haben.
Die sich mit nur einem Mal Sehen, direkt einen Platz in meinem Herzen gesichert haben.
Die mich gleich beim ersten Mal so stark beeindruckt haben, dass ich gar nicht anders konnte, als sie als "Lieblingsfilm" zu bezeichnen.
"Die Verurteilten" ist einer dieser Filme.
Und den habe ich jetzt zum zweiten Mal gesehen.
Ich habe mir mal einige Kommentare zu diesem Film durchgelesen.
So viele extrem gute Kommentare.
Und irgendwie ist da überall schon alles gesagt wurden.
Platz 1 auf der IMDB Liste, fast durchweg Höchstwertungen in der Freundesliste, einer der besten Filme überhaupt, das viele Lob vollkommen zurecht.
Tja, so langweilig das vielleicht auch sein mag, ich gehe da ohne Diskussion mit.
Es fällt mir wirklich schwer hier auszudrücken, wie sehr ich den Film mag.
Ich meine, ich habe ihn jetzt zum zweiten Mal gesehen. KANN ich ihn dabei eigentlich schon so sehr mögen?
Ich kann jetzt nur für mich sprechen, aber ich denke mal es geht vielen anderen auch so.
Wenn man "Die Verurteilten" sieht, dann "schaut" man ihn nicht nur, man lebt ihn.
Es ist nicht einfach nur ein Film, es ist Kinomagie pur.
Es ist eine Geschichte über Freundschaft, über Hoffnung, über Zusammenhalt.
Wenn man das Gefängnis als einen finsteren Ort sieht, einen schlechten Ort, mit Gewalt, Korruption, Betrug und diversen anderen negativen Sachen, dann ist es eben die Freundschaft und der Zusammenhalt, der die Hoffnung am Leben erhält.
Das ist der Lichtblick am Horizont!
DAS ist es, wofür es sich zu Leben lohnt.
Und das zeigt dieser Film nicht einfach nur, das IST dieser Film.
Ich habe bei weitem noch nicht alle große Filme auf dieser Welt gesehen und ich werde garantiert auch nicht sagen, dass Die Verurteilten DER Beste ist, aber es ist garantiert einer der wichtigsten, schönsten, beeindruckensten, faszinierensten und genialsten für MICH. Einer, der garantiert in meiner Top Ten ist, einer der garantiert IMMER einen Ehrenplatz bei mir haben wird. Vielleicht würde ich ihn sogar zu meinen Top 3 zählen.
Andy Dufresne.
Was ist das für ein Mensch?
Anfangs wirkt er komisch, wirkt er schwach, er wirkt eiskalt.
Doch über die Laufzeit wird klar: er glaubt an die Hoffnung!
Er glaubt daran, obwohl er regelmäßig verprügelt wurde, obwohl er, scheinbar, zu Unrecht zu zweimal lebenslänglich verurteilt wird.
Er setzt sich für seine Freunde ein.
Tim Robbins ganz ganz ganz ganz groß!
Ich kannte ihn aus meiner Kindheit bereits aus "Nix zu verlieren".
Dementsprechend war ich sehr überrascht, als ich ihn dann hier sah.
Red.
Was ist das für ein Mensch?
Er kann alles besorgen, auch er hat seine Freunde und kümmert sich um sie.
Es liegt bestimmt an Morgan Freeman, vielleicht auch am Film, aber gerade an dieser Figur spürt man diese Wärme, diese Magie. Er bringt diese Rolle so genial rüber, er IST dieser Mensch, der über 30 Jahre im Gefängnis sitzt, alles gesehen hat, alles versteht und dennoch außerhalb des Gefängnisses verloren ist.
Und die Beziehung der Beiden gehört zu dem Sympathischsten was ich jemals in der Filmwelt gesehen habe. Diese Beiden SIND Freunde, dass merkt man von Anfang an, das fühlt sich so gut an.
Man sollte vielleicht sagen, dass "Die Verurteilten" ganz einfache Wege findet um den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen.
So typische "Feel Good" - Elemente, aber das ist mir egal. Ich glaube diesem Film, dass er den Zuschauer erreichen will, dass er eben einfach seine Werte präsentieren will, dass er der Menschheit zeigen will, dass es sich lohnt an Hoffnung, an Freundschaft zu glauben. Und natürlich: um seine Freiheit zu kämpfen.
Und oh ja - Andy Dufresne kämpft für seine Freiheit.
Er kämpft so sehr dafür, dass er sich diese einfach verdient hat.
Wenn nicht er - wer dann?
Freundschaft, Zusammenhalt, Freiheit, Hoffnung, Wärme.
So viele Werte, so viele wichtige Dinge, die in einem Gefängnis, einem so schlimmen Ort präsentiert werden.
Es klingt eigentlich total unglaubwürdig und dennoch ist es absolut verständlich.
Die Szene auf dem Dach, das Spielen der Musik, eigentlich so ziemlich jeder Moment mit Andy und Red,...
So viele tolle Momente!
Und auch das Ende - genial!
Ich bin mir sicher, dass mich dieser Film noch sehr lange begleiten wird.
Ich werde ihn noch oft sehen, vielleicht irgendwann auch nochmal etwas anders verstehen, wer weiß.
Die Verurteilten ist mehr als nur ein Film, das ist Magie.
Wie gesagt, ob es nun der Beste Film ist, will ich nicht sagen, aber garantiert einer der besten für mich. Und bevor ich nun noch weiter ausschweife, beenden wir das Ganze nun einfach mit einem Zitat:
"Denk immer daran, Red. Hoffnung ist eine gute Sache. Vielleicht sogar die Beste. Und gute Dinge können nicht sterben."
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Packendes und feingeistiges Gefängnisdrama auf einer sehr guten Blu-Ray!, 25. März 2010
Von 
Amigo Del Sol "ADS" (Fürstentum Lippe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Verurteilten [Blu-ray] (Blu-ray)
Der erfolgreiche Banker Andy Dufresne (Tim Robbins) wird nach dem Mord an seiner Frau und ihrem Liebhaber zu zweimal Lebenslänglich verurteilt. Andy wird ins Shawshank-Gefängnis eingewiesen und hat dort zuerst mit den unangenehmen Seiten des Häftlingsdaseins zu kämpfen. Als er in dem Schmuggelkönig Red (Morgan Freeman) einen Freund findet, schöpft er wieder neuen Mut und kann in dem Gefängnis einiges bewegen.

