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5.0 von 5 Sternen Whitesnake beweisen es noch einmal
Dass David Coverdale es kann (trotz Gerüchte über Stimmeinbüßung), war mir längst klar. Mein Zweifel am neuen Werk waren die Kompositionsfähigkeiten der neuen Band. Die neuen Songs zu der Live-CD waren nicht schlecht, aber sie haben mich nicht vom Hocker gerissen. Doug Aldrich ist gewiss ein unglaublicher Gitarrist, aber als Komponist hat er...
Veröffentlicht am 22. Juli 2008 von Alberto Fernández

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Good to be whitesnake
Die neue Whitesnake! Viel habe ich darüber gelesen, im Vorfeld. Verschiedene Fach-Zeitschriften haben sich mit Lob übertroffen und - ich gebe es zu - mich damit auch beeinflußt. Als ich die CD dann endlich hatte und hören konnte, war ich schon ein wenig enttäuscht.
Nicht falsch verstehen: Sie ist gut! Aber ein Vergleich mit den absoluten...
Veröffentlicht am 8. Juli 2009 von Gustl


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Whitesnake beweisen es noch einmal, 22. Juli 2008
Von 
Alberto Fernández (Eislingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Good to Be Bad (Audio CD)
Dass David Coverdale es kann (trotz Gerüchte über Stimmeinbüßung), war mir längst klar. Mein Zweifel am neuen Werk waren die Kompositionsfähigkeiten der neuen Band. Die neuen Songs zu der Live-CD waren nicht schlecht, aber sie haben mich nicht vom Hocker gerissen. Doug Aldrich ist gewiss ein unglaublicher Gitarrist, aber als Komponist hat er mich weder bei der oben gennanten Platte noch bei Dios "Killing the dragon" überzeugt. Nun habe ich die neuste CD in den Händen und alle Zweifel sind weggeblasen: Songs, Stimme, Instrumenten, einfach alles stimmt. Dabei ist von allem etwas: Songs, die stark an "1987" erinnern, oder an "Slip of the tongue", an "Coverdale & Page"... Eine rundum gelungene Mischung aus allem Guten aus der WS-Geschichte. Dass dieses Album nicht an "1987" anknüpfen kann, liegt meiner Meinung nach daran, dass die Songs einzeln genommen nicht unbedingt Hitsigles sind wie damals in den 80ern. Hier zählt dafür aber der Gesamteindruck. Wenn ich alles höre, weiß ich: wow, das ist stark!! Eine unglaubliche druckvolle Produktion heavier denn je) macht das Werk rund.
Ein Album, das ich zum Blindkauf empfehlen würde.
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen WHITESNAKE - GOOD TO BE BAD - Die Weiße Schlage rockt wieder, 24. April 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Good To Be Bad (Audio CD)
Elf Jahre lang brauchte DAVID COVERDALE mit seiner Band WHITESNAKE, bis er sich wieder zu einer Studio-Scheibe durchringen konnte - und er klingt, als wäre er nie weg gewesen. Nach dem eher ruhig gehaltenen RESTLESS HEART (das ohnehin eher als ein DAVID COVERDALE-Solo-Album geplant war, aber aus rechtlichen Gründen dann als WHITESNAKE-Scheibe erschien) rockt die neueste Häutung der britischen Rock-Legende wieder wie zu besten Zeiten.

Soundtechnisch knüpft die Band wieder ganz klar an den Mega-Erfolg "1987" an. Im Prinzip ist GOOD TO BE BAD das Album, das WHITESNAKE bereits vor oder nach SLIP OF THE TONGUE hätte heraus bringen sollen. Der neue Songwriting-Partner DOUG ALDRICH macht einen sehr guten Job, und schneidert Band-Leader COVERDALE knackige Rock-Songs und hymnenhafte Balladen auf den Leib.

So zeigen die beiden Opener BEST YEARS und CAN YOU HEAR THE WIND BLOW direkt, wo es bei GOOD TO BE BAD lang geht - sauber produziert, mit ordentlich Dampf dahinter rockt die Weiße Schlange wieder wie in besten 1987-Zeiten. Auch beim Gitarren-Sound des hervorragend agierenden Duos DOUG ALDRICH und REB BEACH sind deutliche Anklänge an die Zeiten von JOHN SYKES nicht zu überhören (nur als Beispiel mal das Solo in BEST YEARS anhören).

