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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr als zufriedenstellende DVD
Zunächst einmal zum Film. Sicher handelt es sich hierbei um eine Verfilmung des Klassikers, die mit zahlreichen historischen Abänderungen und kulturellen Fehlern aufwartet. Angesichts der Tatsache, dass es sich dabei um eine größtenteils deutsche Filmproduktion der 1960er Jahre handelt, kann man nicht abstreiten, dass den damaligen Machern ein...
Veröffentlicht am 17. März 2010 von Jan-Eric Loebe

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unterhaltsame Reinl Verfilmung
Banditen überfallen mit Hilfe von Magua und seinem Stamm das Dorf der Mohikaner. Einzig deren Häuptling Chingachgook entkommt schwer verletzt dem Massaker und schleppt sich mit letzter Kraft zu seinem Sohn Unkas und dessen Blutsbruder Falkenauge. Unkas schwört seinem Vater das Massaker zu rächen.

Erst einmal vorab, Harald Reinls Verfilmung...
Veröffentlicht am 10. März 2012 von Frank F.


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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr als zufriedenstellende DVD, 17. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Der letzte Mohikaner (DVD)
Zunächst einmal zum Film. Sicher handelt es sich hierbei um eine Verfilmung des Klassikers, die mit zahlreichen historischen Abänderungen und kulturellen Fehlern aufwartet. Angesichts der Tatsache, dass es sich dabei um eine größtenteils deutsche Filmproduktion der 1960er Jahre handelt, kann man nicht abstreiten, dass den damaligen Machern ein spannender Unterhaltungsfilm gelungen ist. Und mehr wollten weder Produzent noch Regisseur. Die Schauplätze wurden sorgfältig gewählt und eindrucksvoll von der Kamera eingefangen. Zu den optischen Reizen zählen außerdem die Sprengung einer Brücke und die Explosion eines Berghanges über einem Fort, was damals ganz ohne Computereffekte und spärlicher Infrastruktur bewerkstelligt werden musste. Dass sich der Erfolg und die Bekanntheit des Werkes in Grenzen hielt, lag vor allem daran, dass der Film in der damaligen Karl-May-Welle ziemlich unterging. Dennoch kann sich der Streifen gerade mit den Winnetou-Filmen messen. Die Darsteller, allen voran das damaligen Traumpaar Joachim Fuchsberger und Karin Dor, überzeugen. Damit ist der Film auf jeden Fall eine Wiederdeckung wert.

Die DVD verfügt über den originalen Kinotrailer, ein Interview mit Filmkomponist Peter Thomas sowie eine in der deutschen Fassung nicht verwandte Szene. Der Film selbst erscheint erstmals im originalen Techniscope-Format. Bild- und Tonqualität sind für das Alter des Films ebenfalls mehr als zufriedenstellend. Es wäre wünschenswert, dass sich alle DVD-Produzenten soviel Mühe mit der Veröffentlichung alter Filme geben würden. Koch Media, weiter so!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Echte Western-Nostalgie und abenteuerliche Romantik, 5. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der letzte Mohikaner (DVD)
Produkt: DVD (1 Stück) / Qualität: gut / Vertreiber: Koch Media GmbH - DVD / ASIN: B000VLD9H4.
Originaltitel: Der letzte Mohikaner / El ultimo mohicano / La valle delle ombre rosse
Produktionsland: BRD, Italien und Spanien. Premiere: 1965
Mit: Daniel Martin, Anthony Steffen, Joachim Fuchsberger, Karin Dor, Ricardo Rodriguez u. A. Regie: Harald Reinl
Literarische Vorlage: frei nach dem gleichnamigen Roman von James Fenimore Cooper
Bild: zufriedenstellend / Farbe / Breitbildformat
Sprache: in dieser Fassung Mischung aus deutschen Original- und Synchronstimmen.
Untertitel: keine
Filmlänge: 84 Minuten (Originallänge)
Genre: Western > Eurowestern > Literaturverfilmung
Specials: 18 Minuten Interview mit dem Komponisten Peter Thomas, Trailer, eine unnötige Kurzfassung des Filmes in Super 8 Format von 32 Minuten, Fotos, Daten, eine 2 Minuten entfallene, unwesentliche Szene (insgesamt schwache Specials)

