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am 25. November 2008
Fallout 3 ist ein sehr gutes umfangreiches Rollenspiel, mit dem man einige Stunden Spaß haben kann. Das Spielgefühl und die Atomsphäre sind gerade in den ersten Spielstunden umwerfend. Allein das Tutorial (Geburt, Heranwachsen, etc.) sind innovativ und dienen perfekt dazu, sich mit dem eigenen Spielcharakter zu identifizieren. Eher sinnlos ist der umfangreiche Gesichtseditor, mit denen man kleinste Details wie die Größe der Wangenknochen oder Länge der Augenbrauen haargenau festlegen kann. Da man seinen Charakter aber eh so gut wie nie von vorne zu sehen bekommt, kann man sich das getrost schenken.

Verlässt man zum ersten Mal die Vault, so fallen einem gleich mehrere Dinge positiv ins Auge: die schöne Grafik, die tolle Weitsicht und das realistische Abbild einer Erde nach einer riesigen nuklearen Katastrophe. Überall ist das Ausmaß der Zerstörung in Form von Häuserruinen, Kratern, radioaktiven Flüßen etc. sichtbar - eine höchst bedrohliche Welt. Überall hausen Raider, Banditen und Ungetier, die nur darauf warten, den Spieler zu töten und ggf. zu plündern. Munition und Geld sind knapp. Doch bald erreicht man Megaton, die einzig wirklich stark bevölkerte Stadt. Dort angekommen, nimmt das Spiel Fahrt auf: Erste Quests warten auf Erfüllung, Händler bieten ihre Waren an, zwielichtige Personen warten mit unmoralischen Angeboten, ein eigenes Haus darf bezogen werden ... es gibt viel zu tun und zu entdecken. Auch erste Hinweise auf die Hauptquest sind in Megaton zu finden.

Dann wird es rollenspieltypisch: Die Spielwelt wird erforscht, Quests werden erledigt, Erfahrungspunkte werden gesammelt und der Charakter ausgebaut. Hier liegt natürlich der größte Reiz von Fallout 3. Sei es Schlösser knacken, Sprengstoff, Medizin oder diverse Waffenfähigkeiten - nahezu jedes Talent ist sinnvoll und will wohl überlegt ausgebaut werden.
Gerade hier liegt aber auch einer der größten Schwachpunkte des Spiels. Denn nach gerade mal 20 Stufen ist Schluss. Und diese sind für einen geübten Rollenspieler schnell erreicht. Und dann fehlt die Motivation, weiter die Spielwelt zu erforschen. Erstens: Weil sich ähnlich wie bei Oblivion die Baustücke in der Welt wiederholen (vor allem die U-Bahn-Tunnels sehen sich verdammt ähnlich). Zweitens: Weil Nebenquests und bevölkerte Städte äußerst rar gesäst sind (wenn man aber eine Nebenquest angenommen hat, erzählen diese oft eine sehr schöne Geschichte und gliedern sich in mehrere Unterquests). Drittens: Weil die Möglichkeit fehlt, sich Gilden oder Gruppierungen anzuschließen (gerade den im Untergrund hausenden Vampiren beizutreten hätte mich z. B. gereizt).

Die Menüführung ist ähnlich wie bei Oblivion eindeutig konsolenorientiert und dementsprechend verschachtelt. Wenigstens gibt es 8 Quickslots.

Ein großes Lob hingegen verdient das Kampfsystem: Der V.A.T.S.-Modus ist nicht nur taktisch sinnvoll, um bestimmte Körperregionen unbrauchbar zu machen, sondern auch noch totschick animiert. Auch die Ego-Variante ist in bestimmten Situationen durchaus sinnvoll. Die 3rd-Person-Ansicht sieht zwar toll aus, ist zum Kämpfen hingegen aber eher ungeeignet.

Technisch gesehen, seien es Grafik, Sound, Musik, Synchronsprecher etc., ist Fallout 3 absolut auf der Höhe der Zeit. Es gibt vor allem überraschend wenig Bugs oder Abstürze für eine derart große Spieltwelt. Auch die Ladezeiten sind minimal, da sollte sich ein Gothic 3 mal eine Scheibe abschneiden.