Generell muss man sagen, dass die Band (mit den beiden Neulingen URIAH DUFFY am Bass und Schlagzeuger CHRIS FRAZIER) wunderbar harmoniert. Einzig Keyboarder TIMOTHY DURY scheint irgendwo im Mix versunken zu sein, von ihm hört man so gut wie nichts (außer ein paar sphärische Einsätze im Hintergrund).

Die Anleihen an die bluesigen Zeiten vor dem Mega-Erfolg 1987 (wie in manchen Rezensionen dargestellt) sind eigentlich nur mit viel gutem Willen zu entdecken (etwa bei LAY DOWN YOUR LOVE). Von daher ist GOOD TO BE BAD Anhängern der "alten" WHITESNAKE nur bedingt zu empfehlen, etwa dann, wenn sie auch schon 1987 und SLIP OF THE TONGUE mochten.

Jedoch sind hier und da noch einige leichte Parallelen zum 1993er-Album COVERDALE/PAGE festzustellen, so zum Beispiel bei GOT WHAT YOU NEED und TIL THE END OF TIME. Natürlich ist nichts von dem, was DC und Band hier präsentieren neu oder überraschend, wer das erwartet hatte, der muss sich fragen, ob diese Erwartungen realistisch waren. Wie heißt das schöne Sprichwort? Einem alten Hund (COVERDALE) bringt man keine neuen Tricks (Spielarten) bei.

Anspieltipps für dieses Album sind neben dem Opener BEST YEARS, dem wunderbar griffigen Riff-Monster CAN YOU HEAR THE WIND BLOW und dem lässig dahin groovenden A FOOL IN LOVE noch die wunderschönen Balladen ALL I WANT ALL I NEED und SUMMER RAIN.

Festzustellen bleibt auf jeden Fall, dass GOOD TO BE BAD über ausschließlich hochqualitative Songs verfügt. Kein einziger Song ist ein Reinfall oder aber Füllmaterial. Positiv ist in dieser Hinsicht auch zu Vermerken, dass die vier Appetit-Happen von LIVE IN THE SHADOW OF THE BLUES auf dieser CD NICHT zu finden sind. Da diese aber ebenfalls von ganz hervorragender Qualität sind, lohnt sich auch die Anschaffung dieser Doppel-Live-CD.

Nun hat der Fan wieder die Wahl zwischen der "normalen" Einzel-CD und der preislich leicht teureren Variante, bei der es noch eine Bonus-CD beiliegt: darauf enthalten sind eine wirklich wunderbare Akustik-Version von SUMMER RAIN, zudem der eine Minute 40 Sekunden kürzere Radio-Edit von ALL I WANT ALL I NEED und einer Live-Version von TAKE ME WITH YOU, die jedoch schon auf der Live-CD LIVE IN THE SHADOW OF THE BUES enthalten ist. Zudem gibt es noch das Video zu READY TO ROCK (einem der vier Bonus-Tracks auf der schon mehrfach erwähnten Live-CD). Zudem erhält der Fan im schönen Pappkarton noch ein Poster des Covers, ein postkartengroßes Band-Foto und einen Sticker. Wofür man sich entscheidet ist dabei fast egal, bereuen werden Rock-Fans den Kauf auf jeden Fall nicht.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Best Years of their Lives?, 13. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Good To Be Bad (Audio CD)
2008 ist sehr ergiebig, was alte Rock-Heroen aus den 70ern und deren neue Werke angeht, mal mehr (Uriah Heep, Judas Priest, Nazareth) und mal weniger (MSG) gelungen. Whitesnake kann man getrost zur ersten Kategorie zählen.

Am Anfang steht wieder die Frage: Klingen Coverdale & Co. anno 2008 eher bluesig wie in den 70ern und frühen 80ern oder metallig wie seit "1987"? Eindeutig zweiteres! Mit Doug Aldrich (u.a. ex-Dio) und Reb Beach sind zwei fähige Gitarristen am Start, die trotz aller Härte und Geschwindigkeit das nötige Feeling rüberbringen, das das Werk zum Genuß macht. DC selbst ist wie guter Wein: Seine Stimme wird mit dem Alter immer besser.

Balladeskes gibts gleich dreimal: "All I Want, All I Need" erinnert dabei an kommerziellere Zeiten, vergleichbar mit der zweiten Version von "Here I Go Again", zum Glück nicht so unsäglich wie die dritte. Schön klingt "Summer Rain" (ist bestimmt angenehmer als ein "November Rain" ;-). Das beste ist aber das etwas an Led Zep erinnernde "'til The End of Time" mit herrlicher akustischer Gitarre.