Dieser Western ist neben einigen Winnetou-Filmen von Harald Reinl ein ernstzunehmender Beitrag Europas für das Western-Genre, der sich vor amerikanischen Produktionen überhaupt nicht zu verstecken braucht. Im Gegenteil: in seiner proindianischen Toleranz reicht er heran an Verfilmungen über edle Indianer wie Der gebrochene Pfeil, Taza Sohn des Cochise oder Chief Crazy Horse.
Zusätzlich versprüht er eine liebenswürdige Romantik und Naivität, die ihn leichtfüßiger macht, als manche zähen amerikanischen Werke.
Die Schauspieler sind äußerst sympathisch und auch die Bösewichte besitzen ein markantes Profil, worunter sich Ricardo Rodriguez als Magua besonders auszeichnet. Joachim Fuchsberger als besonnener, routinierter Captain macht sich überraschend gut. Die Indianer mit ihren Irokesenhaarschnitten versprühen exotische Gefährlichkeit und ihre Pfeile schwirren pfeifend durch die Lüfte.
Dass die Handlung der literarischen Vorlage versetzt ist in spätere Zeiten und Landesgebiete, tut der Western-Nostalgie keinen Abbruch. Das literarische Werk Der letzte Mohikaner ist strenggenommen nicht unter Western anzusiedeln, sondern Historienfilme. Bei diesem Film geht es aber um den Western in seiner ganzen Machart.
Die Landschaften sind sehr gut gewählt, die Kameraarbeit ist vortrefflich.
Die Actionszenen sind alle voll in Ordnung und amerikanischen Filmen ebenbürtig.
Karin Dor ist wunderschön und sehr passend in all diesen Winnetou-Mohikaner Filmen.
Da wird geritten, gerannt, gekämpft bis zum Umfallen. Der Zweikampf zwischen Unkas und Magua im Finale ist die Krönung des Filmes. Er ist sehr aufregend choreographiert und schließlich auch sehr traurig, weil Unkas stirbt. Aber gerade deswegen bleibt der Film auch in unvergesslicher Erinnerung. Wie aber der Bösewicht Magua am Ende stirbt ist nicht weniger beeindruckend.
Gilt als einer meiner Lieblingswestern aus den Kindertagen meiner Urheimat Ex-Jugoslawien.
Alle Achtung und größten Respekt vor der Courage für diesen großartigen, europäischen Western, welcher dem edlen indianischen Gedanken ein solch würdiges Denkmal gesetzt hat.
Mladen Kosar
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unterhaltsame Reinl Verfilmung, 10. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der letzte Mohikaner (DVD)
Banditen überfallen mit Hilfe von Magua und seinem Stamm das Dorf der Mohikaner. Einzig deren Häuptling Chingachgook entkommt schwer verletzt dem Massaker und schleppt sich mit letzter Kraft zu seinem Sohn Unkas und dessen Blutsbruder Falkenauge. Unkas schwört seinem Vater das Massaker zu rächen.

Erst einmal vorab, Harald Reinls Verfilmung hat in ihrer Art nichts, aber auch rein gar nichts mit der 92er Verfilmung von Michael Mann mit Daniel Day-Lewis und Madeleine Stowe zu tun. Außer natürlich die Namen der Hauptfiguren und die Rahmenhandlung. Von Michael Manns eher epischen Stil ist in Harald Reinls Film Nichts zu finden, aber das sollte eh jedem klar sein, der sich zumindest ein klein wenig im Filmgenre auskennt.

Reinls Verfilmung ist im Stil der Karl May Western angelegt... natürlich ist das logisch, aber man wird es ja mal erwähnen dürfen. Angefangen bei der Musik von Peter Thomas bis hin zu einigen Dialogen und Charakterpräsentationen finden wir uns äußerst schnell im Karl May Ambiente wieder. Harald Reinl hat bekannter Weise 1962 die Karl May Verfilmung "Der Schatz im Silbersee" gedreht und war auch später für Winnetou 1 bis 3 der verantwortliche Regisseur. Warum ich das anspreche? Nun, man vergleiche einfach mal innerhalb der Reinl Verfilmungen die Charaktere Falkenauge und Uncas mit Shatterhand und Winnetou. Mein Bruder lässt grüßen oder wie auch immer. Parallelen gibt es einige, allerdings muss man auch sagen, dass die Figur des Uncas, gespielt von dem Spanier Daniel Martin, wesentlich glaubwürdiger rüberkommt als die Pierre Brice Winnetou Präsentation. Daniel Martin macht seine Sache recht ordentlich auch wenn er es mit seinen wörtlichen Weisheiten manchmal ein wenig übertreibt. Antonio de Teffe, im Trailer Anthony de Teff genannt, halte ich allerdings in der Rolle des Falkenauge für fehlplaziert. Ich schätze de Teffe sehr als Schauspieler, aber als rasierter, geschniegelter und Wildlederköstümtragender Waldläufer passt de Teffe irgendwie nicht.