Horrormeister Stephen King hat schon so manche Vorlage für schlechte bishin zu sehr guten Verfilmungen seiner Werke geliefert. Das Gefängnisdrama "Die Verurteilten" gehört defintiv zu den besseren King-Verfilmungen, wenn es nicht sogar DIE beste Verfilmung eines seiner Werke ist. Komisch, dabei hat dieser Film nicht viel mit Horror zu tun. Er ist spannend und dramatisch - gruselig aber nicht. Allenfalls einen subtilen Hauch von Horror bekommt der Zuschauer ab, wenn man an Gefängnisse denkt.
Regisseur Frank Darabont hat aus der Vorlage einen grandiosen Film gezaubert. Die brilliante und mitreißende schauspielerische Leistung der beiden Hauptakteure Freeman und Robbins und vor allem ihre Harmonie macht den Film zu einem wahren Leckerbissen. Auch kurzweilige Charaktere wie Tommy (Gil Bellows) oder Brooks (James Whitmore) werden gekonnt in die Handlung eingeführt und verleihen dem Film das gewisse Etwas. Gefängnis-Direktor Bob Gunton (Warden S. Norton) gibt das passende, bösartige Gegenstück zu den Gefängnisinsassen.

Die gewählte Erzählstruktur trägt dazu bei, dass Film die ganze Zeit lang interessant und spannend bleibt. Morgan Freeman fungiert als Schauspieler und Erzähler, was durch Regisseur Darabont bestmöglichst eingesetzt wurde. So gelingt es dem Film wunderbar den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen und ihn fast vom "überraschenden" Ende wegzuleiten. So dass man ganz hin und weg ist, als die letzten 20 Minuten des Films eingeläutet werden - so sollten Filme öfters sein. Top!

Die Blu-Ray genügt dabei höchsten Ansprüchen und gibt den Film in hochwertiger Qualität wieder. Bild und Ton bieten dabei eine absolute Spitzenqualität. So können "ältere" Filme gerne öfters auf Blu-Ray erscheinen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Im Bruchteil einer Sekunde ist dein Leben dahin...", 27. Juli 2011
Ich habe den Film nun bestimmt schon 10 mal gesehen und er nimmt mich jedesmal wieder emotional sehr mit!
Die Geschichte um den "Mörder" Andy (Tim Robbins) der im gefürchteten Shawshank Gefängnis eine lebenslange Haftstrafe absitzen muss, ist so grandios und tiefsinnig inszeniert, dass dieser Film wohl nie an Faszination verlieren wird.
Man lernt hier einen Menschen kennen, der frisch "eingeliefert" wird und sich erstmal einleben muss und gezwungen ist, sich unter den teilweise grausamen Häftlingen mit allen Mitteln durchzusetzen.
Später, nach Jahrzehnten sieht man den gleichen Menschen - Gezeichnet von Jahrelangen Strapazen, Erniedrigungen und Demütigungen.
Die Protagonisten, auch Morgan Freeman, spielen ihre Rollen sehr glaubwürdig und vor allem authentisch!