Die Rock-Knaller überwiegen glücklicherweise, wie der Opener "Best Years", der Titelsong "Good to Be Bad" oder das etwas an AC/DC (saugeiles Riff!) erinnernde "Got What You Need". Mein persönlicher Favorit ist "Lay Down Your Love" mit seinem verschleppten Mittelteil. "A Fool in Love" ist tatsächlich ein waschechter Blues-Song in modernem Gewand, eingeleitet passenderweise von Vinyl-Knistern.

Textlich darf man von David Coverdale keine tiefsinnigen Philosophien erwarten. Was sein Lieblingsthema ist, wissen wir wohl alle. (Originalzitat DC: Wäre ich afrikanischer Abstammung, hätte ich die Band "Blacksnake" genannt.)

Die bluesigen Zeiten wie die mit Jon Lord/Bernie Marsden/Micky Moody sind wohl endgültig vorbei (schade!), aber in dieser Form können die "1987"er Whitesnake gern noch ewig weitermachen. "Good to Be Bad" kommt nicht ganz an "1987" heran, übertrifft aber "Judgement Day" bei weitem.

Die Limited Edition in einer schönen Box enthält neben Poster, Aufkleber und anderem Schnickschnack eine zweite CD mit einer akustischen Version von "Summer Rain" (Gänsehaut), einem Radio-Edit von "All I Want, All I Need" (überflüssig), dem Livesong "Take Me With You" (Kracher!) und einem Videotrack von "Ready to Rock" (muß bei mir irgendwie verloren gegangen sein).
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Good To Be Bad oder Bad To The Bone oder Back To Be Good?, 31. Juli 2008
Von 
Child in time - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Good to Be Bad (Audio CD)
Nach den Erfolgen der Live-DVD und der Live-CD konnte David Coverdale einfach nicht anders, eine neue Studioplatte musste her, um an alte Erfolge anzuknüpfen. Somit erschien nach jahrelanger Pause im Frühjahr 2008 "Good To Be Bad". Doug Aldrich (ex-Dio) hat das Album mit D.C. zusammen komponiert und produziert. Am Sound ist nichts auszusetzen.

Eins vorweg, "Good To Be Bad" orientiert sich eindeutig mehr an Alben wie "1987" und "Slip Of The Tongue", als an "Loverhunter" und "Ready An` Willing". Doug Aldrich und Rob Beech, die Gitarristen, lassen es richtig krachen. Ein fettes Riff jagt das nächste. Aber eins sollte auch klar sein, an John Sykes kommt Herr Aldrich nicht heran. David C. singt gut, gar keine Frage. Ob hier nachgeholfen wurde, lasse ich dahingestellt. Was mir aber fehlt ist das Feeling der `alten` Whitesnake. Will damit sagen, vieles scheint mir künstlich aufgeblasen. Lassen wir die fetten Riffs weg, fehlt doch ein wenig Substanz. Und die Texte von David sind einfach schlecht. Manchmal glaube ich, er hat nur 20 Worte, die immer wieder anders zusammengefügt werden. Ian Gillan beweist seit Jahrzehnten, dass es auch anders geht.