Fazit: Ein atmosphärisch sehr dichter Rollenspiel-Shooter, den Bethesda da abliefert. Vergleiche mit Oblivion liegen auf der Hand: gleiche Grafikengine, ähnlich große Spielwelt, ähnliches Spielgefühl und ähnliche Balance-Probleme. Mit Oblivion hatte ich allerdings ca. 80 Stunden meinen Spaß, da es dort einfach viel mehr Aufgaben zu erledigen gibt und die Charakterentwicklung nicht auf Stufe 20 begrenzt ist. Nicht desto trotz: Ich hatte jedenfalls ca. 30 Stunden lang meinen Spaß mit Fallout 3, werde aber bestimmt nicht in nächster Zeit nocheinmal von vorne anfangen. Dazu fehlt mir einfach die Motivation.
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am 26. Juli 2009
Nun ja, da im Moment ja ne kleine Sommerflaute an tollen Games vorliegt, schaute ich mir aus Langeweile Mal Fallout 3 an. Ich ging nicht mit all zu großen Erwartungen ran, da ich nicht unbedingt ein Fan von Offline-Rollenspielen bin, aber die größtenteils guten Bewertungen ließen doch zu hoffen übrig.
Nach ca. 2 Minuten war's dann aber auch schon vorbei mit dem Spaß, erster Spielabsturz trotz aktuellem Patch. Blieb allerdings auch so ziemlich der einzige Absturz, war wohl nur dummer Zufall.
Man startet ja am Anfang als Kind in Vault 101, quasi einem Atomschutzbunker, der einigen Menschen das Leben nach der atomaren Zerstörung schenkte. Dort wächst man dann innerhalb einer halben Stunde Spielzeit zu einem Erwachsenen heran. Dauert zum Glück nicht länger, denn hier beginnt es schon, recht nervig zu werden. Wer nicht auf all zu viele Dialoge steht, wird wissen,was ich meine. Zum Glück kommt man mit schnellem durchklicken der dialoge immer weiter, braucht also gar nicht unbedingt zu lesen, was man selbst oder der gegenüber sagt.
Sobald man erwachsen und aus der Vault heraus ist, taucht der erste aha-Effekt auf. Atemberaubender Anblick der unendlichen zerstörten Weiten, hier kommt wirklich die Stimmung auf, wie man sie sich nach einem Atomkrieg vorstellt. Auf geht es in Richtung Megatron, einer kleinen Stadt, die von nun an quasi zum heimatort wird, gibt zahlreiche quests dort, später bezieht man dort ein eigenes Haus. Viele npc's, Händler und Einwohner trifft man hier.
Dort bekommt man dann auch die ersten Quests.
Gerade zu Beginn wird das durch gelegentliche aha-Effekte recht interessante Spiel aber auch oft langweilig oder nervig.
Dazu tragen die nervige Munitions- und "geld"-Knappheit" bei den ersten Missionen bei. Die umständliche Menüführung des Pit-boys nervt auch, egal, was man machen will, es werden für Kleinigkeiten wie Karte öffnen, Gegenstände benutzen verhältnismäßig viele Klicks benötigt, etwas zu sehr verschachtelt für meinen geschmack, denn ne Karte sollte man einfach per Hotkey aufrufen können.
Ein Blick ins Handbuch ist ebenfalls ratsam, um ein gewisses Grundverständnis für das Spiel, talente etc. zu entwickeln, wirkt alles etwas überladen zu Beginn, was Anfänger abschrecken könnte.
Nun ja, da es zur zeit keine Alternativen gab, spielte ich das Spiel dennoch weiter und besuchte erste Gegenden und andere Städte.
Sehr positiv ist hier zu erwähnen, dass man per Klick einfach von einem ort zum anderen reisen kann, sofern man ihn vorher entdeckt hat.
Ca. 10 Stunden und mehrere Quests später, macht das Spiel dann auch richtig Spaß. Denn dann kommt man mit der umständlichen Menüführung klar, lernt mit den Tücken des Games umzugehen, Munitions- und Geldmangel gibt es auch nicht mehr und die Geschichte der Hauptquest wird auch interessanter. Leider dauerte es dann auch keine weiteren 10 Stunden mehr bis zum Abspann, würde Mal auf 15-18 Stunden Spielzeit tippen und hatte ca. 40% der Karte aufgedeckt, einige nebenquests gemacht.
ich hatte irgendwann bewusst keine nebenquests mehr erledigt, da es einfach keinen Spaß macht, wenn die Story dahinter fehlt, viele Nebenquests bestehen halt einfach nur aus "gehe dorthin, klicke den Gegenstand an, kehre zurück". Hätte es schöner gefunden, wenn die Hauptstory durch mehr Gebiete geführt hätte, so, dass man zumindest die ganze Karte während des Durchspielens aufdeckt.
Nun ja, wer, sobald das Game spaß macht, auf die Hauptquest erst Mal verzichtet und alle Nebenquests macht, der hat sicherlich 50 Stunden und mehr Spielspaß, jedoch fehlt es dann einfach auch an Erfolgen irgendwann. Man erreicht das Maximallevel von 20 nach ca. 15 Stunden Spielzeit, also so ziemlich mit Abschließen der Hauptquest. Macht man nun 50 Stunden lang Nebenquests, bringt einem das also auch nicht mehr. Das "geld" kann man für nichts mehr ausgeben, was einem etwas bringt, man häuft also Unmengen an geld an, was man nicht braucht. Die besten Waffen/ausrüstung hat man ebenfalls schon nach 15 Stunden Spielzeit, es gibt also keinerlei Belohnungen mehr für Quests und genau das motiviert ja eigentlich an Rollenspielen langfrißtig.
Was das Equip angeht, bin ich auch sehr enttäuscht, man hat quasi nur 3 Slots, die man mit Items besetzen kann (Waffe, Helm, Rüstung). Da hätte ich mir viel viel mehr gewünscht, etwas in die Richtung von World of Warcraft mit 15-20 Slots wäre toll gewesen, so kommt schenll Langeweile auf und man erhält im Laufe des Spiels maximal ca. 5 Upgrades an Rüstung+Helm.