Hier gibt es keine langen Passagen mit sinnlosen Handlungslücken. Hier passt alles zusammen und es kommt keine Langeweile auf. Die 137 Minuten sind schneller rum als einem lieb ist.
Der dramatische, sehr melancholische Soundtrack der sich durch den ganzen Film zieht rundet das ganze ab und macht den ganzen Film noch trauriger.
Manchen Leuten wird wohl das ein oder andere Tränchen über die Wange kullern.

Noch kurz zur technischen Seite:
Auf meinem Steelbook steht, dass diese DVD "Digitally Remastered" und in HD-Qualität ist!? Das Bild ist zweifelsohne für eine DVD sehr scharf und erreicht Referenzqualität aber "HD" ist das noch lange nicht. Wer diese DVD allerdings in eine PS3 steckt und das Bild hochskaliert kommt schon eher an das angeworbene Ergebnis heran.
Nichts desto trotz: Das Bild ist TOP, der Ton ist TOP, der Film "EINER DER BESTEN FILME ALLER ZEITEN!" Zurecht wurde "Die Verurteilten" mit dieser Auszeichnung schon öfter gekürt.

In Diesem Sinne:
"Ein Gefängnis ist keine Märchenwelt..."

KAUFEN!
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wann stirbt die Hoffnung?, 3. April 2003
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Verurteilten [VHS] (Videokassette)
Die Lage ist ernst für Andy Dufresne (Tim Robbins) - deutet doch alles darauf hin, dass der erfolgreiche Banker einen Doppelmord auf dem Gewissen hat: Das Gericht jedenfalls befindet Dufresne für schuldig, seine Frau und deren Liebhaber kaltblütig erschossen zu haben; und als das Urteil gesprochen wird, scheint die Lage für den Angeklagten hoffnungslos: "doppelte lebenslange Haftstrafe für Mord in zwei Fällen" lautet der Richterspruch, den Dufresne zwar sichtlich fassunglos, dabei aber mit unerschütterlicher Contenance entgegennimmt.
Dufresne ist unschuldig - und in den Augen von Andy Dufresne, so hat es den Anschein, kann es nur eine Frage der Zeit sein, bis er seine Unschuld auch hieb- und stichfest beweisen kann. Dass "Recht haben" und "Recht bekommen" zweierlei Dinge sein können, ist eine Binsenweisheit, mit der er, der er die Korrektheit in Person verkörpert, sich offensichtlich nicht abzufinden gedenkt: Den Spießrutenlauf an "Alteingesesessenen" vorbei, die Wetten darauf abschließen, welcher der Neuzgänge im Laufe der ersten Nacht hinter Gittern wohl die Nerven verlieren werde, absolviert Dufresne mit der gleichen stoischen Miene, mit der er auch erste Schikanen des Anstaltspersonals über sich ergehen lässt. Im Gegensatz zu einem Mitinsasse, den die Wärter für seine lautstarken Unschuldbekundungen aus seiner Zelle zerren und brutal zusammenschlagen, ist von Dufresne im Laufe der Nacht kein Mucks zu hören - sehr zum Missfallen von "Red" (Morgan Freeman), der die Zigaretten, die er auf den vermeintlichen Schwächling Andy verwettet hat, am nächsten Morgen verloren geben muss. Dufresne ist einfach durch nichts aus der Ruhe zu bringen - auch dadaurch nicht, dass er, als er sich beim Frühstück nach dem Verbleib des in der Nacht zuvor Geprügelten erkundigt, zur Auskunft erhält, der Unglückliche sei an den Folgen der Sonderbehandlung gestorben. Allenfalls zieht Dufresne aus einer barschen Replik auf seine Frage nach dem Namen des Verstorbenen den Schluss, dass Namen für seine Mithäftlinge Schall und Rauch sind - und ein Menschenleben in der Strafanstalt "Shawshank" nicht viel wert ist.