Das hört sich vielleicht ein wenig negativ an. Das Album macht schon jede Menge Spaß, aber wer Coverdale kauft bekommt auch Coverdale, das ist mal klar. Besonders gut gefallen mir `Best years`, `Can you hear the wind blows`, die beide richtig rocken, das entspannte `All I want, all I need` und der schöne Abschluß mit ``Til the end of time`. 4 Sterne und Bad To the Bone oder doch Back to be good?
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Good to be whitesnake, 8. Juli 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Good to Be Bad (Audio CD)
Die neue Whitesnake! Viel habe ich darüber gelesen, im Vorfeld. Verschiedene Fach-Zeitschriften haben sich mit Lob übertroffen und - ich gebe es zu - mich damit auch beeinflußt. Als ich die CD dann endlich hatte und hören konnte, war ich schon ein wenig enttäuscht.
Nicht falsch verstehen: Sie ist gut! Aber ein Vergleich mit den absoluten Krachern aus den 80iger Jahren hält sie einfach nicht stand. Auch das ist nicht so schlimm. Es ist immer noch guter Hard Rock mit leichten Blues-Einflüssen. Aber wie bei vielen "neuen" Platten "älterer" Bands ist es ein zweischneidiges Schwert. Ein weiteres gutes Beispiel ist die neue Def Leppard. Bei ihr ist es ähnlich. Es fehlen einfach ein wenig die Gefühle und der Pep! Es gibt natürlich auch Ausnahmen. In diesem Fall leider nicht! Das beste ist immer noch, nicht so viel auf anderere (Zeitschriften o.ä.) hören: Sich selber seine eigene Meinung bilden ist immer richtig! Wie gesagt, die CD ist gut! Besser als fast alles was im Radio läuft. Von daher ...
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17 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine Scheibe ohne Highlights..., 14. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Good to Be Bad (Audio CD)
Nach den Bonustracks aus dem letzten Doppel Live Album hab ich mir ehrlich gesagt nicht so viel erwartet. Beim ersten Anhören wurde mir das auch bitter bestätigt. Nach dem ich die Scheibe nun ein paar mal gehört habe, finde ich sie gar nicht so schlecht. Da ich aber seid sehr langer Zeit ein großer Whitesnake Fan bin, ist "Good To Be Bad" für mich im Verhältnis zu anderen WS Scheiben, eher eine Enttäuschung. Nicht wegen dem Sound, sondern wegen der Qualität der einzelenen Songs. Die Lieder auf der CD sind meilenweit weg von dem, was WS für mich bis jetzt ausgemacht hat.
Da ich schon auf vielen WS- Live Konzerten war, wüsste ich jetzt kein einziges Lied aus der neuen CD, auf was ich mich besonders freuen könnte. Mr. Coverdale hat sich sehr lange Zeit gelassen um was neues zu bringen, überzeugen tut mich das nicht! Mag sein das ich mit meiner Meinung ziemlich alleine da steh, aber für meinen Geschmack fehlen ganz klar die absoluten Highlights auf diesem Album. Egal ob vorher z.B. "Slide It In", "1987" oder "Slip Of The Tongue" (oder auch noch ältere Sachen)... es waren immer Lieder dabei, die einem förmlich die Stecker rausgehaut haben! Bei "Good To Be Bad" fehlt mir das total! Bin sehr überrascht wie gut diese CD so insgesamt bewertet wurde, aber Musik ist bekanntlich eben auch Geschmacksache... und das ist auch gut so! Und mein Geschmack sagt Durchschnitt, also drei Sterne, mehr ist ned drin...
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Still loud, 1. Mai 2008
Von 
Abby Normal - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Good To Be Bad (Audio CD)
Na ja, musikalisch hat mich dieses Album nicht wirklich überzeugt. Es ist nicht schlecht, aber es ist auch nicht das Besondere, das man vielleicht nach so vielen Jahren Pause erwartet hat, auch wenn Coverdale wieder von Fools und Love und Fools in Love singt...

Zumindest rocken die Opis noch. Aber fette Gitarren und harte Bretter machen alleine eben noch keine Meisterwerke. Zum einen fehlen mir eingängigere Songs. Songs mit einem gewissen Ohrwurmpotential. Auf mich wirkten sie oft zu routiniert.

Auch den Sound fand ich etwas zu heftig. Die Gitarren werden durch Effekte so aufpoliert, so fett gemacht, dass kaum noch eine Dynamik entstehen kann. Die Gitarren drohen oft genug, einfach alles platt zu walzen, was ihnen in die Quere kommt. Echter Hardrock besteht aber nicht nur aus möglichst fetten Gitarren!

Ansonsten, klar, handwerklich zeigen die Jungs ihr Können. Gute Riffs, schöne Soli. Ein paar gute Ideen. Aber leider ein paar gute Ideen zu wenig. Als Gesamtwerk ragt GOOD TO BE BAD nicht unbedingt heraus aus anderen guten Alben. Nazareth ist das mit THE NEWZ meiner Meinung nach wesentlich besser gelungen!

ZU SPECIAL EDITION:
Ich dachte mir, der Preisunterschied ist ja nicht groß, da kaufst du doch gleich die edle Special Edition. Doch als ich die Box öffnete, war ich gelinde gesagt entsetzt!

Drinnen liegt die stinknormale CD - so wie sie neben dieser Version in den Regalen steht. Damit hatte ich nicht gerechnet. Aber hey, das hat den Vorteil, dass man den Rest einfach wegwerfen kann, sollte man mit der Special Edition nicht zufrieden sein...