Zusammenfassend bleibt zu sagen:
Positiv:
- Atmospähere
- V.A.T.S.-Kampfsystem
- Story Hauptquest

Negativ:
- Nerviges Anfangsgameplay
- Zu wenige Upgrades im Laufe des Spiels
- zu kurze Hauptquest
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am 16. Januar 2009
Fallout 3 war mein Versuch, dem PC-Spiel des Jahres 2008 (Game of the Year Awards, GameTrailers.com) eine faire Chance zu geben und mich als eingefleischter RPG-Fan an einem Mix aus Rollenspiel und Shooter zu versuchen. Diese Rezension soll vornehmlich Rollenspielern als Orientierung dienen. Das Fazit fällt wenig löblich aus.

1. Positives

1.1 Die Grafik

Optisch muss sich Fallout 3 wahrscheinlich nur wenig Kritik gefallen lassen. Dank höchster Einstellungen erschien mir die Welt gestochen scharf und die Sichtweite schier unendlich. Der Tag-Nacht-Wechsel wird überaus stimmungsvoll inszeniert und selbst in dunklen U-Bahn-Schächten bleibt immer noch genug Licht, um zu sehen, wohin man tapst.

1.2 Charakter-Erstellung

Die Generierung des eigenen Charakters - in Fallout 3 interaktiver Teil der Geschichte - fand ich erfrischend abwechslungsreich. Gleich zu Beginn unterbricht die Videosequenz inmitten des Geburtvorgangs und lässt den Spieler das Geschlecht der Hauptfigur bestimmen. Später findet man als kleiner Racker, der gerade Laufen lernt, ein Kinderbuch, mit dessen Hilfe die Hauptattribute festlegt werden. Ein Schul-Test im Alter von 16 Jahren regelt den Rest. Hier wirkt das Spiel noch äußerst liebevoll entworfen ...