Was die weiteren Parallelen zum Karl May Western anbelangt, so wird z.B. selbst Colonel Munro mit dem obligatorischen Traumwort: Boss, angeredet. Wohlgemerkt: Colonel Edmund Munro, Befehlshaber des Forts William Henry. Das Stelio Candelli in der Rolle des Bösewichts Roger so angeredet wird ist natürlich schon passender.

Dem angesprochenen Stelio Candelli zur Seite steht übrigens Ricardo Rodríguez als Magua, dem Häuptling der Irokesen... oder sind es die Mingos oder sind es die Huronen? Egal, Ricardo Rodríguez ist auf jeden Fall ein Highlight. Ein richtig schön fieser, hinterhältiger und gemeiner Charakter und sollte es auch noch so unpassend sein, ich bezeichne ihn einfach mal als eine Art Teutonen Western Punk, der den Kampf gegen die Moral aufgenommen hat.

Im Punkto schlechter Humor fährt Reinl diesmal Kurt Großkurth als Koch der Soldaten auf. Nicht ganz so nervend wie einige Karl May Spaßvögel, aber auch ziemlich überflüssig. Joachim Fuchsberger spielt den tollkühnen Captain Hayward, der von Unkas, "Härter als Eisen" genannt wird, recht ordentlich. Trotzdem ist der gute Blacky im Wallace-Schmema wesentlich besser aufgehoben. Als Colonel Munros Töchter agieren Paca Gabaldón als Alice Munro und Karin Dor Cora Munro. Die Spanierin Paca Gabaldón agiert zurückhaltend und schutzbedürftig, Karin Dor eher offensiv und unerschrocken. Dazu kommt, dass Karin Dor erwartungsgemäß und ganz salopp gesagt, einfach nur genial aussieht.

Weg von den Hauptfiguren, hin zur Kameraarbeit und zum Ambiente. Beides zusammen ergibt innerhalb Reinls Verfilmung, ein schönes Event für das nostalgische Auge. Kräftige Farben und herrliche Landschaften prägen das Gesamtbild.

Fazit: Ein unterhaltsamer Film der sehr an das Karl May Schema erinnert und von einem gut aufgelegten Ricardo Rodríguez und einer atemberaubend attraktiven Karin Dor dominiert wird. De Teffe hat sich allerdings irgendwie verlaufen.
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20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender Western, 28. September 2007
Von 
Kurt Altherr (Bad Segeberg, Schleswig-Holstein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der letzte Mohikaner (DVD)
Da schon in Bayreuth Richard Wagners "Ring der Nibelungen" vom frühen Mittelalter in die Gegenwart verlegt wurde, ist es durchaus legitim, einen nach der Buchvorlage J.F. Coopers gedrehten Film vom 18. in das 19. Jahrhundert zu verlegen. Gewiß, die Irokesen passen nicht so recht nach Arizona, aber der 1965 in Spanien gedrehte Film hat durchaus Spannungselemente und Schauwerte, die so manchen - auch die von Harld Reinl gedrehten - Karl-May-Film in den Schatten stellen.

Der Film wurde von Harald Reinl straff inzeniert und bringt gute schauspieleriche Leistungen, selbst der sonst sehr spröde Joachim Fuchsberger vermag zu überzeugen. Auch die anderen Rollen wurden hervorragend besetzt, wobei besonders Anthony Steffen als Falkenauge hervorzuheben ist.