Und in der Tat ist das, was als Bonusmaterial angepriesen wird etwas dreist:
Eine peinliche Fotomontage der Bandmitglieder in Postkartengröße. Dieses Bild ist unter gestalterischen Gesichtspunkten einfach grausam. Hauptsache alles drauf.
Dazu ein Sticker des Coverbildes. Wer's braucht.
Und ein Poster. Das Motiv vom Cover auf weißem Grund. Na ja... Wenigstens besser, als wenn sie die Collage auch noch als Poster vergrößert hätten. Aber wer hängt sich schon ein viermal geknicktes goldenes X an die Wand?

Was dann noch bleibt, ist die Bonus CD in einem separaten Pappschuber. (Hätte man die nicht regulär als Doppel-CD zusammen mit dem Album in ein Case stecken können?)

Aber diese CD lohnt sich wirklich! Zwar finde ich die akustische Version SUMMER RAIN recht langweilig. Sie kommt bei weitem nicht an das Original heran. Auch finde ich persönlich die Radio Edition von ALL I WANT ALL I NEED überflüssig. Schließlich ist der Song ja nur um 40 Sekunden gekürzt. Ein zusätzlicher Song wäre mir da eigentlich lieber gewesen. Und die Live-Version von TAKE ME WITH YOU? Abgesehen davon, dass der Sound sehr bescheiden ist, haut sie mich auch nicht gerade vom Hocker.