1.3 Perfektes Speichersystem

Fallout 3 speichert jedes Mal, wenn man eine Stadt, ein Haus oder eine Station betritt und verlässt automatisch. Manuelles Zwischenspeichern geht ratz fatz, genau so das Laden der Stände. Hierdran darf sich die Konkurrenz gerne ein Beispiel nehmen.

2. Negatives

2.1 Fehlende Abwechslung bei der Umgebungsgestaltung

Die Erde ist hinüber, verwüstet durch einen Atomkrieg. Wohlan, ein gewisses Maß an Eintönigkeit bei der Gestaltung des Ödlandes sei den Machern zugestanden. Dass die fast endlos wirkende Einöde vor den Toren der Vault allerdings derart wenig Abwechslung bietet, hielt mich schlussendlich davon ab, engagiert auf Entdeckungstour zu gehen. Es reizte mich keineswegs, immer noch einen Hügel zu erklimmen, nur um wieder einen Raider über den Haufen zu schießen und den nächsten Schrottplatz zu stürmen. Was der Vermittlung der Hoffnungslosigkeit des Szenarios und des postapokalyptischen Ambientes durchaus zuträglich sein mag, lässt die virtuelle Welt langweilig erscheinen.

2.2 Immer die selben Gegner

Mir als Charakter mit gutem Karma begegnenten - vom einfallslosen Viehzeug wie Kakerlaken und Maulwurfsratten einmal abgesehen - hauptsächlich drei verschiedene Gegnertypen: Raider, wilde Ghule und Supermutanten. Im Kriegsgebiet D.C. auf etwas anderes als Supermutanten zu treffen, bedarf schon etwas Glück. Für Quests bedeutsame Gebäude sind fast ausschließlich von großen, grünen Unholden mit Nagelbrettern oder Jagdflinten besetzt. Langweilig, zumal selbst die dicken Brocken ab Level 13 zu dritt auf einmal kommen und trotzdem spielend besiegt werden können.

Zwischen- oder Endgegner mit Persönlichkeit, ein Wortgefecht vor einem entscheidenden Showdown oder derlei Charakteristika attraktiver Handlungsstränge sind rar. Ich erinnere mich wenige Stunden nach dem letzten Akt noch an genau einen Namen eines Widersachers und der fiel nach nur einer Salve aus meiner Maschinenpistole zu Boden.

2.3 Katastrophales Handlungsmanagement

Das Arrangement des Hauptquests in Fallout 3 ist völlig misslungen. Eine Schlussfolgerung, zu der ich unweigerlich kommen musste, als ich mit Level 14 (20 wäre Maximum gewesen) die Credits des Spiels zu lesen bekam, weil ich nicht einmal ahnte, dass es das schon gewesen sein sollte. Bei aller Liebe: Es darf in einem Rollenspiel einfach nicht möglich sein, die Geschichte nach zwei Drittel der Charakterentwicklung abzuschließen. Dabei hatte ich mit den letzten Gegnern keinerlei Probleme. Die beste Rüstung des Spiels, auf die ich es lange abgesehen hatte, trug ich erst kurze Zeit, als sich die Haupthandlung derart zuspitzte, dass ich mich innerlich gehetzt fühlte, die jeweils nächste Aufgabe anzugehen. Schließlich stand der finale Entertrupp bis an die Zähne bewaffnet vor mir wieder und wieder betonend, die Zeit liefe uns davon. Was macht man da als gewissenhafter Streiter für's Gute? Erst noch das eine oder andere Kartografie-Nebenquest erfüllen ...?

Zu diesem Augenblick hatte ich gerade genug Geld, um mich mit Munition und Stimpacks einzudecken, geschweige denn mein Haus in Megaton zu verschönern, was dem Rollenspielgefühl sicherlich zu Gute gekommen wäre. Amata, eine scheinbar wichtige Person aus dem Prolog, sah ich bis zum Schluss nicht wieder. Ich vermute, dass mir viele Nebenquests durch die Lappen gegangen sind. Große Teile der Karte habe ich nie bereist, weil es mir schlicht zu dumm war, auf gut Glück in die Pampa zu laufen. Zu viele Figuren in den belebteren Gebieten bieten immer die selben ergebnislosen Gesprächsoptionen, so dass es mir irgendwann über war, alle anzusprechen, um herauszufinden, ob irgendwer noch ein Quest hat. Dabei achte ich in anderen RPGs stets darauf, möglichst viele der Nebenquests mitzunehmen ...