Fazit: Ein sehr gut gelungener deutscher Western, den anzuschauen sich auf jeden Fall lohnt. Five Points.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen und wieder muß der Mohikaner herhalten, 26. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Der letzte Mohikaner (DVD)
Gar keine Frage, der Film ist interessant, aber warum bekommen die Figuren keine eigenen neuen Namen?
Die Handlung hat mit Coppers Roman rein gar nichts gemeinsam.
Bei Wagners Niebelungen hat man immer noch die Musik, auch wenn die Kostüme verfremdet sind.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mohikaner in der Felswüste??, 22. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Der letzte Mohikaner (DVD)
Wenn man sich ein wenig mit Indianistik beschäftigt hat, weiß man, dass die Mohikaner nicht in einer "Felsenwüste" fast ganz ohne Wald und Wasser gelebt haben. Das ist in meinen Augen ein grober Fehler dieses Filmes, ihn in der Filmlandschaft bei Almeria/Tabernas zu drehen (übrigens gleiche Landschaft wie die beiden Karl-May-Filme "Durchs wilde Kurdistan/Im Reiche des Silbernen Löwen", welche hier auch hineinpassen. Hier hätte man (s. Lederstrumpf, Lex Barker) eine passendere Landschaft wählen sollen, wie z. B. den NP Plitvice. Schade, dass der Perfektionist Dr. Harald Reinl hier nicht soweit gedacht hat. Ansonsten ein unterhaltsamer, aber nicht "vom Hocker reißender" Film.
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7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Große Freude!, 4. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Der letzte Mohikaner (DVD)
Endlich wird auch 'die Harald-Reinl-Verfilmung von "Der letzte Mohikaner'" auf DVD veröffentlicht. Der Film wurde natürlich nicht in Jugoslawien sondern in Almeria in Szene gesetzt, der Landschaft, die Reinl schon seit den 40er und 50er Jahren sehr liebte. Und Reinls Liebe zu dieser bizarren Landschaft, und sein Gespür sie mit Kameramann Kalinke großartig nutzen zu können, die sieht man auf jedem Meter Film.
Zudem bietet der Film ein handfestes Abenteuer in dem Sinti und Roma als kahlgeschorene Irokesen einen ebenso beeindrucken wie Reinls Idee die '"Helden"' zugunsten der Stars nur dezent agieren zu lassen (wer hätte schon das Traumpaar Fuchsberger/Dor nur als bessere Komparsen sehen wollen). So aber ist alles stimmig, und auch das Engagement von Komponist Peter Thomas war genial durchdacht und es paßt einfach! Um diese karge Naturkulisse und den Anblick der rabiaten halbnackten Wilden zu unterstreichen bedufte es einer wirklich kräftigen Musik. Sanfte Geigenklänge ala Martin Böttcher hätten hier nichts bewirken können; die Thomas-Mohikaner-Musiken wurden aber zudem auch als LP ein Meilenstein des deutschen Filmsoundtrack.

Fazit: Ein Reinl-Film auf der absoluten Höhe seines Schaffens, und als DVD und in Scope ist der 'Mohikaner' ein immer wieder gesicherter Sonntagnachmittag.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen sehr gute Darstellende, Drehbuch ok, Regie und Bildqualität naja, 20. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Der letzte Mohikaner (DVD)
Obwohl die Bildqualität zu wünschen übrig lässt (an langfristige Archivierung haben Verantwortliche offenbar leider zu spät gedacht - oder es ist einfach eine zu schlechte Kopie des vielleicht besser konservierten Originals), lohnt es sich, diesen Western mindestens 'mal gesehen zu haben - zumindest bei Interesse für dieses Genre. Zum Beispiel sind einige Figuren weniger flach charakterisiert, als es im ersten Moment vielleicht erscheint. Das Drehbuch scheint also gar nicht schlecht gewesen zu sein. Leider hätte aber der Regisseur sehr viel mehr daraus machen können, insbesondere bei diesen Schauspielerinnen/-ern, die immer wieder ihr Können aufblitzen lassen.

An mindestens zwei Stellen lohnt es sich den Film aus einem ganz anderen Grund anzuschauen, nämlich als eines der (zumindest mir bisher bekannten) schlechtesten Beispiele der Kombination aus Bild und Musik. Da reitet z.B. der Treck durch eine Schlucht immer weiter in eine Falle - was die Zuschauenden wissen - die Spannung steigt und jeden Moment ist eine totale Katastrophe zu befürchten, auch die Mitglieder des Trecks ahnen immer mehr, dass etwas nicht stimmt, die Fahrt wird immer anstrengender vorher Wüste, jetzt Felsenschlucht ... und die Musik? Heiter tralala fast auf Westernsaloonunterhaltungsniveau. Nicht einmal als Satire kommt das gut rüber. Etwas ähnliches wiederholt sich an anderer Stelle. An diesen Stellen am besten den Ton zurückdrehen und vielleicht die Hamlet-Ouvertüre von Tschaikowski oder was ähnliches in ein anderes Laufwerk einlegen ... Eigentlich schade, denn mit diesem Stoff und diesen Schauspielerinnen/spielern hätte es ein richtig guter 'Westernklassiker' werden können.
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Der letzte Mohikaner
Der letzte Mohikaner von Harald Reinl (DVD - 2007)
EUR 69,95
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