Auch in der Folge bewahrt Dufresne im harten Sträflingsalltag stets tadellose Haltung - und erwirbt sich damit peu à peu die Achtung seiner Mithäftlinge - allen voran die von Red, den Dufresne zunächst als einen Zeitgenossen mit ausgeprägtem Organisationstalent kennen und schätzen lernt: Alles hat seinen Preis - und wenn der Preis stimmt, dann "organisiert" Red so ziemlich alles und sorgt dafür, dass die Schmuggelware die dicken Gefängnismauern ungehindert passieren kann. Selbst Rita Hayworth unbemerkt in die Strafanstalt zu verbringen, wie Andy es eines Tages von Red erbittet, ist für Red kein unlösbares Problem, sondern nur eine Frage der Zeit - und der wegen eines längst bereuten Mordes Einsitzende wundert sich auch schon lange nicht mehr über die ungewöhnlichen Bitten eines Andy, dem er sich mittlerweile nicht nur beschaffungskriminell-geschäftlich, sondern auch freundschaftlich zugetan fühlt. Bevor für alle Welt offenbar wird, worin der wahre Grund für Andys Schwärmerei für Rita Hayworth liegt, deren Bild im Posterformat schon bald seine Zellenwand schmückt, wird freilich noch einige Zeit vergehen. Am Ende jedoch fühlt sich Red in dem bestätigt, was er, aus dessen Sicht die Geschehnisse in Frank Darabonts ("The Green Mile") Film geschildert werden, beizeiten über Andy befunden hat: Der smarte Banker, der sich vermeintlich mit der Aussicht auf ein Lebensende im Kerker abgefunden hatte, ist in Wirklichkeit ein Mensch gewesen, der die Hoffnung auf ein Leben in Freiheit nie aufgegeben hat.
Wie Andy Dufresne die ihm zuteil gewordene ungerechte Strafe doch noch in einen eigenmächtig umgesetzten Freispruch ummünzt und dabei, quasi en passant, auch noch die kriminellen Machenschaften eines korrupten Gefängnisdirektors aufdeckt, der selbst vor Mord nicht zurückschreckt - das soll an dieser Stelle ebenso wenig verraten werden wie andere Details, die Darabonts Verfilmung einer Kurzgeschichte von Stephen King ("Rita Hayworth and the Shawshank Redemption") zu einem der fraglos sehenswertesten Filme der 90er Jahre machen.
"Die Verurteilten" ist eine filmisch meisterhaft erzählte Geschichte - und der sie erzählt, lässt sich Zeit fürs Erzählen: 142 Minuten verwendet Regisseur Darabont auf die Schilderung der Geschehnisse, die in einem Gerichtssaal ihren Anfang nehmen und an einer Küste enden, deren Wasser so blau und deren Sandstrand so weiß ist, wie man es sich nur erträumen kann. 142 Minuten - von denen ich keine langweilig oder überflüssig fände; 142 Minuten, in denen eine Geschichte erzählt wird, die von Beharrlichkeit handelt, die ans Ziel führt. Eine Geschichte, die dafür plädiert, sich nicht vorschnell in ein scheinbar unabänderliches Geschick zu fügen - und unter anderem die befreiende Wirkung, die Musik ausüben kann, so wunderbar in Szene setzt, dass allein die betreffenden Einstellungen das Anschauen m.E. schon lohnen. Und in noch einer Hinsicht ist Frank Darabont mit "Die Verurteilten" ein Bravourstück gelungen: Stephen Kings Kurzgeschichte, auf der der Film basiert, mag zwar zu den besseren Werken Autors zählen - an die filmische Umsetzung jedoch reicht sie, jedenfalls in meinen Augen, nicht heran. Dass "Die Verurteilten" trotz fast zweieinhalbstündiger Laufzeit nie langweilig wird, ist zum einen den Darstellern (allen voran Tim Robbins und Morgan Freeman) geschuldet, deren überzeugendes Spiel gewährleistet, dass "Die Verurteilten" zu keinem Zeitpunkt in Kitsch abgleitet. Darüber hinaus punktet "Die Verurteilten" durch ausgezeichnete Fotografie und Thomas Newmans feinfühlige, unprätentiöse musikalische Untermalung, die einige für Melodrama anfällige Szenen des Films vor allzu großer falscher Sentimentalität bewahrt.