Fallout 3 teilt hier mit Gothic 3 ein wesentliches Laster. Die offene Welt bedeutet zwangsläufig die Verwässerung der Haupthandlung. Fehlende Optionen und Pflichten, sich bewusst einer Seite anzuschließen, um so an einzigartige Fähigkeiten zu kommen oder sich irgendwo aufgehoben und dazugehörend zu fühlen, werden mich das Erlebte rasch vergessen lassen. Allein die Blues- und Swing-Musik von Galaxy News Radio schwirrt mir noch immer im Kopf herum ...

3. Fazit

Ein annehmbarer Mix aus rundenbasiertem Kampfsystem und klassischem Geballer konnten das Spiel nicht retten. Nebenquests scheinen ab Stufe 10 beinahe unwichtig und die Charakterentwicklung völlig unausgeglichen. Hier haben die Entwickler einfach nicht bedacht, dass mit einem hohen Wert in "Sprache" viele wichtige Quests, die eigentlich zur Haupthandlung gehören sollten, ausgelassen werden können, weil die Entscheidungsträger nicht durch Taten, sondern durch Eloquenz überzeugt werden können. Das verkürzt nicht nur die Spielzeit enorm, sondern sorgt auch dafür, dass man auf einmal mit Level 14 das Ende sieht.