Aber das Video von READY TO ROCK bringt's! Das ist so peinlich, das muss man eigentlich unbedingt gesehen haben! Coverdale versucht den harten Rocker am Mik zu markieren. Einfach klasse!
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22 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Hardrockscheibe des Jahres 2008!!!, 19. März 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Good to Be Bad (Audio CD)
Als Whitesnake Fan war man jahrelang nicht gerade verwöhnt worden. Nachdem Slip Of The Tongue Album nahm David Coverdale erstmal mit Jimmy Page (Led Zeppelin) eine Scheibe auf und 1997 kam dann das Restless Heart Album heraus. Dieses fiel ungewöhlich ruhig aus - es sollte ja ursprünglich nur ein Soloalbum von David Coverdale sein. Anschließend ging man auf Abschiedstournee, Coverdale nahm ein Soloalbum auf und besann sich dann 2001 auf alte Stärken und ließ Whitesnake zunächst nur als Liveband wieder aufstehen. Dies bezeugt die hervorragende DVD Live In The Still Of The Night. Auf der Live CD Live In The Shadow Of The Blues gab es dann endlich 4 sehr gute neue Songs als Bonus und natürlich als eine Art Überbrückung zu dem jetzigen Album Good To Be Bad:
Das lange Warten hat sich gelohnt. Die Schlange beißt wieder - und zwar so mächtig, das es mich selber auf das äußerste überrascht hat.
David Coverdale hat mit seinem Songwriterpartner - Gitarrist Doug Aldrich (Ex - DIO) 11 Hardrockperlen geschrieben.
Coverdale schafft mit dem neuen Album geschickt den Bogen zwischen den alten Whitesnakes (u.a.mit Moody, Marsden, Murray, Lord, Paice, Powell) und den neuen Whitesnakes (u.a. John Sykes, Vandenberg, Aldrich, Reb Beach)
Der Sound ist top modern, fett und druckvoll. Die Gitarren braten mächtig und die Solos sind eine Klasse für sich. Das ist unverkennbar der Sound der neueren Whitesnakes ab dem Album 1987. Hier paßt auch die neue Ballade "All I Want All I Need" wunderbar hinein.
Für die Fans der alten Whitesnakes sei gesagt, das die Riffs und vorallem die Gesanglinien von Coverdale wieder mächtig auf dem Bluesstempel drücken. Bestens Beispiel hierfür der Titeltrack "Good To Be Bad". Das ist eine Nummer im Stil von "Walking In The Shadow Of The Blues" oder "Ready An' Willing". Die wunderschöne, sehr gefühlvolle Ballade Till The End Of Time erinnert einwenig an die Ballade "Till The Day I Die" vom Come An` Get It Album. "Lay Down Your Love" erinnert an "Still Of The Night" - Blueshardrock mit Led Zeppelin Einflüssen - ohne jetzt den eben erwähnten Bandklassiker nur billig zu kopieren - das Lied ist ein ganz starker neuer Song, der von der Machart an Still Of The Night erinnert. "I Do All For Love" mit einem schönen geradlininigen Gitarrenriff, den ohrwurmmäßigen Refrain und den in bester Thin Lizzy Manier zweistimmigen Twin Lead Gitarren könnte durchaus vom Slide It In Album stammen. Weitere Songs brauche ich nicht zu erwähnen - jedes Lied ist klasse.
Fazit: Good To Be Bad gehört in die Riege der besten Whitesnakescheiben. Das beste Whitesnakealbum seit Saints & Sinners und 1987. Alte Fans und neuere Fans werden begeistert sein. Pflicht für jeden Whitesnakefan und für Fans von bluesigen Hardrock, aber auch die Metaller werden Gefallen daran finden. Nichts für Fans von Speed, Trash, Death, Hardcore!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht mehr die alten Whitesnake, 26. Juni 2008
Von 
R. Peitzmann (Solingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Good To Be Bad (Audio CD)
Leider kann auch ich als Fan der ersten Jahre nur in die gleiche Kerbe der meisten Vorredner schlagen. Ich war zuerst sehr skeptisch und wollte mir die Scheibe gar nicht zulegen. Erst nach den überschwenglichen ersten Rezensionen hab eich mir einen Ruck und Mr. Coverdale eine Chance gegeben.
Ich muß sagen, das ich zuallererst positiv überrascht war und bin, vor allem über das, was DC gesanglich immer noch zuwege bringt, allerdings dürfte dies wohl eher der modernen Technik zuzuschreiben sein. Jeder, der Coverdale in den letzten Jahre live gesehen hat, weiß was ich meine.
das ist ja auch nicht weiter erwähnenswert für einen Sänger in seinem Alter, der Mann steht seit 35 Jahren auf der Bühne und wenn ich mir dagegen die letzten Deep Purple Scheiben anhöre, Ian Gillan kann an dieser Leistung nicht kratzen.
Allerdings fehlt mir auf dem gesamten Album die Kreativität der alten WS, es sind für mich keine Stücke dabei, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen wie das in den achtzigern der Fall war.
Aber auch das ist wohl normal. Wenn ich mir meine alten Heroes so ansehe und anhöre: auch ein Mr. Blackmore kopiert sich nur noch selbst wie viele andere. Irgendwann geht die Kreativität wohl verloren und übrig bleibt nur der Name. Bezeichnend ist, das die schwächeren und enttäuschenden Alben dieser Herren immer noch Maßstäbe für andere setzen.
Für mich war Whitesnake immer mehr eine Band, die den Blues und den Hardrock verkörperte, dies ist mir zu dicht am Metal. Trotzdem eine gute Platte und in der jüngeren Geschichte der Band wohl eine der besten, reicht für mich fast an 1987 heran.
Allerdings werde ich mir die Band definitiv nicht mehr Live ansehen, an die Qualität der alten Besetzungen mit Jon Lord, Ian Paice, Cozy Powell oder John Sykes kann die Band nicht mehr tippen
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13 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Schlange beißt immer noch, 19. März 2008
Von 
Christian Pohl (Hamburg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Good to Be Bad (Audio CD)
Ich war natürlich sehr gespannt auf die neue CD. Ich kannte ja schon die 4 neuen Stücke von der Live-CD und die DVD ließ auch erahnen, dass da wohl ein ziemliches Brett auf uns zukommen würde. So ist es denn auch. Vom Stil her ist die neue CD wohl eher der Ära vor 87 zuzuordnen. Die bluesigen Wurzeln kommen eindeutig durch, was sicher auch mit an Doug Aldrich liegt. Was uns hier geboten wird sind 8 Rocker und 3 Balladen, die aber vom Stil her unterschiedlich sind. Es ist also für Abwechslung gesorgt und man kann das Teil komplett durchlaufen lassen und genießen. Auszeichnen tut den Silberling sicherlich der fette Gitarrensound, die geilen Soli und die immer noch starke Stimme des Herrn Coverdale. Für mich gibt es bisher noch keinen Übersong, die CD besticht eher durch eine kompakte Klasse. Wer Bock auf Rock hat, sollte dieses Teil besitzen. Sicherlich eine der besten CDs der Whitesnake-Ära. Stark!!
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Good to Be Bad
Good to Be Bad von Whitesnake (Audio CD - 2008)
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