Fazit: ein Film, der unbedingt zu empfehlen ist - wer Darabonts ebenfalls sehenswerten, dabei aber nicht ganz so stil- und geschmackssicheren Film "The Green Mile" mochte, wird "Die Verurteilten" ggf. bereits kennen oder sollte das Versäumte beizeiten nachholen, und allen anderen Filmbegeisterten sei "Die Verurteilten" als einer der sehenswertesten Filme der jüngeren Filmgeschichte nicht minder ans Herz gelegt.
Letztlich, so drückt es Red in einer Schlüsselszene des Films aus, reduzierten sich für ihn sämtliche Fragen des Lebens auf eine einzige: "Willst du leben - oder sterben?", fragt er Andy Dufresne, als der, allem Anschein nach zum ersten Mal, die Hoffnung sinken lässt.
Wann stirbt die Hoffnung? In Frank Darabonts Film gibt es darauf nur eine Antwort: Sobald man sie sterben lässt. Und im Falle seines Protagonisten Andy Dufresne heißt das soviel wie: niemals.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Strategisches Handeln bringt Freiheit, 18. Oktober 2009
Von 
Dr. R. Manthey - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Andy Dufresne ist Banker und wird von seiner Frau betrogen. Als man sie und ihren Golflehrer eines schönen Morgens erschossen im Liebesnest vorfindet, gerät der Gehörnte schnell in den Verdacht der Ermittler. Da eine Reihe von Indizien für seine Schuld spricht, wird er zu zweimal lebenslänglich verurteilt, obwohl er die Tat bestreitet.

Als Dufresne ins Gefängnis einmarschiert, werden Wetten abgeschlossen, wer von den Neuen in der ersten Nacht zusammenbricht. Red, der wegen Mordes schon zwanzig Jahre in Shawshank zugebracht hat, setzt auf Dufresne und verliert, denn dieser verhält sich ruhig und in sich gekehrt.

Was wie eine der üblichen amerikanischen Gefängnisstories beginnt, entwickelt sich zu einem der besten Filme, die ich bisher gesehen habe. Gefängnisse sind ein eigenes Universum, in denen einige Gesetze des menschlichen Zusammenlebens in besonders drastischer Weise zu Tage treten. Jeder bekommt seinen Platz in der Hierarchie, ob er das nun will oder nicht. Wer seine Würde und Unantastbarkeit erhalten will, muss entweder besonders raffiniert und brutal sein oder über besondere Fähigkeiten verfügen.

Dufresne ruht in sich, ist überaus intelligent und hat einen Plan, den er selbst dem Zuschauer nicht offenbart. Man ist gefesselt vom Geschehen in dieser für die meisten unbekannten Welt und merkt dabei gar nicht, dass der Film über zwei Stunden lang ist. Der Film erzählt nicht nur die Geschichte eines außergewöhnlichen Menschen, der sich nicht brechen lässt, und schildert daneben eine ganz besondere Freundschaft, sondern zeigt auch ein Lehrbeispiel für langfristiges und kluges Vorgehen unter besonders erschwerten Bedingungen.

Fazit.
Ein ruhiger, spannender und in jeder Beziehung tiefgründiger Film. Das alleine ist bereits eine seltene Mischung. Man erlebt dazu jedoch auch zwei hervorragende Darsteller in Tim Robbins (Dufresne) und Morgan Freeman (Red). Regie und Drehbuch haben es geschafft, dass der Film niemals seine Linie verliert. Er zeigt Brutalität ohne brutal zu werden, zeichnet menschliches Verhalten ohne moralisierend oder belehrend zu werden. Seine Spannung beruht nicht auf billigen Effekten, sondern kommt aus der Handlung selbst und ihrer feinen und sparsamen Inszenierung. Ein wirkliches Meisterwerk.

Das Set besteht aus zwei DVDs. Die erste enthält den Film, die zweite jede Menge Bonusmaterial. Technisch sind beide von hervorragender Qualität.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Muss man gesehen haben, 15. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Verurteilten [Blu-ray] (Blu-ray)
Filme, die so viel haben und trotzdem nicht überladen wirken, sind selten. Spannung, Drama, Verbrechen, Justizirrtum, Knacki-Oper wie Buddy-Story, vielschichtige Charaktere, die von großartigen Schauspielern dargestellt werden. Das gilt auch für die unsympathischen Rollen (man denke nur an den Knast-Direktor). Trotz seiner fast zweieinhalb Stunden zeigt der Film keine Schwächen, hat keinerlei Längen. Erstaunlich war für mich auch, dass diesem Film eine Vorlage von Stephen King zugrunde liegt. Dieser sehr spezielle Autor war mir seinerzeit dubios, und seine Fans erst recht (die glühendsten Stephen King-Fans sind mir nach wie vor nicht ganz geheuer).
Auch das konnte der Film. Aufzeigen, wieviel der sowohl kultig verehrte, als auch von vielen Kritikern nach wie vor unterschätzte Bestseller-Autor als Erzähler und Drehbuchautor drauf hat.
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Die Verurteilten - Limited Steelbook Edition 2 DVDs [Limited Special Edition]
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