Rollenspielern würde ich davon abraten, für Fallout 3 den vollen Kaufpreis zu zahlen. In ein paar Jahren liegt es auf der Software-Pyramide, dann kann man bedenkenlos zugreifen, ohne sich später ärgern zu müssen.
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am 16. März 2011
Fallout 3: Ist ein Mix zwischen Rollenspiel und Shooter, in first oder 3rd Person view spielbar, in einer Postapokalyptischen Umgebung, mit allem was dazugehört.
Der Gesamtinhalt erscheint mir durchaus plausibel und wenig fiktiv, wie es durchaus in der Realität nach einer Atomkatastrophe sein könnte. Über die Gamereihe gibt es nur eins zu sagen, man liebt es oder man hasst es. Fallout 3 ist auf jeden Fall eines meiner Lieblingsgames und ich finde es (besser als New Vegas) was sich Grafisch etwa auf einem Level befindet.
Im Spiel merkt man auf jeden Fall sofort das es der Bethesda Schmiede enstammt.
Auch viele Synchronstimmen kennt man aus Oblivion und Gothic.
Durch die mittlerweile große Mod-comunity wird das Spiel besonders durch Zusatzinhalte für Erwachsene noch etwas interessanter. o_O
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am 23. November 2008
Fallout 3 hat bei mir gemischte Gefühle hinterlassen, die ersten 20 Spielstunden waren phantastisch und haben mir sehr viel spass gemacht, doch dann stellte sich langsam die Ernüchterung ein, Fallout 3 hat doch so einige Schwächen die den Langzeitspielspass bei mir auf den absoluten Nullpunkt gedrückt haben. Zum einen ist da die Hauptstory, wie schon bei Oblivion ist sie eher durchschnitt und, wenn man es darauf anlegt in weniger als 10 Stunden erledigt, da man nicht Kämpfen muss ist das ganze das reinste Kinderspiel. Das nächste Problem ist das maximale Level, das nur bei 20 liegt, dummerweise hat man dieses sehr schnell erreicht und dann stellt sich einem leider schon nach 20 Stunden Spielzeit die Sinnfrage. Warum soll ich mich noch durch lange und verschachtelte Levels quälen, wenn ich keine EXP mehr bekomme und meine wichtigen Fähigkeiten schon alle auf dem Maximalwert sind, auch die Waffen die ich habe genügen um vor keinem mehr angst haben zu müssen. Das einzige das man in den Locations findet sind Wackelpuppen, Fertigkeitsbücher und manchmal einzigartige Waffen, doch den ganzen Kram braucht man mit Level 20 nicht mehr. Bleiben nur noch Quests und Terminal Nachrichten, doch Quests gibt es kaum welche, würde sagen jede zehnte Locations hat ein Quest und meist noch ein relativ schnell zu lösendes. Und alleine für die Terminal Nachrichten will man eigentlich nicht 100 Locations durchsuchen. Waffen zum selber bauen gibt es auch kaum, ganze 7 Stück nur. Das Zahlungsmittel Kronkorken verliert auch schnell an Bedeutung, warum den ganzen Krempel den man finden kann noch mitnehmen, wenn man sich von den Kronkorken die man dafür bekommt eh nichts gutes kaufen kann. Außer Baupläne für Waffen und die relativ sinnlosen Haus ausbauten gibt es nichts worin man sein Geld anlegen könnte. Die Interaktion mit den verschiedenen Gruppen ist auch mehr als dürftig, man kann sich keiner anschließen und auch nicht wirklich was anfangen mit den Gruppierungen, sie sind eben einfach da, geben dir ein Quest und das wars dann auch schon. Vieles was eigentlich von großer Tragweite sein sollte erledigt man eben so im Vorbeigehen, es ist einfach alles viel zu simpel und einfach aufgebaut. Weitere Punkte sind Fähigkeiten die es zwar gibt, die aber kaum zum Einsatz kommen, das Spiel ist zwar darauf ausgelegt das man als Pazifist durchspielen kann, bietet aber kaum etwas um diesen Weg interessant werden zu lassen. Die Städte sind ebenfalls eher fragwürdig, es wird einfach zu wenig geboten, ein bis zwei Quests pro Stadt und einige Händler ist einfach nicht genug. Habe trotz all den schwächen 59 Stunden durchgehalten und viele Locations gesehen, allerdings hätte ich nichts verpasst wenn ich nach 20 Stunden aufgehört hätte. Fallout 3 erscheint am Anfang riesig und voller Möglichkeiten, doch relativ schnell erkennt man das vieles nur Show ist, die meisten Locations Lückenfüller sind, es kaum Quests gibt, die Möglichkeit nüchtern betrachtet doch eher beschränkt sind, da vieles zu simpel und einfach aufgebaut ist. Ich hatte 20 Stunden spass, nicht mehr nicht weniger, danach wird es leider ein Fall für den Wandschrank.
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am 5. November 2008
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am 21. August 2009
Fallout 3 gehört neben Oblivion zu den besten Spielen die ich bisher gespielt habe.
Die Darstellung der Endzeit Atmosphäre ist einfach grandios.
Die Hauptquest ist sehr gut in Szene gesetzt und die Nebenquests sind allemal fordernd.
Habe mir die Add Ons jetzt auch bestellt und gehe davon aus ,das diese sich nahtlos in die Geschichte einfügen.
Den Bewertungen der einschlägigen Spielezeitschriften mit mehr als 90 Prozent ist nichts hinzuzufügen.
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am 11. Dezember 2011
Fallout 3 ist auf dem ersten Blick schon ein Meilenstein und schafft Atmosphäre wie es Oblivion zu Spielbeginn tat. Die Ähnlichkeiten sind kaum übersehbar, da Dialoge sowie Quests nach dem selben Muster ablaufen.

Man ist in einer fiktiven Welt, in der 2077 ein Atomkrieg zwischen China und der USA eskalierte. Die Kultur bis dahin hat sich kaum aus den 50er und 60er weiterentwickelt, die kaputten Auto- und Düsenjetwracks, die Werbeplakate, die Speisen sowie die primitiven Computer lässen darauf schließen. Der Name des Spiels zeigt hier bereits die bittere Realität im Spiel.
200 Jahre später, also 2277, ist man als einer der wenigen Menschen in einer sicheren Vault (einem unterirdischen Bunkereinrichtung) beherbergt. Die Kindheit erlebt man in mehreren ausgesuchten Zeitabschnitten vom Baby bis zum jungen Erwachsenen. Das Spiel läuft darauf hinaus, dass man unter mysteriösen Umständen die Vault verlässt und zum ersten Mal die Außenwelt kennenlernt. Dabei ist das Spiel so tiefsinnig wie auch detailiert wie kein anderes:

- Entscheidungen bringen gutes oder schlechtes Karma ein, was den persönlichen Ruf und auch Gespräche beeinflusst
- das Leben in einer "Anarchie" ohne wirkliche Regierungsgewalt zeigt viele verschiedene Gruppierungen, die sich voneinander unterscheiden
- der Kampf ums Überleben, d.h. für sauberes Trinkwasser und gegen Radioaktivität
- die gesellschaftlichen Unterschiede zwischen Arm und Reich, Regierungsradio vs. Freies Bürgerradio, Vault und Außenwelt
- Überreste von menschlicher Vorkriegszivilisation in Form von Ruinen und Überresten
- realistische Auswirkungen von starker Zerstörung + Radioaktivität
- Trefferzonen am Körper, die Beweglichkeit, Präzision oder Wahrnehmung beeinflussen bei Verletzungen

All diese Faktoren geben den Spieler ein Gefühl mittendrin zu sein, anstatt nur dabei. Man fühlt als Spieler wirklich die körperlichen und seelischen Auswirkungen einer isolierten Heimat und die ständige Angst vor dem Tod mit. Es fällt manchmal schwer zu glauben, dass eine Gesellschaft sich fast zu vorchristlichen Zeiten zurückentwickelt, doch in der Regel sind 1/3 aller Gegner normale "böse" Menschen. Der Eigenprofit und Misstrauen hält die Menschen nicht zusammen, sondern spaltet sie noch stärker als in friedlichen Zeiten.

Zu den "Monstern" und Tieren kann man hier auch Ghule zählen, Menschen die extremer radioaktiver Strahlungen ausgesetzt waren und wie verweste Leichen aussehen. Sie sprechen mit einer sehr tiefen kranken Stimme und der gesellschaftliche Umgang mit denen ist ganz unterschiedlich. Die Spannweite reicht hier von Spott, Verachtung und Verfolgung bis zu Gleichberechtigung und Mitleid.
Der Großteil der Monster sind jedoch einfach mutierte Tiere, die auch wir Menschen aus dem 21. Jahrhundert kennen. Das Spiel ist auf seiner normalen Schwierigkeitsstufe nie zu schwierig, dabei aber auch oft etwas zu einfach. Es gibt fast aus jeder Situation einen Ausweg, die Routine machts!

Insgesamt kann ich dieses Spiel auch heute noch jedem weiterempfehlen, besonders wenn man bereits in Genuss von Oblivion gekommen ist. Die Freude steigt jedes Mal wenn man im Spiel bekannte Elemente wiedererkennt, sowie die fast endlosen Aha- aber auch Schockmomente erlebt. Selten schafft es ein Spiel diese Atmophäre eines Post-Endkriegsszenario zu schaffen und doch fühlt man sich in dieser (als Spieler) sehr wohl. Der Suchtfaktor ist daher in den ersten Stunden sehr hoch.
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am 17. September 2008
Ich bin mit dem Spiel eigentlich recht zufrieden - Aber eine Sache hat mich von Anfang an gestört und tut es immer weiter.

An sich ist es nicht schlecht das die Waffen und Rüstungen verschleißen, aber meiner Meinung nach ist das System nicht völlig durchdacht.
Das Tempo des Verschleisses ist einfach nervig, ich schleppe die ganze zeit Ersatzwaffen und Rüstungen mit damit ich in der Mitte einer Quest meine Sachen reparieren kann. Wie kann es sein, dass meine Shotgun praktisch mehr Verschleiss hat als Munition verbraucht?
Viel schlimmer ist aber das man die items nur mit gleichen Teilen reparieren kann. Warum gibts nicht sowas wie die Hämmer in Oblivion? So hat das nämlich dazu geführt, dass es echt nur wenig Waffen gibt.

Das was mir in Fallout 1&2 am besten gefallen hat war das ständige Gefühl, dass hinter der nächsten Ecke eine coole Waffe liegen könnte. Ich mochte auch die Beschreibungen der Waffen gerne. Es wirkte irgendwie realistisch und so wie man sich das nach einem Krieg vorstellt.
Im dritten Teil fehlt das komplett. Ich erfahre nichts über die Waffe, außer das es z.B. die Combat-Shotgun ist mit der dann auch wirklich jeder rumrennt. Es gibt praktisch immer nur 1 Waffe pro Typ. Es entfällt wirklich völlig das sonst übliche Waffensammeln. Man hat so ziemlich alle Waffen in den ersten 3 Stunden gesehen, es kommt einfach nichts mehr danach.
Bei allen Rollenspielen die ich bisher gespielt hab war ich immer auf der Jagd nach Ausrüstung. In F3 bin ich das halbe Spiel mit derselben rumgerannt.

Das Waffenbasteln war auch nur halb so gut wie ich erwartet habe. Ich hätte sowas wie das modifizieren der vorhandenen Waffen viel besser gefunden. (Sowas wie ein selbstgebautes Zielfernrohr, magazine zusammentapen, langen Lauf aus nem Metallrohr - was auch immer)

Ansonsten mag ich das Spiel echt gerne und hab mich im Ödland mal wieder richtig wohlgefühlt...
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am 9. Oktober 2009
Als passionierter Rollenspieler war ich zuerst äußerst skeptisch was Fallout3 angeht.Aber meine Bedenken waren kurz nach dem Start verflogen.Die Charakter Erstellung ist in einem netten Intro eingebettet,welches mit der eigenen Geburt beginnt.Die Steuerung geht leicht von der Hand und so ist man in kürzester Zeit mitten im Geschehen.Hat man den Einführungslevel in Vault 101 hinter sich gelassen,beginnt eine Reise in eine post apokalyptische Welt die ihres gleichen sucht.
Die Entwickler haben sehr viel Wert auf noch so kleine Details gelegt.Die Sprecher sind sehr professionell und machen die einzelnen NPC sehr glaubwürdig.
Die Grafik ist bombastisch,trotz des zerstörerischen Themas,sehr abwechslungsreich.Die Quests sind logisch aufgebaut und unterscheiden sich positiv von so machen töte X Mobs und gehe nach A.Die Haupthandlung hat an jeder Ecke unerwartete Wendungen so das man nie ganz klar im Bilde ist,wie es weitergeht.
Die Nebenquests lohnen es näher erforscht zu werden und belohnen einen mit netten Gimmicks und so manchem Kommentar der zum "brüllen" ist.

Einige negative Aspekte gibt es dennoch.Selbst die deutsche ab 18 Version ist cut und bedarf einer kleiner kosmetischen Korrektur mittels Patch.Ein Game in einer solchen Umgebung ist ohne Blut einfach unglaubwürdig.Weit enfernte Objekte poppen teilweise auf,was heute eigentlich nicht mehr sein müsste,aber noch im vertretbaren Rahmen ist.Mit dem Hauptspiel ist leider bei Level 20 schluß,was unweigerlich zum Kauf der Addons verführen soll.Der gravierenste negative Punkt ist,das Game hat unter Vista 64 bit,hin und wieder einen Freezbug wenn man ein Haus oder etc.betritt.Dieser kann nach 5min auftreten,aber auch erst nach Stunden.Dies wiederum macht die F5 "Schnellspeichern" zu einem guten Freund.Mitlerweile häufen sich auch die Berichte das dieser Bug in XP auftritt.Auch diverse Patches diesbezüglich haben noch keine komplette Abhilfe geschaffen.

Fazit:

Trotz einiger kleiner Schwächen ist Fallout 3 und seine Addons für mich ein absoluter Rollenspiel Kracher.Dank des Addons "Brocken Steel" geht es bis auf Level 30.
Der Wiederspielwert liegt meines Erachtens bei 100%,da der Charakter so individuell zusammen stellbar ist wie in kaum einem anderen Rollenspiel.

Also Leute ganz klare 5 Sterne und Daumen hoch zum Kauf

Gruß
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